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Weitere Informationen zum Archivgebäude
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Die Einweihung des Landeskirchlichen Archivs in der Lessingstraße 15 A
fand im Mai 1997 statt, nachdem bereits im Juli 1993 mit der Planung begonnen
worden war.
Die Finanzierung wurde mit 4,5 Mio. DM im April 1995 gesichert, so dass im
November 1995 mit den Bauarbeiten begonnen werden konnte. Seit dem 1.Juli 1997
ist das Landeskirchliche Archiv für die öffentliche Benutzung zugänglich.
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Archivbau:
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Temperatur (Mittelwerte)

Temperatur (Mittelwerte)

Relative Feuchte

Relative Feuchte

Temperatur (Min., Max., Mittel)

Temperatur (Min., Max., Mittel)

Relative Feuchte (Min., Max., Mittel)

Relative Feuchte (Min., Max., Mittel)
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Baudaten und Raumprogramm Verwaltungstrakt (Altbau):
33,1 m x 11 m (364 qm),
Umbaukosten: 1 Mio. DM (incl. Einrichtung),
Foyer mit Sitzecke und Vitrinen für kleine Ausstellungen,
Benutzerraum mit Archivbibliothek,
Gruppenraum,
Arbeitsräume für 5 Mitarbeiter/innen,
Ordnungs- und Verzeichnungsraum,
Sozialraum,
Raum für Registratur,
Raum für Server
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Baudaten und Raumprogramm Magazin (Neubau):
9.000 Regalmeter, Kapazität für 35 Jahre,
dreigeschossiger Magazinneubau (24 m x 19,2 m), 460 qm pro Etage, 1.382 qm insgesamt,
Kosten: 3,5 Mio. DM (incl. komplette Einrichtung),
Rollregalanlagen und Kartenschränke,
Aufzug,
Quarantänekammer für schimmelpilzbefallenes Archivgut,
Raum für Sicherheitswerkbank zur mechanischen Reinigung von Archivgut,
Dusche
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Konzept zur Klimastabilisierung:
Magazintrakt fensterlos,
Mauerwerk 49 cm Vollziegel, Innen- und Außenputz,
Flachdach mit Wärmedämmung, extensiv begrünt,
temperierte Boden-, Wand- und Deckenschalen 12 cm,
(Heizbänder analog der römischen Hypokausten- Wandheizung, Temperieranlage),
minimaler Luftwechsel durch Lüfter, Lüftungszentrale,
Raumhygrostaten zur Kontrolle der Feuchtewerte,
saisonal gleitendes Raumklima mit langsam schwankender relativer Luftfeuchte zwischen
40 % und 60 %
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Natürliche Klimatisierung der Magazine nach römischem Vorbild :
Archivgut ist am besten in fensterlosen Magazinräumen bei 15 bis 18 Grad Celsius
und einer relativen Luftfeuchtigkeit zwischen 40 % und 60 % untergebracht.
Das Konzept der Klimastabilisierung orientierte sich an der römischen Hypokausten-Wandheizung.
Grundlage ist ein Mauerwerk aus 49 cm Vollziegel, das mit einem Außenputz versehen
ist. Nach innen folgt ein 12 cm breiter Hohlraum mit zirkulierendem Luftstrom.
Ein Temperierband dient der Erwärmung und Entfeuchtung der Luft. Raumhygrostaten
erfassen permanent Temperatur und Luftfeuchtigkeit.
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Publikation zum Thema:
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Das Kasseler Modell zur Klimastabilisierung in Archivmagazinen - Vom römischen
Hypokaustensystem zur europäischen Archivkonzeption, Bettina Wischhöfer, in: Archive
im zusammenwachsenden Europa (Beiband 4, Der Archivar), Siegburg 2000, S. 161-170.
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Mehr Publikationen:
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