Archivierte Meldungen

Nacht der offenen Kirchen am 29. Juni 2007

Die Kirche des Diakonissen-Mutterhauses, Goethestraße 85, 34119 Kassel, öffnet am 29. Juni 2007 ihre Pforten zur "Nacht der Kirchen". Von 18.00 bis 23.00 Uhr können Besucherinnen und Besucher die Mutterhauskirche aus unterschiedlichen Perspektiven kennen lernen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Das Programm:
18:00 Stille öffnet Kirche
... eine Kerze anzünden, ein Bild betrachten,
einen Text bedenken, einfach da sein ...

18:30 Abendgebet der Diakonissen
Wie an jedem Werktag halten die Schwestern das
Abendgebet

19:00 Schwestern deuten ihre Kirche
Schwestern des Diakonissenhauses berichten von
Erlebnissen und Erfahrungen mit ihrer Kirche

20:00 Eine Kirche bauen
Architekt Dipl.ing. Wolfgang Haeseler bespricht
Architektur und künstlerische Gestaltung der von ihm
erbauten Kirche (Fertigstellung 1962)

21:00 Feier-Abend-Mahl
Liturgischer Abendmahlsgottesdienst
mit Pfr. Michael Becker, Pfr. Ekkehard Raum und
Kantor Martin Wenning

22:00 Wein-Brot-Gesang
Stärkung im Kirchgarten mit geselligen und
abendlichen Liedern

23:00 Gute-Nacht-Geschichte
„Doktor Murkes gesammeltes Schweigen“ (H.Böll)
gelesen von Pfr. Michael Becker – an der Orgel
begleitet von Kantor Martin Wenning
(Kassel, 31.05.07)

Basar im Mutterhaus

Am Donnerstag, dem 9. November 2006 öffnet das Kurhessische Diakonissenhaus Kassel, Goethestraße 85, seine Pforten für den traditionsreichen Basar. Die Besucher können ab 8.00 Uhr zwischen Büchern, Handarbeiten und anderen großen und kleinen Kostbarkeiten stöbern, auswählen und einkaufen. Um 16.00 Uhr endet die Veranstaltung mit einer Andacht in der Mutterhauskirche. Der Erlös kommt den sozialen Aufgaben des Hauses zugute. (Kassel, 28.09.06)


Gute-Nacht-Geschichten

Pfarrer Michael Becker liest im Oktober und November 2006 Gute-Nacht-Geschichten bekannter Autoren. Vierzehntägig, jeweils donnerstags um 18.30 Uhr, sind die Geschichten in der Mutterhauskirche und über die Übertragungsanlage in den Zimmern des Burgfeld- und Diakonissen-Krankenhauses, im "Haus Salem" sowie den altengerechten Wohnungen des Diakonissenhause im Vorderen Westen zu hören:

Donnerstag, 5. Oktober 2006, 18.30 Uhr
Siegfried Lenz: "Das unterbrochene Schweigen" und "Die Nacht im Hotel"

Donnerstag, 19. Oktober 2006, 18.30 Uhr
Selma Lagerlöf: "Dankesschuld" und "Das Rotkehlchen"

Donnerstag, 2. November 2006, 18.30 Uhr
Heinrich Böll: "Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral" und "Die Kunde von Bethlehem"

Donnerstag, 16. November, 18.30 Uhr
Astrid Lindgren: "Pelle zieht aus" und Johann Peter Hebel: "Unverhofftes Wiedersehen"
(Kassel, 28.09.06)


"Die Protestantin" - Autorenlesung im Diakonissen-Mutterhaus

Am Mittwoch, dem 11. Oktober 2006, um 16.00 Uhr liest Gina Mayer aus ihrem neu erschienenen Roman „Die Protestantin“. Der historische Roman spielt in Kaiserswerth zur Zeit Theodor Fliedners. Aufbau und Entwicklung der von Fliedner gegründeten Diakonissenanstalten sind der Hintergrund, vor dem die Autorin - ausgehend vom Leben zweier Schwestern - ein spannendes Sittengemälde der Zeit entwirft.

Gina Mayer ist lebt und arbeitet als freie Werbetexterin in Düsseldorf. Der Roman „Die Protestantin“ ist ihr Debüt als Schriftstellerin.

Der Eintritt ist frei, um eine Spende zur Kostendeckung wird gebeten.

