a24644

Arbeitgeber Kirche muss gerichtliche Prüfung in Kauf nehmen
EuGH urteilt zur Einstellungspraxis der Diakonie

Luxemburg/Kassel (epd/medio). Wenn kirchliche Arbeitgeber von Stellenbewerbern die Kirchenmitgliedschaft verlangen, müssen sie eine gerichtliche Überprüfung in Kauf nehmen. Das entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH) am Dienstag in Luxemburg zu einem Fall aus Deutschland. Die konfessionslose Berlinerin Vera Egenberger hatte sich erfolglos beim Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung beworben und daraufhin wegen religiöser Diskriminierung geklagt.

Zwar stehe es den staatlichen Gerichten in der Regel nicht zu, über das Ethos kirchlicher Arbeitgeber als solches zu befinden, mit dem das Erfordernis der Konfession begründet wird, erklärte der EuGH. Die Gerichte hätten aber festzustellen, ob die Voraussetzung einer bestimmten Konfession mit Blick auf das Ethos im Einzelfall «wesentlich», «rechtmäßig» und «gerechtfertigt» sei.

Es muss dem Urteil zufolge «objektiv» ein direkter Zusammenhang zwischen der Konfession und der fraglichen Tätigkeit bestehen. Dieser könne sich aus der Tätigkeit ergeben, zum Beispiel wenn diese mit einem Beitrag zum «Verkündigungsauftrag» der kirchlichen Einrichtung verbunden sei, heißt es im Urteil.

Egenberger hatte vor Gericht klargemacht, dass es bei ihrer Klage nicht um alle möglichen Stellen gehe. Sie erkannte an, dass die Kirche verbindliche Vorgaben machen könne, wenn es beispielsweise um Seelsorge oder Leitungsfunktionen gehe. In der Klage ging es vielmehr um Stellen, bei denen aus Egenbergers Sicht der Glaube keine Rolle spielt. Im konkreten Streitfall handelte es sich um eine Tätigkeit bei der Diakonie zur Antirassismuskonvention der Vereinten Nationen.
 
Die Diakonie hatte sich in dem Rechtsstreit auf das im Grundgesetz niedergelegte Selbstbestimmungsrecht der Kirchen berufen. Dieses werde indirekt auch vom Lissaboner EU-Vertrag geschützt, argumentierte sie. Das evangelische Kirchenrecht verlangt grundsätzlich von allen Mitarbeitern, dass sie evangelisch sind. Es gibt aber Ausnahmen für andere christliche Konfessionen und seit vergangenem Jahr auch für Anders- und Nichtgläubige. Die Diakonie zweifelte daneben auch Egenbergers fachliche Qualifikation für die Stelle an.Im Lichte des EuGH-Urteils muss nun die deutsche Justiz über den Fall entscheiden und der Klägerin gegebenenfalls die von ihr geforderten rund 10.000 Euro Entschädigung zusprechen.

«Künftig werden kirchliche Arbeitgeber vor einer Stellenausschreibung auf Grundlage des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes prüfen müssen, welche Anforderungen an die Bewerber zu stellen sind,» erklärte Landeskirchenrätin Dr. Anne-Ruth Wellert, Dezernentin für Arbeitsrecht in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. «Es wird nach innen und nach außen stärker als bisher erforderlich sein, den kirchlichen Ethos im Hinblick auf die Beschäftigung von Mitarbeitenden deutlich zu machen und unterschiedliche Anforderungen für verschiedene Berufsgruppen und Aufgaben zu plausibilisieren.»

In der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck gelte bislang die Loyalitätsrichtlinie der EKD von 2005, so Wellert weiter. Diese setze für Bewerber grundsätzlich die Mitgliedschaft zur evangelischen Kirche voraus, ausnahmsweise auch zu einer Kirche aus der Arbeitsgemeinschaft Christilicher Kirchen (ACK), wenn kein geeigneter evangelischer Mitarbeiter zu gewinnen ist. (18.04.2018)

2018-04-18
a24555

«Kinderwunsch. Wunschkind. Unser Kind!»
Woche für das Leben thematisiert kritischen Umgang mit Pränataldiagnostik

Kassel (medio). Bei der bundesweiten Woche für das Leben geht es vom 14. bis 21. April 2018 um den Umgang mit Schwangerschaftsuntersuchungen und die daraus möglicherweise folgende Erkenntnis für Eltern, ein Kind mit Behinderung zu bekommen. Unter dem Motto «Kinderwunsch. Wunschkind. Unser Kind!» laden die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die Deutsche Bischofskonferenz zu einer kritischen Auseinandersetzung mit den Methoden der Pränataldiagnostik.

