blick in die kirche

Buchtipp
Fleisch aus dem Labor

Foto: Gütersloher Verlagshaus

Werden in-vitro gezüchtete Steaks bald in unseren Küchen Einzug halten? Die Zeit wäre reif dafür, denn Massentierhaltung, steigende C02-Emissionen und durch Schlachtung verursachtes Leiden stoßen bei immer mehr Menschen auf Kritik. Der Tierschutz-Aktivist und Autor Hendrik Hassei präsentiert mit „Neues Fleisch. Essen ohne Tierleid – Berichte aus der Zukunft der Ernährung“ die erste umfassende Publikation über Akteure und Entwicklungsstand dieser Ernährungsinnovation.

Hendrik Hassel hat in spannenden Reportagen zusammengetragen, welche Akteure rund um den Globus an markttaugfichen Modellen für „Clean Meat" aus Bioreaktoren arbeiten. Vor allem Start-ups in den USA, in Israel und den Niederlanden profilieren sich als Vorreiter. Die größte Herausforderung: Technische Lösungen zu finden, die einen akzeptablen Endpreis für die Verbraucher ermöglichen. In ausgewogener Weise ordnet das Buch die Bedeutung des „Neuen Fleisches“ ein, sowohl für Tier-und Umweltschutz als auch für die Ernährung der Zukunft. Die Prognosen für die Innovation sind in jedem Fall vielversprechend: Die Unternehmensberatung AT Kearney hält im Zeitraum von 2025 bis 2040 einen Marktanteil von 35 Prozent für ln-vitro-Fleisch für möglich.

Über den Autor
Hendrik Hassel, 1988 in Stuttgart geboren, gründete gemeinsam mit Freunden die Tierschutzorganisation Animal Equality Germany e.V., die er auch leitete. Als Journalist schreibt er regelmäßig über Tiere als Lebensmittel. Seine Texte wurden bei „Vice“, „der Freitag“ und anderen Medien veröffentlicht.

Hendrik Hassel
Neues Fleisch
Essen ohne Tierleid – Berichte aus der Zukunft unserer Ernährung

2019, Originalausgabe
Paperback, Klappenbroschur
176 Seiten
Gütersloher Verlagshaus
ISBN: 978-3-579-01484-5
€ 18,00 (D] inkl. MwSt.,€ 18,50 (A] 1 CHF 25,90 * (* empf. VK-Preis)
Erscheint am 28. Oktober 2019.