Aktuelles

Martinskirche, 19. Mai 2019 - 15.00 Uhr
Amtseinführung: Dr. Michael Glöckner ist neuer Dekan in Kassel

Predigt zur Amtseinführung von Dekan Dr. Michael Glöckner.

Dr. Michael Glöckner ist seit 1. Mai 2019 Dekan im Evangelischen Stadtkirchenkreis Kassel. In einem Festgottesdienst in der Kasseler Martinskirche wurde er am Sonntag, 19. Mai um 15 Uhr von Pröpstin Katrin Wienold-Hocke in sein Amt eingeführt.

Seinen Dienstbeginn hat Dr. Glöckner als ein freundliches Willkommen erlebt. „Ich habe in den ersten Tagen und auch schon vor Dienstbeginn zahlreiche Gespräche geführt und erlebe Kassel als pulsierende Stadt“, sagt Glöckner. Dr. Michael Glöckner ist für die derzeit 22 Kasseler Kirchengemeinden zuständig. Ihm obliegt u.a. „die Sorge für die geistliche Betreuung der Kirchengemeinden und die Aufsicht über die Amts-und Lebensführung der Gemeindepfarrerinnen und Gemeindepfarrer sowie der Vikarinnen und Vikare“. (Auszug aus der Satzung des Evangelischen Stadtkirchenkreises Kassel). In vielen Gemeinden stünden durch Pensionierungen Stellenwechsel im Pfarramt an. Hier gelte es in der kommenden Zeit die richtigen Bewerber für die die frei werdenden Pfarrämter zu finden. „Mir liegt daran, eine Kultur der Achtsamkeit und Wertschätzung für das Amt des Pfarrers zu pflegen, da es von den Stelleninhabern einen großen Einsatz erfordert“, so Glöckner.

Kirchenvorstand, Kunst und Kirchenmusik
Auch die Kirchenvorstandswahlen, die im September anstehen, hat Glöckner im Blick. Derzeit gelte es geeignete Menschen zu finden, die bereit seien, für die Kirchenvorstandswahlen zu kandidieren und Verantwortung in den Gemeinden und Gremien zu übernehmen. Auch in der Begegnung von Kirche und Kunst und einer stärkeren medialen Präsenz und Außenwirkung der Kirche sieht Glöckner Herausforderungen.

Als Stadtdekan ist er auch Stelleninhaber der ersten Pfarrstelle an der Martinskirche. Hier fällt die Kirchenmusik in seinen Aufgabenbereich. Gemeinsam mit dem Kirchenvorstand der Kirchengemeinde Kassel-Mitte, dessen Mitglied er ist, wird er u.a. die Innenstadtgemeinde weiterentwickeln.

Leitungsaufgaben gemeinsam wahrnehmen
Stadtdekan Dr. Michael Glöckner und Stadtdekanin Barbara Heinrich nehmen gemeinsam mit der Stadtsynode und dem Stadtkirchenkreisvorstand Leitungsaufgaben im Stadtkirchenkreis Kassel wahr. Dekan Dr. Michael Glöckner folgt auf Dekan i.R. Jürgen Renner, der Ende vergangenen Jahres in den Ruhestand getreten ist.

Biografisches
Dr. Michael Glöckner wurde am 6. Oktober 1975 in Meiningen geboren. Nach dem Abitur im Jahr 1994 und anschließendem Zivildienst bei der Kreisstelle der Diakonie in Meiningen studierte er evangelische Theologie in Berlin, Tübingen und Jena. Das Erste Theologische Examen absolvierte Glöckner vor dem Prüfungsamt der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Thüringen. Anschließend war er Vikar an der Johanneskirche in Saalfeld/Saale. Nach dem Zweiten Theologischen Examen versah er vorübergehend eine Kreispfarrstelle in Saalfeld, wechselte dann die Landeskirche und wurde am 30. Oktober 2005 durch Bischof Dr. Hein in Bad Hersfeld ordiniert. Von November 2005 bis April 2019 war Glöckner Pfarrer in der Kirchengemeinde Fambach (Kirchenkreises Schmalkalden).

Von 2011 an hatte Glöckner als stellvertretender Dekan des Kirchenkreises Schmalkalden Erfahrungen in diesem Leitungsamt der Mittleren Ebene gesammelt. Darüber hinaus trug er als nebenamtlicher katechetischer Studienleiter Mitverantwortung für den Religionsunterricht auf dem Gebiet des Kirchenkreises Schmalkalden und ist stellvertretendes Mitglied der 12. Synode der EKD.