Im Vorwort zum Themenheft der diesjährigen Woche für das Leben schreiben der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, von der «Kehrseite» der diagnostischen Möglichkeiten. Müttern und Vätern begegne zuweilen eine gesellschaftliche Mentalität, «die das neugeborene Leben nach anderen Kriterien bemisst. Etwa wenn es heißt, dass ein mit Krankheit oder Behinderung geborenes Kind ‚heute nicht mehr nötig‘ sei.» Eine solche Haltung werde durch die diagnostischen Möglichkeiten unterstützt und bringe Frauen und Paare oft in tiefe Konflikte. «Jedem Kind kommt die gleiche Würde zu, unabhängig von allen Diagnosen und Prognosen», so Kardinal Marx und Landesbischof Bedford-Strohm. Die Kirchen ermutigen Eltern dazu, ihr Kind ohne Vorbehalt anzunehmen.

Der bundesweite Eröffnungsgottesdienst wurde am Samstag, 14. April 2018, um
11 Uhr im Trierer Dom gefeiert. Veranstaltungen zur Woche für das Leben können auf ekkw.de im Bereich «Veranstaltungen» veröffentlicht werden. Die bundesweite Internetseite woche-fuer-das-leben.de bietet ebenfalls einen Veranstaltungskalender.

Materialservice für Kirchengemeinden

Interessierte aus Kirchengemeinden, Verbänden und Organisationen können über die Internetseite www.woche-fuer-das-leben.de Informationen und Materialien zur Woche für das Leben kostenfrei bestellen. Verfügbar sind das Themenheft, Motivplakate in DIN A3 und DIN A4 sowie eine Plakatvariante mit freiem Feld zum Eindrucken von Veranstaltungshinweisen sowie zwei unterschiedlich gestaltete Postkarten (gebündelt zu 20 Stück), die sich zum Auslegen an Schriftenständen, in Kirchen oder Institutionen eignen. Alle Materialien stehen auch als Download bereit.

Stichwort: Woche für das Leben

Seit 1994 ist die Woche für das Leben die ökumenische Initiative der katholischen und der evangelischen Kirche in Deutschland für die Schutzwürdigkeit und Schutzbedürftigkeit des menschlichen Lebens in allen seinen Phasen. Die Aktion, die immer zwei Wochen nach Ostersamstag beginnt und sieben Tage dauert, will jedes Jahr Menschen in Kirche und Gesellschaft für den Lebensschutz sensibilisieren. Info-Kontakt in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck: Referat Erwachsenenbildung, Regina Ibanek, Tel.: (0561) 9378-449, E-Mail: regina.ibanek@ekkw.de (27.03.2018)

2018-04-16

Linktipp:

Weitere Informationen und Materialien für Kirchengemeinden unter:

woche-fuer-das-leben.de/

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a24586

Vom 26. bis 27. April 2018
Frühjahrstagung der Landesynode in Hofgeismar

Hofgeismar (medio). Die 13. Landessynode tritt vom 26. bis 27. April zu ihrer fünften Tagung im nordhessischen Hofgeismar zusammen. Auftrakt der Tagung ist ein Eröffnungsgottesdienst am 26. April 2018 um 10 Uhr in der Brunnenkirche. Im Anschluss wird die Tagung um 11:30 Uhr im Synodalsaal der Evangelischen Tagungsstätte eröffnet.

Neben dem ersten Bericht von Prälat Bernd Böttner stehen verschiedene Kirchengesetzte, darunter das Kirchengesetz zur Änderung des Kirchengesetzes über die Trauung, auf der Tagesordnung der Synodalen. Außerdem geht es in den Beratungen u.a. um Standards für die Ehrenamtsarbeit in der Landeskirche und den geprüften Jahresabschluss 2016 mit einer Kurzeinführung des Synodalen Heinrich Trier in die Doppik.

Am 27. April wird laut Tagesordung Professor Dr. Fernando Enns zum «Ökumenischen Pilgerweg der Gerechtigkeit und des Friedens» sprechen. Der Vortrag steht unter dem Leitwort der 13. Synode «Dass Gerechtigkeit und Friede sich küssen». Enns ist brasilianisch-deutscher Theologe und Leiter der Arbeitsstelle Theologie der Friedenskirchen am Fachbereich Evangelischen Theologie der Universität Hamburg sowie Professor für (Friedens-) Theologie und Ethik an der Theologischen Fakultät der Universität in Amsterdam. (16.04.2018)

2018-04-16

Tagesordnung:

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Verlaufsplan:

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a24593

Motorradfahrer eröffnen Saison in Niedergründau
Rund 5.000 Motorradfahrer lassen Maschinen an

Niedergründau/Gelnhausen (epd). Gut 5.000 Motorradfahrer von nah und fern haben am Sonntag an der Bergkirche Niedergründau bei Gelnhausen die Saison eröffnet. 1.200 Biker nahmen in der voll besetzten Kirche am Gottesdienst teil, wie der evangelische hessische Motorradpfarrer Thorsten Heinrich dem Evangelischen Pressdienst (epd) sagte. Rund 4.000 weitere Biker verfolgten die Feier draußen auf Bänken bei Sonnenschein mit einer Außenübertragung. Die evangelische Kirchengemeinde versorgte die motorisierten Gäste beim 37. traditionellen «Anlassen» mit Kaffee und Kuchen.

