a22033

Bischof Hein: Gesellschaftliche Ränder werden breiter
Festgottesdienst zur Gründung des Diakonischen Werkes Region Kassel

Kassel (epd). Mit einem Gottesdienst in der Kasseler Martinskirche ist am Freitag (13.1.) die Gründung des Diakonischen Werkes Region Kassel gefeiert worden. Martin Hein, Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, wies in seiner Festpredigt darauf hin, dass Diakonie für manche unbequem sei, und dass sie die Finger in die Wunden des sozialen Miteinanders lege.

Die Not werde größer und die gesellschaftlichen Ränder breiter. Daher gelte es, die Kräfte zu bündeln, würdigte er die Fusion.

2017-01-16
Das Diakonische Werk Region Kassel ist ein Zusammenschluss der beiden Werke Kassel und Hofgeismar-Wolfhagen.

Sich für andere einzusetzen gehöre zum ureigensten Auftrag der Christen, sagte Hein weiter. Die Zuwendung und Zuneigung Gottes befähige den Menschen zum Guten und gebe ihm die Kraft zum Durchhalten. «Das Gute wächst nicht aus dem Menschen selbst heraus», sagte Hein.

Wilfried Knapp, Vorstandsmitglied der Diakonie Hessen, ermutigte die mehr als 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des neuen Werks, offen für die anstehenden Veränderungen zu sein und sie mitzugestalten. Die formale Fusion der Werke sei zwar beschlossen, die innere Fusion aber könne noch viele Jahre dauern, sagte er. In Hessen gibt es nach der Fusion insgesamt noch 29 regionale Diakonische Werke.

  Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen (SPD) sagte, mit der Fusion sei eine zukunftsträchtige Organisationsstruktur der Diakonie in Stadt und Landkreis Kassel entstanden. Die bisherige Zusammenarbeit sei eng und vertrauensvoll gewesen, die Diakonie ein wertvoller Partner bei der Bewältigung sozialer Aufgaben.

Das neue Werk hat Anfang dieses Jahres seine Arbeit aufgenommen. Seine Tätigkeit erstreckt sich über vier Kirchenkreise und erreicht rund ein Viertel aller Gemeindeglieder der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. Die Geschäftsführung liegt bei Gerd Bechtel. Alle bisherigen Tätigkeitsfelder wurden im Zuge der Fusion erhalten, ebenso wurden alle Mitarbeitenden übernommen. (13.01.2017)

Impressionen vom Festgottesdienst

(Alle Fotos: medio.tv/Schauderna)

Im Wortlaut:

Lesen Sie hier die Predigt von Bischof Martin Hein im Festgottesdienst im Wortlaut:

PDF-Dokument

Linktipp:

Die Angebote des Diakonischen Werks Region Kassel finden Sie im Internet unter:

dw-region-kassel.de

a22024

RPI-Regionalstelle Fulda und Schulabteilung des Bistums Fulda
Bischöfe Hein und Algermissen weihen ökumenisches Haus der Religionspädagogik in Fulda ein

Foto: Segneten die neuen Räumlichkeiten, in denen zukünftig Fortbildungen für den evangelischen und katholischen Religionsunterricht angeboten werden (v.l.): Bischof Martin Hein und Bischof Heinz Josef Algermissen. (Foto: Christof Ohnesorge)
Segneten die neuen Räumlichkeiten, in denen zukünftig Fortbildungen für den evangelischen und katholischen Religionsunterricht angeboten werden (v.l.): Bischof Martin Hein und Bischof Heinz Josef Algermissen. (Foto: Christof Ohnesorge)
Fulda (medio). Die gemeinsame kirchliche Verantwortung für die religiöse Schulbildung steht im Mittelpunkt eines ökumenischen Pilotprojektes in Fulda: Bischof Prof. Dr. Martin Hein und Bischof Heinz Josef Algermissen haben am Donnerstag (12.1.) im ehemaligen Dompfarrhaus in Fulda die neu gestalteten Räumlichkeiten der Regionalstelle Fulda des Religionspädagogischen Instituts (RPI) und der in demselben Haus untergebrachten Schulabteilung des Bischöflichen Generalvikariats gesegnet.


Bischof Algermissen: Einweihung «besonderes ökumenisches Zeichen»

In einer gemeinsamen Feier mit Vertretern des Bistums, der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW), der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Persönlichkeiten aus Politik und Schulwesen sowie Mitarbeitern bezeichnete es Bischof Algermissen als ein «besonderes ökumenisches Zeichen», dass er zusammen mit Hein das Gebäude als ein «Haus der Religionspädagogik» einweihen könne, teilte die Pressestelle der Landeskirche mit. Die erfolgreiche religionspädagogische Zusammenarbeit werde durch die Arbeit unter einem gemeinsamen Dach noch gestärkt. «Der Segen gilt wesentlich den Menschen, die in diesem Hause arbeiten», unterstrich Algermissen und bezeichnete eine «kluge Vermittlung des Glaubenswissens zugunsten unserer Kinder» als den eigentlichen Zweck des Gebäudes.

