Aktuelle Meldungen

Japan: Ihre Hilfe ist gefragt!

(Bild: Brot für die Welt/EKHN)

Stuttgart/Tokio Die Diakonie Katastrophenhilfe ruft zur Solidarität mit den Menschen im japanischen Krisengebiet auf. Noch sind die Folgen  des schweren Erdbebens und der riesigen Tsunamiwelle nach Einschätzung des evangelischen Hilfswerks unabsehbar, vor allem im Blick auf die Schäden in der Atomanlage Fukushima. Die Betroffenen sind in dieser schwierigen Situation auf Beistand und Unterstützung angewiesen, heißt es weiter.

«Wir erhalten aktuelle Nachrichten von evangelischen Kirchen und Gemeinden in Japan, und die Informationen von dort zeigen, wie stark die Menschen verunsichert sind»,  berichtet Rainer Lang, Sprecher der Diakonie Katastrophenhilfe. Noch immer wird das Land von Erdstößen erschüttert. Große Angst haben die Menschen aber vor allem vor möglicher radioaktiver Strahlung, die freigesetzt werden könnte. «Die Gefahren der Kernkraft seien sträflich unterschätzt worden», sagt Lang. Es habe sich jetzt gezeigt, dass gerade in Gebieten, die erdbebengefährdet sind, die Risiken nicht beherrschbar sind.

Die Diakonie Katastrophenhilfe steht in Kontakt mit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und Kirchen und Gemeinden in Japan, der Bundesregierung sowie Caritas international. Das evangelische Hilfswerk hält es für wichtig, dass die Betroffenen unter dem Eindruck der weiteren Entwicklung so viel Beistand wie möglich erhalten. Die Folgen der Naturkatastrophe sind angesichts des beschädigten Kernkraftwerks noch unabsehbar. Mit einem Erdbeben dieser Stärke haben offenbar selbst Experten nicht gerechnet. Möglichkeiten zu spenden, gibt es bei der Diakonie Katastrophenhilfe unter dem Kennwort «Erdbebenhilfe Japan». (14.03.2011)
Spendenkonto:

Diakonie Katastrophenhilfe:  Konto 502 707, Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70

Spenden Sie online: www.diakonie-katastrophenhilfe.de

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„7 Wochen Ohne“: die Fastenaktion der Evangelischen Kirche

(Bild: "7-Wochen-ohne")

Ich war´s!

„7 Wochen Ohne“, die Fastenaktion der evangelischen Kirche, ermuntert:
Schluss mit den faulen Ausreden


Rund zwei Millionen Menschen nehmen jedes Jahr an der Fastenaktion der evangelischen Kirche „7 Wochen Ohne“ teil. 2011 steht die Aktion, die vom 9. März bis zum 24. April läuft, unter dem Motto: Ich war´s! Sieben Wochen ohne Ausreden“.

Das diesjährige Motto thematisiert allzu Vertrautes: Alle reden von Verantwortung, die jemand übernehmen soll. Gemeint sind meistens die anderen. Wenn einem selbst etwas misslingt, ist das Wetter schuld oder die Technik oder einfach die Verhältnisse. „7 Wochen Ohne“ ermuntert: Schluss mit faulen Ausreden. Wer sich traut, „Mein Fehler“ zu sagen und um Entschuldigung zu bitten, ist stark. Auch wenn man zunächst Kritik auszuhalten hat, am Ende erntet man Respekt. Und: Ehrlichkeit sorgt dafür, dass man glaubwürdig bleibt. Allerdings bedarf es für ein Klima der Ehrlichkeit auch einer veränderten Fehlerkultur. Wer eine Schwäche offenlegt, muss auf Gnade bauen können. Für Christen eigentlich selbstverständlich… 

Der Fastenkalender ist ein zentrales Element der Aktion. Er begleitet die Teilnehmer mit Texten aus Kirche, Kultur und Alltagsleben durch die Fastenzeit. Die Texte ermutigen zum ersten Schritt: dem Abschied von Ausreden. Die sieben Wochenthemen lauten in diesem Jahr: „Warum hast du das getan?“, „Gott, sei mir Sünder gnädig“, „Fürchte dich nicht“, „Herrliche Taten“, „Es ist nichts verborgen“, „Er war tot und ist wieder lebendig“ und „Noch heute im Paradies“. Traditionell greifen viele Kirchengemeinden das aktuelle Fastenthema von „7 Wochen Ohne“ auf und eröffnen so den Dialog in ihren Gemeinden.

