Weihnachtsbotschaft von Bischof Martin Hein
«Weihnachten - Das wärmende Licht der Heiligen Nacht»
«Ehre sei Gott in der Höhe, Frieden auf Erden und bei Menschen seines Wohlgefallens.» So lautet die Botschaft der himmlischen Heerscharen in der Weihnachtsgeschichte. Sie vermittelt etwas, wonach die Menschen sich sehnen, so unterschiedlich sie und ihre Wünsche auch sind. Weihnachten beantwortet die Sehnsucht nach Heimat; denn Heimat ist der Ort, wo wir uns zuhause fühlen. Nüchtern betrachtet sind die Verhältnisse der Heiligen Familie in der Heiligen Nacht gar nicht heimelig. Heimatlos, ohne angemessenes Quartier, müssen Maria und Josef die Geburt ihres Sohnes erleben! Ein solches Schicksal kann man keinem Ehepaar wünschen! Auch die Hirten, die nachts in ihre Herden hüten, leben unter bescheidensten Verhältnissen – ein angenehmer Arbeitsplatz sieht anders aus!
In diese Dunkelheit und Unwirklichkeit bricht unerwartet ein Licht hinein: «Und der Engel des Herrn trat zu ihnen und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie.» Die Nacht wird jäh zum Tag; doch ist das für die Hirten kein Anlass zu weihnachtlicher Freude – im Gegenteil: Sie fürchten sich sehr - vor der Nähe und Klarheit Gottes.
In unseren Tagen ist es eine andere Klarheit, die erschrecken lässt. Es gibt in unserer Welt das ungebremste Bestreben, alles ausleuchten zu wollen - ohne Rücksicht und Mitleid. Wirtschaftliche Interessen führen dazu, dass Firmen Daten und Informationen über Kunden und Mitarbeiter sammeln - auf legalem und illegalem Weg. Bestimmten Formen der Berichterstattung in den Medien geht es nicht allein darum, gut begründet unbequeme Nachrichten ans Licht zu bringen. Ans Licht der Öffentlichkeit werden auch Dinge gezerrt, die intim sind und keineswegs alle etwas angehen. Es ist ein kaltes und liebloses Licht, in das die Welt und Menschen getaucht werden.
Wie anders strahlt das Licht der Heiligen Nacht! Gegen die kalte Klarheit der Welt geht vom Licht der Heiligen Nacht Erleuchtung, Wärme, Hoffnung und Orientierung aus. Furcht weicht ansteckender Freude.
Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest!
Ihr Bischof Martin Hein
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Lesen Sie hier die Predigt von Bischof Martin Hein in der Christvesper am 24. Dezember 2009 in der Kasseler Martins-
kirche im Wortlaut:
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Evangelische Akademie lädt zu vielfältigen Veranstaltungen ein
Den Herausforderungen des Polizeiberufes ist eine Tagung im Februar gewidmet, die sich die Frage stellt, wie einerseits die Polizei den Bürger schützen kann, andererseits aber der Bürger vor der Polizei geschützt werden muss. Ein bisher wenig bearbeitetes Thema aus der nationalsozialistischen Zeit greift im April die Tagung «Christen jüdischer Herkunft» auf. Hier soll der Frage nachgegangen werden, welches Schicksal evangelische Christen jüdischer Herkunft während und nach der nationalsozialistischen Ära erlitten haben.
Mit einem Opernforum im Mai wagt sich die Akademie schließlich auf Neuland vor. Ausgehend von einer aktuellen Inszenierung von Wagners Oper «Die Meistersinger von Nürnberg» am Kasseler Staatstheater wird es hier um die Freiheit der Kunst und das Lebenswerk Richard Wagners gehen. Speziell für Kinder ist eine Tagung mit dem Titel «Von Bücherwürmern und Leseratten» im Mai gedacht. (23.12.2009)
Linktipp:
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:
akademie-hofgeismar.de
«Alleine im Hotelzimmer wäre doof»
Für Zirkusartisten ist Heiligabend ein Familienfeiertag
«Der Heiligabend ist bei uns ein Familienfeiertag und damit frei», umreißt «Flic Flac»-Pressesprecherin Iris Vollmann die Bedeutung des 24. Dezembers für den Zirkus. Da könnten die Artisten, Feuerschlucker und Jongleure ihre Familien besuchen oder sich abends in Ruhe im Hotel zusammensetzen. Ansonsten aber sei Weihnachten besonders stressig, da an den Feiertagen gleich zwei Vorstellungen angeboten würden. «Danach sind die meisten erst mal ziemlich geschlaucht», räumt sie ein.
Eine Bedeutung ganz anderer Art hat der 24. Dezember für den jungen Sprungakrobaten Sascha aus Moldawien, der zusammen mit vier anderen Artisten auftritt. «Meine Freundin hat an diesem Tag Geburtstag», erklärt er. Da sie auch mit zur Formation gehört, werde man den Abend zusammen verbringen. Ansonsten aber könne er mit dem 24. Dezember nicht viel anfangen, sagt Sascha. «Dieses Datum spielt in Moldawien keine Rolle.» Das orthodoxe Weihnachten werde erst später gefeiert. (23.12.2009)
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«Anvertraute Pfunde»
Wunderbare Geldvermehrung in Wolfhagen
So ließ sich Brigitta Pühra etwas ganz besonderes einfallen. Sie kaufte für ihre 20 Euro zwei Hühner auf dem Viehmarkt, die jeden Tag 2 Eier legten. Diese Eier verkaufte sie für 20 Cent das Stück und kam so insgesamt auf 45,20 Euro. Helga Kepper und die Frauen des Mütterkreises kochten Marmelade die bei verschiedenen Anlässen verkauft wurden und nahmen 810 Euro damit ein. Außerdem gestalteten die Wolfhager Gemeindeglieder Briefpapier und Umschläge, verkauften Kuchen und Cocktails oder gestalteten einen musikalischen Abend im Regionalmuseum.
Die Aktion ging bis zum 8. November, dann wurde zusammengerechnet. Die Gemeindemitglieder konnten das Ergebnis kaum fassen: 10 003,73 Euro kamen in dem knappen halben Jahr zusammen. Das Geld wird in die Renovierung der Kirche gesteckt, denn es werden unter anderem eine neue Heizung und neue Bänke benötigt. (22.12.2009)
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Ute Zöllner wird Leiterin der Psychologischen Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen in Kassel
Ute Zöllner wurde 1954 in Eime, Kreis Hildesheim, geboren. Nach ihrer Schulzeit studierte sie von 1974 bis 1983 Evangelische Theologie in Göttingen. Dort legte sie zunächst das Erste Staatsexamen für das Lehramt in Gymnasien ab und studierte dann neben einer Tätigkeit als Wissenschaftliche Hilfskraft evangelische Theologie mit dem Ziel Pfarramt. Nach der Ersten Theologischen Prüfung war sie von 1983 bis 1984 als Vikarin in Hannover tätig. 1985 wurde sie in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers durch Landessuperintendent Hirschler in Göttingen ins Pfarramt ordiniert. Nach ihrer Ordination war sie von 1986 bis 1987 Gemeindepfarrerin in Göttingen, ehe sie 1987 mit Krankenhausseelsorge im Landeskrankenhaus Göttingen beauftragt wurde. Aus familiären Gründen ließ sie sich 1991 beurlauben. Sie zog nach Passau, wo sie bis 1999 lebte, ehrenamtlichen Pfarrdienst in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern leistete. Unter anderem leitete sie als Gruppenpsychotherapeutin eine Tagesklinik für Psychotherapie und Psychosomatik.
1998 zog sie nach Marburg und arbeitete seit 1999 als Pfarrerin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck im pastoralpsychologischen Dienst und war mit Aufgaben in Supervision und Beratung, sowie in der Aus- und Fortbildung im Predigerseminar in Hofgeismar betraut. Darüber hinaus ist sie seit 1999 als Autorin und Sprecherin für Verkündigungssendungen im Hessischen Rundfunk tätig. Ute Zöllner ist seit 1981 mit Prof. Dr. theol. Dietrich Korsch verheiratet. Das Ehepaar hat zwei Söhne. (22.12.2009)
«Christkindwiegen» zu Heiligabend
Die Tradition geht der Legende nach auf das Jahr 1534 zurück. Die Gemeinde wurde damals von einer schweren Seuche heimgesucht. Viele Kranke mussten in der Kirche untergebracht werden, da es kaum andere Unterbringungsmöglichkeiten gab. Wegen der hohen Ansteckungsgefahr konnte zu Weihnachten keine Mette gefeiert werden. Deshalb nahmen einige gesunde Männer Fackeln und Laternen mit auf den Kirchturm hinauf, wo sie diese in alle vier Richtungen schwingen ließen und dabei Weihnachtslieder sangen. Diese Aktion soll das Ende der Plage gebracht haben.
Am ersten Weihnachtsfeiertag - so die Tradition - besteigen die Männer den 50 Meter hohen Kirchturm ein weiteres mal. Um 7 Uhr gibt es dann ein zweites «Christkindwiegen». Und auch im nächsten Jahr werden die Korbacher ihren alten Brauch weiter pflegen, denn ein Weihnachtsfest ohne «Christkindwiegen» ist für sie undenkbar. (22.12.2009)
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«Heimatklänge»
Die schönsten Glocken zur Weihnachtszeit
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hr4.de/(...)
Eschwege: Kirchen gründen Arbeitsgemeinschaft

