Ideenbörse

In vielen Gemeinden gibt es neue Ideen und gute Praxis in der Arbeit von den jungen bis zu den alten Alten. Hier stellen wir Ihnen Projekte vor.

Stadtteilbüro Älter werden (Harleshausen)

Das hätten wir vor 5 Jahren nicht geglaubt. Für die "einzigartige und beispielhafte" Arbeit am Themenkomplex Alter, so der Beirat des Fonds hessischer Arzneimittelfirmen, erhielt das Team des Stadtteilbüros in Harleshausen zusammen mit dem Demenzforum Darmstadt den diesjährigen Förderpreis. Die Förderung für hessische Selbsthilfegruppen wurde in diesem Jahr für Initiativen vergeben, die sich mit dem Thema: "Gesundheit im Alter als gesellschaftliche Aufgabe" befassen. "Die Vielfalt der Angebote rund um Wohnen, Kultur, Prävention, Gesundheitsförderung im Alter" hat der Jury imponiert, so das Anschreiben an das Stadtteilbüro. Am 9. November 2006 fand im Wiesbadener Schloss Biebrich die feierliche Verleihung statt. Eine Abordnung des Stadtteilbüros nahm als Dank für die geleistete Arbeit neben dem Förderpreis eine Skulptur von Iris Hollstein, einer Kasseler Künstlerin entgegen.

Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtteilbüros bedeutet diese Würdigung ihres ehrenamtlichen Engagements Ansporn und Motivation zugleich. So arbeiten sie mit neuer Freude und der nötigen Kraft weiter an ihrem Konzept "Soziale Vorsorge und Schaffung von Netzwerken im älter werdenden Harleshausen".

Das Stadtteilbüro ÄLTER WERDEN in Harleshausen ist hervorgegangen aus einem Modellprojekt der Stadt Kassel. Es wird seit Januar 2006 von bürgerschaftlich engagierten Bürgerinnen und Bürgern aus dem Stadtteil Harleshausen in alleiniger Verantwortung weitergeführt. Einige von ihnen sind seit Beginn im Jahr 2002 dabei.

Das Stadtteilbüro ÄLTER WERDEN in Harleshausen ist Anlauf- und Informationsstelle für Bürgerinnen und Bürger in jedem Lebensalter, die durch Handeln, Phantasie und gute Ideen aus der demographischen Entwicklung eine Zukunftschance für ihren Stadtteil machen möchten.

Das Stadtteilbüro ist von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 10 bis 12 Uhr und nach Vereinbarung zu erreichen.

Stadtteilbüro ÄLTER WERDEN in Harleshausen: Karlshafener Str. 2, 34128 Kassel, Tel.: 0561 / 970 78 05, e-Mail: stadtteilbuero@gmx.de

Computerkurse für Senioren (Ev. Kirche Harleshausen)

Als das Stadtteilbüro "Älterwerden in Harleshausen" seine Arbeit mit einer Umfrage begann, wurde immer wieder der Wunsch nach Computerkursen für ältere Mitbürger geäußert. Unsere Kirchengemeinde hat die Trägerschaft für diese Arbeit übernommen.

Wir freuen uns, dass wir teilhaben können an dieser neuen Form der Seniorenarbeit . Die "jungen Alten" zeigen sich lernbereit, sie wollen mit ihren Kindern und Enkeln elektronische Post austauschen können, an modernen Formen der Kommunikation teilhaben. Sie wollen die Möglichkeiten des Internets kennen lernen und nutzen, um sich so vielleicht den einen oder anderen Weg zu ersparen. Wer ein bisschen mit dem Computer umgehen kann, der hat auch keine große Scheu mehr vor all den kleinen Geräten, die uns heute auf der Bank, in Parkhäusern, auf Bahnhöfen und wo sonst noch begegnen.

Als wir im Januar 2004 begonnen haben, Computerkurse für Senioren anzubieten, hat niemand von uns zu hoffen gewagt, dass dies ein so durchschlagender Erfolg würde.

173 KursteilnehmerInnen verteilten sich auf die 22 Kurse des ersten Jahres! Inzwischen haben 336 Frauen und Männer an unseren Kursen teilgenommen (Stand Sept.2006). Viele haben in den Anfängerkursen zum ersten Mal vor einem Computer gesessen und sich dann in einem zweiten Schritt in einem Aufbaukurs weitergebildet. Andere kamen schon mit entsprechenden Vorkenntnissen, konnten ihr Wissen bei uns vertiefen und so manches dazulernen.