Wie in den vergangenen Jahren wird „7 Wochen Ohne“ wieder von einem zentralen Projektbüro in Frankfurt koordiniert. Das Team bietet den Fastenden Begleitung an, beantwortet Fragen und betreut die Internetseite www.7-wochen-ohne.de, die in diesem Jahr neu gestaltet wurde. Neu daran ist eine interaktive Landkarte: Dort können Fastengruppen und Einzelpersonen veröffentlichen, wo sie fasten und was sie konkret tun. Interessierte können sich anregen lassen und Kontakt aufnehmen. Außerdem werden in mehreren Blogs Redakteure von ihren Fastenerlebnissen berichten. (09.03.2011)

 

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Weltgebetstag 2011 aus Chile

 

Die Situation von Frauen in Chile steht im Mittelpunkt des Weltgebetstages am 4. März. Unter dem Motto «Wie viele Brote habt ihr?» haben Frauen aus dem südamerikanischen Land die Gottesdienstordnung für die weltweiten Gebetstagstreffen erstellt, teilte das Deutsche Weltgebetstagskomitee in Stein mit. Das Komitee erwartet allein in Deutschland hunderttausende Besucherinnen und Besucher zu zahlreichen ökumenischen Gottesdiensten, heißt es in einer Pressemitteilung.

Mit der Kollekte aus den deutschen Weltgebetstagsgottesdiensten sollen Frauenprojekte in Chile und auf der ganzen Welt gefördert werden. Bereits seit Mitte der 1970er Jahre bestehen den Angaben zufolge enge Kontakte zu Frauenorganisationen in Chile, die in ihren Projekten wichtige Themen aus dem Leben chilenischer Frauen aufgreifen.

Erdbebenkatastrophe im Februar, spektakuläre Rettung der 33 verschütteten Bergleute im Oktober, Hungerstreik der arbeitslosen Frauen aus der Stadt Lota im November: Im Jahr 2010 ist das südamerikanische Land Chile nicht aus den Schlagzeilen gekommen, so Lisa Schürmann, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen Weltgebetstagskomitees. Inhalt der Meldungen sei immer wieder die große gesellschaftliche Ungleichheit in Chile gewesen. Das will der Gottesdienst zum Weltgebetstag 2011 nun aufgreifen. Die Texte, Lieder und Gebete, die die chilenischen Frauen zusammengestellt haben, erzählen von einem Land der extremen Gegensätze - sowohl geographisch,  politisch, ökonomisch wie auch gesellschaftlich, beschreibt Schürmann.

Der Weltgebetstag ist eine große ökumenische Basisbewegung. Er wird weltweit in über 170 Ländern jedes Jahr am ersten Freitag im März gefeiert. Allein in Deutschland beteiligen sich nach Angaben des Deutschen Weltgebetstagskomitees jedes Jahr rund eine Million Frauen, Männer und Kinder an den Gottesdiensten. Laut Jahresbericht des Komitees sind zum Weltgebetstag 2010, bei dem das Land Kamerun im Mittelpunkt stand, Kollekten in Höhe von rund 2,9 Mio. Euro eingegangen. (03.03.2011)

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Wir wünschen Ihnen ein frohes und gesegnetes Jahr 2011

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52. Aktion Brot für die Welt "Es ist genug für alle da" eröffnet

Das evangelische Hilfswerk «Brot für die Welt» hat am 1. Advent (28.11.) seine bundesweite Sammelaktion in Wiesbaden eröffnet. Die Aktion steht in diesem Jahr unter dem Motto «Es ist genug für alle da».
Bangladesch ist in diesem Jahr Beispiel-Projekt der 52. Sammelaktion. Im nördlichen Teil des Landes lebt das Volk der Garo, eine christliche Minderheit. Sie bewirtschaften kleine Äcker im Wald, jagen und sammeln – der Wald ist ihre Lebensgrundlage. Diese Lebensgrundlage ist durch globale Agrar- und Lebensmittelkonzerne bedroht.