v.l.n.r.: Alfred Weber, Dekan Dr. Martin Arnold, Dechant Mario Kawollek, Christoph Leibrandt, Gerhard Mansius und Hans-Dieter Credé. (Foto: Dekanat Eschwege)
Zu dem Gründungsgottesdienst, zu dem die evangelische, die evangelisch-freikirchliche und die katholische Kirchengemeinde gemeinsam einluden, kamen viele Menschen aus Gemeinden und kirchlichen Einrichtungen der Region Eschwege. Sie entzündeten eine Kerze am Friedenslicht aus Bethlehem, das Pfarrerin Sieglinde Repp-Jost zuvor in die Marktkirche gebracht hatte, und stellten sie vor dem Ökumene-Zeichen, mit dem der Altar geschmückt war, ab. Dechant Mario Kawollek rief in seiner Predigt dazu auf, das die Konfessionen Verbindende stärker in den Blick zu nehmen. Es gebe weit mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede (22.12.2009)
Gottesdienst in Kassel
Dezernent für Finanzwirtschaft der Kirchengemeinden und Diakonie verabschiedet
Bischof Prof. Dr. Martin Hein würdigte in seiner Predigt die Arbeit des scheidenden Kirchenjuristen. Lies habe rechtliche Vorgänge, die erhebliche finanzielle Folgen für Kirchengemeinden und Diakonie gehabt hätten, stets auch in ihrer geistlichen Dimension und Qualität gesehen. Lies Bestreben sei es stets gewesen, dass rechtliche Regelungen die Gemeinden in die Lage versetzen sollten, möglichst gut ihrem Auftrag nachzukommen, die Botschaft von der Liebe Gottes durch überzeugende Worte und hilfreiche Taten zu bezeugen. Lies habe so in seiner Person den Grundsatz der Grundordnung der Landeskirche verwirklicht, wonach die Landeskirche «geistlich und rechtlich in unaufgebbarer Einheit geleitet und verwaltet» werde. Lies sei in vielen Gremien für seine Kenntnis wie für sein Einfühlungsvermögen geschätzt worden. Herausragend sei sein Engagement für die Diakonie gewesen. «Was Sie bestimmte und auch weiter bestimmen wird, war die Vorstellung einer solidarischen Kirche und soldarischer Gemeinden, in der wir gegenseitig aufeinander Rücksicht nehmen und miteinander barmherzig umgehen», betonte Hein
Joachim Lies wurde 1949 in Kassel geboren. Nach dem Abitur begann er im Jahr 1971 in Frankfurt a. M. mit dem Vorbereitungsdienst als Regierungsinspektoranwärter. Vom Sommersemester 1973 an studierte er Rechtswissenschaften an den Universitäten in Marburg und Gießen; sein Referendariat leistete er am Landgericht Marburg ab. Von 1983 bis 1991 arbeitete er beim Diakonischen Werk der Evangelischen Landeskirche in Baden, zunächst als Diakonierechtsreferent, dann als Leiter der Rechtsabteilung und als Justiziar; 1989 wurde er schließlich zum Geschäftsführer des Diakonischen Werkes Baden für die Bereiche Recht und Innere Dienste berufen. 1991 wechselte er die Landeskirche und wurde Dezernent des juristischen Dezernats «Finanzwirtschaft der Kirchengemeinden, Diakonie» in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, ein Amt, das er bis zu seiner Verabschiedung inne hatte. Joachim Lies ist seit 1972 verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. (17.12.2009)
Im Wortlaut:
Lesen Sie hier die Predigt von Bischof Prof. Dr. Martin Hein im Wortlaut:
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Evangelische Akademie greift Thema Klimaschutz auf
Akademiedirektorin Eveline Valtink und Studienleiter Dr. Georg Hofmeister wiesen darauf hin, dass sie mit den Tagungen gesellschaftliche Debatten anstoßen wollen, wie Klimaschutz und Nachhaltigkeit erreicht werden können. «Von der Lösung dieses Problems hängt schließlich die Zukunft der Menschheit ab», erklärt Hofmeister. Bereits in der Tagung «Atomkraft! Ja,bitte?» im Juni 2009 hätten sich Experten ausdrücklich gegen eine Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken und für den Ausbau regenerativen Energien ausgesprochen.
Mit der Tagung «Prinzip Nachhaltigkeit» (11. bis 13. Juni 2010) werde auch daran erinnert, dass Nachhaltigkeit seit der UN-Konferenz in Rio von 1992 eine völkerrechtliche Verpflichtung sei. Studienleiter Dr. Hofmeister wies weiter darauf hin, dass die dort festgelegten Ziele von den christlichen Kirchen eindeutig bejaht werden. «Eine nachhaltige, zukunftsorientierte Gesellschaft muss sich der Klimafrage stellen», sagte er im Hinblick auf das Programm der Akademie rund um den Klimaschutzgipfel. Wie Nachhaltigkeit in der Region umgesetzt werden kann, könne auf der Umweltkonsultation der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck am 22. April 2010 in der Evangelischen Akademie Hofgeismar diskutiert werden. Unter dem Titel «Wohin geht die Reise?» werde die Akademie dann das Thema «Nachhaltiger Tourismus in der Region» aufgreifen, so der Studienleiter. (17.12.2009)
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Weitere Informationen zu den Tagungen der Akademie finden Sie unter:
akademie-hofgeismar.de
Adventsempfang der Evangelischen Kirchen in Thüringen
Bischof Hein: Evangelische Kirche ist der Gesellschaft Gedächtnis, Dienst und Orientierung schuldig
Warnung vor «billiger Versöhnung» – Versöhnungsarbeit darf Frage nach Opfern und Tätern nicht ausblenden
Mit Blick auf den Fall der Mauer und das Ende des DDR-Regimes warnte Hein vor «billiger Versöhnung» unter dem Vorzeichen «Schwamm drüber». Der Staat könne Versöhnung nicht dekretieren, wohl aber Bedingungen schaffen, um Versöhnung zu ermöglichen. «Wer Versöhnung will, blendet die Frage nach Opfern und Tätern nicht aus», betonte Hein. Versöhnung könne nur dort geschehen, wo sich Opfer und Täter ohne Zwang begegnen und Täter zu dem stehen, was sie getan haben. Solche Versöhnungsarbeit dauere mehr als eine Generation. «Wenn sie ernsthaft sein will, braucht sie keine Tribunale, sondern geschützte Orte. Unsere Kirchen sind bereit, solche Orte anzubieten», erklärte Hein. Zugleich verwies er darauf, dass Erinnern nach 1945 oft viel zu spät stattgefunden habe. «Aus diesen Fehlern sollten wir lernen», forderte der Bischof. Hein erinnerte daran, dass der 9. November stets auch mit dem Gedenken an die Reichspogromnacht verbunden sei: «Erinnerung sucht nicht den Glanz, sondern gibt Orientierung – etwa gegen den drohenden neuen Rassismus. So wird sie zu einer zukunftsweisenden Chance!», so Bischof Hein.
Forderung nach Gleichbehandlung mit anderen Trägern der Wohlfahrtspflege
Hein bekräftigte die Bereitschaft der Kirchen zum Dienst an der Gesellschaft in Bildung und Diakonie. «Aus der Feier des Lebens und aus dem Glauben heraus folgt das gesellschaftliche Engagement der Kirchen.» Die Kirchen bejahten das Prinzip der Subsidiarität und engagierten sich deshalb in Kindertagesstätten, Schulen und Sozialstationen. Dafür erwarteten sie vom Staat Unterstützung und Gleichbehandlung mit anderen Trägern der freien Wohlfahrtspflege. Es gehe den Kirchen nicht dabei um Eigeninteresse, sondern um einen «ernsthaften und unverzichtbaren Beitrag für das Gemeinwohl.»
Evangelische Kirche ist bereit, sich allgemeiner Wertediskussion zu stellen und sich einzumischen
Hein unterstrich die Bereitschaft der evangelischen Kirche, sich der allgemeinen Wertediskussion zu stellen und sich einzumischen. Diese Diskussion vollziehe sich in der Begegnung mit Menschen, die aus dem christlichen Glauben heraus leben oder ihn auch nicht teilen. «Dem weltanschaulich neutralen Staat kann es nicht gleichgültig sein, ob unsere Gesellschaft orientierungslos ihrer Zukunft entgegengeht oder nicht.» Hein nannte als Beispiel die Themen Familienförderung, soziale Gerechtigkeit und den Schutz der Sonn- und Feiertage. «Es kann doch nicht sein, dass Arbeit und Konsum rund um die Uhr unser Leben bestimmen!» betonte Hein. Das Bundesverfassungsgericht habe hier mit seinem Urteil zur Ladenöffnung an Adventssonntagen vergleichsweise klare Worte gefunden. (17.12.2009)
Im Wortlaut:
Lesen Sie hier die Ansprache von Bischof Prof. Dr. Martin Hein «Gedächtnis – Dienst – Orientierung: Was die Evangelische Kirche der Gesellschaft schuldig ist.» im Wortlaut:
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Bischof Hein zu traditionellem Adventsbesuch bei Spätaussiedlern in Stadtallendorf
Während seines Besuchs tauschte sich der Bischof auch mit den Spätaussiedlern über seine Reise nach Kirgisien aus: «Die Situation in unserer Partnerkirche in Kirgisien wird immer schwieriger. Zu 20 Gemeinden gehören inzwischen nur noch 1.500 Mitglieder», so Hein. Der Bischof betonte, dass es sich bei den Mitgliedern der Partnerkirche keineswegs nur um ältere Menschen handele. Die Hälfte der Gemeindemitglieder sei zwischen 18 und 25 Jahre alt.
Besonders besorgt zeigte sich Hein über den Exodus von russisch-stämmigen Kirgisen aus dem Land. Auch die Evangelisch-Lutherische Kirche in Kirgisen, zu der die Landeskirche seit 1996 eine Partnerschaft unterhält, sei von der Entwicklung betroffen. Sie stehe, so Hein, vor einem «Sprachenproblem»: Da die Gottesdienste zurzeit in russischer Sprache gehalten würden, die Russen aber wegzögen, müsse möglicherweise die Sprache noch einmal ins Kirgisische verändert werden, erklärte Bischof Hein. Zwischen Russisch und Kirgisisch gebe es aber kaum Beziehungen. Hein rief dazu auf für die Situation und die kleinen Gemeinden zu beten.
Nach Angaben des Pfarrers evangelischen Kirchengemeinde Stadtallendorf, Thomas Peters, gehören rund 1.000 Aussiedlerinnen und Aussiedler aus der russischen Föderation und den mittelasiatischen Staaten zur Kirchengemeinde. Die Gemeinschaft der Aussiedler treffe sich mehrmals wöchentlich zum gemeinsamen Singen und Beten und besucht regelmäßig den Sonntagsgottesdienst. «Ich bin sehr dankbar für das für viele selbstverständliche ehrenamtliche Engagement in unserer Gemeinde, insbesondere die Begleitung von Kranken und Sterbenden aus ihren Kreisen», so Peters. (17.12.2009)
Kasseler Kirchen gegen Ladenöffnung am 27. Dezember
An der sonntäglichen Öffnung der Geschäfte werden sich allerdings nicht alle Geschäfte beteiligen. Zwei große Einkaufsgalerien etwa bleiben komplett geschlossen, da die dort vertretenen Geschäfte gegen eine Öffnung sind. In einer nicht repräsentativen Umfrage der Lokalzeitung «HNA» im Internet sprachen sich mehr als 70 Prozent der bisher rund 1.000 Teilnehmer ebenfalls gegen eine Öffnung am Sonntag nach Weihnachten aus. (17.11.2009)
Marburger Theologe Hans-Martin Barth wird 70
Der 1939 in Erlangen geborene Pfarrersohn studierte Theologie in Erlangen, Heidelberg und Rom. Barth promovierte über die Theologie Martin Luthers und habilitierte sich in Erlangen über Atheismus und protestantische Orthodoxie im 17. Jahrhundert. 1976 wurde er Professor an der Universität Erlangen, 1978 wechselte er an die Universität Gießen und 1981 an die Universität Marburg. Barth befasste sich vornehmlich mit der Theologie Luthers, der ökumenischen Theologie, der Konfessionskunde und dem interreligiösen Dialog.
Beim Evangelischen Bund, dem konfessionskundlichen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland, war Barth Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats von 1981 bis 1997, dann Präsident bis vergangenen März. Der Theologe hat sich für einen Dialog nicht nur der Konfessionen, sondern auch der Weltreligionen eingesetzt. Ziel eines solchen Dialogs dürfe allerdings keine Einheitsreligion sein, sondern die Verbesserung der Selbstwahrnehmung und Gesprächsfähigkeit. (17.12.2009)
Land unterstützt Hessentags-Projekt gegen Gewalt
Begleitend seien Workshops, Präsentationen und Aktionen geplant. Seit 2004 engagieren sich viele Institutionen in Stadtallendorf für eine gewaltfreie und kinderfreundliche Gesellschaft, darunter Stadtjugendpflege, Polizei, Evangelische Kirchengemeinde, Schulen, Kreiselternbeirat, Jugend-, Drogen- und Erziehungsberatung sowie Jugendamt. In Stadtallendorf leben Menschen aus mehr als 70 Nationen. (17.12.2009)
«Himmlisch nah»
Adventsaktion der evangelischen Kirche im Hessen-Center Frankfurt
Auf der Weihnachtsbühne im Obergeschoss des Einkaufszentrums gibt es Musik, Kleinkunst und ein Kinderprogramm. Neben bekannten Künstlern und Musikern wollen auch Chöre aus der Region musikalisch auf Advent und Weihnachten einstimmen, heißt es in einer Pressemitteilung. «Wir wollen mit der Aktion die Kirche zu den Menschen bringen, auf den Sinn von Advent und Weihnachten hinweisen und für unsere Angebote und Veranstaltungen werben», beschreibt die Dekanin des Kirchenkreises Hanau-Stadt, Claudia Brinkmann-Weiß, das Ziel der Aktion.
Wer ein ganz besonderes Geschenk sucht, kann in einer Bastelstube selbst aktiv werden und Kinder sind eingeladen, Holzfiguren für eine eigene Krippe zu bemalen. Zudem können sich die Center-Besucher an Informationsständen unter anderem über Projekte der Hilfsaktion «Brot für die Welt» informieren oder sich als Buchdrucker an der Bibelpresse versuchen. (16.12.2009)
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Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:
sprengel-hanau.de/(...)
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Hören Sie hier einen Beitrag zum Thema mit Pfarrer Siegfried Krückeberg:
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Krippen aus aller Welt in der Kasseler Karlskirche
So unterschiedlich wie die Krippen sei auch das Material, aus dem die Figuren gemacht worden sind: Ob aus Holz, getöpfert oder gegossen - die Besucherinnen und Besucher erwartet eine große Vielfalt, so Böhle weiter. Die Ausstellung in der Karlskirche ist täglich von 16 bis 18 Uhr geöffnet. Um 17 Uhr erwarten den Besucher weihnachtliche Texte und Musik. Zudem lädt die Gemeinde am Heiligen Abend von 19.30 bis 22 Uhr zur «Offenen Kirche» ein. Der Eintritt ist frei. (14.12.2009)
Prälat i. R. Erhard Giesler vollendet 80. Lebensjahr
Prälat i. R. Erhard Giesler wurde am 15. Dezember 1929 in Kassel geboren. Nach seinem Theologiestudium in Marburg und Göttingen (1951 – 1956) und dem anschließenden Vikariat in Großauheim (Kirchenkreis Hanau-Stadt) wurde er 1958 in Kassel ordiniert. Von 1958 bis 1961 war er Pfarrer in Tann (Kirchenkreis Fulda). Von 1961 bis 1972 war er als Pfarrer in der Kirchengemeinde Kassel-Südstadt tätig. 1972 bis 1981 bekleidete er das Amt des Dekans des Kirchenkreises Kassel-Mitte. 1981 wurde er Oberlandeskirchenrat und theologischer Referent für Diakonie, Sonderseelsorge und Strukturplanung. 1989 wurde er in das Amt des Prälaten berufen. Nach dem Tod von Bischof Jung im November 1991 nahm er als dessen theologischer Stellvertreter bis zur Wahl eines neuen Bischofs das Bischofsamt bis Ende Mai 1992 wahr. Am 31. Dezember 1994 trat Prälat Giesler in den Ruhestand.
Stichwort «Prälat»: Der Prälat / die Prälatin ist in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck der theologische Stellvertreter des Bischofs. Er ist für die Personalia der Pfarrerinnen und Pfarrer, die Besetzung, Errichtung und Aufhebung von Pfarrstellen, die Prädikanten und Lektoren, die Prediger der Landeskirchlichen Gemeinschaften im Bereich der Landeskirche, Visitationen und Amtshandlungen sowie für «Theologische Generalia» zuständig. Derzeit hat Prälatin Roswitha Alterhoff das Amt inne. Nach ihrem Eintritt in den Ruhestand wird ab 1. Juli 2010 die derzeitige Pröpstin, des Sprengels Hersfeld, Marita Natt, dieses Amt übernehmen. Der Rat der Landeskirche hatte sie am 11. November 2009 in das Prälatenamt gewählt. (14.12.2009)
Fortbildungskatalog für Gemeinde- und Bildungsarbeit in der Landeskirche erschienen
Die Fort- und Weiterbildung, die in einem Kirchengesetzt vom 29. April 2005 geregelt ist, soll dazu beitragen, dass «Mitarbeitende in der Gemeinde- und Bildungsarbeit den Auftrag der Kirche zu Verkündigung und Seelsorge sachkundig und glaubwürdig wahrnehmen können», heißt es in dem Gesetzt. Information und Kontakt beim Landeskirchenamt, Diakonin Ute Kaisinger-Carli, Tel.: (0561) 9378-364, E-Mail: ute.kaisinger-carli@ekkw.de. (10.12.2009)
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Friedenslicht aus Bethlehem kommt nach Kurhessen

Mädchen und Jungen nehmen das Friedenslicht aus Bethlehem vom Kasseler Hauptbahnhof aus mit in ihre Familien. (Foto: medio.tv/Archiv)
Die Geschichte des Friedenslichts begann 1986 mit der Initiative «Licht aus Betlehem» des Österreichischen Rundfunks. Seit 1989 wird das Friedenslicht in Kooperation mit den österreichischen Pfadfindern europaweit verbreitet. Jedes Jahr wird eine Kerze von einem Kind in der sogenannten Geburtsgrotte von Jesus Christus in Betlehem entzündet und dann per Flugzeug nach Österreich gebracht. In Wien findet die zentrale Aussendungsfeier statt. Mit der Bahn bringen Delegationen von Pfadfinderinnen und Pfadfinder das Friedenslicht über Nacht in deutsche Städte, darunter auch nach Fulda. (10.12.2009)
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Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:
dpsg-fulda.de
Vortrag vor der Juristischen Gesellschaft zu Kassel
Bischof Hein: Europa muss positive Religionsfreiheit achten
Wie die Pressestelle der Landeskirche mitteilte, bezog sich Hein hierbei auf das jüngste Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte: Dieser hatte einer Mutter eine Entschädigung zugesprochen, weil deren Kind in einer staatlichen Schule in einem Raum unterrichtet wurde, in dem ein Kruzifix angebracht war. Hein kritisierte, dass hier nicht mehr der Nachweis der Beeinträchtigung der Grundrechte eines Einzelnen erbracht werden musste, sondern hierfür die bloße Existenz eines Kruzifixes als Ausdruck bloßer Religionsfreiheit bereits ausreiche. Der laizistische Einfluss in der EU nehme zu. Religion solle ausschließlich Privatangelegenheit sein und dürfe keine staatliche und öffentliche Funktion mehr besetzen.
Demgegenüber setzten das Grundgesetz, die deutsche Rechtsprechung und der Gesetzgeber hier auf Toleranz und Ausgleich. Mit Blick auf das Kruzifix in Klassen bedeute dies, dass Schülerinnen und Schüler ihre positive Religionsfreiheit ausleben dürften, solange nicht-glaubende Schüler nicht beeinflusst werden und keine Beeinflussung empfinden würden. Die negative Religionsfreiheit sei, so Hein, keinesfalls ein «Obergrundrecht», welches die positiven Äußerungen der Religionsfreiheit im Kollisionsfall verdrängen könnte.
Bei aller staatlichen Neutralität dürfe das traditionelle religiöse Element nicht bei staatlich beherrschten und organisierten Lebensbereichen wie den Schulen verdrängt werden. Dies fordere das Grundgesetz gerade nicht. Hein verwies auf die Europäische Menschenrechtskonvention, die jedem Menschen das Recht zur Ausübung seiner Religion einzeln und in Gemeinschaft privat und öffentlich einräumt. Dies dürfe nur beschränkt werden, wenn die Religionsausübung die öffentliche Sicherheit, die öffentliche Ordnung, Gesundheit und Moral und die Freiheitsrechte anderer berühre. Der Gesellschaft tue es gut, wenn sie die Faktizität der Religion ernst nehme. «Religion ist eine eminent öffentliche Angelegenheit!» betonte Hein. (10.12.2009)
Kirchen und Wohlfahrtsverbände kritisieren Gesetzentwurf für Härtefallkommission
Außerdem kritisieren die Unterzeichner, dass die Kommission künftig Entscheidungen nicht mehr mit einfacher Mehrheit, sondern mit Zweidrittelmehrheit treffen muss. Eine solche Mehrheit sei sonst nur bei Satzungs- oder Verfassungsänderungen üblich. Die Letztentscheidung liege sowieso beim Innenminister. Die Härtefallkommission ist ein von Behörden unabhängiges Gremium, das dem Innenminister empfehlen kann, ausreisepflichtigen Menschen aus humanitären oder persönlichen Gründen den weiteren Verbleib in Hessen zu erlauben. Ihr gehören Abgeordnete, Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, von Ministerien, der Ausländerbehörden und Nichtregierungsorganisationen an. (10.12.2009)
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Hier können Sie die Erklärung im Wortlaut nachlesen:
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Diakonisches Werk wählt neuen Direktor