Dekan Dr. Michael Glöckner ist mit der Kirchenmusikerin Ina Glöckner verheiratet; das Ehepaar hat vier Kinder.
(20.05.2019)
Foto: medio.tv/schauderna

Wir suchen Kanditat*innen für die Kirchenvorstandswahlen am 22. September 2019
Informationsabend: Kirchenvorstand werden, gerade jetzt!

Die evangelische Kirchengemeinde Kassel-Mitte sucht Menschen, die Lust haben, sich im Kirchenvorstand zu engagieren und für die Kirchenvorstandswahlen am 22. September zu kandidieren. Dazu sind Interessierte zu einem Informationsabend in die Kirche Unterneustadt, Hafenstraße 13, am Mittwoch, 8. Mai 2019, um 19:00 Uhr eingeladen.

An diesem Abend besteht Gelegenheit, Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher und die Pfarrerinnen und den Pfarrer der Gemeinde – Inge Böhle, Dr. Renja Rentz und Dr. Willi Temme – kennenzulernen. Weiterhin gibt es Informationen zur aktuellen Entwicklung der Gemeinde und die Aufgaben des Kirchenvorstandes. Gelegenheit zum Austausch bei einem Imbiss besteht ebenfalls. „Wir suchen Menschen, die Kirche in der Innenstadt neu denken möchten, das Gemeindeleben aktiv mitgestalten wollen und bereit sind, ehrenamtlich Verantwortung zu übernehmen“, sagt Pfarrerin Dr. Renja Rentz. „Die Teilnahme an unserem Informationsabend ist unverbindlich.“

Zur evangelischen Kirchengemeinde Kassel-Mitte gehören die Martinskirche, die Karlskirche sowie die Kirche Unterneustadt. Die Lutherkirche wird seit 2012 nicht mehr als Gemeindekirche genutzt. Dort ist seit Oktober 2013 die CROSS jugendkulturkirche ansässig.

Kontakt: Pfarrerin Dr. Renja Rentz, Telefon 49177119, Pfarrerin Inge Böhle, Telefon 772376, Pfarrer Dr. Willi Temme, Telefon 770267.

Gottesdienste in der Karwoche und an Ostern

Ein frohes und gesegnetes Osterfest!

 

Martinskirche
Gottesdienstreihe „Mit BACH durch die Passionszeit“

An vier Sonntagen in der Passionszeit soll es im Gottesdienst um 10.00 Uhr in der Martinskirche jeweils um einen traditionsreichen Choral gehen. Neben den Passionsliedern selber sind es die Ausdeutungen, die die jeweiligen Choräle durch Johann Sebastian Bach erfahren haben, die die Gottesdienstreihe prägen werden.

24. März 2019 | O Lamm Gottes, unschuldig
Bach: Orgelchoral aus dem Orgelbüchlein BWV 618
Präludium und Fuge f-moll, BWV 534
Orgel: Reinhard Ardelt
Predigt: Bischof Prof. Dr. Martin Hein

31. März 2019 | Christus, der uns selig macht
Bach: Orgelchoral aus dem Orgelbüchlein BWV 620
Präludium und Fuge e-moll, BWV 548
Orgel: KMD Eckhard Manz
Predigt: Pfarrerin Gabriele Heppe-Knoche

7. April 2019 | O Mensch, bewein dein Sünde groß
Bach: Orgelchoral aus dem Orgelbüchlein BWV 622
Fantasie und Fuge c-moll, BWV 537
Orgel: KMD Eckhard Manz
Predigt: Pfarrer Dr. Willi Temme

14. April 2019 | Da Jesus an dem Kreuze stund
Bach: Orgelchoral aus dem Orgelbüchlein, BWV 621
Präludium und Fuge h-moll, BWV 544
Orgel: Reinhard Ardelt
Predigt: Pfarrerin Ingeborg Böhle
Foto: Musikbüro St. Martin

Martinskirche
Weltgebetstag aus Slowenien

Frauen verschiedener Konfessionen laden am Weltgebetstag, Freitag, 1. März 2019, um 15 Uhr zum Gottesdienst in die Martinskirche ein. Der Weltgebetstag bietet diesmal Gelegenheit, Slowenien, das Naturparadies zwischen Alpen und Adria, und seine Bevölkerung näher kennenzulernen. „Kommt, alles ist bereit”, heißt die Liturgie der slowenischen Christinnen.