Wir sind keine Computerschule, vielleicht ist das eine unserer Stärken. Es gibt zwar eine Art Lehrplan für die Anfangskurse, aber jeder Teilnehmer darf so langsam oder schnell lernen, wie die Gruppe es zulässt. Wir arbeiten mit eigenem, aus der Kurserfahrung entstandenem Übungsmaterial. Möglich ist das alles nur dank der Kursleiter, die ihre Zeit und ihr Wissen kostenlos zur Verfügung stellen.

Die Befürchtung, dass uns recht bald der "Nachwuchs" - also die Anfänger ausgehen, hat sich nicht bewahrheitet. Mittlerweile bieten wir neben den bewährten Anfänger- und Aufbaukursen Einführungskurse ins Internet an, dazu je nach Nachfrage Excel, Publisher, Bildbearbeitung und einen Projektkurs, der sich das anstehende Kirchenjubiläum zum Thema genommen hat und Informationen dazu im Computer sammeln und aufarbeiten möchte.

Seit kurzem hat sich eine Gruppe die Aufgabe gestellt, eine Homepage für die Gemeinde zu erarbeiten und dann auch weiterhin zu betreuen.

Dankbar und stolz verlassen viele unserer Teilnehmer die Kurse. Sie haben das Gefühl, nun besser am modernen Leben teilnehmen zu können. Sie haben dabei aber auch andere Menschen kennen gelernt sowie eine Form der Seniorenarbeit in der Kirche, die auf einem guten Weg ist.

Kontaktadresse: Bärbel Bartsch, Am Kubergraben 21, 34128 Kassel, e-mail: dieba@arcor.de

Computerkurse für Senioren (Wolfsanger)

Teilnehmer des ComputerkursesDen Senioren-Computerkurs unserer Kirchengemeinde gibt es seit September 2005.

In Wolfsanger sollte - ähnlich wie inzwischen an anderen Standorten im Stadtgebiet und an vielen Orten des Bundesgebietes - älteren Menschen das Angebot des Erwerbs von erweiterter Medienkompetenz eröffnet werden. Senioren sollten damit in ihrer selbständigen Lebensführung unterstützt werden und Zugang zu modernen Kommunikationsmedien erhalten.

Nach einer notwendigen Vorlaufphase und vielerlei Vorarbeiten konnten wir im Herbst 2005 mit der Umsetzung beginnen: Mario Wiegel, vom Seniorenreferat des Ev. Stadtkirchenkreises hatte in Zusammenarbeit mit dem Kirchenvorstand der Gemeinde, dem Stadtkirchenkreis, zweier Stiftungen, den zuständigen Gemeindepfarrern und dem eigens dafür gewonnenen Projektleiter, Herrn Olaf Gappert, dafür gesorgt, dass unser Projekt starten konnte.

Nachdem die technischen und bautechnischen Rahmenbedingungen geschaffen waren, galt es vor allen Dingen, motivierte, ehrenamtliche Gruppenleiter zu finden.

Das neue Angebot für Senioren musste in geeigneter Weise veröffentlicht und beworben werden.

Schließlich stellte sich ganz konkret die Aufgabe, ein leicht zugängliches Curriculum zu erstellen und den Gruppenleitern an die Hand zu geben.

Die Kurse sind speziell auf die Bedürfnisse älterer Menschen zugeschnitten, von denen manche noch keinerlei Berührung mit dem Computer hatten. In einem Ihnen gemäßen Lerntempo wird in kleinen Schritten vorangegangen. Durch fortwährende Wiederholungen kann sich das Erarbeitete festigen. Die Kurse nehmen dabei speziell Rücksicht auf die eigene Geschwindigkeit im Durcharbeiten der Arbeitsmaterialien.

Die Arbeitsblätter wurden eigens für dieses Projekt in fachlich und pädagogisch überaus geeigneter Form von unserem Projektleiter, Herrn Gappert, neu erstellt. Nicht nur die Kursleiter gewinnen damit einen handhabbaren Leitfaden, auch die Teilnehmer können damit Erlerntes zuhause repetieren.

Durch Herrn Wiegel ist die fortwährende Begleitung und Unterstützung der Gruppenleiter bei allen anstehenden Fragen in hilfreicher Weise gewährleistet.

Nach 18 Monaten nun ist deutlich, dass die ursprünglichen Erwartungen weit übertroffen wurden. Inzwischen arbeiten 9 Kursleiterinnen und Kursleiter mit. In 42 Kursen, die bislang gegeben wurden, konnten 88 Menschen in der zweiten Lebenshälfte im Umgang mit dem Computer vertraut gemacht werden. Insgesamt haben 230 Seniorinnen und Senioren (die mehrere Kurse besuchten) teilgenommen.

