In unserem neuen Bläserheft Kurhessen-Waldeck 2012 haben sich bei dem Vorspiel "Ich singe Dir mit Herz und Mund" von Steffen Schiel, Seite 77, ein paar Fehler eingeschlichen. Eine fehlerfreie Fassung des Vorspiels sowie eine Errataliste finden Sie hier auf unserer Homepage im Downloadbereich.
Lehrgang für erwachsene Bläser ausgebucht!
Unser Lehrgang für erwachsene Bläser, der vom 23.-25.03.2012 in Bad Hersfeld stattfindet, ist komplett ausgebucht.
Eine Alternative ist der Lehrgang für fortgeschrittene Bläser, der vom 30.03. - 03.04.2012 in Neukirchen stattfindet. Hierzu können Sie sich gerne noch anmelden!
Adventskonzert des Schul-PC der Melanchthon-Schule
Am Dienstag, 13.12.2011, veranstaltete der Schulposaunenchor der Melanchthon-Schule unter der Leitung des Landesposaunenwartes Ulrich Rebmann ein Adventskonzert in der Schlosskirche Ziegenhain. Dabei erklangen anspruchsvolle Werke von Johann Pachelbel, Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel und Felix Mendelssohn Bartholdy. Das Konzert wurde an der Orgel von Bezirkskantor Fritz-Joachim Falk-Rolke begleitet. Die Zuhörer waren beeindruckt und begeistert von der Ausdrucksstärke und dem Klang des Chores. Großen Beifall gab es auch für die Jungbläser der Anfänger-AG, die mit Stücken wie "Jingle Bells" und "Wir sagen euch an den lieben Advent" für weihnachtliche Stimmung sorgten.
Bilder vom Adventskonzert
Schul-PC Melanchthon-Schule in Leipzig
Am Sonntag, den 04. Dez. 2011 gaben die Bläserkreise des Ev. Schulzentrums Leipzig unter der Leitung von Christian Werner und der Schulposaunenchor der Melanchthon-Schule Steinatal unter der Leitung von LPW Ulrich Rebmann ein Adventskonzert in der Nikolaikirche in Leipzig. Mit diesem festlichen Konzert wurde das 20-jährige Bestehen des Leipziger Schulposaunenchores gewürdigt. Als besondere Anerkennung der Schulposaunenchorarbeit ist anzusehen, dass das Konzert durch keinen geringeren als den Leitenden Obmann des Evangelischen Posaunendienstes in Deutschland, Pfr. Bernhard Silaschi moderiert wurde. Gleich zu Beginn brachte Bernhard Silaschi die Zuhörerinnen und Zuhörer zum Schmunzeln: Er erzählte von dem kleinen Willi, der seinen Freund Jonas zu seinem Geburtstag einlud, den Weg zu ihm nach Hause erklärte und sagte, dass er am besten, wenn er kommt, mit dem Ellbogen klingelt und dann mit dem Fuß die Türe öffnet. Jonas konnte das beim besten Willen nicht verstehen und fragte wieso. Darauf antwortete Willi: „Na weil Du dann doch die Hände voll haben wirst mit Geschenken für mich!“. Bei der Geburtstagsfeier der Bläserkreise am Ev. Schulzentrum Leipzig war es jedoch genau anders herum: Hier wurden die Zuhörerinnen und Zuhörer mit hochwertigen musikalischen Darbietungen der Schulposaunenchöre aus Leipzig und Steinatal beschenkt: Auf dem vielfältigen Programm standen konzertante Darbietungen von Georg Friedrich Händel und Traugott Fünfgeld. Ein Höhepunkt war die Aufführung des letzten Satzes der Reformationssymphonie von Felix Mendelssohn-Bartholdy, von LPW i.R. Friedel Böhler bearbeitet und eingerichtet für Orgel, Blechbläser und Pauken. Abgerundet wurde das Programm mit Adventsliedern, bei denen die Gemeinde mitsang, sowie Pop-Balladen und zeitgenössischem Gospel. Die Adventsfanfare des Leipziger Komponisten Horst Karl Hessel gab dem Programm einen Lokalkolorit, der dem Leipziger Chorleiter Christian Werner ein besonderes Anliegen war. Hessel war dem Leipziger Schulposaunenchor sehr verbunden und widmete dem Chor einige seiner Kompositionen. Das Konzert endete mit einem anderen Leipziger Komponisten: Johann Sebastian Bachs Choralsatz zu „Nun komm der Heiden Heiland“.
