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Pressemitteilung:
Programm zum Elisabethjahr 2007 nimmt Gestalt an

Marburg (epd). Das Programm für das Elisabethjahr 2007 nimmt Gestalt an. Vertreter der Stadt Marburg, der evangelischen und der katholischen Kirche haben am Montag in Marburg einen ersten Programmentwurf vorgestellt. Schwerpunkte werden eine Wanderausstellung zum Leben und Wirken der Elisabeth, eine Landesausstellung auf der Wartburg in Thüringen und eine Ausstellung im Marburger Schloss sein. Elisabeth von Thüringen wurde 1207 in Ungarn geboren. Sie starb 1231 in Marburg und wurde nach ihrem Tod heilig gesprochen.

Das Elisabethjahr 2007 werde eine "überregional ausstrahlende Veranstaltung" sein, sagte Marburgs Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD). Die Stadt erwarte viele Pilger. Mit der ersten "Programmvorschau", die eine Auswahl der geplanten Veranstaltungen enthält, wolle man frühzeitig Aufmerksamkeit wecken.

Das Elisabethjahr beginnt in Marburg mit einem Auftakt-Gottesdienst am 17. November 2006 in der Elisabethkirche. An diesem Tag soll auch die Wanderausstellung, die von der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau sowie den diakonischen Werken in Hessen getragen wird, eröffnet werden.

Sie ist zunächst im Landeskirchenamt in Kassel zu sehen, danach in vielen hessischen Städten, anderen Bundesländern und eventuell auch im europäischen Ausland. Die katholische Kirche feiert die Eröffnung des Elisabethjahres am 3. Dezember in der Marburger Kirchengemeinde St. Peter und Paul.

Am 24. März 2007 beginnt im Marburger Landgrafenschloss die Ausstellung "Elisabeth in Marburg und der Dienst am Kranken". Ausgrabungen nahe der Elisabethkirche aus den 1970-er Jahren werden erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Die Ausstellung auf der Wartburg ist vom 7. Juli bis zum 19. November 2007 zu sehen.

Am 24. Juni 2007 wird in Eisenach der Elisabeth-Pfad, ein Pilgerweg von Eisenach nach Marburg, eröffnet. Am 2. Dezember 2007 startet die bundesweite evangelische Spendenaktion "Brot für die Welt" in der Elisabethkirche. Geplant sind in Marburg außerdem Symposien, Tagungen und Vorlesungsreihen, Gottesdienste, Konzerte, weitere Ausstellungen sowie eine "Woche der Diakonie".

Man wolle kein "geglättetes, romantisierendes Bild" von Elisabeth zeigen, sondern sie auch in ihrer Widersprüchlickeit darstellen, sagte Kulturamtsleiter Richard Laufner. Für die evangelische Kirche sei Elisabeth als Vorläuferin der Diakonie sehr wichtig, erklärte der Geschäftsführer des Elisabethjahres, Jürgen Römer. Ihre "radikale Hingabe" für die Schwachen der Gesellschaft und der Bruch mit ihrer Herkunft besäßen auch heute noch Aktualität.

Die Programmvorschau zum 800. Geburtstag Elisabeths werde in den kommenden Wochen an Kirchengemeinden ausgegeben, die sie weiter verteilen können. Die Broschüre hat eine Auflage von 90.000. Im Herbst dieses Jahres soll eine weitere ausführlichere Broschüre erscheinen. Auf der Internetseite www.marburg.de sollen die Veranstaltungen regelmäßig ergänzt und aktualisiert werden. Weitere Informationen auch unter www.800-Jahre-Elisabeth.de. (06.03.2006)