Claudia Barth ist neue Pfarrerin an der Erlöserkirche Fasanenhof

Claudia Barth ist seit 1. Februar 2020 Pfarrerin an der Erlöserkirche Fasanenhof. Am Sonntag, 9. Februar 2020, um 14:30 Uhr, wird sie von Dekan Dr. Michael Glöckner in ihr Amt als Pfarrerin der Evangelischen Hoffnungskirchengemeinde eingeführt.

Pfarrerin Claudia Barth ist 51 Jahre alt und stammt aus Bad Wildungen. Sie hat in Heidelberg und Greifswald studiert. Ihr Vikariat absolvierte sie in Bad Soden-Salmünster bei Schlüchtern. Nach einer langen Familienphase war sie zuletzt im Kirchenkreis Kaufungen tätig. Sie ist mit Johannes Barth verheiratet, der eine Pfarrstelle in Oberkaufungen innehat. Das Paar hat drei Kinder im Alter von 22, 20 und 18 Jahren. 

„Mir macht es Freude, mich auf neue Situationen und unbekannte Menschen einzulassen, Gemeindeleben zu gestalten und miteinander Gottesdienst zu feiern. Es ist mir ein Anliegen, dass wir durch Gottes Nähe gestärkt werden für den Alltag mit all seinen Herausforderungen, wir durch sein Wort Orientierung finden und bei all dem die Freude nicht zu kurz kommt“, sagt Pfarrerin Claudia Barth. Persönliche Kontakte und die praktische Umsetzung ihres Glaubens habe für sie oberste Priorität, so Barth. „Dabei sollte man immer im Blick behalten, wie christliche Überzeugungen in der Gesellschaft hilfreich eingebracht werden können.“

In den vergangenen Jahren war sie in übergemeindlichen Arbeitsfeldern wie Frauencafé und Glaubenskurse sowie Spiritualität und Pilgern engagiert. Seit mehr als 20 Jahren pilgert sie mit Gruppen regelmäßig.

Ihr Interesse an Ökumene hat sie 2014 zu einem Studiensemester nach Beirut/Libanon geführt. Dort sei es möglich gewesen, fast alle christlichen Konfessionen nicht nur durch Lektüre zu „studieren“, sondern mit Menschen ins Gespräch zu kommen. Als ausgebildete Friedensfachkraft engagiert sie sich außerdem für ein gewaltfreies Miteinander. „Zur Verständigung zwischen Menschen gehören für mich auch Friedensbemühungen, die im ganz Kleinen, wie z.B. in der Familie und in der Gemeinde, möglich sind“, so Barth.

(04.02.2020)