V.l.: Horst Rühl (Vorsitzender des Verwaltungsrates), Dr. Harald Clausen, Direktor Reinhard Löwer und Landespfarrer Dr. Eberhard Schwarz (Foto: DWKW)
Harald Clausen legte nach dem Abitur in Kassel zunächst eine Ausbildung zum Bankkaufmann ab, ehe er in Göttingen ein Jurastudium begann. Dies schloss er 1995 mit dem zweiten Staatsexamen ab, im Jahr 1999 promovierte er. In der Zeit von 1995 bis 1998 war er als Rechtsanwalt in Göttingen tätig, danach wechselte er zum DWKW, wo er derzeit als Justiziar arbeitet. (10.12.2009)
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Das Diakonische Werk in Kurhessen-Waldeck finden Sie im Internet unter:
dwkw.de
Thema «Archäologie» im Mittelpunkt
Adventsempfang der Landeskirche: Über 150 Gäste im Haus der Kirche

v.l.: Kirchenrätin Ute Heinmann, Bischof Prof. Dr. Martin Hein, Prof. Dr. Hans-Joachim Gehrke und Prälatin Roswitha Alterhoff (Fotos: medio.tv/Pfannstiel)
Der Bischof der Landeskirche, Prof. Dr. Martin Hein, wies in seiner Begrüßung auf die Bedeutung der Archäologie für das Verstehen der Welt heute hin. In seinem Festvortrag zeigte der Präsident des Deutschen Archäologischen Instituts, Prof. Dr. Hans-Joachim Gehrke, Berlin, anhand vieler Beispiele, wie die Archäologie zu einer klareren Sicht der Geschichte beitragen kann.
Die musikalische Gestaltung des Abends war ganz an dem Thema ausgerichtet. So bearbeitete Olaf Pyras (Percussion) 17 Millionen Jahre alte Steine, begleitet von Landeskirchenmusikdirektor Uwe Maibaum am Klavier. Auch das Lied für elektronische Maurerkellen verblüffte die Zuhörer und stellte eine gelungenen Bogen zur täglichen Praxis von archäologischen Ausgrabungen dar. Bischof Hein resümierte denn auch treffend, dass die Beschäftigung mit Archäologie keineswegs «staubtrocken» sei müsse, wie der Abend gezeigt habe.

Bischof Prof. Dr. Martin Hein begrüßt die Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Kirche im Kasseler Haus der Kirche.

Der Präsident des Deutschen Archäologischen Instituts, Prof. Dr. Hans-Joachim Gehrke, während seines Festvortrages.

Prof. Dr. Gehrke zeigte anhand vieler Beispiele, wie die Archäologie zu einer klareren Sicht der Geschichte beitragen kann.

Landeskirchenmusikdirektor Uwe Maibaum (l.) und Olaf Pyras verblüfften die Zuhörer mit dem Klang ungewöhnlicher Instrumente.
Im Anschluss an den Vortrag war im großen Saal reichlich Gelegenheit, alte Freunde zu treffen, neue Kontakte zu knüpfen und sich in der vorweihnachtlichen Hektik eine kurze Auszeit zu nehmen. (07.12.2009)
Propst Pauli von Bischof Hein in Ruhestand verabschiedet

Propst Gerhard Pauli (2.v.l.) nach der Verabschiedung in Hanau mit (v.l.) Rainer Krebs (Vorsitzender des Kirchenvorstandes der Marienkirchengemeinde Hanau), Pfarrerin Heike Lisker und Bischof Prof. Dr. Martin Hein (Foto: medio.tv/F.F.Henning)
Hein würdigte das Wirken von Pauli, der stets das Gesicht der Landeskirche und der Kirchenleitung im Sprengel Hanau gewesen sei, in gleicher Weise aber auch das Gesicht des Sprengels Hanau in der Landeskirche und der Kirchenleitung. Pauli sei in seinem verantwortungsvollen Amt stets Pfarrer geblieben, sagte Hein. Große Verdienste für die Landeskirche habe er sich als Brückenbauer zur hessischen Schwesterkirche, der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, erworben. In der Ökumene habe er sich besonders für die Partnerschaft der Landeskirche mit der Evangelisch-Lutherischen Kirche in der Kirgisischen Republik engagiert.
Gerhard Pauli wurde am 21. November 1946 in Schlüchtern geboren. Nach dem Abitur im Jahr 1966 studierte er Evangelische Theologie in Frankfurt und Marburg. 1971 legte er seine 1. Theologische Prüfung ab; sein Vikariat absolvierte er von 1971 bis 1973 in Marburg. Nach Ablegung der 2. Theologischen Prüfung wurde er 1973 durch Bischof Vellmer ordiniert. Als Gemeindepfarrer war er an verschiedenen Orten tätig: 1973 bis 1981 in Friedewald (Kirchenkreis Hersfeld) und von 1981 bis 1991 in Wächtersbach (Kirchenkreis Gelnhausen). Am 1. Mai 1991 wurde er in das Amt des Propstes für den Sprengel Hanau berufen, ein Amt, das er bis zum 1. Dezember 2009 inne hatte.
Propst Pauli engagierte sich auch in zahlreichen landeskirchlichen Ausschüssen, wie z. B. die Theologische Kammer, der Rechtsausschuss, der Pfarrerausschuss, der Nominierungs- und Auswahlausschuss, im Kuratorium des Evangelischen Gemeindebildungszentrums Bad Orb sowie in vielen Bereichen der Öffentlichkeitsarbeit. Gerhard Pauli ist seit 1970 mit Gerda Pauli verheiratet; das Ehepaar hat 3 erwachsene Kinder. (07.12.2009)
Im Wortlaut:
Ansprache von Bischof Hein anlässlich der Verabschiedung von Propst Pauli:
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Prälatin Alterhoff begrüßt Stärkung des Sonntagsschutzes
In Berlin durften die Geschäfte seit 2006 an bis zu zehn Sonntagen zwischen 13 und 20 Uhr öffnen, darunter an allen vier Adventssonntagen. Gegen das Landesgesetz hatten die evangelische und die katholische Kirche vor dem höchsten deutschen Gericht geklagt. Die Richter urteilten, dass die Regelung das Recht auf Religionsfreiheit verletze und gegen den Sonntagsschutz des Grundgesetzes verstoße. Allerdings dürfen die Läden an den drei verbleibenden Adventssonntagen dieses Jahres noch öffnen. (03.12.2009)
Drei Fragen an ...
Prälatin Roswitha Alterhoff beantwortete die Fragen von medio-Redaktionsleiter Pfarrer Christian Fischer:
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«Drei Celli mit Kontrabass»
Adventskonzert für neue Orgel der Kirchengemeinde Kassel-Rothenditmold
Neben Adventsliedern zum Mitsingen erwarten die Besucherinnen und Besucher romantische Quartettbearbeitungen von Schumann, Tschaikowsky, Brahms und Beethoven. Gespielt werden kurze, stimmungsvolle Charakterstücke mit Titeln wie «Am Kamin», «Morgengebet», «in der Kirche», «die Himmel rühmen süße Träumerei». Alle Spenden, die bei den vierteljährlich stattfinden Aufführungen zusammenkommen, würden für den Erwerb einer neuen Orgel verwendet werden, so die Kirchengemeinde weiter. Der Eintritt ist frei.
Initiative «auf dem Weg zur neuen Orgel»
Vor vier Jahren ist die Initiative «auf dem weg zur neuen orgel» von der Evangelischen Kirchengemeinde Kassel-Rothenditmold mit Unterstützung des Merseburger Verlages gegründet worden. Bei den vierteljährlich veranstalteten Benefizkonzerten wird in unterschiedlichsten Besetzungen für eine neue Orgel der Philippus-Kirchengemeinde musiziert. (02.12.2009)
Was: «Drei Celli mit Kontrabass» – 14. Konzert von «... auf dem weg zur neuen orgel»
Wann: Nikolaussonntag, 6.12. 2009, 19.00 Uhr
Wo: Ev. Kassel-Rothenditmold, Wolfhager Straße 180 in 34127 Kassel
Verkehrsanbindung: Buslinien 18, 19, 27, Haltestelle Naumburger Straße gute Parkmöglichkeiten
Eintritt: frei
Kirchliche Hilfsaktion «Brot für die Welt» am 1. Advent gestartet

