Erwachsenenbildung: DorfMOOC gewinnt beim Hessischen Demografiepreis 2018

Die Erwachsenenbildung der EKKW und EKHN  gewinnt mit ihrem Online-Kurs: „Unser Dorf: Wir bleiben hier!“ den 2. Platz beim Hessischen Demografiepreis!

Mehr zum Kurs und zur Auszeichnung lesen Sie hier: https://www.ekkw.de/aktuell/meldung/aktuell_25727.htm

2018-09-20 25866


DorfMOOC gewinnt beim Hessischen Demografiepreis 2018

Foto: Tobias Albers-Heinemann

Die Erwachsenenbildung der EKKW und EKHN  gewinnt mit ihrem Online-Kurs: „Unser Dorf: Wir bleiben hier!“ den 2. Platz beim Hessischen Demografiepreis!

Mehr zum Kurs und zur Auszeichnung lesen Sie hier: https://www.ekkw.de/aktuell/meldung/aktuell_25727.htm

Erwachsenenbildung: Programm des Referates Erwachsenenbildung 02/2018

Wir laden Sie ein zum Entdecken und Kennenlernen anderer Welten,

seien es welche im »Außen« wie noch eher fremde Kulturen und Länder wie Slowenien, Weltgebetstagland 2019, oder Rumänien, unvertraute Räume wie einen zur Begegnungsstätte umgebauten Bahnhof, Pilgerwege und Oasentage, die Sie allein oder mit anderen begehen können, oder das World Wide Web mit Instagram, Twitter, Dorf-MOOC und Online-Kursen und wie Sie dieses für sich nutzen können;

oder diejenigen im »Inneren« wie den Umgang mit belastenden Emotionen, unterstützt durch die Spiegelgesetzmethode, Ihre persönlichen Ressourcen und Fähigkeit zur Resilienz, auf die Sie sich selbst in schwierigen Zeiten verlassen können;

und dorthin, wo es gar nicht so klar ist, was »Außen« und was »Innen« ist beim Tanzen, Singen, Meditieren, Ausdrucks-Malen ..., wenn alte und neue, eigene und fremde Geschichten erzählt werden und diese, zum richtigen Zeitpunkt ausgewählt, z. B. Konflikte entschärfen können, oder sich Kirchenräume ganz anders erschließen, bei Begegnungen mit anderen, Ihnen noch unbekannten Frauen und Männern, die sich wie Sie auf den Weg machen, Antworten zu finden: Wie geht ein »gutes Leben« für alle? Kann man »Würde« sehen? Wie funktioniert gelungene interkulturelle Kommunikation?, wenn Sie Neues lernen über die Kunst der kurzweiligen Buchpräsentation oder über gute Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising oder beim intensiven Austausch zu Lebens- und Beziehungs-Fragen mit Menschen, wie Ihre*n Partner*in oder Freund*in, mit denen Sie gemeinsam auf der Suche sind und die Sie – eigentlich – schon gut kennen.                              

Brigitta Leifert

2018-09-03 6893

August bis Dezember 2018
Programm des Referates Erwachsenenbildung 02/2018

Programm der Erwachsenenbildung 2/2018

Wir laden Sie ein zum Entdecken und Kennenlernen anderer Welten,

seien es welche im »Außen« wie noch eher fremde Kulturen und Länder wie Slowenien, Weltgebetstagland 2019, oder Rumänien, unvertraute Räume wie einen zur Begegnungsstätte umgebauten Bahnhof, Pilgerwege und Oasentage, die Sie allein oder mit anderen begehen können, oder das World Wide Web mit Instagram, Twitter, Dorf-MOOC und Online-Kursen und wie Sie dieses für sich nutzen können;

oder diejenigen im »Inneren« wie den Umgang mit belastenden Emotionen, unterstützt durch die Spiegelgesetzmethode, Ihre persönlichen Ressourcen und Fähigkeit zur Resilienz, auf die Sie sich selbst in schwierigen Zeiten verlassen können;

und dorthin, wo es gar nicht so klar ist, was »Außen« und was »Innen« ist beim Tanzen, Singen, Meditieren, Ausdrucks-Malen ..., wenn alte und neue, eigene und fremde Geschichten erzählt werden und diese, zum richtigen Zeitpunkt ausgewählt, z. B. Konflikte entschärfen können, oder sich Kirchenräume ganz anders erschließen, bei Begegnungen mit anderen, Ihnen noch unbekannten Frauen und Männern, die sich wie Sie auf den Weg machen, Antworten zu finden: Wie geht ein »gutes Leben« für alle? Kann man »Würde« sehen? Wie funktioniert gelungene interkulturelle Kommunikation?, wenn Sie Neues lernen über die Kunst der kurzweiligen Buchpräsentation oder über gute Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising oder beim intensiven Austausch zu Lebens- und Beziehungs-Fragen mit Menschen, wie Ihre*n Partner*in oder Freund*in, mit denen Sie gemeinsam auf der Suche sind und die Sie – eigentlich – schon gut kennen.                              

