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Vom 29. April bis 6. Mai:
«Woche für das Leben» 2017: Kirchen fragen nach dem Designerbaby

Hannover/Bonn/Kassel (epd). «Kinderwunsch - Wunschkind - Designerbaby» lautet das Motto der ökumenischen «Woche für das Leben» 2017. Die diesjährige christliche Initiative setze sich mit den Wünschen nach einer sorgenfreien Schwangerschaft, einer glücklichen Geburt, einem gesunden Kind und einem guten Heranwachsen des Kindes auseinander, teilten die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die katholische Deutsche Bischofskonferenz mit. In diesem Jahr findet die «Woche für das Leben» vom 29. April bis 6. Mai statt.


Ökumenischer Gottesdienst in der Kasseler Martinskirche eröffnet Aktion bundesweit

Die Bundesweite Aktion wird mit einem ökumenischen Gottesdienst am 29.04. um 11 Uhr in der Martinskirche in Kassel von dem Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm, und dem Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, eröffnet. Auch der Bischof der Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck, Prof. Dr. Martin Hein, und der Bischof des Bistums Fulda, Heinz Josef Algermissen, werden im Gottesdienst mitwirken. Im Anschluss an den Gottesdienst findet ein Empfang für alle Gottesdienstteilnehmer in der Alten Brüderkirche (Renthof 3, 34117 Kassel) statt.

Schüler-Projekttag am 28. April in Kasseler Jugendkulturkirche

Zum Jahresthema der ökumenischen Woche für das Leben wird am 28. April 2017, einen Tag für der offiziellen Eröffnung, in Kassel ein besonderer Projekttag für Schüler und Schülerinnen innen der Qualifikationsphase «Q2» angeboten. Beginn ist um 9 Uhr in der CROSS jugendkulturkirche kassel am Lutherplatz. In den Tag führt ein Referat von Dr. Minou Friele von der Forschungsstelle Ethik der Universität Köln ein. Im Anschluss sind die Schülerinnen und Schüler zu insgesamt sieben Workshops eingeladen, in denen es u.a. um die Themen Präimplantationsdiagnostik, genetische Diagnostik am Lebensanfang oder bioethische Fragen zur Reproduktionsmedizin gehen wird. Das komplette Workshop-Programm finden Sie im Download rechts.

nach den Workshops berichten die Jugendlichen unter dem Motto «Was uns bewegt hat» in Statements und mit Fragen aus den Workshops. Der Tag schließt mit einem Reisesegen um 14:30 Uhr. Info-Kontakt: RPI der EKKW und EKHN, Pfarrer Frank Bolz, Tel.: (0561) 9307-146, E-Mail: frank.bolz@rpi-ekkw-ekhn.de.

Stichwort «Woche für das Leben» 2017

Bei der «Woche für das Leben» soll es in diesem Jahr um Zeugung, Schwangerschaft und Geburt und die damit zusammenhängenden Fragen der reproduktionsmedizinischen Techniken und der diagnostischen Verfahren gehen, hieß es. Themen seien unter anderem das Erkennen genetischer Defekte und Krankheiten vor Implantation oder Geburt. Diskutiert würden zudem Fragen zur Veränderung der DNA eines Menschen (Genome Editing) und zum Einfrieren von Eizellen (Social Egg Freezing). Hierbei stellen sich vielfältige ethische Fragen, etwa die nach dem Umgang mit «überzähligen» Embryonen, nach dem möglichen Auseinanderfallen biologischer, rechtlicher und sozialer Elternschaft oder die nach der Gefahr von Selektionen. (06.04.2017)

2017-04-20

Nachgefragt:

Bischof Martin Hein im Interview zur Fortpflanzungsmedizin aus christlicher Sicht und dazu, wie die Kirchen Einfluss auf die Fortpflanzungsmedizin nehmen können:

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Service und Info:

Themenheft, Info-Flyer und Plakate zur ökumenischen Woche stehen im Internet bereit unter:

woche-fuer-das-leben.de

Nachgefragt:

Frank Bolz, Studienleiter des RPI, im Interview zum Schülerprojekttag der «Woche für das Leben»:

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Schüler-Projekttag:

Hier finden Sie das Workshop-Programm des Schülerprojekttags am 28. April in der Kasseler Jugendkulturkirche mit Informationen zu den Referenten und Referentinnen:

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a22434

Taufe, Trauung und Silberhochzeit in Niedergründau
3.000 Motorradfahrer beim 36. «Anlassen» in Gelnhausen

Gelnhausen (epd/medio). Gut 3.000 Motorradfahrer aus nah und fern haben am Sonntag an der Bergkirche Niedergründau bei Gelnhausen die Saison eröffnet. 1.200 Menschen konnten am Gottesdienst in der vollbesetzten Kirche teilnehmen, wie der evangelische hessische Motorradpfarrer Thorsten Heinrich dem Evangelischen Pressdienste (epd) sagte. Knapp 2000 weitere Biker verfolgten die Feier bei trüber Witterung in einer Außenübertragung. Nach dem Gottesdienst startete ein Korso zum Festplatz Gelnhausen, wo ein Festprogramm vorbereitet war. 25 Motorradpolizisten begleiteten den Zug der Biker.

Beim 36. traditionellen «Anlassen» der Maschinen wurden auch zwei Kinder von Motorradfahrern getauft. Ein Biker-Paar heiratete, ein weiteres feierte seine Silberhochzeit. Im Stehen applaudierte die Bikergemeinde einem 80-jährigen Motorradfahrer, der in dem Gottesdienst von seinem bewegten Leben auf zwei Rädern erzählte.

Im vergangenen Jahr waren bei Sonnenschein rund 10.000 Motorradfahrer nach Niedergründau gekommen, 2015 ebenfalls. Im Jahr 2014 waren es bei Regen nur etwa 1.500. Pfarrer Heinrich ist seit 2012 mit einer halben Stelle für die Motorradfahrerseelsorge der hessen-nassauischen und der kurhessischen Kirche zuständig. Er ist seit 36 Jahren Biker. Das «Anlassen» der Motoren wird vom Verband Christlicher Motorradfahrer (VCM) und dem evangelischen Beauftragen für Motorradseelsorge ausgerichtet. Kooperationspartner sind wie in den Vorjahren der ADAC Hessen-Thüringen und der Deutsche Kraftfahrzeug-Überwachungsverein (Dekra).

Besondere Motorrad-Freizeit im Reformationsjahr

2017-04-24
Die Biker-Pfarrer der Landeskirche bieten zudem im Reformationsjahr eine besondere geführte Tour durch die kurhessische und thüringische Kirchengeschichte ein. Unter dem Motto «Reformation er - fahren» können Interessierte vom 16. bis 20. August bei täglichen Ausfahrten mit ihren Motorrädern auf den Spuren von Martin Luther zu Orten der Reformation in Hessen und Thüringen reisen.

