Nachrichten-Archiv: Januar - März 2017

a22141

Medientipps und Material für Kirchengemeinden
Kirchentagssonntag stimmt auf Großereignis ein

Berlin (epd). Prominente Prediger stimmen am Sonntag in evangelischen Gotteshäusern auf den Deutschen Evangelischen Kirchentag (DEKT) Ende Mai ein. Mehr als 100 Gemeinden in Deutschland und der Schweiz werden am Sonntag (12. Februar) ihren Gottesdienst der Vorbereitung auf den Kirchentag in Berlin und Wittenberg widmen, die teils auch in den Medien übertragen werden. Im Mittelpunkt steht die Losung «Du siehst mich», teilte der Kirchentag mit.

Aus der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche sendet am Sonntag das RBB-Kulturradio die Predigt von Andreas Barner, Mitglied des Kirchentagspräsidiums (10 Uhr). Einen Gottesdienst mit der mitteldeutschen Landesbischöfin Ilse Junkermann überträgt zeitgleich Radio Bremen aus St. Petri in Bremen. Kirchentagspräsidentin Christina Aus der Au predigt um 11 Uhr im Französischen Dom am Berliner Gendarmenmarkt und der Berliner Landesbischof Markus Dröge hält die Predigt um 10 Uhr im Berliner Dom.

Einladung an Kirchengemeinden, Gottesdienste der Losung zu widmen

Kirchengemeinden in ganz Deutschland sind zudem eingeladen, ihren Gottesdienst dem Kirchentag und seiner Losung «Du siehst mich» zu widmen, heißt es weiter. Der DEKT hat dafür ein Materialheft zum Download bereitgestellt, mit dem sich Pfarrerinnen und Pfarrer, Gemeinden und Interessierte auf den Kirchentagssonntag vorbereiten können (s. Linktipp rechts). Es enthält einen Gottesdienstvorschlag inklusive vieler Alternativideen.

Der 36. Deutsche Evangelische Kirchentag findet vom 24. bis 28. Mai 2017 statt. Parallel sind sechs «Kirchentage auf dem Weg» in acht mitteldeutschen Städten in Planung. Die Losung «Du siehst mich» fordere Menschen heraus, genau hinzusehen, und die Menschen, die auf das Gesehen-Werden angewiesen sind, in den Blick zu nehmen, heißt es. (09.02.2017)

2017-02-09

Info & Download:

Weitere Informationen und das Materialheft zum Kirchentagssonntag sind abrufbar unter:

kirchentag.de/(...)

a22107

«Wilhelmshöher Impuls» mit Margot Käßmann
Was können Wirtschaft und Gesellschaft heute von Luther lernen?

Kassel (medio). Die sechste Ausgabe der Veranstaltungsreihe «Wilhelmshöher Impuls» fragt am 8. Februar in Kassel danach, was Wirtschaft und Gesellschaft heute von Martin Luther lernen können. Unter dem Motto «Die Freiheit, Neues zu denken» tritt als prominente Gastreferentin die Botschafterin des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland für das Reformationsjubiläum 2017, Prof. Dr. Margot Käßmann, auf, teilte das Referat Wirtschaft-Arbeit-Soziales der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck mit.

Martin Luther habe sich intensiv mit der Wirtschaft seiner Zeit auseinandergesetzt und durch seine Grundeinsicht vom Priestertum aller Gläubigen ein neues Verständnis von Arbeit und Beruf geprägt, heißt es im Flyer zur Veranstaltung, die das Referat gemeinsam mit der Akademie der Versicherer im Raum der Kirchen anbietet. Ankommen und Imbiss ab 18 Uhr. Um 18:30 Uhr ist ein spiritueller Impuls in der Kapelle des Hauses vorgesehen und um 19 Uhr beginnt nach einer Begrüßung durch den Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Prof. Dr. Martin Hein, der Vortrag mit anschließendem Gespräch. Veranstaltungsort ist das Haus der Kirche, Wilhelmshöher Allee 330, Kassel Bad Wilhelmshöhe. Ein Kostenbeitrag von 10 Euro ist vor Ort zu entrichten. Um Anmeldung wird gebeten.