Heinrich predigte über das Motto «Mit Gott im Fahrtwind». Gottes Geist wolle Rückenwind geben, sagte der Biker und Motorradpfarrer. Zwei Kinder von Motorradfahrern wurden getauft, Mitglieder der Polizeistaffel, des ADAC und von Rettungsdiensten sprachen die Fürbitten. Nach dem Gottesdienst startete ein Korso zum Festplatz Gelnhausen, wo ein Festprogramm vorbereitet war. Im vergangenen Jahr waren bei trübem Wetter rund 3.000 Motorradfahrer nach Niedergründau gekommen, 2016 waren es bei Sonnenschein rund 10.000.

Von 25. Mai bis 3. Juni organisiert der Mitveranstalter, der Verband Christlicher Motorradfahrer (VCM), eine Motorradtour nach Dresden. Weitere Motorradgottesdienste veranstaltet der VCM am 3. Juni um 10 Uhr in Rüdesheim bei dem Biker-Festival «Magic Bikes» sowie am 20. Juni um 19 Uhr in der Autobahnkirche in Wiesbaden-Medenbach und am 29. Juli um 11.30 Uhr auf dem Glaskopf beim Feldberg. Die alljährliche Gedenkfahrt für die auf hessischen Straßen verunglückten Motorradfahrer startet am 7. Oktober um 12 Uhr in Frankfurt am Main. 46 Fahrer von motorisierten Zweirädern waren Heinrich zufolge in Hessen in der von Oktober 2016 bis Oktober 2017 dauernden Motorradsaison tödlich verunglückt, darunter erstmals seit Jahren auch wieder eine Frau.

Pfarrer Heinrich ist seit 2012 mit einer halben Stelle für die Motorradfahrerseelsorge der hessen-nassauischen und der kurhessischen Kirche zuständig. Er ist seit 37 Jahren Biker. Das «Anlassen» der Motoren wird vom Verband Christlicher Motorradfahrer (VCM) und dem evangelischen Beauftragen für Motorradseelsorge ausgerichtet. Kooperationspartner sind wie in den Vorjahren der ADAC Hessen-Thüringen und der Deutsche Kraftfahrzeug-Überwachungsverein (Dekra). (16.04.2018)

2018-04-16

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Informationen finden Sie im Internet unter

vcm-ffm.de
facebook.com/VCM.ffm.de

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a24598

«Hanauer Union»
Hanauer feiern 200 Jahre «zusammen in Vielfalt glauben»

Hanau (epd). Vor 200 Jahren haben sich in der Grafschaft Hanau-Münzenberg Lutheraner und Reformierte zu einer evangelischen Kirche zusammengeschlossen. Dieses Ereignis werde unter dem Motto «200 Jahre - Zusammen in Vielfalt glauben» mit einer Reihe von Vorträgen, einer Ausstellung, einem Konzert und einem Jubiläumsfest auf dem Hanauer Marktplatz gefeiert, sagte der Prälat der kurhessischen Kirche, Bernd Böttner, am Montag in Hanau.

Heftigen Streit zwischen lutherischen und reformierten Christen habe es damals zum Beispiel über die Abendmahlspraxis, die Liturgie und das Vaterunser gegeben, sagte der frühere Hanauer Propst Böttner. Ein wichtiger Impuls für deren Einigung sei von dem 300-Jahr-Jubiläum der Reformation 1817 ausgegangen. Nach der Synode am 1. Juni 1818 seien die neuen Vereinbarungen mit großem diplomatischen Geschick und erst nach und nach umgesetzt worden. «Es gab keine Rücksichtslosigkeit, keinen Zwang», hob Böttner hervorhob, «sondern eine große Bereitschaft, aufeinander zuzugehen.» Gerade in Zeiten wie diesen könne man von den Protagonisten der Union viel lernen.

Ziel der Jubiläumsveranstaltungen sei es, die Visionen der Vereinigung von vor 200 Jahren aufzunehmen und zu fragen, wie sie das Leben der Menschen verändert haben und «welche Visionen wir heute haben hinsichtlich der Entwicklung von Kirche und Staat», erläuterte Böttner. Die überregionale Vortragsreihe werde am 23. April von der früheren Reformationsbotschafterin der EKD, Margot Käßmann, eröffnet. Sie frage, was von dem 500-Jahr-Jubiläum bleibe und wie sich die evangelische Kirche im 21. Jahrhundert den Herausforderungen der Säkularisierung und der multireligiösen Gesellschaft stellen kann.

Am 15. Mai spricht der Generalsekretär der Gemeinschaft evangelischer Kirchen in Europa, Michael Bünker, über den Beitrag evangelischer Kirchen für den Zusammenhalt des Kontinents. «Quo vadis Ökumene?» fragt am 13. August die katholische Tübinger Theologieprofessorin Johanna Rahner. Die Reihe beschließt der langjährige Bundestagsabgeordnete der Grünen, Volker Beck. Sein Thema lautet «Trennung und Partnerschaft von Kirche und Staat in Deutschland» (Termin steht noch nicht fest).