Auch die beiden Schulleiterinnen, Christel Ruth Kaiser (Steinatal) und Sabine Ullrich (Leipzig) dankten den Schulposaunenchören und wiesen einmal mehr auf die Bedeutung von evangelischer Bildung und die Notwendigkeit zusätzlicher Angebote außerhalb des normalen Lehrplans an den Schulen im Zuge der ganztägigen Schule hin. Zu diesen Angeboten gehört auch die Arbeit des Schulposaunenchores in vorbildlicher Weise – echt evangelisch eben! 1991 wurde das Evangelische Schulzentrum in Leipzig neu gegründet. Zu diesem Zeitpunkt war Christian Werner bereits Leiter des Posaunenchores und des Jungbläserkreises der Ev. –Luth. Nathanael-Gemeinde in Leipzig-Lindenau. Der damalige Schulleiter und jetzige Leipziger Oberbürgermeister Burghard Jung regte auf dieser Basis die Gründung eines Schulbläserkreises an. Seit dem ist Christian Werner am Evangelischen Schulzentrum Leipzig, wie auch in der Nathanael-Gemeinde als Ensembleleiter und Ausbilder ehrenamtlich tätig. Bereits vor der Wiedervereinigung pflegte Landesposaunenwart Friedel Böhler, als Landesposaunenwart in Kurhessen-Waldeck von 1971 – 1994 Leiter des Steinataler Schulposaunenchores, eine Partnerschaft mit dem übergemeindlichen Ephoralchor Leipzig und inspirierte für die spätere Schulposaunenchorgründung.
Die Konzertreise war für den Steinataler Schulposaunenchor ein tief beeindruckendes Ereignis. Ein Konzert in einer Großstadt, in einer großen Kirche und noch dazu eine historisch so bedeutende, diese Gelegenheit hat man nicht oft. Gemeinsam konnten die beiden Schulposaunenchöre gut die große Kirche akustisch füllen und ebenbürtig mit der beeindruckenden Dynamik der Orgel der Nikolaikirche musizieren.
Konzert des Posaunenchores Erksdorf
Der Posaunenchor Erksdorf veranstaltete ein Adventskonzert in der Pfarrkirche in Erksdorf, bei dem die Sitzplätze in der Kirche schon vor Beginn des Konzertes vollständig besetzt waren. Die Zuhörer waren restlos begeistert. Einen entsprechenden Artikel gab es in der Zeitung. Diesen Bericht finden Sie hier!
stv. KB Martin Saure, LPW A. Jahn, KB Oliver Klaus
Neue Kreisbeauftragte im KV Twiste
Bei der alljährlichen Vertreterversammlung aller Posaunenchöre des Kirchenkreises der Twiste am 01.12.2011 im Hallerhaus Bad Arolsen wurde eine neue Führungsspitze gewählt. Nach dem Weggang des bisherigen Kreisbeauftragten, Wilhelm Gröticke, wurde aus dem Posaunenchor Rhoden Oliver Klaus als sein Nachfolger gewählt. Sein Stellvertreter wird in Zukunft Martin Saure vom Posaunenchor Schmillinghausen sein. Beide gewählte Musiker dankten den Anwesenden für das entgegengebrachte Vertrauen und hoffen auf eine gewinnbringende Zusammenarbeit mit Landesposaunenwart Andreas Jahn, der ebenfalls bei der Sitzung zugegen war.
Gleichzeitig wurden die wichtigen Anliegen des kommenden Jahres besprochen. Das Kreisposaunenfest wird am 25./26.08.2012 in Rhoden stattfinden. Aus Anlass des 85jährigen Bestehens wird es am Samstag ein Konzert mit Bläsern und Band geben, Sonntags einen Festgottesdienst und anschließend ein kleines Platzkonzert auf dem Kirchplatz.