Brigitta Leifert

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Die Angebote der Männerarbeit im Referat Erwachsenenbildung:

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Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:

Erwachsenenbildung: Integration von Flüchtlingen gestalten

Wie die Integration von Geflüchteten in unserer Gesellschaft gelingen kann, ist und bleibt die zentrale Fragen aktueller politischer Debatten. Der Bildungsurlaub leistet einen Beitrag zur nachhaltigen Föderung und Stärkung des Engagements im Haupt- und Ehrenamt.

2018-09-20 25867

Bildungsurlaub für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen in der Geflüchtetenhilfe 22.-26.10.2018
Integration von Flüchtlingen gestalten

Wie die Integration von Geflüchteten in unserer Gesellschaft gelingen kann, ist und bleibt die zentrale Fragen aktueller politischer Debatten. Der Bildungsurlaub leistet einen Beitrag zur nachhaltigen Föderung und Stärkung des Engagements im Haupt- und Ehrenamt.

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Erwachsenenbildung: frauen.netzwerken

Im Jahre 1918, somit vor 100 Jahren, erhielten Frauen in Deutschland das aktive und passive Wahlrecht, welches eine Grundlage für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist. Viele Frauen haben für dieses Recht fast ein Jahrhundert lang gekämpft. In den unterschiedlichen Veranstaltungen sprechen/hören/sehen wir, welche Bedeutung das Frauenwahlrecht früher hatte und wie sich Frauen zusammengetan haben und für dieses gekämpft haben. Um den Blick nach vorne zu wenden fragen wir aber auch, was Frauen der unterschiedlichen Generationen heute mit diesem Erfolg verbinden, wie wir mit den derzeitigen antifeministischen Frauen- und Familienbildern umgehen, was wir der Politikverdrossenheit von Frauen entgegenhalten können und wie wir auf persönlichen und digitalen Wegen weiter für die Gleichberechtigung „netzwerken“ können.

2018-08-08 25522

Strategien zur Partizipation
frauen.netzwerken

frauen.netzwerken

Im Jahre 1918, somit vor 100 Jahren, erhielten Frauen in Deutschland das aktive und passive Wahlrecht, welches eine Grundlage für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist. Viele Frauen haben für dieses Recht fast ein Jahrhundert lang gekämpft. In den unterschiedlichen Veranstaltungen sprechen/hören/sehen wir, welche Bedeutung das Frauenwahlrecht früher hatte und wie sich Frauen zusammengetan haben und für dieses gekämpft haben. Um den Blick nach vorne zu wenden fragen wir aber auch, was Frauen der unterschiedlichen Generationen heute mit diesem Erfolg verbinden, wie wir mit den derzeitigen antifeministischen Frauen- und Familienbildern umgehen, was wir der Politikverdrossenheit von Frauen entgegenhalten können und wie wir auf persönlichen und digitalen Wegen weiter für die Gleichberechtigung „netzwerken“ können.

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Strategien zur Partizipation

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Erwachsenenbildung: Die Spiegelgesetzmethode

Situationen im Leben, die uns herausfordern, die uns mit unangenehmen Emotionen konfrontieren, sind, nach der Idee der Spiegelgesetze ein Spiegelbild für unsere bewussten und unbewussten Gedanken und Überzeugungen. Das Erleben im Außen ist bereits in unserem Inneren vorhanden. Mit den Spiegelgesetzen, die weniger Gesetz als Technik sind, wird es möglich, sich Klarheit über das eigene Innere und die möglichen Ursachen für das, was einem im Außen begegnet, zu erfahren. An diesem Abend lernen Sie die Idee der Spiegelgesetze kennen sowie anzuwenden.