Bischof Hein: «Gemeinsam sind wir klüger»

Bischof Prof. Dr. Hein stellte in seinem Grußwort bei der anschließenden Festveranstaltung im Bischöflichen Priesterseminar heraus, dass die christlichen Kirchen heute gemeinsam einer säkularen Welt gegenüberstünden und bei allen konfessionellen Unterschieden viel voneinander lernen könnten. «Gemeinsam sind wir klüger», betonte Bischof Hein, der die Vermittlung des Glaubens an Schüler, die oft eine erschreckende Unkenntnis der eigenen Wurzeln aufwiesen, als gemeinsames Anliegen bezeichnete. Ministerialdirigent Jörg Meyer-Scholten (Wiesbaden) würdigte in seiner Ansprache den durch die Verfassung garantierten konfessionellen Religionsunterricht und die Gemeinsamkeiten der christlichen Kirchen.

2017-01-13
In seinem Festvortrag befasste sich Prof. Dr. Jan Woppowa (Paderborn) mit ökumenischer Bildungsverantwortung in einer pluralistischen Gesellschaft. «Religiöse Bildung auf christlichen Wurzeln ist nur noch glaubwürdig, wenn sie ökumenisch verantwortet ist», lautete seine These. Er forderte, der Kern eines christlichen Weltzugangs müsse in der Bildung deutlich werden; sodann sei als «Einladung» der christliche Glaube neu ins Spiel zu bringen, und schließlich gehe es um die Entwicklung eines konfessionellen Religionsunterrichts der Zukunft, der von Kooperation gekennzeichnet sei. Als Zeichen ökumenischer Zusammenarbeit begann der Nachmittag mit einem geistlichen Impuls und der Vorstellung der Mitarbeiter. Anschließend fanden gemeinsam verantwortete Arbeitsgemeinschaften statt.


Stichwort: Schulabteilung und Regionalstelle Fulda des RPI

Im Gebäude der Schulabteilung und der Zweigstelle des RPI werden künftig Fortbildungen für den evangelischen und katholischen Religionsunterricht angeboten. Zu den gemeinsam verantworteten Projekten gehören neben Fortbildungen und Beratung von Lehrkräften unter anderem auch die Qualifikation von Lehrkräften für die Erteilung von Religionsunterricht in konfessioneller Kooperation. Die bisherige Zusammenarbeit in der Lernwerkstatt wird fortgeführt. Die Bibliothek des RPI und die AV-Medienzentrale des Bistums verleihen Bücher, Materialien und AV-Medien für die religionspädagogische Arbeit und laden in ihren Räumlichkeiten zum Recherchieren, Stöbern und Verweilen ein. (13.01.2017)

Im Wortlaut:

Lesen Sie hier das Grußwort von Bischof Hein zur Einweihung der Einrichtung im Wortlaut:

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Linktipp:

Weitere Informationen zu den Angeboten der Regionalstelle Fulda finden Sie unter:

rpi-ekkw-ekhn.de/(...)

a22013

Diakonisches Werk Region Kassel
Diakonische Werke Kassel und Hofgeismar-Wolfhagen bilden größtes regionale Diakonische Werk der Landeskirche

Kassel/Kaufungen/Hofgeismar/Wolfhagen (medio). Die beiden Diakonischen Werke Kassel und Hofgeismar-Wolfhagen wurden zum 1. Januar 2017 zum «Diakonischen Werk Region Kassel» zusammengeführt. Ziel der Fusion ist es, die diakonische Arbeit in Stadt und Landkreis zu stärken und alle diakonischen Arbeitsbereiche in der neuen Organisationsstruktur fortzuführen. Auch den künftig zurückgehenden kirchlichen Mitteln und den sozialpolitischen Herausforderungen trägt die Neuorganisation Rechnung, teilte der Chef des Diakonischen Werks Region Kassel Gerd Bechtel, vormals Geschäftsführer des Diakonischen Werks Kassel, bei einer Pressekonferenz am 09.01.2017 mit.

«Das Diakonischen Werk Region Kassel ist nun das größte regionale Diakonische Werk der Landeskirche», ergänzte Stadtdekanin Barbara Heinrich (Evangelischer Stadtkirchenkreis Kassel). «Wir erreichen ein viertel der Gemeindemitgleider der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck», so die Dekanin weiter. Dekan Wolfgang Heinicke (Evangelischer Kirchenkreis Hofgeismar) betonte, dass die Stärke der Diakonie schon immer die enge Verbindung zu den Kirchengemeinden gewesen sei, die helfe «die Notlagen der Menschen an ihrem jeweiligen Ort zu erkennen und entsprechend zu handeln».