Im Jahr 2019 geht es besonders darum, dass Frauen weltweit „mit am Tisch sitzen können“. Deshalb unterstützt die Weltgebetstagsbewegung aus Deutschland Menschenrechtsarbeit in Kolumbien, Bildung für Flüchtlingskinder im Libanon, einen Verein von Roma-Frauen in Slowenien und viele weitere Partnerinnen in Afrika, Asien, Europa und Lateinamerika.

Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle Besucherinnen und Besucher zu landestypischem Essen und zum Beisammensein eingeladen.

Hintergrund Slowenien:
Slowenien ist eines der jüngsten und kleinsten Länder der Europäischen Union. Von seinen gerade mal zwei Millionen Einwohner*innen sind knapp 60 Prozent katholisch. Obwohl das Land tiefe christliche Wurzeln hat, praktiziert nur gut ein Fünftel der Bevölkerung seinen Glauben. Bis zum Jahr 1991 war Slowenien nie ein unabhängiger Staat. Dennoch war es über Jahrhunderte Knotenpunkt für Handel und Menschen aus aller Welt. Sie brachten vielfältige kulturelle und religiöse Einflüsse mit. Bereits zu Zeiten Jugoslawiens galt der damalige Teilstaat Slowenien als das Aushängeschild für wirtschaftlichen Fortschritt. Heute liegt es auf der „berüchtigten“ Balkanroute, auf der im Jahr 2015 tausende vor Krieg und Verfolgung geflüchtete Menschen nach Europa kamen.

Hintergrund Weltgebetstag:
Der Weltgebetstag ist eine weltweite, ökumenische Basisbewegung christlicher Frauen. Ziele des Weltgebetstages sind die Pflege der Gemeinschaft verschiedener Konfessionen, Informationen über die Situation von Frauen in anderen Ländern und die Förderung von Frauenprojekten. Ein Zeichen globaler Verbundenheit sind die Kollekten und Spenden zum Weltgebetstag, die Mädchen und Frauen weltweit stärken. (13.02.2019)

Bild: „Kommt, alles ist bereit”: Die Künstlerin Rezka Arnuš hat dieses Anliegen in ihrem Titelbild symbolträchtig umgesetzt. In über 120 Ländern der Erde rufen ökumenische Frauengruppen damit zum Mitmachen beim Weltgebetstag auf. Grafik: Rezka Arnuš, Weltgebetstag der Frauen Deutsches Komitee e.V. ©

Unterneustädter Kirche
Gottesdienst für Liebende

Zu einem Gottesdienst für Liebende laden die Evangelischen Kirchengemeinden Kassel-Mitte und Kassel-Südstadt am Sonntag, 17. Februar um 18 Uhr in die Unterneustädter Kirche, Hafenstraße 13, ein. Die Band Dylan’s Dream umrahmt den Gottesdienst mit Liedern rund um die Liebe.

Die Liebe mit ihren Höhen und Tiefen steht im Mittelpunkt dieses Gottesdienstes, bei dem Paare die Möglichkeit haben sich segnen zu lassen und so ihr Versprechen zueinander zu erneuern.

Eingeladen sind alle Paare, egal ob frisch verliebt oder schon seit Jahrzehnten zusammen, egal ob mit Trauschein oder ohne. Im Anschluss an den Gottesdienst kann, wer mag, mit einem Glas Sekt auf die Liebe anstoßen.

Bild: Michael Fenton via usplash

Martinskirche - 27. Januar 2019
Verabschiedung von Dekan Jürgen Renner

Zum Jahresende 2018 ist Dekan Jürgen Renner in den Ruhestand getreten. Zu seiner Verabschiedung durch Pröpstin Katrin Wienold-Hocke laden der Ev. Stadtkirchenkreis Kassel und die Kirchengemeinde Kassel-Mitte am Sonntag, 27. Januar 2019, um 15.00 Uhr zu einem Abendmahlsgottesdienst in die Martinskirche ein.