Zum Inhalt:
Kaiserswerth im Jahre 1822. Als sie dem protestantischen Pfarrer Theodor Fliedner begegnet, ist die 17-jährige Johanne voller Bewunderung für diesen willensstarken Mann. Eine Ehe mit ihm bahnt sich an, doch als er um ihre Hand anhält, gibt es etwas, was ihr wichtiger ist: ihre Freiheit. Auch ihre jüngere Schwester Catharine will ihre Liebe und ihr Leben selbst bestimmen. Als 1848 die Revolution losbricht, für die sich Catharine leidenschaftlich engagiert, entbrennt zwischen den Schwestern ein kräftezehrender Kampf um die persönliche Überzeugung. Erst ihrer gemeinsamen Pflegetochter Magdalena scheint es zu gelingen, Freiheit, Glaube und Liebe in Einklang zu bringen ... (Kassel, 28.09.06)

 

"Impressionen aus Russland"
Ölbilder von Adam Schmidt, Jaroslawl/Russland

Nach der erfolgreichen Ausstellung seiner Bilder im Frühsommer 2004 im Kasseler Rathaus stellt der russische Künstler seine neuesten Ölbilder vor. Zu sehen sind die Bilder im Kurhessischen Diakonissen-Mutterhaus Kassel, Goethestraße 85, vom 1. bis 30. Oktober, täglich von 9-19 Uhr, Samstag und Sonntag von 9 - 13 Uhr.
Die Ölbilder zeigen die Landschaften Russland und geben die Stimmungen der Jahreszeiten eindrücklich wieder. Wer ein Bild käuflich erwirbt, hat nicht nur lange Freude daran, sondern fördert damit auch den Wiederaufbau der Ev. luth. Kirche zu Jaroslawl.

Am Sonntag den 8. Oktober 2006 wird im Gottesdienst in der Diakonissenkrankenhauskirche und anschließendem Empfang der Künstler Adam Schmidt anwesend sein.

Weitere Infos und Künstlerkontakt: Förderverein Kirchbau Jaroslawl Russland, Vors. Prof. Dr. Christian Zippert, Bischof em., oder bei der Geschäftsstelle Kirchbau Jaroslawl e.V., Willi Stiel, Schriftführer, 34114 Kassel, Postfach 41 02 60, Tel. 0561-9378-382 0177-410 29 21, Mail: Stiel.Lka@ekkw.de (Kassel, 28.09.06)

 

Tag der offenen Tür im Marie-Behre-Altenhilfezentrum Guntershausen

Am Freitag, dem 22. September 2006 öffnet das Marie-Behre-Altenhilfezentrum, Zum Bahnhof 26 in Baunatal-Guntershausen seine Türen für alte und junge Interessierte. Die Besucher erwartet ein vielfältiges Programm. Neben Musik und Tanz, süßen und herzhaften Speisen sowie einer Modenschau kommen Informationen über die verschiedenen Pflegeangebote des Hauses, über Qualitätssicherung und Pflegekonzepte nicht zu kurz. Heim- und Pflegedienstleitung stehen für Gespräche zur Verfügung und beantworten Fragen rund um die Themen Wohnen und Pflege im Alter.

Der Tag der offenen Tür beginnt um 14.00 Uhr und klingt gegen 18.00 Uhr aus. (Kassel, 15.09.06)

 

142. Jahresfest im Diakonissenhaus am 10./11. Juni 2006
Kurhessisches Diakonissenhaus feiert mit einem Straßenfest seine Gründung 1864 in Treysa

Am Samstag, dem 10. Juni 2006, ab 13.00 Uhr erwartet die Besucher zwischen Diakonissenstraße und Huttenstraße sowie vor dem Altenpflegeheim „Haus Salem“ (auf dem Gelände des Diakonissenhauses) ein vielfältiges Programm: Musik und Volkstanz, alte Trachten und geführte Rundgänge, ein Flohmarkt mit Schätzen aus dem Diakonissenhaus, Info-Stände und selbstverständlich ein Kinderprogramm für die kleinen Gäste garantieren einen abwechslungsreichen Nachmittag. Kaffee, Kuchen und Gegrilltes sorgen für die notwendigen kulinarischen Pausen. Um 17.30 Uhr klingt der Tag mit einem Feierabendmahl aus.

Am Sonntag, dem 11. Juni 2006 findet um 10.30 Uhr ein Festgottesdienst in der Friedenskirche statt. Prälat i. R. Rudolf Schmidt hält die Festpredigt und der Landespfarrer der Diakonie, Dr. Eberhard Schwarz, verleiht langjährigen Mitarbeiter/innen als besondere Anerkennung das Goldene Kronenkreuz. Dies ist die höchste Auszeichnung, die das Diakonische Werk zu vergeben hat.