KB des KV Twiste Wilhelm Gröticke verabschiedet
Im Rahmen des Kreisposaunenfestes in Helmighausen am 24. Und 25.09.2011 wurde auch der langjährige KB des Kirchenkreises der Twiste, Wilhelm Gröticke, verabschiedet, weil er im Sommer diesen Jahres in die Rhön umgezogen ist und sein Amt in jüngere Hände weitergeben wollte. Gröticke ist seit über 50 Jahren aktiver Bläser, dirigierte die Posaunenchöre Vasbeck und Schmillinghausen über 10 Jahre und leitete die Kreisarbeit der Posaunenchöre des Kirchenkreises der Twiste bereits seit 1979, also 32 Jahre. Seine Aufgabe war es, sowohl die Posaunenfeste, die nahezu jährlich stattfinden, gemeinsam mit LPW Andreas Jahn zu organisieren sowie Ehrungen während der Feierlichkeiten durchzuführen. Zudem leitet der Kreisbeauftragte Sitzungen, währenddessen wichtige Belange der Bläserarbeit im Kirchenkreis besprochen werden. Wilhelm Gröticke, dessen Hobby eindeutig die Musik ist, arbeitete zudem im kirchenmusikalischen Ausschuss der Landeskirche mit und komponierte immer wieder Intraden, Bläserrufe oder Festmusiken. So übergab er abschließend allen Posaunenchören des Kirchenkreises der Twiste eine selbstkomponierte doppelchörige Festmusik. Landesposaunenwart Andreas Jahn, Bezirkskantor Jan Knobbe sowie stv. KB Oliver Klaus dankten Gröticke für seine Verdienste für die Posaunenmusik im Kirchenkreis und wünschten ihm für seinen neuen Wohnort, wo er weiterhin musikalisch wirken wird, alles Gute.
Neue Chorleiterinnen und Chorleiter
Wir gratulieren ganz herzlich den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Prüfungswochenendes für Posaunenchorleitung zur bestandenen Prüfung!
Die Teilbereichsprüfung für Bläserchorleitung (C-Prüfung) hat bestanden:
Tim Siering, Posaunenchor Dörnhagen/Fuldabrück, KV Melsungen
Den Eignungsnachweis für Bläserchorleitung haben bestanden:
Nikolas Fehrensen, Posaunenchor Friedlos-Reilos, KV Hersfeld Jörg-Erich Agel, Posaunenchor Hülsa, KV Homberg Gerrit Mosig, Posaunenchor Niedervellmar, KV Kassel Land Lisa Rink, Posaunenchor Oberweimar, KV Marburg Ulrich Wiese, Posaunenchor Oberweimar, KV Marburg Marie-Therese Eckardt, Posaunenchor Schenklengsfeld, KV Hersfeld Gerhard Biederbick, Posaunenchor Usseln, KV Eisenberg Philipp Wilhelm Emde, Posaunenchor Vasbeck, KV Twiste Björn Koppe, Posaunenchor Landetal, KV Melsungen Gerhard Lotz, Posaunenchor Wächtersbach, KV Hanau Lavinia Knoch, Schulposaunenchor Steinatal, KV Ziegenhain Martin Mamani, Posaunenchor Kassel-Nordshausen, KV Kassel-Stadt
Herzlichen Glückwunsch und Gottes Segen für Eure künftige Arbeit!
Bericht/Bilder von Karin Schultz
Trombastic-Workshop - ein Teilnehmerbericht ...
