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05.12.2012 | Maria Adler

„.... es ist schon langsam unheimlich, was da so alles kaputt gespart wird. Ich habe die Nachricht ├╝ber die Schlie├čung des ebz mit ├Ąu├čerster Verwunderung aufgenommen. Ich habe vor einigen Jahren meine Ausbildung zur Ged├Ąchtnistrainerin im ebz gemacht und bin jetzt in der Ausbildung zur Clownin im Altersheim. Damals wie jetzt bin ich absolut begeistert von der Professionalit├Ąt und Liebe, mit der das Haus gef├╝hrt wird. Freundlichkeit , Kompetenz, gute Ausstattung, gutes Klima, gutes Essen ....... das Konzept ├╝berzeugt sowieso. Geld ist vorwiegend f├╝r wissentlich in die Pleite gef├╝hrte Banken und Staaten da, die gleichwohl damit kaum gerettet werden - irgendwas machen wir falsch.”

05.12.2012 | brigitte bee

„Die Nachricht, dass das EBZ geschlossen wird, weil das Haus aufgekauft wird, hat mich zun├Ąchst sprachlos gemacht. Unfassbar, dass eine solche Institution einer lukrativen Finanztransaktion anheimfallen darf. Durch die hochengagierte, phantasievolle Arbeit der Leiterin des Hauses, Annegret Zander,im Zusammenwirken mit einem Team, das sich weit ├╝ber eine normale Berufsaus├╝bung hinaus eingesetzt hat, war es gelungen, dass das EBZ f├╝r die Besucherinnen und Besucher eine glaubw├╝rdige Seelenheimat, ein Ort des liebevollen und achtsamen Miteinanders und der religi├Âsen Praxis sein konnte. Hier konnten die jungen Alten und die Hochbetagten, im mehrt├Ągigen Zusammensein, ihre Hoffnungen und ├ängste miteinander bearbeiten, weil ein breit gef├Ąchertes theologisches, spirituelles und kreatives Gedankenleben angeregt wurde. Das Ende eines solchen ├╝berregional ausstrahlenden Zentrums, f├╝r eine lebendige christiliche Lebensweise, ist auch f├╝r Bad Orb ein gro├čer Verlust. Ich bin emp├Ârt. dass solch ein Herzst├╝ck der deutschlandweit einzigartigen Seniorenarbeit auf diese Art von der Landeskirche mit F├╝├čen getreten wird. Ich danke Frau Zander und Ihrem Team f├╝r die besonderen und vielf├Ąltigen Eindr├╝cke und Anregungen, die ich im EBZ bekommen habe. Ein Beispiel nur: Nie habe ich einen sch├Âneren ├ťbergang ins neue Jahr erlebt, als in Frau Zanders Sylvester-Andacht. Ich bin richtig traurig, dass es das EBZ bald nicht mehr geben wird. Der Leiterin des EBZ und ihrem Team w├╝nsche ich viel Kraft und Gottes Segen f├╝r einen Neuanfang. Auch w├╝nsche ich, dass es nun zumindest eine starke Unterst├╝tzung f├╝r die EBZ-Crew von Seiten der Landeskirche geben wird, damit allen eine neue berufliche Existenz erm├Âglicht wird, ohne dass ihr Leben in den Grundfesten ersch├╝ttert wird. Eine solche Institution, wie das EBZ, wird nach meiner Ansicht dringend gebraucht! Brigitte Bee ”

04.12.2012 | Monika B.

„War die so schnelle Schlie├čung wirklich die einzige M├Âglichkeit? Ist doch erst vor wenigen Jahren das Haus umge├Ąndert worden in "Bildungszentrum der zweiten Lebensh├Ąlfte". Sicherlich ist der Erfolg dieser Arbeit noch nicht abzusehen. F├╝r mich war Bad Orb, ebz, seit ├╝ber 30 Jah ren meine "Tankstelle". Sowohl Fortbildungen f├╝r die Frauenarbeit, Hilfen in den verschiedensten Lebensphasen, Trauerarbeit, Mitarbeit im Kuratorium und Weihnachtswerkstatt habe ich im ebz erlebt - nun wird es geschlossen. Viele Menschen haben im Haus " Kirche" einmal anders erlebt und auch wieder den Kontakt zu ihr bekommen. Das Haus, in den letzten Jahren innen erneuert, war einladend und das Personal hat zu einer guten Atmosph├Ąre beigetragen. Das einzige Haus dieser Art wurde uns hier im S├╝den unserer Landeskirche genommen. Wo k├Ânnen jetzt Gemeinden ihre eigenen Veranstaltungen (z.B.KV-Beratungen, Chorfreizeiten) durchf├╝hren? Und was wird aus der angefangenen Arbeit "zweite Lebensh├Ąlft". F├╝r das Personal, dass vorwiegend lange Zeit im ebz arbeitet, ist dieser Vorgang sicher ganz schwierig, da im Umfeld nicht so schnell neue Arbeit gefunden werden kann. Die bereits vorliegenden Presseartikel zeigen die Emp├Ârung. Schade, dass dieser Vorgang auch das Image der Kirche schadet. ”