Die Evangelische Kirche wendet sich mit der Veranstaltungsreihe «Wilhelmshöher Impuls» an Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Führungskräfte in Betrieben, Behörden und Kirche. Im Zentrum der Veranstaltungen steht der Austausch über persönliche Werte, Sinn und moderne Unternehmenskultur. Info-Kontakt: Referat Wirtschaft-Arbeit-Soziales, Ute Göpel, E-Mail: arbeitswelt@ekkw.de, Tel.: (0561) 9378-354. (01.02.2017)

2017-02-01

Linktipp:

Das Referat Wirtschaft-Arbeit-Soziales finden Sie unter:

ekkw.de/service

Download:

Hier können Sie den Flyer zum 6. «Wilhelmshöher Impuls» herunterladen:

PDF-Dokument

a22044

«Versöhnung - die Liebe Christi drängt uns»
«Gebetswoche für die Einheit der Christen» ruft zum gemeinsamen Gebet auf

Wittenberg (medio.) Unter dem Motto «Versöhnung - die Liebe Christi drängt uns» steht die diesjährige Gebetswoche für die Einheit der Christen. Der zentrale Gottesdienst findet dieses Jahr am Sonntag, 22. Januar 2017, 13:30 Uhr in der Stadtkirche St. Marien in Lutherstadt Wittenberg. An dem Gottesdienst wirkt u.a. der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm mit.Die Gebetswoche wird weltweit jedes Jahr vom 18. bis 25. Januar oder zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten gefeiert.

Jedes Jahr erarbeitet jeweils ein Land die Texte, die dann von allen Kirchen weltweit genutzt werden, um in Gottesdiensten für Einheit und Versöhnung der Christen zu beten. Im Reformationsjahr 2017 hat die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) die Texte erstellt. «Mit dem Thema ‚Versöhnung – die Liebe Christi drängt uns‘ feiern wir die Versöhnung, die uns durch den Glauben an Jesus Christus unwiderruflich geschenkt ist», heißt es in dem Vorwort zu dem Gottesdienstablauf. «Die Liebe Christi wird zur treibenden Kraft, die uns dazu drängt, unsere Spaltungen zu überwinden und nach Versöhnung zu streben.» (19.01.2017)

2017-01-19

Linktipp:

Weitere Informationen und Materialien zur «Gebetswoche für die Einheit der Christen» erhalten Sie auf der Seite der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland:

oekumene-ack.de/(...)

a22024

RPI-Regionalstelle Fulda und Schulabteilung des Bistums Fulda
Bischöfe Hein und Algermissen weihen ökumenisches Haus der Religionspädagogik in Fulda ein

Foto: Segneten die neuen Räumlichkeiten, in denen zukünftig Fortbildungen für den evangelischen und katholischen Religionsunterricht angeboten werden (v.l.): Bischof Martin Hein und Bischof Heinz Josef Algermissen. (Foto: Christof Ohnesorge)
Segneten die neuen Räumlichkeiten, in denen zukünftig Fortbildungen für den evangelischen und katholischen Religionsunterricht angeboten werden (v.l.): Bischof Martin Hein und Bischof Heinz Josef Algermissen. (Foto: Christof Ohnesorge)
Fulda (medio). Die gemeinsame kirchliche Verantwortung für die religiöse Schulbildung steht im Mittelpunkt eines ökumenischen Pilotprojektes in Fulda: Bischof Prof. Dr. Martin Hein und Bischof Heinz Josef Algermissen haben am Donnerstag (12.1.) im ehemaligen Dompfarrhaus in Fulda die neu gestalteten Räumlichkeiten der Regionalstelle Fulda des Religionspädagogischen Instituts (RPI) und der in demselben Haus untergebrachten Schulabteilung des Bischöflichen Generalvikariats gesegnet.


