Eröffnungsgottesdienst am Sonntag
«LichtKirche» öffnet ihre Pforten zur Landesgartenschau in Gießen

Gießen (medio). Nur noch wenige Tage sind es bis zur Eröffnung der Landesgartenschau am kommenden Samstag (26.04.). Dann präsentieren sich auch die evangelische und die katholische Kirche mit einem gemeinsamen Angebot in Gießen. Schon jetzt zeigt sich die «LichtKirche», eine mobile Kirche aus durchscheinendem Kunststoff, in den Abendstunden in den unterschiedlichsten Farben, teilte Pfarrerin Svenja Neumann, Projektbeauftragte der Landeskirche für die Landesgartenschau, mit.

Den Auftakt des ökumenischen Programms bildet ein Gottesdienst unter dem Motto des Kirchenprogramms «Übers Leben» am Sonntag (27.04.) auf der Hauptbühne der Gartenschau mit den leitenden Geistlichen der Veranstalterkirchen, Bischof Prof. Dr. Martin Hein (Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck), Kirchenpräsident Dr. Volker Jung (Evangelische Kirche in Hessen und Nassau) und Karl Kardinal Lehmann (Bistum Mainz).

Danach lädt die «LichtKirche» ihre Besucherinnen und Besucher bis zum 05. Oktober 2014 zu täglichen Andachten, zum Reisesegen, zum stillen Innehalten und Ausruhen oder auch zum Gespräch ein. Bei jedem Wetter wird sonntags um 12 Uhr Gottesdienst gefeiert. Das Programm (s. Linktipp rechts) will Alltagsthemen in Bezug zum christlichen Glauben setzen, so Neumann. Mit dem Motto «Übers Leben» signalisieren die Kirchen, dass sie mitten in der Natur die Schöpfung Gottes in den Mittelpunkt stellen, erklärte die Pfarrerin. Das Publikum erwarte Musik, Tanz und vielfältige kulturelle Veranstaltungen. (22.04.2014)

Linktipp:

Das Programm und viele weitere Informationen finden Sie unter:

lichtkirche.de

Geburtstagsfest in Kasseler Goetheanlage
Kurhessisches Diakonissenhaus erwartet 2.000 Besucher

Kassel (epd). Rund 2.000 Menschen werden zum Jubiläum anlässlich des 150-jährigen Bestehens des Kurhessischen Diakonissenhauses am 26.
April in Kassel erwartet. Wie die Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus in Kassel mitteilte, lägen für ein geplantes Fest in dem nahe gelegenen Park Goetheanlage bereits 700 Anmeldungen vor. Eingeladen seien alle, die in den Kreissälen des Diakonissenhauses geboren seien. In dem Programm von 14 bis 18 Uhr soll es in Interviews unter anderem auch um die traditionsreiche Geschichte des Hauses gehen, ferner gibt es musikalische Beiträge, Kaffee und Kuchen sowie einen Ballonwettbewerb.

Die gemeinnützige Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus Kassel betreibt ein Kinder- und Jugendheim, drei Tageseinrichtungen für Kinder, ein Alten- und Pflegeheim in Kassel sowie ein  Altenhilfezentrum in Baunatal-Guntershausen. Ein Zentrum für Schädel-Hirn-Verletzte bietet seit 2012 bis zu 27 Menschen im Alter von 18 bis 65 Jahren dauerhaft Pflege und Betreuung. Das Diakonissen-Mutterhaus mit Kirche, Tagungs- und Gästebetrieb ist ein weiteres Arbeitsgebiet und geistliche Heimat von 35 Diakonissen. Darüber hinaus ist die Stiftung Gesellschafter der Agaplesion Diakonie Kliniken Kassel. (16.04.2014)

Linktipp:

Weitere Informationen zum Jubiläum finden Sie im Internet unter:

mitten-im-leben-live.de

«Anlassen» der Motoren
Motorradfahrer eröffnen am 27. April in Niedergründau die Saison

Niedergründau/Gelnhausen (epd). Tausende Motorradfahrer aus ganz Deutschland werden am Sonntag, 27. April, zum «Anlassen» der Motoren in Niedergründau bei Gelnhausen erwartet. Der Tag beginne um 12 Uhr mit einem Gottesdienst in der Bergkirche, sagte der hessische Bikerpfarrer Thorsten Heinrich. Anschließend werden die Teilnehmer mit einem Motorradkorso zum Festplatz nach Gelnhausen aufbrechen. Dort gibt es ab 14 Uhr Livemusik mit der «Status-Quo»-Coverband «Pure Quo» aus Dinslaken sowie Vorführungen und Informationen rund um das zwei- und dreirädrige Hobby.

