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Bibelstellen, Gebete und Lieder sind zitiert aus der Lutherbibel
und dem Evangelischen Gesangbuch (EG). |
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Vater unser |
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Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.
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Schöpfer des Lichts, Sonne meines Lebens |
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Schöpfer des Lichts,
Sonne meines Lebens,
ich danke dir für diesen neuen Tag.
Hilf mir,
deinen Willen zu erkennen und zu tun.
Gib mir Kraft für die Aufgaben,
die mir gestellt sind.
Gib mir Mut für die Schritte,
die ich tun muss.
Gib mir Liebe zu den Menschen,
die mir begegnen.
Lass mich erfahren,
dass du mir nahe bist in allem,
was heute geschieht.
Morgengebet (EG 817)
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Herr, du sendest uns in den Kampf |
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Herr, du sendest uns in den Kampf.
Du mutest uns zu,
Spannungen und Konflikte auszuhalten.
Du kennst uns,
du weißt, wie schwach wir sind,
wie leicht wir aufgeben,
wie oft wir Versuchungen erliegen.
Stärke uns, damit wir standhalten.
Hilf, dass wir einander geduldig
und liebevoll beistehen.
Bewahre uns vor falschem Eifer,
vor Eigensinn und blindem Zorn.
Lass uns deinen Frieden spüren.
Sei mit uns in allen Stunden dieses Tages.
Gebet zu den Wochentagen (EG 880)
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Ich kann wieder aufatmen,
denn Gott hat mich Gutes erfahren lassen. |
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Ich kann wieder aufatmen,
denn Gott hat mich Gutes erfahren lassen.
Ich war ganz daneben,
aus dem Gleichgewicht,
und habe mich wieder fangen können.
Im Vertrauen auf Gott werde ich leben.
Mein Leben ist hart und wird es bleiben,
aber ich glaube.
In meiner Verzweiflung meinte ich,
die Menschen sind schlecht.
Aber sie haben mir geholfen.
Wie meinen Dank ausdrücken?
Es sollen nicht nur Worte sein.
Aus den Erfahrungen,
die ich gewonnen habe,
will ich nun leben.
Fr. K. Barth / G. Grenz / P. Horst (Hg.),
Gottesdienst menschlich, Peter Hammer Verlag Wuppertal
Gesamtausgabe 1990
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Wir wissen oft nicht,
was wir von uns halten sollen. |
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Wir wissen oft nicht,
was wir von uns halten sollen.
Wir schwanken hin und her,
schätzen uns bald zu hoch,
bald zu niedrig ein.
Doch Gott hat sich unser erbarmt.
Wir hören staunend,
was er uns zutraut,
trotz allem Versagen.
Wir halten uns an sein Wort
und fassen Mut.
Gebet aus der Agende
der Ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck
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Mein Gott, ich mache mir Sorgen um die Zukunft |
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Mein Gott, ich mache mir Sorgen
um die Zukunft,
um meine Zukunft
und die Zukunft der Welt.
Ich bitte dich: Nimm mir die Sorgen,
damit ich heute ruhig schlafen
und morgen mutig tun kann,
was du von mir erwartest.
Du bist der Herr.
Du wirst das letzte Wort haben
in meinem Leben
und in der Geschichte der Welt.
Darauf will ich mich verlassen.
Gebet zu den Wochentagen (EG 890)
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Der Herr ist mein Hirte,
mir wird nichts mangeln. |
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Der Herr ist mein Hirte,
mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf einer grünen Aue
und führet mich zum frischen Wasser.
Er erquicket meine Seele.
Er führet mich auf rechter Straße
um seines Namens willen.
Und ob ich schon wanderte im finstern Tal,
fürchte ich kein Unglück;
denn du bist bei mir,
dein Stecken und Stab trösten mich.
Du bereitest vor mir einen Tisch
im Angesicht meiner Feinde.
Du salbest mein Haupt mit Öl
und schenkest mir voll ein.
Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen
mein Leben lang,
und ich werde bleiben im Hause des Herrn
immerdar.
Psalm 23
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Der Herr ist mein Licht und mein Heil |
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Der Herr ist mein Licht und mein Heil;
vor wem sollte ich mich fürchten?
Der Herr ist meines Lebens Kraft;
vor wem sollte mir grauen?
Denn du bist meine Hilfe;
verlass mich nicht
und tu die Hand nicht von mir ab,
Gott, mein Heil!
