Nachrichten-Archiv: Oktober bis Dezember 2017

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Gottesdienste, Konzerte, Ausstellungen, Wanderungen, ...
Viele Veranstaltungen zu 500 Jahren Reformation

Kassel (medio). In den Gemeinden und Kirchenkreisen der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck wird am 31. Oktober zum 500. Mal der Tag begangen, an dem der Reformator Martin Luther (1483-1546) in Wittenberg seine 95 Thesen gegen die kirchlichen Missstände seiner Zeit veröffentlichte.

Anlässlich des Jubiläums ist das Veranstaltungsangebot so vielfältig und ideenreich, dass wir Ihnen an dieser Stelle nur exemplarisch Veranstaltungen vorstellen können. Im ekkw.de-Veranstaltungskalender finden Sie viele Veranstaltungstermine und Gottesdienste und können selbst noch weitere eintragen. (s. Linktipp rechts).

Eine Vielzahl an Konzerten wird am Reformationstag u.a. in Hanau, in Fulda, in Korbach, in Kassel, in Baunatal, Münchhausen und Malsfeld zu hören sein. In Bischofsheim wird das Oratorium «Gaff nicht in den Himmel» aufgeführt, das das Leben und Wirken Martin Luthers nachzeichnet. Stilistisch greift das Oratorium die Musik der Renaissance, aber auch Chansons und Popballaden auf.

Gewandert oder gepilgert wird gleich an mehreren Orten, u.a. in Bruchköbel, in Bad Hersfeld und Bad Wildungen. Im Kirchspiel Langenschwarz gibt es eine Apfelbaumwanderung, die an den im Vorjahr gepflanzten zehn Apfelbäumchen im Kirchspiel Langenschwarz vorbeiführt. Zum Abschluss gibt es Apfelkuchen.

Spezielle Angebote für Kinder und Jugendliche am Reformationstag gibt es u.a. in Kassel. So wird in Wolfsanger unter dem Titel «Lunch für kids – Martin Luther und die Reformation» Luthers Leben mit «Spiel, Spaß und Spannung» nähergebracht und in der Jugendkulturkirche CROSS das «YouGo-Festival» stattfinden, in dem der Abschluss des ersten «YouGo»-Projekts, die «Call-a-Light»-Aktion das Reformationsjubiläum gefeiert werden.

Ein besonderes Glockengeläut zur Reformation ist mancherorts zu hören: In Homberg wird als Erinnerung an Luthers 95 Thesen um 15:17 Uhr 95 mal die Reformationsglocke der Reformationskirche Hessens angeschlagen. Im Kirchenkreis Ziegenhain wird in einem «Glockenreigen» in 95 Kirchen an die 95 Thesen erinnert. (30.10.2017)

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Gottesdienste, Dokumentationen, Lebenshilfe
TV- und Radio-Tipps zum Reformationsfest

Kassel (medio). Rund um das Reformationsfest am 31. Oktober werden in Fernsehen und Radio eine Fülle von Sendungen angeboten. Darunter sind Gottesdienste, Spielfilme, Dokumentationen, Talk-Runden und vieles mehr. Und auch die Kirchenredaktionen machen zum 500. Jubiläum kräftig Programm. Die ekkw.de-Onlineredaktion stellt ausgewählte Medien-Tipps vor:
 
2017-10-30

Im Fernsehen: Gottesdienste, Gespräche und Doku´s

Neben dem Festgottesdienst der hessischen evangelischen Kirchen am 29. Oktober, der aus Marburg ab 15 Uhr im Hessenfernsehen live übertragen wird, können die Zuschauer am 31. Oktober Feiertagsgottesdienste im Ersten und im BR live verfolgen. Ab 10 Uhr überträgt der BR den Festgottesdienst aus der Nürnberger Lorenzkirche, wo auch der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, predigen wird. Das Erste überträgt am Nachmittag (15 Uhr) den Festgottesdienst zur Reformation aus der Schlosskirche in der Lutherstadt Wittenberg. Den anschließenden Festakt mit einer Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zeigt das ZDF ab 17 Uhr.

  Außerdem sind im Fernsehen viele Dokumentationen und Diskussionsrunden zum Thema «Reformation» zu sehen. So zeigt der Hessische Rundfunk am 31. Oktober um 10.30 Uhr in der Reihe «Engel fragt» ein Gespräch mit Bischof Hein und Kirchenpräsident Jung zum Thema «500 Jahre Reformation - Was bleibt vom Lutherjahr?». Am gleichen Tag gibt es ab 12.30 Uhr die zweiteilige Sendereihe «Als Luther die A5 überquerte», die sich mit Luthers Spuren in Hessen beschäftigt. Einen ausführlichen Überblick über das TV-Programm gibt das Internetportal evangelisch.de.
 

Im Radio: Veranstaltungstipps, Hintergrund und Lebenshilfe

Bei Hessens Privatsender «Hit Radio FFH» drehen sich im Kirchenmagazin «Kreuz & Quer» am Sonntag (29.10.) viele Beiträge um das Reformationsfest. So haben sich die Kirchenreporter für die Sendung von 6 bis 9 Uhr in Hessen umgehört, was zum Reformationsfest los ist und geben Veranstaltungstipps. Außerdem wird darüber berichtet, was die Reformation genau ist und was katholische und evangelische Christen eigentlich unterscheidet. Und bei «Radio BOB» geht es in der Sendung «Bob´s Kirchenzeit» von 8 bis 10 Uhr um den großen Jubiläumsgottesdienst in Marburg und darum, was es heißt, evangelisch zu sein.

  Im Radioprogramm des Hessischen Rundfunks kann man sich am Reformationstag z.B. auf hr2 von 17.05 Uhr bis 19 Uhr mit dem Thema «Leben heißt Veränderung» befassen. In der Sendung «Lebenswert» ist dann im Studio die Diplom-Psychologin und Autorin Johanna Müller-Ebert erreichbar und will mit Hörerinnen und Hörern über Umbrüche und Neuanfänge ins Gespräch kommen (Tel.: 069/155 6126). Und in den Verkündigungssendungen der hr-Sender «Zuspruch» (hr1 und hr2), «Sonntagsgedanken» (hr1), «Moment Mal!» (hr3) und «Übrigens...» (hr4) macht die Kirche Programm zum Jubiläum. Einen Überblick gibt der hr in seiner Programmvorschau «Religion und Kirche».
 

blick-Magazin «Ich bin evangelisch»

Im Magazin «blick in die kirche» der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck hat die Redaktion viel Wissenswertes zum Thema «Ich bin evangelisch» zusammengestellt. Im Heft können Leserinnen und Leser z.B. erfahren, was zum evangelischen Glauben dazu gehört und wie sich Menschen als evangelische Christen sehen, darunter z.B. die Ministerpräsidenten von Hessen und Thüringen, Volker Bouffier und Bodo Ramelow, oder Gundula Gause und Samuel Koch.

In Interviews mit den Bischöfen Martin Hein (EKKW) und Heinz Josef Algermissen (Bistum Fulda) ziehen zwei leitende Geistliche aus ihrer jeweiligen Sichtweise Bilanz darüber, was das Reformationsjubiläum für die evangelische und katholische Kirche gebracht hat und der Journalist und Autor Andreas Malessa räumt unter dem Motto «Hier stehe ich, es war ganz anders» mit populären Irrtümern über Martin Luther auf. Das Magazin «blick in die kirche» findet sich hier. (30.10.2017)