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PEDAL (C - f°)
1. Gedacktpommer 16'
2. Weitgedackt 8'
3. Spitzflöte 4'
4. Kop. I - Ped
5. Kop. II - Ped
HAUPTWERK (C - f'')
6. Holzgedackt 8'
7. Prinzipal 4'
8. Quinte 2 2/3'
9. Mixtur 5f.
10. Koppelflöte 4'
11. Tremulant
12. Kop. II - I
OBERWERK (C - f''')
13. Spitzgedackt 8'
14. Rohrflöte '
15. Prinzipal 2'
16. Sifflöte 1'
17. Krummhorn 8'
18. Tremulant
Elektrisch gesteuerte Kegellade. Beweglicher Spieltisch.
Erbauer: Orgelbaufirma Emil Hammer (Hannover), 1957
Umbau: Orgelbaufirma Werner Bosch (Kassel)


PEDAL
* Sololade (C - g°)
Pleno Pedal
16. Tremulant *
15. Cornett 2' *
14. Clairon 4' *
13. Kopftrompete 8' *
12. Posaune 16'
11. Kontrafagott 32'
10. Glöckleinton 2'1' *
9. Rohrpfeife 4' *
8. Rauschwerk 3f 5 1/3'
7. Gedecktbaß 8'
6. Untersatz 16'
5. Choralbaß 4f 4' *
4. Hintersatz 4f 5 1/3'
3. Oktavbaß 8'
2. Baßzink 10 2/3' 6 2/5'
1. Prinzipal 16'
03 III - P
02 II - P
01 I - P
HAUPTWERK
II. Manual (C - c'''')
Pleno Hauptwerk
56. Tremulant
55. Span. Trompete 4'
54. Span. Trompete 8'
53. Trompete 16'
52. Larigot 1 1/3' 1'
51. Rauschharfe 4' 2 2/3'
50. Nachthorn 4'
49. Gemshorn 8'
48. Gedacktpommer 16'
47. Mixtur II 4f 1'
46. Mixtur I 4-6f 2'
45. Ital. Prinzipal 2'
44. Quinte 2 2/3'
43. Nonenkornett 3f 2 2/3'
42. Oktave 4'
41. Prinzipal 8'
06 III - II
05 I - II
RÜCKPOSITIV
I. Manual (C - c'''')
Pleno Rückpositiv
34. Tremulant
33. Messingschalmei 4'
32. Vox Humana 8'
31. Dulzian 16' **
30. Unruh 3f 1/3'
29. Terznone 1 3|5' 8/9'
28. Hohlflöte 2'
27. Rohrnasat 2 2/3'
26. Flötgedackt 4'
25. Gedackt 8'
24. Scharf 5f 1'
23. Quarte 1 1/3' 1'
22. Prinzipal 4'
21. Quintade 8'
04 III - I
OBERWERK-SCHWELLWERK
III. Manual (C - c'''')
Pleno Oberwerk
75. Tremulant
74. Hautbois 8'
73. Fagott 16'
72. Blockflöte 1'
71. Obertöne 3f 1 1/7'
70. Sifflöte 1 1/3'
69. Gemshorn 2'
68. Sesquialter 2 2/3' 1 3/5'
67. Rohrflöte 4'
66. Spitzgedackt 8'
65. Quintzimbel 4f 1/2'
64. Grobmixtur 6-8f 1 1/3'
63. Prinzipal 2'
62. Ital. Prinzipal 2'
61. Rohrpommer 8'
Zimbelstern
Zungen ab
Tutti
Grundstimmung: 443
Die Angaben entsprechen der Registeranordnung auf der rechten Seite des Spieltischs
(Setzeranlage).
Setzergruppen 1 - 8 mit je acht Speicherplätzen (A B C D E F G H), zweifach
zu belegen. Von den insgesamt 128 Speicherplätzen ist die Hälfte (64)
abschließbar.
Setzer und Sequenzschalter sind auch als Pistons in Wechselwirkung mit der Handregisteranlage
zu benutzen.
An der linken Seite des Spieltischs befindet sich die alte Registeranlage mit
6 freien Kombinationen.
Das alte System kann in Wechselwirkung mit der Setzeranlage benutzt werden.
Von der Orgelbank aus kann eine separate stufenlose Windabschwächung bedient
werden.
Disposition und Mensuren: Helmut Bornefeld
Erbauer: Werner Bosch, Kassel, op. 350, 1964
Setzeranlage: 1991
** ursprünglich
Siebenquart 1 1/7' 16/19'


Holzgedackt 8' Eiche, im Diskant
Birnbaum
Gedacktflöte 4' Eiche,
im Diskant offene Birnbaumpfeifen
Holzflöte 8' ab h°,
offene Pfeifen aus Ahorn
Grundstimmung: 440
Klaviatur H - c''''
Schleifenteilung bei b°/h°
Transponiervorrichtung um einen Halbton auf- und abwärts
Erbauer:
Orgelbaufirma Rudolf von Beckerrath (Hamburg), 1995


Im September 1732 wurde Johann Sebastian Bach nach Kassel eingeladen, um die umgebaute
und erweiterte Orgel der Martinskirche abzunehmen. Zur Erinnerung an dieses Ereignis
beauftragte der Kirchenvorstand der Martinskirche im Bachjahr 2000 den schweizer
Künstler Arthur Schneiter, eine Klangstein-Skulptur anzufertigen, ein Kunstwerk,
das zugleich Musikinstrument ist. Gestiftet wurde das Werk von der Wintershall
AG.
Die Klangstein-Skulptur besteht aus 16 vierkantigen, längsgeschnittenen Steinen
aus Serpentin (Schweiz) von 160 bis 260 cm Länge mit einem Durchmesser von
9,5 bis 11 cm, die in einem 250 cm hohen Eisengestell übereinander gelagert
sind.
Die Oberflächen sind poliert, seitlich aber unterschiedlich gearbeitet: teils
glatt, teils aufgerauht, geriffelt oder natürlich-uneben. Auch hier korrespondiert
optische Differenzierung mit Möglichkeiten unterschiedlicher Tonerzeugung.
Die Steine sind nicht "gestimmt", ergeben keine Skala, die Stimmungen
sind eher "zufällig". Aber jeder Stein hat seinen Grundton und
eine Fülle von Teil- und Differenztönen, die sich in verschiedenen Mischungen
oder isoliert abrufen lassen: mit nassen Händen gerieben, mit Hämmern
(z.B. aus Kunststoff) oder Schlegeln geschlagen, mit verschiedenen Materialien
gestrichen...
Unter dem Titel "Stimmen und Steine - Die Klangsteine der Martinskirche"
ist 2001 eine Musik-CD erschienen.
(Information und Bestellung Büro der Kantorei St. Martin,
Heinrich-Wimmer-Straße 4, 34131 Kassel, Tel +49 561 9307 150, Fax
+49 561 9307 180).
CD-Cover: "Stimmen und Steine"
(Foto: D. Schwerdtle, Kassel, Gestaltung: atelier grotesk, Kassel)
Auf der CD ist u.a. folgendes zu hören:
- Improvisationen
(Olaf Pyras und Hans Darmstadt)
- "Verleih uns Frieden gnädiglich"
(Improvisation für Klangsteine und Orgel (Gottesdienst nach dem 11. September
2001 in St. Martin)
- Hans Darmstadt: "... lapides clamabunt" (2001)
für Stimme (Mechthild Seitz und Klangsteine.

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