Denn mein Vater und meine Mutter
verlassen mich,
aber der Herr nimmt mich auf.
Aus Psalm 27
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Herr, auf dich traue ich,
lass mich nimmermehr zuschanden werden |
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Herr, auf dich traue ich,
lass mich nimmermehr zuschanden werden,
errette mich durch deine Gerechtigkeit!
Neige deine Ohren zu mir, hilf mir eilends!
Sei mir ein starker Fels und eine Burg,
dass du mir helfest!
Denn du bist mein Fels und meine Burg,
und um deines Namens willen
wollest du mich leiten und führen.
In deine Hände befehle ich meinen Geist;
du hast mich erlöst, Herr, du treuer Gott.
Herr, sei mir gnädig, denn mir ist angst!
Mein Auge ist trübe geworden vor Gram,
matt meine Seele und mein Leib.
Ich aber, Herr, hoffe auf dich und spreche:
Du bist mein Gott!
Meine Zeit steht in deinen Händen.
Aus Psalm 31
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Sei mir gnädig, Gott, sei mir gnädig! |
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Sei mir gnädig, Gott, sei mir gnädig!
Denn auf dich traut meine Seele,
und unter dem Schatten deiner Flügel
habe ich Zuflucht,
bis das Unglück vorübergehe.
Ich rufe zu Gott, dem Allerhöchsten,
zu Gott, der meine Sache zum guten Ende führt.
Er sende vom Himmel und helfe mir,
Gott sende seine Güte und Treue.
Mein Herz ist bereit, Gott,
mein Herz ist bereit, dass ich singe und lobe.
Wach auf, meine Seele, wach auf,
Psalter und Harfe,
ich will das Morgenrot wecken!
Denn deine Güte reicht, so weit der Himmel ist,
und deine Wahrheit, so weit die Wolken gehen.
Erhebe dich, Gott, über den Himmel
und deine Herrlichkeit über alle Welt!
Aus Psalm 57
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Denn ich weiß wohl,
was ich für Gedanken über euch habe |
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Denn ich weiß wohl,
was ich für Gedanken über euch habe,
spricht der Herr:
Gedanken des Friedens
und nicht des Leides,
dass ich euch gebe Zukunft
und Hoffnung.
Jeremia 29,11
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Selig sind, die da geistlich arm sind;
denn ihrer ist das Himmelreich. |
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Selig sind, die da geistlich arm sind;
denn ihrer ist das Himmelreich.
Selig sind, die da Leid tragen;
denn sie sollen getröstet werden.
Selig sind die Sanftmütigen;
denn sie werden das Erdreich besitzen.
Selig sind, die da hungert und dürstet
nach der Gerechtigkeit;
denn sie sollen satt werden.
Selig sind die Barmherzigen;
denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.
Selig sind, die reinen Herzens sind;
denn sie werden Gott schauen.
Selig sind die Friedfertigen;
denn sie werden Gottes Kinder heißen.
Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen
verfolgt werden;
denn ihrer ist das Himmelreich.
Die Seligpreisungen
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Jesus Christus spricht:
Das habe ich mit euch geredet,
damit ihr in mir Frieden habt. |
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Jesus Christus spricht:
Das habe ich mit euch geredet,
damit ihr in mir Frieden habt.
In der Welt habt ihr Angst;
aber seid getrost,
ich habe die Welt überwunden.
Den Frieden lasse ich euch,
meinen Frieden gebe ich euch.
Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt.
Euer Herz erschrecke nicht
und fürchte sich nicht.
Aus dem Johannesevangelium
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Darum werft euer Vertrauen nicht weg,
welches eine große Belohnung hat. |
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Darum werft euer Vertrauen nicht weg,
welches eine große Belohnung hat.
Geduld aber habt ihr nötig,
damit ihr den Willen Gottes tut
und das Verheißene empfangt.
Denn nur noch eine kleine Weile,
so wird kommen, der da kommen soll,
und wird nicht lange ausbleiben.
Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht
auf das, was man hofft,
und ein Nichtzweifeln an dem,
was man nicht sieht.
Aus dem Hebräerbrief
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Vertraut den neuen Wegen,
auf die der Herr uns weist |
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Vertraut den neuen Wegen,
auf die der Herr uns weist,
weil Leben heißt: sich regen,
weil Leben wandern heißt.
Seit leuchtend Gottes Bogen
am hohen Himmel stand,
sind Menschen ausgezogen
in das gelobte Land.