Während in den Innenstädten der Einkaufstrubel seinen Höhepunkt erreicht, werden in den Häusern die Kerzen entzündet. Der Advent ist auch eine Zeit großer Gegensätze. (Foto: medio.tv/Archiv)
Auch der Landespfarrer für Diakonie der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Dr. Eberhard Schwarz, und der Dezernent für Ökumene und Weltmission der Landeskirche, Prof. Dr. Wilhelm Richebächer, zeigten sich besorgt über die globalen Entwicklungen. In einem Brief zur Hilfsaktion an die Kirchengemeinden in Kurhessen-Waldeck werben Schwarz und Richebächer für ein Umdenken. Es sei unwahrscheinlich, dass die Industrienationen ihre wirtschaftlichen Wachstumsraten steigern könnten wie bisher. Viel wahrscheinlicher sei, dass wir «auf ein Nullwachstum als Dauerzustand zusteuern», heißt es. «Die globale Rechnung zeigt die Konturen der Mauer, gegen die wir fahren, wenn wir wachsen wie bisher», so der Landespfarrer und der Dezernent. Ebenso komme das Klima unseres Planeten an die Grenze der Belastbarkeit. «Werben Sie in ihren Gemeinden für die 51. Aktion 'Brot für die Welt'. Es ist genug für alle da, wenn wir anfangen, umzudenken und umzuverteilen», so Schwarz und Richebächer abschließend.
Das Hilfswerk «Brot für die Welt» wird getragen von evangelischen Landes- und Freikirchen und ist im Diakonischen Werk in Stuttgart angesiedelt. Seit 1959 bittet die Aktion in jedem Jahr zu Beginn der Adventszeit um Spenden für Hilfsprojekte in Afrika, Asien und Lateinamerika. Bei der Jubiläumskampagne zum 50-jährigen Bestehen im vergangenen Jahr kamen den Angaben zufolge bundesweit rund 51,4 Millionen Euro zusammen. Davon entfallen laut dem Diakonischen Werk in Kurhessen-Waldeck 1,92 Millionen Euro auf Spenden aus dem Bereich der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. (01.12.2009)
Advent - die «stille Zeit» vor Weihnachten
Die Adventszeit ist für Christen die Zeit der Vorbereitung auf die Feier der Geburt Jesu. Sie feiern in der Adventszeit das Kommen Gottes in die Welt. In den vergangenen Jahren ist bei vielen Christen die Sehnsucht nach mehr Spiritualität und meditativer Ruhe in der Adventszeit gewachsen.
Die Kirchen wehren sich gegen verfrühten Weihnachtsrummel lange vor der Adventszeit. Die inzwischen in vielen Bundesländern mögliche Öffnung von Geschäften an den Adventssonntagen stößt bei den Kirchen auf scharfen Protest. Aus diesem Grund hatten sie eine Klage beim Bundesverfassungsgericht eingereicht. Am Dienstag (1.12.09) hat nun das Bundesverfassungsgericht teilweise diesem Protest entsprochen und geurteilt, dass die Berliner Regelung von 2006, die an allen vier Adventssonntagen die Öffnung der Geschäfte erlaubt, das Recht auf Religionsfreiheit verletze und gegen den Sonntagsschutz des Grundgesetzes verstoße. (01.12.2009)
Linktipp:
Informationen zur Aktion «Brot für die Welt» fin-
den Sie im Internet unter:
brot-fuer-die-welt.de
Spenden:
Sie können für die Aktion beim Diakonischen Werk Kurhessen-Waldeck unter dem Stichwort Stichwort: «Brot für die Welt» spenden:
Konto: 200 000
BLZ: 52060410 (EKK eG)
Thema:
In der Rubrik «Thema» haben wir Ihnen einige Meldungen und Hinter-
grundinformationen zur Adventszeit zusammen-
gestellt:
weiter...
Trend in Prozent:
Die Adventszeit ist für Christen die Zeit der Vorbereitung auf Weihnachten. Wir fragen Sie: Welche Tradition ist Ihnen Weihnachten am wichtigsten?
Abstimmen...
Landeskirche ruft zu Fürbitte für Weltklimakonferenz auf
Ziel des vom 7. bis 18. Dezember 2009 stattfindenden UN-Weltklimagipfels müsse sein, im Anschluss an das Abkommen von Kyoto, das 2012 ausläuft, verbindliche Vereinbarungen für eine nachhaltige Klimapolitik zu erreichen, so die Dezernenten. Es müsse gelingen, möglichst alle Staaten der Welt mit einzubeziehen und eine Begrenzung des Anstiegs der globalen Durchschnittstemperatur auf unter zwei Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu erreichen, heißt es in einer Presserklärung.
Die Kirchen setzten sich seit Jahren für eine gerechte und nachhaltige Entwicklung im Bereich des Klimaschutzes ein. So habe die Landeskirche bereits im Oktober 2008 die «Entwicklungspolitische Plattform der Kirchen, kirchlichen Entwicklungsdienste und Missionswerke: Klima der Gerechtigkeit» unterzeichnet. Darin heißt es: «Der globale Klimawandel zerstört natürliche Lebensgrundlagen, verschärft Armut, untergräbt Entwicklungsmöglichkeiten und verstärkt Ungerechtigkeit. Die in Armut lebenden Menschen, besonders in den Ländern des Südens, sind die Hauptleidtragenden des Klimawandels, d.h. des Energieüberkonsums der Industrieländer und der globalen Konsumentenklasse.»
Kirchen und evangelische Entwicklungswerke wie «Brot für die Welt» und der Evangelische Entwicklungsdienst (eed) erwarten, so die Dezernenten, dass in den Industrieländern drastische Emissionsminderungen vereinbart und umgesetzt werden. Darüber hinaus stünden die reichen Industrieländer in der Verpflichtung, die Entwicklungsländer bei der Anpassung an den Klimawandel und bei deren Reduktionsanstrengungen finanziell und technologisch zu unterstützen.
Fürbitten für die Verwendung in Gottesdiensten und Andachten
«Wir bitten dich, unser Gott, um den Geist der Ehrlichkeit, für uns alle, damit wir der Wahrheit ins Auge sehen und nicht länger die Augen davor verschließen, dass Erdatmosphäre und Klima sich verändern, weit über das Maß des natürlichen Wandels hinaus: auch als Folgen unserer Lebensweise in unserem Teil der Welt.
Befreie uns aus Gleichgültigkeit und Hilflosigkeit angesichts der Nachrichten von Dürre und Fluten, von immer mehr Wirbelstürmen und verschobenen Regenzeiten, von Nachtfrösten zur Unzeit und verheerenden Erdrutschen.
Wir bitten dich, unser Gott, für Gemeinsinn und Weitsicht, damit wir unsere Regierenden nicht im Zweifel darüber lassen, dass wir einen Erfolg der Weltklimakonferenz in Kopenhagen wollen, obwohl verbindliche Maßnahmen zum Schutz des Weltklimas in unsere Gewohnheiten und Ansprüche eingreifen müssen.
Sei Ratgeber und Kraftquelle für alle, die auf die weitreichende Bedeutung der Weltklimakonferenz hinweisen wollen, in Bürgerinitiativen, Verbänden, Medien und in unseren Kirchen.» (10.12.2009)
Linktipp:
Gestaltungsvorschläge für Andachten finden Sie unter:
brot-fuer-die-welt.de/(...)
Download:
Die Erklärung «Entwicklungspolitische Plattform der Kirchen, kirchlichen Entwicklungs-
dienste und Missions-
werke: Klima der Gerechtigkeit» können Sie als PDF-Dokument herunterladen unter:
countdownto-copenhagen.de/(...)
UN-Klimakonferenz vom 7. bis 18. Dezember
Klima-Allianz: «Zivilgesellschaft fordert konkrete Ergebnisse in Kopenhagen»
Berlin/Kopenhagen (medio). Die «Klima-Allianz» will den öffentlichen Druck auf die Politiker erhöhen, beim Klimagipfel im Dezember in Kopenhagen ein ambitioniertes Klima-Abkommen abzuschließen. «Die Zeit drängt – wir brauchen endlich ein gerechtes und ehrgeiziges internationales Klimaabkommen!», fordert das Bündnis von mehr als 100 Umwelt- und Entwicklungsorganisationen, Verbänden, Kirchen und Gewerkschaften, dem auch die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck angehört.
Zwei Tage vor Beginn der Klimakonferenz hatte die Klima-Allianz mit einer spektakulären Aktion in Berlin die Bundesregierung aufgefordert, einen aktiven Beitrag zum Erfolg des Klimagipfels zu leisten. In einem riesigen «Aquarium» vor dem Brandenburger Tor wurde eine Verhandlungsrunde beim Klimagipfel nachgestellt. Staats- und Regierungschefs saßen an einem Verhandlungstisch, redeten und redeten während im Aquarium der Wasserspiegel stieg – bis zum Hals. Immer mehr Menschen setzten sich in Deutschland für den Klimaschutz ein, so die Allianz in einer Pressemitteilung. Während in der Politik taktiert und gezögert werde, gebe es im Umfeld des UN-Gipfels rund 200 Aktionen, mit denen sich verschiedene Vereine, Organisationen und engagierte Bürger für ein tragfähiges Klima-Abkommen stark machten.
Auf der Internetseite klimagipfel2009.de dokumentiert die Klima-Allianz alle Aktivitäten der Zivilgesellschaft rund um die Klima-Konferenz und ruft zu einer breiten Beteiligung auf. Beim UN-Klimagipfel vom 7. bis 18. Dezember in Kopenhagen soll ein neues weltweites Klimaschutzabkommen ausgehandelt werden. Das bislang gültige Abkommen von Kyoto läuft 2012 aus. (10.12.2009)
Linktipp:
Die Internetseite der Klima-Allianz zum UN-Klimagipfel in Kopenhagen finden Sie unter:
klimagipfel2009.de
Kostenloser Adventskalender per SMS
Linktipp:
Den SMS-Adventskalender können Sie auf folgender Internetseite bestellen:
bibel-aufs-handy.de/
Matthias Enkemeier mit Philipp-Nicolai-Medaille ausgezeichnet
Enkemeier leitet seit 1984 das Harleshäuser Kammerorchester und organisiert seit 1990 die Kammerkonzerte. Außerdem liegen seit 1992 die Silvesterkonzerte in der Kirchengemeinde und seit 1987 der Instrumentalkreis für die Aufführungen an Heiligabend in seiner Hand. Zudem leitet er den Posaunenchor der Erlöserkirche. Ein Höhepunkt seines ehrenamtlichen Wirkens war die Verleihung des Kasseler Kulturförderpreises 1998.
Die Auszeichnung ist nach dem Waldeckischen Liederdichter Philipp Nicolai benannt und wird von der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck seit 1999 verliehen. (01.12.2009)
Kooperation zwischen EKKW und EKHN wird fortgesetzt
Die Beteiligten zeigten sich damit zufrieden, dass sich ein Weg abzeichne, trotz unterschiedlicher Synodenbeschlüsse die Zusammenarbeit der beiden Kirchen über bereits bestehende, gut funktionierende gemeinsamen Bereiche auch für die Kooperationsfelder Akademiearbeit, Mission und Ökumene, Religionspädagogik und Theologische Ausbildung weiter zu entwickeln. «Wir werden auf der Basis der bestehenden Synodenbeschlüsse an der Kooperation weiterarbeiten», sagte Bischof Martin Hein für die EKKW. Kirchenpräsident Jung (EKHN) ergänzte: «Ich freue mich, dass das gegenseitige Vertrauen trotz unterschiedlicher Voten der Synoden nicht Schaden gelitten hat.»
Die Synoden beider Kirchen hatten zum Kooperationsprozess in der vergangenen Woche nicht identische Beschlüsse gefasst. Während die Synode der EKKW die vorgestellten Kooperationspläne in vollem Umfang beschlossen hatte, hat die Synode der EKHN nur den Grundlagen zugestimmt, wichtigen Details wie Standortfragen gemeinsamer Institutionen aber nicht.
Zur Lenkungsgruppe gehören von Seiten der EKKW Bischof Prof. Dr. Martin Hein, Vizepräsident Dr. Volker Knöppel, der stellvertretende Präses der Landessynode, Dekan Rudolf Schulze, und die Synodale Andrea Stöber Die EKHN ist vertreten durch Kirchenpräsident Dr. Volker Jung, dessen Stellvertreterin Cordelia Kopsch sowie die Leiterin der Kirchenverwaltung Sigrid Bernhardt-Müller und dem Präses der Synode Prof. Dr. Karl Heinrich Schäfer. (02.12.2009)
Landeskirche: Beschluss der EKHN-Synode stellt Grundlagen des Kooperationsprozesses in Frage
Tatsache sei, dass die Kirchensynode die Inhalte der von den Kirchenleitungen beider Landeskirchen vorgelegten Kooperationsvereinbarung und Beschlussvorlage verworfen habe. Die Landesynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck habe sich hingegen als verlässlich erwiesen: Die Synodalen hatten am Mittwoch mehrheitlich (67 Ja-, 13 Nein-Stimmen, 3 Enthaltungen) der Beschlussvorlage und Kooperationsvereinbarung zugestimmt, die eine gemeinsame Tätigkeit in den Bereichen Akademiearbeit, Mission und Ökumene, Religionspädagogik und Theologische Ausbildung vorsah.
Landeskirche lehnt Option für Nachverhandlungen über Details ab
Die Evangelische Kirche werde über sogenannte «Detailfragen» keinesfalls nachverhandeln. Dafür gebe es keinerlei Veranlassung. Nach dem Beschluss der Kirchensynode müsse für die EKHN die Alternative klar sein: Rückkehr zu den Kooperationsvereinbarungen oder Aussetzung des Kooperationsprozesses beider Landeskirchen. (26.11.2009)
Linktipp:
Zur Beschlussfassung der Synode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck finden Sie Informationen im Bereich «Synode» auf ekkw.de:
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«Kykellia - da haben die Dornen Rosen getragen»
Evangelisches Forum Kassel präsentiert «Aquabella» mit «WinterWeihnachtsWeltmusik»
«Die fünf Sängerinnen der Gruppe lassen Momente voller Schönheit und Spiritualität entstehen, verblüffen aber auch mit Kostproben von Großmutters bestem Rezept für Weihnachtsplätzchen. Darüber hinaus debattieren sie die überaus wichtige Entscheidung: Kugel, Apfel oder Stechpalmenzweig an den Weihnachtsbaum?», heißt es in der Konzertankündigung. Die Sängerinnen von «Aquabella» berichten in ihrem Programm von den zwölf «Raunächten» der alten Germanen, in denen nach altem Glauben die Sonne still stand. Neben düsteren Bräuchen und Beschwörungsformeln geht es aber auch um amüsante Rituale aus grauer Vorzeit. Eines der ältesten Winterrituale ist das ägyptische Fest «Kykellia», das die Gruppe als Namen für ihr Album und die aktuelle Wintertournee auswählte.
Die Sängerinnen von «Aquabella» wollen ihr Publikum mit auf eine musikalische Reise rund um die Erde mitnehmen und verbinden die Kulturen miteinander. So kann man z.B. den weißen Klang der bulgarischen Gesangskultur, Jodeln oder auch ein uraltes Lied, gesungen auf Latein aus den Klöstern des Mittelalters hören. Das außergewöhnliche Klangspektrum wird ergänzt durch Perkussionsinstrumente wie Udu, Rahmentrommel oder Djembe. Die Gruppe verzichtet nach eigenen Angaben meist auf jegliche technische Verstärkung und ist damit eine der wenigen A-cappella-Gruppen, die ihre Konzerte nur mit ihren Stimmen bestreiten können. (26.11.2009)
Ort: Lutherkirche, Lutherplatz
Termin: 28.11.09, 19.00 Uhr (Einlass 18.30 Uhr)
Kosten: Vvk. 12 Euro / erm. 10 Euro; Abendkasse 15 Euro / erm. 13 Euro
Info-Tel.: (0561) 2876021
Synode der EKHN stimmt Kooperationsvereinbarung mit der EKKW nicht zu
Zwar bekräftigte die EKHN-Synode die grundsätzliche Bereitschaft, in den vier genannten Bereichen stärker zusammenzuarbeiten. Die ausgehandelten Lösungen sollen ihrem Beschluss zufolge jedoch neu verhandelt werden. Auf großen Widerstand war vor allem die mit der Kooperation verbundene Schließung des Religionspädagogischen Studienzentrums (RPZ) in Kronberg-Schönberg gestoßen. Kassel sei als zentraler Standort für die Fortbildung von Religionslehrern ungeeignet, hieß es. Auch sei die Synode in die Beratungen der beiden Kirchenleitungen nur unzureichend eingebunden gewesen, kritisierten viele Redner.
Vergeblich warb der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung für die Vereinbarung zur Zusammenarbeit der beiden Kirchen. Ein Nein der Synode müsse in Kurhessen-Waldeck als Zeichen dafür gewertet werden, dass man einen Partner habe, «auf den man sich nicht verlassen kann». Jung warnte, dies könne zum Abbruch der Kooperation führen. Auch Präses Karl Heinrich Schäfer hatte die Synode eindringlich beschworen, der Vorlage zuzustimmen und für «Vertrauen in unsere Strukturen» plädiert, dass die Vereinbarung zum Vorteil beider Seiten umgesetzt werde. (26.11.2009)
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Zur Beschlussfassung der Synode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck finden Sie Informationen im Bereich «Synode» auf ekkw.de:
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Dr. Rüdiger Gebhardt wird Studienleiter des Theologischen Studienseminars der VELKD
Gebhardt studierte in Marburg und Tübingen Evangelische Theologie. Er wurde an der Universität Heidelberg zum Dr. theol. mit einer Arbeit zum Thema „Heil als Kommunikationsgeschehen. Studien zu dem in Luthers Rechtfertigungslehre implizierten Wirklichkeitsverständnis“ promoviert. Vor seiner Tätigkeit als Pfarrer in Fuldabrück im Jahre 2000 war er wissenschaftlicher Assistent an der Universität Heidelberg. Dr. Gebhardt tritt seinen Dienst in Pullach am 1. März 2010 an.
Die Angebote des Theologischen Studienseminars wenden sich u. a. an Pfarrerinnen und Pfarrer, besonders auch an Kirchenleitende auf der mittleren Ebene, ebenso an Synodale, in den Gliedkirchen der VELKD und darüber hinaus im weiteren Verbund der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Der Fokus der Studienarbeit liegt auf theologischer Reflexion aktueller und perspektivischer Fragen von Kirche und Gesellschaft auf der Grundlage lutherischer Theologie. (23.11.2009)
Bischofschat zum Buß- und Bettag
«Was zählt noch?» – Bischof Hein chattet mit mehr als 40 Interessierten
Aber auch der Bischof selbst wurde im Chat nach seinen persönlichen Werten befragt: «Kann man sich als Bischof auch Schwäche leisten?» fragten gleich zwei Teilnehmer. Bischof Hein entgegnete: «Es ist schwierig. Die einen erwarten von mir, dass ich nicht übermächtig bin, die anderen wiederum hätten gerne, dass ich als Bischof alle Probleme löse.» Schwer falle es ihm, auf Erwartungen zu reagieren, die er nicht erfüllen könne, so der Bischof.
Tod von Robert Enke: Kritik an den Medien
Angesichts des Todes von Robert Enke kritisierten die Chatter die Berichterstattung in den Medien. «Schrecklich, was die Medien aus dem Tod Enkes gemacht haben», meinte «Schmiddi» und «Nils» kommentierte «Alles wird tot geredet». Bischof Hein antwortete: «Enke ist ins übermenschliche gehoben worden, das wird ihm, glaube ich, nicht gerecht».
Gleichzeitig zeigte er Verständnis für die große Angst zu versagen und warnte vor voreiligen Analysen: Niemand kann letztlich die Beweggründe eines Menschen verstehen, der sich endgültig von uns verabschiedet», so Bischof Hein. Auf die Frage eines Chatters, ob denn Selbsttötung eine Sünde sein, sagte Hein: «Nein, aber sie ist auch keine Lösung».
«Mit Studierenden an den Hochschulen solidarisch»
Solidarisch zeigte sich Hein im Chat mit den Studierenden, die zurzeit an den Hochschulen protestieren. «Ich bin jede Woche an der Universität», sagte Hein, «und ich erlebe, wie beengt die Verhältnisse sind. Ich kann vollkommen verstehen, dass die Studenten zurzeit protestieren, sie haben meine Solidarität.» Auf Nachfrage erläuterte er auch, wie er seine Solidarität ausdrückt: «Ich nutze die politischen Kontakte, um auf die Missstände hinzuweisen,» versicherte der Bischof.
Erfolgreiche Kampagne zum Buß und Bettag
Der Chat bildete den Abschluss der diesjährigen Buß und Bettagskampagne unter dem Motto: «Was zählt noch?». Mit Gottesdiensten, Zeitungsanzeigen und dem Internetangebot auf www.busstag.de hatte die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) ein Zeichen zur Selbstbesinnung gesetzt. Der Erfolg der Kampagne übertraf in diesem Jahr die Erwartungen der Veranstalter. So riefen die Internetnutzer binnen weniger Tage mehr als 80.000 mal die Seiten der Kampagne auf, zahlreiche Menschen trugen sich in die Gebetsforen ein, über 500 Menschen beantworteten im interaktiven Bereich die Frage «Was zählt für Dich?» - «Wir haben mit der Frage nach den persönlichen Werten und Überzeugungen in diesem Jahr eine Frage gestellt, die viele Menschen beschäftigt», sagte Pfarrer Christian Fischer, Internetbeauftragter der EKKW, nach dem Chat. Die Resonanz zeige, dass viele Menschen sehr gut wissen, für welche Werte sie sich einsetzen wollen und die Kirche der richtige Raum sei, darüber ins Gespräch zu kommen. (19.11.2009)
Internetradio:
Hören Sie hier einen Beitrag zum Thema mit medio-Reporter Torsten Scheuermann:
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Lesen Sie hier die Kanzelabkündigung von Bischof Martin Hein zum Buß- und Bettag 2009:
PDF-Dokument
Linktipp:
Alles über den Buß- und Bettag 2009 unter:
busstag.de/09
Landeskirche will mit Wirtschaftsunternehmen in Wertediskussion eintreten
Das als «Zwischenraum - ein Ort der Besinnung zwischen beruflichem Engagement und persönlicher Entwicklung» genannte Projekt geht auf eine im vergangenen Jahr veröffentlichte kirchliche Studie zurück, die die Auswirkungen der Globalisierung auf Nordhessen untersucht hatte. «Wir sind bei den Unternehmen fast überall auf offene Ohren gestoßen», berichtete Projektmitarbeiter Eckhard Käßmann über die Vorbereitungen für das erste Treffen am 2. Dezember. «Wir müssen uns als Kirche auf die Unternehmen zubewegen.» Zu der Auftaktveranstaltung seien auch Vertreter der Gewerkschaften geladen.
«Unternehmensethik spielt in der Wirtschaft oft keine große Rolle», erläuterte Inkermann. Daher sei es wichtig darauf hinzuweisen, dass eine Unternehmenskultur auch ein Standortvorteil sein könne. Die Kirche könne beispielsweise Hilfestellung anbieten bei der Frage, wie Werte in die Betriebswirklichkeit umgesetzt werden können. Aber auch spirituelle Angebote, wie etwa die des Klosters Germerode, oder Hilfen für «ausgebrannte» Führungskräfte seien denkbar. «Das Angebot ist groß, es gilt nun, den Bedarf zu ermitteln», sagte Inkermann. (18.11.2009)
Hintergrund:
Informationen zur Studie «Wirtschaften im Dienst der Menschen - Auswirkungen der Globalisierung auf Wirtschaftsunternehmen der Region Nordhessen» finden Sie hier:
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Evangelische Kirchen präsentierten sich auf Stiftungstag
Die beiden evangelischen Kirchen waren auf dem Stiftungstag im Wiesbadener Kurhaus mit einem Informationsstand vertreten. Außerdem wurde dort die Informationsbroschüre «Die eigene Stiftung - ein Werk, das Früchte trägt» präsentiert. Volker Jung, Kirchenpräsident der EKHN, schreibt in seinem Vorwort: «Ich bewundere die Weitsicht der alten und neuen Stifterpersönlichkeiten. Sie lebten und leben ganz bewusst in ihrer Zeit, erkannten scharfsinnig drängende Probleme und trugen mit der Gründung einer Stiftung dazu bei, dass Zukunft gestaltet wird.»
Bischof Hein: Stiftungen tragen zur Stärkung der Gemeinden bei
Kirchliche Stiftungen reichen zum Teil bis ins Mittelalter zurück. In jüngster Zeit erkennen insbesondere Kirchengemeinden deren Chancen. «Stiftungen auf Ebene der Kirchengemeinden tragen wesentlich zur Stärkung einer Gemeinde bei. Sie ermöglichen in besonderer Weise die Bezeugung des Evangeliums», so Martin Hein, Bischof der EKKW.
Die Kirchen sorgen mit eigenen Stiftungsaufsichten dafür, dass der kirchliche oder diakonische Stiftungszweck verwirklicht wird und das Stiftungsvermögen im Sinne des Stifterwillens erhalten bleibt. Sie beraten zudem Stifterinnen und Stifter vom Wunsch der Stiftungsgründung bis zur Realisierung. Unter kirchlicher Stiftungsaufsicht stehen derzeit 142 Stiftungen in der EKHN und 61 Stiftungen in der EKKW. (18.11.2009)
Adventskalender für Bildung in Entwicklungsländern