Die Computerkurse finden ein überwältigendes Echo: Ältere Menschen gewinnen Selbstbewusstsein und können mit Stolz auf eigene Produkte blicken. Ihre Ängste hinsichtlich moderner Technik werde abgebaut - und: es macht den meisten einfach Spaß!

Neben fachlichem Kenntniserwerb spielt auch immer die menschliche Dimension eine große Rolle. In den Lerngruppen gewinnen Menschen Kontakt zueinander, kommen sich näher und finden ein Stück Heimat. Deshalb machen wir uns als Kirchengemeinde diese Arbeit mit Senioren am Computer - neben den traditionellen Angeboten für ältere Menschen - zur Aufgabe. Wir sehen hier eine zeitgemäße Form der Lebenshilfe und der Lebensbewältigung, die weit über die technischen Fragen hinaus Menschen einen Dienst erweist. Neben dem gemeinsamen Lernen hat inzwischen auch manchmal das gemeinsame Feiern seinen Platz, wenn Kurse z.B. am Ende eine kleine Abschiedsfeier ausrichten. Manch eine dieser Lerngruppen ist wohl inzwischen zur "Seelsorgegruppe" geworden, deren Teilnehmer sich auch außerhalb der Kurse treffen und Kontakt halten. Wenn eine Seniorin erzählt: "Ich besuche den Seniorencomputerkurs - das ist die schönste Stunde in der Woche für mich", dann spricht dies für sich.

Im Anschluss an die Anfänger- und Erweiterungskurse können wir nun Vertiefungskurse anbieten. Mit Beginn dieses Jahres kommt ein Internetkurs hinzu, so dass die Senioren  Zugang gewinnen zu modernen Formen der Kommunikation.

Inzwischen sind wir dabei, die gewonnenen Kenntnisse auch für die Kirchengemeinde bzw. für den Stadtteil fruchtbar werden zu lassen. Einige Teilnehmer haben - in Zusammenarbeit mit Jugendlichen und Erwachsenen unserer Gemeinde - erstmalig zwei Kalender erstellt. Einerseits wurde die Lebensgeschichte Jesu an markanten Orten Wolfsanger bildlich umgesetzt, andererseits fanden schöne Bilder unseres Kirchgartens ihren Platz im neuen Kalender. Beide Kalender sind im Übrigen käuflich zu erwerben.

Die Teilnehmer sind für weitere Projekte, die auf Gemeinde und Stadtteil bezogen sein werden, offen.

Die Computerkurse für Seniorinnen und Senioren haben sich als sinnvolles, dem Bedarf entsprechendes und zukunftsfähiges Projekt der gemeindlichen Seniorenarbeit erwiesen. Wir sind dankbar dafür, dass wir sie, mit Unterstützung vieler Menschen, anbieten können.

Kontaktadresse: Olaf Gappert, Auf der Hasenhecke 30, 34125 Kassel, ( 0561/818083), E-Mail: olaf_gappert@web.de

55 plus (Niederzwehren)

Im Frühjahr 2006  hat in Niederzwehren das Projekt "55 plus", der beiden Evangelischen Kirchengemeinden Lukas und Matthäus begonnen. Erklärte Absicht der beiden Kirchenvorstände war es, ein attraktives und zeitgemäßes Angebot für Menschen in der zweiten Lebenshälfte zu entwickeln.

Dazu wurden verschiedene Veranstaltungen und eine Befragung im Stadtteil durchgeführt.

Aus der Auftaktveranstaltung, den verschiedenen Seminaren und der Befragung der Gemeindeglieder sind eine Reihe von Aktivitäten und Gruppen entstanden.

Alle Veranstaltungen liegen in der gemeinsamen Trägerschaft der beiden Kirchengemeinden, die Veranstaltungsorte und Treffpunkte der Gruppen ergeben sich aus den räumlichen Möglichkeiten der Gemeinden, sie richten sich an alle "Niederzwehrener".

PC Gruppe

In der PC-Gruppe treffen sich Computer-Nutzer aus den beiden Kirchengemeinden in Niederzwehren um Ihre Erfahrungen auszutauschen, voneinander zu lernen und gemeinsam neues zu lernen.

Diese Gruppe ist für Anfänger nicht geeignet, die Gruppenmitglieder treffen sich an jedem Mittwoch in der Zeit von 17 bis 19 Uhr im Computerraum der Lukaskirchengemeinde, Leuschnerstr. 40.

