Vom Umgang mit einer schwierigen Vergangenheit –
Das französische Beispiel
Wie kann, wie soll dauerhaft in Vöhl oder Breitenau würdig der Opfer des NS-Judenmordes gedacht werden? Welches Wissen über die Hintergründe und die Täter wollen wir in Heubach, Großkrotzenburg oder Hofgeismar an die nächsten Generationen weitergeben? 70 Jahre nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges ist das Thema einer angemessenen Erinnerungskultur auch in der kirchlichen Öffentlichkeit strittig geblieben. Am Beispiel unseres Nachbarlandes Frankreich wollen wir uns mit der nötigen Distanz diesem Thema annähern. Ein Rundgang durch Paris, der Stadt mit der größten jüdischen Gemeinschaft Europas, bietet dazu vom „Pletzel“ mitten im jüdischen Viertel Marais bis zum Deportationsdenkmal in der Vorstadt Drancy zahlreichliche Möglichkeiten. Der Besuch in dem bemerkenswert geglückten Museum Le Mémorial de la Shoah ist genauso vorgesehen wie ein Gespräch mit der renomierten deutsch-französischen Journalistin Beate Klarsfeld.
Eigenbeitrag: Für Pfarrerinnen und Pfarrer der EKKW € 185,-- (inkl. Fahrtkosten u. Übernachtung im EZ m. Frühstück), für andere auf Anfrage.
Eine Kooperationsveranstaltung des Predigerseminars mit der Ev. Akademie Hofgeismar und dem Ev. Arbeitskreis Christen-Juden.