Den Auftakt zur regionalen Vortragsreihe übernimmt am 22. Mai der Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW), Martin Hein. Er spricht über die Bedeutung der Hanauer Union für die Entwicklung der Landeskirche. Weiter geht es mit Beiträgen über die Unterschiede zwischen Reformierten und Lutheranern, über die Folgen der Union am Beispiel der Stadt Hanau sowie des Dörfchens Windecken, über die Protagonisten der Einigung und den Sonderweg der Wallonisch-Niederländischen Kirche. Das Konzert mit der Hanauer Kantorei und Solisten findet am 27. Oktober in der Marienkirche statt. Zu erleben ist die «Mass in blue» des englischen Komponisten Will Todd.

Das Unionsfest am 16. September wird nach den Angaben von Dieter Dersch, Beauftragter für Groß- und Sonderveranstaltungen in der EKKW, mit einem Gottesdienst gefeiert, bei dem Bischof Hein die Predigt hält. Danach seien die Besucher eingeladen, Mitgebrachtes zu teilen oder sich auf dem Platz mit Speisen und Getränken zu versorgen. Für die musikalische Gestaltung sorgten 150 Bläserinnen und Bläser aus der Region und der Landesgospelchor «Get up!» unter der Leitung von Peter Hamburger. Zu hören sein wird dann auch das Lied «Mit Zuversicht nach vorne gehn», für das Hamburger die Melodie komponiert hat. Der Text stammt von Wolfgang Bromme. (11.04.2018)

2018-04-11

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Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:

www.hanauer-union.de

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a24596

«Christinnen und Christen für den Obelisken»
10.000 Euro für Erwerb des Kasseler Obelisken

Kassel/Hamburg (epd). Der Hamburger Verein «Andere Zeiten» unterstützt den geplanten Ankauf des documenta-Obelisken durch die Stadt Kassel mit einer Spende von 10.000 Euro. Wie Eveline Valtink, Vizepräsidentin von «Artheon - Gesellschaft für Gegenwartskunst und Kirche», am Donnerstag mitteilte, habe der Verein einen Antrag der Gesellschaft auf die entsprechende Summe positiv beantwortet. Außerdem habe sich eine Initiativgruppe «Christinnen und Christen für den Obelisken» gebildet, die zu Spenden für den Erwerb des documenta-Kunstwerkes des Künstler Olu Oguibe aufrufe.

Das Mahnmal mit seiner universell-humanitären Botschaft biete Reibungsflächen und Anstöße zur öffentlichen Auseinandersetzung, heißt auf der Internetseite www.christen-fuer-den-obelisken.de der Initiativgruppe. Auf dem Kunstwerk in Form eines 16 Meter hohen Obelisken, der derzeit auf dem zentralen Kasseler Königsplatz steht, ist das Bibelwort «Ich war ein Fremdling und ihr habt mich beherbergt» aus dem Matthäusevangelium in deutscher, englischer, türkischer und arabischer Sprache eingraviert.

Es sei außergewöhnlich, dass ein sich selbst als säkular bezeichnender Künstler des 21. Jahrhunderts auf diese besondere Weise die Botschaft Jesu ins Zentrum stelle, heißt es weiter in dem Aufruf. Das Kunstwerk sei zudem ein Zeichen für Gastfreundlichkeit und gegen Fremdenfeindlichkeit. Die künstlerische Qualität werde durch die Auszeichnung des Künstlers mit dem Arnold-Bode-Preis im vergangenen Jahr belegt.

Die Stadt Kassel und der Künstler hatten Ende Januar gemeinsam zu einer dreimonatigen Spendenaktion für den Erwerb des Obelisken aufgerufen. Als «Zielmarke» war ein Betrag von 600.000 Euro vorgesehen, inzwischen sind nach Angaben der Stadt rund 103.000 Euro eingegangen. Falls die Summe bis Ende April nicht erreicht wird, kann der Künstler frei entscheiden, ob der Obelisk dennoch bleiben soll oder weichen muss. Im letzteren Fall werden die Spenden zurückerstattet.

Spenden für den Erwerb des Obelisken können bis zum 30. April auf das Konto der Stadt Kassel, IBAN: DE 16 5205 0353 0000 0110 99 unter dem Stichwort «Obelisk» und Name und Anschrift des Spenders überwiesen werden. (11.04.2018)

2018-04-11

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Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:

christen-fuer-den-obelisken.de

a24601

Am 2. September Thema in vielen Gottesdiensten
«Hit-From-Heaven-Sonntag» mit «Sowieso» von Mark Foster

Kassel/Bad Vilbel. Der Song «Sowieso» von Mark Forster steht beim «Hit-From-Heaven-Sonntag» am 2. September im Mittelpunkt vieler Gottesdienste in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW). Über den diesjährigen Hit konnten unsere Leser auf ekkw.de und FFH.de abstimmen. Der Song von Mark Foster setzte sich im Onlinevoting mit 59% der Stimmen gegen Rea Garvey und sein «Is It Love» durch.In «Sowieso» beschreibt der Sänger die kleinen und größeren Katastrophen des Lebens und hofft darauf, dass «immer eine neue Tür aufgeht, egal was kommt». 