Kontakt: Manfred Aul, Tel. 0561 - 45878 oder Harald Pflüger, Tel. 0561 - 43434

PC Kurse

Für alle, die noch nie einen Computer benutzt haben, sich aber Kenntnisse aneignen wollen, wird es ab Mitte April  eigene Computerarbeitskreise mit sachkundiger Begleitung geben. 

Wer kennt ihn nicht, den immer wiederkehrenden Satz: "weitere Informationen erhalten Sie unter www.xyz.de". Egal ob wir Nachrichten im TV sehen oder Politmagazine, ob wir Radio hören oder Zeitung lesen, weitere Informationen gibt es scheinbar nur noch für Computernutzer.

Die Kinder und Enkelkinder schreiben lieber schnell mal eine mail als einen Brief und so manche gut erhaltene Schreibmaschine hat nur noch Erinnerungswert, weil es längst keine Farbbänder mehr dafür gibt.

Alles dreht sich nur noch um den Computer: schreiben, rechnen, Kontoverwaltung, elektronischer Schriftverkehr, Bild- und Filmbearbeitung und und und

Diese Aufzählung ließe sich beliebig lang fortsetzen und vorläufig ist kein Ende in Sicht.

Wenn Sie sich in der zweiten Lebenshälfte befinden und in kleinen Gruppen, in ruhiger und entspannter Atmosphäre nicht nur den Computer, sondern auch noch andere nette Menschen kennen lernen wollen, dann sollten Sie schnell Kontakt mit uns aufnehmen oder sich gleich  im Gemeindebüro der Lukasgemeinde anmelden.

Kontakt: Pfarrer Uwe Seibel, Tel.: 0561 - 40 14 56 oder Mario Wiegel, Tel.: 0561 - 28 76 011

Kultur im Koffer (zurzeit nicht aktiv)

Hier wird über KULTUR nachgedacht.

Was ist Kultur? Ziel ist es aber auch, selber Angebote zu planen und anzubieten, z.B. Ausflüge, Fahrten, Besuche bei verschiedenen "Kulturanbietern".

Termin bitte erfragen!

Rückfragen und Kontakt bei: Pfr. Uwe Seibel, Tel. 0561 - 401456

Gott und die Welt

Hier geht es um den Glauben und alles, was damit zu tun hat. Aus der Gruppe bereiten sich mehrere Teilnehmer auf ein Thema vor. Bei Bedarf wird ein Referent eingeladen.

Bisheriges Thema: "Glauben, meine Kirche".

Gespräche und Anfragen an: Brigitte Fuchs, Tel. 0561 - 46997, Wilhelm Grote, Tel. 0561 - 401973
Ort: Lukaskirche jeweils 19.00 Uhr

Aktuelle Themen (zurzeit nicht aktiv)

In den Nachrichtensendungen und Zeitungen werden wir oft mit "Headlines" - Überschriften und einigen Schlagworten gefüttert. Das Erkennen der Bedeutung oder gar die Umsetzung in das eigene Leben bleibt jedem selbst überlassen.

Wir beschäftigen uns mit aktuellen Themen, deren Hintergründen und vor allem - mit den Auswirkungen, die uns im Alltag begegnen und uns in unserem Dasein - Menschsein berühren.

Unsere bisherigen Themen waren "Gewalt-Rechtsextremismus" und die "1 - Euro - Jobs".

Zwei bis drei Personen aus der Gruppe bereiten sich jeweils auf die Begegnung vor, geben Impulse und grenzen das Thema ein. Bei Bedarf holen wir uns auch sachkundige Referenten, Diskutanten und Informanten.

Interessierte sind herzlich willkommen.

Kontakt: Pfr. Uwe Seibel, Tel. 0561 - 401456, Mario Wiegel vom Seniorenreferat, Tel. 0561 - 2876011

Stadtteilfrühstück

Alle, die gern in geselliger Runde frühstücken, beisammensitzen, schnacken, egal ob Morgenlerche oder Muffel, treffen sich am jeweils dritten Mittwoch des Monats in der Matthäuskirche.

Keine Anmeldung, aber kurzer Anruf unter: Mario Wiegel vom Seniorenreferat, Tel. 0561 - 2876011 oder bei der Küsterin Frau Claudia Meyer Bescheid sagen.

Die gewonnenen Jahre

Aus den drei Seminaren im Rahmen der Reihe "Das Leben nach dem Beruf" hat sich eine Gruppe gebildet, die sich gern weiterhin trifft:

Die gewonnenen Jahre

Wir sind eine Gruppe, die sich freut, wenn Sie mitmachen.  Wir diskutieren, suchen nach Möglichkeiten und entwickeln Pläne.  Wir haben uns vorgenommen, unerfüllte Träume freizulegen und mit neuem Leben zu erfüllen.

