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29.02.2016 | P.Damiani

„So √§ndern sich die Zeiten: W√§hrend meines Theologie-Studiums interessierte sich meine Landeskirche gar nicht f√ľr mich, abgesehen von der reflexhaften Meldung, dass wir doch viel zu viele w√§ren. Sp√§ter gab es nichts als K√ľrzungen, Verschlechterungen, Zur√ľcksetzungen f√ľr die Angeh√∂rigen der "Theologen-Schwemme" - dass auf diese Weise unser Beruf immer unattraktiver gemacht wurde und der doch recht feinf√ľhlige "Theologen-Nachwuchs" schon bald wegblieb... . wen st√∂rte es in den Landeskirchen√§mtern, die so sehr mit sich selbst besch√§ftigt waren - "lasst uns essen und trinken, denn morgen sind wir tot!" Selbst gute universit√§re Pr√ľfungsleistungen brachten unsereinem seinerzeit nicht zwangsl√§ufig Sympathie ein - wom√∂glich nahm man jemandem, "der es eher verdient h√§tte" (wem? Wom√∂glich dem Kind eines Kirchenoberen?!) die kostbare Probedienststelle weg. F√ľr die Motivation und den innerkirchlichen Zusammenhalt waren die diesbez√ľglichen kirchenleitenden Entscheidungen der sp√§ten 90er-Jahre ein Desaster, an dessen Folgen die Kirchen bis heute leiden. Sich dem (wenigen verbliebenen) theologischen Nachwuchs nun so entschieden zuzuwenden, wie es hier die EKKW tut, und die jungen Leute sogar finaziell zu unterst√ľtzen (wenn auch nicht ganz uneigenn√ľtzig...), das ist sicher eine gute Idee und der richtige Weg!”


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