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Aktuelle MeldungVom Umgang mit einer schwierigen Vergangenheit - Impressionen einer Reise ins jüdische Paris von Pfarrerin Johanna Rau
Ungeheuer komprimiert bot mir das Paris-Kolleg die Gelegenheit, an sehr vielen Stellen Neues zu lernen, und ich merke beim Aufschreiben, an wie vielen Strängen ich gerne weiterdenken würde. In so vielfältiger Weise Schneisen geschlagen zu bekommen in ein „Meer“ gelebten jüdischen Lebens und seiner Geschichte, diesmal in Frankreich, Brücken gebaut zu bekommen zu Menschen, die uns diesen Reichtum erschließen konnten, und gleichzeitig Gelegenheiten zu erhalten, in denen wir auch einfach nur das Reiseziel genießen konnten, war einfach ein Glück zu erleben. Zugegeben, der erste Auslöser, mich für diese Veranstaltung anzumelden, war vielleicht eher der verlockende Seminarort als das Thema: fünf Tage im Herbst in Paris – eine sehr reizvolle Aussicht… Bei meiner bisherigen Suche nach einem angemessenen Umgang mit der schwierigen NS-Vergangenheit war ich bis dahin eigentlich auf gar keine Verbindungen zu Frankreich gestoßen, sodass mein Vorwissen praktisch „gleich Null“ war. Aber gerade das, begann mich zu reizen! Wie kam es, dass jüdisches Leben in Frankreich so gar nicht in meinem Blickfeld war? Zur Vorbereitung las ich die Themenausgabe „Paris“ der traditionsreichen deutsch-jüdischen Zeitschrift „Aufbau“. Erstaunt stellte ich fest, dass in Frankreich die größte jüdische Gemeinschaft Europas außerhalb Israels lebt. Wie kam es dazu? Wer sind diese französischen Juden, wieso ist gerade Frankreich so attraktiv für sie, wie leben sie? Was ist ihre Geschichte? Auch über die Zeit der französischen Besetzung und der Judenverfolgung in Frankreich hatte ich nur sehr ungenaue Vorstellungen und über die Aufarbeitung dieser Geschichte praktisch gar keine. Kurzum: das Kolleg versprach, in vielerlei Hinsicht Wissenslücken zu schließen und Neues zu entdecken! Nachdem wir am Abend in unserer Unterkunft, dem „Foyer le Pont“, dem „Begegnungszentrum der evangelischen Kirchen in Europa“ (http://www.ekir.de/foyer/de/index_DEU_php.php) angekommen und den ersten gemeinsamen Abend in einem kleinen arabischen Restaurant verbracht hatten, war der kommende Tag der Geschichte der Juden in Frankreich gewidmet. Begleitet wurden wir dabei von Ines Grau, der deutschen Koordinatorin von „Aktion Sühnezeichen“, die ihr französisches Büro im „Foyer le Pont“ betreibt (http://www.comite-asf.org/) Unser Stadtspaziergang führte uns ins Marais, in das alte jüdische Viertel der französischen Hauptstadt, direkt nördlich der Seine gelegen. An verschiedenen Stationen wurden wichtige Eckdaten der jüdischen Geschichte in Frankreich deutlich: Nach einer langen Periode jüdischen Lebens in Paris seit der Römerzeit bis ins hohe Mittelalter endete diese Zeit unter der zunehmend „christlichen“ Politik der französischen Könige 1394 mit der Vertreibung der Juden aus dem Königreich Frankreich. Vorausgegangen war eine Zeit kultureller Blüte nach innen: 1070 gründete einer der wohl berühmtesten Rabbiner Schlomo Jizchaki („RaSchI“), nachdem er eine Zeitlang in Worms gewirkt hatte, in seiner Heimatstadt Troyes in der Champagne eine Jeschiwa und wurde der maßgebliche Tora- und Talmudkommentator des Mittelalters, dessen Werke für das Judentum bis heute grundlegende Bedeutung haben. Gegenüber der sie umgebenden christlichen