Des Adventskalenders zeigt ein Altarbild aus der Kirche von Rauschenberg. (Foto: Ausbil- dungshilfe)
Der vor 50 Jahren gegründete Verein nimmt nach eigenen Angaben jährlich rund 500.000 Euro an Spenden- und Kollektengeldern ein. Damit fördert er rund 2.500 Personen in den Partnerkirchen der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck in sieben Ländern Afrikas sowie in Indien und Indonesien. Der Kalender im DIN-A3-Format kostet als Einzelexemplar 2,80 Euro, ab zehn Exemplaren 2,20 Euro und ist in jedem Kirchenkreisamt und im Kasseler Haus der Kirche erhältlich. (12.11.2009)
Linktipp:
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:
ausbildungshilfe.de
Burkhard zur Nieden wird neuer Dekan des Stadtkirchenkreises Marburg
Burkhard zur Nieden wurde 1963 in Hamburg geboren und wuchs in Großalmerode auf. Nach seinem Abitur studierte er Evangelische Theologie in Göttingen, Bonn und Marburg. Nach dem Vikariat in Großseelheim und der Ordination in Schmalkalden 1993 arbeitete er mit einem besonderen Auftrag am Fachbereich Theologie der Universität Marburg bei Professor Dr. Hans Schneider (Kirchengeschichte). Den ersten Dienst in der Gemeinde versah er an der Auferstehungskirche in Kassel. Anschließend war er fünf Jahre Gemeindepfarrer in Baunatal-Mitte. Schwerpunkte lagen dort in der Arbeit mit Spätaussiedlern und in der sozialdiakonischen Jugendarbeit. 2002 wechselte er nach Marburg zur Mitarbeit an der Hessischen Landesausstellung «Landgraf Philipp der Großmütige – Hessen im Zentrum der Reform». Seit 2004 ist er Pfarrer in Oberweimar, einer Kirchgemeinde mit sechs Predigtstätten. Arbeitsschwerpunkte sind hier die Seelsorge und das Angebot, Kirche als identitätstiftende Kraft in den Veränderungen im ländlichen Raum wahrzunehmen. Pfarrer zur Nieden ist zum dritten Mal Vikarsmentor, war bis 2002 Mitglied des Pfarrerinnen- und Pfarrerausschusses, zum Schluss als Vorsitzender, und ist seit 2008 Mitglied der Theologischen Kammer der Landeskirche. Burkhard zur Nieden ist seit 1988 verheiratet. (12.11.2009)
Pröpstin Marita Natt zur neuen Prälatin der Landeskirche berufen
In ihrem neuen Amt als Prälatin der Landeskirche wird Marita Natt die theologische Stellvertreterin des Bischofs. Damit ist sie für die Personalia der Pfarrerinnen und Pfarrer, die Besetzung, Errichtung und Aufhebung von Pfarrstellen, die Prädikanten und Lektoren, die Prediger der Landeskirchlichen Gemeinschaften im Bereich der Landeskirche, Visitationen und Amtshandlungen sowie für «Theologische Generalia» zuständig, so die Pressestelle weiter.
Marita Natt wurde 1955 in Schwalmstadt geboren. Nach dem Abitur studierte sie zunächst in Gießen vier Semester Religion und Deutsch für Lehramt, ehe sie ein Theologiestudium in Marburg begann. Das Studium setzte sie an den Universitäten in Göttingen und Kiel fort. Nach dem 1. Theologischen Examen wurde sie Vikarin in Helmarshausen. 1987 wurde sie in Melsungen ordiniert. Ihren Dienst als Gemeindepfarrerin versah sie von 1987 bis 2003 in den Kirchengemeinden Gottsbüren, Spieskappel und Hofgeismar-Altstadt. Seit Mai 2003 bekleidet sie ihr jetziges Amt als Pröpstin des Sprengels Hersfeld. Marita Natt ist mit Reinhard Natt, Oberpfarrer der Bundespolizei, verheiratet. Das Ehepaar hat drei erwachsene Töchter. (11.11.2009)
www.busstag.de:
Themenkampagne zum Buß- und Bettag 2009 – «Was zählt noch?»
Dazu hat sie gemeinsam mit der Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern unter der Internetadresse www.busstag.de ein Angebot zusammengestellt, das neben thematischen Impulsen und einem Gottesdienstentwurf auch Veranstaltungsankündigungen und interaktive Elemente (Gebete, Chat, E-Card, etc.) enthält. Ein kurzer Filmspot führt in das Thema ein. Plakate, Zeitungsanzeigen und ein Heft zum Thema runden die Kampagne ab. Besonderer Höhepunkt der Kampagne im Internet: Am 19. November 2009 wird Bischof Prof. Dr. Martin Hein von 20 bis 21 Uhr zum Kampagnen-Thema chatten. Der Zugang zum Online-Chat ist unter busstag.de zu finden.
Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck bewirbt mit ungewöhnlichen Ideen bereits seit 1996 den Buß- und Bettag und nimmt damit eine Vorreiterrolle in Deutschland ein. Sie will mit der Kampagne auch Menschen ansprechen, die sich sonst keine Gedanken zum Buß- und Bettag machen würden. (10.11.2009)
Linktipp:
Alles über den Buß- und Bettag 2009 unter:
busstag.de/09
Lesen Sie hier die Kanzelabkündigung von Bischof Martin Hein zum Buß- und Bettag 2009:
PDF-Dokument
Ein Diakonisches Werk für Hessen ab 2012

Die Vorstandsvorsitzenden der Diakonischen Werke in Hessen (v.l.): Wolfgang Gern (DWHN) und Eberhard Schwarz (DWKW) (Foto: medio.tv/Archiv)
Die Strukturen der beiden bestehenden Diakonischen Werke passen nach den Worten von Schwarz bisher überhaupt nicht zusammen. In Kurhessen-Waldeck sind die Regionalen Diakonischen Werke mit den Kirchenkreisen verwoben, während sie in Hessen und Nassau direkt ans Diakonische Werk angebunden sind. Deshalb werde überlegt, die Regionalen Diakonischen Werke in eine eigene Rechtsform als gemeinnützige GmbH auszugliedern, erläuterten Gern und Schwarz.
So könne eine gemeinsame Organisationsform für die regionale Diakonie auf dem Land als «Tochter» des neuen Diakonischen Werkes gefunden werden. Mittelfristig sei ein Nebeneinander zwischen kirchlich und privatrechtlich verfassten regionalen Diakonischen Werken denkbar. An der praktischen Arbeit der Diakonie werde sich dadurch nichts ändern, versicherte Schwarz.
Auch das Arbeits- und Tarifrecht der beiden bestehenden Diakonischen Werke ist unterschiedlich. Während in Kurhessen-Waldeck die bundesweit gültigen Arbeitsvertragsrichtlinien (AVR) der Diakonie angewandt werden, gilt in Hessen und Nassau die allein dort ausgehandelte Kirchlich-Diakonische Arbeitsvertragsordnung (KDAVO). Eine Arbeitsgruppe soll nach den Angaben von Gern und Schwarz den Weg zu einem gemeinsamen Arbeitsrecht erarbeiten. Angestrebt werde als Tarifkommission eine «Arbeitsrechtliche Kommission» ohne Beteiligung der Landeskirchen. (10.11.2009)
Buß- und Bettag 2009:
Online-Chat mit Bischof Hein zum Thema «Was zählt noch?»
In dem einstündigen Gespräch wird es um die Frage gehen, was angesichts von Börsencrash, Wirtschftskrise und steigender Arbeitslosigkeit überhaupt noch zählt. Was gibt noch verlässliche Orientierung? Wem kann noch vertrauen? - Fragen, die Bischof Hein gemeinsam mit den Chattern im Internet erörtern will. Der Bischofschat bildet den Abschluss der diesjährigen Kampagne zum Buß- und Bettag, mit der die Landeskirche auf den Feiertag aufmerksam macht.
«Was zählt noch?» - Reservieren Sie sich diesen Abend für ein spannendes Gespräch mit dem Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. (10.11.2009)
ekkw.de-Chat:
Der Onlinechat auf ekkw.de ist rund um die Uhr geöffnet:
zum Chat
Linktipp:
Alles über den Buß- und Bettag 2009 unter:
busstag.de/09
Erinnerung an Reichspogromnacht vor 71 Jahren
Bischof Hein: «Jahrestag der Reichspogromnacht kann ein Tag zaghafter Hoffnung sein.»

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurden in Deutschland zahlreiche Synagogen in Brand gesetzt. Unser Foto zeigt die brennende Synagoge in Marburg. (Foto: Presseamt Universitätsstadt Marburg; Foto: Karl Wagner)
Niemand sei hier unberührt und unbeteiligt, weil auch die Nachgeborenen in diese Geschichte und ihre Folgen verwoben seien. Hein warnte davor, die Zerstörung der Synagogen und die Verfolgung der jüdischen Bevölkerung als bedauerliche Ausnahmen oder vereinzelte Auswüchse zu bezeichnen. «Der Boden war längst vorbereitet, und nur wenige waren hellsichtig und mutig, dagegen ihre Stimme zu erheben», betonte Hein.
Den Jahrestag der Pogromnacht als «Tag zaghafter Hoffnung» begehen
Es sei deshalb notwendig, nach der Schuld und nach Gottes Treue zu fragen, erklärte der Bischof. Die Frage nach der Schuld sei nicht erledigt; sie werde sich weiterhin stellen – und sei es durch andere, die danach fragten. In diesem Zusammenhang sei auch die Frage nach Gottes Treue zu stellen. «Niemals hat Gott sein erwähltes Volk verlassen, selbst da nicht, als Deutsche sich anschickten, es endgültig beseitigen zu wollen», sagte Hein. Die Deutschen hätten die Folgen ihres Verhaltens später bitter zu spüren bekommen. Dass dies nicht das endgültige Ende bedeutet habe, verdankten auch die Deutschen «der unverdienten Treue und Zuwendung Gottes.» Der Jahrestag der Reichspogromnacht könne ein Tag zaghafter Hoffnung sein. «Was uns als Christen mit Juden verbindet, ist die unverbrüchliche Treue Gottes, aus der wir leben und uns gegenseitig befreit, bei allen Vorbehalten und möglichen Ängsten dennoch aufeinander zuzugehen», erklärte Hein. (10.11.2009)
Thema:
Weitere Artikel zur Reichspogromnacht finden Sie im Thema auf ekkw.de:
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«Tag des Dialogs»
Jung und Hein beharren auf bekenntnisorientiertem Religionsunterricht
Der Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Martin Hein, nannte es ein «Gebot der Fairness», allen Religionsgemeinschaften die gleichen Rechte zuzugestehen, wenn sie die verfassungsrechtlichen Voraussetzungen erfüllten. Der Unterricht in den Schulen trage unter anderem dazu bei, den Religionen das «Bedrohliche» zu nehmen, das ihnen derzeit insbesondere von Vertretern eines sogenannten «Neuen Atheismus» unterstellt werde. Hein appellierte auch an die hessische Landesregierung, Geld für die Errichtung von Lehrstühlen für Islamische Religion und Religionspädagogik zur Verfügung zu stellen.
Der Vorsitzende der Islamischen Religionsgemeinschaft Hessen (IRH), Ramazan Kuruyüz, dankte den beiden Kirchenvertretern für ihre Unterstützung hinsichtlich der Einführung eines bekenntnisorientierten islamischen Religionsunterrichts. Ein solcher Unterricht, der von in Deutschland ausgebildeten Lehrern in deutscher Sprache gehalten werden solle, trage wesentlich zur Öffnung und Integration junger Muslime bei.
Jung, Hein und Kuruyüz äußerten sich beim «Tag des Dialogs», zu dem seit 2006 jährlich Spitzenvertreter der Evangelischen Kirchen in Hessen sowie von muslimischen Verbänden zusammentreffen. Am Mittag hatten die evangelischen Teilnehmer des Treffens als Gäste am muslimischen Freitagsgebet teilgenommen. Imam Mahmut Ay erinnerte in seiner Predigt an die gemeinsamen Wurzeln von Judentum, Christentum und Islam und wandte sich gegen den Missbrauch der Religionen durch Fanatiker. «Die überwiegende Mehrheit der Gläubigen ist friedfertig», sagte Ay.
Nach den Worten von Bischof Hein war die erstmalige Teilnahme am muslimischen Freitagsgebet Resultat eines über Jahre «gewachsenen Vertrauens». Es reiche nicht aus, nur über Religionen zu reden, man müsse sie auch erleben. Muslime und Christen verbinde mehr, als sie trenne, betonte Hein und nannte als Beispiel die «Ehrfurcht vor Gott». (09.11.2009)
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nisorientierten Religionsunterricht ausspricht:
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Dankgottesdienst in der Stadtkirche St. Georg in Schmalkalden
Bischof Hein würdigt friedlichen Verlauf der DDR-Revolution