Wirken Sie mit, das Leben nach lohnenden Zielen zu durchleuchten. Lassen Sie uns konstruktiv Ideen verwirklichen und die Möglichkeiten der nachberuflichen Lebensphase ausschöpfen.

  • Wie und wo bleibe ich mit meinen Erfahrungen aktiv?
  • Welche Möglichkeiten / Alternativen stehen zur Verfügung?
  • Wie erreichen wir eine angemessene Wohn- und Lebensqualität?
  • Welche Gesundheitsstrategien erhalten unsere Lebensenergie?
  • Wie vermeiden wir mögliche Einsamkeit und Isolierung?
  • Wo gibt es Beispiele für gelungene Vorsorge und Selbsthilfe?

Wenn Sie sich die eine oder andere Frage auch schon gestellt haben, dann sind Sie bei uns genau richtig. Lassen Sie uns die Welt gemeinsam  "aus den Angeln heben" und so zu Gewinnern der gewonnenen Jahre werden.

Wir treffen uns:

Ort: Gemeindehaus der Lukaskirche, Leuschner Str. 40
Wann: in jeder ungeraden Woche Donnerstag,   17.00  -  19.00 Uhr

Ansprechpartner: Mario Wiegel vom Seniorenreferat, Tel. 0561 - 2876011 oder Pfarrer Uwe Seibel, Tel. 0561 - 401456

Wissensweitergabe (Projekt abgeschlossen)

Viele Produktbereiche des täglichen Lebens sind oft schwer verständlich: Kommunikationsmittel, Haushaltsgeräte, Unterhaltungselektronik. Aber auch Ihre Erfahrungen mit Versicherungen und Banken sind von Interesse.

Wir sind an Ihren Erfahrungen interessiert, die wir als "Forschergruppe" mit der Universität Kassel weitergeben wollen.

Ca. im vierwöchigem Wechsel: Genaue Termine bei Frau Guedron Tel. 0561 - 8705194

Cafés, Mittagstisch, Frühstückstreffs (Nordshausen)

Seniorenarbeit an der Klosterkirche (von Pfarrer Dierk Glitzenhirn, Stand Oktober 2006)

Die Klosterkirche Nordshausen ist der Mittelpunkt einer Gemeinde, die im Jahr 2000 aus dem Stadtteil Nordshausen und dem größeren Teil des Stadtbezirks Brückenhof entstand. Seitdem erstreckt sich die Gemeinde über zwei politische Stadtteile hinweg (Nordshausen und Oberzwehren). Sie vollzieht seitdem außerdem den Spagat zwischen dem idyllisch wirkenden "Dorf in der Stadt" Nordshausen und dem anonym und großstädtisch erscheinenden Brückenhof, der mit großen Wohnblocks bebaut ist. Die Seniorenarbeit der Gemeinde trägt daher diese beiden Ausrichtungen in sich. In Nordshausen ist sie auf ehrenamtliche Mitarbeit gestützt und eher dem traditionellen Modell der Gemeindekreise verhaftet. Im Brückenhof ist deutliche Unterstützung von außen notwendig. Maßgeblich tragen eine mit anderen Trägern vernetzte Struktur und sogenannte "Ein-Euro-Kräfte" dazu bei, die Angebote als nachbarschaftliche offene Treffpunkte offen zu halten. Diese differenzierte und neue Konzeption wurde zusammen mit Mario Wiegel, dem Seniorenreferent der Evangelischen Kirche in Kassel, erarbeitet. Er begleitet weiterhin die Arbeit der Gemeinde.

Kontakt: Pfarrer Dierk Glitzenhirn, Tel.: 0561 - 40 13 77, e-mail: klosterkirche@ekkw.de

Stadteilcafé

Der Rahmen:

  • Personen jeden Alters, überwiegend 40 bis 60jährige und ältere Senioren, flankierende Beratungsdienste in den Büros des Mittelpunkt
  • dreimal wöchentlich im Mittelpunkt (Sozialzentrum im Brückenhof, Theodor-Haubach-Str. 6)
  • (jeweils Dienstag und Donnerstag Nachmittag, 15.30 bis 17.30 Uhr und Freitag Vormittag, 9.30 bis 11.30 Uhr)
  • Gruppengröße 2 bis 15 Personen (auch Stammgäste vorhanden)

Der Verlauf:

  • offenes gemeinsames Frühstück mit Büffet und Einzeltischen (im Sommer z.T. auf einer frei zugänglichen Terasse)
  • Zeit zum Gespräch: Einzel-, Gruppen- oder Rundgespräche je nach Thema und Interessenslage
  • im großstädtischen Quartier Menschen miteinander bekannt machen (intakte Nachbarschaften mit vorbereiten helfen)