Angebote werden fortgeführt

Für Menschen, die die Diakonie um Hilfe und Beratung aufsuchen, ändere sich zunächst wenig. Mit Blick auf die Gesamtverantwortung in der Stadt und im Landkreis werden die bisherigen Angebote fortgeführt. Aus einer punktuellen Zusammenarbeit sei nun mit dem Zusammenschluss etwas organisatorisch sinnvolles geschaffen worden, freute sich Dekanin Carmen Jelinek (Evangelischer Kirchenkreis Kaufungen). «Gemeinsam ist mehr drin, um den Herausforderungen der Veränderungen zu begegnen und die Aufgaben zuversichtlich zu gestalten», betonte Dekan Dr. Gernot Gerlach (Evangelischer Kirchenkreis Wolfhagen).

Auch die bestehenden Arbeitsverhältnisse werden fortgesetzt, erklärte Gerd Bechtel. Über 200 hauptamtlich Mitarbeitende sind nun beim Diakonischen Werk Region Kassel und seinen assoziierten Organisationen beschäftigt. Außerdem engagieren sich zahlreiche Menschen ehrenamtlich.

Feier mit Gottesdienst

Der Zusammenschluss der Diakonischen Werke wird mit einem Gottesdienst mit Bischof Prof. Dr. Martin Hein am Freitag, 13. Januar 2017 um 11 Uhr in der Kasseler Martinskirche gefeiert. (09.01.2017)

2017-01-13
a22016

Ökumenedezernentin Gütter: Zeichen der Hoffnung und Solidarität
Musikerinnen und Musiker in Kassel erspielen 3.000 Euro für Syrienhilfe

Kassel (medio). Der Spendenerlös des Silvesterkonzerts in der Erlöserkirche im Kasseler Stadtteil Harleshausen kommt der Syrienhilfe der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck zugute. Die von der Pianistin Vera Osina und den Musikerinnen und Musiker des Orchesters der Silvestermusiktage unter der Leitung von Matthias Enkemeier erspielten 3.000 Euro sollen die Arbeit des Krankenhauses Al Hosn der Rum-Orthodoxen Kirche in Syrien nahe Homs unterstützen, teilte die Ökumenedezernentin der Landeskirche, Oberlandeskirchenrätin Dr. Ruth Gütter, mit. Das Spendengeld werde von der Evangelischen Kirchengemeinde Kassel-Harleshausen zur Verfügung gestellt.

Dezernentin Dr. Gütter zeigte sich sehr erfreut über die großzügige Spende: «Wir freuen uns über das tolle Engagement der Musikerinnen und Musiker sowie der Kirchengemeinde, die den Erlös ihres Silvesterkonzertes der Syrienhilfe der Landeskirche zur Verfügung stellen. Damit setzen sie für die Menschen, die unter dem Krieg leiden, ein Zeichen der Hoffnung und Solidarität. Sie erfahren auf diese Weise, dass sie nicht vergessen sind.»

Das Krankenhaus der Rum-Orthodoxen Kirche in Syrien, mit der die Landeskirche seit vielen Jahren freundschaftlich verbunden ist, behandelt laut Gütter rund 300.000 Menschen unabhängig von ihrer religiösen und ethnischen Herkunft. Zu den hilfsbedürftigen Menschen gehörten auch viele Binnenflüchtlinge. Die Einrichtung wird seit zwei Jahren von der Landeskirche mit Spenden und medizinischen Geräten unterstützt. Außerdem sei Mitte 2016 auf Bitte der Krankenhausleitung vereinbart, dass über die Syrienhilfe auch die Kosten für Operationen in Höhe von 8.000 Euro pro Jahr bis 2018 übernommen werden, so Gütter (wir berichteten). (10.01.2017)

2017-01-10

Spendenkonto:

BIC: GENODEF1EK1 (Ev. Bank eG)
IBAN: DE33520604100000003000
Stichwort: Syrienhilfe

a22014

Buchveröffentlichung
Biografie über Propst Wilhelm Wibbeling erschienen

Langendiebach (epd). Eine Biografie über den früheren Hanauer Propst Wilhelm Wibbeling (1891-1966) ist am Montag (9.1.) in der Evangelischen Kirche Langendiebach der Öffentlichkeit präsentiert worden. Wie der ehemalige Dekan des Kirchenkreises Hanau-Land und Verfasser, Peter Gbiorczyk, mitteilte, hat stellte der  Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Prof. Dr. Martin Hein, das Buch vor.

Manche Kirchenvertreter seien über das Ende des NS-Regimes hinaus in der Kirche bestimmend geblieben, sagte Gbiorcyzk. «Da ist viel verdrängt worden.» Wibbeling sei nach dem Krieg immer an diesem Thema geblieben und habe aktiv eine «Entnazifizierung» betrieben. In Langendiebach wirkte Wibbeling drei Jahrzehnte lang.

