Gottesdienst feiern: predigen, taufen und Abendmahl aus-teilen – dies ist die Aufgabe von Prädikantinnen und Prädikanten.
Eine Prädikantin oder ein Prädikant
- besitzen biblische Kenntnisse.
- sind ehrenamtlich in einer Gemeinde tätig.
- haben Interesse an der evangelischen Theologie.
- sind aufgeschlossen für Probleme und Bedürfnisse der Gesellschaft.
- sind keine Pfarrerin oder Pfarrer und werden in Kurhessen-Waldeck nicht ordiniert.
Eine besondere Ausbildung qualifiziert zu dieser Aufgabe, Fortbildungsangebote bauen die Kenntnisse aus.
Der Prädikantendienst endet mit dem siebzigsten Lebens-jahr.
Wie werde ich Prädikantin oder Prädikant?
- Der Propst oder die Pröpstin führt mit mir ein Gespräch, er oder sie befragt meinen Kirchen-vorstand zu meiner Qualifikation und gibt einen Bericht an den Bischof.
- Der Bischof lädt mich zu einem Gespräch ein, in dem es u.a. um ein von mir vorbereitetes Thema geht und entscheidet danach, mich zu dem Ausbildungs-jahr zuzulassen.
- In dem Ausbildungsjahr predige ich und teile die Sakramente aus unter Anleitung eines Mentors / einer Mentorin und nehme an den Kursen des Predigerseminars teil.
- Der erfolgreiche Abschluss der Ausbildung wird in einem Kolloquium überprüft.
- Die Prädikantinnen und Prädikanten werden gemein-sam in einem Gottesdienst eingesegnet und dann in den Gemeinden eingeführt.