Kommentare
Kommentare

Kommentare zu diesem Beitrag:

13.08.2012 | Lydia Seuring

„Hier ist eine Situation wo wir als Christen, als Kirche gefordert sind. So ein Gesetzt darf nicht zustande kommen. Ich habe das ungute Gefühl, dass Menschen sich hier jeglicher Verantwortung entziehen wollen. Verantwortung den Mitmenschen gegenüber, aber auch Verantwortung dem eigenen Leben gegenüber. Das Leben ist mir von Gott geschenkt und ich hatte darauf keinen Einfluss das es mir geschenkt wurde und so kann es auch nur von Gott her beendet werden. Wie lange und wie schwer ein Sterbeprozess ist liegt ebenfalls nicht in Bereich des Menschen. Ich durfte schon einige Menschen bis zur Schwelle des Todes begleiten, mit vielen Schmerzen und viel Leid. Und doch möchte ich sagen, war das Leid wichtig. Wichtig um das Leben loszulassen. Traurig ist es nur, wenn der sterbende Mensch alleingelassen wird. Und genau hier zeigt sich, wie wertvoll und wichtig mir der Wunsch des totkranken Menschen ist. Denn ich glaube einige (nicht alle) haben Angst von solchem miterleben und mitleiden und wollen den Prozess des Sterbens beschleunigen. Lasst uns dafür eintreten, so wie es Bischof Hein fordert, mehr Palliativmedizin und Hospizarbeit zu bieten. Das ist eine Art der Sterbehilfe wie ich sie meine, nicht die Hilfe zum Tod, sonder Hilfe auf dem Weg hin zum Tod. ”


Bitte beachten Sie beim Kommentieren unsere Regeln auf ekkw.de.