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| Oktober 2011 | |
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4.-6.10. Das Verhältnis
von Wirtschaft und Ethik wirft viele Fragen und Probleme auf, denen man
sich in Zeiten zunehmender Globalisierung und ökonomischer Krisen
stellen muss. Sind wirtschaftlicher Erfolg und ethisches Handeln miteinander
vereinbar? Welche Werte sollen in der Wirtschaft Berücksichtigung
finden? Ist ein Zusammenspiel von wirtschaftlichem Handeln und ethischen
Normen nur in krisenfreien Zeiten möglich? Müssen ethische Aspekte
in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise nicht sogar noch stärker
in den Vordergrund gerückt werden? Welche Rolle kommt den kirchlichen
Positionen gegenüber den neuen sozialen Herausforderungen zu? Die
Tagung will einen Diskussionsprozesse in Gang bringen und damit einen
Beitrag zur Verständigung über Wertvorstellungen und Verantwortung
in der Wirtschaft leisten. Leitung: Uwe Jakubczyk, Hofgeismar Tagungsnr.: 11612 7.-9.10. "CLOWNERIE IN KIRCHE UND GEMEINDE" 7. Teil der Langzeitfortbildung Die Fortbildung bietet
die Möglichkeit, sich mit der Komik des Glaubens, mit Humor in der
Bibel und mit dem Clownesken als einem ureigenen Ausdruck christlicher
Existenz zu befassen. An diesem letzten Fortbildungswochenende werden
die erarbeiteten Clownsstücke der Teilnehmenden präsentiert
und ausgewertet, um die Bühne dann noch einmal zu öffnen - nach
dem Motto "Ich kann auch noch ganz anders!". Zielgruppe:
Geschlossene Fortbildungsgruppe Der Bibliolog ist
ein Weg, im Gottesdienst, im Schulunterricht und in der Erwachsenenbildung
gemeinsam einen biblischen Text auszulegen. Im Grundkurs werden die elementaren
Methoden vermittelt und mit erzählenden Texten geübt. Der Bibliolog
hält allerdings noch mehr Möglichkeiten bereit. In diesem Aufbaukurs
wird der Schwerpunkt auf dem Modul "Encounter", d.h. der Inszenierung
von Begegnungen zwischen biblischen Gestalten, liegen. Voraussetzung für
die Kursteilnahme ist ein erfolgreicher Abschluss des Grundkurses (mit
Zertifikat) und Erfahrungen mit dem Bibliolog in der eigenen Praxis. Zielgruppe: PfarrerInnen,
Religions-, GemeindepädagogInnen, DiakonInnen, PrädikantInnen Die Zunahme von Extremereignissen
im Zuge des Klimawandels macht auch vor Nordhessen nicht halt und insbesondere
die EG-Hochwasserrichtlinie verlangt den Klimawandel zukünftig in
der Hochwasser-risikomanagementplanung zu berücksichtigen. Die Tagung
informiert über die Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie und der
EG-Hochwasserrichtlinie in Hessen, über die regionalen Auswirkungen
des Klimawandels und präsentiert Beispiele für Hochwasserschutzmaßnahmen
in Theorie und Praxis. Zielgruppe: Alle an
Fragen des Gewässermanagement und Hochwasserschutz Interessierten Die vereinten Nationen
haben das Jahr 2011 als "Internationales Jahr der Wälder"
ausgerufen und somit den Schutz des Waldes und die Waldbildung zur vordringlichen
Aufgabe gemacht. Die Waldpädagogik hat sich die Aufgabe gestellt,
bereits auch Kinder und Jugendliche für diesen faszinierenden Lebensraum
zu begeistern. Welches sind ihre Konzepte und Methoden? Wie können
Kinder und Jugendliche an den Wald herangeführt werden? Welche Möglichkeiten
der praktischen Umsetzung im elementaren Bildungsbereich gibt es? Leitung: Dr. Georg Hofmeister, Hofgeismar, Uwe Jakubczyk, Hofgeismar Tagungsnr.: 11231 Programm: PDF |
| November 2011 | |
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Die Welt der Zahlen
als Abenteuer, das es zu entdecken gilt: In Knobeleien und Experimenten,
beim Basteln und Bauen werden wir das erleben, erdenken und - im wahrsten
Sinne des Wortes - erfassen. Wie bei allen Abenteuern gehören auch
hier Lust und Ausdauer, Fantasie und Findigkeit, dazu, um Hürden
zu meistern und zum Ziel zu gelangen. Wir werden mit Zahlen spielen und