Termin: Donnerstag, 15. November 2018, 17:00 bis 20:00 Uhr

Ort: Haus der Kirche, Wilhelmshöher Allee 330, 34131 Kassel

Leitung:  Debora Gillessen, Referat Erwachsenenbildung / Tina Husemann von Reumont, Stress- und Trauma-Coach, ROMPC, Heilpraktikerin Psychotherapie, Mediatorin

Ansprechpartnerin: Debora Gillessen, Referat Erwachsenenbildung
 0561 9378 384, debora.gillessen@ekkw.de

Teilnahmebeitrag: 15 Euro

2018-09-04 25455

Wie belastende Emotionen bearbeitet werden können
Die Spiegelgesetzmethode

Situationen im Leben, die uns herausfordern, die uns mit unangenehmen Emotionen konfrontieren, sind, nach der Idee der Spiegelgesetze ein Spiegelbild für unsere bewussten und unbewussten Gedanken und Überzeugungen. Das Erleben im Außen ist bereits in unserem Inneren vorhanden. Mit den Spiegelgesetzen, die weniger Gesetz als Technik sind, wird es möglich, sich Klarheit über das eigene Innere und die möglichen Ursachen für das, was einem im Außen begegnet, zu erfahren. An diesem Abend lernen Sie die Idee der Spiegelgesetze kennen sowie anzuwenden.

Termin: Donnerstag, 15. November 2018, 17:00 bis 20:00 Uhr

Ort: Haus der Kirche, Wilhelmshöher Allee 330, 34131 Kassel

Leitung:  Debora Gillessen, Referat Erwachsenenbildung / Tina Husemann von Reumont, Stress- und Trauma-Coach, ROMPC, Heilpraktikerin Psychotherapie, Mediatorin

Ansprechpartnerin: Debora Gillessen, Referat Erwachsenenbildung
 0561 9378 384, debora.gillessen@ekkw.de

Teilnahmebeitrag: 15 Euro

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Erwachsenenbildung: Flüchtlingsbegleitung

 

Der Basiskurs Flüchtlingsbegleitung richtet sich an KirchenvorsteherInnen, MitarbeiterInnen sowie PfarrerInnen, die in ihrer Gemeinde oder Einrichtung Flüchtlinge begleiten und die Herausforderungen der Migration annehmen wollen. Ziel des Basiskurses ist es, eine Begleitgruppe für Flüchtlinge in der Gemeinde zu entwickeln, Schwerpunkte des Engagements festzulegen, Zuständigkeiten zu klären und Verabredungen zu treffen.
Er gliedert sich in drei Einheiten: zwei Abende und ein Tagesseminar in der Mitte (vgl. S. 2 – 4). Diese Einheiten sind jeweils an Leitfragen aufgebaut
1.       Einheit: Was kann ich tun? und: Was können wir als Gruppe tun?
2.       Einheit: Was will ich tun? und: Was wollen wir als Gruppe tun?
3.       Einheit: Wie kann ich es tun? und: Wie können wir es als Gruppe tun?

2017-05-09 15563

Basiskurs neu bearbeitet
Flüchtlingsbegleitung

Basiskurs Flüchtlingsbegleitung

 

Der Basiskurs Flüchtlingsbegleitung richtet sich an KirchenvorsteherInnen, MitarbeiterInnen sowie PfarrerInnen, die in ihrer Gemeinde oder Einrichtung Flüchtlinge begleiten und die Herausforderungen der Migration annehmen wollen. Ziel des Basiskurses ist es, eine Begleitgruppe für Flüchtlinge in der Gemeinde zu entwickeln, Schwerpunkte des Engagements festzulegen, Zuständigkeiten zu klären und Verabredungen zu treffen.
Er gliedert sich in drei Einheiten: zwei Abende und ein Tagesseminar in der Mitte (vgl. S. 2 – 4). Diese Einheiten sind jeweils an Leitfragen aufgebaut
1.       Einheit: Was kann ich tun? und: Was können wir als Gruppe tun?
2.       Einheit: Was will ich tun? und: Was wollen wir als Gruppe tun?
3.       Einheit: Wie kann ich es tun? und: Wie können wir es als Gruppe tun?

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Erwachsenenbildung: Bildungsberatung - Wissen, wo´s lang geht

Sie wollen...

  • sich beruflich verändern,
  • in das Berufsleben einsteigen,
  • oder wiedereinsteigen?

Wir bieten Ihnen...

  • eine kostenlose,
  • vertrauliche,
  • trägerunabhängige

Bildungsberatung

und informieren Sie über Finanzierungsmöglichkeiten.

2017-06-01 22880

HESSENCAMPUS Kassel
Bildungsberatung - Wissen, wo´s lang geht

HESSENCAMPUS Kassel

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Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:

Erwachsenenbildung: "Rettet Eure guten Geschichten!"

Alle Geflüchteten, die nach Deutschland gekommen sind, haben eigene kulturelle und religiöse Traditionen mitgebracht. Diese werden oft als „Gefahrenpotenzial“ und selten als Ressource für ein funktionierendes interreligiöses Zusammenleben gesehen. Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck hat in Kooperation mit dem Institut für Teilhabe und Lernen (Mainz), der Professur für Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt Islam an der Goethe-Universität Frankfurt a.M. und dem Hessencampus Wiesbaden das Projekt „Rettet Eure guten Geschichten!“ durchgeführt, welches die vorhandenen interkulturellen und interreligiösen Kompetenzen der Geflüchteten wertschätzt und dokumentiert.