Mehrheitsgesellschaft lebten die Juden unter den Bedingungen der Restriktion ihrer Berufswahl. Erlaubt und zugeschoben war ihnen das Zinsgeschäft. Dies machte sie den französischen Königen zwar unentbehrlich, aber auf zwiespältige Weise. Sie hatten unter mehrfacher Vertreibungs- und Rückholpolitik zu leiden, wurden im Zuge des IV. Laterankonzils verpflichtet, den gelben Fleck zu tragen, und der Konvertit Nikolaus Donin zwang sie in eine Auseinandersetzung um ihr religiöses Schrifttum hinein. Der Talmud stand vor Gericht und wurde in einer vom König einberufenen Zwangsdisputation verurteilt, was dazu führte, dass 1242 aus dem gesamten Königreich Frankreich insgesamt 24 Ochsenwagen jüdischer Literatur nach Paris gefahren wurden, um dort verbrannt zu werden. Die Scheiterhaufen brannten zwei Tage! Karl der VI. beendete 1394 das jahrhundertelange Zusammenleben durch die Ausweisung der Juden. Es scheint so, dass in folgenden Jahrhunderten die jüdische Anwesenheit in Frankreich tatsächlich so gering gewesen ist, dass sie kaum Spuren hinterlassen hat. Erst mit der Französischen Revolution änderte sich das. 1791 erließ die Nationalversammlung ein Emanzipationsdekret: mit einem Schlag erhielten neben anderen Minderheiten (wie den Protestanten, Schauspielern oder Henkern!) auch die Juden die vollen politischen Bürgerrechte, wurden sie zu gleichwertigen Staatsbürgern einer Demokratie. Zum ersten Mal in der Geschichte erlebten Juden eine tatsächliche Gleichberechtigung. Die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer und zog Menschen aus ganz Europa an. Diesem Aufbruch in die Freiheit und der mit ihr verbundenen Hoffnung stand jedoch ein aus verschiedenen Quellen gespeister Antisemitismus gegenüber, der in den Juden ein „unglückselig in die Neuzeit verschlepptes Stück Mittelalter“ sah und sie hasste „als finanzielle Agenten der Aristokratie und der Reaktion“ (aufbau, das jüdische Monatsmagazin, Februar 2008, S. 14). In der Dreyfus-Affäre Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Konflikt offenbar, und es standen sich auf nichtjüdisch-französischer Seite Antisemiten und Verteidiger der Bürgerrechte (wie beispielsweise Émile Zola mit seinem legendären offenen Brief unter dem Titel „J’accuse!“) gegenüber. Doch gerade die Tatsache, dass Frankreich ein Land war, in dem einflussreiche Intellektuelle sich trotz eines offenen Antisemitismus in der Bevölkerung auf die Seite der Juden stellten und sie öffentlich im Namen der Demokratie und der Bürgerrechte verteidigten, zog viele Juden aus Osteuropa an, die vor den Pogromen in Russland fliehen mussten. Auch aus Polen, Rumänien und Österreich-Ungarn wanderten aschkenasische Juden nach Frankreich ein, die der Diskriminierung in ihren Heimatländern entkommen wollten, ohne sich deshalb für die zionistische Idee einer Heimstätte in Palästina zu begeistern. Viele damals ausgewanderte Menschen hatten andere Familienzweige, die sich für die Alija nach Erez-Israel entschieden, so dass vielfältige Verbindungen zwischen Frankreich und Israel entstanden. Eine andere große Einwanderungsbewegung vor dem Krieg kam aus den Ländern des französisch besetzten Maghreb. Diese sephardischen Juden kamen wieder aus anderen sozialen Zusammenhängen und begannen ihr Leben in Frankreich häufig völlig mittellos. Beide jüdische Bevölkerungsgruppen lebten im Marais neben- und miteinander und bildeten eine eigene, spannungsreiche Gemeinschaft, während die Menschen versuchten, sich als französische Bürger zu integrieren und zu assimilieren. Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges lebten etwa 300.000 Juden in Frankreich. Ihr Leben begleitete von Seiten etlicher nichtjüdischer Franzosen ein misstrauischer Antisemitismus, der hinter den Anpassungsversuchen der Juden den Versuch witterte, die französische Gesellschaft zu unterwandern. Unser Spaziergang führte uns von einem ehemaligen Kloster, dass anstelle eines mittelalterlichen jüdischen Hauses erbaut wurde, dessen Besitzer man Hostienschändung vorgeworfen hatte, an Cafés vorbei, in denen sich jüdische Intellektuelle im 19. Jahrhundert trafen, durch die pulsierende kleine Rue des Rosiers mit ihren Falafelständen, Buchläden und kleinen jüdischen Geschäften hindurch zu einer winzigen Synagoge in Wohnzimmergröße, wo wir hoffnungsvoll gefragt werden, ob unsere Männer den Minjan vervollständigen könnten… Den Abschluss unseres Spaziergangs bildete ein Besuch in der großen Synagogue de la Rue Pavée der Charedim. Unsere Begleiterin machte es unter vielen Überredungskünsten möglich, dass wir zu einem Besuch eintreten konnten. An unsere Fersen heftete sich offensichtlich ein Mitglied der Gemeinde, dem es nicht ganz recht zu sein schien, dass uns eine Frau den Synagogeraum erklärte (wir dürfen ihn auch nur von der Empore aus betrachten), und der uns zum Schluss recht nachdrücklich zu Spenden für die Opfer palästinensicher Beschießung in Sderot aufforderte. Ich fühle mich an manche Begegnungen in Israel erinnert… Von den vielen mir zum Teil neuen, zum Teil mein bruchstückhaftes Vorwissen zu einem vollständigeren Bild zusammensetzenden Informationen schwirrte mir noch der Kopf, als wir am Nachmittag das Musée d´ Art et d´Histoire du Judaïsme besuchen. Der Flyer des Museums verspricht: „Es vergegenwärtigt die Entwicklungen der jüdischen Gemeinden anhand ihres kulturellen Erbes und ihrer Traditionen. Es räumt der Geschichte der Juden in Frankreich eine bevorzugte Stellung ein, während es auch auf die Gemeinden von Europa und Nordafrika hinweist, die dazu beigetragen haben, das derzeitige Erscheinungsbild des französischen Judentums zu prägen.“ Mein eigener Rundgang, den ich eigentlich dazu nutzen wollte, mich speziell über die nordafrikanischen jüdischen Gemeinschaften zu informieren, aus denen vor allem die jüdischen Immigranten nach dem Zweiten Weltkrieg kamen und immer noch kommen, endete allerdings abrupt in der Abteilung über jüdische Ritualgegenstände. Dort entdeckte ich doch tatsächlich ein gesticktes Pessach-Handtuch aus Oberzell, einem Ort, der gerade einmal vier Kilometer von meiner früheren Gemeinde Heubach (Kirchenkreis Schlüchtern) entfernt liegt! Ich wurde ganz aufgeregt ob der Möglichkeit, dass dieses Handtuch vielleicht von einer Urgroßmutter einer Bekannten aus Israel bestickt worden sein könnte, deren Mutter aus Oberzell stammte, dass ich den Rest der Zeit im Dokumentationszentrum des Museums verbrachte, wo eine sehr nette Mitarbeiterin mir behilflich war, weitere Informationen zu dem Exponat herauszufinden…. Die Dachterasse in unserer Unterkunft diente am Abend zu „verdauenden Nachgesprächen“. Der Laizismus in Frankreich, die völlige Trennung von Staat und Religion, war mir als Idee zwar bekannt, aber ihre Auswirkungen das religiöse Leben, das völlig eigenständig (auch finanziell) von den jeweiligen Gemeinschaften