Ausgangspunkt ist die Evangelische Erholungs- und Bildungsstätte in Brotterode (Kirchenkreis Schmalkalden), von wo aus u.a. eine Tour über den Rennsteig durch den Thüringer Wald nach Glasbach, Möhra und Eisenach (Lutherhaus, Bachhaus, Automobil-Museum) mit Besichtigung der Wartburg und einem Biker-Gottesdienst in der Kapelle der Wartburg vorgesehen ist. Eine weitere Tour führt die Teilnehmenden über den Rennsteig zu den Lutherstätten Stotternheim und Erfurt (Augustiner-Kloster, Dom, Alte Synagoge). Eine dritte Tour geht zur Schlosskirche in Schwalmstadt-Ziegenhain und zur Stadtkirche in Homberg/Efze. Den Abschluss bildet ein Gottesdienst in der Stadtkirche in Schmalkalden mit Reisesegen.

Neben Motorradpfarrer Heinrich laden ein: Ralph Beyer (Wehretal), Arno Fischer (Brachttal), Berthold Kraft (Holzhausen), Reinhard Natt (Kassel) und Christoph Nordmeyer (Schmalkalden). Anmeldung bis 1. Juni bei: Thorsten Heinrich, Pfarrgartenstr. 12, 65719 Hofheim, Tel.: (06192) 37001, E-Mail: bikerpfarrer@zentrum-verkuendigung.de, Kosten 195 Euro pro Person im Doppelzimmer mit HP incl. Eintrittsgelder und geführte Touren. (06.04.2017)

Linktipp:

Weitere Informationen zum «Anlassen» und zur Motorrad-Freizeit im August unter:

vcm-ffm.de

Linktipp:

Die Evangelische Kirchengemeinde «Auf dem Berg» Gründau mit der Bergkirche finden Sie im Internet unter:

kirche-aufdemberg.de

a22181

Vom Eichhof in Bad Hersfeld bis nach Heringen
133 Traktoren wollen auf Lutherweg pilgern

Bad Hersfeld (epd). 133 Traktoren werden sich am Samstag, 29. April, auf einen besonderen Pilgerweg von Bad Hersfeld nach Heringen begeben. Die Traktoren folgten auf der rund 36 Kilometer langen Strecke dem Weg, den Martin Luther vor fast 500 Jahren durch die Region genommen habe, sagte Pfarrer Thomas Funk, Leiter der elfköpfigen Vorbereitungsgruppe der Aktion, am Freitag dem Evangelischen Pressedienst (epd). «Wir wollen damit zeigen, dass Kirche in Bewegung ist», erläuterte er.

So werde es nach dem Start um 11 Uhr am Landwirtschaftszentrum Eichhof zunächst im Kurpark Bad Hersfeld, dann in Sorga, Friedewald, Ansbach und Heimboldshausen verschiedene Aktionen und Feste zur Treckerparade geben. Geplant seien unter anderem Anspiele, die das Geschehen vor 500 Jahren in Bezug zu heute setzten. An jeder Station werde ein Moderator zudem auf die rund 25 Motivwagen hinweisen, die von Kirchengemeinden und Einrichtungen gestaltet und von Traktoren gezogen würden. Den Abschluss bilde ein Fest um 17 Uhr in Heringen, zu dem unter anderem auch Bischof Martin Hein, der Staatsminister im Auswärtigen Amt Michael Roth (SPD), der auch Mitglied der Landessynode ist, sowie Pröpstin Sabine Kropf-Brandau erwartet würden.

«Es hat eine Superresonanz aus der Region gegeben», freute sich Funk über die hohe Beteiligung. Damit sei die vorgesehene Mindestbeteiligung von 95 Traktoren - analog zu den 95 Thesen Martin Luthers - deutlich übertroffen. Bis vor kurzem noch seien Anmeldungen von Traktoristen eingegangen, die gerne mitfahren würden. Fast alle Pfarramtskollegen aus dem Kirchenkreis seien zudem an dem Tag in Aktionen mit eingebunden. «Der ganze Tag wird die Botschaft sein», sagte Funk. Er selbst werde mit einem Traktor der Marke Fendt Farmer 3S aus dem Jahr 1967 den Zug anführen, der rund vier Stunden für die Strecke brauchen werde. «Wir wollen nicht schneller als zehn bis zwölf Kilometer pro Stunde fahren», sagte Funk. (24.04.2017)

2017-04-24

Linktipp:

Den Evangelischen Kirchenkreis Hersfeld, der die Aktion veranstaltet, finden Sie unter:

kirchenkreis-hersfeld.de

Linktipp:

Den Verlauf des Lutherwegs 1521 und weitere Informationen finden Sie unter:

lutherweg1521.de

a22433

Handwerkergottesdienst zum Tag der Arbeit in Bad Hersfeld

Bad Hersfeld / Kassel (medio). Die Kreishandwerkerschaft Hersfeld-Rotenburg nimmt das Jubiläumsjahr der Reformation zum Anlass, und lädt gemeinsam mit dem Evangelischen Kirchenkreis Hersfeld und dem Fachdienst Handwerk Kurhessen-Waldeck am 1. Mai 2017 zu einem Handwerkergottesdienst nach Bad Hersfeld ein. Beginn ist um 16 Uhr in der evangelische Stadtkirche, teilte Dieter Lomb, Fachreferent Handwerk des Referats Wirtschaft-Arbeit-Soziales mit.

An der Gestaltung des Gottesdienstes, in dem der Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Prof. Dr. Martin Hein, predigen wird, wirken auch Handwerkerinnen und Handwerker aus der Region mit. Die Leitung hat der Dekan des Kirchenkreises Hersfeld, Dr. Frank Hofmann, so der Fachreferent. Im Anschluss bestehe die Möglichkeit zu Austausch und Gespräch bei Speis und Trank in der «Kirchner-Scheune».

Vor rund 500 Jahren predigte Martin Luther auf dem Rückweg vom Reichstag in Worms in Bad Hersfeld. Sein berühmtes Wort «Hier stehe ich und kann nicht anders» hätte ihn endgültig zum Volkshelden gemacht und seine Predigten erhielten großen Zulauf, erklärte Lomb gegenüber der landeskirchlichen Medienagentur «medio». Bereits 1520 habe Luther in der Schrift «An den christlichen Adel...» die Gleichwertigkeit handwerklicher Arbeit mit den geistlichen Berufen betont, so Lomb. (06.04.2017)

2017-04-06
a22453

Bischofschat zum Thema: «Reformation, Ökumene und das gemeinsame Abendmahl»
Bischof Hein: «Evangelisch sein heißt, für meinen eigenen Glauben einstehen»

Kassel (medio). «Evangelisch sein heißt für mich, für meinen eigenen Glauben einzustehen», sagte Bischof Prof. Dr. Martin Hein im einstündigen «Bischofschat» mit über 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Donnerstagabend (20.04.) auf ekkw.de.

