Bischof Hein bedauert Brexit
«Europa ist eine Gemeinschaft der Solidarität»

Trondheim/Kassel (medio). Bischof Prof. Dr. Martin Hein bedauert den geplanten Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union. «Europa ist eine Gemeinschaft der Solidarität. Eine Gemeinschaft des Nehmens, aber auch des Gebens», sagte der Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck am Freitag (24.06.) gegenüber der landeskirchlichen Medienagentur «medio».

Auch die Vertreter der Church of England, der Church of Scotland und der Church of Ireland seien sehr bedrückt, berichtet Bischof Hein, der zur Zeit an einer Sitzung des Zentralausschusses des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK) in Trondheim (Norwegen) teilnimmt. «Die Vertreter der Christlichen Kirchen in Großbritannien haben für den Verbleib in der EU gestimmt, weil die EU mehr ist als eine reine Wirtschaftsgemeinschaft und sich Großbritannien mit dem Austritt aus der Europäischen Verantwortung herausstiehlt,» erklärte der Bischof. In einer solidarischen Gemeinschaft könne man sich jedoch nicht immer nur das Gute herauspicken. «Das ist eine unsolidarische Haltung.»
 
Der Austritt Großbritanniens könnte auch Konsequenzen für andere Länder haben, die insgesamt Schwierigkeiten hätten mit der Bürokratie der Europäischen Kommission und mit ihrer Haltung zu manchen Fragen nicht einverstanden seien. Außerdem sei zu befürchten, dass der Austritt den Einigungsprozess von Nordirland und Irland (negativ) beeinflussen könne. In Deutschland könne der Brexit Auswirkungen auf den Nationalismus haben. Hein glaubt aber nicht, dass es in Deutschland ein Referendum über den Verbleib in der EU geben werde. «Dazu sind wir viel zu sehr Europäer». (24.06.2016)

ÖRK-Zentralausschuss tagt in Trondheim
Bischof Hein: Ökumenischer Rat muss sichtbarer und wirksamer werden

Kassel/Trondheim (epd/medio). Mehr Sichtbarkeit und mehr politische Wirksamkeit wünscht sich Martin Hein, Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, künftig vom Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK). Die Spannungen zwischen den Kirchen der Reformation und den orthodoxen Kirchen dürften sich nicht ständig in den Vordergrund schieben, sagte Hein am Dienstag (21.6.) gegenüber dem Evangelischen Pressedienst (epd) und der landeskirchlichen Medienagentur «medio». Hein nimmt vom 22. bis 28. Juni an der Tagung des Zentralausschusses des ÖRK im norwegischen Trondheim teil.

Hein kündigte zudem seinen Rückzug aus dem Zentralausschuss an. Die Sitzung in Trondheim sei seine letzte. In den vergangenen 13 Jahren habe er viele wertvolle Einblicke in andere Kirchen und Glaubensformen gewinnen können. Künftig wolle er sich vermehrt dem ökumenischen Engagement in Deutschland widmen, wo er Mitglied im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen sei.

Auf der bevorstehenden ÖRK-Sitzung werde es unter anderem um die Frage gehen, wie sich der in Busan beschlossene «Pilgerweg des Friedens und der Gerechtigkeit» momentan darstelle. Auch die Lage der Christen im vorderen Orient werde ein Thema sein. «Da müssen wir stärker politisch wirksam werden», sagte Hein. Wichtig sei das Beten für verfolgte Glaubensbrüder. «Die entscheidende Kraft der Christen ist das Gebet», sagte er.

Die 10. ÖRK-Vollversammlung hatte im November 2013 im südkoreanischen Busan einen neuen Zentralausschuss gewählt. Dieser ist das höchste Leitungsgremium des ÖRK bis zur nächsten Vollversammlung und tagt alle zwei Jahre. Er führt die von der Vollversammlung angenommenen Richtlinien aus, beaufsichtigt den Haushalt des Rates und leitet die Programmarbeit. (21.06.2016)

Nachgefragt:

Hier können Sie das Interview mit Bischof Martin Hein zur ÖRK-Zentralausschuss-Tagung in Trondheim im Wortlaut lesen:

weiter...