Das evangelische Hilfswerk wird getragen von evangelischen Landes- und Freikirchen und ist im Diakonischen Werk in Stuttgart angesiedelt. Seit 1959 bittet die Aktion in jedem Jahr zu Beginn der Adventszeit um Spenden für verschiedene Hilfsprojekte. So wurden im vergangenen Jahr mehr als tausend Projekte in Entwicklungsländern unterstützt. In Afrika lag den Angaben zufolge der Schwerpunkt auf Ernährungssicherung und Friedensarbeit. In Lateinamerika und Asien wurden vor allem Initiativen gegen die Folgen des Klimawandels gefördert.

«Brot für die Welt» nahm im vergangenen Jahr laut dem Jahresbericht Spenden in Höhe von 54,7 Millionen Euro ein. Die Gesamteinnahmen einschließlich von Zinserträgen, Nachlässen und anderen Zuwendungen betrugen 64,7 Millionen Euro. (29.11.2010)

 

Brot für die Welt
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Neu gestalteter Internetauftritt des Kirchenkreises Hersfeld

Seit mehreren Jahren ist der Kirchenkreis Hersfeld im Internet vertreten. Seit dieser Zeit wurde die Seite nur geringfügig überarbeitet. In Zeiten von Facebook, Twitter & Co. ein zu langer Zeitraum. Deshalb wurde bereits seit Sommer 2010 in Zusammenarbeit mit der medio-Internetredaktion Kassel eine Überarbeitung geplant. Ziel war es, das bewährte Erscheinungsbild des Kirchenkreisauftritts an die neuen technischen und inhaltlichen Herausforderungen im Internet anzupassen. Besonders wichtig war dabei eine bessere Lesbarkeit und eine sanfte Weiterentwicklung des Layouts. Pünktlich zum 1. Advent steht die überarbeitete Seite nun allen Nutzern zur Verfügung. Neben Hinweisen auf kirchliche Veranstaltungen im Bereich Hersfeld und darüber hinaus finden sich zahlreiche Informationen über das kirchliche Leben und die Gemeinden vor Ort. Falls sich zum Start doch noch der eine oder andere Fehler eingeschlichen haben sollte, bitten wir um Nachsicht. Bitte teilen Sie uns Fehler mit - wir bemühen uns um rasche Korrektur (mailto:alexander.warnemann@ekkw.de).


 

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22.-24.November: Synode der EKKW tritt in Hofgeismar zusammen

Die 12. Synode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck tritt am 22. November zu ihrer zweiten Tagung in Hofgeismar zusammen. Schwerpunkte der Herbsttagung sind u.a. der Bericht von Bischof Prof. Dr. Martin Hein am Montag (22.11.) und der Finanzbericht des Vizepräsidenten der Landeskirche, Dr. Volker Knöppel, am Dienstag (23.11.). Auf der Internetseite der Landeskirche finden Sie ab dem 22. November 2010 Meldungen und Fotos von der Tagung.

Die Landessynode hat in allen kirchlichen Fragen die letzte Entscheidung. Sie teilt die geistliche und rechtliche Leitung mit dem Bischof, den Pröpsten, dem Rat der Landeskirche und dem Landeskirchenamt. Alle anderen Leitungsorgane sind der Landessynode verantwortlich. Die Landessynode wählt den Bischof und entsendet aus ihrer Mitte die Mitglieder des Rates der Landeskirche. Sie erlässt Gesetze, verabschiedet den Haushalt. Sie schafft so die Grundlagen für das rechtliche Leben der Landeskirche.

Der Landessynode gehören 95 Mitglieder an, dabei sind die Laien, d.h. die Nicht-Theologen in der Mehrheit. Das Gros der Mitglieder wird direkt von den Synoden der Kirchenkreise gewählt; sie sind für sechs Jahre gewählt. Hinzu kommen der Bischof sowie seine juristischen und theologischen Stellvertreter, der Vizepräsident und die Prälatin.


