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10.02.2012 | Johannes M├╝ller

„Noch einen Kommentar: Es kommt mir vor, als spielte man hier eine Kom├Âdie, in der es darum geht, nachzuweisen und dar├╝ber abzustimmen, dass Oben Unten und Unten Oben ist. Aber leider ist es keine Kom├Âdie, sondern bitterster Ernst. Man k├Ânnte jetzt eine Diskussion beginnen, in der sich F├╝r und Wider zum Thema Homosegnung im Raum sto├čen w├╝rden. Ich denke, das f├╝hrt nicht weiter. Denn es geht in diesem teuflischen Spiel zuerst und zuletzt gar nicht um Homosegnung. Mit Oben und Unten meine ich G├╝ltigkeit von Gottes Wort oder Nicht-G├╝ltigkeit. Es geht um die Antwort auf die alte Frage: Sollte Gott gesagt haben..." Betrachten wir den Satz in Jesaja 53,6: "Wir gingen alle in die Irre wie Schafe, ein jeder sah auf seinen Weg." Dieser Satz hilft mir, all die wortgewandten Verdrehungen und Aufl├Âsungen der biblischen Aussage durch die Bef├╝rworter der Homosegnung zu verkraften und einzuordnen: Sie sind nichts anderes als das Bl├Âken von Schafen. Vielleicht hat Theo Lehmann auch an diesen Jesajasatz gedacht, als er einmal sagte: "Die Kirche ist ein Irrenhaus. ... Sie schwankt dahin wie ein Betrunkener, besoffen vom Zeitgeist." Das gilt nach dem Landessynodenbeschluss nun auch f├╝r Kurhessen-Waldeck. Es hei├čt, viele Synodale meinten danach, es sei eine Sternstunde gewesen. Sie verwechseln einen Stern offenbar mit einem Schwarzen Loch, welches dabei ist, die Grundsubstanz unseres Glaubens St├╝ck f├╝r St├╝ck zu verschlingen und schlie├člich unsere ganze Kirche. Aber wie das bei Schwarzen L├Âchern so ist: Man sieht sie nicht, auch wenn ihre Wirkkraft ungeheuer ist. Zur├╝ck zur Schafherde. Der Satz ermahnt auch mich, dass ich selber zu der Schafherde geh├Âre. Was kann uns nun aus der irrenden Schafherde heraushelfen? Vielleicht der Austritt aus dieser Kirche? Ich denke, die Antwort steckt in der Fortsetzung im Vers 6: "Aber der Herr warf unser aller S├╝nde auf ihn." Das hei├čt, wir k├Ânnen unsere S├╝nde loswerden und aus der Herde der bl├Âkenden Schafe in die Herde des Guten Hirten wechseln. Der Vorgang hat aber eine Bedingung: Wir m├╝ssen unsere S├╝nde S├╝nde nennen und sie zum Werfen freigeben, damit sie auf Jesus geworfen werden kann. Das gilt t├Ąglich in unserem Leben - in meinem jedenfalls. In Bezug auf unsere Kirche hei├čt das, den auf der letzten Landessynode gefassten Beschluss bez├╝glich der Segnung homosexueller Partnerschaften unverz├╝glich zur├╝ckzunehmen und zu der vorher g├╝ltigen Regelung zur├╝ckzukehren und auch in Zukunft keine gleichgeschlechtlichen Partnerschaften im Pfarrhaus zu dulden. Und die Verantwortlichen sollten ihre Argumente vom Heiligen Geist beleuchten lassen - auch Judas Iskariot hatte Argumente. ”

10.01.2012 | Johannes M├╝ller

„Ohne viele weitere Worte will ich nur die Losung von dem Tag (29.11.) hier aufzeigen, an dem ich von der "Sternstunde" unserer ehemaligen Kirche erfuhr (s. Interview mit Pr├Ąlatin Natt): "Behalte meine Gebote, so wirst du leben, und h├╝te meine Weisung wie deinen Augapfel. Spr├╝che 7,2 Christus spricht: Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzul├Âsen; ich bin nicht gekommen aufzul├Âsen, sondern zu erf├╝llen. Matth├Ąus 5,17 Gott, du hast uns Weisungen als Hilfestellungen f├╝r unser Leben auf der Erde geschenkt. Wir bekennen, sie nicht ernst genug zu nehmen. Hilf uns, sie als Zeichen deiner Liebe zu erkennen." Ich denke, auf der Synode wurde ein Stern mit einem Schwarzen Loch verwechselt. ”


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