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Advent

Liebe bedeutet die Hingabe des eigenen Lebens an ein anderes Leben, um daraus das eigene Leben neu zu gewinnen. Die Liebe ist niemals ein Verlustgeschäft, wo sie sich ereignet, gewinnen alle. Daran erkennt man sie! Davon erzählt der christliche Glaube, wenn er von der Geburt Gottes auf Erden erzählt. Es ist Gott, der sich uns hingibt. Er wartet nicht auf unsere Hingabe, sondern er gibt sich uns hin – in der Hoffnung, dass wir darauf antworten: mit Liebe. Das hat mit Romantik nichts zu tun. Aber viel mit Warten. Denn Liebe lässt sich nicht erzwingen und nicht verordnen. Doch man kann sie wecken, kann sie üben und am Leben erhalten, damit die Lieblosigkeit nicht siegt. Darum feiern wir wieder Advent. Wir „warten“, obwohl wir wissen, was kommt. Aber es kommt jedes Jahr anders. Denn wir haben es mit Gott zu tun.

Aus dem Vorwort von Prof. Dr. Martin Hein
Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck



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