Im vergangenen Jahr kamen rund 5.000 Motorradfahrer zum «Anlassen». Der 50-jährige Heinrich ist seit 2012 mit einer halben Stelle für die Motorradfahrerseelsorge der hessen-nassauischen und der kurhessischen Kirche zuständig. Er ist seit 33 Jahren Biker. Das 33. «Anlassen» der Motoren wird vom Verband Christlicher Motorradfahrer (VCM) und dem evangelischen Beauftragen für Motorradseelsorge ausgerichtet. Kooperationspartner sind der ADAC Hessen-Thüringen und der Deutsche Kraftfahrzeug-Überwachungsverein (Dekra). (16.04.2014)

Linktipp:

Weitere Informationen im Internet unter:

vcm-ffm.de

Multimedia-Guide:

Mit einem Multimedia-Guide können Sie sich in der Bergkirche Niedergründau auf einen virtuellen Rundgang begeben:

bergkirche-niedergruendau.de

Podiumsdiskussion und Ausstellung
«Evangelisches Juristenforum» nimmt Willkommenskultur in den Blick

Kassel (medio). Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck und das Bundessozialgericht laden Interessierte am 29. April von 18 bis 21 Uhr zum 4. «Evangelischen Juristenforums» in die Kasseler documenta-Halle ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen eine Podiumsdiskussion und die Eröffnung der Ausstellung «Yes, we’re open - Willkommen in Deutschland» des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, teilte die Leiterin der landeskirchlichen Öffentlichkeitsarbeit, Pfarrerin Petra Schwermann, mit. Ausstellung und Podiumsdiskussion thematisieren die Chancen und Herausforderungen einer gelungenen Willkommenskultur für Migrantinnen und Migranten in Deutschland, so Schwermann weiter.

Eröffnet wird die Veranstaltung mit einer Begrüßung durch die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Anette Kramme, den Präsidenten des Bundessozialgerichts, Peter Masuch, und den Bürgermeister der Stadt Kassel, Jürgen Kaiser.

Im Anschluss diskutieren prominente Gäste auf dem Podium zum Thema «Chancen und Herausforderungen einer gelungenen Willkommenskultur». Dazu gehören Kirchenpräsident Dr. Volker Jung (Vorsitzender der Kammer Migration und Integration der EKD und Mitglied des Integrationsbeirates der Bundesregierung), Prof. Dr. Winfried Kluth (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Richter des Landesverfassungsgerichts Sachsen-Anhalt), Anette Kramme, Dr. Thomas Nöcker (Vorstandsmitglied der K+S Aktiengesellschaft), Prof. Dr. Jochen Oltmer (Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien, Universität Osnabrück) und S. E. David Ritchie AO (Botschafter von Australien). Durch die Diskussion führt der ZDF-Moderator Mitri Sirin. Das Schlusswort spricht der Vizepräsident der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Dr. Volker Knöppel.

Das 4. «Evangelische Juristenforum» ist eine öffentliche Veranstaltung. Wegen der begrenzten Platzzahl in der documenta-Halle wird um Online-Anmeldung bis einschließlich 28. April gebeten (siehe Link rechts).

Ausstellung «Yes, we’re open – Willkommen in Deutschland»

Die Wanderausstellung des Bundesministeriums, die vom 29. April bis 23. Mai 2014 in der documenta-Halle zu sehen ist, will Deutschland als «weltoffenes Land» präsentieren und aufzeigen, warum ein Miteinander von Menschen unterschiedlicher Herkunft trotz aller Herausforderungen eine Bereicherung sein kann, heißt es in der Einladung. Exponate, interaktive Installationen und Filme widmen sich den Themen Zuwanderung, Integration und Willkommenskultur und stellen vor, wie ein Zusammenleben gelingen kann. Der Eintritt ist frei. (16.04.2014)

Anmeldung:

Hier können Sie sich zum 4. «Evangelischen Juristenforum» mit dem Passwort «Willkommen» bis zum 28.04. online anmelden:

anmeldung.bmas.de

Linktipp:

Weitere Informationen zur Wanderausstellung «Yes, we’re open – Willkommen in Deutschland» finden Sie im Internet unter:

yes-we-are-open.info

Integriertes Klimaschutzkonzept vorgestellt
Landeskirche will Kohlendioxidausstoß drastisch reduzieren

Kassel (epd). Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck will ihren Kohlendioxidausstoß bis 2020 um 35 Prozent reduzieren. Dafür habe die Synode der Landeskirche auf ihrer Frühjahrstagung die Umsetzung eines integrierten Klimaschutzkonzepts beschlossen, sagte Vizepräsident Dr. Volker Knöppel bei der Vorstellung des Vorhabens am Dienstag in Kassel. Die Reduzierung, für die ein Programm mit 37 Maßnahmen vorliege, beziehe sich auf den Stand des Jahres 2012.