Gbiorczyk hat sich für die Biografie nicht nur der vielfältigen publizistischen Hinterlassenschaft von Wibbeling bedient, sondern auch das Gespräch mit Zeitzeugen gesucht. Bischof Hein würdigt das Buch in seinem Vorwort als ein Forschungsergebnis, das auch weitere Untersuchungen anregen und unterstützen könne. «Die Aufarbeitung der jüngsten Vergangenheit fängt gerade erst an», schreibt Hein. (10.01.2017)

2017-01-10

Hinweis:

Die Biografie ist im Shaker-Verlag erschienen und im Buchhandel unter der ISBN-Nummer 3844047727 erhältlich.

a22011

Ma(h)l anders
Wettbewerb zum Thema Abendmahl mit Kindern

Kassel (medio). Unter der Schirmherrschaft von Prälatin Marita Natt hat die Arbeitsstelle für den Kindergottesdienst in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck einen Wettbewerb zur Förderung des «Abendmahls mit Kindern» ausgeschrieben.

Seit über 35 Jahren ist in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck das Abendmahl für Kinder geöffnet. Seitdem feiern viele Gemeinden das Abendmahl gemeinsam mit Kindern. Die Abendmahlspraxis habe sich dadurch verändert, erklärt die Arbeitsstelle für den Kindergottesdienst. Die Atmosphäre sei freundlicher, die Gottesdienste fröhlicher und verständlicher geworden.

Früher ging es im Abendmahl stark um die Sündenvergebung. Das Abendmahl mit Kindern habe jedoch den biblischen Reichtum des Abendmahls neu entdecken lassen, heißt es in der Wettbewerbsausschreibung. Neben der Sündenvergebung gehe es auch um das Erleben von Gemeinschaft, um die Freude an Gottes Schöpfung in Brot, Wein und Saft, um die Vorwegnahme des Festes im Reich Gottes und anderes mehr.

Gottesdienste oder Projekte in verständlicher und zeitgemäßer Sprache, in denen «Abendmahl mit Kindern» gefeiert wird, können bis zum 2. April 2017 bei der Arbeitsstelle für Kindergottesdienst eingereicht werden.  Ein Jury vergibt Preise in Höhe von insgesamt 1250.- Euro. (03.01.2017)

2017-01-03

Linktipp:

Die Ausschreibungsunterlagen zum Wettbewerb «Abendmahl mit Kindern» finden Sie unter

arbeitsstelle-kindergottesdienst.de

a21956

Nach Anschlag auf Weihnachtsmarkt
Schweigeminute und Andachten für die Opfer von Berlin

Berlin/Kassel (medio). Nach dem schrecklichen Anschlag am Abend des 19. Dezembers 2016, bei dem ein LKW in die Menge eines Berliner Weihnachtsmarktes raste und dabei 12 Menschen tötete und 49 verletzte, haben viele Menschen in ganz Deutschland am Dienstag der Opfer gedacht. Bundesweit waren die Menschen zu einer Schweigeminute um 18 Uhr aufgerufen. In der Berliner Gedächtniskirche, die sich direkt neben dem Tatort am Breitscheidplatz befindet, fand am Abend ein Gedenkgottesdienst statt, an dem u.a. Bundespräsident Joachim Gauck und Bundeskanzlerin Angela Merkel teilnahmen. Viele Kirchengemeinden öffneten die Kirchentüren für Andachten.


Bischof Hein: «Wir müssen unsere Not in Worte fassen können!»

Der Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Prof. Dr. Martin Hein, hob in einem Interview die Bedeutung des gemeinsamen Gedenkens und Betens hervor: «Wir müssen unsere Not in Worte fassen können, und das geht am allerbesten im Gottesdienst, im Gebet», sagte Hein am Dienstagmorgen gegenüber der landeskirchlichen Medienagentur «medio» .

Von den Ereignisse in Berlin zeigte sich der Bischof tief betroffen. Gerade in der Vorweihnachtszeit sei das Attentat eine schreckliche Erfahrung: «Wir werden Weihnachten natürlich weiterhin feiern [...], aber wir tun dies in der Ansehung der Tatsache, wie friedlos diese Welt inzwischen geworden ist», so Bischof Hein. Die Menschen dürften sich jedoch das Weihnachtsfest nicht von einem irregeleiteten Attentäter nehmen lassen.