Am Wochenende vom 16.-18. September 2011 fand in Bad Hersfeld, in der Jugendbildungsstätte Frauenberg, das diesjährige Wochenende für Unterstimmen Trombastic! des EKKW statt. Die offizielle Leitung fiel den beiden Landesposaunenwarten Andreas Jahn und Marshall Lamohr zu, während die musikalische Leitung an diesem Wochenende von Jörg Richter und Stephan Meiner vom Posaunenquartett Opus 4 übernommen wurde. Als einige Tage vor dem Workshop die Teilnehmerliste per Post eintraf, machte sich bei mir (27) doch etwas Überraschung breit, denn ich hatte eine durchmischtere Alterklassenverteilung erwartet. Vertreten waren hauptsächlich die Jahrgänge der 1960er, 70er und 90er Jahre. Trotzdem war die Vorfreude riesig – es war nach Langem mein erster Lehrgang und der erste überhaupt über ein ganzes Wochenende. Freitagnachmittag, 16:30 Uhr, Eintreffen in Bad Hersfeld. Ein wenig verloren wirkten die drei Teilnehmer, die sich bereits eingefunden hatten. Gegen 17 Uhr war die Eingangshalle bereits gut gefüllt, die Anmeldungen wurden gecheckt, die Zimmerschlüssel verteilt. Es blieb ein wenig Zeit, die Zimmer zu beziehen. Um 17:30 begann offiziell der Lehrgang – zunächst die Begrüßung durch Andreas und Marshall, das Einteilen der zwei Übungsgruppen, sowie allgemeine Hinweise. Nach dem Abendessen bereits die erste Übungseinheit, aufgeteilt auf die beiden Posaunisten von Opus 4. Ich war der Gruppe unter Jörg Richter, dem Leiter von Opus 4, zugeteilt. Hier hieß es jetzt zunächst, allesamt vorstellen und einzeln einige Töne mit dem eigenen Instrument vortragen. Lockere Haltungs-, Ton- und Klangübungen folgten. Bereits hier, obwohl die meisten der Teilnehmer vermutlich einen normalen Arbeitstag hinter sich hatten, wurde Spaß mit Ehrgeiz und Konzentration verbunden, Jörg entpuppte sich als lockerer, aber strenger Coach. Man merkte kaum, wie die Zeit verrann. Nach knapp 2 Stunden, abends um 21 Uhr, war die erste Unterrichtseinheit leider schon vorbei. Nachdem alle zusammengetrommelt waren, gab es ein tagesabschließendes Beisammensitzen mit Musik und Andacht. Morgens, bereits vor dem Frühstück fand das traditionelle Choralblasen auf dem Innenhof der Bildungsstätte statt. Wer bereits um 7 Uhr den Weg aus dem Bett und ans Mundstück gefunden hatte, fand sich dort in beschaulicher Runde ein und trug zum Weckruf bei. Der Samstag war natürlich voll mit Übung, Musik, Lernen, Verbessern. Man war mit Ehrgeiz dabei, hat sich an Neues herangewagt, hat viel gelernt und ich persönlich ungeahnte Tonsphären kennengelernt. Was für Töne in diesem Horn bisher versteckt waren, ohne erkannt zu werden?! Erstaunlich. Man spürte regelrecht die angenehme, ehrgeizige Spannung in beiden Übungsgruppen. Glücklicherweise bestand die Möglichkeit, im Freien die Übungsstunden abzuhalten, so dass neben der musikalischen Weiterbildung ebenfalls das herrliche – wenn auch etwas zu warme – Wetter mit der unbarmherzig herabbrennenden Sonne genossen werden konnte – wenigstens von der Gruppe unter Jörg. :) Der Samstag wurde beendet mit dem Besuch des Konzertes von Opus 4, die an diesem Wochenende selbst in Bad Hersfeld gastierten. Zwei Stunden, in denen man hören und aufsaugen konnte, wie es richtig geht mit dem Spielen. Eine wahnsinnige Instrumentenbeherrschung! Während sich ein großer Teilnehmerkreis anschließend ein abendliches Bier in Bad Hersfelds Innenstadt gönnte, konnten in der Tagesstätte noch zwei Stunden später (es war mittlerweile Sonntag 0:30 Uhr) Blechbläserklänge vernommen werden. Ein unermüdliches Üben lag in der Luft. Den Abschluss des Wochenendes bildete am Sonntag das Mitwirken im Gottesdienst unter Leitung von Andreas – oder wahlweise eine interne Übungsstunde unter Leitung von Marshall – sowie ein gemeinsames Abschlussblasen am Sonntagmittag in großer Runde. Es war wirklich schon vorbei! :( Die zwei Tage waren gefühlte zwei Stunden und viel zu schnell vorbei.