Der Synodalvorstand der 12. Synode: Präses Kirchenrat Rudolf Schulze, Christiane von der Tann und Wilfried Henning. Die Synode beruft bei ihrer Konstituierung zwölf weitere Mitglieder, von denen mindestens 8 Laien sein müssen. Bei deren Berufungen sollen «die für den Dienst der Kirche in der Welt wichtigen Kräfte» (Artikel 90 (6) der Grundordnung) vertreten sein.

Die Tagungen der Landessynode finden in der Regel zwei Mal im Jahr statt, im Frühjahr und in der Woche vor dem ersten Advent. Ihre Sitzungen werden durch den oder die Präses und seine oder ihre Stellvertreter geleitet. Dem Synodalvorstand der 12. Synode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck gehören seit dem Jahr 2010 Dekan Kirchenrat Rudolf Schulze als Präses und Polizeipräsident a.D. Wilfried Henning und Rechtsanwältin Christiane von der Tann als Beisitzer an.

 

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Bischof Hein - Brief an muslimische Verbände in Hessen: Koranverbrennung unerträglich

Der Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Prof. Dr. Martin Hein, richtete sich am 09.September per Brief an den Vorsitzenden der Islamischen Religionsgemeinschaft Hessen, Ramazan Kuruyüz, sowie an den Vorsitzenden des Landesverbandes Hessen der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (DITIB) Hessen, Fuat Kurt. In dem Brief bezeichnet Prof. Dr. Martin Hein die angekündigte Koranverbrennung als "unerträglich".

Im Folgenden der Wortlaut des Briefes:

"der Dialog zwischen den evangelischen Kirchen und den Verbänden der Muslime in Hessen hat zu einem gewachsenen wechselseitigen Vertrauen geführt. Die besorgniserregenden
Entwicklungen der letzten Tage haben mich dazu bewogen, diesen Brief an Sie zu richten.
Von verschiedenen Seiten werden derzeit Stimmen laut, die das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft grundsätzlich in Frage stellen. Besonders hellhörig muss man werden, wenn die Religion des anderen als ursächlicher Grund genannt wird. Es geht eine große Gefahr von einem solchen Fundamentalismus aus. Die unerträgliche Ankündigung einer kleinen Sekte, den Koran zu verbrennen, ist hierbei ein besonders abstoßendes und strikt zu verurteilendes Beispiel. Wir beobachten eine wachsende Neigung, die Religion des jeweils anderen zu verteufeln. Da-hinter stehen Ängste, die sich auf Erfahrungen berufen: Erinnerungen an Terrorakte wie auch den Anschlag vom 9.September 2001, Erschwernisse bei der Anpassung an die Werte der Zivilgesellschaft in unserem Land.

Für uns Christen und Muslime muss die Einsicht gelten, dass sie nach Gottes Willen nicht gegeneinander Krieg führen dürfen. Alles, was den Frieden zwischen den Religionen gefährdet, ist abzulehnen. Das gilt es auch in der gegenwärtigen Integrationsdebatte in unserem Land zu beachten. Es ist nicht so, dass auf der einen Seite die Deutschen und auf der anderen Seite die Muslime stehen.

Mehr denn je wird die Aufgabe von Christen und Muslimen darin bestehen, ihre Religion kenntnisreich und wahrhaftig zu leben. Fundamentalismus, Respektlosigkeit, Menschenverachtung und Gewalt gewinnen Herrschaft über die Seelen der Menschen, wenn die Religion Vernunft ausschließt und der Glaube sich vom Wissen verabschiedet. Dem entgegen zu wirken ist das Gebot der Stunde. Der christlich–islamische Dialog muss und kann hierzu einen wichtigen Beitrag leisten. Lassen Sie ihn uns in der bewährten vertrauensvollen Weise fortsetzen!
Mit freundlichen Grüßen"

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Sabine Kropf-Brandau als Pröpstin des Sprengels Hersfeld eingeführt