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Themen Reformation und Ökumene sowie das gemeinsame Abendmahl. Auch die Frage, was es heißt evangelisch zu sein, beschäftigte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

So schrieb «Ferdinand»: «Für mich ist evangelisch sein, immer wieder selbstkritisch meinen Glauben zu hinterfragen und auch einmal an Gott zweifeln zu können, um dann doch wieder zu ihm zurück zu kehren.» «MonaLisa» wiederum erklärte, dass sie zwar von den katholischen Riten im Gottesdienst von Kindheit an begeistert worden wäre, dennoch sei sie Protestantin aus Überzeugung: «Dass auch Frauen ordiniert werden können, finde ich super», sagte sie. Auch in der evangelischen Kirche sei das ein langer Weg gewesen, betonte Bischof Hein. «Hinter die Erfahrungen, dass Frauen Pfarrerinnen sind, können wir nie mehr zurückgehen!», so der Bischof weiter.

2017-04-24
Besonders beschäftigte die Chatter auch das Thema des gemeinsamen Abendmahls von evangelischen und katholischen Christen. Viele berichteten von ganz persönlichen Erlebnissen. So schrieb Katho: «Die Katholiken könnten mehr Nähe beim Abendmahl übernehmen. Das empfinde ich oft als sehr distanziert.» Susa wiederum erzählte: «In unserer Gemeinde kommen durchaus katholische Mitbürger zum Abendmahl, gerade jetzt zu den Konfirmationsfeiern. Umgekehrt traut man sich das aber nicht so wirklich.» Trotz der Unisicherheit sagten einige Teilnehmer, dass sie schon einmal an einer katholischen Eucharistiefeier teilgenommen, aber sich nicht willkommen gefühlt hätten. «Das gemeinsame Zeugnis von uns Christen wird durch die Trennung am Tisch des Herrn verdunkelt», bedauerte Hein.

Der Bischof machte jedoch Hoffnung, dass es eine Aussicht auf ein gemeinsames Abendmahl in der Zukunft gäbe: «Die Zeit ist reif! und die Zeit ist günstig! Die Verlautbarungen aus Rom oder aus den Bistümern klingen hoffnungsvoll!», bekannte der Bischof. 

Die Chatter waren sich einig, dass es in Zukunft sogar nötiger sei, dass Protestanten und Katholiken mit einer Stimme sprechen und sich des christlichen Glaubens gemeinsam vergewissern. Der Chatter «Trompeter» sprach von einer Sehnsucht nach Gemeinschaft, die stärker ausgedrückt werden müsse. «Steffen» forderte: «Wir müssen unseren Glauben gemeinsam vertreten und leben, nicht versteckt, nicht nur sonntags von 10 bis 11.» «MonaLisa» wiederum schrieb: «Gemeinschaft und Liebe ist, was für mich den Glauben stark macht, und wie schön ist es diesen mit anderen zu teilen.» «Susa» gab zu bedenken, dass das Zusammenrücken wohl noch einige Generationen brauchen werde, dass jedoch das Reformationsjubiläum ein großer Schritt vorwärts sei.

Auch der Bischof zeigte sich erfreut über die Auswirkungen der Reformationsfeiern auf die Ökumene. «Wir feiern allein in diesem Jahr drei große ökumenische Buß- und Versöhnungsgottesdienste.» Die Chatter berichteten außerdem über positive ökumenische Erfahrungen in ihren Gemeinden, wünschten sich aber für die Zukunft einen noch stärkeren Austausch und ein Zusammenwachsen.

Mit einem spontan formulierten Segen verabschiedete sich der Bischof um 21 Uhr von den Chattern: «Ich wünsche euch allen, dass ihr in diesem Frühjahr und Sommer gute Erfahrungen mit eurem Glauben macht und erlebt, dass ihr nicht allein seid: Viele sind mit euch unterwegs. Und vor allem: Gott begleite euch!»

Gute Resonanz und Einladung zum nächsten Chat im November

Der Moderator des Chats und Leiter des Medienhauses der Landeskirche, Pfarrer Christian Fischer, zeigte sich erfreut von der guten Resonanz auf das Gesprächsangebot und die konzentrierte Diskussion: «Wir waren uns bewusst, dass das Thema «Reformation und Ökumene» Erwartungen auch im Hinblick auf konkrete Schritte auslösen wird. Das starke Interesse zeigt, dass das Thema viele Menschen interessiert und sie sich schnellere Ergebnisse in der Ökumene, zum Beispiel beim Abendmahl wünschen.» Der Chat habe wieder einmal die Chance geboten, ganz ehrlich mit dem Bischof zu reden, ohne große Hürden, betonte Fischer, der die Internetnutzer zum nächsten «Bischofschat» am 20. November 2017 von 20 bis 21 Uhr einlud. Das Thema im Herbst: Der Buß- und Bettag.

Stichwort: Onlinechat mit Bischof Hein

Martin Hein ist im Onlinechat seit seiner Wahl zum Bischof der Evangelischen von Kurhessen-Waldeck im Jahr 2000 regelmäßig im Internet erreichbar. Um den Themenchat, der im Frühjahr und im Herbst eines jeden Jahres von der medio-Onlineredaktion im Medienhaus der Landeskirche veranstaltet wird, hat sich mittlerweile eine «Chattergemeinde» entwickelt. Neben Stammbesuchern gibt es auch feste Rituale, wie z. B. einen Schlusssegen, den der Bischof im Chatroom spricht. (20.04.2017)

Rückschau:

Martin Hein ist im Onlinechat seit seiner Wahl zum Bischof der Evangelischen von Kurhessen-Waldeck im Jahr 2000 regelmäßig im Internet erreichbar. Informieren Sie sich hier über frühere Chats:

weiter...

a22512

Mit voller Hingabe im Dienst an der Gemeinschaft
Reformationsjubiläum der Evangelischen Polizeiseelsorge in Hessen

Marburg (medio/epd). «Das Wort «Polizei» kam ziemlich genau zur selben Zeit in Deutschland auf, als sich auch die Reformation ihren Weg bahnte», darauf wies der Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW), Prof. Dr. Martin Hein, bei einer Reformationsfeier der Evangelischen Polizeiseelsorge in Marburg hin. Bei einem Gottesdienst in der Lutherischen Pfarrkirche St. Marien und einem Festakt im historischen Rathaussaal wurde dabei die Arbeit der Polizeiseelsorge gewürdigt, berichtete Pfarrer Karl-Günter Balzer, Öffentlichkeitsbeauftragter im Sprengel Waldeck und Marburg.

Landespolizeipfarrer Kurt Grützner (EKKW) rückte in seiner Predigt im Festgottesdienst die Aufgaben der Polizeiseelsorge in den Mittelpunkt und betonte ihre ökumenische Verbundenheit. Bischof Martin Hein sagte in seinem Grußwort: «Polizistinnen und Polizisten stehen mit Leib und Seele im Dienst des Gemeinwesens (griechisch:  der «politeia»).» Es sei gut, dass die Kirchen die Möglichkeit haben, für alle Polizisten Seelsorge anzubieten, und zwar nicht nur für die christlichen, so der Bischof.