Jedem, der Spaß an seinem Instrument hat, egal ob Anfänger oder alter Hase, egal ob jung oder alt, ist es wärmstens ans Herz gelegt, einen solchen Lehrgang zu besuchen! Gerade den Unterstimmenbläsern kommt viel Gutes zu, ohne den „störenden Einfluss“ von Oberstimmen – man hatte gleich viel mehr Verantwortung und andere Funktion als nur Begleitung zu sein. Es ist unglaublich schön, unter Gleichgesinnten zu musizieren, andere mitzureißen und von anderen mitgerissen zu werden.
Vielen Dank für die tolle Organisation.
Karin Schultz (11/2011)
Bilder vom Trombastic-Workshop
Und hier sprechen mal die Jungbläser ...
Vom 27.06. - 02.07.2011 fand in diesem Jahr die Sommer-Jungbläserfreizeit in Brotterode statt.
Hier können Sie sich den Teilnehmer-Bericht [833 KB]
von Marcel und Tabea Eckardt ansehen.
Sommerfreizeit 2011 in Brotterode
Bläserehrung im PC Schmillinghausen
Seit 70 Jahren ist im Posaunenchor Schmillinghausen, Kirchenkreis der Twiste, Herr Friedhelm Röhle im Posaunenchor aktiv. Der damalige Pfarrer Grebe spornte einige Jungen im Dorf an, im Posaunenchor mitzuspielen. Vor 70 Jahren begann dann der Jubilar im heimatlichen Posaunenchor, dem er auch heute mit inzwischen 81 Jahren noch aktiv angehört. Im Rahmen eines Gottesdienstes wurde Ihm seitens der Kirchengemeinde für die langjährige aktive Mitarbeit gedankt. Das Bild zeigt den Jubilar bei der Gratulation durch Pfarrerin Maltzahn und einige Chormitglieder"
Bläsertag 2011
Am Samstag, 05.11.2011, fand der diesjährige Bläsertag in Hephata statt. Wieder am 1. Wochenende im November und wieder in der Hermann-Schuchard-Schule in Hephata und doch war alles anders als in den letzten Jahren. Die Leitung hatten nämlich die drei Landesposaunenwarte, Ulrich Rebmann, Andreas Jahn und Marshall Lamohr, die abwechselnd mit den 160 Bläserinnen und Bläsern Stücke aus dem neuen "Bläserheft Kurhessen-Waldeck 2012" erarbeiteten. Das Heft selbst enthält Musik aus vielen verschiedenen Stilrichtungen und so erklangen im Wechsel fröhliche, aber auch ruhige und getragene Stücke. Besonders war in diesem Jahr auch, dass am Nachmittag mit einer Band (Thomas Höhl - Piano, Marcel Quappen - Schlagzeug und Michael Haupt - Bass) geprobt wurde, um zu zeigen, wie man die Stücke wirkungsvoller präsentieren kann. Die Übungseinheit mit der Band kam bei den Bläsern sehr gut an und wurde als absolute Bereicherung empfunden. Auch der Wechsel zwischen den Gruppenleitern, also den Landesposaunenwarten, war ein toller Erfolg. Die Teilnehmer waren bis zum letzten Ton konzentriert und trotzdem kam der Spaß nicht zu kurz, so dass zwischendurch auch immer wieder mal gelacht wurde. Überrascht wurden die Bläser nach dem Mittagessen von einem Fernsehteam des Hessischen Rundfunks. Es wurde ein Beitrag für die abendliche Hessenschau gedreht und dabei begleitete das Team des HR sowohl die Proben, als auch abends das Abschluss-Konzert in der Hephata Kirche. Daraus wurde ein toller Bericht zum Bläsertag 2011, der abends life in der Hessenschau gezeigt wurde. Wer den Bericht verpasst hat, muss nicht traurig sein! Hier kann man sich den Bericht ansehen (ca. ab Minute 4:30).
Auch eine Vertreterin der HNA war da und veröffentlichte am 08.11.2011 einen Artikel über den Bläsertag [1.592 KB]
in der Zeitung!