In einem festlichen Gottesdienst in der Bad Hersfelder Stadtkirche wurde am Sonntag, 29. August 2010, Sabine Kropf-Brandau als Pröpstin des Sprengels Hersfeld vom Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Prof. Dr. Martin Hein, eingeführt. Die 46jährige, die bisher Gemeindepfarrerin in Obervellmar war, ist damit Amtsnachfolgerin von Marita Natt, die zum 1. Juli 2010 ihr neues Amt als Prälatin (Theologische Stellvertreterin des Bischofs) der Landeskirche angetreten hat. Bei der Einführung assistierten Bischof Hein Dekan Ulrich Brill (Bad Hersfeld) und die Direktorin des Kasseler Arbeitsgerichts, Angela Merz-Gintschel (Guxhagen), die Mitglied der Landessynode ist.

In seiner Einführungsansprache sagte Bischof Hein in Aufnahme des Konfirmationsspruchs der neuen Pröpstin „Ich will dich segnen, und du sollst ein Segen sein“ (1. Mose Kapitel 12, Vers 2): „Der Segen, den Gott uns schenkt, bringt zum Ausdruck, dass wir es nicht allein sind, die das Leben meistern und in den Händen halten. Segen, sagt Luther, ist „Mehrung“ – ist mehr, als wir selbst können oder uns zuschreiben. Wer Gottes Segen mitten in all den Fragen des persönlichen, kirchlichen und öffentlichen Lebens erfährt, kann gar nicht anders, als anderen davon weiter zu geben: Denn Gottes Segen, so ist die Erfahrung des Glaubens, geht ungezwungen durch uns hindurch. Was uns gilt, kommt stets auch anderen zugute.“

Pröpstin Kropf-Brandau: „Beten und Arbeiten – Hören und Handeln“
In ihrer Predigt ermutigte Pröpstin Kropf-Brandau zu einem christlichen Leben, das für „zwei Seiten des Menschlichen“ steht: „Beten und Arbeiten – Hören und Handeln“. Aufgabe einer Pröpstin sei es nicht zuletzt, zu ermutigen und zu helfen, beide Seiten leben zu können. In diesem Zusammenhang erinnerte sie an ein Wort Dietrich Bonhoeffers:  "Unser Christsein wird heute nur in zweierlei bestehen, im Beten und im Tun des Gerechten unter den Menschen. Alles Denken, Reden und Organisieren in den Dingen des Christentums muss neu geboren werden aus diesem Beten und Tun.“

 Sabine Kropf-Brandau wurde 1964 in Sorga (Kreis Hersfeld) geboren. Nach dem Abitur studierte sie von 1983 bis 1989 Evangelische Theologie in Wuppertal und Göttingen mit den Schwerpunkten Systematische und Feministische Theologie, Judaistik und Seelsorge. Ihr Vikariat absolvierte sie in der Kirchengemeinde Vellmar-West. Nach dem 2.Theologischen Examen und der Ordination durch Prälat Giesler im Oktober 1989 in Treysa begann sie ihre Hilfspfarrzeit in Stellenteilung mit Ehemann Dr. Robert Brandau als Studentenpfarrerin in Kassel. Seit 1998 war sie Gemeindepfarrerin in Obervellmar. Schwerpunkte ihrer Gemeindearbeit waren der Gottesdienst und die Seelsorge, die Arbeit mit jungen Familien, Kinderarbeit und die Erwachsenenbildung. Seit 1992 ist sie Mitglied der Theologischen Kammer der Landeskirche, seit 2006 theologische Studienleiterin des Kirchenkreises Kassel-Land bzw. Kaufungen. Sie gehört seit 2008 dem Arbeitskreis Kindergottesdienst und seit 2009 dem Arbeitskreis „Offene Kirchen“ der Landeskirche an.

Sabine Kropf-Brandau ist seit 1989 verheiratet mit Pfarrer Dr. Robert Brandau. Er leitet die „Arbeitsstelle Migration“ der Landeskirche. Das Ehepaar hat drei Kinder.

Pröpstin Sabine Kropf-Brandau
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