Hauptverursacher der Emissionen seien Kirchen und kirchliche Gebäude, sagte Knöppel weiter. Ihr Anteil bei den Emissionen liege bei 83 Prozent. Elf Prozent entfielen auf den Bereich Mobilität, sechs Prozent auf den Bereich Beschaffung. Um Energie einzusparen, genüge es oftmals schon, diese effizienter zu nutzen, sagte er.

Die Dezernentin für Ökumene und Entwicklung, Oberlandeskirchenrätin Dr. Ruth Gütter, wies darauf hin, dass die Reduzierung des Kohlendioxidausstoßes eng mit dem Thema Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung zusammenhänge. Eine Umkehr bei der globalen Herausforderung des Klimawandels sei dringend nötig, sagte sie. Der immer mehr zu spürende Klimawandel treffe die am meisten, die am wenigsten dazu beitrügen. «Wir brauchen neue Leitbilder», sagte sie.

Gütter räumte ein, dass die Resonanz auf das Klimaschutzkonzept bei den Pfarrern ambivalent aufgenommen werde. «Das ist kein einfaches Thema», sagte sie. Dennoch gebe es bei vielen die Einsicht, dass eine Reduzierung der Emissionen notwendig sei. Unter Umständen werde man sich auch von liebgewonnenen Gewohnheiten verabschieden müssen. So sei etwa zu überdenken, ob eine Gemeinde im Winter eine «Winterkirche» im Gemeindehaus einrichten könne, um so bei der Beheizung der Kirche zu sparen. Vielerorts sei dies jetzt schon üblich.

Ute Stey, die für Umweltfragen zuständige juristische Dezernentin der Landeskirche, wies auf bereits bestehende Initiativen der Landeskirche in Umweltfragen hin. So gebe es einen Energiesparfonds, aus dem etwa die energetische Sanierung von Pfarrhäusern gefördert werde. Aber auch die Umweltbeauftragten der Kirchenkreise, ein Umweltpreis sowie eine jährliche Umweltkonsultation an der Evangelischen Akademie Hofgeismar seien wichtige Instrumente, erläuterte die Oberlandeskirchenrätin. Schließlich habe das Landeskirchenamt bereits im Jahr 2004 eine Solaranlage auf dem Dach installiert und produziere damit Strom. (15.04.2014)

Hintergrund:

Weitere Informationen zum Klimaschutzkonzept finden Sie im ekkw.de-Servicebereich:

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«Vom Übergang zur Mündigkeit - 475 Jahre Konfirmation»
Landeskirche präsentiert Ausstellung zur Konfirmation

Kassel/Ziegenhain (epd). Mit einer Wander- und Online-Ausstellung will die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) auf die Entstehung der Konfirmation vor 475 Jahren und deren Geschichte aufmerksam machen. Die Schau mit dem Titel «Vom Übergang zur Mündigkeit - 475 Jahre Konfirmation» ist zurzeit im Kasseler Haus der Kirche sowie in der Ziegenhainer Schlosskirche zu sehen, teilte Pressesprecherin Petra Schwermann in Kassel mit. In Ziegenhain war 1539 die sogenannte Ziegenhainer Zuchtordnung entstanden, auf die die Konfirmation zurückgeht.

Auf 24 Tafeln werden historische und aktuelle Aspekte der Konfirmation beleuchtet, so Schwermann weiter. Dabei gehe es auch um die Frage, was die Konfirmation heute jungen Menschen zu bieten habe und welche Bedeutung das Fest an der Schwelle vom Kindsein zum Erwachsenen habe. Die Ausstellung ist noch bis zum 29. April 2014 im Haus der Kirche, Wilhelmshöher Allee 330, in Kassel zu sehen. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 8.30 bis 18 Uhr. Die Ausstellung in der Ziegenhainer Schlosskirche ist täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Kirchengemeinden oder Institutionen können die Ausstellung über das Projektmanagement der EKKW, E-Mail: projektmanagement@ekkw.de buchen.

«Jahr der Konfirmation» in Kurhessen-Waldeck

Die Ausstellung ist Bestandteil des «Jahres der Konfirmation», das die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck aus Anlass des 475-jährigen Bestehens dieser Handlung begeht. Neben der Wanderausstellung ist unter anderem ein landeskirchenweites Treffen von Konfirmanden am 18. Juli in Ziegenhain ein wesentlicher Bestandteil des Festjahrs. Hierfür liegen bisher schon über 3.200 Anmeldungen von Konfirmanden vor. (15.04.2014)

Linktipp:

Die Aktionsseite mit Online-Ausstellung zum Jahr der Konfirmation finden Sie unter:

jahr-der-konfirmation.de

Themenschwerpunkt:

Im Thema auf ekkw.de finden Sie viel Wissenswertes rund um das «Jahr der Konfirmation»:

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Download:

Hier können Sie den Flyer zur Ausstellung «Vom Übergang zur Mündigkeit - 475 Jahre Konfirmation» herunterladen:

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Befragung christlicher Internetnutzer
Gläubige wünschen sich mehr Präsenz der Kirchen im Internet

Frankfurt a.M. (epd). Gläubige wünschen sich von ihren Kirchen mehr Präsenz im Internet. «Wenn sich Christen im Netz über Glaubensthemen informieren wollen, sucht derzeit fast die Hälfte der Befragten bei Google oder einem anderen Dienst», heißt es in einer Studie der Konpress-Medien eG. Allerdings seien fast drei von vier online-aktiven Christen der Ansicht, dass sich die Kirche insgesamt modernisieren muss, wenn sie die Menschen glaubwürdig übers Internet erreichen möchte. Für die Erhebung wurden den Angaben zufolge im Februar 1.088 katholische und evangelische Internet-Nutzer befragt. Das Unternehmen Konpress vertritt in Deutschland 37 katholische und evangelische Zeitungen und Zeitschriften in einer Genossenschaft.

Kirchliche Webseiten steure nur jeder Fünfte an, hieß es weiter. Kirchliche Informations- und Diskussionsplattformen im Internet seien kaum bekannt. Jeder Zweite meint zudem, «dass die Kirche heutzutage unbedingt moderne Kommunikationskanäle nutzen muss, um mit Gläubigen zu kommunizieren», erklärte die «Konpress-Medien eG» weiter. Jeder dritte online-aktive Christ würde sich mehr zu kirchlichen Themen informieren, wenn es seitens der Kirche mehr prominente Serviceangebote im Internet gäbe.

Bislang hätten 17 Prozent der Christen schon einmal online über Kirche und Religion diskutiert, so die Studie. Bemerkenswert hoch sei mit 22 Prozent dabei der Anteil der 14- bis 29-Jährigen, die sich in sozialen Netzwerken oder Internetforen über Glaubensfragen austauschen. «Für die junge Generation sind soziale Online-Netzwerke elementare Bestandteile der Lebens- und Erfahrungswelt. Die Umfrageergebnisse belegen, dass die Jugend sich durchaus für Glaube und Religion interessiert - um sie zu erreichen, muss die Kirche auch im World Wide Web präsent sein», betonte Konpress-Geschäftsführer Martin Sterr.

Knapp 20 Prozent der Umfrageteilnehmer wünschten sich ausdrücklich einen kirchlichen Ansprechpartner im Netz, ein weiteres Viertel sei zumindest nicht uninteressiert an einem entsprechenden Angebot. Am häufigsten gewünscht werde der Kontakt zum Gemeindepfarrer oder Priester (60 Prozent), knapp jeder Dritte würde sich aber auch gerne mit anderen Kirchenmitgliedern ohne offizielle Funktion im Internet austauschen. (16.04.2014)

Facebook:

Die Facebook-Fanseite der Landeskirche finden Sie unter:

facebook.com/ekkw.de

Linktipp:

Weitere Informationen zur Studie finden Sie unter:

konpress.de/(...)

Neu im Internet:
Ausbildungshilfe präsentiert sich mit neuem Internetauftritt

Kassel (medio). Der Verein «Ausbildungshilfe - Christian Education Fund e.V.» stellt sich ab sofort mit einem neuen Auftritt im Internet vor. Die Internetseiten sollen Interessierte umfassend über die Arbeit der Ausbildungshilfe informieren und richten sich allem an junge Menschen im Konfirmandenalter, teilte Dr. h.c. Eberhard Will vom Verein mit. Hintergrund für die Ausrichtung auf diese Zielgruppe sei, dass etwa 50 Prozent der jährlichen Einnahmen des Vereins aus der Konfirmationskollekte stammen, so Will. Im Jahr 2013 hätte der Verein daraus rund 240.000 Euro eingenommen - für 2014 hofft die Ausbildungshilfe auf ein ähnlich gutes Ergebnis.