Im Anschluss an den Gottesdienst wird das 142. Jahresfest mit einem gemeinsamen Mittagessen und einer Festversammlung im Mutterhaus fortgesetzt, bevor es gegen 14.30 Uhr mit einer Andacht in der Mutterhauskirche zu Ende geht. (11.06.2006)


Diakonisse "neuer Form" eingesegnet - Erste Einsegnung
im Kurhessischen Diakonissenhaus Kassel seit 14 Jahren.

Am Sonntag, dem 12. Februar 2006, wurde Bettina Röse in einem festlichen Gottesdienst als Diakonisse neuer Form in die Schwesternschaft des Kurhessischen Diakonissenhauses Kassel aufgenommen. Es ist seit 1992 die erste Einsegnung einer neuen Schwester in Kassel.

Bettina Röse leitet die Kindertagesstätte im Kleinen Holzweg, eine der Einrichtungen der Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus Kassel. Sie gehört zu einer größer werdenden Zahl beruftätiger, verheirateter Frauen mit dem Wunsch, einer christlichen spirituellen Gemeinschaft anzugehören. Dieser Trend wird von den Mutterhäusern weltweit registriert. Mit der Einsegnung einer neuen Diakonisse öffnet sich ein großes Tor in die Zukunft für das Kasseler Mutterhaus mit seiner 142-jährigen Geschichte. Während seiner Glanzzeit lebten hier fast 600 Diakonissen, doch seit Jahren sind die Zahlen rückläufig. Gegenwärtig gehören der Gemeinschaft etwa 60 Schwestern an, die meisten leben im so genannten Feierabend.

 


Diakonisse Bettina Röse (3.v.r) vor dem Mutterhaus
in der Goethestraße in Kassel

 

Während die Diakonissen traditionell unverheiratet bleiben, ihren Verdienst in eine Gütergemeinschaft einbringen und vom Mutterhaus bis ans Lebensende versorgt werden, können Diakonissen neuer Form verheiratet sein; sie beziehen ihr eigenes Gehalt und sind dem Mutterhaus eng verbunden, ohne jedoch in der dortigen Gemeinschaft zu leben. Von ihrem Gehalt fließt ein vom Schwesternrat festgelegter Betrag an das Mutterhaus. Voraussetzung für Aufnahme in die Schwesternschaft sind die Zugehörigkeit zur evangelischen Kirche, eine abgeschlossene Berufsausbildung, die Ausbildung zur Diakonisse und eine Zeit des Kennenlernens.

Zurzeit gibt es drei Gemeinschaften im Kurhessischen Diakonissenhaus, das 1864 in Schwalmstadt/Treysa gegründet wurde. Neben den Diakonissen hat sich 1939 die Gemeinschaft der Diakonischen Schwestern gebildet. Diese früher auch Verbandsschwestern genannten Frauen, arbeiten in diakonisch-sozialen Bereichen, fühlen sich dem Mutterhaus eng verbunden, leben aber im eigenen Haushalt. Seit 2004 existiert darüber hinaus die "Weggemeinschaft", ein Zusammenschluss von christlich engagierten Mitarbeiter/innen.

Die Mitglieder finden bei den regelmäßigen Treffen in der Gemeinschaft eine geistliche Heimat und spirituellen Austausch. Für alle drei Gemeinschaften ist das Mutterhaus ein Ort lebendiger Spiritualität, aus der heraus professionelles diakonisches Handeln möglich wird. (12.02.2006)

10 000 Euro für Stiftung "Altern in Würde"

Schwester Hildegard Schleenbecker stiftete aus dem Nachlass ihres Bruders 10 000 Euro für die Altenhilfestiftung des Kurhessischen Diakonissenhauses Kassel. Das Geld soll für die Gartengestaltung des Marie-Behre-Altenhilfezentrums in Baunatal-Guntershausen genutzt werden. Rund um das Gebäude kann nun ein "Garten der Sinne" angelegt werden.

Schwester Hildegard, die seit 1971 im Marie-Behre-Heim tätig ist, liegt das Altenpflegeheim mit seinen Bewohnern sehr am Herzen. Deshalb entschloss sie sich zu der großzügigen Zustiftung.


Schwester Hildegard Schleenbecker (1.v.l) unter-
stützt mit ihrer Zustiftung die Gartengestaltung des
Marie-Behre-Altenhilfezentrums in Baunatal-Guntershausen

Die Stiftung "Altern in Würde" wurde 2004 von der Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus Kassel gegründet. Sie unterstützt die Arbeit in den beiden Altenhilfeeinrichtungen des Kurhessischen Diakonissenhauses. So konnten aus Mitteln der Altenhilfestiftung bereits ein mobiler Snoezelenwagen für das Marie-Behre-Altenhilfezentrum angeschafft und das physiotherapeutische Angebot im Haus Salem ausgebaut werden. (10.02.2006)