Bei der Gemeinschaftsproduktion des Medienhauses der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW), des Kirchenkreises Hanau und des Privatsenders HIT RADIO FFH ist das Besondere, dass immer ein Pop-Song im Mittelpunkt des Gottesdienstes steht. Vollere Kirchen, mehr jüngere Menschen bei den Gottesdiensten - immer mehr Gemeinden in Hessen machen mit. Nähere Information zum «Hit-From-Heaven-Sonntag» und den Materialien für den Gottesdienst erhalten Sie bei Pfarrer Siegfried Krückeberg unter 069/92107-226 oder per mail siegfried.krueckeberg@medio.tv.

Seit 2015 gibt es ein Mal pro Jahr den «Hit-From-Heaven-Sonntag». Damals haben elf Kirchen in Hessen mitgemacht, 2016 waren es 32 und im vergangenen Jahr wurde der «Hit-From-Heaven-Gottesdienst» in 46 hessischen Kirchen gefeiert. Jeden Sonntag zwischen 6 und 9 Uhr geht es in der FFH-Sendung «Kreuz und Quer» um christliche Themen, in den kommenden Wochen auch immer wieder über die Vorbereitungen des «Hit-From-Heaven-Sonntags». (12.04.2018)

Musikvideo zum Hit

(Screenshot: youtube.com)

2018-04-12

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a24602

Herausforderung der Digitalisierung
Gespräch der Hessischen Landesregierung mit den Leitungen der Evangelischen Kirchen und Katholischen Bistümer in Hessen

Wiesbaden/Altenstadt. Unter der Leitung von Ministerpräsident Volker Bouffier haben sich am Mittwochabend (11.4.) Vertreter der Hessischen Landesregierung und die Spitzen der Evangelischen Kirchen und der Katholischen Bistümer über das Thema Digitalisierung und beiderseitig bewegende Fragen ausgetauscht, teilte die Hessische Landesregierung mit in einer Pressemitteilung mit. Das turnusmäßige Treffen fand in diesem Jahr in der Benediktinerinnenabtei Kloster Engelthal in Altenstadt statt. «Das Spitzentreffen mit den höchsten Kirchenvertretern unseres Landes ist eine gute Tradition, um einen konstruktiven und kontinuierlichen Dialog über aktuelle kirchliche wie politische Themen zu führen», sagte Bouffier. 

Im Mittelpunkt der Begegnung und Beratungen standen insbesondere die ethischen Herausforderungen und Antworten auf die Digitalisierung. «Die Digitalisierung erfasst und verändert immer mehr Lebensbereiche und die Lebensweise der Menschen lokal und global. Damit einhergehend bilden sich allmählich neue Sitten und Gebräuche heraus. Leider auch negative, wie beispielsweise die Verrohung der Sprache oder Diskriminierung im Schutze des anonymen Internets. Was mit der Digitalisierung und insbesondere mit der digitalen Weltvernetzung seit gut zwanzig Jahren stattfindet, ist eine neue anthropologische und kulturelle globale Revolution, die sich in atemberaubendem Tempo ausbreitet. Auf diese gesellschaftlichen Veränderungen müssen Kirche und Staat gemeinsam Lösungen finden», so Ministerpräsident Volker Bouffier.

Der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau Dr. Volker Jung unterstrich: «Um die digitale Entwicklung zu gestalten, wird Bildung noch wichtiger. Es wird wichtig sein, Organisationen und Institutionen zu haben, die verlässlich und glaubwürdig Informationen prüfen, bewerten und einordnen. Schließlich muss die Demokratie selbst in ihren Entscheidungsprozessen mit den neuen digitalen Möglichkeiten weiterentwickelt werden.» Der Limburger Bischof Dr. Georg Bätzing wies darauf hin, dass im Feld der Künstlichen Intelligenz und des automatisierten Lernens ethische Fragestellungen anstünden, die bislang noch gar nicht hinreichend erforscht seien. So bleibe es die Aufgabe, dass mittels automatisierter Verfahren getroffene Entscheidungen nachvollziehbar und erklärbar sein müssten. «Hier müssen wir steuernd eingreifen und darauf drängen, dass weitere Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz sich mit diesen Fragen befassen», so der Bischof.

Darüber hinaus standen die aktuellen Herausforderungen in der Flüchtlingspolitik, die Situation des konfessionellen Religionsunterrichts und der Sonn- und Feiertagsschutz auf der Tagesordnung. An dem Gespräch nahmen für die katholische Seite u.a. für das Bistum Fulda Bischof Heinz Josef Algermissen, der Erzbischof von Paderborn, Hans-Josef Becker sowie erstmalig für das Bistum Limburg Bischof Dr. Georg Bätzing, und für das Bistum Mainz Bischof Prof. Dr. Peter Kohlgraf teil.  Auf Seiten der evangelischen Kirchen waren u.a. Bischof Prof. Dr. Martin Hein für die Kirche von Kurhessen-Waldeck, für die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau Kirchenpräsident Dr. Dr. h.c. Volker Jung sowie Präses Manfred Rekowski für die Evangelische Kirche im Rheinland anwesend. (12.04.2018)

