Ankommen.

Titel Buß- und Bettag 2016

GEBETE

„Wir wollen aufstehn, aufeinander zugehn, voneinander lernen, miteinander umzugehn. Aufstehn, aufeinander zugehn und uns nicht entfernen, wenn wir etwas nicht verstehn.“

(„Aufstehn, aufeinander zugehn“; Text: Clemens Bittlinger © Rechte beim Urheber)

„Wo ein Mensch den andern sieht, nicht nur sich und seine Welt, fällt ein Tropfen von dem Regen, der aus Wüsten Gärten macht.“

(„Wo ein Mensch Vertrauen gibt“, Text: Hans-Jürgen Netz, Musik: Fritz Baltruweit; aus: Oekumene heute. Mein Liederbuch 2, 1992. Alle Rechte im tvd-Verlag Düsseldorf)

Meine engen Grenzen, meine kurze Sicht bringe ich vor dich. Wandle sie in Weite: Herr erbarme dich.
Meine tiefe Sehnsucht nach Geborgenheit bringe ich vor dich. Wandle sie in Heimat: Herr erbarme dich.

(„Meine engen Grenzen“, Text: Eugen Eckert © Lahn-Verlag in der Butzon & Bercker GmbH, Kevelaer, www.lahn-verlag.de)

„Du stellst meine Füße auf weiten Raum“, Psalm 31,9

„Er soll bei euch wohnen wie ein Einheimischer unter euch, und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen in Ägyptenland. Ich bin der HERR, euer Gott.“, 3. Mose 19,34

„Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen.“, Matthäus 25, 35

„Heimat ist nicht Raum, Heimat ist nicht Freundschaft, Heimat ist nicht Liebe – Heimat ist Friede.“ (Paul Keller)

„Unser Nächster ist jeder Mensch, besonders der, der unser Hilfe braucht.“ (Martin Luther)

„Alle giessen ihre Wurzeln, alle reden Dialekt. Niemals Zeit gehabt, einen zu lernen. Ich war immer unterwegs, ohne Grund und ohne Boden, mein Geschaeft ist Ueberleben und Entfernen. Ich bin auch ein Vertriebener.“

(aus: „Vertriebener“; Musik: Heinz Rudolf Kunze / Heiner Luerig, Text: Heinz Rudolf Kunze © SMV Schacht Musikverlage GmbH & Co. KG / Neue Welt Musikverlag GmbH & Co. KG)

Er und Ben, sein Bruder, sind schon lange unterwegs. Es ist kalt in der Wüste nachts, tagsüber unfassbar heiß, doch die Freiheit verlangt ihren Preis.
Nur ein Stern am Firmament, sonst nur der Mond und die Vision von einer Welt, die er nicht kennt. Die Vision von Europa, die Vision von Wohlstand und Glück.

(aus: „BAP: Vision vun Europa“; Musik - Ulrich Rode, Text - Wolfgang Niedecken, Verlag - Vrinxpoozsonx Wolfgang Niedecken)