Die jährliche Chorvertreterversammlung fand vor dem Abschlusskonzert statt. Das Protokoll der Sitzung finden Sie hier! [71 KB]
Von vielen Bläsern war abends zu hören, dass dieser Tag einer der schönsten Bläsertage überhaupt gewesen sei und immer wieder wurde auch den Landesposaunenwarten gedankt, die den Tag auf humorvolle und interessante Weise zu einem Erlebnis für alle Beteiligten machten.
Unsere Jungbläserfreizeiten im Januar
Hallo Jungbläser,
im Januar starten wieder unsere beiden großen Jungbläserlehrgänge in Neukirchen und auf dem Sensenstein. Es sind bei beiden Freizeiten noch Plätze frei. Wenn Ihr noch nie auf so einer Freizeit wart und mal wissen wollt, was da "so abgeht", dann schaut euch doch mal unsere Videos an. Danach wollt ihr euch natürlich ganz schnell anmelden ... Kein Problem! Die Anmeldungen findet ihr hier über die Homepage oder ihr ruft mich einfach an.
Wir freuen uns auf euch!
Liebe Grüße
Sonja Steinert
Bald ist es wieder soweit ...
Kreisposaunenfest in Vellmar
Kirchfest und Kreisposaunenfest im Ahnepark in Vellmar
Zum Ersten Mal fand in diesem Jahr das Fest der 5 Kirchengemeinden von Vellmar zeitgleich mit einem Kreisposaunenfest statt. Gestartet wurde mit einem Kurrendeblasen vor der Katholischen Kirche, bei dem die Gemeinde dort zu dem Fest eingeladen war. Die Bläser wurden herzlich empfangen. Es gab sogar noch Zeit für ein paar nette Gespräche.
Bei anfangs regnerischem Wetter kamen fast 60 Bläserinnen und Bläser aus den Posaunenchören der Kirchenkreise Kaufungen und Kassel/Stadt. Geleitet wurde der Chor vom Kreisbeauftragten Ulrich Schwarz. „Topf trifft Posaune“ war das Motto des sehr lebendigen und musikalischen Gottesdienstes, den Pfarrer Stalb mit seinem Team hielt. In der Predigt unterhielten sich ein Topf und eine Posaune und kamen zu dem Schluss, dass beide den Glauben und das Wort Gottes in die Welt tragen. Die gesamte Kollekte ging übrigens an das Posaunenwerk für die Nachwuchsarbeit. Umso mehr freute sich unser Vorsitzender, Herr Pfarrer Jörg Scheer, ein paar Grußworte an die Gemeinde und die mitwirkenden Chöre zu richten.
Nach dem Gottesdienst gab es natürlich Essen und Trinken und Instrumente basteln für die Kleinen. Der Posaunenchor Obervellmar betrieb einen Info-Stand, an dem jeder einmal ein Blasinstrument ausprobieren konnte. Annika und Niklas berieten hier die interessierten Kinder und machten so nicht nur für ihren Chor Werbung. Das Bläserensemble "Da Capo" spielte am Nachmittag ebenso ein „kleines Platzkonzert“ wie der Posaunenchor Wolfsanger und der Posaunenchor Niedervellmar, der übrigens in diesem Jahr seinen 40. Geburtstag feiert.
Die Stände für Würstchen, Kuchen und Co wurden von den Kirchengemeinden betrieben und der Erlös des Kirchenfestes ging an die „Gesegnete Mahlzeit“. Die diakonische Einrichtung ermöglicht Bedürftigen an verschiedenen Ausgabestellen in Kassel eine warme Mahlzeit am Tag für 1,50 € zu bekommen.
Den offiziellen Abschluss bildete später eine kurze Andacht, bei der die Bläser sich mit den „Irischen Segenswünschen“ verabschiedeten.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Mitwirkenden und Helfern.
Impressionen vom Kreisposaunenfest in Vellmar
Alle Bilder von Christiane Schmitt!