Bischof Algermissen: Einweihung «besonderes ökumenisches Zeichen»

In einer gemeinsamen Feier mit Vertretern des Bistums, der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW), der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Persönlichkeiten aus Politik und Schulwesen sowie Mitarbeitern bezeichnete es Bischof Algermissen als ein «besonderes ökumenisches Zeichen», dass er zusammen mit Hein das Gebäude als ein «Haus der Religionspädagogik» einweihen könne, teilte die Pressestelle der Landeskirche mit. Die erfolgreiche religionspädagogische Zusammenarbeit werde durch die Arbeit unter einem gemeinsamen Dach noch gestärkt. «Der Segen gilt wesentlich den Menschen, die in diesem Hause arbeiten», unterstrich Algermissen und bezeichnete eine «kluge Vermittlung des Glaubenswissens zugunsten unserer Kinder» als den eigentlichen Zweck des Gebäudes.

Bischof Hein: «Gemeinsam sind wir klüger»

Bischof Prof. Dr. Hein stellte in seinem Grußwort bei der anschließenden Festveranstaltung im Bischöflichen Priesterseminar heraus, dass die christlichen Kirchen heute gemeinsam einer säkularen Welt gegenüberstünden und bei allen konfessionellen Unterschieden viel voneinander lernen könnten. «Gemeinsam sind wir klüger», betonte Bischof Hein, der die Vermittlung des Glaubens an Schüler, die oft eine erschreckende Unkenntnis der eigenen Wurzeln aufwiesen, als gemeinsames Anliegen bezeichnete. Ministerialdirigent Jörg Meyer-Scholten (Wiesbaden) würdigte in seiner Ansprache den durch die Verfassung garantierten konfessionellen Religionsunterricht und die Gemeinsamkeiten der christlichen Kirchen.

2017-01-13
In seinem Festvortrag befasste sich Prof. Dr. Jan Woppowa (Paderborn) mit ökumenischer Bildungsverantwortung in einer pluralistischen Gesellschaft. «Religiöse Bildung auf christlichen Wurzeln ist nur noch glaubwürdig, wenn sie ökumenisch verantwortet ist», lautete seine These. Er forderte, der Kern eines christlichen Weltzugangs müsse in der Bildung deutlich werden; sodann sei als «Einladung» der christliche Glaube neu ins Spiel zu bringen, und schließlich gehe es um die Entwicklung eines konfessionellen Religionsunterrichts der Zukunft, der von Kooperation gekennzeichnet sei. Als Zeichen ökumenischer Zusammenarbeit begann der Nachmittag mit einem geistlichen Impuls und der Vorstellung der Mitarbeiter. Anschließend fanden gemeinsam verantwortete Arbeitsgemeinschaften statt.


Stichwort: Schulabteilung und Regionalstelle Fulda des RPI

Im Gebäude der Schulabteilung und der Zweigstelle des RPI werden künftig Fortbildungen für den evangelischen und katholischen Religionsunterricht angeboten. Zu den gemeinsam verantworteten Projekten gehören neben Fortbildungen und Beratung von Lehrkräften unter anderem auch die Qualifikation von Lehrkräften für die Erteilung von Religionsunterricht in konfessioneller Kooperation. Die bisherige Zusammenarbeit in der Lernwerkstatt wird fortgeführt. Die Bibliothek des RPI und die AV-Medienzentrale des Bistums verleihen Bücher, Materialien und AV-Medien für die religionspädagogische Arbeit und laden in ihren Räumlichkeiten zum Recherchieren, Stöbern und Verweilen ein. (13.01.2017)

Im Wortlaut:

Lesen Sie hier das Grußwort von Bischof Hein zur Einweihung der Einrichtung im Wortlaut:

PDF-Dokument

Linktipp:

Weitere Informationen zu den Angeboten der Regionalstelle Fulda finden Sie unter:

rpi-ekkw-ekhn.de/(...)

a22033

Bischof Hein: Gesellschaftliche Ränder werden breiter
Festgottesdienst zur Gründung des Diakonischen Werkes Region Kassel

Kassel (epd). Mit einem Gottesdienst in der Kasseler Martinskirche ist am Freitag (13.1.) die Gründung des Diakonischen Werkes Region Kassel gefeiert worden. Martin Hein, Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, wies in seiner Festpredigt darauf hin, dass Diakonie für manche unbequem sei, und dass sie die Finger in die Wunden des sozialen Miteinanders lege.