Linktipp:

Den Ökumenischen Rat der Kirchen finden Sie im Internet unter:

oikoumene.org/de

«Selfie und hinter mir die Welt»
Zehnter Schüleraktionstag thematisiert Umgang mit beliebten Handy-Selbstportraits

Kassel (medio). «Ein gutes Selfie zeigt, wie wir wirklich sind - mit allen Ecken und Kanten - und nicht wie man gerne sein würde, bearbeitet und retuschiert», sagte Pfarrerin Anna-Maria Plischke vor rund 300 Schülerinnen und Schülern, die am 21. Juni 2016 zum zehnten Schüleraktionstag in die CROSS jugendkulturkirche-kassel gekommen waren. Der Tag, der vom Religionspädagogischen Institut der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (rpi) und der Jugendkulturkirche organisiert wurde, wendete sich an Schüler der 9. und 10. Klassenstufe der Schulen in und um Kassel. Unter dem Motto «SELFIE und hinter mir die Welt» stellten die Veranstalter die Bedeutung und den Umgang mit den beliebten Handy-Selbstportraits in den Mittelpunkt.

  Wer man wirklich ist, sei manchmal gar nicht so leicht zu erkennen und noch schwieriger sei es manchmal, auch wirklich dazu zu stehen, so Pfarrerin Plischke weiter, die beim rpi für Schülerarbeit, Tage der Orientierung und die Schüleraktionstage zuständig ist. Die Jugendlichen hatten bei der Veranstaltung jedoch schon ihre ganz eigenen Vorstellungen davon, wie ihr eigenes Selfie aussehen sollte: Für Seline (16) ist ein Selfie dann gut, wenn die Lichtverhältnisse und die Perspektive stimmen. «Dazu brauche ich aber schon mehrere Versuche bis es klappt. Die schlechten Fotos lösche ich dann», sagte die Schülerin gegenüber der landeskirchlichen Medienagentur «medio». Für die 15-jährige Marlene ist wichtig, dass ihr Gesicht gut aussieht. Dem Schüler Janni (17) ist das Wichtigste, dass ihm sein Selfie selbst gefällt: «Was die anderen sagen ist mir egal. Die Fotos sollen mich zeigen wie ich bin. Ich grinse z.B. viel.»
 
Doch zu wissen, wer man eigentlich ist und was die eigene Persönlichkeit ausmacht, sei für viele der Jugendlichen eine echte Herausforderung, die in einer globalen, pluralen und digitalen Welt immer schwieriger werde, so Plischke. Deshalb habe man sich dazu entschieden, den Schüleraktionstag auf dieses Thema auszurichten. Nach der Eröffnung in der Jugendkulturkirche am Lutherplatz konnten sich die Schülerinnen und Schüler in 20 verschiedenen Workshops z.B. auf die Suche nach sich selbst und dem eigenen Sein begeben. So konnten die Jugendlichen das Motto des Tages in Tanz, Theater oder Musik entdecken oder aber auch neue Erfahrungen mit dem Handy sammeln.

Dazu bot u.a. Medienpädagoge Karsten Müller, der beim rpi für Medienbildung und Neue Medien zuständig ist, den Workshop  «BYOS. Bring Your Own Smartphone» an, in dem das Selfie ganz jenseits der Selbstdarstellung im Mittelpunkt stand. «In einem Selfie steckt viel Identität, aber auch viel inszenierte Selbstdarstellung», erläuterte Müller. Der Pädagoge zeigte sich aber überzeugt davon, dass Jugendliche das ganz gut unterscheiden können.
 
Mit der App «Snapchat» zeigte er seinen Workshop-Teilnehmern, das Selfie als Möglichkeit zu verstehen, sich nicht selbst, sondern ein anderes Thema in den Mittelpunkt zu rücken, z.B. als Reporter, der eine Geschichte erzählt. «Das Selfie kann auch ein Instrument für die Weltwahrnehmung sein und damit auch in Richtung Weltveränderung oder sogar Weltverbesserung gedacht werden», so Müller, der damit an die produktiven und kreativen Kompetenzen der Jugendlichen andocken will. Das Selfie sei nicht nur ein wichtiges Thema was die Selbstfindung der Jugendlichen angeht, sondern für Müller gehört es heute auch zur Medienbildung, mit dem Selbstbildnis im Internet umzugehen.

Hintergrund «Schüleraktionstag»

Der Schüleraktionstag richtet sich an Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klasse aus dem Schulamtsbezirk Kassel und wird regelmäßig vom rpi und der CROSS jugendkulturkirche-kassel veranstaltet. Ziel des Tages ist es, den Jugendlichen neue Erfahrungen zu ermöglichen, sich untereinander kennen zu lernen und gemeinsam Spaß zu haben. Eingeladen sind Schülerinnen und Schüler aller Konfessionen und Religionen. Die Workshops werden von engagierten und ehrenamtlichen Menschen der Stadt Kassel aus den Bereichen Pädagogik, Kultur, Diakonie und kirchlicher Jugendarbeit entwickelt und durchgeführt. Schirmherr der Veranstaltung ist Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen (SPD). (21.06.2016)

Linktipp:

Weitere Informationen zum Schüleraktionstag finden Sie unter

schueleraktionstag.de/

Erklärung zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni
Ev. Kirchen und Diakonie in Hessen: «Flüchtlinge müssen mit ihren Familien zusammen sein»

Darmstadt/Kassel/Frankfurt a.M. (medio). Die evangelischen Landeskirchen und ihre Diakonie in Hessen messen dem Grundsatz der Einheit der Familie und dem Recht anerkannter Flüchtlinge auf Familiennachzug eine herausragende Bedeutung zu. «Wer als Flüchtling anerkannt ist, hat das Recht, seine Familie auf eigene Kosten nachzuholen», betonen der Vorstandsvorsitzende der Diakonie in Hessen, Horst Rühl, der Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Prof. Dr. Martin Hein, und der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Dr. Volker Jung, in einer gemeinsamen Erklärung anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20. Juni.

Umso mehr sei man besorgt, dass dieses Recht zunehmend ausgehöhlt werde, heißt es in der Erklärung weiter. Diakonische und kirchliche Beratungsstellen würden sich immer öfter verzweifelten Menschen gegenüber sehen, «die große Angst um ihre Angehörigen haben und angesichts immer neuer Hürden beim Familiennachzug den Mut verlieren. Wir sprechen hier von einem Grundrecht», so Horst Rühl.

Für Flüchtlinge werde es merklich schwerer, ihre Familie nachzuholen, heißt es weiter. Kirchenpräsident Jung sieht eine  Schwierigkeit in der Bearbeitungsdauer von Asylanträgen: «Oft dauert es viele Monate, bis überhaupt ein Asylantrag von der Behörde angenommen wird», so Jung. Dass Familien deswegen nicht selten über Jahre hinweg getrennt blieben, sei «menschlich eine Katastrophe», so Jung. Zudem nütze die Familienzusammenführung vielen anerkannten Flüchtlingen nichts, weil tausende Schutzsuchende, die in Deutschland Familienangehörige haben, in Griechenland gestrandet sein.

Bischof Hein erinnert in der Erklärung daran, dass sich Deutschland im vergangenen Jahr verpflichtet hat, insgesamt 27.500 solcher Flüchtlinge aus Griechenland und Italien im Rahmen eines europäischen Umsiedlungsverfahrens aufzunehmen. «Dass davon gerade mal 57 Personen tatsächlich angekommen sind, ist skandalös. Deutschland kann und muss jetzt schnell und unbürokratisch Transitflüchtlinge aus Griechenland aufnehmen», fordert der Bischof.

Diakonie-Vorstandsvorsitzender Rühl weist in der Erklärung außerdem darauf hin, dass durch eine veränderte Anerkennungspraxis des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge derzeit ein weiteres Hindernis für den Familiennachzug errichtet werde. Seien im letzten Jahr noch nahezu 100 Prozent aller schutzsuchenden Syrer als Flüchtlinge im Sinne der Genfer Flüchtlingskonvention anerkannt worden, so würden diese seit April 2016 immer öfter nur noch einen eingeschränkten Schutzstatus, den sogenannten subsidiären Schutz, erhalten, der nach neuer Rechtslage den Familiennachzug für zwei Jahre unmöglich macht. (17.06.2016)

Hintergrund:

Die Diakonie Hessen dokumentiert auf ihren Internetseiten Beispiele aus der Praxis diakonischer Beratungsstellen, die zeigen, vor welchen Hürden anerkannte Flüchtlinge bei einem Familiennachzug stehen können:

diakonie-hessen.de/(...)

Landeslektorentag am 3. Juli in Fulda
Lektoren der Landeskirche bereiten sich auf Reformationsjubiläum vor

Fulda (medio). Unter dem Motto «Auf den Spuren der Reformation - 499 Jahre ...» sind Lektorinnen und Lektoren der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck am 3. Juli 2016 zum Landeslektorentag nach Fulda eingeladen. Die Tagung beginnt um 10 Uhr mit einem Gottesdienst in der Fuldaer Christuskirche und soll der Vorbereitung auf das Reformationsjubiläum 2017 dienen, teilte die Vorsitzende des Landeslektorenbeirats, Ute Borchert, mit.

Nach einer Begrüßung um 11.45 Uhr durch den Propst des Sprengels Hanau, Bernd Böttner, und die Vorsitzende des Beirats ist um 12 Uhr ein Impulsreferat von Bischof i.R. Prof. Axel Noack aus Magedeburg vorgesehen. Noack spricht zum Thema «Zwischen Lutherversessenheit und Gottvergessenheit – Reformation feiern im säkularen Kontext». Laut Internetseite des Kirchenkreises Fulda sind zu dem Vortrag auch alle Interessierten willkommen.