DDR-Bürger auf ihrer Fahrt nach Hessen kurz hinter dem Grenzübergang Herleshausen am 11. November 1989. (Foto: epd)
Kritik am brandenburgischen Ministerpräsidenten Platzeck
Die Einheit Deutschlands sei nach 40 Jahren Teilung selbstverständlich geworden - «zu selbstverständlich will mir manchmal scheinen», erklärte Hein. Nicht alle Erwartungen seien erfüllt worden, viele Versprechungen und Hoffnungen seien seinerzeit unrealistisch gewesen. «40 Jahre Trennung lassen sich nicht einfach beseitigen. Auch nach 20 Jahren arbeiten wir noch immer an ihrer Beseitigung und dazu gehört, sich bewusst dieser Vergangenheit zu stellen», betonte der Bischof. Hein kritisierte in diesem Zusammenhang den brandenburgischen Ministerpräsidenten Matthias Platzeck, der eine Versöhnung mit den Erben des DDS-Regimes eingefordert und erklärt hatte: «Die Macht der Vergangenheit tut der politischen Kultur nicht gut.» Hein stellte demgegenüber klar: «Versöhnung ist nötig, aber ihr Geheimnis ist die Erinnerung und nicht die Verdrängung oder gar die Leugnung.» Die DDR sei ein Staat gewesen, in dem es zwar formales Recht gab, in dem aber in Wirklichkeit das Unrecht herrschte.
Versöhnung nur durch aufrichtige Begegnung von Opfern und Tätern
Hein forderte in diesem Zusammenhang eine ehrliche Auseinandersetzung mit der Tatsache, dass die Menschen in der DDR in Unfreiheit gelebt hatten, dass es ein Schießbefehl an der innerdeutschen Grenze gab, ein Bespitzelungssystem allergrößten Ausmaßes durch die Staatssicherheit aufgebaut wurde, mit allen Kräften das kirchliche Leben aus der Öffentlichkeit verdrängt werden sollte und freie Meinungsäußerung oftmals bittere Folgen hatte. «In diesem System gab es viele Opfer – und es gab viele Täter! Wirkliche Versöhnung kann doch nur dort geschehen, wo sich Opfer und Täter begegnen und wo die Täter zu dem stehen, was sie getan haben und es nicht einfach beiseite wischen», erklärte Hein. Solch eine Versöhnungsarbeit dauere lange, oft weit mehr als eine Generation lang. Sie brauche zudem, wenn sie ernsthaft sein soll, geschützte Orte. Die Versöhnungsarbeit müsse auch diejenigen einschließen, denen nach dem Mauerfall Unrecht geschah und unter falschen Verdächtigungen zu leiden hatten. Hein erinnerte in diesem Zusammenhang an den schmalkalder Pfarrer Reinhard Naumann, der sich nachweislich falschen IM-Vorwürfen ausgesetzt sah und sich das Leben nahm. «Nur wer der Erinnerung wirklich Raum gibt, wird frei für einen neuen Anfang», betonte Hein.
Stichwort Schmalkalden: Der im Freistaat Thüringen gelegene Kirchenkreis Schmalkalden ist Teil der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. Der Kirchenkreis hat 22.435 Mitglieder. (09.11.2009)
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«Festival der Reformation» 2011 in Bad Hersfeld
Der vorgesehene Zeitpunkt am 1. Mai 2011 passe gut zu Bad Hersfeld, sagte Hochkirch. So habe der Reformator Martin Luther am 1. Mai 1521 in der Bad Hersfelder Stadtkirche gepredigt, zudem feiere die Stadt in diesem Jahr ihr 1275-jähriges Bestehen. Darüber hinaus sei der 1. Mai stets auch Probenauftakt für die bekannten Bad Hersfelder Festspiele in der Stiftsruine. (04.11.2009)
Kurhessische Diakonie sieht Zukunft des Zivildienstes gefährdet
Kritisch beurteilte Schwarz vor den Vertretern der mehr als 200 Mitgliedsverbände die sozialpolitische Situation in Hessen. Es gebe eine große Unklarheit, wie es hier weitergehen solle. Offen sei beispielsweise, wie die Bildungs- und Erziehungsempfehlungen umgesetzt werden sollen oder ob die neue Verordnung zu Mindestvoraussetzungen für Kindertagesstätten nun in Kraft getreten sei oder nicht. Man habe Sozialminister Jürgen Banzer (CDU) um ein Gespräch gebeten, um die entstandene Verwirrung zu klären.
Schwarz bedauerte auch das Unrecht, das Heimkindern in den 50er und 60er Jahren in Einrichtungen der Diakonie angetan worden sei. «Wir stehen in der Verantwortung, die Geschichte der Heimerziehung und damit die Erlebnisse ehemaliger Heimkinder aufzuarbeiten», sagte er. Bereits vor drei Jahren habe man beschlossen, den Betroffenen als Gesprächspartner zur Verfügung zu stehen, ihnen bei der Aufarbeitung ihrer Vergangenheit zu helfen und ihnen Einsicht in Akten zu gewähren, sofern diese noch vorhanden seien.
Nach den Angaben von Direktor Reinhard Löwer lag die Haushaltssumme für 2008 bei 22,8 Millionen Euro. Zu zwei Dritteln finanziere sich das Werk aus Zuwendungen der Landeskirche und öffentlichen Mitteln, das restliche Drittel komme aus Mitgliedsbeiträgen und Umsatzerlösen zentraler Dienstleistungsbetriebe, etwa der Treuhandstelle und der Zentralen Gehaltsabrechnungsstelle. Wegen steigender Kosten müsse das Werk beim Ausscheiden von Mitarbeitern zukünftig intensiv prüfen, ob die Stelle eingespart werden könne, so Löwer.
Im Hinblick auf die für 2012 vorgesehene Fusion mit dem Diakonischen Werk in Hessen-Nassau habe die Mitgliederversammlung eine straffere Struktur des DWKW beschlossen, ergänzte Horst Rühl, Vorsitzender des Verwaltungsrates. So werde es in Zukunft nur noch einen hauptamtlichen, aus zwei Personen bestehenden Vorstand geben, dem ein Verwaltungsrat gegenüberstehe. (04.11.2009)
Linktipp:
Das Diakonische Werk in Kurhessen-Waldeck finden Sie im Internet unter:
dwkw.de
Gottesdienst der evangelischen Kreuzkirche Fulda-Neuenberg beschäftigte sich mit Suizid

In das Kreuz können Gottesdienstbesucher in der Kirche symbolisch das, was sie bedrückt als Stein ablegen. (Foto: Stefan Bürger)
«Uns liegt daran, dass das Thema Suizid aus dem Nischendasein herauskommt und gemeinsam überlegt wird, wie Menschen mit Depressionen und Todessehnsüchten geholfen werden kann», erklärte Dr. Ulrich Walter vom Gesundheitsnetz Osthessen im Vorfeld des Gottesdienstes. Frei sei der so genannte «Freitod» eigentlich nie, vielmehr sei er ein Akt größter Unfreiheit und Verzweiflung, so der Mediziner weter.
Auch Betroffene, die den Tod eines Angehörigen durch Suizid beklagen, wollte der Gottesdienst ernst nehmen und - wo möglich - aufrichten. Dazu konnten die Vornamen von Menschen, die sich das Leben genommen haben, per E-Mail an Pfarrer Bürger geschickt werden. Neben dem Gespräch mit Vertretern der Suizidprävention und den theologischen Gedanken des Pfarrers gab es im Gottesdienst auch die Möglichkeit, Rückfragen zu stellen oder sich persönlich segnen zu lassen. Ein Kreuz diente dazu, symbolisch Lasten in Form von Steinen abzulegen. (03.11.2009)
Linktipp:
Die Evangelische Kreuzkirche Fulda finden Sie im Internet unter:
kreuzkirche-fulda.de
13. Landeskirchengesangstags in Schmalkalden
Bischof Hein: «Durch unsere Stimmen wird Gott spürbar und erfahrbar»
Für alle Religionen habe der Gesang eine hohe Bedeutung; auch in der biblischen Tradition diene er der Verehrung Gottes. Doch lasse sich zugleich sagen: «Im gemeinsamen Gesang kommt Gott zu uns und ist unter uns gegenwärtig. Das ist die höchste Form des Singens: Ihm unsere Stimme leihen!», so Hein in seiner Predigt im Gottesdienst zum «Fest der Chöre» in der Schmalkaldener Stadtkirche.
Bischof Hein zeigte sich zufrieden, dass die Diskussion, welches Liedgut für die Begegnung mit Gott angemessen sei, weitgehend abgeebbt sei: «Gott drückt sich unter aus auf vielerlei Weise aus: im traditionellen Kirchenlied genauso wie im Rhythmus der Spirituals und Gospels und auch im manchmal schwierig zu hörenden modernen geistlichen Gesang. Mit Lust und Liebe singen, das sei in all diesen Formen möglich», erklärte der Bischof.
Hein verwies darauf, dass die evangelische Reformation sich nicht zuletzt dem Kirchenlied verdanke. «Sie ist ‚ersungen‘ worden! Das gemeinsame Singen ließ die Gemeinschaft und Verbundenheit aller erspüren! Das macht seither den evangelischen Gottesdienst aus! Ohne Lieder ist er nicht denkbar!», betonte der Bischof.
In der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck treffen sich nach Angaben von Landeskirchenmusikdirektor Uwe Maibaum zwischen 8.000 und 10.000 Menschen aller Bildungsgrade und Altersstufen wöchentlich, um in einem Chor, Kinderchor, Jugendchor, Singkreis, Kirchenchor, Vokalensemble, Gospelchor, Seniorenchor oder in einer Kantorei mitzuwirken. (03.11.2009)
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Lesen Sie hier die Predigt von Bischof Prof. Dr. Martin Hein im Wortlaut:
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Zahlreiche Gottesdienste und Konzerte zum Reformationstag in Nordhessen
In Naumburg-Altenstädt lud die evangelische Kirchengemeinde zu einem Bläserkonzert ein. In Niederaula konnten sich Interessierte bereits am Freitagabend den Film «Luther - er veränderte die Welt» anschauen. Kinder waren in der Kasseler Lukaskirche willkommen, wo am Samstag das Kindermusical «König David» aufgeführt wurde. Ein anschließender Gottesdienst stand unter dem Motto «Farbe bekennen».
In Sontra wurde die evangelische Kirche am Samstag in einen «Dancefloor» verwandelt. Zuvor gab es einen Gottesdienst. Besucher des Gottesdienstes hatten danach freien Eintritt zu der Party. «Der Reformationstag ist für evangelische Christen ein Grund, kräftig zu feiern», begründete Pfarrer Johannes Meier die Kirchendisco, die unter dem Motto «Luther statt Kürbis» stand.
Stichwort: Reformationstag
Am Reformationstag erinnern evangelische Christen aus aller Welt an den Beginn der Reformation durch Martin Luther. Am Vorabend des Allerheiligentages, dem 31. Oktober 1517, veröffentlichte der Augustinermönch Luther seine gegen den Ablasshandel der Kirche gerichteten 95 Thesen. Ob er sie tatsächlich an die Tür der Wittenberger Schlosskirche schlug, ist historisch nicht gesichert. (02.11.2009)
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Lesen Sie hier die Predigt von Bischof Prof. Dr. Matrin Hein zum 475 jährigen Reformations- jubiläum in Tann im Wortlaut:
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Margot Käßmann neue EKD-Ratsvorsitzende

Bischof Martin Hein gratuliert Landesbischöfin Margot Käßmann zur Wahl. (Foto: Pressestelle/ Kasseler Sonntagsblatt)
Synode und Kirchenkonferenz der EKD wählten am Mittwoch (28.10.) in Ulm die Landesbischöfin der Evangelisch-lutherischen Kirche Hannovers, Margot Käßmann, mit deutlicher Mehrheit zur Nachfolgerin von Wolfgang Huber. Wie die EKD mitteilte, erzielte Margot Käßmann 132 von 142 abgegebenen Stimmen. Zu ihrem Stellvertreter wurde der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Nikolaus Schneider, gewählt.
Zuvor hatten Synode und Kirchenkonferenz festgestellt, dass die Wahl eines 15. Mitgliedes des Rates der EKD auf der 3. Tagung der 11. Synode der EKD stattfinden soll. Sie findet vom 7. bis 11. November 2010 in Hannover statt. (28.10.2009)
Linktipp:
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:
ekd.de/(...)
Umweltpreis der Landeskirche geht an Kirchenkreis Schlüchtern
In Zeiten des globalen Klimawandels werde damit der Tatsache Rechnung getragen, «dass wir eine Welt sind», sagte Hesse. Während eines Besuchs der Partner in Tansania vor fünf Jahren war nach Hesses Auskunft den Delegierten aus dem Kirchenkreis Schlüchtern aufgefallen, dass die Ärzte der Krankenstation nachts ohne Licht auskommen müssen. Ein öffentliches Stromnetz ist nicht vorhanden. Der Generator des Krankenhauses war schon lange kaputt und wegen der hohen Benzinpreise sei kein neuer angeschafft worden.
Die deutschen und tansanischen Partner planten daraufhin eine Solaranlage für die Krankenstation, die im vergangenen Jahr von einer tansanischen Firma installiert wurde. Im Kirchenkreis Schlüchtern waren dafür 7000 Euro gesammelt worden, der Evangelische Entwicklungsdienst zahlte 5000 Euro. Überreicht wurde der Preis von Oberlandeskirchenrätin Ute Stey und Umweltpfarrer Hesse am Sonntag, 25. Oktober, während eines Gottesdienstes in der Reinhardskirche in Steinau. (27.10.2009)
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Hören Sie hier einen Beitrag zum Thema mit Pfarrer Siegfried Krückeberg:
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Neue Autobahnkapelle bei Kassel eröffnet