Der Verein «Ausbildungshilfe - Christian Education Fund e.V.» ist ein Hilfswerk innerhalb der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, das seit über 50 Jahren Stipendien in Partnerkirchen und anderen Organisationen Afrikas, Asiens und in Brasilien vergibt. Durch diese Stipendien erlernen jährlich rund 2.500 junge Menschen aus zwölf Ländern auf drei Kontinenten einen Beruf, besuchen die Schule oder absolvieren ein Studium. (16.04.2014)

Linktipp:

Die Ausbildungshilfe finden Sie im Internet unter:

ausbildungshilfe.de

Einweihung mit Bischof Hein am Palmsonntag
Fuldaer Bonhoeffergemeinde sammelte über 100.000 Euro für neue Orgel

Fulda (medio/epd). Am Palmsonntag (13.04.) ist die die neue Orgel der Bonhoeffergemeinde in Fulda eingeweiht worden. Als prominenter Gast predigte Bischof Prof. Dr. Martin Hein in dem Festgottesdienst und sagte: «Endlich ist sie da, liebe Festgemeinde, endlich erklingt sie: Wir haben die neue Orgel ihrer Bestimmung übergeben». Innerhalb der letzten vier Jahre hatte die Gemeinde mit vielen Aktionen Spenden für eine richtige Pfeifenorgel gesammelt, teilte Pfarrer Stefan Bürger, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis Fulda, mit. Bisher war dort nur ein elektronisches Instrument im Einsatz.

Entscheidend vorangebracht habe das Projekt im Jahr 2011 die Entscheidung der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, sich aus dem sogenannten «Orgelfonds» mit 100.000 Euro zu beteiligen, erklärte Gemeindepfarrer Marvin Lange. 19.000 Euro fehlten der Gemeinde allerdings noch für die rund 220.000 Euro teure Orgel. «Wir sammeln einfach weiter - mit witzigen Aktivitäten, wie zum Beispiel unserer monatlichen Orgelsuppe oder einem Orgel-Flohmarkt», so Lange. Dem Pfarrer und seiner Gemeinde gelang es in den vergangenen Jahren, bereits über 100.000 Euro zu sammeln. Dazu gehörten Aktionen, wie Adventskalenderverkäufe, Orgelpfeifenpatenschaften oder Benefizkonzerte.

Das neue Instrument besteht aus über 1.000 Pfeifen und der Einbau nahm einige Zeit in Anspruch. Seit Anfang März des Jahres war die Orgelbauwerkstatt Voigt aus Bad Liebenwerda (Brandenburg) damit beschäftigt. (14.04.2014)

Im Wortlaut:

Lesen Sie hier die Predigt von Bischof Hein im Wortlaut:

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Linktipp:

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:

bonhoeffer-online.de

«Toleranz im Miteinander»
Kurhessischer Medienpreis für Konfirmandengruppe aus Bergshausen

Kassel (epd/medio). Die Konfirmanden aus Bergshausen bei Kassel sind Gewinner des Kurhessischen Medienpreises 2013. Der Vorsitzende des Evangelischen Presseverbandes, Dekan i.R. Lothar Grigat, überreichte der Gruppe die mit 2.500 Euro dotierte Auszeichnung für ein Handyvideo zum Thema «Toleranz im Miteinander» am Mittwochabend (9.4.) in Kassel. Auf den mit 1.500 Euro dotierten zweiten Platz kam die Konfirmandengruppe aus Wallroth-Breitenbach-Kressenbach. Dritter mit einem Preis von 1.000 Euro wurde eine Gruppe aus Schenklengsfeld. Die Preisübergabe fand in der Kasseler Jugendkulturkirche «Cross» statt.

Bei dem Wettbewerb waren Konfirmandengruppen aufgerufen, mit dem Smartphone ein kurzes Video zum Thema Toleranz zu produzieren. Insgesamt seien 14 Beiträge eingegangen, sagte Grigat. Bei der Auswertung habe sich die Jury noch dazu entschieden, einen vierten und fünften Preis in Höhe von je 250 Euro zu vergeben. Diese gingen an die Konfirmandengruppen aus Hebel und Bad Arolsen. Der alle zwei Jahre verliehene Preis wurde zum 13. Male vergeben.

Zu Beginn der Veranstaltung wies die Prälatin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Marita Natt, auf die Bedeutung von Toleranz für das zwischenmenschliche Zusammenleben hin.

«Wir müssen Formen gelebter Toleranz entwickeln», sagte sie. Angesichts der zahlreichen Menschen aus anderen Ländern, die in Deutschland lebten, müsse eine Sensibilität für Toleranz eingeübt werden.

Die Jury des 13. Kurhessischen Medienpreises

Pfarrer Christian Fischer (Leiter des Medienhauses der EKKW), Sebastian Gehrlein (Radiosender YOUFM), Hubert Heck (Fachreferent für Spiel-, Theater- und Medienpädagogik, Jugendreferat der EKKW), Pfarrerin Claudia Rudolff, Beauftragte für Konfirmandenunterricht beim PTI Kassel, Rundfunkbeauftragte), Bettina Schaefer (Redakteurin beim Hessischen Rundfunk), Pfarrerin Petra Schwermann (Leiterin der Öffentlichkeit der EKKW).v

Stichwort: «Kurhessischer Medienpreis»

Seit 1995 vergibt der Evangelische Presseverband Kurhessen-Waldeck e.V. den «Kurhessischen Medienpreis», zunächst jährlich, zuletzt in der Regel zweijährlich.