Nach einem gemeinsamen Essen und Gelegenheit für Begegnungen und Gespräche soll am Nachmittag das Thema in Gruppenarbeiten vertieft werden. Dazu werden sieben Arbeitsgruppen angeboten, deren Themenspektrum von Luthers kirchenmusikalischem Einfluss auf den Gottesdienst über eine Vorschau auf die Aktivitäten zum Reformationsjubiläum bis hin zum Vergleich von Bibelübersetzungen in deutscher Sprache reicht. Um 16.30 Uhr wird mit einer von Propst Böttner und Landeskirchenmusikdirektor i.R. Martin Bartsch (an der Orgel) gestalteten Andacht der Landeslektorentag beschlossen. Information und Anmeldung bei Uwe Degenhardt, Fachreferent für die Lektorenarbeit, Tel.: (0561) 9378 401, E-Mail: uwe.degenhardt@ekkw.de, Anmeldeschluss ist der 21. Juni 2016. (17.06.2016)

Download:

Laden Sie hier den Verlaufsplan mit Details zu den Arbeitsgruppen herunter:

PDF-Dokument

Neue Texte für Traulieder
Preisträger des Kasualliederwettbewerbs der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck stehen fest

Kassel (medio). Die Gewinner stehen fest. Aus 128 Einsendungen wurden die drei Texte ausgewählt, die in eine neue Sammlung von Kasualliedern aufgenommen und mit jeweils 300 Euro prämiert werden.

Gesucht waren neue Texte für Traulieder zu bekannten Kirchenliedern, die in einer verständlichen und bildreichen Sprache das neue Ehe- und Familienbild in religiös-christlicher Perspektive beschreiben, teilte die Pressestelle der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck mit. Als Melodien standen «Großer Gott wir loben dich», «Geh aus mein Herz» und «Stern über Bethlehem» zur Auswahl.

Die Preisträger sind:

  • Text zur Melodie «Geh aus mein Herz»:
    «Dein liebster Mensch steht heut vor dir» von Julia Hagemann, Emsbüren
  • Text zur Melodie «Großer Gott wir loben dich»:
    «Eure Liebe, sie ist wie ein Baum» von Ilona Boraud, Karlsruhe
  • Text zur Melodie «Stern über Bethlehem»:
    «Nicht mehr allein zu sein, schenkt neuen Mut» von Berit Hartmann, Marburg

Die Entscheidungen der Jury begründete Pfarrerin Dr. Alwine Slenczka. Als «vielleicht unkonventionell» wertete sie das Lied «Dein liebster Mensch steht heut vor dir» von Julia Hagemann. Nur im ersten Vers erinnere es mit den Worten «dein Herz hüpft» an das Ursprungslied «Geh aus, mein Herz». Aus der Perspektive des Predigers werde in der Neudichtung das Brautpaar in den Blick genommen, festgestellt, was der Hochzeit vorausgegangen ist, Wünsche an das Paar formuliert und beide ermutigt, mit Gottes Hilfe auf den Lebensbund zu vertrauen. Zur Melodie von «Großer Gott, wir loben dich» habe sich die Jury für eine «bilderreiche, leicht eingängige» Neutextierung entschieden: «Eure Liebe, sie ist wie ein Baum» von Ilona Boraud. Theologisch verantwortet besingt sie die Liebe des Brautpaares als Baum, als Haus und als Gesang, zu dessen Wachsen, Standhaftigkeit und Musikalität Gott das Fundament gibt. Die Neudichtung eines Textes auf das populäre Weihnachtslied «Stern über Bethlehem» habe sich – so Slenczka – als Herausforderung für die Wettbewerbsteilnehmer dargestellt. Hier habe sich die Jury für ein «sprachlich schlichtes» dreistrophiges Liebeslied entschieden («Nicht mehr allein zu sein, schenkt neuen Mut»), das die Liebe der Brautleute zueinander («Du tust mir gut» – «Ich tu dir gut») in einer «unaufdringlichen Weise» unter den Schutz Gottes stellt («Er tut uns gut»).

Die neue Sammlung von 20 Kasualliedern wird neben den ausgezeichneten Texten auch Auftragswerke und Sammlungen aus anderen Zusammenhängen beinhalten. Sie wird im neuen Beiheft zum Evangelischen Gesangbuch der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau im September 2017 veröffentlicht. Im Rahmen eines Gottesdienstes am 10. September 2017 werden das Beiheft der Öffentlichkeit feierlich übergeben und die drei Preisträger offiziell gewürdigt. (17.06.2016)

Siegerlieder:

Die Siegerlieder können Sie hier im Wortlaut lesen:

weiter...