Im Innenraum der neuen Kapelle zieht sich ein Bibelwort über zwei Wände und lädt die Besucherinnen und Besucher zum Innehalten ein. (Foto: medio.tv/Schauderna)
Kassel (epd). In der Nähe von Kassel ist am Freitag (23.10.) eine neue Autobahnkapelle ihrer Bestimmung übergeben worden. Die Kapelle sei Teil des neu entstandenen Rasthofs der Straßenverkehrsgesellschaft (SVG) am sogenannten «Lohfeldener Rüssel», erklärte Martin Staudt vom SVG-Vorstand. An dem Bau waren neben der SVG auch die evangelische und katholische Kirche sowie ein Lohfeldener Unternehmer und Kirchenältester beteiligt.
Nach Angaben von Willi Stiel, Projektbeauftragter der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, hat die SVG bereits auf fünf weiteren Autohöfen in Hessen Kapellen errichtet. Die neue Kapelle bei Kassel, die in ökumenischer Verantwortung geplant wurde, sei allerdings wesentlich größer als die bisherigen. Ihre Grundfläche betrage rund 25 Quadratmeter.
In der Mitte der Kapelle steht eine 220 cm hohe Kreuzstele aus brasilianischem Stein. Über zwei der Innenwände zieht sich das Bibelwort «Und siehe, ich bin bei euch alle Tage - bis an der Welt Ende». In der Kapelle sollen zudem Schriften ausgelegt werden. Betreut werden soll sie von Frauen und Männern aus der Region. Mit der Resonanz auf die bisherigen Autobahnkapellen an den SVG-Raststätten zeigte sich Staudt zufrieden. «Das Angebot wird sehr gut angenommen.» (26.10.2009)
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Festlicher Gottesdienst in der Stadtkirche in Zierenberg:
Prälatin Alterhoff ordiniert neun Pfarrerinnen und Pfarrer

v.l.: Studienleiterin Pfarrerin Elsbeth Balzer, Birte Schwarz,Predigerseminardirektor Pfarrer Dr. Manuel Goldmann, Dorothee Rahn, Andreas Adler, Andrè Lecke, Matti Fischer, Romy Rimbach, Katrin Klöpfel, Dr. Parvis Falaturi, Sebastian Voß, Prälatin Roswitha Alterhoff, Kirchenvorstandsvorsitzende Erna Maurer und Zierenbergs Pfarrerin Katrin Friedrichs-Warnke (alle Fotos: medio.tv/Schauderna)
In ihrer Predigt ermutigte Prälatin Alterhoff die jungen Pfarrerinnen und Pfarrer, sich den Lebensfragen der Menschen zu stellen. Menschen erwarteten dann kein Gebot oder Verbot, «sie haben einen Anspruch darauf, dass ihnen das Herz Gottes aufgetan wird.» Kein Mensch, keine Gruppe, keine Gemeinde dürften dabei benachteiligt werden. Dies sei nicht aus einer Gleichheitsideologie oder aus Fortschrittlichkeitserwägungen begründet, sondern aus Gott selbst heraus. Es komme darauf an, Menschen mit den Augen Jesu zu sehen und sensibel für die zu bleiben, die an Trennungen leiden, die scheitern und am Rande stehen. Gewiss sei es gut, im Umgang mit Menschen nüchtern und realistisch zu bleiben; dabei sollten aber die Verheißungen Gottes nicht aus dem Blick verloren werden.
Alterhoff rief dazu auf, im Pfarralltag sorgfältig zu überprüfen, «ob wir Gottes Namen missbrauchen oder ihm Ehre machen». Das geschehe in der Stille des Gebetes und im Austausch mit Menschen, die Jesus nachfolgen. Gottes Wort führe Menschen in seiner Gemeinde zusammen. Das solle der Mensch nicht trennen oder aufspalten. Mit der Ordination, so betonte die Prälatin, sei eine lebenslange Beauftragung zur öffentliche Wortverkündigung und Sakramentsverwaltung verbunden.
Die ordinierten Pfarrer, vier Frauen und fünf Männer, hatten zuvor ein Studium der Evangelischen Theologie absolviert, waren in der zweiten Ausbildungsphase als Vikare in Kirchengemeinden der Landeskirche tätig und ließen sich am Evangelischen Predigerseminar in Hofgeismar ausbilden. (26.10.2009)
Die ordinierten Pfarrerinnen und Pfarrer:
Andreas Adler, Versehung der Pfarrstelle Brotterode, Kirchenkreis Schmalkalden
Dr. Parvis Falaturi, Versehung der Pfarrstelle Berneburg, Kirchenkreis Eschwege
Matti Fischer, Versehung der 1. Pfarrstelle Fulda-Lutherkirche und Künzell-Christophoruskirche, Kirchenkreis Fulda
Katrin Klöpfel, Versehung der 1. Pfarrstelle Erlensee, Kirchenkreis Hanau-Land
André Lecke, Versehung der Pfarrstelle Bischhausen, Kirchenkreis Eschwege
Dorothee Rahn, Versehung der Pfarrstelle Nesselröden, Kirchenkreis Eschwege (gemeinsame Versorgung)
Romy Rimbach, Versehung der Pfarrstelle Kleinern, Kirchenkreis der Eder
Birte Schwarz, Wahrnehmung pfarramtlichen Dienstes im Kirchenkreis Marburg-Land
Sebastian Voß, Versehung der Pfarrstelle Wolfershausen-Brunslar-Deute, Kirchenkreis Melsungen
Linktipp:
Einen weiteren Bericht zur Ordination in Zierenberg finden Sie auf der Internetseite der Ev. Kirchengemeinde Wolfhagen unter:
kirche-wolfhagen.de/(...)
Download:
Lesen Sie hier die Predigt von Prälatin Roswitha Alterhoff im Wortlaut:
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Landeskirche stellt 1 Million Euro für Armutsprojekte in ihren Kirchengemeinden zur Verfügung
Die Landessynode hatte am 25. November 2008 anlässlich ihrer Herbsttagung in Hofgeismar im Zusammenhang des Diakonieberichts durch den Landespfarrer für Diakonie, Oberlandeskirchenrat (OLKR) Dr. Eberhard Schwarz, eine Stellungnahme zur gestiegenen Armut in Deutschland abgegeben. Daraufhin beauftragte die Landessynode den Rat der Landeskirche damit, Mittel zur Verfügung zu stellen, die die Kirchengemeinden unterstützen, Initiativen zur Armutsbekämpfung und Konzeptionen zur nachhaltigen Integration sozial benachteiligter Menschen zu entwickeln bzw. fortzuführen. Die Landessynode forderte zugleich die Kirchengemeinden auf, «sich intensiv mit dem Armutsthema vor Ort zu beschäftigen und nach Wegen zu suchen, wie die Integration von gesellschaftlich ausgegrenzten Menschen gelingen kann.». Mit den jetzt bereitgestellten Mitteln für Kirchengemeinden sollen in den nächsten vier Jahren entsprechende Projekte gefördert werden.
In der Regel kann eine Kirchengemeinde Fördermittel beantragen und wird bei der Ausarbeitung des Gemeindeprojektes, dem Antragsverfahren und bei der Projektdurchführung und dessen Evaluation durch das regionale Diakonische Werk beraten und begleitet. Zudem können Kirchenkreise oder regionale Diakonische Werke Anträge auf Förderung stellen, wenn mindestens mit einer, eventuell mit mehreren Kirchengemeinden, eine konkrete Projektplanung vereinbart wird. Die erforderlichen Antragsformulare stellt das Landeskirchenamt zur Verfügung. Die fachliche Prüfung des Antrages erfolgt durch das Diakonisches Werk in Kurhessen-Waldeck e.V. . Über den Antrag entscheidet das Diakoniedezernat in Absprache mit dem Haushaltsdezernat der Landeskirche.
Projektträger ist die Kirchengemeinde oder ein Kirchenkreis bzw. regionales Diakonisches Werk unter Beteiligung einer oder mehrerer Kirchengemeinden. Die Beteiligung von freien diakonischen Trägern aus der Region ist erwünscht. Nach Möglichkeit sollen auch weitere Kooperationspartner (z.B. Schulen, Kommunen, Kindertagesstätten, Vereine, Behörden, Unternehmen, Initiativen etc) - eingebunden werden. (20.10.2009)
Antragsformular:
Das Formular für einen Antrag auf Mittel der Aktion «Diakonische Gemeinde - Armut bekämpfen und gesellschaftliche Teilhabe fördern» finden Sie hier:
Word-Dokument
Förderrichtlinien:
Umfassende Informa-
tionen zur Aktion mit Projektbeschreibung und Förderrichtlinien finden Sie hier:
PDF-Dokument
Jüdische Gemeinde Marburg veranstaltet Kulturherbst
Am 1. November spielt die Pianistin Ofra Yitzhaki - basierend auf ihrer Promotionsforschung - klassische israelische Klaviermusik von den 1930er Jahren bis heute. Am 22. November gestalten die israelische Sopranistin Merav Barnea und der Pianist Adi Bar einen Liederabend «Israels Schönheit in der Musik» mit biblischen und klassischen Volksliedern, Gedichten und israelischen Liebesliedern. Die Konzerte beginnen um 18 Uhr in der Synagoge, Liebigstraße 21 a, in Marburg. (19.10.2009)
Evangelisches Bildungszentrum Bad Orb
Alternsforscherin Lehr: Barrierefreie Umgebung nutzt allen
Eines der größten Hindernisse für die Mobilität stellten Treppen dar, erklärte Lehr. Aber auch Kopfsteinpflaster, unleserliche Straßenschilder und Hausnummern, zu kurze Ampelphasen oder zu hohe Stufen in Zügen würden alten Menschen die Teilnahme am öffentlichen Leben erschweren. «Seniorengerecht heißt menschengerecht», gab sich die ehemalige Bundesfamilienministerin überzeugt. Verständliche Beipackzettel, leicht zu öffnende Verpackungen, einfache Fahrkartenautomaten kämen auch Jüngeren zugute.
Die Umwelt ist nach den Worten von Lehr gestaltet von jungen Menschen für junge Menschen. Angesichts des Geburtenrückgangs und der höheren Lebenserwartung werde es aber immer weniger junge Menschen geben, die die Alten versorgen könnten. «Wir brauchen ein Design für alle», forderte Lehr vor rund 50 Zuhörern. Wohnungswirtschaft, Stadtplanung und Industrie seien herausgefordert, Umgebungen und Produkte zu schaffen, die Menschen eine lange Selbstständigkeit ermöglichten.
Das Landesseniorenfest präsentierte ein Programm von Vorträgen zum Thema «Lebensbalance im Alter» über einen Theaterworkshop, Qigong und Biografiearbeit, das sich sowohl an Senioren als auch an Menschen in der Altenarbeit wandte. Infostände informierten über Mund- und Zahngesundheit, Feldenkrais oder Sturzprävention. Den Abschluss bildete ein Auftritt der Rockband «Die Rollators», deren Mitglieder alle über 65 Jahre alt sind. Veranstalter war das Evangelische Bildungszentrum für die zweite Lebenshälfte in Bad Orb. (19.10.2009)
Linktipp:
Das Evangelische Bildungszentrum für die zweite Lebenshälfte in Bad Orb finden Sie im Internet unter:
ebz-bad-orb.de
Internetradio:
Hören Sie hier einen Beitrag zum Landesseniorenfest in Bad Orb mit Pfarrer Siegfried Krückeberg:
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Hessische Tafeln versorgen mehr Menschen
Die Versorgung von knapp 50.000 Menschen in Hessen bedeute «einen Tropfen auf den heißen Stein», räumte das Vorstandsmitglied im Bundesverband Deutsche Tafel ein. «Wir bräuchten noch mehr Tafeln und noch mehr Helfer, aber es kann nicht in jedem Ort eine Tafel geben.» Sie würden sich gegenseitig Konkurrenz um die Lebensmittel machen. Angesichts der Wirtschaftskrise spürten die Tafeln ohnehin, dass die Geschäfte «etwas knapper disponieren». Das gelte vor allem für Lebensmittel mit Mindesthaltbarkeitsdatum: «Viele versuchen, über Sonderkörbe ihre Produkte noch selbst weiterzuverkaufen.»
In Hessen gibt es aktuell 52 Tafeln. In diesem Jahr ist keine neue hinzugekommen. Zur Zukunft der Tafeln sagte Radl: «Tafeln müssen sich auf dem Gebiet, auf dem sie angetreten sind, professionalisieren.» Das sei die Verteilung der Lebensmittel, die sie von den Geschäften bekommen. Radl lehnte neue Geschäftsfelder ab, wie zum Beispiel Beratungsangebote für die Bedürftigen oder Kleiderkammern. Hingegen sollten Tafeln ruhig häufiger lokale Politiker auf die Probleme ansprechen: «Tafeln müssen verstärkt den Finger heben und auf Missstände aufmerksam machen.» (19.10.2009)
Kasseler Musiktage widmen sich Jubilaren
Die Musiktage beginnen mit einem Konzert am 29. Oktober um 19 Uhr im Opernhaus des Staatstheaters, in dem Werke von Georg Friedrich Händel, Louis Spohr, Bohuslav Martinu und Felix Mendelssohn Bartholdy aufgeführt werden. Auf dem Programm stehen ferner so unterschiedliche Veranstaltungen wie ein Gottesdienst in der Kasseler Martinskirche am 1. November um 10 Uhr und ein mit «Naturlaut und Spiritualität» bezeichnetes Konzert mit Rezitationen am 15. November um 11 Uhr im Kasseler Kulturbahnhof.
Den Abschluss finden die Musiktage am 15. November um 16 Uhr mit einem Konzert in der Martinskirche, in dem Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy und Johann Sebastian Bach aufgeführt werden. Die Kasseler Musiktage gehören zu den ältesten Musikfesten Europas. Sie wurden 1933 von dem Kasseler Musikverlag Bärenreiter und einem Arbeitskreis ins Leben gerufen. Zu den Förderern zählt auch die evangelische Kirche. (14.10.2009)
Hessischer Rundfunk veranstaltet Radiotag zum Reformationsfest
Martin Luthers Reformation im Jahr 1517 sei ein neuer Anfang gewesen, sagte Becker zum Motto des Tages. Deshalb wolle man im Programm am Reformationsfest Fragen nachgehen, wie z.B. «Wie viel Hoffnung war damit verbunden und konnte sie eingelöst werden?» oder «Welche Hoffnungen und Ängste begleiten die Lebensentwürfe und neuen Anfänge, die Menschen wagen oder zu denen sie manchmal gezwungen werden?»
In einer Hörerstunde von 10 bis 11 Uhr beantwortet die südhessische Pfarrerin Ksenija Auksutat Fragen der Hörerinnen und Hörer und am Nachmittag sind laut Becker Reisetipps zu Wirkungsstätten Martin Luthers vorgesehen. Zudem erzählt die christliche Sängerin Angela Wiedl in einem Live-Gespräch aus ihrem Leben. Veranstaltet wird der hr4-Radiotag in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. (14.10.2009)
«KLIMABoot 2009» - Projekt für Schulen will Jugendliche für Klimaschutz sensibilisieren
«Besonders kommende Generationen müssen mit Kompetenzen ausgestattet werden, um für dieses globale Problem Lösungsideen zu entwickeln», sagte Dawin. Verschiedene Partner seien bereits mit Einzelangeboten an Schulen vertreten gewesen, doch durch das konzentrierte Angebot von «KLIMABoot 2009» und die Gesamtschau der Aspekte solle die nachhaltige Wirkung des Projektes verstärkt werden, so Dawin weiter. Zu den Projektpartnern der Landeskirche gehören u.a. der Landesbetrieb Hessen-Forst und das Jugendbildungswerk des Landkreises Kassel.
In fünf Schulen konnte das Projekt bereits eingeführt und damit jeweils ein ganzer Jahrgang mit insgesamt rund 600 Schülerinnen und Schülern für das Thema «Klimawandel» sensibilisiert werden, freut sich Dawin über den erfolgreichen Start. Hervorgegangen sei die Projektidee aus der Ausstellung «Klima der Gerechtigkeit», die in diesem Jahr im Kasseler Haus der Kirche zu sehen war. Das Projekt soll laut Dawin auch 2010 fortgesetzt werden. (09.10.2009)
Linktipp:
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter:
klima-boot.de
Thema:
Hier finden Sie Artikel und Hintergrundinformationen zum Thema «Klima der Gerechtigkeit»
weiter...
Hessischer Rundfunk startet Fernsehreihe über die Zehn Gebote
Den Auftakt am 10. Oktober bildete ein Beitrag über das erste Gebot («Ich bin der Herr, dein Gott, du sollst keine anderen Götter haben neben mir») mit dem Titel «Banker´s Blues». Darin werde die wahre Geschichte eines Topmanagers gezeigt, der im Jahre 2007 seinen Job bei der inzwischen pleite gegangenen Bank Lehman Brothers aufkündigte, um sich auf die Suche nach neuen Werten zu machen. Auch die anderen Gebote würden anhand realer Begebenheiten behandelt, teilte der hr mit. So werde zum fünften Gebot («Du sollst nicht töten») etwa die Geschichte eines Polizeieinsatzleiters erzählt, der einen tödlichen Schuss anordnete. (12.10.2009)
Linktipp:
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:
zehngebote.hr-online.de
Auslandseinsätze der Bundeswehr - Militärseelsorger: Angst ist für Soldaten wichtiges Thema
Aber auch für die Soldatinnen und Soldaten, die zu einem Auslandseinsatz entsendet werden, ist die Situation nicht einfach. Angst sei immer ein Thema, so der evangelische Militärseelsorger Jochen Sennhenn aus Fritzlar gegenüber medio. Sennhenn betreut u.a. Soldaten aus dem mittelhessischen Schwarzenborn, von wo aus Ende September siebzig Männer und Frauen nach Afghanistan aufgebrochen sind. Der Seelsorger war selbst vier Monate in Afghanistan und kennt die Situation vor Ort: «Die Frage nach der eigenen Endlichkeit stellt sich für einen Militärpfarrer dort noch einmal in einer anderen Qualität als hier im beschaulichen Nordhessen wenn man merkt, dass es da Menschen gibt, die einem nach dem Leben trachten.»
Bei seinem Aufenthalt hat Sennhenn das Leben in einem Militärlager hautnah erfahren und kennt auch die Wünsche der Soldatinnen und Soldaten: «Die Soldaten wünschen sich Unterstützung. Sie wünschen sich, dass das, was sie tun, auch in der Gesellschaft diskutiert wird.» Und das solle nicht ausschließlich dann geschehen, wenn Einätze erst in der gesellschaftlichen Diskussion auftauchen, wenn «mal wieder etwas passiert ist». Der Wunsch sei groß, dass dies generell geschehe, so der Pfarrer. (09.10.2009)
Internetradio:
Hören Sie hier einen Beitrag zum Thema mit Pfarrer Christian Fischer:
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Marburger Theologie eröffnet Rudolf-Bultmann-Institut
Das Institut will den Studenten und den Lehrenden am Fachbereich Theologie durch Studientage, Lehrveranstaltungen und Tagungen ein gemeinsames Forum bieten. Die erste Projektphase steht unter dem Thema «Text und Wirklichkeit». Den Auftakt machte ein Symposium am 12. Oktober. Der Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Prof. Dr. Martin Hein, sprach über «Fremdheit und Nähe: Rudolf Bultmann in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck». Außerdem referierte der Theologe Prof. Dr. Dr. Ingolf U. Dalferth von der Universität Zürich und der Claremont University über «Hermeneutische Theologie - heute? Plädoyer für eine radikale Theologie». (13.10.2009)
Linktipp:
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:
uni-marburg.de/fb05
Akademietagung beschäftigt sich mit Zukunft der Landwirtschaft
Ziel der Tagung ist es, einen gleichberechtigten Dialog zwischen Praxis, Wissenschaft und Verbänden zu initiieren, so Lang-Bliefert weiter. Exemplarisch soll anhand konkreter landwirtschaftlicher Themen untersucht werden, wie Praxis-Fragen von Verbänden und Forschung aufgegriffen und bearbeitet werden können. Außerdem soll der Frage nachgegangen werden, welche Kooperationen notwendig sind, um eine bäuerliche, ökologische und vielfältige Landwirtschaft zu unterstützen?
Die Tagung sei laut Lang-Bliefert Auftakt zur Gründung eines Austausch-Netzwerk zwischen Bauern, Verbänden und Wissenschaft. Damit soll u.a. erreicht werden, dass die Fragen der Landwirte von der Wissenschaft aufgegriffen und die Erkenntnisse aus der Forschung den Landwirten vermittelt werden. Für das Frühjahr 2010 sei eine Folgeveranstaltung geplant. Die Tagung findet in Kooperation mit dem Agrarbündnis und dem Dienst auf dem Lande der Evangelischen Kirche Kurhessen-Waldeck (EKKW) statt und wird geleitet von Dr. Georg Hofmeister (Evangelische Akademie Hofgeismar), Dr. Andrea Fink-Keßler (Büro für Agrar- und Regionalentwicklung Kassel), Dr. Frieder Thomas (Kasseler Institut für ländliche Entwicklung, Konstanz) und Helmut Koch und Eberhard Wisseler vom Dienst auf dem Lande der EKKW. (09.10.2009)
Linktipp:
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:
ekkw.de/(...)
Landeskirche unterstützt Katastrophenopfer in Indien und Südostasien
Viele Menschen der Diözese Nord-Karnathaka in Südindien seien seit Tagen von schweren Regenfällen betroffen. «Viele haben ihr Leben verloren oder sind obdachlos geworden», so Prabhakar Rao, Bischof der Diözese, die mit der die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck seit 1972 eine Partnerschaft pflegt. «In der Bijapur Kirche kann kein Gottesdienst abgehalten werden, weil das Wasser die Kirche wie auch das Pfarrhaus und die gesamte christliche Siedlung überschwemmt hat», so Rao weiter.
Von der Naturkatastrophe in Südostasien sind allein auf den Philippinen rund zwei Millionen Menschen betroffen, so Waldeck. Etwa 100.000 Menschen seien derzeit in Notunterkünften untergebracht, Tausende auf der Flucht. Die Diakonie-Katastrophenhilfe unterstütze durch ihre Partnerorganisation «Citizens' Disaster Response Center» die Betroffenen zunächst mit Nahrungsmitteln, Zelten, Decken und Medikamenten.
Die Landeskirche ruft zu weiteren Spenden zugunsten der Wirbelsturmopfer auf. Gespendet werden kann auf das Konto der Diakonie-Katastrophenhilfe, Konto-Nr. 502 707 bei der Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70, Kennwort: «Sturmhilfe Asien». (08.10.2009)
Online-Spende:
Helfen Sie mit Ihrer Spende im Internet unter:
diakonie-katastrophenhilfe.de
Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck und Bistum Fulda gemeinsam auf Münchener Kirchentag
Angesichts der gesellschaftlichen und sozialen Entwicklung sei eine ökumenische Zusammenarbeit ein Gebot der Stunde, betonte Leitschuh. Er hoffe, dass der gemeinsame Auftritt viele evangelische und katholische Christen animiere, im kommenden Jahr nach München zu kommen. (07.10.2009)
Helmut Wöllenstein neuer Propst des Sprengels Waldeck und Marburg
Wöllenstein, der die Nachfolge von Elisabeth Schoenborn antritt, stammt aus Wolfhagen-Ippinghausen (Kreis Kassel). Er studierte Evangelische Theologie in Bielefeld-Bethel und Göttingen und war von 1982 bis 1990 Pfarrer im Kirchspiel Eberschütz (Kirchenkreis Hofgeismar) und in Bad Hersfeld. Von 1990 bis 1997 war er Studienleiter für Pfarrerfortbildung am Evangelischen Predigerseminar in Hofgeismar. Gemeindepfarrer in Bad Wildungen und zugleich Kurseelsorger war er von 1997 bis 2004. Seit 2004 bekleidete er das Amt des Dekans des Kirchenkreises Marburg-Stadt.