Das Ziel:

  • offenes Angebot
  • Kommunikation untereinander
  • in Gemeinde "hineinhören", Bedürfnislagen des großstädtischen Wohnquartiers Brückenhof thematisieren
  • soziale Benachteiligung in der Gemeinde wahrnehmen
  • Menschen treffen, die in der Regel nur einen ganz punktuellen Kontakt zu Kirche hatten (z.B. Taufe des Kindes vor 30 Jahren) oder vielfach Erstkontakt

Mittagstisch

Der Rahmen:

  • alleinstehende Personen jeden Alters, überwiegend jüngere Senioren
  • zweimal wöchentlich im Mittelpunkt (Sozialzentrum im Brückenhof, Theodor-Haubach-Str. 6)
  • (jeweils Dienstag und Donnerstag 13.00 Uhr)
  • Gruppengröße 10 Personen zzgl. Personal (Anmeldung in der Vorwoche notwendig; wechselnde und auch Stammgäste; regelmäßig ausgebucht)

Der Verlauf:

  • Essen in Gemeinschaft, internationale Küche
  • (frisch zubereitetes Menü mit Vorsuppe und Nachtisch an familiärer langer Tafel; die Cafékräfte essen mit)
  • unverbindliche Einzelgespräche
  • im großstädtischen Quartier Menschen miteinander bekannt machen (intakte Nachbarschaften mit vorbereiten helfen)

Das Ziel:

  • günstig und in Gemeinschaft satt werden (UKB 3,- €)
  • offenes Angebot
  • Kommunikation untereinander
  • in Gemeinde "hineinhören", Bedürfnislagen des großstädtischen Wohnquartiers Brückenhof thematisieren
  • soziale Benachteiligung in der Gemeinde wahrnehmen

Stadtteilfrühstück Brückenhof

Der Rahmen:

  • 14-tägig im Mittelpunkt (Sozialzentrum im Brückenhof, Theodor-Haubach-Str. 6)
  • (an jedem zweiten Freitag, 10.00 bis 12.00 Uhr)
  • Gruppengröße 2 bis 15 Personen (kaum einschätzbar)

Der Verlauf:

  • offenes gemeinsames Frühstück mit Büffet und Einzeltischen (im Sommer z.T. auf einer frei zugänglichen Terrasse)
  • Zeit zum Gespräch: Einzel-, Gruppen- oder Rundgespräche je nach Thema und Interessenslage
  • im großstädtischen Quartier Menschen miteinander bekannt machen (intakte Nachbarschaften mit vorbereiten helfen)

Das Ziel:

  • offenes Angebot
  • Kommunikation untereinander
  • Anlaufstelle für unterschiedliche Menschen im Stadtteil, die vielfach die Kirchengemeinde nicht kennen (Erstkontakt)
  • neue Ideen in Gemeinde hineintragen, evtl. neue Mitarbeiter für die Gemeinde finden
  • kostengünstig satt essen können (UKB 2,- €)

Stadtteilfrühstück Nordshausen

Der Rahmen:

  • Personen jeden Alters, überwiegend jüngere Senioren
  • monatlich im Gemeindehaus (EG) der Klosterkirche, Am Klosterhof 13 in Nordshausen
  • (jeweils 1. Dienstag im Monat, 9.00 bis 11.00 Uhr)
  • Gruppengröße ca. 12 Personen

Der Verlauf:

  • gemeinsames Frühstück, an schön gedeckter Tafel;
  • gemeinsamer Beginn mit Gebet
  • ansonsten Zeit zum Gespräch: Einzel-, Gruppen- oder Rundgespräche je nach Thema und Interessenslage

Das Ziel:

Offenes Angebot, Kommunikation untereinander, gegenseitiges Kennen lernen von Menschen, die nicht festen Gemeindekreisen angehören, Querverbindungen schaffen, neue Ideen in Gemeinde hineintragen, evtl. neue Mitarbeiter für die Gemeinde finden.