«Trauung und Segnung»

In unserem Ratgeber erhalten Sie Tipps zum Gottesdienst, Trausprüchen und mehr.

weiter...

Gratulationsschreiben des Bischofs
Präses Kirchenrat Dr. Thomas Dittmann feiert seinen 65. Geburtstag

Kassel (medio). Kirchenrat Dr. Thomas Dittmann, Präses der Landessynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und Vorsitzender Richter am Hessischen Verwaltungsgerichtshof, feiert heute (16.6.) seinen 65. Geburtstag. In seinem Gratulationsschreiben zeigte sich Bischof Prof. Dr. Martin Hein erfreut über die «spürbare Leidenschaft und Freude», mit der der Jubilar sein neues Amt als Präses der Landeskirche auszufüllen beginne, heißt es in einer Mitteilung der Pressestelle der Landeskirche. Der 65. Geburtstag bilde in der Gesellschaft die Schwelle zum Ruhestand, der auch bei ihm am Horizont sichtbar werde. Für «vielseitig interessierte und engagierte Menschen», wie Kirchenrat Dr. Dittmann bedeute dies, «in Ruhe tun zu können, was man immer schon tun wollte oder einem besonders wichtig ist.» So wünschte der Bischof dem Präses neben Gesundheit, Lebensfreude und Schaffenskraft «vor allem ein gutes und erfahrungsreiches neues Lebensjahr im neuen Amt und einen guten Abschied aus der Berufstätigkeit».


Zur Person:

Dr. Thomas Dittmann wurde 1951 in Melsungen geboren und wuchs in Leverkusen auf. Nach dem Abitur studierte er Jura in Köln und Marburg, dort auch im Nebenfach evangelische Theologie. Nach seinem 1. juristischen Examen absolvierte er ein theologisches Studienjahr am Evangelisch-lutherischen Missionsseminar Hermannsburg. Danach war er Rechtsreferendar, zugleich wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Rechtswissenschaften in Marburg und promovierte über das Thema «Toleranz im Schulrecht der Hessischen Landesverfassung». Nach dem 2. juristischen Staatsexamen im Jahr 1980 war er Richter an Verwaltungsgerichten, zunächst in Wiesbaden, ab 1982 in Kassel. Seit 1991 ist Dr. Dittmann Richter am Hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel tätig. Seit 1988 ist Dr. Dittmann Mitglied des Kirchenvorstandes der Emmausgemeinde Kassel-Brasselsberg, von 1995 bis 2007 war er dessen Vorsitzender. Seit 1992 war er berufenes stellvertretendes Mitglied der Landessynode, seit 1998 gewähltes Mitglied der Landessynode. Während der 11. Landessynode gehörte er dem Synodalvorstand an. Bei der Konstituierung der 13. Landessynode im April 2016 wurde Dr. Dittmann von den Synodalen zum Präses gewählt. 2008 wurde ihm für sein «herausragendes ehrenamtliches Engagement in der Landeskirche und für die kirchliche Rechtsetzung» der Ehrentitel Kirchenrat verliehen. (16.06.2016)

Nachgefragt:

Der neu gewählte Präses Dr. Thomas Dittmann sprach während der Frühjahrstagung der Landessynode im April in einem Interview mit Medienhausleiter Pfarrer Christian Fischer und mit dem Leitenden Redakteur Radio, Pfarrer Dr. Siegfried Krückeberg, über seine Erwartungen für sein neues Amt:

weiter...

Thematische Impulse
Pfarrerinnen und Pfarrer treffen sich zu Sprengelkonferenzen in den Regionen

Fulda/Korbach (medio). In den Sprengeln der Landeskirche treffen sich die Pfarrerinnen und Pfarrer der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck in diesen Tagen zu ihren jährlichen Sprengelkonferenzen.


Konferenz des Sprengels Hanau zum Thema «Neue Medien»

So beschäftigte sich z.B. die Konferenz des Sprengels Hanau am Mittwoch (15.6.) In Fulda mit dem Thema «Neue Medien, Facebook, Twitter und Co. - Kommunikation des Evangeliums in der digitalen Welt». Zu der Konferenz eingeladen hatte Propst Bernd Böttner in die Fuldaer Christuskirche und das Haus Oranien. Die Theologinnen und Theologen des Sprengels erwartetet ein umfangreiches Programm mit Workshops, in denen sie sich u.a. mit den Chancen und Grenzen der neuen Medien und deren Einsatz in der Kinder- und Jugendarbeit, in der Arbeit mit Ehrenamtlichen oder in der Öffentlichkeitsarbeit auseinandersetzen konnten. Hauptreferent der Veranstaltung war Pfarrer Prof. Dr. Siegfried Krückeberg vom Medienhaus der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck.