Zum Abschied schreibt Jürgen Renner im Gemeindebrief: „In Kassel hatte mein Dienst vor 39 Jahren mit dem Vikariat bei Pfarrer Most in Nordshausen begonnen. Es folgten zehn gute Jahre in drei Landgemeinden im Burgwald bei Frankenberg, und auch die achteinhalb Jahre an der Universitätskirche in Marburg habe ich in guter Erinnerung.

Seit Februar 2001 war ich Dekan des damaligen Kirchenkreises Kassel-Mitte und seit 2005 dann Dekan im Stadtkirchenkreis Kassel. Es war eine Zeit, die geprägt war von Veränderungsprozessen in unserer Kirche, die ich gerne mitgestaltet und begleitet habe.

Ich hatte das große Glück, in all den Jahren in schönen Kirchen mit guten Organisten, diensteifrigen Küstern und ehrenamtlich Mitwirkenden, mal mit großer und mal mit kleiner Gemeinde und sehr oft von Chören musikalisch bereichert Gottesdienste feiern zu können.“ (07.01.2019)

Foto: medio.tv/schauderna

Organist und Glockenspieler
Trauer um Wilhelm Ritter

Wilhelm RitterDie Evangelische Kirchengemeinde Kassel Mitte trauert um Wilhelm Ritter. Wilhelm Ritter verstarb am Montag (29.10.2018), fünf Tage vor seinem 68. Geburtstag, nach kurzer schwerer Krankheit.

Wilhelm Ritters Passion war zeitlebens die Musik. Als Glockenspieler, Carillonneur, an der Karlskirche, war er eine Institution in Kassel und erlangte über die Grenzen Deutschlands hinaus große Bekanntheit und einen hervorragenden Ruf. Er studierte an der Königlichen Glockenspielschule im belgischen Mechelen. Auf unzähligen europäischen Glockentürmen hat er gespielt. Er organisierte Glockenspielfestivals, zunächst in Aschaffenburg und später auch in Kassel, wo er internationale Kollegen in die Karlskirche einlud. Unzählige Besucherinnen und Besucher führte er auf den Turm der Karlskirche, um das Glockenspiel zu zeigen.

Als Organist saß er vor allem an St. Martin auf der Orgelbank. Erst vor einem Jahr ehre die Kirchengemeinde  Wilhelm Ritter für 50 Jahre Organistendienste. Für sein kirchenmusikalisches Wirken verlieh ihm die Landeskirche die Philipp-Nicolai-Medaille.

Als Chorleiter und Musiklehrer hat er, der Pädagoge im Hauptberuf war, seine Liebe und Begeisterung für die Musik an Generationen von Schülerinnen und Schüler weitergetragen.

Bis zu seiner Erkrankung hat sich Wilhelm Ritter auf vielfältige Weise für die Musik, und bis zuletzt auch für die Renovierung der Karlskirche, engagiert. Mit einem Wunschkonzert warb er beispielsweise um Spenden für die Renovierungsarbeiten.

An seiner Seite war stets seine Frau Gabriela, die die Leidenschaft für Musik mit ihm teilte. Möge Gott sie, wie auch seinen Sohn und dessen Familie trösten. Die Kirchengemeinde Kassel-Mitte wird Wilhelm Ritter ein ehrendes Andenken bewahren.

Die Beisetzung fand auf Wunsch der Familie im kleinen Kreis statt. Statt Kränze hätte sich Wilhelm Ritter Spenden für die Renovierung der Karlskirche gewünscht, sagt seine Frau.

Spendenkonto:
Kirchengemeinde Kassel-Mitte / Karlskirche
Kasseler Sparkasse
IBAN: DE78 5205 0353 0000 0549 91
BIC: HELADEF1 KAS

Am Samstag, 8. Dezember, findet um 14 Uhr ein Konzert zum Gedenken an Wilhelm Ritter in der Martinskirche statt.
Fotos: medio.tv/schauderna, Heike Schaaf u.a.

Martinskirche
Gedenken: 75 Jahre Zerstörung Kassels im 2. Weltkrieg

Am 22. Oktober jährt sich das Schreckensdatum der Kasseler Geschichte zum 75. Mal: 1943 kamen bei einem Bombenangriff auf Kassel bis zu 10.000 Menschen ums Leben. Die Altstadt wurde fast vollständig zerstört. Aus diesem Anlass finden in der Kasseler Martinskirche eine offizielle Gedenkveranstaltung der Stadt Kassel und der traditionelle ökumenische Gottesdienst statt.