Zu den Ausschreibungen der vergangenen Jahre gehörten u.a. die Prämierung von Hörfunksendungen, Gemeindebriefen, Internetangeboten oder Zeitungsbeiträgen zu kirchlichen Themen. Der 12. Preis ging an ein Kinderbuch zum «Miteinander der Kulturen». (10.04.2014)

Impressionen

Sonderseite:

Auf unserer Sonderseite präsentieren wir die Gewinner-Beiträge direkt zum Ansehen und alle weiteren eingereichten Beiträge als Link:

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Linktipp:

Den Evangelischen Presseverband Kurhessen-Waldeck e.V. finden Sie im Internet unter:

ekkw.de/epv/

Erfolgreicher Abschluss der Projektphase
72 Gemeinden beteiligten sich an Initiative «Mit Kindern neu anfangen»

Kassel (medio). Mit einem Studientag am 22. März 2014 im Haus der Kirche in Kassel endete die Projektphase der Initiative «Mit Kindern neu anfangen - Taufverantwortung wahrnehmen» der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. Das Projekt unterstützte in den vergangenen fünf Jahren Kirchengemeinden darin, die religiöse Sozialisation von Kindern fundiert und kreativ zu begleiten, teilte Dr. Harald Riebold, Bildungsreferent für Kinder und Jugendliche im Landeskirchenamt mit. Initiiert wurde das Projekt von der Bildungskammer der Landeskirche.

Den offiziellen Startschuss für das Projekt, dessen Idee aus der Evangelischen Kirche von Westfalen stammt, gab die Landeskirche bereits im Jahr 2009. Inzwischen hätten sich 72 Gemeinden aus Kurhessen-Waldeck engagiert, zeigte sich Riebold erfreut. Um das positive Anliegen des Projektes weiter zu verfolgen und die Kirchengemeinden weiter zu fördern, sollen erfolgreiche die Aktionen weiter in den Gemeinden bekannt gemacht und zur Beteiligung aufgerufen werden, so der Bildungsreferent.

Damit möglichst viele Gemeinden von dem Ideen-Reichtum profitieren konnten, wurde eine umfangreiche Vernetzung vorangetrieben, so Riebold weiter, der für die Koordination der Gemeinden zuständig war. So entstanden in den vergangenen Jahren regionale Arbeitsgruppen, die sich zum Austausch treffen und zusammenarbeiten. Zudem konnten sich Interessierte bei fünf Studientagen über kreative Ideen und bewährte Modelle austauschen.

Hintergrund

Hintergrund für die Initiative sei die Erfahrung gewesen, dass Kinder und ihre Familien Angebote brauchen, die ihnen in religiöser Sicht Halt und Perspektiven geben, so Riebold. Deshalb sei bewusst kein bindendes religionspädagogisches Konzept vorgegeben worden. Vielmehr sei bewusst an bewährte und innovative Angebote, wie Tauferinnerungsgottesdienste oder Eltern-Kind-Gruppen angeknüpft worden.

Die Koordination des Projektes war im Referat Kinder-und Jugendarbeit angesiedelt, die Verantwortung für die jährlichen Studientage und die regionale Beratungsarbeit übernahmen die Mitglieder des Arbeitskreises Kinder in der Landeskirche unter Leitung von Pfarrer Frank Bolz vom Pädagogisch-theologischen Institus Kassel. (16.04.2014)

Impressionen vom Studientag in Kassel:

(Fotos: Referat Kinder- und Jugendarbeit)

Hintergrund:

Weitere Informationen zur Initiative finden Sie im ekkw.de-Service-Bereich:

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Sängerinnen und Sänger aus Nordhessen trafen sich zur ersten Chorprobe
Uraufführung des Musicals «Amazing Grace» beim 7. Internationalen Gospelkirchentag in Kassel

Kassel (epd). Rund 400 Sänger aus Nordhessen haben sich am Samstag (05.04.) in Kassel zur ersten Chorprobe für das neue Musical «Amazing Grace» in der Kasseler Martinskirche getroffen. Das von dem Norweger Tore W. Aas und dem deutschen Journalisten Andreas Malessa geschriebene Stück mit 26 Liedern solle am 20. September während des 7. Internationalen Gospelkirchentages in Kassel vom 19. bis 21. September uraufgeführt werden, sagte Petra Schwermann, Sprecherin der Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW), bei der Vorstellung des Projekts. Zu dem Projektchor gehören Sänger aus rund regionalen 80 Chören sowie einzelne Teilnehmer.