Konferenz des Sprengels Waldeck und Marburg zum Thema «Stress im Pfarrberuf»

In der Konferenz des Sprengels Waldeck und Marburg, die ebenfalls am Mittwoch stattfand, stand die Arbeitssituation der Pfarrerinnen und Pfarrer im Mittelpunkt. Helmut Wöllenstein, Propst des Sprengels Waldeck und Marburg, fragte zur Einführung: «Woran liegt es, dass wir ins Schwitzen kommen?», berichtete Pfarrer Karl-Günther Balzer, Medienbeauftragter des Sprengels. Fast hundert Pfarrerinnen und Pfarrer seien aus den Gemeinden zwischen Fronhausen im Süden und Bad Arolsen im Norden nach Korbach gekommen, um sich mit dem Thema «Stress" in ihrem Beruf zu beschäftigen. Als fachkundiger Referent war zu dieser Konferenz Prof. Dr. Eberhardt Hauschild, praktischer Theologe an der Universität Bonn, eingeladen. (17.06.2016)

Linktipp:

Informationen zu den Sprengeln und Pröpstinnen und Pröpsten der Landeskirche finden Sie hier auf ekkw.de:

Unsere Kirche / Leitung

Vom «Weiter so» zum «So weiter» - Tagung in Fulda
Kreissynodenvorsitzende diskutieren Beschlüsse zum landeskirchlichen Zukunftsprozess

Fulda (medio). Wie kann das Gemeindeleben trotz umfassender Sparmaßnahmen lebendig bleiben? Dieser Frage stellten sich die Vorsitzenden der Kreissynoden der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) und deren Stellvertreter bei einer Tagung am 21.05.2016 in Fulda. Anlass für die Veranstaltung mit dem Titel «Vom 'Weiter so' zum 'So weiter'» waren die Beschlüsse zum landeskirchlichen Zukunftsprozess, die die Landessynode im Herbst 2015 verabschiedet hat, teilte Dr. Ralph Fischer vom Referat Gemeindeentwicklung und Missionarische Dienste mit. Das Ziel des Tages, zu dem Prälatin Marita Natt und Fischer eingeladen hatten, seien der Austausch und die Diskussion der Veränderungen gewesen, die die Beschlüsse mit sich bringen, so Fischer.

Nach der Begrüßung und einer Andacht der Prälatin bildete ein Impulsreferat den Auftakt zur Diskussion, so Fischer weiter. Landeskirchenrat Prof. Dr. Dieter Beese von der Evangelischen Kirche von Westfalen sprach unter der Überschrift «Große Worte – kleine Schritte? Kirche bewegt uns – wir bewegen Kirche». Beese betonte in seinem Referat, dass der, der die Organisation der Kirche an veränderte Umstände anpasse, ihr damit einen wertvollen und unverzichtbaren Dienst leiste. Für Beese sei das  Ausdruck der Demut des Glaubens, «die nicht nach den Sternen greift, sondern redlich und verantwortlich mit den Gütern umgeht, die ihm anvertraut sind.» Bezug nehmend auf die Situation in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck stellte er fest: «Sie haben sich mit ihrem Reformprozess vorgenommen, die Form der Auftragswahrnehmung den Mitteln anzupassen, die Ihnen anvertraut sind. So geht mündiger, erwachsener Glaube mit der Endlichkeit um, die ihm gesetzt ist, bleibt aber auch an der Verheißung, die ihm geschenkt ist.»

Im Anschluss referierten Dekanin Gisela Strohriegl (Evangelischer Kirchenkreis Rotenburg), Kirchenrechtsoberrat Timo Koch (Geschäftsleitung Baudezernat der EKKW), Kirchenverwaltungsoberrat Mario Wagner (Referatsleiter Finanzen in der EKKW) sowie Prälatin Marita Natt und Pfarrer Andreas Rohnke (Projektmanagement Pfarrstellenplanung im LKA) zu ihrem jeweiligen Fachgebiet und stellten sich der Diskussion mit den Teilnehmenden, die laut Fischer mehr als die Hälfte der Kirchenkreise der Landeskirche repräsentierten und sich weitere Veranstaltungen dieser Art wünschten. (16.06.2016)

Hintergrund:

Informationen zu den Beschlüssen der Landessynode im Herbst 2015 finden Sie auf den Sonderseiten zu dieser Synodaltagung:

weiter...