Vertraut den neuen Wegen
und wandert in die Zeit!
Gott will, dass ihr ein Segen
für seine Erde seid.
Der uns in frühen Zeiten
das Leben eingehaucht,
der wird uns dahin leiten,
wo er uns will und braucht.
Vertraut den neuen Wegen,
auf die uns Gott gesandt!
Er selbst kommt uns entgegen.
Die Zukunft ist sein Land.
Wer aufbricht, der kann hoffen
in Zeit und Ewigkeit.
Die Tore stehen offen.
Das Land ist hell und weit.
Klaus Peter Hertzsch, 1989 (EG 395)
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Gott gab uns Atem, damit wir leben. |
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Gott gab uns Atem, damit wir leben.
Er gab uns Augen, dass wir uns sehn.
Gott hat uns diese Erde gegeben,
dass wir auf ihr die Zeit bestehn.
Gott hat uns diese Erde gegeben,
dass wir auf ihr die Zeit bestehn.
Gott gab uns Ohren, damit wir hören.
Er gab uns Worte, dass wir verstehn.
Gott will nicht diese Erde zerstören.
Er schuf sie gut, er schuf sie schön.
Gott will nicht diese Erde zerstören.
Er schuf sie gut, er schuf sie schön.
Gott gab uns Hände, damit wir handeln.
Er gab uns Füße, dass wir fest stehn.
Gott will mit uns die Erde verwandeln.
Wir können neu ins Leben gehn.
Gott will mit uns die Erde verwandeln.
Wir können neu ins Leben gehn.
Eckart Bücken, 1982 (EG 432)
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Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr |
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Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr;
fremd wie dein Name sind mir deine Wege.
Seit Menschen leben, rufen sie nach Gott;
mein Los ist Tod, hast du nicht andern Segen?
Bist du der Gott, der Zukunft mir verheißt?
Ich möchte glauben, komm mir doch entgegen.
Sprich du das Wort, das tröstet und befreit
und das mich führt in deinen großen Frieden.
Schließ auf das Land, das keine Grenzen kennt,
und lass mich unter deinen Kindern leben.
Sei du mein täglich Brot, so wahr du lebst.
Du bist mein Atem, wenn ich zu dir bete.
Lothar Zenetti, 1974 (EG 382)
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Meine engen Grenzen, meine kurze Sicht
bringe ich vor dich. |
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Meine engen Grenzen,
meine kurze Sicht
bringe ich vor dich.
Wandle sie in Weite:
Herr erbarme dich.
Meine ganze Ohnmacht,
was mich beugt und lähmt,
bringe ich vor dich.
Wandle sie in Stärke:
Herr erbarme dich.
Mein verlornes Zutraun,
meine Ängstlichkeit
bringe ich vor dich.
Wandle sie in Wärme:
Herr erbarme dich.
Meine tiefe Sehnsucht
nach Geborgenheit
bringe ich vor dich.
Wandle sie in Heimat:
Herr erbarme dich.
Eugen Eckert, 1981 (EG 584)
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Fürchte dich nicht, gefangen in deiner Angst,
mit der du lebst. |
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Fürchte dich nicht,
gefangen in deiner Angst,
mit der du lebst.
Fürchte dich nicht,
gefangen in deiner Angst.
Mit ihr lebst du.
Fürchte dich nicht,
getragen von seinem Wort,
von dem du lebst.
Fürchte dich nicht,
getragen von seinem Wort.
Von ihm lebst du.
Fürchte dich nicht,
gesandt in den neuen Tag,
für den du lebst.
Fürchte dich nicht,
gesandt in den neuen Tag.
Für ihn lebst du.
Fritz Baltruweit, 1980 (EG 612)
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Von guten Mächten wunderbar geborgen |
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Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.
Dietrich Bonhoeffer, 1944 (EG 65)
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Impressum des Gebetsbüchleins |
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Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck
Landeskirchenamt, Wilhelmshöher Allee 330, 34131 Kassel
Telefon: 05 61 / 93 78 -272; Telefax: 05 61 / 93 78 -450
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Printausgabe
© Evangelischer Medienverband
Kassel, 2003
Gestaltung: gjkassel
Titelbild: Orange Promotion
Illustration im Heft: Diensttragende Frau (Gewölbestütze), um 1380
Konsole in der Marienkirche Netze, Foto: Gerhard Jost
Druck: Boxan Kassel |
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