jonglieren, kniffligen Aufgaben auf die Spur kommen und unsere Kenntnisse
mit verblüffenden Zahlenexperimenten vertiefen. Zielgruppe:
Kinder mit ihren Müttern und Vätern, Großeltern, Paten Die Landwirtschaft
erbringt zahlreiche Leistungen im sozialen Bereich. Die Bandbreite reicht
von Integrationsbetrieben für Menschen mit Behinderungen über
Höfe für Suchtkranke bis hin zu Betrieben, die Langzeitarbeitslose
in die landwirtschaftliche Produktion integrieren. Ziel der Tagung ist
es, landwirtschaftliche Berater, diakonische und soziale Einrichtungen
sowie Betriebsinhaber über das Spektrum und den Mehrwert "sozialer
Landwirtschaft" zu informieren, zur Diskussion über die damit
verbundenen Chancen und Schwierigkeiten anzuregen und anhand von Praxisbeispielen
den Erfahrungsaustausch zu fördern. Zielgruppe:Interessierte
aus den Bereichen Landwirtschaft, Soziales, Kirche und Diakonie Die internationale Afghanistan-Intervention befindet sich in ihrem zehnten Jahr. Die Bilanz ist ernüchternd: die Sicherheitslage im Land hat sich deutlich verschlechtert, die afghanische Regierung büßt an Legitimität innerhalb der Bevölkerung ein, die Korruption greift um sich, von Demokratie kann keine Rede sein. In der Wahrnehmung der afghanischen Bevölkerung schaffen die internationalen Truppen mehr Unsicherheit als Sicherheit. Die internationale Afghanistan-Strategie sieht vor, 2011 mit dem Abzug der Truppen zu beginnen und bis 2014 die Verantwortung den afghanischen Sicherheitskräften komplett zu übergeben.Jedes Jahr entscheidet der Deutsche Bundestag über eine weitere Verlängerung des ISAF-Mandats der Bundeswehr und die Mittel für den zivilen Aufbau Afghanistans. Zwei Drittel der Deutschen lehnen den Bundeswehr-Einsatz am Hindukusch jedoch mittlerweile ab. Was wissen wir eigentlich über die Hintergründe dieser Entsendung? Worum geht es in Afghanistan? Wer sind die Akteure des Konfliktes? Welche Perspektiven gibt es für Frieden in Afghanistan? Kooperationspartner:
Ev. Akademie Hofgeismar, Ev. Akademie Loccum, Ev. Erwachsenenbildung Südniedersachsen
Leitern, Rolltreppen und Paternoster verbinden Welten, führen herauf, herab und in vertikales Kreisen. Biblisch-Mythisches, mystische Aufstiegswege, liturgische Regelkreise und die mechanische Logik der Feuerwehren werden in Resonanz zueinander treten. Der Workshop verbindet die Spielfelder von Playing Arts - einem kreativen Weg zum absichtsfreien Spiel - und Bibliodrama - ein Weg indirekter Selbsterfahrung. Auf beiden Wegen werden im intuitiven und schöpferischen Handeln eigene Lebensbewegungen sichtbar und wirklich. Dabei geht es um körperliche Erfahrungen und um leibhaftigen und gegenständlichen Ausdruck. Zielgruppe: Interessierte
Mit der Reform der
Regeln für befristete Arbeitsverträge für Wissenschaftler
sollte die Karriereplanung für den wissenschaftlichen Nachwuchs erleichtert
werden und zu einem früheren Zeitpunkt Sicherheit für die individuelle
Lebensplanung verschaffen. In der Praxis scheinen die Länder, die
Hochschulen und die außeruniversitären Forschungseinrichtungen
die neuen Spielräume durch die Schaffung neuer Personalkategorien
oder die extensive Ausschöpfung von Befristungsmöglichkeiten
eher in umgekehrter Richtung auszuschöpfen. Die Veranstaltung soll
eine aktuelle Lageeinschätzung liefern und Reformbedarf und -optionen
identifizieren Betroffene, alle an der Wissenschaftsentwicklung Interessierten Leitung:Dr. Herwig Unnerstall, Hofgeismar Tagungsnr.: 11254 Programm: PDF 18.-20.11. GEWALTVERHÄLTNISSE IN DER BILDUNG In Kooperation mit dem Comenius-Institut und dem Frauenstudien und -bildungszentrum "Das Recht auf
Züchtigung zählt bekanntlich in deutschen Landen immer noch
zu den heiligsten Gütern, an welche die Menschen so ungern rühren
lassen", schreibt Adorno 1969 in "Erziehung zur Mündigkeit".