Vom 10. Juni bis 10. Juli 2016
Fußball-EM startet - Gemeinden müssen Public Viewing selbst lizensieren

Kassel/Hannover (medio). Für viele Fußballbegeisterte geht es endlich los! Am Freitag (10.6.) startete das Highlight des Fußballjahrs: die Europameisterschaft in Frankreich. Das Eröffnungsspiel bestritten der EM-Gastgeber und Rumänien. Die deutsche National-Elf traf in ihrem ersten Spiel des Turniers am Sonntag (12.6.) auf die Ukraine und siegte mit einem 2:0. Das nächste Spiel ist am 16. Juni gegen Polen.

Zu Europa- oder Weltmeisterschaften haben in den vergangenen Jahren viele Kirchengemeinden die Spiele auf Leinwand in Gemeindehäusern oder unter freiem Himmel gezeigt. Möglich machte das ein Pauschalvertrag für die Übertragungsrechte zwischen der Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und der Verwertungsgesellschaft GEMA, über den die Gebühr für die Übertragungen bereits abgegolten war. Für die EM 2016 steht ein solcher Vertrag nicht bereit, teilte die EKD mit. Grund seien vor allem die finanziellen Belastungen als auch der hohe Verwaltungsaufwand.

Kirchengemeinden müssen Public Viewing selbst lizensieren

Wenn Kirchengemeinden dennoch Spiele der EM 2016 zeigen möchten, müssen sie sich direkt mit der GEMA in Verbindung setzen. Der Tarif für Public Viewing ohne Veranstaltungscharakter, worunter die kirchlichen Veranstaltungen fallen, beträgt laut Auskunft der hessischen GEMA-Bezirksverwaltung in Wiesbaden 96,34 Euro inkl. MwSt. für den Zeitraum vom 10. Juni bis zum 10. Juli 2016. In diesem Rahmen können alle Spiele auf einer Veranstaltungsfläche von bis zu 200 qm auf Bildschirmen bis 42 Zoll oder über Beamer auf Leinwand gezeigt werden. Anmeldung bei der hessischen GEMA-Bezirksverwaltung unter Tel.: (0611) 7905-0, Fax: (0611) 7905-197 oder E-Mail: bd-wi@gema.de

Ihre Kirchengemeinde bietet Public Viewing an?

Sie zeigen per Leinwand oder großem Fernseher die Spiele der Fußball-EM in der Kirchengemeinde? Dann schreiben Sie uns eine E-Mail, damit wir Sie mit auf unsere Public-Viewing-Liste auf Facebook nehmen können (www.facebook.com/ekkw.de)

Schreiben Sie eine Mail an internetredaktion@medio.tv mit diesen Daten: Name des Veranstaltungsortes (z.B. Gemeindehaus oder Pfarrgarten) mit genauer Adresse; Ab wann geht es los?; An welchen Spieltagen bieten Sie Public Viewing an (zum Beispiel: alle Spiele oder nur die der deutschen Mannschaft)? (13.06.2016)

Linktipp:

Die offizielle Internetseite zur Fußball-EM finden Sie unter:

de.uefa.com/uefaeuro

Evangelische Familienbildungsstätte und Männerarbeit der EKKW
Zwei Projekte aus Kurhessen-Waldeck mit Hessischem Familienpreis ausgezeichnet

Frankfurt a.M./Eschwege/Kassel (medio). Zum dritten Mal haben das Hessische Ministerium für Soziales und Integration und die Sparda-Bank Hessen Organisationen und Initiativen in Hessen mit dem Hessischen Familienpreis ausgezeichnet. Zu den Preisträgern, die am Dienstag (7.6.) in Frankfurt a.M. gewürdigt wurden, gehören die Evangelische Familienbildungsstätte - Mehrgenerationenhaus Werra-Meissner mit ihrer wöchentlichen Gesprächsrunde «Let’s talk». Mit dem Projekt, das den zweiten Preis (3.000 Euro) erhielt, setze die Einrichtung ein Zeichen bei der Integration von Flüchtlingen, heißt es in einer Mitteilung der Sparda-Bank. Zudem wurde die Männerarbeit der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) für das Projekt «Inklusive Vater-Kind-Arbeit mit dem feuerroten PAPAmobil» mit einem Sonderpreis (1.000 Euro) ausgezeichnet.

Der erste Preis ging an die «SG Bornheim 1945 e.V. Grün-Weiss» für ein Kinder- und Familienzentrum der Generationen. Den dritten Preis erhielt das FamilienZentrum Bad Sooden-Allendorf e.V. für sein umfassendes Angebot im generationenübergreifenden Miteinander. Ministerium und Bank würdigen mit dem Preis Projekte, die Familien im Alltag wirkungsvoll entlasten. Die Preisgelder mit insgesamt 11.000 Euro übergaben Hessens Familienminister Stefan Grüttner und der Vorsitzende des Vorstandes der Sparda-Bank Hessen eG, Prof. Jürgen Weber.