Teilnehmerbericht / Freizeit für Fortgeschrittene
Das war eine Überraschung: Wir, Thomas (52 Jahre) und ich, Christiane (51 Jahre), hatten uns zum Bläserworkshop des Posaunenwerkes für „Fortgeschrittene“ angemeldet. Als wir die Liste der Teilnehmenden zugesandt bekamen, waren wir etwas erschrocken: Kinder und Jugendliche zwischen 11 und 18 Jahren und ein paar wenige junge Erwachsene bis max. 27 Jahre, sprich im Alter unserer Kinder. Sollten wir trotzdem dorthin fahren? Ganz mutig packten wir unsere Tuba und Horn ein, nahmen noch 2 aufgeweckte Mädchen aus Cölbe mit und fuhren am ersten Tag der Osterferien nach Bad Hersfeld. Dort war schon alles bestens vorbereitet: eine Liste mit den verschiedenen Gruppen hing im Eingangsbereich und man konnte sich vorstellen, dass man bei den vielen Übungsstunden, sachte mit seinem Ansatz umgehen sollte. Am ersten Morgen wurden wir wunderbar durch ein paar „hellwache Bläser“ geweckt. Nach einem reichhaltigen Frühstück ging es dann an die Arbeit: Einblasen nur mit Mundstück, Tonübungen, gerne mal in A-Dur oder wie wäre es mal mit H-Dur, ein paar Choräle für den Gottesdienst am Sonntag, ausgewählte Stücke von alten und neuen Meistern (Philipp Schütz hatte einige wunderbare eigene Werke dabei). Mit einer kleinen Mittagspause wurde so bis abends geblasen. Zwischendurch ging man mal zum Einzelunterricht, wo man noch mal gezielt an seinem Ansatz arbeiten konnte. Von Montag bis Mittwoch wurde an den verschiedenen Stücken gefeilt, die wir dann gruppenweise am Mittwoch einer kleineren Zuhörerschar zum bestengaben. Unglaublich, was in dieser Zeit gelernt wurde! Spätestens als ich mit meiner Gruppe unter Leitung von Philipp Schütz „Fluch der Karibik“ spielen durfte, wusste ich, es war eine super Entscheidung hierher zu fahren. Ich nehme ganz viel mit nach Hause: Neue Ideen zum Einblasen, mehr Selbstbewusstsein, auch mal eine Stimme alleine zu spielen, Neues zutrauen, Stücke vom Blatt zu spielen, und einen super Ansatz, der jetzt auch längeres Spielen aushalten kann, und die Gewissheit:In der Gruppe zu spielen macht einfach unglaublich viel Spaß!
Vielen Dank an Uli Rebmann, der die Woche so toll geplant hat und sich tolle Lehrer mit dazu gesucht hat, meinem Dozenten Philipp, der so tolle Stücke arrangiert und mitgebracht hat, den Kids und Jugendlichen, die uns so selbstverständlich mit aufgenommen haben und nicht zuletzt der Landeskirche, die solche Freizeiten möglich macht.
Toll wäre, wenn nächstes Jahr auch noch andere Erwachsene Spaß hätten mitzufahren. Es lohnt sich auf jeden Fall. Hier spielt das Alter überhaupt keine Rolle. Ein altersübergreifendes Angebot ist Hundertprozent gelungen.
Ausklang am Abend
Eindrücke aus der Gruppe
Der Spieleabend
Bläserdienst zu einer Hauptvortragsreihe
Bläserdienst in der Martin-Luther-Kirche
Dort waren wir in der Martin-Luther-Kirche in Dresden-Neustadt als Bläserdienst zu einer Hauptvortragsreihe eingeteilt. Die Hauptvortragsreihen sind Grundpfeiler bei den Veranstaltungen des Deutschen Evangelischen Kirchentages. Über das, was unsere Kirche ausmacht referierte Prof. Dr. Christiane Tietz zu dem Thema "Da wird auch deine Kirche sein". Zu der Hauptvortragsreihe kamen über 800 Zuhörerinnen und Zuhörer, die sichtlich Gefallen an der Bläsermusik gefunden hatten - Nach dem "Kyrie" von Michael Schütz gab es spontanen und lautstarken Beifall!