Die Not werde größer und die gesellschaftlichen Ränder breiter. Daher gelte es, die Kräfte zu bündeln, würdigte er die Fusion.

2017-01-16
Das Diakonische Werk Region Kassel ist ein Zusammenschluss der beiden Werke Kassel und Hofgeismar-Wolfhagen.

Sich für andere einzusetzen gehöre zum ureigensten Auftrag der Christen, sagte Hein weiter. Die Zuwendung und Zuneigung Gottes befähige den Menschen zum Guten und gebe ihm die Kraft zum Durchhalten. «Das Gute wächst nicht aus dem Menschen selbst heraus», sagte Hein.

Wilfried Knapp, Vorstandsmitglied der Diakonie Hessen, ermutigte die mehr als 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des neuen Werks, offen für die anstehenden Veränderungen zu sein und sie mitzugestalten. Die formale Fusion der Werke sei zwar beschlossen, die innere Fusion aber könne noch viele Jahre dauern, sagte er. In Hessen gibt es nach der Fusion insgesamt noch 29 regionale Diakonische Werke.

  Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen (SPD) sagte, mit der Fusion sei eine zukunftsträchtige Organisationsstruktur der Diakonie in Stadt und Landkreis Kassel entstanden. Die bisherige Zusammenarbeit sei eng und vertrauensvoll gewesen, die Diakonie ein wertvoller Partner bei der Bewältigung sozialer Aufgaben.

Das neue Werk hat Anfang dieses Jahres seine Arbeit aufgenommen. Seine Tätigkeit erstreckt sich über vier Kirchenkreise und erreicht rund ein Viertel aller Gemeindeglieder der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. Die Geschäftsführung liegt bei Gerd Bechtel. Alle bisherigen Tätigkeitsfelder wurden im Zuge der Fusion erhalten, ebenso wurden alle Mitarbeitenden übernommen. (13.01.2017)

Impressionen vom Festgottesdienst

(Alle Fotos: medio.tv/Schauderna)

Im Wortlaut:

Lesen Sie hier die Predigt von Bischof Martin Hein im Festgottesdienst im Wortlaut:

PDF-Dokument

Linktipp:

Die Angebote des Diakonischen Werks Region Kassel finden Sie im Internet unter:

dw-region-kassel.de

a22016

Ökumenedezernentin Gütter: Zeichen der Hoffnung und Solidarität
Musikerinnen und Musiker in Kassel erspielen 3.000 Euro für Syrienhilfe

Kassel (medio). Der Spendenerlös des Silvesterkonzerts in der Erlöserkirche im Kasseler Stadtteil Harleshausen kommt der Syrienhilfe der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck zugute. Die von der Pianistin Vera Osina und den Musikerinnen und Musiker des Orchesters der Silvestermusiktage unter der Leitung von Matthias Enkemeier erspielten 3.000 Euro sollen die Arbeit des Krankenhauses Al Hosn der Rum-Orthodoxen Kirche in Syrien nahe Homs unterstützen, teilte die Ökumenedezernentin der Landeskirche, Oberlandeskirchenrätin Dr. Ruth Gütter, mit. Das Spendengeld werde von der Evangelischen Kirchengemeinde Kassel-Harleshausen zur Verfügung gestellt.