«Let’s talk» der Evangelischen Familienbildungsstätte Werra-Meissner

Bei der Gesprächsrunde «Let’s talk» der Evangelischen Familienbildungsstätte Werra-Meissner treffen Einheimische aus Eschwege und der Region auf kürzlich eingetroffene Familien und Einzelpersonen aus Krisengebieten und begegnen sich auf Augenhöhe. Gesprochen wird in der für alle gleich fremden Sprache Englisch. Vorurteile und Hürden würden abgebaut, ein interkulturelles Verständnis gefördert. Familien und junge Menschen könnten wertvolle Hilfe im Alltag erfahren und werden nachhaltig gefördert und somit schneller Teil der Gesellschaft, so die Jury.

Die Leiterin der Einrichtung, Irma Bender, sagte gegenüber der landeskirchlichen Medienagentur «medio»: «Das ist eine große Anerkennung für uns». Benders Eindruck sei, dass Projekte oft auf Städte ausgerichtet seien. Die Bildungsstätte arbeite im ländlichen Bereich und dort herrschten ganz andere Bedingungen als in der Stadt. «Darum machen wir viele Sachen selber, machen eigene Konzepte und schauen, dass es hier passt», so die Leiterin. Der Hessische Familienpreis sei Anerkennung für das, «was wir hier draußen machen, was andere sonst nicht so sehen», sagte Bender.

Für Bender ist das Angebot viel mehr als ein Gesprächskreis. In der Runde sei ein ganz enges Miteinander entstanden und die Menschen unterstützten sich gegenseitig sehr intensiv. «Dadurch, dass immer wieder neue Leute dazu kommen, entstehen immer neue Ideen und Projekte», berichtete Bender. So würden z.B. zukünftig vermehrt Aktionen für Eltern und Kindern angeboten, die nicht nur speziell auf Flüchtlinge ausgerichtet sind, erläuterte die Leiterin. «Wir denken da immer integrativ», so Bender.

Wofür die 3.000 Euro Preisgeld verwendet werden, stehe noch nicht fest. «Wir freuen uns, dass das Geld frei verfügbar ist. Wir werden es natürlich im Flüchtlingsbereich einsetzen», sagte Bender weiter. Die Familienbildungsstätte realisiere über 30 Projekte, von denen jedes am Jahresende möglichst nach dem eingereichten Finanzplan abzurechnen sei. «Mit den 3.000 Euro können wir machen, was wir wollen und werden was Gutes draus machen», zeigte sich die Leiterin erfreut.

«Inklusive Vater-Kind-Arbeit mit dem feuerroten PAPAmobil»

Zudem entschied sich die Jury, in diesem Jahr einen Sonderpreis zu vergeben. Die Auszeichnung und somit 1.000 Euro gehen an die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck und ihr Projekt «Inklusive Vater-Kind-Arbeit mit dem feuerroten PAPAmobil». Durch gezielte Vater-Kind-Angebote aus den Bereichen Werken, Erlebnis- und Naturpädagogik wird die Erziehungskompetenz von Vätern gestärkt, die aktive Teilhabe am Familienleben gefördert und somit die klassische Rollenverteilung in den Familien zumindest zweitweise aufgehoben.

Stichwort «Hessischer Familienpreis»

Ziel des Hessischen Familienpreises ist es, Projekte zu fördern, die Familien in Hessen mit deren unterschiedlichen Lebensentwürfen im Alltag unterstützen. Der Preis wird alle zwei Jahre von einer fachkundigen Jury verliehen. Diese besteht aus TV- und Radiomoderatorin Bärbel Schäfer (Jury-Vorsitz), Friedel Rau (Landesseniorenvertretung Hessen), Rainer Jäkel (Geschäftsführer Hessischer Jugendring), Brigitta Leifert (Arbeitsgemeinschaft der Familienverbände in Hessen), Jutta Rang (Hessisches Ministerium für Soziales und Integration) und Andreja Rumpf (Sparda-Bank Hessen). (08.06.2016)

Linktipp:

Die Evangelische Familienbildungsstätte – Mehrgenerationenhaus Werra-Meissner finden Sie im Internet unter:

fbs-werra-meissner.de

Linktipp:

Weitere Infos zum PAPAMobil der Männerarbeit der Landeskirche finden Sie im ekkw.de-Servicebereich:

ekkw.de/service/(...)

Linktipp:

Informationen zum Preis finden Sie im Internet unter:

hessischer-familienpreis.de