2017-04-22

Dass gerade das Angebot der Seelsorge eine unverzichtbare Aufgabe sei, würdigte der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier. Ausdrücklich dankte er den Kirchen, dass sie den Polizistinnen und Polizisten bei ihrem schwierigen und belastenden Dienst zur Seite stünden. Dem schlossen sich in umgekehrter Richtung im Dank für die vertrauensvolle Zusammenarbeit der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche von Hessen-Nassau (EKHN), Dr. Dr. h.c. Volker Jung, sowie Bischof Hein an. «Wir können uns nur freuen, dass diese Arbeit auch von staatlicher Seite so hoch gewürdigt wird!», erklärte Hein.

Eine Einordnung der Polizeiseelsorge in die Erkenntnisse der Reformation nahm der leitende Polizeipfarrer der EKHN, Wolfgang Hinz, in seinem Festvortrag vor: Luther habe erkannt, dass es vor Gott keine frommen Leistungen geben könne. Und so solle der Mensch in seinem Tun der Gemeinschaft dienen. Damit überwand die Reformation die Trennung zwischen hochangesehenem geistlichen Stand und niedriger weltlicher Arbeit.

Zu der Reformationsfeier der Evangelischen Polizeiseelsorge waren etwa hundert Gäste aus Politik, Polizei, evangelischer und katholischer Kirche eingeladen. Die Polizeiseelsorge ist in Hessen regional organisiert. In allen Polizeidirektionen stehen Seelsorger zur Verfügung. Die Polizeiseelsorge nimmt als Dienst der Kirchen für die Beschäftigten bei der Polizei den Gottesdienst, die Seelsorge und den Unterricht in Berufsethik wahr. Vor allem in akuten Belastungssituationen stehen die Seelsorger als Ansprechpartner bereit. (21.04.2017)

Download:

Lesen Sie hier das Grußwort von Bischof Martin Hein:

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a22474

Bischof Hein gratuliert zur Wahl
Peter Kohlgraf wird neuer Bischof des Bistums Mainz

Mainz/Kassel (medio). In einem Schreiben an das Bistum Mainz gratuliert Bischof Prof. Dr. Martin Hein zur Wahl von Prof. Dr. Peter Kohlgraf zum neuen Bischof des Bistums Mainz. Kohlgraf, der seit 2013 als Professor für Pastoraltheologie an der Katholischen Hochschule in Mainz tätig ist, folgt als Bischof von Mainz auf Kardinal Karl Lehmann, der im Mai 2016 in den Ruhestand trat. Das Mainzer Domkapitel hatte Peter Kohlgraf in geheimer Abstimmung gewählt. Bistum und Vatikan gaben am Dienstag (18.4.) zeitgleich bekannt, dass ihn Papst Franziskus zum neuen Bischof des Bistums Mainz ernannt hat. Ein Termin für die Bischofsweihe stehe laut Internetseite des Bistums allerdings noch nicht fest.

Bischof Hein wertet die Ernennung nach Ostern als gute Botschaft für die katholischen Christen im Bistum Mainz, da die Zeit des Übergangs beendet sei. «Das bedeutet immer auch ‚neuen Schwung‘», so Hein. Der Bischof betont in seinem Schreiben die «gute Nachbarschaft», die das Bistum Mainz mit der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck verbinde und auf einer gemeinsamen Geschichte fuße. Heute würden das Bistum und die Landeskirche gemeinsame Aufgaben gegenüber und mit dem Land Hessen wahrnehmen, heißt es in einer Mitteilung der Pressestelle. Gerade in den Bereichen Schule, Medien und Öffentlichkeitsarbeit gebe es viele Überschneidungen, bei denen sich der Bischof «eine noch fruchtbarere Zusammenarbeit aller Kirchen in Hessen gut vorstellen» könne.

Mit Blick auf das Reformationsjubiläum äußert Hein seine Freude über die «vielen guten und intensiven ökumenische Kontakte», die schon seit langem zwischen der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und dem Bistum Mainz beständen und wünscht sich deren Fortsetzung: «Ich würde mich sehr freuen, wenn wir hier gemeinsam weiter gingen und der Welt ein Zeichen gäben, dass uns mehr verbindet als uns unterscheidet, und dass Unterschied nicht Trennung, sondern Bereicherung bedeuten kann!» (19.04.2017)

2017-04-19

Linktipp:

Das Bistum Mainz finden Sie im Internet unter:

bistummainz.de

a22417

Osterbotschaft des Bischofs:
Martin Hein: «Die Welt ist unsere Aufgabe, denn der Himmel steht uns offen»

Foto: «Der Herr ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden, Halleluja», Lukas 24,6+34. Österlicher Schmuck in der Kasseler Martinskirche. (Foto: medio.tv/Schauderna)
«Der Herr ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden, Halleluja», Lukas 24,6+34. Österlicher Schmuck in der Kasseler Martinskirche. (Foto: medio.tv/Schauderna)
2017-04-18
Kassel (medio). Als Weckruf bezeichnet der Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Prof. Dr. Martin Hein, die Botschaft von der Auferstehung Christi in seiner diesjährigen Osterbotschaft.

Durch die Auferstehung Christi werde deutlich, dass die Grenzen des Todes gesprengt seien: «Wir sind befreit zum Leben!» Diese Erfahrung der Befreiung habe Menschen aufbrechen lassen, die Kirche von innen zu erneuern. Nicht zuletzt daran erinnere das Jubiläumsjahr der Reformation. 

Wir dokumentieren seine Botschaft im Wortlaut:

«Er ist nicht hier, er ist auferstanden!» Diese Botschaft erschütterte die Frauen, die sie als Erste am Grab Jesu hörten. Die Jünger und Jüngerinnen brauchten Zeit, um zu begreifen, was geschehen war. Und bis heute versuchen auch wir zu verstehen, was das bedeutet: Die Grenzen des Todes sind gesprengt.

Eines aber spüren wir sofort: Es ist eine gute Botschaft, es ist sogar die Beste, die uns gesagt werden kann. Tod und Vergänglichkeit haben nicht das letzte Wort. Wir sind befreit zum Leben! Allerdings: Wenn sich unser Blick auf das Diesseits richtet, sehen wir Terror und Gewalt. Christen in Ägypten und im Nahen Osten werden in ihrem Leben bedroht. Sie erleben so ihren persönlichen Karfreitag. Das mahnt uns: Die Welt ist unsere Aufgabe, denn der Himmel steht uns offen.