in die Hand genommen werden muss, brauchte ein Nach-Denken von meiner Seite. Beeindruckt hat mich auf jeden Fall die Selbstverständlichkeit, mit denen Christen, Juden und auch Muslime ihr „Franzose-Sein“, mit welchen kulturellen Wurzeln auch immer, ihrer religiösen oder auch kulturellen Identität vorordnen. Ob es in jedem Fall gelingt, weiß ich natürlich nicht, aber es entspann sich bei uns ein längeres Gespräch darüber, welche Auswirkungen es in Deutschland hat, dass eben nicht alle Eingebürgerten damit auch selbstverständlich zu „deutschen Bürgern“ werden, sondern anscheinend (türkische, muslimische, jüdische: also immer unter Nennung ihrer kulturellen oder religiösen Identität) „Mit-Bürger“ bleiben… Der nächste Tag war dann der Zeit der deutschen Besatzung von Frankreich, der Judenverfolgung und der Kollaboration und der Aufarbeitung dieser Geschichte gewidmet. Wieder ist es die Konfrontation mit Zahlen, die mich erschlägt. Hinter all diesen Zahlen stehen Menschen: Schicksale, Hoffnungen, Todesangst, auseinandergerissene Familien. Wie habe ich einmal gelesen: Es wurden nicht sechs Millionen Menschen vernichtet. Es starb EIN Mensch. Und das sechs Millionen mal…. Und dennoch: zwei Drittel der Juden in Frankreich konnten überleben! Das bedeutet, dass sehr, sehr viele nichtjüdische Franzosen bereit waren, hinzuschauen, zu helfen, sich den Anweisungen zu widersetzen, einzugreifen, zu verstecken, falsche Identitäten zu gewähren… Diesen Menschen begegnen wir an der Außenmauer des Mémorial de la Shoah: ein beeindruckendes Denkmal, das bis heute jährlich ergänzt wird, versammelt die Namen von Franzosen („Gerechte aus den Völkern“), die Juden geholfen, sie versteckt, sie gerettet haben. Unter ihnen die Namen von etlichen Pfarrern der Église Réformée de France. Das Mémorial de la Shoah ist eine Gedenkstätte, die in verschiedenen Etappen entstanden ist. Noch im Außenbereich rufen französische und hebräische Inschriften an der Fassade dazu auf, niemals zu vergessen; die Namen der Vernichtungslager sind dieser Aufforderung gegenüber in ein schornsteinartiges Betonrund eingeschrieben. Im Gebäude selbst bittet ein hebräischer Vers aus den Klageliedern in einem kryptaartigen Raum: „Geht hin, und seht, ob ein Schmerz ist, wie mein Schmerz…“ Im Dokumentationszentrum begegneten wir in den Dokumenten und Bildern dem Vernichtungswillen, von seinen Anfängen bis zum Ende in den Lagern. Und wir konnten sie sehen, die Kartei, in der alle Juden erfasst und fein säuberlich vermerkt wurden, die Vorbedingung für die Verfolgung, die Gefangennahme und die Deportation… Hier im Mémorial begegneten wir auch immer wieder den Namen von Serge und Beate Klarsfeld, den beiden Menschen, die wohl am deutlichsten mit der Aufarbeitung der Judenverfolgung und der Erinnerungsarbeit für die französischen Juden verbunden sind. Ich werde immer gespannter auf das Treffen mit Beate Klarsfeld, das für den kommenden Tag geplant ist. Eine weitere Gedenkstätte („Mémorial des Martyrs de la Déportation“), die bereits 1962 von Charles de Gaulle auf der Ile de la Cité inauguriert wurde und die wir besuchen wollten, hatte leider geschlossen – mein eigenes Fassungsvermögen war allerdings ohnehin erschöpft, und ich war froh, dass ich die Eindrücke einfach noch eine Weile in einem Café, ohne viel reden zu müssen, nachwirken lassen konnte. Am nächsten Tag lockt Paris an unserem freien Vormittag – es ist