blick magazin

in rasantem Tempo ändert sich gerade unser Leben und damit auch unser Lebensgefühl. Was vor wenigen Wochen noch unvorstellbar war, prägt jetzt unseren Alltag in dem Bemühen, das Coronavirus zu besiegen oder die Ansteckung wenigstens zu verlangsamen: Stillstand des öffentlichen Lebens, Schließung von Schulen und Kitas, Geschäften und Firmen, soziale Distanzierung oder sogar Verzicht auf persönlichen Kontakt. Was trägt in solchen Zeiten? Was gibt die Kraft, vernünftig und besonnen zu bleiben, gerade, wenn vieles wegrutscht, was sonst Halt gibt und Freude macht? Wie kann Hoffnung wachsen, wo alles zum Verzweifeln ist?
Von Hoffnung erzählen viele biblische Geschichten, solche Erfahrungen stärken mich in Momenten, in denen ich den Mut verliere und die Angst hochkriecht. Mit anderen über das sprechen, was ich gerade erlebe, es im Licht der Bibel lesen und uns an die Gegenwart Christi erinnern, das geht in Coronazeiten auch telefonisch oder digital, selbst ohne Abendmahlsfeiern. Die Erinnerung an Ostern ist eine Einladung, in diese Hoffnungserfahrungen einzutauchen gerade in Zeiten der Krise.
 

Aus dem Vorwort von Dr. Beate Hofmann
Bischöfin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck

 



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