2018-04-12
a24589

Freundschaftliche Verbundenheit seit fast 50 Jahren
Landeskirchliche Delegation traf sich mit niederländischen Kirchenleitungen

Ossendrecht/Kassel (medio). Zum 47. Mal trafen sich Delegationen der Protestantse Kerk in Nederland, des Bisdom van ´s-Hertogenbosch und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck zum Austausch über aktuelle Fragen des kirchlichen Lebens. Das Thema «Zur Gemeinschaft – gute Fortschritte der Ökumene im Kontext des Reformationsgedenkens» habe die Gespräche vom 3. bis 5. April in den Niederlanden bestimmt. Ein weiterer Schwerpunkt sei der Austausch über die gegenwärtigen Entwicklungen in den jeweiligen Kirchen angesichts der zunehmenden Säkularisierung und Individualisierung gewesen, teilte die Pressestelle der Landeskirche mit.

Gegenwärtig seien die ökumenischen Bestrebungen zwischen den Kirchen vertrauensvoll und dialogorientiert. Begegnungen diese Art in herzlicher Atmosphäre förderten das gegenseitige Verstehen, heißt es in der Mitteilung. Zugleich sei deutlich geworden, dass der bleibende Dissens im Konsens beschrieben werden müsse und könne – «im Wissen um die gemeinsame Grundlage der Gemeinschaft in Jesus Christus.» Sein Leben, Sterben und Auferstehen weise über die diesseitigen «eformbemühungen» hinaus und gebe Kraft, Mut und Zuversicht im Glauben. Diese Botschaft müsse immer zugleich Basis und Bestreben sein - und im gemeinsamen Verkündigungsauftrag der Kirchen neu entdeckt und aktuell kommuniziert werden, heißt es.

Beim Besuch der Begegnungskirche in Bergen op Zoom beindruckte die bauliche Ausrichtung der Kirche auf das Wort Gottes und die Verwaltung der Sakramente ebenso wie die Eröffnung von Begegnungsmöglichkeiten bei gemeinsamen Mahlzeiten. Während einer Exkursion zur «Grote Kerk» nach Dordrecht schlossen sich Vorträge und Aussprachen an, in deren Mittelpunkt das aktuelle Einheitsverständnis der niederländischen Kirchen und die Möglichkeiten standen, dieses angesichts der Säkularisierung weiter auszuweiten.

Der offene Austausch, die gegenseitige Inspiration, die persönlichen Gespräche, die gemeinsam gefeierten Andachten und die freundschaftliche Verbundenheit seien nun bereits seit fast 50 Jahren besondere Kennzeichen dieser ökumenischen Begegnung, heißt es in der Mittelung abschließend. Zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Treffens gehörten Sophie Bloemert, Claudia Brinkmann-Weiß, Geert van Dartel, Suzanne Freytag, Arie Haasnoot, Elly de Haan, Bischof Prof. Dr. Martin Hein, Wolfgang Kallies, Bischof Gerard de Korte, Erica Scheenstra, Petra Schwermann, Ton Sip und Willem Vermeulen. (10.04.2018)

2018-04-11

Download:

Impulsvortrag von Bischof Prof. Dr. Martin Hein «Fortschritte der Ökumene im deutschen Kontext» auf der Tagung des Bistums ´s-Hertogenbosch, der Protestantse Kerk in Nederland und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck in Ossendrecht am April 2018:

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a24581

Karfreitagsgottesdienst in Dachau
Erinnerung an den im KZ Dachau inhaftierten Pfarrer Karl Hilmes

Dachau (medio). Das Schicksal des kurhessischen Pfarrers Karl Hilmes (1907 - 1957) stand am Karfreitag im Mittelpunkt eines Gottesdienstes in Dachau. Seit vielen Jahren werde im Karfreitagsgottesdienst der Evangelischen Versöhnungskirche auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Dachau an einen der 110 evangelischen Pfarrer erinnert, die in Dachau inhaftiert waren, teilte die Pressestelle der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck mit.

Im Gedenkgottesdienst am 30.03.2018, in dem Lieblingslieder von Karl Hilmes gesungen wurden, nahmen die drei noch lebenden Kinder mit ihren Kindern und Enkeln teil. Die beiden Dachauer Pfarrer, Kirchenrat Dr. Björn Mensing und Claudia Mühlbacher, lasen wichtige Passagen aus den erhaltenen Briefen des Ehepaars Anna und Karl Hilmes, unter anderen auch den an der Zensur vorbei geschmuggelten erschütternden Bericht über die Malariaversuche, die Professor Claus Schilling an Karl Hilmes und anderen der gesündesten Häftlinge durchgeführt hatte. 