schön, einfach Zeit in dieser schönen, wundervollen Stadt zu verbringen, spazieren zu gehen, zu schauen und das Leben auf sich wirken zu lassen! Am Nachmittag kommt dann Beate Klarsfeld ins Foyer le Pont. Wir sind alle neugierig und gespannt auf „die Frau, die den damaligen Bundeskanzler Kurt-Georg Kiesinger wegen seiner NS-Vergangenheit geohrfeigt hat“ – das ist so ziemlich das Einzige, was zumindest ich von ihr gehört habe. Und das ist eindeutig zu wenig! Uns begegnete eine unglaublich wache, entschiedene Frau, die auch mit ihren mittlerweile fast 70 Jahren eine ungeheure Tatkraft ausstrahlte. Sie erzählte, wie sie als junges Au-Pair Mädchen in Paris ihren späteren Mann, Serge Klarsfeld, kennen lernte, dessen Vater in Auschwitz ermordet wurde. Und sie erzählte, was sie dazu gebracht hat, sich zusammen mit ihrem Mann zu engagieren und Naziverbrecher, die nach dem Krieg zum Teil unter gleichem Namen völlig unbehelligt in ihren alten Wohnorten lebten aufzuspüren und sie vor Gericht zu bringen. Es ist ihr Verlangen nach Gerechtigkeit für die Opfer, das sie bis heute in Bewegung hält und in der Vergangenheit dazu bewegt hat, auch unter Gefahr für das eigene Leben und unter Eingehen hoher persönlicher Risiken NS-Verbrecher wie beispielsweise Klaus Barbie, den „Schlächter von Lyon“, Kurt Lischka, der die Gestapozentrale in Paris zu einem effektiven Terrorinstrument ausbaute, aufzuspüren und deutsche bzw. französische Behörden dazu zu bringen, ihnen den Prozess zu machen. Sie wird begleitet von Trude Baer, einer Jüdin aus Karlsruhe, die uns ihre Lebens- und Leidensgeschichte erzählte. Sie berührte uns, weil sie uns zeigte, wie sehr jene Jahre das Leben der Betroffenen bis heute zeichnet und beschwert. Trude Baer unterstützte Frau Klarsfeld, uns ihre andere Leidenschaft nahe zu bringen: ihr Engagement zur Erinnerung an die Menschen, die litten und getötet wurden. Die gesamte Dokumentation der Kinder im Mémorial geht auf die Arbeit der Klarsfelds zurück – eine schier unglaubliche Geduldsarbeit, getragen von dem Wunsch, den Opfern wenigstens das wieder zu geben, was ihnen als Erstes genommen werden sollte: ihre Würde. Und uns die Möglichkeit zu geben, sie zu erinnern… Es ist schwer für mich, das Kolleg in Paris zusammenzufassen: ungeheuer komprimiert bot es mir die Gelegenheit, an sehr vielen Stellen Neues zu lernen, und ich merke beim Aufschreiben, an wie vielen Strängen ich gerne weiterdenken würde. Beeindruckt hat mich einmal mehr die Leitung von Dr. Michael Dorhs (Predigerseminar Hofgeismar) und Heinz Daume (Ev. Arbeitskreis Christen-Juden). In so vielfältiger Weise Schneisen zu schlagen in ein „Meer“ gelebten jüdischen Lebens und seiner Geschichte, diesmal in Frankreich, Brücken zu bauen zu Menschen, die uns diesen Reichtum erschließen konnten, und gleichzeitig Gelegenheiten zu schaffen, in denen wir auch einfach nur das Reiseziel genießen konnten, war einfach ein Glück zu erleben. Ein großer Dank gebührt auch der Gruppe aus Theologinnen und Nicht-Theologen, die interessiert und engagiert mit ihren Fragen und Interessen die Themen vertieften. Nach den Exkursionen nach Berlin und Amsterdam habe ich in Paris wieder einmal völlig neue Facetten jüdischen Lebens entdecken können, und ich kann nur sagen, dass ich mich bereits jetzt auf das nächste Reisekolleg in 2011 freue – vielleicht dann nach Prag?!
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