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Theologie studieren
heißt nicht nur, sich mit Traditionen auseinander zu setzen, sondern auch
neue, überraschende Einsichten zu gewinnen, heißt nicht nur Texte zu
lesen, sondern auch Menschen (besser) zu verstehen, heißt nicht nur fachliche,
sondern auch personale Kompetenz zu erwerben.
Wer Theologie studiert,
- spannt einen Bogen zwischen Glaube und Wissenschaft,
- denkt über Aufgabe und Gestalt der Institution Kirche in der Gesellschaft
nach,
- blickt über den Tellerrand der Theologie hinaus auf andere Wissenschaften
(Philosophie, Psychologie, Pädagogik),
- erlebt die vielfältige Bedeutung von Theologie und Religion,
- setzt eigene Studienschwerpunkte,
- eröffnet sich verschiedene Möglichkeiten der Berufswahl.
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Testen Sie Ihren TQ und beantworten Sie folgende Fragen mit JA oder NEIN.
(Klicken Sie dazu mit der Maus in das enstprechende Feld und anschließend
auf "Auswerten".

Durch diesen Test können Sie noch besser herausfinden,
ob eine Studien- und Berufswahl"Theologie" für Sie die richtige
Entscheidung ist.
Persönliche Beratung bekommen Sie von Ihrer Landeskirche.
Rufen Sie an: 05 61 / 93 78 -207
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Das Studium der Evangelischen Theologie mit dem Berufsziel Pfarramt ist in Deutschland
an 22 Universitäten und Kirchlichen Hochschulen möglich. Darüber
hinaus besteht die Chance eines ein- oder zweisemestrigen Studienaufenthaltes
im Ausland.
Studienorte in Deutschland
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Legende:
1 Berlin
2 Bielefeld Bethel
3 Bochum
4 Bonn
5 Erlangen
6 Frankfurt
7 Göttingen
8 Greifswald
9 Halle
10 Hamburg
11 Heidelberg
12 Jena
13 Kiel
14 Leipzig
15 Mainz
16 Marburg
17 München
18 Münster
19 Neuendettelsau
20 Rostock
21 Tübingen
22 Wuppertal
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Aufgewachsen bin ich in der Nähe einer Großstadt. Nun bin ich seit
eineinhalb Jahren Pfarrerin in zwei kleinen, traditionsreichen Dörfern der
Schwalm. Es brauchte Zeit, bis ich mich darauf einstellen konnte. Mittlerweile
genieße ich das Leben hier. Die Kirchengemeinde ist der unbestrittene Mittelpunkt
des Ortes. Zu allen Vereinen und politischen Entscheidungsträgern habe ich
einen guten Kontakt. Bei den zahlreichen Festen unterstützt einer den anderen.
Mir scheint, dass es auf dem Land mehr ehrenamtliches Engagement gibt und sich
die Menschen leichter für neue Projekte begeistern lassen.
Das gibt meiner Arbeit immer wieder neuen Schwung. Eines ist auch klar: Als Pfarrerin
lebt man mitten im Ort. Rückzugsmöglichkeiten sind nicht immer einfach.
Dafür ist der Kontakt mit den Menschen vor Ort sehr nah und persönlich.
Pfarrerin auf dem Land sein: Eine faszinierende Aufgabe, die ich mir so nicht
vorgestellt habe.
Kerstin Vogt
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