Die Veranstaltung der Stadt Kassel beginnt um 18 Uhr unter anderem mit Oberbürgermeister Christian Geselle. Im Mittelpunkt stehen Berichte von Zeitzeugen, die Bombenhagel, Feuersturm und die fast völlige Zerstörung des alten Kassel miterlebt haben. Nach einer Pause beginnt um 19.30 Uhr der ökumenische Gedenkgottesdienst, in dem Bischof Dr. Martin Hein die Predigt hält und KMD Eckhard Manz die Orgel spielt. Ab 20.44 Uhr, zu dem Zeitpunkt, als 1943 der Bombenangriff begann, wird die Osanna-Glocke läuten. Gleichzeitig beginnt ein stadtweites, zehnminütiges Trauergeläut, das zum Frieden mahnen will. (11.10.2018)

Bild: Die Vaterunser- und die Osannaglocke der Martinskirche.

Renovierung der Karlskirche steht bevor
Noch sind viele Spenden nötig

Viele Menschen besuchen Jahr für Jahr die Karlskirche zu Gottesdiensten und Gebet, zu Konzerten und Vorträgen. Sie kommen in großer Zahl zur jährlichen Krippenausstellung und hören gern das Glockenspiel. Die Karlskirche ist für viele Menschen ein besonderer Ort, der weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist.

Spenden für die Renovierung der Karlskirche Vor mehr als 300 Jahren wurde sie gebaut. Sie ist die größte Hugenottenkirche in Nordhessen. Ein wichtiges Kulturdenkmal der Stadt- und Regionalgeschichte. Während des Hessentages 2013 wurde sie sogar zur Zukunftskirche.
60 Jahre sind seit dem Wiederaufbau der Kirche vergangen. Seither hat es keine grundlegende Renovierung gegeben. Nun ist die Zeit gekommen, sie im Inneren zu renovieren.
Neben den elektrischen Leitungen rufen die Lautsprecheranlage, die Heizung, die Beleuchtung, der Fußboden nach Erneuerung. Schon lange wünschen sich Besucher erreichbare Toiletten. Der Zugang zur Kirche soll behindertengerecht werden. Ein Gemeinderaum unter der Empore wird entstehen und auch eine Küche, damit man sich mit Kaffee, Tee und anderem auf leichtem Weg versorgen kann.
Die Pläne wurden der Gemeinde nach einem Gottesdienst vorgestellt und für gut befunden. Im Herbst 2017 wird es vorbereitende Arbeiten in der Kirche geben. Von Erntedank bis Silvester 2017 können wir noch Gottesdienst in der Kirche feiern. 2018 bleibt die Kirche dann wegen der Renovierung geschlossen.
Für die Finanzierung wurde das alte Gemeindehaus Ecke Friedrichstraße veräußert. Die Landeskirche und der Stadtkirchenkreis steuern ebenfalls Mittel bei. Aber es reicht noch nicht. 300.000 € fehlen noch.
Wir brauchen Ihre Unterstützung! Sagen Sie es weiter. Helfen sie uns, die Karlskirche zukunftsfähig zu machen, damit sie ein besonderer Ort für viele bleiben kann und wir uns danach gern bei Gottesdiensten, Ausstellungen, Konzerten und anderem wiedersehen.
Allen Spenderinnen und Spendern danke ich im Namen des Kirchenvorstandes im Voraus.

Ihre
Pfarrerin Inge Böhle

Spendenkonto

Evangelischer Stadtkirchenkreis Kassel
Evangelische Bank eG
IBAN: DE30 5206 0410 0002 2002 01
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort „Renovierung Karlskirche“ (bitte unbedingt angeben!)

Flyer zur Renovierung der Karlskirche hier zum Download (PDF).

Die Renovierung der Karlskirche wird gefördert durch die Evangelische Bank e.G. in Kassel.

 

Vorarbeiten haben begonnen

Orgel der Karlskirche wurde für die Zeit der Renovierung eingehaust.Bereits jetzt haben die ersten Vorarbeiten für die Renovierung begonnen. Damit unsere Orgel bei den Bauarbeiten nicht verschmutzt oder beschädigt wird, wurde sie aufwändig eingehaust. In den nächsten Tagen werden Bohrungen im Fußboden zur Untersuchung des Baugrunds ausgeführt.