Reaktion mit Augenmaß ist gefragt, ohne Hysterie zu schüren

Hein befürchtete, dass der Attentäter mit diesem Anschlag genau das erreiche, was er bezwecke: Angst schüren und scharfe Reaktionen der Politik hervorrufen. Nun sei ein Handeln mit Augenmaß erforderlich. Der Anschlag sei zu verurteilen und die Straftat konsequent zu verfolgen. Hysterie zu schüren, sei dagegen völlig falsch: «Dass wir deswegen die Weihnachtsmärkte jetzt schließen, oder dass wir uns in unser Zimmer zurückziehen, das halte ich für die vollkommen falsche Reaktion», so Bischof Hein.

Hein äußerte die Hoffnung, dass Menschen in ihrer Suche nach Trost die Kraft des Gebetes für sich entdeckten und rief dazu auf, für die Menschen zu beten, die unmittelbar von dem Attentat betroffen seien, sei es als Verwundete, Überlebende oder Angehörige. (21.12.2016)

2016-12-23

Lesetipp:

Lesen Sie hier die «Weihnachtsgedanken» von Bischof Martin Hein in der Fuldaer Zeitung, in denen er zu den Ereignissen von Berlin Stellung bezieht und der Frage nachgeht, wie die Weihnachtsgeschichte auch im Jahr 2016 Halt und Zuversicht geben kann:

PDF-Dokument

Internetradio:

Kurz nach den Ereignissen in Berlin hat sich Bischof Martin Hein geäußert und spricht im medio-Beitrag über das Attentat und was man jetzt tun kann. Ein Beitrag von Pfarrer Christian Fischer, Leiter des Medienhauses der EKKW:

Anhören...

a21936

Verleihung des Kurhessischen Medienpreises
«Reformation – neu ins Bild gesetzt» - Presseverband vergibt erstmals Kunstpreis

Kassel (medio). Der Evangelische Presseverband Kurhessen-Waldeck hat am Freitagabend (16.12.) den Kurhessischen Medienpreis 2016 zum Thema «Reformation – neu ins Bild gesetzt» vergeben. Zum ersten Mal seien damit künstlerische Arbeiten prämiert, teilte der Verband mit. Ausgeschrieben und vergeben wurde der Mediepreis in Kooperation mit der Kunsthochschule Kassel.
 
2016-12-19
Der mit 2.500 Euro dotierte erste Preis wurde an Nicolas Wefers verliehen. Die Fotoarbeit des 29-Jährigen «O.T. (Keine spitzen Kreuze erlaubt)» zeigt eine aufblasbare Kirche, die mehr einer Hüpfburg als einem üblichen Gotteshaus ähnelt. Der Jury habe Motiv und künstlerische Umsetzung gefallen, heißt es in der Mitteilung. Die zusammengesackte Kirche im Nirgendwo einer Landschaft biete viele Assoziationsmöglichkeiten für eine «Re-formierung der Kirche».

Der zweite Preis in Höhe von 1.500 Euro ging an Marvin Madeheim (Jahrgang 1989) für seine Foto- und Installationsarbeit «Wilhelmshöher Allee 330». Dafür baute Madeheim den Kubus des Gebäudes des Landeskirchenamtes mit Klötzen nach und fotografierte sie im ortlosen Raum. Aus Sicht der Jury sei es Madeheim durch den unkonventionellen Umgang mit dem Material gelungen, sich mit der Architektur und der Reformation auseinanderzusetzen.

Den dritten Preis mit einem Preisgeld von 1.000 Euro erhielt Olga Holzschuh (Jahrgang 1985) für ihre Arbeit «Autoillumnescent». Holzschuh inszenierte und fotografierte Menschen, die wie ein Chor zusammenstehen, dabei aber konzentriert auf ihr Smartphone oder Tablet starren. Im dunklen Raum werden sie nur noch vom Licht der Displays beleuchtet. Bei dieser Arbeit habe die Spannung zwischen Kommunikation und Kontemplation, die die Arbeit vermittelt, die Jury überzeugt.

Preisausschreibung und Jury

Der Evangelische Presseverband hatte zusammen mit der Kunsthochschule Kassel deren Absolventen ausgewählt und eingeladen. Neun Künstlerinnen und Künstler wurden beauftragt, eine Arbeit zum Thema «Reformation – neu ins Bild gesetzt» zu erstellen. Dabei wurde vor allem auf den Begriff der «Freiheit» Wert gelegt – auch im Hinblick auf die künstlerische Umsetzung. Obwohl alle Kunstgattungen zum Wettbewerb zugelassen wurden, sei die Fotografie besonders stark vertreten gewesen, so der Verband. Die eingereichten Arbeiten zeigten ein breites Spektrum der künstlerischen Auseinandersetzung: von der Fotografie bis zur Malerei, von der Lichtinstallation bis zum multimedialen Spiel. Die Kunstwerke, die alle angekauft werden können, waren für zwei Wochen als Ausstellung im Foyer des Landeskirchenamtes zu sehen. Die Preisverleihung fand zur Finissage statt.