Dezernentin Dr. Gütter zeigte sich sehr erfreut über die großzügige Spende: «Wir freuen uns über das tolle Engagement der Musikerinnen und Musiker sowie der Kirchengemeinde, die den Erlös ihres Silvesterkonzertes der Syrienhilfe der Landeskirche zur Verfügung stellen. Damit setzen sie für die Menschen, die unter dem Krieg leiden, ein Zeichen der Hoffnung und Solidarität. Sie erfahren auf diese Weise, dass sie nicht vergessen sind.»

Das Krankenhaus der Rum-Orthodoxen Kirche in Syrien, mit der die Landeskirche seit vielen Jahren freundschaftlich verbunden ist, behandelt laut Gütter rund 300.000 Menschen unabhängig von ihrer religiösen und ethnischen Herkunft. Zu den hilfsbedürftigen Menschen gehörten auch viele Binnenflüchtlinge. Die Einrichtung wird seit zwei Jahren von der Landeskirche mit Spenden und medizinischen Geräten unterstützt. Außerdem sei Mitte 2016 auf Bitte der Krankenhausleitung vereinbart, dass über die Syrienhilfe auch die Kosten für Operationen in Höhe von 8.000 Euro pro Jahr bis 2018 übernommen werden, so Gütter (wir berichteten). (10.01.2017)

2017-01-10

Spendenkonto:

BIC: GENODEF1EK1 (Ev. Bank eG)
IBAN: DE33520604100000003000
Stichwort: Syrienhilfe

a22014

Buchveröffentlichung
Biografie über Propst Wilhelm Wibbeling erschienen

Langendiebach (epd). Eine Biografie über den früheren Hanauer Propst Wilhelm Wibbeling (1891-1966) ist am Montag (9.1.) in der Evangelischen Kirche Langendiebach der Öffentlichkeit präsentiert worden. Wie der ehemalige Dekan des Kirchenkreises Hanau-Land und Verfasser, Peter Gbiorczyk, mitteilte, hat stellte der  Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Prof. Dr. Martin Hein, das Buch vor.

Manche Kirchenvertreter seien über das Ende des NS-Regimes hinaus in der Kirche bestimmend geblieben, sagte Gbiorcyzk. «Da ist viel verdrängt worden.» Wibbeling sei nach dem Krieg immer an diesem Thema geblieben und habe aktiv eine «Entnazifizierung» betrieben. In Langendiebach wirkte Wibbeling drei Jahrzehnte lang.

Gbiorczyk hat sich für die Biografie nicht nur der vielfältigen publizistischen Hinterlassenschaft von Wibbeling bedient, sondern auch das Gespräch mit Zeitzeugen gesucht. Bischof Hein würdigt das Buch in seinem Vorwort als ein Forschungsergebnis, das auch weitere Untersuchungen anregen und unterstützen könne. «Die Aufarbeitung der jüngsten Vergangenheit fängt gerade erst an», schreibt Hein. (10.01.2017)

2017-01-10

Hinweis:

Die Biografie ist im Shaker-Verlag erschienen und im Buchhandel unter der ISBN-Nummer 3844047727 erhältlich.

a22013

Diakonisches Werk Region Kassel
Diakonische Werke Kassel und Hofgeismar-Wolfhagen bilden größtes regionale Diakonische Werk der Landeskirche

Kassel/Kaufungen/Hofgeismar/Wolfhagen (medio). Die beiden Diakonischen Werke Kassel und Hofgeismar-Wolfhagen wurden zum 1. Januar 2017 zum «Diakonischen Werk Region Kassel» zusammengeführt. Ziel der Fusion ist es, die diakonische Arbeit in Stadt und Landkreis zu stärken und alle diakonischen Arbeitsbereiche in der neuen Organisationsstruktur fortzuführen. Auch den künftig zurückgehenden kirchlichen Mitteln und den sozialpolitischen Herausforderungen trägt die Neuorganisation Rechnung, teilte der Chef des Diakonischen Werks Region Kassel Gerd Bechtel, vormals Geschäftsführer des Diakonischen Werks Kassel, bei einer Pressekonferenz am 09.01.2017 mit.