Im Jubiläumsjahr der Reformation erinnern wir uns auch daran, wie die Erfahrung der Befreiung Menschen aufbrechen ließ, die Kirche von innen her gründlich zu erneuern. Immer wieder erstarren wir in engen Regeln, furchtsamem Kleinglauben und lebenshemmender Ängstlichkeit. Der Osterruf weckt uns auf! Wir können das Grab der Vorurteile verlassen, aus dem Gefängnis der festgefügten Traditionen und Meinungen herausgehen. Denn Christus ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden! Und wo er ist, da ist Leben!

Prof. Dr. Martin Hein
Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck

Predigt:

Lesen Sie hier die Predigt von Bischof Martin Hein im Gottesdienst am Ostermontag in Dankerode (Kirchenkreis Rotenburg) im Wortlaut:

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Internetradio:

Hessische Kinder erklären, warum wir Ostern feiern. Eine Umfrage von Pfarrer Dr. Siegfried Krückeberg:

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a22458

«Mahl ganz anders»
Jesu letztes Abendmahl als Straßentheaterprojekt

Kassel (epd). Das Strassentheaterprojekt «Mahl ganz anders» brachte am Gründonnerstag an insgesamt sieben Orten in der Kasseler Innenstadt Jesu letztes Abendmahl auf die Straße. Das Team der Internetplattform «www.evangelisch.de» setze dabei Leonardo da Vincis berühmtes Gemälde vom letzten Abendmahl als ein lebendiges Denkmal um, teilte das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) am Montag mit. Das Projekt sei bereits 2011 in Hamburg und 2015 in Frankfurt mit großem Erfolg aufgeführt worden. Der Gründonnerstag wird von den christlichen Kirchen als der Tag gefeiert, an dem Jesus sich von seinen Jüngern bei einem Abendmahl verabschiedete.

In dem Projekt gingen dreizehn Leute zunächst im Gänsemarsch durch die Straßen. An sieben verschiedenen Orten hielten sie an und bauten einen langen Tisch. Er wurde gedeckt, die Darsteller nahmen Platz und begannen zu essen. Dann fror die Szene ein und verwandelte sich langsam zu dem berühmten Mailänder Wandgemälde Leonardo Da Vincis. Ein Ton wurde immer lauter, bis schließlich die Darstellerin des Judas einen Geldbeutel auf den Tisch knallte und die Szene verließ. Die Aktion sollte das Abendmahl als Gemeinschafts- und Erinnerungsmahl ins Bewusstsein rufen und zum Dialog anregen.

Das Portal «evangelisch.de» wurde 2009 vom GEP an den Start gebracht. Mit angeschlossenen Unternehmen ist das GEP die zentrale Medieneinrichtung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und trägt unter anderem die Zentralredaktion des Evangelischen Pressedienstes (epd), das Monatsmagazin "chrismon», die Rundfunkarbeit der EKD und die Fastenaktion «7 Wochen Ohne». (10.04.17)

2017-04-18

Linktipp:

Weitere Informationen zur Aktion unter

mahlganzanders.de/

Internetradio:

Pfarrer Christian Fischer, Leiter des Medienhauses der EKKW, sprach mit Hubert Heck, der bei dem Straßentheaterprojekt in Kassel mitgewirkt hat:

Anhören...

Linktipp:

Schauen Sie sich hier ein Video zur Aktion in Kassel an:

evangelisch.de(...)

a22456

5.000 Euro für «5.000 Brote»
Brotbackaktion wurde mit dem Initiativpreis der Hanns-Lilje-Stiftung ausgezeichnet

Hannover (medio). Die Aktion «5.000 Brote – Konfirmanden backen Brot für die Welt» wurde am 29. März 2017 in Hannover mit dem Initiativpreis der Hanns-Lilje-Stiftung ausgezeichnet. Die Konfirmandenaktion wurde als preiswürdigste Initiative mit 5.000 Euro bedacht und damit gleichzeitig für den Engagementpreis des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen nominiert, teilte Dieter Lomb, Fachreferent Handwerk aus dem Referat Wirtschaft-Arbeit-Soziales der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, mit. Mit insgesamt 20.000 Euro Preisgeld ist der Hanns-Lilje-Preis die höchstdotierte Auszeichnung, die kirchliche Stiftungen in Deutschland für Wissenschaftler und Initiativen verleihen.

In der Begründung der Jury heißt es, die «Konfirmandinnen und Konfirmanden erleben durch die Auseinandersetzung mit der Lebenssituation von Jugendlichen aus anderen Ländern, der Beschäftigung mit Grundnahrungsmitteln und insbesondere durch das eigene Backen, das Einwerben und Weitergeben von Spenden einen Kreislauf, der dem Leben dient. Globale wirtschaftliche Zusammenhänge werden sichtbar und fassbar. Bei alledem unterstützen sie Gleichaltrige, deren Grundbedürfnisse auf Nahrung und Bildung oft eben nicht gestillt werden. Ein sehr kreatives und außerordentlich wirkungsvolles Projekt!»

Die Aktion «5.000 Brote», an der sich 2016 auch wieder 60 Kirchengemeinden in Kurhessen-Waldeck mit ihren Konfirmanden beteiligt hatten, ist ein Gemeinschaftsprojekt der Arbeitsgemeinschaft Handwerk und Kirche im Verband Kirche-Wirtschaft-Arbeitswelt mit dem Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks und Brot für die Welt. Sie entstand 2012 auf Initiative des Handwerksreferenten der Evangelischen Kirche in Hessen-Nassau, Siegfried Schwarzer, und des Handwerksreferenten der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Dieter Lomb.

Seit 2014 wird die Aktion bundesweit im zweijährigen Turnus durchgeführt. Insgesamt haben bislang mehr als 36.000 Konfirmandinnen und Konfirmanden über 142.000 Brote gebacken. Mit dem Erlös von über 500.000 Euro wurden Jugendbildungsprojekte von Brot für die Welt in Kolumbien, Ghana, Bangladesh und Albanien unterstützt. (06.04.2017)

2017-04-07
a22432

Fundraising-Forum am 9. Mai in Frankfurt am Main
Kirche bringt Interessierte und Profis zum Thema Fundraising zusammen

Frankfurt am Main / Kassel (medio). Bereits zum 15. Mal sind Interessierte und Profis zum Fundraising-Forum Frankfurt eingeladen, um Erfahrungen auszutauschen und Impulse für die eigene Praxis zu bekommen. Veranstalter des Forums am 9. Mai 2017 in der DZ Bank AG am Platz der Republik in Frankfurt am Main sind die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW), die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau und die Diakonie Hessen in Kooperation mit der Fundraising Akademie, teilte Pfarrer Joachim Pothmann, Leiter des Referats Spendenwesen der EKKW, mit.