In der Jury wirkten mit: Henriette Gallus (Leiterin der Kommunikation der documenta 14), Joel Baumann (Rektor der Kunsthochschule), Prof. Dr. Thomas Erne (Institut für Kirchenbau und Kirchliche Kunst der Gegenwart an der Philipps Universität Marburg), Dirk Schwarze (langjähriger Leiter der HNA-Kulturredaktion, Autor mehrere Bücher zur documenta), Christine Lang-Blieffert (2. Vorsitzende des Evangelischen Presseverbandes Kurhessen-Waldeck) und Pfarrerin Petra Schwermann (Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit und Sprecherin der Evangelischen Landeskirche von Kurhessen-Waldeck).

Der Evangelischer Presseverband Kurhessen-Waldeck (EPV)

Der EPV wurde 1948 gegründet mit dem Ziel «der Förderung des evangelischen Schrifttums und des evangelisch-christlichen Geistes in Presse, Schrifttum, Film, Theater, Rundfunk, Musik, Bild und Kunst». Heute zeichnet sich die Arbeit des gemeinnützigen Vereins hauptsächlich durch die finanzielle Unterstützung von Publikationen im kirchlichen Bereich, einschließlich Dissertationen, der Unterstützung der Bibliotheksarbeit in den Gemeinden und der Vergabe des kurhessischen Medienpreis aus. Dieser wird seit 1995 vergeben und ging in dieser Zeit an so unterschiedliche Gattungen wie Web-Seiten, Kinderbücher, Gemeindebriefe, Hörfunkbeiträge, Handyfilme. (19.12.2016)

Linktipp:

Informationen zum Evangelischen Presseverband Kurhessen-Waldeck finden Sie im Internet unter:

ekkw.de/epv

a21933

Bekenntnisorientierter Religionsunterricht in Hessen
Interreligiösen Fortbildungsreihe «Lernen im Dialog» gestartet

Frankfurt a. M. (medio). Mit einer neuen Fortbildungsreihe unter dem Titel «Lernen im Dialog» können muslimische, katholische und evangelische Lehrerinnen und Lehrer aus unterschiedlichen Schulen im Rhein-Main-Gebiet ab sofort Themen rund um Jesus und Mohammed im Dialog diskutieren. Mit dem Pilotprojekt, das es erstmalig in der hessischen Fortbildungslandschaft gibt, soll es Lehrkräften ermöglicht werden, in interreligiös besetzten Teams exemplarisch die Perspektive zu wechseln und ihre Fachkompetenz zu erweitern, teilte Dr. Anke Kaloudis vom religionspädagogisches Institut der EKKW und der EKHN (RPI) mit.

Initiiert wurde das Projekt neben dem RPI vom Hessischen Kultusministerium und dem Pädagogischen Zentrum Naurod und soll den bekenntnisorientierten islamischen Religionsunterricht flankieren, den es Hessen seit vier Jahren gibt, so Kaloudis. Beteiligt seien Schulen in Wiesbaden, Friedberg, Rüsselsheim, Offenbach, Darmstadt und Hanau. Die Fortbildung erstreckt sich von November 2016 bis Juni 2017, sagte Kaloudis gegenüber der landeskirchlichen Medienagentur «medio». Danach sollen weitere Veranstaltungen in Angriff genommen werden, die auch weitere Schulen berücksichtigten.

In der Fortbildungsreihe, die sich an Lehrerinnen und Lehrer der Fächergruppe Religion/Ethik wendet, werde anhand grundlegender religiöser Themen auf inhaltlich-fachliche und didaktisch-methodische Fragen eingegangen, heißt es im Flyer zur Reihe. Die Teilnehmenden arbeiten im Team ihrer Schulen und entwickeln Ideen für gemeinsame Projekte. Im Fortbildungszeitraum müssen acht Veranstaltungsmodule absolviert werden, von denen sechs Veranstaltungen verpflichtend sind. Vier Module können als Team ausgewählt werden.

Info-Kontakt: Religionspädagogisches Institut der EKKW und der EKHN, Dr. Anke Kaloudis, Tel.: (069) 92107 299, E-Mail: anke.kaloudis@rpi-ekkw-ekhn.de (16.12.2016)

2016-12-16

Linktipp:

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:

rpi-ekkw-ekhn.de/(...)

a21932

Evangelisches Programm auf dem 57. Hessentag
Rüsselsheimer Stadtkirche wird zur «Zeitkirche»

Rüsselsheim / Darmstadt / Kassel / Frankfurt (medio).  Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW), die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN),  und die Diakonie Hessen gestalten auf dem 57. Hessentag zum achten Mal gemeinsam eine «Hessentagskirche». Vom 9. bis 18. Juni erwartet die Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges Programm mit fast 50 Veranstaltungen von Kabarett bis Pop und von Lesung bis Gottesdienst. Eintrittskarten für die kostenpflichtigen Veranstaltungen unter anderem mit der Band Fools Garden oder dem Sänger Stefan Gwildis sind ab sofort online auf www.hessentag2017.de erhältlich.