Mit einem festlichen Jahresschlussgottesdienst wollen wir uns am 31. Dezember von der Karlskirche verabschieden.
Ab 1. Januar 2018 ist die Karlskirche dann für voraussichtlich ein Jahr wegen der Renovierung geschlossen. Fußboden, Heizung, Elektrik, behindertengerechter Zugang und Toiletten, Einbauten unter der Empore, Beleuchtung, Mikrofonanlage...
Es gibt viel zu tun, damit die Karlskirche weiterhin ein guter Ort für viele bleiben kann

Gottesdienste während der Renovierungszeit

Jeden 1. Sonntag im Monat können wir im Saal der Musikakademie einen Gottesdienst mit Abendmahl feiern. Der Saal liegt im Untergeschoß und ist per Aufzug oder Treppe gut erreichbar. Wir danken der Musikakademie, dass sie uns ihren Raum zur Verfügung stellt. Wie schön ist solche Nachbarschaft!

An den anderen Sonntagen eines Monats sind die Gemeindeglieder in die Unterneustädter Kirche oder in die Martinskirche eingeladen. Pfarrerin Inge Böhle wird dort auch Gottesdienste halten.

Eingehauste Orgel der Karlskirche - Foto: Claus-Dieter Suß

Renovierung der Karlskirche
Grabstätten unter dem Fußboden der Karlskirche entdeckt

Bei Ausschachtungsarbeiten in der Karlskirche sind jetzt zahlreiche Grabstätten unter einer Schuttschicht entdeckt worden. Die hessenArchäologie ließ daraufhin den Kirchenraum untersuchen und die Funde dokumentieren.

Zahlreiche Gräber wurden bei Renovierungsarbeiten in der Karlskirche gefunden. (Foto: Claus-Dieter Suß)Unter der Leitung von Dr. Thilo Warneke wurden in den vergangenen Wochen insgesamt 27 Gräber oder deren Reste freigelegt. Die Mehrzahl der Grüfte ist aus Backsteinen, einige wenige aus Natursteinen, gemauert. Ein Teil der Grabkammern weist Querstreben auf, um mehrere Särge bestatten zu können. Die Grabstätten verteilen sich über den gesamten Innenraum der Kirche. Nur 10 Grüfte sind unversehrt erhalten. Die übrigen sind durch Kriegseinwirkung und Umbauarbeiten beschädigt.

Insgesamt sind 40 Bestattungen dokumentiert. Akten des Staatsarchivs Marburg, die von Dr. Jörg Westerburg durchgesehen wurden, belegen, dass die Bestattungen zwischen 1714 und 1797 erfolgten. Bei der Mehrzahl der Bestatteten handelte es sich um wohlhabende Kasseler Bürger.

DiPfarrerin Inge Böhle erläuterte Mitgliedern des Kirchenvorstands die Funde (Foto: Claus-Dieter Suß)e Karlskirche wurde 1710 als geistliches Zentrum der neu gegründeten Oberneustadt errichtet. 1943 wurde sie beim Bombenangriff auf Kassel weitgehend zerstört und 1957 neu errichtet.

Die Ausgrabung wies auch die Fundamente einer zweigeschossigen Empore, sowie der manegenartigen Bestuhlung der Kirche nach.

Nach Abschluss der Dokumentationsarbeiten werden die Bauarbeiten fortgesetzt. Die Gräber werden dann wieder unter einer Bodenplatte verschwinden.

Die Renovierung der Karlskirche wird gefördert durch die Evangelische Bank e.G. in Kassel.

Fotos:
Gesamtansicht der Grüfte in der Karlskirche.

Pfarrerin Inge Böhle erläutert Mitgliedern des Kirchenvorstands die Funde.
Fotos: Claus-Dieter Suß/KK

360 Grad-Panorama
Virtuelle Rundgänge - Martinskirche und neue Orgel

Im Jahr 2017 wurde die umfassende Renovierung der Martinskirche abgeschlossen und die neue große Orgel eingeweiht. Die Orgel hat bundesweit Beachtung erfahren. Sie ist ein Werk der österreichischen Orgelbaufirmer Rieger in Schwarzach (Österreich) in Zusammenarbeit mit dem norwegisch-deutschen Künstler Yngve Holen, der in Kooperation mit dem Architekten Ivar Heckheim, den avantgardistischen Orgelprospekt entworfen hat.

Besuchen Sie die Martinskirche und die neue Orgel in einem virtuellen Rundgang.