Anspielprobe vor dem Konzert
Konzert in der Herz-Jesu-Kirche
In der wunderschönen Herz-Jesu-Kirche waren wir vom Deutschen Evangelischen Kirchentag eingeladen, ein Konzert zu spielen. Wegen der größeren Akustik hatten wir zunächst Bedenken, die aber von den anwesenden Konzertbesuchern zerstreut wurden - Die Stücke waren transparent und der Bläserklang nie aufdringlich... Ein großes Lob auch an den Dirigenten Steffen Schiel, der als Gast eingeladen war, das Bläserensemble des Posaunenwerkes zu leiten. Und an unseren Vorsitzenden, Herrn Pfr. Jörg Scheer, der mit einer einfühlsamen Moderation wichtige Infos zur Musik geben konnte! Leider fanden "nur" ca. 100 Konzertbesucher den Weg nach Dresden-Johannstadt in die Herz-Jesu-Kirche. Aber die anwesenden Zuhörerinnen und Zuhörer sorgten dennoch für eine schöne Konzert-Atmosphäre!
" .. nach getaner Arbeit .."
Glücklich nach dem Konzert!
Das Bläserensemble des Posaunenwerkes der EKKW. Die Ausführenden: Amelie Gatzke, Philipp Gatzke, Andreas Lauffer, LPW Ulrich Rebmann, Philip Schütz - Trompeten. Mathias Balzer, Dorothea Gatzke, Marius Hohl, Julius Joachim, LPW Marshall Lamohr - Posaunen. Dieter Bubenheim - Tuba. Ganz rechts im Bild: der künstlerische Leiter Steffen Schiel. Nicht im Bild: Pfr. Jörg Scheer - Moderation und Fotograf. Dieses Mal nicht dabei: Der "werdende Vater"LPW Andreas Jahn...
Blechbläserensemble des Posaunenwerks
Konzert des Blechbläserensembles des Posaunenwerks
Am Sonntag, 29.05.2011, 19.00 Uhr, veranstaltete das Blechbläserensemble des Posaunenwerks der Ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck ein Konzert in der voll besetzten Schlosskirche Ziegenhain.
Ziel des Konzertes war es, das neue Bläserheft Kurhessen-Waldeck 2012, das im November 2012 erscheint, vorzustellen.
Dabei wurden sowohl Werke der Moderne, als auch aus älteren Epochen gespielt.
Die Moderation und das Vorstellen der jeweiligen Stücke übernahm Pfr. Jörg Scheer, Vorsitzender des Posaunenwerks.
Die Bläserinnen und Bläser eröffneten das Konzert mit einem Marsch aus „Scipio“ von Georg Friedrich Händel und im Laufe des Konzertes konnten die Zuhörer sich von der Vielfältigkeit des neuen Bläserheftes Kurhessen-Waldeck 2012 überzeugen.
Das Konzert fand großen Anklang und die Bläser wurden immer wieder mit starkem Beifall belohnt.
Den Zuhörern, die selbst ein Blechblasinstrument spielen, war klar, was für eine Leistung das Blechbläserensemble mit dem Konzert abgeliefert hat. Auch wurde deutlich, wie eindrucksvoll "piano" und "forte" sein können und wie intensiv Musik auf uns wirken kann. Aber auch die Besucher, die selbst keine Musik machen und sozusagen als "neutrale" Zuhörer da waren, waren begeistert.
So sagte eine Besucherin: „So hatte ich mir das gar nicht vorgestellt. Ich bin positiv überrascht und tief berührt“.
Jedes Konzert will geübt sein - Impressionen
Impressionen vom Lehrgang für Erwachsene
Blastechnische Studien von Friedel W. Böhler
Liebe Bläserinnen und Bläser,
Friedel W. Böhler hat ein Trainingsprogramm entwickelt, mit dem die Kondition deutlich verbessert wird und sich der Tonumfang steigert. An diesem Programm kann jeder teilnehmen, der bereit ist, täglich 20 - 30 min. zu üben, Internetanschluß und ein Metronom hat.
Der nächste Kurs startet im April 2011! Weitere Informationen finden Sie hier! [9 KB]
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Die homepage wird zur Zeit von Sonja Steinert betreut.