In Marburg begibt sich Elisabeth ganz in die Hände Konrads von Marburg. Konrad stammt vermutlich aus dem Marburger Dienstadel und hatte bereits im Frühjahr 1226 zum ersten Mal den Hof der Landgrafen von Thüringen besucht.
Mit ausdrücklicher Unterstützung ihres Mannes Ludwig war der Kreuzzugsprediger und Ketzerverfolger zu Elisabeths Beichtvater erwählt worden.
Elisabeth wählt Konrad von Marburg mit Zustimmung ihres Mannes Ludwig zum Beichtvater. Lübeck, Heiligen-Geist-Spital (Foto: Jost)
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Elisabeth gelobt Konrad als ihrem geistlichen Führer absoluten Gehorsam. Nach dem tragischen Tod Ludwigs beauftragte Papst Gregor IX. Konrad mit dem Schutz Elisabeths.
Zugleich bestellt der Papst Konrad zum Reformator und Aufseher des Ordens- und Weltklerus in Deutschland. Im Oktober 1231 wird er zum selbstständigen Ketzerrichter mit weitreichenden Vollmachten ernannt.
In der Umschrift seines Siegels wird Konrad von Marburg als »praedicator verbi Dei«, Prediger des Wortes Gottes, bezeichnet. (Foto: Hessisches Staatsarchiv Marburg)
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