03.12.2012 | Barbara Wittrock

„Sehr geehrte Verantwortliche im Kasseler Landeskirchenamt, beim Lesen dieses Artikels kommt gro├če Sorge in mir auf. Ich finde es sehr bedauerlich, dass sich die EKKW aus wichtigen Arbeitsfeldern zur├╝ckzieht und das meines Erachtens nur aus monit├Ąren Abw├Ągungen. Sicher, ich kann verstehen, dass Einrichtungen, wie das EBZ, kostenintensiv sind. Doch einfach Schlie├čen ohne Zukunftshorizont? Und das in einer Zeit, in der auch diese Kirche immer silberner wird? Im Artikel hei├čt es: "Dieses innovative Konzept der landeskirchlichen Seniorenarbeit soll unter neuen Vorzeichen weitergef├╝hrt werden." Ich fordere Sie auf zu erkl├Ąren, welche das sind und wie Sie gedenken, die innovative Arbeit von Frau Pfarrerin Zander und Team fortf├╝hren zu wollen? Ihre Verlautbarung ist aus meiner Sicht nicht transparent und f├╝r dem Kollegium Aussenstehende schwer nachvollziehbar. Au├čerdem: Die Landessynode ber├Ąt in der vergangenen Woche, wie die Zukunft unserer Kirche aussehen soll. Dann lese ich im Bericht des Zukunftsausschusses, dass Bildungs- und Freizeiteinrichtungen nur noch "exemplarisch" vorgehalten werden sollen und defizit├Ąr betriebene Einrichtungen zu ├╝bereignen oder aufzugeben sind. (M)eine Mutma├čung: Jetzt das Angebot f├╝r Seniorenarbeit in Bad Orb, bald die Jugend in Bad Hersfeld und dann...? Mein Appell an Sie: Besinnen Sie sich auf die Grundordnung der Landeskirche, Artikel 134, Abs. 1: "Das Landeskirchenamt hat an der Leitung und Verwaltung der Landeskirche nach Ma├čgabe der Grundordnung mitzuwirken und die Kirchengemeinden, kirchlichen Verb├Ąnde und Werke bei der Erf├╝llung ihrer Aufgaben zu unterst├╝tzen." Entziehen Sie die R├Ąume, in denen Multiplikatoren das erlernen k├Ânnen, was an Wissen und K├Ânnen in den Gemeinden und Einrichtungen der Landeskirche n├Âtig ist, so werden Sie nicht mehr Ihrer eigenen Grundordnung gerecht. Mit freundlichen Gr├╝├čen Barbara Wittrock”

01.12.2012 | Dr. Rosemarie Klesse

„Mit Schrecken habe ich von der Entscheidung der Landeskirche gelesen, das Tagungshaus in Bad Orb, in dem ich - extra aus Bremen anreisend - an so vielen herausragenden Fortbildungsveranstaltungen teilgenommen habe, zu verkaufen. Wenn diese Entscheidung gleichzeitig bedeuten w├╝rde, dass die "Bildungsarbeit f├╝r die zweite Lebensh├Ąlfte" eingestellt w├╝rde, dann w├Ąre das eine nicht wieder gut zu machende Fehlentscheidung der Landeskirche. Die Bildungsarbeit f├╝r die zweite Lebensh├Ąlfte war ja gerade das herausragend und unvergleichlich Fortschrittliche, was Annegret Zander und ihr Kollege in Bad Orb aufgebaut haben, vorbildlich f├╝r alle Bildungsprogramme anderer Landeskirchen! Ich kann nur hoffen, dass andere kirchliche Bildungsst├Ątten die ausserordentliche Chance erkennen, die sie bekommen, wenn sie das p├Ądagogische Team aus Bad Orb mit deren "florierendem" Bildungsschwerpunkt f├╝r die zweite Lebensh├Ąlfte zu sich an ihre Bildungsst├Ątte holen - und das in einer immer ├Ąlter werdenden Gesellschaft und einer Kirche, die viel zu oft zu weit weg ist von den Menschen, f├╝r die sie da sein will. Ich weiss, wovon ich rede, ich habe lange Zeit in der Evangelischen Kirche gearbeitet und mein Herz schl├Ągt nach wie vor da, wo Kirche sich den Herausforderungen der Gesellschaft und der Menschen stellt. Darum schl├Ągt mein Herz jetzt auch bei dem, was Annegret Zander und ihr Kollege zu bew├Ąltigen haben mit der Unsicherheit, ob und wie es weitergehen kann. Und die Landeskirche ist gut beraten, wenn sie das Weitergehen dieser grossartigen Pionierarbeit nicht zu deren Privatproblem macht, sondern wenn sie alles daran setzt, g├╝nstige Weichen zu stellen f├╝r die Fortsetzung dieser Arbeit an einem anderen Ort und in einer anderen geeigneten Institution.”