Die Tagung will die Chance eröffnen, sich mit dem Thema Fundraising grundsätzlich vertraut zu machen oder die bereits geleistete Arbeit in diesem Bereich weiterzuentwickeln, so Pothmann. Die angebotenen Workshops und Impulsseminare seinen daher so konzipiert, dass sowohl Einsteiger wie Fortgeschrittene etwas davon hätten. Ein besonderes Augenmerk liege beim Forum 2017 auf neuen und zeitgemäßen Formen des bürgerlichen Engagements zur Stärkung der Zivilgesellschaft. Zu diesem Thema habe man Dr. Rupert Graf Strachwitz vom Berliner Maecenata Institut gewinnen können, der in seinem Vortrag der Frage nachgehen wird, was die Zivilgesellschaft eigentlich ausmacht und was Menschen zu einem Engagement für diese motivieren und welche Rolle die Kirche dabei spielen kann.

Fundraising-Forum Frankfurt, 9. Mai 2017 von 9:30 Uhr bis 16:45 Uhr, Veranstaltungsort: DZ Bank AG, Platz der Republik, 60265  Frankfurt am Main, Info-Kontakt: Referat Spendenwesen / Sabine Schlitt, Tel.: (0561) 9378-215, E-Mail: sabine.schlitt@ekkw.de, Onlineanmeldung: siehe Linktipp rechts, Teilnahmebeitrag: 100,00 Euro, bei Anmeldung bis zum 10. April 2017: 85,00 Euro (06.04.2017)

2017-04-06

Programm:

Den ausführlichen Programmüberblick der Tagung finden Sie im Internet unter:

fundraising.ekhn.de/(...)

Onlineanmeldung:

Das Formular zur Onlineanmeldung für die Fundraising-Forum Frankfurt finden Sie unter:

http://fundraising.ekhn.de/(...)

a22407

«Luther und die Avantgarde»
Kunstinteressierte Ehrenamtliche für Kunstausstellung in Kasseler Karlskirche gesucht

Kassel (medio). Unter dem Motto «Luther und die Avantgarde» wird die Kasseler Karlskirche vom 19. Mai bis zum 17. September 2017 zu einem Raum des Dialogs mit zeitgenössischer Kunst. Zur Verwirklichung der Ausstellung suchen die Veranstalter kunstinteressierte Ehrenamtliche, die die Besucher und Besucherinnen begrüßen und informieren und bei der Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen mithelfen, teilte das Projektmanagement der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck mit.

Die Ausstellung in der Karlskirche ist Teil der zentralen Ausstellung in der Lutherstadt Wittenberg, wo sich zeitgleich internationale Künstlerinnen und Künstler mit der Reformation auseinandersetzen. In der Karlskirche werden Einzelpräsentationen der indischen Künstlerin Shilpa Gupta und des Berliner Künstlers Thomas Kilpper gezeigt. Zusätzlich gibt es ein Begleitprogramm mit Andachten, einer Gottesdienstreihe, Vorträgen, Podiumsdiskussionen, Künstlergesprächen, Musik, Führungen und vielem mehr.

Während der Ausstellungszeit werden an 120 Tagen Helferinnen und Helfer in jeweils drei Schichten gebraucht:  9.30 bis 13.00 Uhr, 12.30 bis 16.30 Uhr und 16.00 bis 20.00 Uhr. Die Ehrenamtlichen werden in Vorfeld in zwei Schulungen auf ihre Aufgabe vorbereitet. Interessierte können sich online als Helfer regestrieren (siehe Link). Informationen rund um die Ausstellung und das Begleitprogramm erhalten Sie unter der Telefon (0561) 9378-479. (03.04.2017)

2017-04-03

Linktipp:

Mehr Informationen zur Mitarbeit und Registrierung unter:

mitarbeiten.luther-avantgarde-kassel.de

Linktipp:

Mehr Informationen zur Ausstellung unter:

weiter...

a22411

Luthercafé auf Zeit
50 Ehrenamtliche für 100 Tage gesucht

Kassel (medio). Anlässlich des 500jährigen Reformationsjubiläums wird im Kasseler Lutherkirchturm das «Lu’Z – Luthercafé auf Zeit» eröffnet. In der Zeit von vom 10. Juni bis 17. September 2017 werden tagsüber von 11 bis 18 Uhr im Turm und bei gutem Wetter draußen im Schatten der Platanen kleine Speisen und Getränke angeboten. Das Besondere ist, dass der tägliche Cafébetrieb von Ehrenamtlichen geführt wird, teilte der Evangelische Stadtkirchenkreis in Kassel mit. Dazu sucht das fünfköpfige Projektteam rund um Felicitas Becker-Kasper, Leiterin des Seniorenreferats der Evangelischen Kirche in Kassel rund 50 engagierte Menschen, die Lust an dieser Aufgabe haben. «Wir suchen aktive Menschen, die gerne die Rolle des Gastgebers übernehmen und Spaß am Umgang mit den Gästen haben», sagt Becker-Kasper. «Wir erwarten aber keine Gastro-Profis.»

«Mit der Eröffnung des Lu’Z wollen wir in diesem Jahr, in dem viele Menschen nach Kassel zur Documenta und zur Ausstellung «Luther und die Avantgarde» in die Karlskirche kommen, an diesem exponierten Ort gastfreundlich begrüßen», erklärt Becker-Kasper. Kooperationspartner des Café Lu’Z werden die Fliegenden Köche sein, die in diesen Tagen als Mieter ihren Betrieb mit Kochkursen und Küchenpartys im Lutherturm aufnehmen, so Becker-Kasper weiter. Sie werden das Lu’Z-Team mit ihrem Know-how unterstützen. Die Veranstaltungen und Kurse der Fliegenden Köche selbst finden abends nach Schließung des Cafés Lu’Z statt.

Informationstreffen und Schulungen

Zum Kennenlernen des Projekts Lu’Z und zur Vorbereitung gibt es am 23. April von 15:00 bis 16:30 Uhr für die Ehrenamtlichen und solche, die es werden wollen ein Informationstreffen im Saal des Evangelischen Forums, Lutherplatz 11. Im Rahmen einer Schulung des Gesundheitsamtes erhalten die Ehrenamtlichen auch die nötigen Bescheinigungen für den Umgang mit Lebensmitteln. Informationen zum Café Lu’Z erhalten Sie bei Felicitas Becker-Kasper, Telefon: 0561/28760-12, E-Mail: seniorenreferat.ekik@ekkw.de. (03.04.2017)

2017-04-03
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Vom 9. bis 18. Juni 2017
«ZeitKirche» ist Motto des evangelischen Kirchenprogramms zum 57. Hessentag in Rüsselsheim

Rüsselsheim/Kassel (medio). Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) und die Diakonie Hessen werden auf dem 57. Hessentag ein gemeinsames Kirchenprogramm zum Thema «ZeitKirche» präsentieren. Dafür soll aus der Stadtkirche im Zentrum Rüsselsheims vom 9. bis 18. Juni ein leuchtender Erlebnisraum werden, heißt es in einer Mitteilung.