Tatsächlich: über die teilweise latenten und subtilen Macht-
und Gewaltverhältnisse in Pädagogik und Erziehung will unsere
sich als aufgeklärt verstehende Gesellschaft auch heute nicht so
gerne nachdenken. Die Tagung greift eine aktuelle Debatte auf und nimmt
neuere Untersuchungen über die Folgen von Gewalt in der Bildung zum
Anlass, um über eine Pädagogik der Beziehung und eine Bildung
zur Freiheit und Toleranz nachzudenken. Leitung: Uwe Jakubczyk, Hofgeismar Tagungsnr.: 11136 Programm: Programmanforderung per E-mail 24.-25.11. ZUSAMMEN ARBEITEN Wege in eine zukunftsfähige Landwirtschaft In Kooperation mit dem AgrarBündnis e. V. und dem Dienst auf dem Lande der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck Als Reaktion auf die veränderten
ökonomischen wie gesellschaftlichen Bedingungen bilden sich neue
Formen von Kooperationen und Netzwerken heraus: in der Produktion, bei
der Vermarktung, in den Bereichen Umwelt- und Tierschutz, bei der Finanzierung
von Höfen und Projekten, beim Austausch von Wissen und nicht zuletzt
in der politischen Arbeit und Interessensvertretung. Mit unserer Tagung
wollen wir die Vielfalt dieser neuen Formen wahrnehmen, Erfahrungen austauschen
und die Konsequenzen diskutieren, die sich für einzelne Betriebe
aber auch für politische Entschei-dungsträger sowie Verbände
ergeben. Zielgruppe: An
Fragen der Agrarpolitik Interessierte "Der Wille zur
Macht" ist 1906 posthum erschienen und versammelt nachgelassene Texte
von 1883 bis 1888, dem Jahr des Zusammenbruchs Nietzsches. Das 1. Thema
ist der Nihilismus, also die Einsicht, dass es eine wahre Welt, einen
vorgegebenen (religiösen oder moralischen) Sinn unseres Daseins nicht
gibt. Das 2. Thema ist die Frage, was das Wesen des Lebens ist. Das 3.