Das Stück solle Laien vor Ort die Möglichkeit geben, bei einer Musicalproduktion aktiv dabei zu sein, sagte Autor Malessa. Es gehe ihm um eine Verbindung zwischen professionellen Sängern und Darstellern mit Laien. Besonderer Wert werde in dem Musical daher auf den Chorgesang gelegt. Nach der Aufführung in Kassel seien weitere Aufführungen in Deutschland geplant, jeweils mit Beteiligung von regionalen Chören. In den Hauptrollen agieren Arne Stephan und Lucy Scherer.

In dem Musical geht um es die Entstehung des weltberühmten Gospelsongs «Amazing Grace». Geschildert wird die Geschichte von John Newton, der das Lied 1773 schrieb. Dessen Lebensgeschichte vom Sklavenkapitän hin zum Pfarrer der anglikanischen Kirche von England ist Gegenstand des Stücks. Newton habe sich gemeinsam mit William Wilberforce für die schließlich erfolgreiche Abschaffung der Sklaverei im Jahr 1807 eingesetzt, sagte Malessa.

Marcel Volkmann von der Stiftung Creative Kirche, die Kooperationspartner des Gospelkirchentages ist, wies auf die Aktualität des Themas der Sklaverei hin. «Die Sklaverei ist heute größer als damals», sagte er. Weltweit gebe es schätzungsweise 27 Millionen Menschen, die in Sklaverei lebten. Auch in Deutschland gebe es im Bereich der Prostitution solche Verhältnisse.

Zum Gospelkirchentag werden nach Angaben von Schwermann rund 5.000 Sänger aus 200 Chören in Kassel erwartet. Zudem werde mit rund 70.000 Besuchern gerechnet. Am 21. September wird der kurhessische Bischof Martin Hein auf dem Kasseler Königplatz um 14 Uhr einen Festivalgottesdienst mit 5.000 Sängern feiern. (07.04.2014)

Impressionen von der Chorprobe:

Linktipp:

Weitere Informationen zum Gospelkirchentag in Kassel finden Sie im Internet unter:

gospelkirchentag.de

Vom 27. bis 29. März 2014
Frühjahrstagung der Landessynode in Hofgeismar

Hofgeismar (medio). Die 12. Landessynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck trat vom 27. bis 29. März 2014 zu ihrer neunten Tagung im nordhessischen Hofgeismar zusammen. Schwerpunkte der Frühjahrstagung waren der Personalbericht von Prälatin Marita Natt, die Konzeption der Konfirmandenarbeit in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und die Beratung und Verabschiedung von Leitsätzen zur Konfirmandenarbeit. Daneben stand die Beratung und Verabschiedung verschiedener Kirchengesetze, ein Leitfaden zur Inklusion und das integrierte Klimaschutzkonzept der Landeskirche auf dem Programm der Synodalen. Eröffnet wurde die Tagung mit einem Gottesdienst am 27.3. um 10 Uhr in der Brunnenkirche in Hofgeismar, in dem Bischof Martin Hein predigte.  (29.03.2014)

Frühjahrstagung:

Meldungen, Wortlautberichte und Fotos finden Sie auf unseren Sonderseiten zur Frühjahrstagung der Landessynode:

ekkw.de/synode

Aufruf zu Friedensgebeten und Zeichen der Versöhnung
Besuch bei estnischer Partnerkirche im Zeichen der Krim-Krise

Kassel/Tallinn (medio). Die aktuelle politische Lage in der Ukraine und auf der Krim prägten die Gespräche beim Partnerschaftsbesuch einer Delegation der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) bei der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Estland (EELK). Von vielen Gesprächsteilnehmer wurde die Sorge geäußert, dass die angespannte Situation auch Auswirkungen auf das Verhältnis zwischen dem zur EU gehörenden Estland und dem Nachbarland Russland haben könnte, sagte Ökumenedezernentin OLKR Dr. Ruth Gütter, die die Delegation anführte.

Der Erzbischof der EELK, Andres Pöder, habe die Gemeinden seiner lutherischen Kirche zu Friedensgebeten aufgerufen, berichtete Gütter. Der deutsche Botschafter Christian Matthias Schlaga äußerte in Tallinn die Erwartung, dass sich die lutherische Kirche auch öffentlich noch stärker für die Versöhnung zwischen Esten und Russen in Estland ausspricht und damit ein Zeichen für eine bessere Nachbarschaft setze, so die Dezernentin weiter. Ca. 30 Prozent der Esten seien russischsprachig und ein Drittel besäßen ausschließlich die russische Staatsbürgerschaft. «Ein solches Wort würde in Estland sicher gehört», so Schlaga.

