Aktuelle Beiträge
05.06.2009 - von Cornelia Barth
Was macht eine Schule evangelisch?
In unserem Magazin „Aufbruch“ berichteten wir über die Evangelische Grundschule der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck im Bruchköbeler Stadtteil Oberissigheim, die aufgrund einer Elterninitiative 2003 gegründet wurde und seit dem Schuljahr 2004/2005 in einem neuen Gebäude untergebracht ist.
Eine Leserin des blick-magazins, seit 30 Jahren im staatlichen Schuldienst, schrieb uns darauf hin eine kritische Mail, in der sie sich auf die Aussage der stellvertretenden Schulleiterin bezog, die im Artikel folgendermaßen zitiert wird: „Ich fühle mich zum Beispiel nicht nur als Deutsch- oder Mathelehrerin, sondern versuche auch mit ganzem Herzen, den Kindern Werte zu vermitteln, ihrem Schulalltag Ordnung und Struktur zu geben, ihnen Wege der friedlichen Konfliktlösung aufzuzeigen und Respekt füreinander beizubringen.“ [mehr]
21.04.2009 - von Cornelia Barth
Die Bibel gezwitschert
„Wir wollen es schaffen, ab dem Beginn des diesjährigen Kirchentages am 20.05. um 18 Uhr in Bremen bis zum Pfingstsonntag am 31.05.2009 die gesamte Bibel zu twittern.“ Dieser Satz hat genau 143 Zeichen ohne Leerzeichen und exakt 170 Zeichen inklusive Leerzeichen.
Das Projekt von www.evangelisch.de will das Buch der Bücher, das Alte und das Neue Testament, in einer ganz besonderen Kurzfassung präsentieren: Einzelne Abschnitte sollen auf je 140 Zeichen zusammengefasst und über einen „Twitter-Account“ veröffentlicht werden. [mehr]
22.04.2009 - von Cornelia Barth
Ohne Bodenhaftung
Warum müssen evangelische Christen immer die Bodenhaftung verlieren?
Ob das Cover eines christlichen Ratgebers für gestresste Menschen, ein Plakat, das für einen Jugendgottesdienst wirbt, oder das Faltblatt, das zu einem Glaubenskurs einlädt: Immer wieder trifft man auf den Bildern strahlende junge und offensichtlich sehr sportliche Menschen, die vor blauem Himmel (selten mit weißen Wölkchen, unten mal ein bisschen mehr, mal ein bisschen weniger grüne Wiese) große Sprünge vollführen. Alle lachen oder lächeln zumindest, alle recken, schier platzend vor Energie, die Arme in den Himmel – Lebensfreude pur! [mehr]
06.03.2009 - von Cornelia Barth
Reden von Gott – aber wie?
„Meine Großmutter“, erzählte mir eine Freundin, als ich ihr über die Arbeit an dieser blick-Ausgabe berichtete, „verabschiedete mich immer mit den Worten: Gott behüte Dich, mein Kind. Das war wunderbar.“ Freimütig gibt sie zu, dass es ihr nicht so leicht fällt, ihren Enkeln – sie sind sechs und acht – zum Abschied einen Segensspruch zu sagen, obwohl sie es eigentlich gern möchte. Gucken die Kleinen sie dann schräg an? Was denkt die Tochter? Verdreht der Schwiegersohn die Augen? [mehr]
27.02.2009 - von Lothar Simmank
„Erleuchtung garantiert und inklusive“
Fasten muss ja nicht zwangsläufig etwas mit Enthaltsamkeit von Nahrungs- oder Genussmitteln zu tun haben. Man kann auch einfach mal die Klappe halten. Nicht sprechen, aufhören zu quatschen, reden einstellen, schweigen. Vielleicht nicht gleich sieben Wochen lang (solange dauert es bis Ostern, wenn die Fastenzeit vorbei ist), aber Kommunikationsfasten für ein paar Tage, für eine Woche? [mehr]
27.02.2009 - von Lothar Simmank
Mittendrin
Eigentlich sollte die Februar-Ausgabe des blick-magazins den Titel tragen „Im Einklang mit mir selbst“. Doch dann kamen die Bedenken: Klingt das nicht zu sehr nach esoterischer Selbsterfahrung? Nach abgenutzten Werbefloskeln, die über einschlägigen Internetseiten und auf Ratgeberbüchern stehen: Trommeln unter Pinien, Rebirthing für Schwangere, Reiterglück auf dem Pferderücken – alles im Einklang mit mir selbst! [mehr]