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Pfingsten

Frankfurt a.M. (epd). Pfingsten, das «Fest des Heiligen Geistes», ist nach Weihnachten und Ostern das dritte Hauptfest des Kirchenjahres. Der Name geht auf das griechische Wort «pentekoste» (der fünfzigste) zurück, weil das Pfingstfest seit Ende des vierten Jahrhunderts fünfzig Tage nach Ostern gefeiert wird. In Erinnerung an die Ausgießung des Heiligen Geistes wird Pfingsten auch als «Geburtstag der Kirche» und Beginn der weltweiten Mission verstanden.

Die biblischen Berichte schildern nach Christi Auferstehung und Himmelfahrt eine neue Gemeinschaft der Jünger: «Sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an, zu predigen in anderen Sprachen» (Apostelgeschichte 2,4).

Auf die Pfingsterzählung des Neuen Testaments dürfte auch die Redewendung «Feuer und Flamme sein» für begeistert sein zurückgehen: Bei dem Treffen der Jünger «sah man etwas wie Feuer, das sich zerteilte, und auf jeden von ihnen ließ sich eine Flammenzunge nieder», heißt es im 2. Kapitel der Apostelgeschichte.

Bis zum vierten Jahrhundert wurde an Pfingsten zugleich Christi Himmelfahrt gefeiert. Erst später entwickelten sich daraus zwei eigenständige Feiertage. Im Kirchenkalender endet mit Pfingsten die österliche Festzeit. Die Ausgießung des Heiligen Geistes wird an Pfingsten oft durch das Herablassen einer Taube dargestellt. (5.6.2003)
2005-10-27

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