01.12.2012 | Regine Beck-Merling

„Sehr geehrte Damen und Herren, auch ich bedaure die Schliessung des Evang. Tagungshauses ausserordentlich-ich halte sie auch f├╝r eine falsche Entscheidung! Als Evang. Diakonin bin ich schon in vielen Tagungsh├Ąusern, vor allem der W├╝rttembergischen Landeskirche, herumgekommen. Ich habe noch so gut wie nie eine derart gelungene Erg├Ąnzung zwischen Inhalt und R├Ąumen erlebt wie in Bad Orb! Hatte bisher die Tage im Rahmen der Clownsausbildung immer total genossen: Die freundliche Bewirtung, das leckere Essen, die absolut stimmige inhaltliche Konzeption und eben auch die Tagungsst├Ątte als Heimat daf├╝r! Jammerschade!!!!!!”

01.12.2012 | Sabine R.

„Liebe Annegret.... Ich kam jetzt erst dazu meine Mails abzurufen , da das Netz gest├Ârt war. Mit gro├čem Schrecken las ich deine Mail...und erfuhr die Nachricht da├č , das EBZ verkauft wird. Wie kann so etwas sein ? Ich m├Âchte dazu sagen , da├č ich das Bildungszentrum f├╝r Menschen in der zweiten Lebensh├Ąlfte f├╝r sehr wertvoll halte , Das Haus mit allem was es bietet, ist eine wunderbare Wohlf├╝hlst├Ątte , in welcher mit viel Bedacht Wissen und Religion vermittelt wird. Ich pers├Ânlich konnte durch meine angefangene Clownausbildung ...die ich an diesem wertvollen Ort fast beenden kann , eine neue Lebensperspektive und neuen Lebensinhalt ...erlernen. Warum schreibe ich das ? Wir haben ein Kind durch einen Unfall verloren.....und ich wei├č wohl einzusch├Ątzen das mir die Arbeit von Annegret , Gisela und Gabi einen neuen Blickwinkel , Gottvertrauen ...ja wieder auss├Âhnen mit Gott und die wunderbare Ausbildung zum Begegnungsclown geboten hat. Und ich hatte mir f├╝r die Zukunft noch einige Zeit im EBZ vorgestellt ......Es wird den Menschen ab der zweiten Lebensh├Ąlfte ein Ort des Lebens, Lernens und Wohlf├╝hlen genommen. Das finde ich nicht richtig.....!!!!! Viele Begegnungs-Clowns werden durch ihre Begegnungen Freude oder humorvolles Denken und Erinnern weitergeben.....soviel Bewegung in zwischenmenschlichen Begegnungen.... Und dann wird das EBZ einfach verkauft ? Ich bin dagegen.... Ich verbleibe mit guten W├╝nschen f├╝r Annegret , Gisela und Gabi ....und das EBZ.. Sabine R.”

29.11.2012 | Harry Bertl

„Sehr geehrte Damen und Herren, nachdem ich letztes Jahr einen sehr guten und angenehmen Workshop im BZ Bad Orb genie├čen durfte, meldete ich mich zu der Ausbildung zum Ged├Ąchtnistrainer in 2013 an. Leider wurde mir mitgeteilt, dass die Ausbildung nicht stattfinden kann. Schade, ich hatte mich sehr darauf gefreut. In Deutschland wird wohl momentan alles verkauft, was noch funktioniert ÔÇô inklusive der Menschen. Wer sind wohl die Profiteure? Herzliche Gr├╝├če Harry Bertl ”

23.11.2012 | C. Lutz

„Ich bedaure, dass das Ev. Bildungszentrum geschlossen wird. Die Gegenheiten und der gute Service bot beste Rahmenbedingungen f├╝r gelungene Seminare mit B├╝chereimitarbeitenden, die neben Fortbildung und Austausch auch Entspannung und Anerkennung f├╝r die Ehrenamtlichen erm├Âglichten. Gerade die s├╝dliche Lage in unserer Landeskirche sorgte f├╝r einen gewissen Ausgleich unter den Mitarbeitenden zu den Jahresversammlungen in Kassel, so dass f├╝r alle die Anreise mal mehr oder weniger weit war. Ich m├Âchte mich ganz herzlich bei den Mitarbeitenden in EBZ bedanken, die ich immer als freundlich und zuvorkommend erlebt habe.”

21.11.2012 | Christiane Kunkel

„ Gerade zwei Wochen ist es her, dass ich mit einer Gemeindegruppe das ebz genie├čen konnte. Schon mehrfach sind wir dort zu Gast gewesen und haben uns in jeder Hinsicht sehr wohlgef├╝hlt, weil es professionell gef├╝hrt wird. F├╝r mich ist dieses Haus seit meinem Vikariat ein St├╝ck Heimat geworden. Ich habe die Ver├Ąnderungen in den vergangenen 20 Jahren miterlebt und war ├╝berzeugt, dass das ebz wie es gegenw├Ąrtig ist, eine gute Zukunft hat. Die Schlie├čung ├╝berrascht mich v├Âllig. ”


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