Thema ist die Konsequenz des Nihilismus für das Leben: die Notwendigkeit
einer neuen Wertsetzung, durch die sich das Leben selbst bejaht. Leitung: Prof. Dr. Tom Kleffmann, Kassel, Prof. Dr. Joachim Ringleben, Göttingen, Karl Waldeck, Hofgeismar Tagungsnr.: 11204 Programm: PDF 25.-27.11. EIN STERN AM HIMMEL Trauerseminar für Mütter, Väter und deren Kinder In Kooperation mit dem Deutschen Kinderhospizverein e.V. und LEONA e.V., Verein für Eltern chromosomal geschädigter Kinder Wenn ein Kind stirbt, sehnen sich Eltern und Geschwister nach Trost und Hoffnung, einem Zeichen, das ihnen einen Weg aus der Dunkelheit weist. Wir möchten der Trauer über Sterben und Tod unserer Kinder Raum geben, behutsam fragen, welche Verbindungen noch bestehen und neue Verbindungen ermöglichen. Gemeinsam nach Wegen und Ritualen suchen, die dabei helfen können, die erfahrene Liebe sichtbar zu machen und daraus Kraft für das Leben zu schöpfen. Eltern und Geschwister sind eingeladen, ihren Erfahrungen und Gefühlen Ausdruck zu verleihen, um Trost und neue Hoffnung zu finden. Zielgruppe: Trauernde
Familien Wie kaum einem anderen
Regisseur ist Billy Wilder die Balance zwischen unterhaltsamen Kino und
künstlerischem Anspruch gelungen. Seine Komödien rühren
stets an tiefe existentielle Probleme. Bei aller Leichtigkeit und Eleganz
zeigen sie immer auch die Gefährdung ihrer Helden. Der jüdische
Emigrant, der seine Karriere in den 1920er Jahren begann, hat sich immer
wieder mit der Konfrontation verschiedener Lebenswelten und Wertsysteme
beschäftigt. Mit zum Teil selten gezeigten Filmen laden wir ein zur
Entdeckung und zur Diskussion des innovativen Potentials von Billy Wilders
Komödien. Zielgruppe:
Film- und Kinointeressierte |
| Dezember 2011 | |
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Psychomotorische Angebote
wecken Freude an der Bewegung und regen kindliche Bildungsprozesse an.
Aufmerksamkeit und Achtsamkeit sind dabei wichtige Schlüsselbegriffe.
Namhafte Referenten zeigen die Bedeutung und den Stellenwert dieser Prinzipien
auf, berichten über praktische Anwendungsmöglichkeiten und stellen
Bezüge zur modernen Gehirnforschung her. In den verschiedenen Workshops
werden die Erkenntnisse vertieft und mit den Teilnehmenden auf die Praxisrelevanz
erprobt. Ziel und Tradition der Tagung ist es, sich in der Vielzahl psychomotorischer
Ansätze zu orientieren und auch Kräfte für die eigene Arbeit
im Alltag zu sammeln. Zielgruppe:
MotologInnen, Ergo- und PsychotherapeutInnen, SonderpädagogInnen,
ErzieherInnen Zielgruppe:Mitarbeitende
in Leitungsfunktionen von Kirchen, Wohlfahrtsverbänden, der Behindertenhilfe
sowie kommunaler Fachausschüsse Zielgruppe: Interreligiös
und spirituell Interessierte |
| Vorschau Januar 2012 | |
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Zielgruppe:
Alle musikalisch Interessierte In dieser seit Jahrzehnten
an der Evangelischen Akademie in Kooperation mit der Landeskirche durchgeführten
Gesprächsreihe geht es um den Dialog zwischen landeskirchlichen Gemein-schaften
und Landeskirche. Es werden jeweils zentrale theologische Fragen, die
offen oder unausgesprochen zwischen den Gesprächspartnern strittig
sind, thematisiert. In diesem Jahr soll es um einen Rückblick auf
die 50 Jahre stattfindenden Pia-Desideria-Heute-Gespräche gehen. Die sozialgeschichtlichen
Folgewirkungen des Nationalsozialismus auf der Täterseite gehören
zu den am besten gehüteten Geheimnissen der deutschen Nachkriegsgeschichte.
Neuere Forschungen zeigen, dass die unbewusste Weitergabe unverarbeiteter
Konflikte der Tätergeneration (NS-Gefühlserbschaften) ein Erklärungsfaktor
für die Attraktivität rechtsextremer Orientierungsangebote darstellen
kann. Dabei sind nationalistische und antisemitische Handlungsmuster nur
eins von zahlreichen Phänomenen, die sich aus der Wirkung der von
den Eltern und Großeltern übernommenen Gefühlserbschaft
erklären lassen. Die Tagung setzt die erinnerungspolitische Debatte
um einen heilsamen Umgang mit unserer NS-Vergangenheit fort. Zielgruppe: Alle
Interessierte |
| Tagungskosten und Anmeldung | ||
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Anmeldung Tagungskosten Auszubildende und
Studierende erhalten bei Vorlage des entsprechenden Ausweises 50% Ermäßigung.
SchülerInnen erhalten neben den ausgewiesenen SchülerInnen-Tagungen
weitere Ermäßigungen. Sponsoring |