Gütter besuchte die Partnerkirche vom 11. bis 16. März 2014 gemeinsam mit dem Beauftragten für die Estlandpartnerschaften, Pfarrer Michael Schümers, und Pfarrer Hardy Rheineck vom Kirchenkreis Kirchhain, um sich ein Bild von der Situation vor Ort zu machen. Auf dem Programm der Reise standen neben den Gesprächen mit Erzbischof Pöder und dem deutschen Botschafter in Tallinn auch Besuche in allen Propsteien der estnischen Kirche, die Partnerschaften zu den Kirchenkreisen Eschwege, Kirchhain, Schmalkalden und Wolfhagen der Landeskirche unterhalten.

Aufruf zum Gebet für den Frieden

Der Friedensbeauftragte im Dezernat für Ökumene, Weltmission und Entwicklungsfragen der Landeskirche, Pfarrer Wilfried Ullrich, ruft angesichts der Situation in der Krim und anderer Krisenherde in aller Welt in Abstimmung mit der Kirchenleitung alle Kirchengemeinden dazu auf, nicht darin nachzulassen, in den Gottesdiensten für den Frieden zu beten. Dies könne insbesondere durch die Fürbitten aber auch durch das Schlusslied «Verleih uns Frieden» (EG 421) geschehen, teilte das Dezernat in Kassel mit. Den Aufruf mit Gebetsvorschlag finden Sie im Download rechts neben diesem Artikel.  (27.03.2014)

Gebetsaufruf:

Den Aufruf des Friedensbeauftragten im Dezernat für Ökumene, Weltmission und Entwicklungsfragen zum Gebet für den Frieden finden Sie hier:

PDF-Dokument

Download:

Hier können Sie eine Stellungnahme zur Ukraine-Krise des Zentrums Ökumene der EKHN unter dem Titel «Europas altneue Ost-West-Spaltung» vom 25. März 2014 herunterladen:

PDF-Dokument

DGB Hessen-Thüringen, EKKW und EKHN
Gewerkschaften und Kirchen gemeinsam für mehr Soziale Gerechtigkeit und Sonntagsschutz

Kassel/Frankfurt a.M. (medio). Der DGB Hessen-Thüringen, die Mitgliedsgewerkschaften und die evangelischen Kirchen in Hessen wollen die Themen Soziale Gerechtigkeit und Sonntagsschutz weiter voranbringen, teilten sie am Freitag (28.3.) gemeinsam mit. «Die Sozialinitiative der evangelischen und katholischen Kirchen ‚Gemeinsame Verantwortung für eine gerechte Gesellschaft‘ bietet eine sehr gute Plattform, um sich auch mit dem Thema Verteilungsgerechtigkeit auseinanderzusetzen. Das Thema ist nach wie vor von Dringlichkeit und bedarf einer breit aufgestellten Diskussion», so Kirchenpräsident Dr. Volker Jung, Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und Prof. Dr. Martin Hein, Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. Dazu seien gemeinsame regionale Veranstaltungen geplant.

Kirchen und Gewerkschaften sprechen sich auch dafür aus, dass die Finanzierung des Gemeinwohls gerecht verteilt werden muss, indem starke Schultern mehr tragen als schwache. Darüber müsse es eine breite gesellschaftliche Debatte geben. Sie sprechen sich darüber hinaus für einen verstärkten Schutz des Sonntags auf Bundes- und Landesebene aus. «Die Sonntagsarbeit in Hessen muss wieder eingeschränkt und besser kontrolliert werden. Ein jährlicher Bericht der Landesregierung über die Ausnahmen vom Schutz der Sonntagsruhe, wäre ein notwendiger Schritt hin zu mehr Transparenz. Die Evangelischen Kirchen von Hessen und Rheinland-Pfalz hatten einen bundesweiten Sonntagsschutzbericht gefordert, was DIE LINKE für das Land Hessen in der vergangenen Plenarwoche aufgegriffen hat. Die vielen Ausnahmen, wie sie durch die hessische Bedarfsgewerbeverordnung ermöglicht werden, sind falsch», so Stefan Körzell, DGB-Bezirksvorsitzender Hessen-Thüringen. In Fragen des Sonntagsschutzes gehe man in engem Schulterschluss in die Gespräche mit dem Land Hessen.

Zuletzt hatten sich die Spitzen des Deutschen Gewerkschaftsbunds Bezirk Hessen-Thüringen und der der Mitgliedsgewerkschaften mit den Vertreterinnen und Vertretern der evangelischen Kirchen in Hessen getroffen. Unter der Führung von Stefan Körzell, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbunds Bezirk Hessen-Thüringen, Bischof Prof. Dr. Martin Hein, Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck sowie Kirchenpräsident Dr. Volker Jung, Evangelische Kirche in Hessen und Nassau im Frankfurter Gewerkschaftshaus hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die aktuelle politische Lage diskutiert. (28.03.2014)

Linktipp:

Informationen zur Sozialinitiative der evangelischen und katholischen Kirchen finden Sie unter:

sozialinitiative-kirchen.de