"Sich es bewusst gemeinsam schön machen": bedeutet, dass auch Lebensmittel gekauft werden, die sich Alleinstehende für eine Mahlzeit so kaum kaufen würden (Fisch, gute Käse- und Wurstauswahl, Obst und Joghurt); ein Ort für ruhiges Gespräch und Diskutieren von Themen, die Einzelne mitbringen oder die gerade dran sind, gelegentlich mit eingeladenen Gästen

Jung und Alt im Mehrgenerationenhaus Eschwege

Neue Projekte:

Unser Mittagstisch ist offen für alle, die gerne gemeinsam kochen wollen oder nur zum Essen kommen wollen. Über den Familien-Scout kann sich jeder bei uns über alle Fragen zum Thema Familie informieren. Das Samstag-Frühstück ist für Familien und Senioren. Über das Projekt "wellcome" vermitteln wir Freiwillige für junge Familien. Der Teenie-Treff ist ein Austausch für junge Schwangere.

Wir bieten:

Kurse, Veranstaltungen, Fortbildungen, Qualifizierungen, Flohmärkte und offene Treffen für Familien, Kinder, Seniorinnen und Senioren. In allen Veranstaltungen werden zwischenmenschliche Beziehungen aufgebaut und gefördert. Außerdem ist die gegenseitige Unterstützung und Beratung in schwierigen Situationen, zur Entlastung des Familienalltags, ein Ziel unserer Arbeit.

Generationenübergreifende Angebote:

  • Frauen-Café (Frühstück mit anschließendem Referat und kostenloser Kinderbetreuung) verschiedene themenbezogene Gottesdienste (z.B. Krabbelgottesdienst für Kinder, Eltern und Großeltern)
  • Mittagstisch für ältere Menschen und Familien in Kooperation mit der Eschweger Tafel (geplant)
  • Frühstückstreff für Familien, Seniorinnen und und Senioren

Dienstleistungen:

  • Qualifizierung und Vermittlung von freiwilligen Seniorenhelferinnen und -helfern
  • Qualifizierung und Vermittlung von Tagesmüttern, Notmüttern, Kinderfrauen und Babysittern Vermittlung von freiwilligen Familienhelferinnen (geplant)
  • Erstberatung und Weitervermittlung in vielen Fragen des Familienalltags durch das Projekt "Familienscout" (geplant)

Projekt Freiwillige Seniorenbegleitung:

Es werden regelmäßig Qualifizierungskurse zum freiwilligen Seniorenbegleiter angeboten. In 40 Unterrichtseinheiten werden die Themen Ehrenamt, Gesprächsführung, Beschäftigungsmöglichkeiten mit älteren Menschen, Gesundheit sowie rechtliche und soziale Grundlagen behandelt. Praxiserfahrungen werden durch Hospitationen in stationären und ambulanten Einrichtungen der Altenpflege erworben. Die freiwilligen Seniorenbegleiter werden über das Seniorenbüro in der Ev. Familienbildungsstätte-Mehrgenerationenhaus Eschwege vermittelt.

Unseren Internet-Auftritt finden sie unter: www.fbs.kirchenkreis-eschwege.de
Kontaktadresse: Ev. Familienbildungsstätte Mehrgenerationenhaus Eschwege, An den Anlagen 14a, 37269 Eschwege

Mehrgenerationenhaus des Landkreises Marburg-Biedenkopf

Mehrgenerationenhäuser sind Treffpunkte, in denen sich alle Generationen wieder selbstverständlich begegnen und sich gegenseitig helfen - ganz wie in der früheren Großfamilie.

Denn wo unsere familialen Netzwerke kleiner werden, sollen Mehrgenerationenhäuser Orte sein, wo die gegenseitige Unterstützung von Jung und Alte be- und gelebt wird.
Mehrgenerationenhäuser orientieren sich am örtlichen Bedarf und den unterschiedlichen Bedürfnissen der Generationen. Junge und alte Menschen unterstützen sich auf vielfältige Art und Weise, Freiwillige und Hauptamtliche arbeiten eng zusammen.

Mehrgenerationenhäuser

  • stärken den Zusammenhalt der Generationen
  • nutzen das Erfahrungswissen und Potential aller Generationen
  • unterstützen Netzwerke für ein lebendiges Miteinander in einer Region

Offene Angebote ohne Anmeldung

  • Das Familiencafé – jeden Sonntag von 15.30 -17.30 Uhr: Treffpunkt für Jung und Alt, Spielraum für die Kleinen
  • In der Offenen Kinderbetreuung sind Kinder im Alter von 1 bis 4 und 5 bis 8 Jahren willkommen! Auch in den Ferien!

Für die Generation 50plus und 60plus…

Wir qualifizieren Wahl-Großeltern, die Wunsch-Enkel in Familien betreuen. Denn ältere Menschen haben oftmals nicht ihre eigene Familie in Wohnortnähe, möchten aber gern mit Kindern zusammen sein und haben viel zu geben. Dieses Engagement, von dem beide Seiten gewinnen sollen, wird von uns vorbereitet.
Zahlreiche Angebote richten sich an ältere Menschen, die Neues lernen möchten, sich betätigen, oder ihre Kompetenzen weiter geben wollen.