Stadtkirche verwandelt sich in «Zeitkirche»

Eine Attraktion ist aber auch die Stadtkirche selbst, die beim Hessentag zur «Zeitkirche» wird. Die Lichtdesigner Moritz Herdt und Martin Völker verwandeln den Bau in einen visuellen Erlebnisraum mit besonderer Wohnzimmeratmosphäre. In der verdunkelten Kirche fällt der Blick auf ein farbig beleuchtetes «Zeitfenster», das die Besucherinnen und Besucher mit großformatigen Licht- und Fotoprojektionen auf eine Reise durch die Menschheitsgeschichte einlädt. Besondere Ereignisse aus Natur, Wissenschaft, Industrie und Kultur wecken Erinnerungen an eigene Erlebnisse von Freude, Trauer, Erfolg und Scheitern. Die «Zeitkirche» führt den Gästen so persönliche Sternstunden aber auch Irrwege vor Augen.

Vom Glauben mehr Gelassenheit lernen

Die «Zeitkirche» möchte dabei den Blick auf den eigenen Umgang mit der Zeit öffnen. Abseits des Alltags, der geprägt ist von Stress und Betriebsamkeit, von Tagen zwischen Hoffen und Bangen, Lust und Melancholie, ist die «Zeitkirche» der Ort, neu und vielleicht verändert, gestärkt und ermutigt, in den Alltag zurück zu kehren. «Der Glaube macht uns zuversichtlich für einen gelassenen Umgang mit der Zeit. Und genau aus dieser Gelassenheit erwächst die Kraft, Verantwortung zu übernehmen, nicht nur für uns selbst», erklärt der Hessentagsbeauftragte der EKHN, Pfarrer Wolfgang H. Weinrich. «Alles hat seine Zeit - so heißt es schon in der Bibel. Gerade in einer Zeit, in der vieles gleichzeitig geschieht, kann dieser Satz frei machen für Dinge, die im Augenblick wichtig sind und ermutigen, anderes getrost bei Seite zu legen», sagt Pfarrer Dieter Dersch, Hessentagsbeauftragter der EKKW.

Von Lesungen bis Nachtgedanken

Zum Programm der «Zeitkirche» zählen tägliche Mittags- und Nachtgedanken sowie Lesungen, Gottesdienste oder  ausgewählte Veranstaltungen mit prominenten Gästen. Ergänzt wird das Programm durch Präsentationen des regionalen Diakonischen Werkes und durch  Mitarbeitende des Evangelischen Dekanats Groß-Gerau-Rüsselsheim, die Besucherinnen und Besucher der «Zeitkirche» begleiten. Alle gemeinsam bilden mit Ehrenamtlichen der Kirchengemeinden Rüsselsheims und Groß-Geraus den Stab der Mitwirkenden rund um das  Haus der Kirche und Stadtkirche.

Karten-Vorverkauf hat begonnen

Die evangelische Kirche präsentiert in der Rüsselsheimer Stadtkirche im Zentrum des Ortes an zehn Tagen ein abwechslungsreiches Kulturprogramm. Hautnah erleben lassen sich Künstler wie der Hamburger Sänger Stefan Gwildis mit Begleitung, (16. Juni), die Pop-Band Fools Garden (14. Juni) und die A-Capella Comedygruppe Lalelu (11.Juni). Diese Veranstaltungen sind kostenpflichtig. Außerdem bieten die Kirchen ein spezielles Kinder- und Familienprogramm an, zu dem alle Eintritte frei sind. (15.12.2016)

2016-12-16

Linktipp:

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:

zeitkirche.de

a21930

Verabschiedung von Ute Stey und Einführung von Timo Koch
Wechsel in der Leitung des Dezernates Bau und Liegenschaften der Landeskirche

Kassel (medio). Mit einem Gottesdienst und anschließenden Festakt im Kasseler Haus der Kirche wurde am Montag (5.12.) der Wechsel in der Leitung des Dezernates Bau und Liegenschaften der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck vollzogen. Wie die Pressestelle der Landeskirche mitteilte, wurde die langjährige Dezernentin für den Bereich Bau und Liegenschaften, Oberlandeskirchenrätin Ute Stey, in den Ruhestand verabschiedet und Kirchenrechtsoberrat Timo Koch als neuer Dezernent eingeführt. Zuvor war Koch bereits mit der Wahrnehmung der Geschäfte des Baudezernats beauftragt.