Helmut Wöllenstein bei der Segnung durch Dekan Rainer Staege, Bischof Dr. Martin Hein und die Landessynodale Ulrike Combé von Nathusius (v.l.n.r).
Die insgesamt vier Pröpste der Landeskirche leiten die Sprengel Waldeck und Marburg, Kassel, Hersfeld und Hanau im Einvernehmen mit dem Bischof. Sie gehören dem Rat der Landeskirche an und haben wie der Bischof das Recht der Ordination. (12.10.2009)
Im Wortlaut:
Lesen Sie hier die Ansprache von Bischof Prof. Dr. Martin Hein anlässlich der Amtseinführung von Propst Helmut Wöllenstein im Wortlaut:
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Internetradio:
Hören Sie hier einen Beitrag zum Thema mit Pfarrer Christian Fischer:
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Schwalm-Eder-Kreis bietet Diakonieticket an
Das Ticket ist rund 22 Prozent günstiger als eine reguläre Monatskarte. Angeboten werden verschiedene Tarife. Zum Erwerb berechtigt sind Bezieher von Arbeitslosengeld II, Sozialgeld, Hilfe zum Lebensunterhalt und Leistungen zur Grundsicherung im Alter. Er hoffe, dass dieser Personenkreis das neue Angebot rege nutzen werde, sagte Landrat Frank-Martin Neupärtl (SPD) zur Einführung. Erhältlich ist das Ticket bei der Fahrkarten-Vorverkaufsstelle des Nordhessischen Verkehrsverbundes (NVV) bei der Kreisverwaltung in Homberg sowie beim NVV-Kundenzentrum in Kassel. (07.10.2009)
Bundesverdienstkreuz für Helmut Schaumburg
Schaumburg war unter anderem 1990 Gründungsmitglied der diakonischen Behindertenhilfe Bad Salzungen-Schmalkalden. Heute werden dort in vier Werkstätten, vier Wohnheimen und diversen anderen Einrichtungen 650 behinderte Menschen von 190 Mitarbeitenden betreut. Schaumburg ist außerdem Mitglied des Verwaltungsrats der Diakonie Kurhessen-Waldeck und Vertreter der Baunataler Diakonie. Er engagiert sich darüber hinaus im Beirat der Evangelischen Kreditgenossenschaft und der gemeinnützigen Suchtmedizinischen Versorgungszentrum GmbH in Kassel. (07.10.2009)
Gesetz zum Kirchenaustritt stärkt Kinderrecht
Die Landtagsabgeordneten verabschiedeten am Dienstagabend ein Gesetz, dass drei bislang geltende Gesetze zum Kirchenaustritt zusammenfasst. Bei den drei Gesetzen handelt es sich um sogenannte «vorkonstitutionelle» Gesetze, die aus der Zeit vor Gründung des Landes Hessen, nämlich aus den Jahren 1878 und 1920 stammen. Sie galten für unterschiedliche Teile des Landes. (07.10.2009)
Landeskirche lädt zu erstem Seniorenfest nach Bad Orb
Mit dem Fest wolle man versuchen, die Themen des Älterwerdens bekannter zu machen, erläuterte Zander. «Wir wollen die Bilder vom Alter weiten und bunter werden lassen.» Neben zahlreichen Workshops, Infoständen und Vorführungen werde am Samstagabend die Rockband «Rollators» aufspielen. Die rund 20 Mitglieder der Gruppe, die alle über 65 Jahre alt sind, gelten als Hessens älteste Rockband.
Bereits am Freitagabend, 9. Oktober, wird um 19 Uhr im ebz die Fotoausstellung «Altersbilder» des Fotografen Jörg Kassühlke eröffnet. «Menschen zwischen 58 und 103 Jahren haben Kassühlke Einblicke in ihren Alltag gewährt», erläuterte Zander die als Wanderausstellung konzipierte Schau. Sie werde noch bis zum 24. Januar täglich zwischen 9 und 16 Uhr im ebz zu sehen sein. (02.10.2009)
Linktipp:
Weitere Informationen und das Programm des Seniorenfestes finden Sie im Internet unter:
ebz-bad-orb.de
Internetradio:
Hören Sie hier einen Beitrag zum Thema mit Pfarrer Siegfried Krückeberg:
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Auszeichnung für diakonische Einrichtungen in Nordhessen
In dem ausgezeichneten Nachsorgezentrum, so die Jury in ihrer Begründung, werde das Gesundheits- und Krankenmanagement durch die Mitarbeiter selber erarbeitet und sei wesentlicher Bestandteil der Unternehmensorganisation. In der Kategorie Großunternehmen ging der dritte Preis an die gemeinnützige Diakonie-Kliniken Kassel GmbH. An dem Wettbewerb, der erstmals ausgeschrieben worden war, hatten sich nach Angaben des Regionalmanagements 16 Unternehmen aus Nordhessen beteiligt. (02.10.2009)
Linktipp:
Das Nachsorgezentrum Lichtenau e.V. finden Sie im Internet unter:
lichtenau-ev.de
Evangelisches Forum Hanau besteht seit fünf Jahren
In diesem Jahr habe das Evangelische Forum Exkursionen in Gotteshäuser verschiedener Konfessionen und Religionen in das Programm neu aufgenommen, sagte Ebersohn. Für das kommende Frühjahr sei eine Studienreise nach Istanbul geplant.
Im Bereich der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck gibt es insgesamt vier Evangelische Foren, neben Hanau auch in Kassel, Eschwege sowie im Schwalm-Eder-Kreis. Die Foren verstehen sich als Ort der Kommunikationskultur und wollen in Auseinandersetzung mit aktuellen Anliegen die Traditionen des christlichen Glaubens einbringen. (02.10.2009)
Linktipp:
Das Evangelische Forum Hanau finden Sie im Internet unter:
ev-forum-hanau.de
Kunstprojekt der Point Alpha Stiftung
An hessisch-thüringischer Grenze entsteht Mahnmal für Freiheitsbewegung
Dargestellt sind Szenen aus dem Leben Jesu, wie die Verurteilung durch Pontius Pilatus («Willkür»), die Kreuzaufnahme («Unterdrückung») oder die Kreuzigung («Mord»), die von dem international renommierten Künstler Dr. Ulrich Barnickel geschaffen wurden. Der in Schlitz lebende Künstler verarbeitet in dem Kunstwerk seine eigenen Erfahrungen mit dem DDR-Regime: Barnickel wuchs in Weimar auf und wurde 1985 nach einem Ausreiseantrag ausgebürgert.
Die Skulpturen werden gegenüber dem «Haus auf der Grenze» (Gedenkstätte Point Alpha) auf einer Länge von ca. 1,5 km errichtet und bis zum 3. Oktober 2010, dem 20. Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung, sukzessive eröffnet. «Point Alpha» war bis 1989 einer der markantesten Beobachtungsstützpunkte der US-Streitkräfte in Europa und galt im Kalten Krieg als einer der heißesten Konfrontationspunkte. Im «Haus auf der Grenze» ist zudem eine Dauerausstellung zum unmenschlichen Grenzregime der DDR und dem Leben der Bevölkerung an und mit der Grenze zu finden. (02.10.2009)
Linktipp:
Informationen zur Gedenkstätte «Point Alpha» und zu dem Skulpturenprojekt «Weg der Hoffnung» finden Sie im Internet unter:
pointalpha.com
Internetradio:
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Dr. Manuel Goldmann als neuer Direktor des Predigerseminars eingeführt

Wechsel im Amt: Bischof Prof. Dr. Martin Hein (Mitte) mit Dr. Manuel Goldmann (l.) und Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh. (Foto: medio.tv/Schauderna)
Pfarrer Dr. Manuel Goldmann wurde 1961 in Göttingen geboren. Er wuchs in Göttingen, Obermelsungen und Kassel auf. Nach seinem Abitur studierte er von 1981 bis 1989 Evangelische Theologie in Göttingen, Heidelberg und Jerusalem. 1996 promovierte er beim heutigen Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bischof Prof. Wolfgang Huber, in Heidelberg über die Bedeutung des christlich-jüdischen Verhältnisses für die Ökumene; für die Arbeit hieran verbrachte er u. a. zwei Forschungssemester in New York. Sein Vikariat absolvierte er in Freigericht (Kirchenkreis Gelnhausen) bei Pfarrer Dr. Hans Braeunlich; nach seiner Ordination im Herbst 1997 war er zwei Jahre lang im pfarramtlichen Dienst an der deutschsprachigen Gemeinde der Erlöserkirche in Jerusalem tätig. Seit seiner Rückkehr 1999 ist er Pfarrer in Kirchhain.
Besonderes Anliegen Goldmanns ist, Menschen für die Arbeit mit der Bibel zu begeistern; einen Schwerpunkt seines Dienstes in Kirchhain bildete die Vertiefung des ökumenischen Miteinanders. Er ist verheiratet und Vater von sechs Kindern. (01.10.2009)
Linktipp:
Das Evangelische Predigerseminar finden Sie im Internet unter:
ekkw.de/predigerseminar
Im Wortlaut:
Lesen Sie hier die Predigt von Bischof Prof. Dr. Martin Hein im Gottesdienst anlässlich der Verabschiedung von Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh und der Einführung von Dr. Manuel Goldmann als Direktor des Evangelischen Prediger-
seminars im Wortlaut:
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