Informieren Sie sich über unser Veranstaltungsprogramm unter www.fbs-marburg.de
- Stichwort Mehrgenerationenhaus.

Wo ist das Mehrgenerationenhaus?

Direkt in der Marburger Oberstadt am Lutherischen Kirchhof 3 (Melanchthonhaus) in der Nähe des Rathausmarktes.

Information / Anmeldung

Evangelische Familien-Bildungsstätte
Barfüßertor 34 in der Marburger Oberstadt
35037 Marburg am Lutherischen Kirchhof 3
Tel. 0 64 21 1 75 08-25
Fax: 0 64 21 1 70 80-10
Email: fbs@fbs-marburg.de
Sprechstunde donnerstags, 16-19 Uhr

Mehrgenerationentreffs (Schauenburg)

" Prima Klima - im Initiativkreis Älterwerden in Schauenburg"

in der Gemeinde Schauenburg bewegt sich was.

In Folge der Studie der Uni Kassel zum Thema "Älterwerden in Schauenburg" unter der Leitung von Prof. Fred Karl und Dr. Kirsten Aner, gründete sich ein sehr reger Initiativkreis.

Frauen und Männer jeden Alters aus Schauenburg,  die in vielen Treffen und Exkursionen die Idee eines Mehrgenerationen - Treffs in Schauenburg vorangebracht haben.

Ein Ort der Begegnung in den Räumlichkeiten des Elegerhauses in Elgershausen ist gemeinsam mit der Kommune als Möglichkeit inden Blick genommen.

Die Mitglieder des Kreises zeigen sich hoch motiviert und hoffnungsvoll, mit dieser Initiative den Älteren Menschen in Schauenburg einen Ort der Begegnung mit vielen Angeboten bieten zu können und einen Ort zu haben, an dem die Generationen zusammen kommen können.

Der Initiativkreis hat sich einen neuen Namen gegeben - Hand in Hand - Jung und Alt hat Anfang 2007 einen Verein gegründet, um so die Arbeit für die Menschen in Schauenburg besser tätigen zu können.

Ein Ort,  von dem aus viele gemeinsam Initiativen entwickelt werden können:

  • Alt hilft Jung
  • Jung hilft Alt
  • Begegnung und Beratung
  • Wohnformen andenken
  • Alltagsprobleme gemeinsam lösen

Wir freuen uns auf rege Mitarbeit!

Koordinatoren: Hans-Joachim Botthoff, 05601 /5865,  Botthofwiegand@gmx.de und Stefan Weiß, 05601/1206, stefan-weiss@web.de

Zukunft Alter in der Stadt (Stadt Kassel)

"180 Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Kultur, Religion, Politik, aus Vereinen, Verbänden und der Verwaltung trafen sich auf Einladung der Stadt Kassel am 24. + 25. 11. 2006 im Rathaus, um Perspektiven für ihre Stadtgesellschaft zu erarbeiten.

Die Zukunftskonferenz, die von Gerhard Stey (beraterhaus kassel) und Ullrich Bieker (Projektleiter Zukunftsprozess der Stadt Kassel) moderiert wurde, ermöglichte durch ihre kreative Kommunikationsform einen intensiven Dialog mit handfesten Ergebnissen. Diese Form des Bürgerdialogs soll die Politik öffnen hin zu einem Prozess, in dem die Zukunft Kassels gemeinsam von Verwaltung, Akteuren der Stadtgesellschaft und Bürgerschaft gestaltet wird. Durch Anklicken wird die Grafik oben links vergrößert.

Die Stadtgesellschaft muss sich, so die Prognosen, mit einer stagnierenden Bevölkerungszahl und einer zunehmenden Alterung der Gesellschaft auseinander setzen. Nach einer Prognose der Bertelsmann-Stiftung wird Kassel zu den Städten zählen, die als "stabile Großstädte mit geringem Familienanteil" bezeichnet werden."

Mit dem nachfolgenden link kommen Sie direkt zu dem Teil der Homepage der Stadt Kassel, der alle Informationen zur Zukunftskonferenz enthält.

Sie finden dort neben der ausführlichen Dokumentation der Veranstaltung  auch  die Vorträge (Elisabeth Niejahr,  Georg-Ludwig Braun, Rolf-Dieter Postlep), die Begrüßungs- und Schlussreden von Oberbürgermeister Bertram Hilgen und die Statements der Stadträte.

Zur Homepage der Stadt Kassel