Im Grußwort für die Familie ging der älteste Sohn, Dekan i.R. Christian Hilmes, auf die persönliche Bedeutung und existenzielle Wirkung dieser Jahre für seine Geschwister und sich ein. Ein Lieblingsgedanke von Karl Hilmes, der auf ein Gedicht von C. F. Meyer zurück geht, habe sie ein dreiviertel Jahrhundert begleitet und immer von neuem ermutigt, beharrlich gegen die Tyrannei des Leid zu kämpfen und hinter der Trostlosigkeit des Karfreitags die Lebenszeichen des Ostermorgens aufzuspüren; denn - wie Karl Hilmes im April 1943 seiner Frau schrieb - «Gott ist auch in Tiefen und Schmerzen mit uns auf dem rechten Weg. Er ließ ja aus dem Karfreitag Ostern erstehen. Aus der Hoffnungslosigkeit und dem Tod das Leben. So feiert Ostern in der freudigen Hoffnung derer, die um den Lebendigen und stets Gegenwärtigen wissen. Kopfhänger und Hoffnungslose will Er nicht haben».

Als Pfarrer in Ulfen (bei Sontra) schon 1937 bei der Geheimen Staatspolizei angezeigt, war Karl Hilmes im März 1942 aufgrund einer Predigt gegen die Krankenmorde im Rahmen der NS-Euthanasie verhaftet, ins Polizeigefängnis Kassel und von dort ins Konzentrationslager Dachau verschleppt worden, wo er Opfer medizinischer Versuche wurde. Zum Prozess kam er im nächsten Jahr wieder nach Kassel. Sein Freispruch im September 1943 verhinderte nicht die erneute «Schutzhaft» in Dachau. Erst im Oktober 1944 konnte er nach dem mutigen Drängen seiner Frau beim Adjutanten Heinrich Himmlers als «Beurlaubter» nach Ulfen zurückkehren. Nach dem Krieg half er wesentlich beim Aufbau der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck mit: als Pfarrer, Dekan, Propst und schließlich als Prälat.

Zum 100. Geburtstag 2007 würdigte Bischof Prof. Dr. Martin Hein sein Leben und Werk: «Karl Hilmes ist ein Bekenner des Evangeliums unter den unmenschlichen Bedingungen des nationalsozialistischen Regimes gewesen. Er ist ein großes Vorbild für unsere Kirche. Sein Leben ist uns Ansporn und Verpflichtung, uns noch intensiver als bisher mit dieser Epoche zu befassen.» (03.04.2018)

2018-04-04

Linktipp:

Auf der Internetseite der Evangelischen Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau erfahren Sie mehr über die Gedenk- und Bildungsarbeit:

versoehnungskirche-dachau.de

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6. Hessische Landesgartenschau in Bad Schwalbach
Evangelische Kirchen und Bistum Limburg erstmals mit gemeinsamem Programm bei der Landesgartenschau 2018

Kassel/Bad Schwalbach (medio). Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) bieten erstmals zusammen mit dem Bistum Limburg bei der Landesgartenschau 2018 in Bad Schwalbach ein gemeinsames Programm an.

Vom 28. April bis zum 7. Oktober 2018 laden die Kirchen zu vielfältigen geistlichen und kulturellen Aktivitäten unter dem Motto «Ach was?» ein. Im Mittelpunkt wird die «LichtKirche» stehen, ein spezieller spiritueller Erlebnisraum aus lichtdurchlässigem Plexiglas.

Die LichtKirche wird in der Nähe des Kurhauses im Kurpark gegenüber des «Gummibahnhofs» und der katholischen Kirche St. Elisabeth stehen. Rund um die LichtKirche erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches Programm mit über 400 Veranstaltungen. Dabei sind unter anderem Lesungen, Konzerte, Mitmach-Aktionen und ein Pilgerweg «Querbeet auf Gottes Spuren» geplant. Neben ökumenischen Gottesdiensten und besonderen Mittagsandachten sind insgesamt 45 Bühnenauftritte geplant. Zu den Gästen gehören unter anderem der Journalist Wolf von Lojewski, der Psychoanalytiker Alexander Cherdron und der Sänger und Schauspieler Dominique Horwitz.

Stellvertretende EKHN-Kirchenpräsidentin Scherf: Gesellschaftliches Zeichen setzen

2018-03-09
Für die Stellvertretende Kirchenpräsidentin der EKHN, Ulrike Scherf, erinnerte das Leitwort «Ach was?» daran, dass «Staunen der Ursprung des Glaubens ist». Ziel des Kirchenprogramms sei es, den christlichen Glauben auch von seiner «überraschenden Seite» zu zeigen. Gleichzeitig will die Kirche mit ihrer Präsenz in einer vom Strukturwandel gezeichneten Region Bad Schwalbach zeigen, dass Bürgerinnen und Bürgern hoffnungsvolle «Ach was? - Momente» in ihrem Leben erleben können, so Scherf.


EKKW - Beauftragter Dersch: Finden was nötig ist im Leben

Pfarrer Dieter Dersch, Beauftragter für Großprojekte und Sonderveranstaltungen der EKKW, zeigte sich überzeugt, dass «die Besucherinnen und Besucher das finden, was sie suchen: Eine stille Minute, ein fröhliches Konzert oder ein offenes Ohr.» Dersch freue, dass sich die bereits bewährte Kooperation der beiden evangelischen Kirchen in Hessen bei Großprojekten auch in Bad Schwalbach fortsetze.

