Veranstaltungsreihe
Suizidhilfe - Selbstbestimmung bis zum Schluss?

Regeln, Sprachgebrauch und Normen am Lebensende – deutsche und ausländische Erfahrungen

Montag, 17. November 2014, 18.30 Uhr
Bürgersaal im Rathaus der Stadt Kassel

Der Begriff „Sterbehilfe“ wird oft dafür gebraucht, die Leidensminderung am Lebensende zu beschreiben. „Sterbehilfe“ bedeutet sowohl die gebotenen palliativen (schmerzlindernden) Maßnahmen wie auch strafrechtlich verfolgte Tötungsdelikte. Im Begriff „Sterbehilfe“ steckt noch keine moralische oder rechtliche Wertung.
Ziel dieser Veranstaltung ist, Klarheit in Begriffen und Handlungen herzustellen: Was ist erlaubt, was ist verboten?
Zum besseren Verständnis hilft auch ein Blick über die Landesgrenzen: Welche Erfahrungen mit gesetzlichen Regelungen von Suizidhilfe oder Tötung auf Verlangen machen andere Länder?

Referent: Dr. Arnd T. May
Moderation: Dr. Markus Schimmelpfennig

Im Publikumsgespräch gibt es Gelegenheit für Fragen und Statements zum Vortrag von Dr. May.

Dr. Arnd T. May (geb. 1968) leitet das Zentrum für Angewandte Ethik, Recklinghausen (www.ethikzentrum.de).
Der Medizinethiker beschäftigt sich vor allem mit ethischen Fragen der Lebensgestaltung am Ende des Lebens.
Dr. Markus Schimmelpfennig ist stellvertretender Amtsleiter des Gesundheitsamts Region Kassel.

Der Eintritt ist frei.


Das neue Programm ist da!

Um sich schon einmal über Veranstaltungen zu informieren, folgen Sie bitte dem Link zu einer .pdf-Version unseres Programms.

In Kürze können Sie die Veranstaltungen wie gewohnt unter den Rubriken finden!