In einer Videoinstallation der Mediendesigner Moritz Herdt und Martin Völker wird es um menschliche Sternstunden und Irrwege sowie Themen aus Wissenschaft, Natur, Kultur und Politik gehen. Die ZeitKirche will den Blick auf den eigenen Umgang mit der Zeit öffnen und zu einem Ort werden, von dem aus Menschen gestärkt in den Alltag zurückkehren können, so die Mitteilung.

Gottesdienste, Mittagsgedanken, «ZeitKlänge» und Posaunenserenaden

Eröffnet wird die ZeitKirche am 9. Juni um 18 Uhr mit einem Gottesdienst, zu dem Kirchenpräsident Volker Jung (EKHN), Propst Bernd Böttner (EKKW), der Vorstandsvorsitzende der Diakonie Hessen, Horst Rühl, und Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier erwartet werden. Täglich können die Kirchenbesucher um 12 Uhr Mittagsgedanken sowie um 14 Uhr Stefan Küchlers Improvisationen an der Orgel als sogenannte «ZeitKlänge» erleben. Um 18.30 Uhr sollen Posaunenserenaden auf der Balustrade des Hauses der Kirche erklingen und das Tagesprogramm schließt mit Nachtgedanken auf der Bühne des Ratshausplatzes um 23 Uhr. 

Musik, Kabarett, Diskussionen und Lesungen

2017-02-20
Für die Hessentagswoche hat die Kirche ein vielfältiges Programm mit rund 30 Bühnenveranstaltungen von Kabarett bis Pop und von Lesung bis Podiumsdiskussion zusammengestellt. Unter anderem tritt die Band Fools Garden auf, die mit «Lemon-Tree einen Welthit landete (14. Juni, 20 Uhr). Auch der Soulsänger Stefan Gwildis (16. Juni, 20 Uhr) steht in der Kirche auf der Bühne. Zu weiteren Höhepunkten zählen auch die Auftritte von «LaLeLu», den A-Capella-Trendscouts aus Hamburg (11. Juni, 20 Uhr) und von Lisa Martinek & Blech Pur (10. Juni, 20 Uhr). Das Programm wird am 12. Juni um 20 Uhr durch das Musikkabarett Duo Camillo abgerundet. Zu Benefizveranstaltungen für «Brot für die Welt» spielt schließlich die Frankfurt City Blues Band am 17. Juni um 21 Uhr auf. Zuvor findet am gleichen Tag um 16 Uhr eine musikalische Lesung zugunsten der Aktion «Gitarren statt Gewehre» von Brot für die Welt mit Eva Lind und Wolfgang H. Weinrich und Band statt.


Buchvorstellungen, Polittalk und der «Pianist in den Trümmern»

Doch nicht nur Kunst und Musik sollen am Rüsselsheimer Marktplatz zu hören sein, auch Nachdenkliches und politische Themen werden zur Sprache kommen. So wird am Tag der Religionen (13.6.) die Rundfunkmoderatorin Bärbel Schäfer um 16 Uhr ihr Buch «Ist da oben jemand?» vorstellen. Am 15. Juni wird Fernsehmoderator Michel Friedmann um 18 Uhr eine Talkrunde zum Thema «Hass und Gewalt – Gegenwart in Deutschland» mit dem Kriminologen Rudolf Egg und den Journalistinnen Antje Schrupp und Canan Topçu moderieren. Zudem ist der syrische Musiker Aeham Ahmad am 16. Juni um 16 Uhr zu Gast, der als «Pianist in den Trümmern» bekannt wurde und in Flüchtlingslagern musizierte.


Hintergrund: Seit 1998 evangelisches Engagement beim Hessentag

Die evangelische Kirche bringt ihre Verbundenheit zu den Menschen, dem Bundesland und der Region seit 1998 mit eigenen Programmen auf den Hessentagen zum Ausdruck. Erstmals wurden beim Fest der Hessen in Erbach kulturelle, geistliche und gesellschaftspolitische Akzente gesetzt. Im Mittelpunkt der traditionellen und modernen Ausdrucksformen bei den öffentlichen Auftritten stehe dabei der Auftrag der evangelischen Kirche, Menschen im Leben zu begleiten, ihnen Sinn zu vermitteln, Orientierung zu geben und freundlich für die gute Botschaft Gottes zu werben, so die Mitteilung. (20.02.2017)

Linktipp:

Weitere Informationen zum Kirchenprogramm auf dem 57. Hessentag in Rüsselheim unter:

zeitkirche.de

Programm:

Das komplette Programm der evangelischen Kirche auf einen Blick:

PDF-Dokument

Linktipp:

Tickets zu allen kostenpflichtigen Kirchenveranstaltungen sind erhältlich unter:

hessentag2017.de

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Kunst, Kultur und Kreativität zum Lutherjahr
Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck feiert Reformationsjubiläum

Kassel (medio). Zahlreiche Reformationsgottesdienste, die Kunstausstellung «Luther und die Avantgarde» sowie vielfältige Aktionen in den Kirchengemeinden stehen auf dem Programm zum Reformationsjubiläumsjahr 2017 in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. Wir stellen Ihnen ausgewählte Veranstaltungen vor. Viele weitere regionale Termine finden Sie im Veranstaltungsbereich auf unserer Sonderseite ekkw.de/reformation2017 und im Sonderheft der Magazins blick in die kirche «Termine Luther 2017».


Zentrale Festgottesdienste in Marburg und Schmalkalden

Zum Jubiläum gibt es im Verlauf des Jahres besondere Festgottesdienste von überregionaler Bedeutung: So feiert die Landeskirche am 12. März mit dem Erzbistum Paderborn in Bad Wildungen und am 11. Juni mit dem Bistum Fulda in Fritzlar ökumenische Reformationsgottesdienste. Der zentrale Festgottesdienst für das Bundesland Hessen ist für den 29. Oktober in der Elisabethkirche in Marburg vorgesehen. Am Reformationstag selbst wird am 31. Oktober neben vielen Gottesdiensten in den Gemeinden in Schmalkalden der Festgottesdienst zum Reformationsjubiläum für den Freistaat Thüringen gefeiert. Am selben Tag ist in Kassel ein zentraler Jugendgottesdienst in der Cross-Jugendkulturkirche geplant.

Kunstausstellung «Luther und die Avantgarde» in Kassel

2017-02-28
Im Mai trifft in Kassel internationale Gegenwartskunst auf das geistige «Modell» Luther. Die Landeskirche wird die Ausstellung «Luther und die Avantgarde» gemeinsam mit der Stiftung für Kunst und Kultur e.V. und dem Reformationsjubiläum 2017 e.V. präsentieren. Neben dem zentralen Ausstellungsort in Wittenberg sollen vom 19. Mai bis 17. September Berlin und Kassel weitere Standorte der Ausstellung sein. In der Kasseler Karlskirche werden Einzelpräsentationen der indischen Künstlerin Shilpa Gupta und des Berliner Künstlers Thomas Kilpper gezeigt. Der Kasseler Ausstellungsort und ein Begleitprogramm mit Vorträgen, Konzerten, Führungen, Schülerprojekten und einer Gottesdienstreihe verstehen sich als «Brückenschlag» zum Hauptstandort in Wittenberg. Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.