Bürgermeister Hußmann: Geistliches Zuhause auf Zeit

Für Bürgermeister Martin Hußmann bezieht die Ökumene mit der LichtKirche ihr geistliches Zuhause auf Zeit auf der Landesgartenschau: «Kirche kommt in vielen Facetten zu den Menschen. Die außergewöhnliche Bauweise der Kirche, die abends ein ganz besonderes Flair verbreiten wird, und das breit gefächerte Angebot lassen die Besucher Kirche einmal anders erleben», so Hußmann. (09.03.2018)

Linktipp:

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:

lichtkirche.ekhn.de

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Hessentag 2018 in Korbach
Kilianskirche wird zur Klangkirche mit vielfältigem Programm - HelferInnen gesucht

Kassel/Korbach (medio). Während des 58. Hessentages in Korbach (25. Mai bis 3. Juni 2018) verwandelt sich die dortige Kilianskirche in die Klangkirche. Die Besucher erwartet ein Erlebnisraum, der neue, spannende Klang-Erfahrungen verspricht und anregt, Kirche mit allen Sinnen zu erleben, teilte das Projektmanagement der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck mit.

Neben klangvoll-spirituellen Impulsen am Mittag und zu nächtlicher Stunde, werde es ein vielfältiges Programm mit Kleinkunst, Musik und vielem mehr geben. Für das Team der Klangkirche werden freiwillige Helferinnen und Helfer gesucht.

Gesucht werden engagierte und aufgeschlossene Menschen. Zu den Aufgaben gehöre die Begrüßung der Besucherinnen und Besucher, die Leitung durch die Klangkirche, die Betreuung eines Infostandes oder Aufsicht zu führen. Außerdem werden helfende Hände bei der Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen gesucht. Die Einsatzzeiten sind von 9 bis 14 Uhr, 13.30 bis 18.30 Uhr und von 18 Uhr bis Mitternacht. Für jeden, der helfen will, gibt es zwei Team-Schulungen. Am 21. März und am 19. April 2018 jeweils um 18.30 Uhr in der Kilianskirche in Korbach. Für die Verpflegung während der Einsatzzeit wird gesorgt. Außerdem bekommt jeder Helfer ein HelferInnen-Shirt und am 13. Juni gibt es ein großes Helferfest als Dankeschön.

Interessenten können sich beim Dekanat in Korbach melden. Telefonisch unter: 05631 - 61969 oder per E-Mail: dekanant.twiste-eisenberg@ekkw.de (19.01.2018)

2018-01-19

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a24556

Lizenzen für Angebote der Kirchengemeinden
Public Viewing zur Fußball-Weltmeisterschaft 2018

Kassel (medio). Im Sommer ist es wieder soweit! Vom 14. Juni bis 15. Juli 2018 können Fußballfans bei der 21. FIFA-Fußballweltmeisterschaft in Russland mitfiebern. Und wie bei den vergangenen Weltmeisterschaften werden auch dieses Mal wieder viele evangelische Kirchengemeinden die Fernseh-Live-Übertragungen beim Public Viewing zeigen.

Gemeinden, die ein Public Viewing anbieten möchten, müssen für die Vorführungen eine entsprechende Lizenz bei der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte - kurz GEMA – erwerben. Laut aktueller Tarifübersicht fallen im WM-Sondertarif 2018 für Fernseh-Wiedergaben ohne Veranstaltungscharakter bis 200qm Fläche, der für die meisten Public Viewings der Kirchengemeinden zutreffen dürfte, pauschal rund 100 Euro für den gesamten WM-Zeitraum an. Eine darüberhinausgehende Lizenz bei der FIFA ist, da es sich bei kirchlichen Veranstaltungen nach den Statuten der FIFA um nicht-kommerzielle Veranstaltungen handelt, nicht erforderlich.

Ihre Kirchengemeinde bietet Public Viewing an?

Sie zeigen per Leinwand oder großem Fernseher die Spiele der Fußball-EM in der Kirchengemeinde? Dann schreiben Sie eine E-Mail an die ekkw.de-Onlineredaktion (internetredaktion@medio.tv) mit diesen Daten: Name des Veranstaltungsortes (z.B. Gemeindehaus oder Pfarrgarten) mit genauer Adresse; Ab wann geht es los?; An welchen Spieltagen bieten Sie Public Viewing an (zum Beispiel: alle Spiele oder nur die der deutschen Mannschaft)? Wir planen wieder eine Liste, die wir zur WM auf ekkw.de veröffentlichen wollen. (27.03.2018)

2018-03-27

Linktipp:

Weitere Informationen zum Public Viewing in den Kirchengemeinden finden Sie auf der EKD-Seite:

kirche-und-sport.de/(...)

Linktipp:

Die GEMA-Tarifübersicht zur Wiedergabe von Fernsehsendungen finden Sie hier:

gema.de/(...)