Prälatin Marita Natt würdigte in ihrer Ansprache das Wirken der scheidenden Dezernentin. Ute Stey habe vieles mit auf den Weg gebracht, wie z. B. die Neustrukturierung und Verbesserung der Verwaltung der Erbbaurechtsverträge. Als Gleichstellungsbeauftragte habe sich Stey zudem u. a. für die sprachliche Gleichbehandlung von Männern und Frauen in der Verwaltungssprache eingesetzt und sich im Mentoringprogramm für Theologinnen engagiert. Prälatin Natt betonte: «Wir Frauen verdanken Ihnen viel!», heißt es in der Mitteilung.

Timo Koch, der sein Amt am 1. Januar 2017 antreten wird, ist nach Einschätzung Natts auf dieses Amt bestens vorbereitet. Koch sei einer, der die Arbeit seit langem kenne. «Es sind keine leichten Zeiten, lieber Herr Koch, aber Sie sind bestens vorbereitet, erprobt, erfahren, erfolgreich», so die Prälatin. Natt wünschte dem künftigen Dezernenten, dass die anstehende Umsetzung der Entscheidungen zum Zukunftsprozess in gemeinsamer Verantwortung der Gemeinden, der Kirchenkreise und der Bauabteilung getragen werden.

Zu den Personen:

Timo Koch wurde 1974 in Kassel geboren. Nach Abitur und Zivildienst studierte er ab 1995 Rechtswissenschaften an der Georg-August-Universität in Göttingen. Von 2001 bis 2003 absolvierte er sein Referendariat am Oberlandesgericht in Frankfurt sowie in den juristischen Dezernaten der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. Nach seinem Zweiten juristischen Staatsexamen im Jahr 2003 arbeitete er zunächst als juristischer Mitarbeiter im Landeskirchenamt, ehe er im Jahr 2006 die Leitung des Rechtsreferats übertragen bekam. Seit dem 1. Januar 2012 nimmt Koch die Geschäfte im Baudezernat wahr. Es handelt sich dabei im Besonderen um die Aufgabenfelder Gebäudemanagement, Bauberatung, Denkmalpflege und kirchliche Kunst.

Ute Stey war seit 1993 als Juristin im Landeskirchenamt tätig. Von 1995 bis 2006 war sie als Dezernentin für Grundstücksangelegenheiten zuständig; nach der Neustrukturierung der Dezernate war sie seit 2006 als Dezernentin mit den Bereich kirchengemeindliches Bauen, Liegenschaften und landeskirchliche Bauten betraut. Gleichzeitig widmete sie als landeskirchliche Gleichstellungsbeauftragte sich auch der Förderung der Gleichstellung von Männern und Frau. (13.12.2016)

2016-12-16

Linktipp:

Informationen zum Dezernat Bau und Liegenschaften finden Sie im Internetauftritt des Landeskirchenamtes unter:

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a21898

Amtsnachfolgerin von Oberlandeskirchenrat Rüdiger Joedt
Anne-Ruth Wellert wird Dezernentin für Arbeits- und Schulrecht

Kassel (medio). Dr. Anne-Ruth Wellert, Leiterin des Rechtsreferates der Landeskirche, wird Dezernentin für Arbeits- und Schulrecht der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. Der Rat der Landeskirche hat die 41jährige am Freitag (9.12.) in Kassel zur Nachfolgerin von Oberlandeskirchenrat Rüdiger Joedt berufen, der zum 30. April 2017 in den Ruhestand treten wird, teilte die Pressestelle der Landeskirche mit. Als Dezernentin wird sie dem Kollegium des Landeskirchenamtes und damit der Kirchenleitung angehören.


Zur Person:

Dr. Anne-Ruth Wellert wurde 1975 in Rehren (Landkreis Schaumburg) geboren. Nach dem Abitur studierte sie ab 1995 Rechtswissenschaften an der Georg-August-Universität in Göttingen. 2003 promovierte Wellert im Fach Staatskirchenrecht. Von 2004 bis 2012 arbeitete sie als Juristin in verschiedenen Funktionen im Kirchenrechtlichen Institut der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und im Kirchenamt der EKD: So war sie 2006 als Referentin für Menschenrechtsfragen und von Dezember 2007 bis April 2012 als Referentin für Kirchenmitgliedschaftsrecht, Internationales Recht und Menschenrechte tätig. Gleichzeitig nahm sie die Aufgaben der juristischen Referentin der Union Evangelischer Kirchen in der EKD (UEK) wahr. Im Mai 2012 wechselte sie in das Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und leitet seitdem das Rechtsreferat. Dr. Wellert engagiert sich zudem im Aufsichtsrat der diakonischen Einrichtung Hephata – Hessisches Diakoniezentrum e.V. Die Juristin ist verheiratet; das Ehepaar hat eine Tochter und einen Sohn. (09.12.2016)

2016-12-09

Linktipp:

Weitere Informationen zum Dezerat für Arbeits- und Schulrecht finden Sie im Internetauftritt des Landeskirchenamtes:

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