Finale von «Alte Thesen neu gelesen» in Homberg

Für alle Gemeinden, die sich an der Mitmachaktion «Alte Thesen neu gelesen» der Landeskirche zum Reformationsjubiläum beteiligt haben, ist der 6. Mai ein wichtiges Datum. An dem Samstag werden in Homberg/Efze die drei besten, nachhaltigsten Projekte ausgezeichnet, für die Preisgelder in Höhe von insgesamt 10.000 Euro ausgelobt sind. Ab 11 Uhr werden die Preisträger mit ihren Projekten von Bischof Martin Hein und Hombergs Bürgermeister Nico Ritz auf dem Marktplatz vorgestellt. Daran schließt sich ein  Bühnenprogramm vor der Marienkirche mit Musik und Talk an. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Landeskirche alle Kirchengemeinden dazu aufgerufen, sich in einem eigenen Projekt zum Reformationsjubiläum mit der Frage auseinanderzusetzen, was «evangelisch sein» heute und für die Zukunft bedeutet. Alle Beiträge finden Sie im Kartenüberblick hier.


Reformations-Truck macht Stopp in Marburg

Ein Multimedia-Reformations-Truck der evangelischen Kirche macht auf seiner Fahrt durch Europa am 7. Mai in Marburg Station. Der Anhänger des 16 Meter langen Sattelzugs dient dabei vor der Marburger Elisabethkirche als begehbares Informationszentrum, in dem Besucher Videos über die Geschichte der Reformation anschauen und ihre eigene Glaubens- und Lebensgeschichten mit der Kamera aufzeichnen lassen können. Rund um die Elisabethkirche gibt es ab 13 Uhr viel Programm: Gospel-, Folk und Posaunenmusik, Predigt-Slam und einen Gottesdienst im Freien ab 15 Uhr. Der blaue LKW und seine Reise durch 67 Städte in 19 europäischen Ländern sind ein zentrales Projekt im Programm der Evangelischen Kirche in Deutschland zum 500. Jahrestag der Reformation. Im Dezember des vergangenen Jahres hatte der Truck bereits in Schmalkalden Station gemacht. Informationen zur Reiseroute finden Sie hier.


Stichwort: Reformationsjubiläum 2017

Die Feiern zu 500 Jahren Reformation dauern bis zum 31. Oktober 2017. Am 31. Oktober 1517 hatte Martin Luther (1483 bis 1546) seine 95 Thesen gegen die Missstände der Kirche seiner Zeit veröffentlicht. Der legendäre Thesenanschlag  gilt als Ausgangspunkt der weltweiten Reformation, die die Spaltung in evangelische und katholische Kirche zur Folge hatte. In der Lutherstadt Wittenberg sind am Reformationstag ein Festgottesdienst und ein Staatsakt geplant. Außerdem ist der 31. Oktober 2017 bundesweit ein arbeitsfreier Feiertag. (16.02.2017)

Download:

Laden Sie hier das Sonderheft «Termine Luther 2017» des Magazins «blick in die kirche» mit ausgewählten Tipps zu Veranstaltungen im Lutherjahr herunter:

PDF-Dokument

Sonderseite:

Hier finden Sie die ekkw.de-Sonderseite zum Reformationsjahr mit Meldungen, Terminen und weiteren Informationen:

ekkw.de/reformation2017

Internetradio:

Vor 500 Jahren hat Martin Luther seine 95 Thesen an eine Kirchentür genagelt und das war im Prinzip die Geburtsstunde der evangelischen Kirche. Ein Portrait von medio-Reporter Torsten Scheuermann:

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Umfrage:

Was fällt Ihnen zu Martin Luther ein? - Unsere medio-Reporter haben Menschen in Hessen zum Reformator befragt:

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Internetradio:

Vor rund 500 Jahren ist der Reformator mit seiner Kutsche von Wittenberg nach Worms gereist. Die Orte, wo er geschlafen, gepredigt oder gegessen hat, kann man jetzt auf dem Lutherweg besuchen: medio-Reporter Siegfried Krückeberg stellt ihn vor:

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Mitmachaktion zum Reformationsjubiläum
Finale von «Alte Thesen neu gelesen» am 6. Mai in Homberg

Homberg/Efze (medio). Für alle Gemeinden, die sich am Wettbewerb «Alte Thesen neu gelesen» der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck zum Reformationsjubiläum 2017 beteiligt haben, ist der 6. Mai 2017 ein wichtiges Datum. An dem Samstag werden in Homberg/Efze die drei besten, nachhaltigsten Projekte während einer Festveranstaltung ausgezeichnet. Den Gewinnern, die von einer Jury ermittelt werden, winken  Preisgelder in Höhe von insgesamt 10.000 Euro, teilte Pfarrer Eckhard Käßmann, Projektleiter der Mitmachaktion «Alte Thesen neu gelesen», mit.

Nach einer Begrüßung durch Hombergs Bürgermeister Nico Ritz und Bischof Martin Hein um 11 Uhr werden auf dem Marktplatz die Preisträger mit ihren Projekten vorgestellt. Daran schließt sich ein attraktives Bühnenprogramm vor der Marienkirche mit Musik und Talk an. Moderiert wird die Veranstaltung von dem Anwalt und RTL-Moderator Christopher Posch, der zu der Festversammlung als Reformationsbotschafter kommen wird. Den Abschluss bildet um 14 Uhr eine Andacht mit Bischof Martin Hein unter dem Motto «Evangelisch glauben und leben».

Stichwort: Mitmachaktion «Alte Thesen neu gelesen»

Unter dem Motto «Alte Thesen neu gelesen» startete die Landeskirche am 31. März 2015 einen besonderen Wettbewerb im Rahmen der Reformationsdekade. Alle Kirchengemeinden der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck waren dazu aufgerufen, sich in einem eigenen Projekt mit der Frage auseinanderzusetzen, was «evangelisch sein» heute und für die Zukunft bedeutet. Die ersten 95 eingereichten Projektideen erhielten je ein Startgeld in Höhe von 1.000 Euro und mussten bis zum 31. Oktober 2016 umgesetzt und dokumentiert werden. Während der Veranstaltung am 6. Mai 2017 in Homberg werden die drei nachhaltigsten Beiträge dann noch einmal Preisgelder in Höhe von 5.000, 3.000 und 2.000 Euro erhalten. (08.02.2017)

Alle Beiträge der Kirchengemeinden im Überblick

2017-02-08

Linktipp:

Sämtliche Beiträge der Kirchengemeinden dokumentieren wir auf ekkw.de auf den Sonderseiten zum Reformationsjubiläum 2017 unter:

ekkw.de/reformation2017

Download:

Den Einladungsflyer zur Veranstaltung mit detailliertem Programm finden Sie hier:

PDF-Dokument