«Das Diakonischen Werk Region Kassel ist nun das größte regionale Diakonische Werk der Landeskirche», ergänzte Stadtdekanin Barbara Heinrich (Evangelischer Stadtkirchenkreis Kassel). «Wir erreichen ein viertel der Gemeindemitgleider der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck», so die Dekanin weiter. Dekan Wolfgang Heinicke (Evangelischer Kirchenkreis Hofgeismar) betonte, dass die Stärke der Diakonie schon immer die enge Verbindung zu den Kirchengemeinden gewesen sei, die helfe «die Notlagen der Menschen an ihrem jeweiligen Ort zu erkennen und entsprechend zu handeln».

Angebote werden fortgeführt

Für Menschen, die die Diakonie um Hilfe und Beratung aufsuchen, ändere sich zunächst wenig. Mit Blick auf die Gesamtverantwortung in der Stadt und im Landkreis werden die bisherigen Angebote fortgeführt. Aus einer punktuellen Zusammenarbeit sei nun mit dem Zusammenschluss etwas organisatorisch sinnvolles geschaffen worden, freute sich Dekanin Carmen Jelinek (Evangelischer Kirchenkreis Kaufungen). «Gemeinsam ist mehr drin, um den Herausforderungen der Veränderungen zu begegnen und die Aufgaben zuversichtlich zu gestalten», betonte Dekan Dr. Gernot Gerlach (Evangelischer Kirchenkreis Wolfhagen).

Auch die bestehenden Arbeitsverhältnisse werden fortgesetzt, erklärte Gerd Bechtel. Über 200 hauptamtlich Mitarbeitende sind nun beim Diakonischen Werk Region Kassel und seinen assoziierten Organisationen beschäftigt. Außerdem engagieren sich zahlreiche Menschen ehrenamtlich.

Feier mit Gottesdienst

Der Zusammenschluss der Diakonischen Werke wird mit einem Gottesdienst mit Bischof Prof. Dr. Martin Hein am Freitag, 13. Januar 2017 um 11 Uhr in der Kasseler Martinskirche gefeiert. (09.01.2017)

2017-01-13
a22011

Ma(h)l anders
Wettbewerb zum Thema Abendmahl mit Kindern

Kassel (medio). Unter der Schirmherrschaft von Prälatin Marita Natt hat die Arbeitsstelle für den Kindergottesdienst in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck einen Wettbewerb zur Förderung des «Abendmahls mit Kindern» ausgeschrieben.

Seit über 35 Jahren ist in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck das Abendmahl für Kinder geöffnet. Seitdem feiern viele Gemeinden das Abendmahl gemeinsam mit Kindern. Die Abendmahlspraxis habe sich dadurch verändert, erklärt die Arbeitsstelle für den Kindergottesdienst. Die Atmosphäre sei freundlicher, die Gottesdienste fröhlicher und verständlicher geworden.

Früher ging es im Abendmahl stark um die Sündenvergebung. Das Abendmahl mit Kindern habe jedoch den biblischen Reichtum des Abendmahls neu entdecken lassen, heißt es in der Wettbewerbsausschreibung. Neben der Sündenvergebung gehe es auch um das Erleben von Gemeinschaft, um die Freude an Gottes Schöpfung in Brot, Wein und Saft, um die Vorwegnahme des Festes im Reich Gottes und anderes mehr.

Gottesdienste oder Projekte in verständlicher und zeitgemäßer Sprache, in denen «Abendmahl mit Kindern» gefeiert wird, können bis zum 2. April 2017 bei der Arbeitsstelle für Kindergottesdienst eingereicht werden.  Ein Jury vergibt Preise in Höhe von insgesamt 1250.- Euro. (03.01.2017)

2017-01-03

Linktipp:

Die Ausschreibungsunterlagen zum Wettbewerb «Abendmahl mit Kindern» finden Sie unter

arbeitsstelle-kindergottesdienst.de