2017-03-01 22292

Bericht HESSENCAMPUS-Projekt
"Rettet Eure guten Geschichten!"

Foto: Abschlussdokumentation

Alle Geflüchteten, die nach Deutschland gekommen sind, haben eigene kulturelle und religiöse Traditionen mitgebracht. Diese werden oft als „Gefahrenpotenzial“ und selten als Ressource für ein funktionierendes interreligiöses Zusammenleben gesehen. Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck hat in Kooperation mit dem Institut für Teilhabe und Lernen (Mainz), der Professur für Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt Islam an der Goethe-Universität Frankfurt a.M. und dem Hessencampus Wiesbaden das Projekt „Rettet Eure guten Geschichten!“ durchgeführt, welches die vorhandenen interkulturellen und interreligiösen Kompetenzen der Geflüchteten wertschätzt und dokumentiert.

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Erwachsenenbildung: „Der Tod ist auch eine kulturell definierte Größe"

Tagung will öffentlichen Diskurs über den Zusammenhang von Hirntod und Organspende anstoßen

Sind für hirntot erklärte Menschen Tote oder Sterbende? Dieser Frage ging auf einem gemeinsamen Studientag der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, der Evangelischen Frauen in Deutschland e.V. (EFiD) und der Evangelischen Akademie Hofgeismar ein Fachpublikum aus Theologie, Medizin und Recht nach.

„Der Tod, so merkwürdig es auf den ersten Blick klingt, ist nicht nur ein biologisches Widerfahrnis, sondern auch eine kulturell definierte Größe", eröffnete Prof. Dr. Martin Hein, Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, die Tagung. Die Möglichkeiten der modernen Medizin, so Hein, hätten dies bei der Fragestellung der Organspende in den Blickpunkt gerückt: „Sind Hirntote Tote oder Sterbende und wann können Organe entnommen werden?" Wie schwierig diese Frage sei, zeige sich zum Beispiel daran, dass auch der Deutschen Ethikrat keine abschließende Position bezogen, sondern zwei unterschiedliche Voten formuliert habe. Dieser Dissens zeige, so Hein, der selbst Mitglied des Rates ist, dass der öffentliche Diskurs zu diesem Thema weiterhin geführt werden müsse.

Die Position der Evangelischen Frauen in Deutschland machte deren Vorsitzende Susanne Kahl-Passoth deutlich. „Wir sind der Meinung, dass hirntote Menschen Sterbende sind." Es gehe hierbei um Fragen, die keinesfalls nur medizinisch beantwortet werden könnten. Diese bedürften mindestens ebenso sorgfältiger ethischer und rechtlicher Überlegungen und Abwägungen, so die Theologin. „Wir müssen und wollen unsere besondere Kompetenz für Fragen der menschlichen Würde von Anfang bis Ende des Lebens in diesen Diskurs einbringen", stellte Kahl-Passoth klar.

Oberkirchenrätin i.R. Cornelia Coenen-Marx, die bis 2015 das Referat für Gesellschafts- und Sozialpolitik der EKD leitete, stellte die von René Descartes eingebrachte Trennung von Geist und Körper in Frage: „Biblisch gibt es diese scharfe Trennung nicht." Dies habe klare Konsequenzen, da es somit keine Verfügbarkeit über den Körper gebe und eine seelsorgerliche Begleitung gewährleistet sein müsse. Angehörige seien oftmals sehr kurzfristig mitbetroffen und trotzdem zwingend in den Prozess der Organentnahme einzubinden.

Der Jurist Prof. Dr. Wolfram Höfling, ebenfalls Mitglied im deutschen Ethikrat, wertete gemeinsam mit Bischof Hein das Hirntodkriterium „als notwendiges aber nicht hinreichendes Todeskriterium". Da man bei hirntoten Patienten nicht von Leichen sprechen könne, müsse sich auch von der sogenannten „dead-donor-rule" verabschiedet werden, die eine Organentnahme nur bei Toten erlaubt. Wichtiger sei eine wirklich gute Informationskultur zu dem Thema und eine freiwillige Vorabeinwilligung in die Explantation.

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2018-01-16 18451

Zwischen Leben und Tod
„Der Tod ist auch eine kulturell definierte Größe"

Tagung will öffentlichen Diskurs über den Zusammenhang von Hirntod und Organspende anstoßen

Sind für hirntot erklärte Menschen Tote oder Sterbende? Dieser Frage ging auf einem gemeinsamen Studientag der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, der Evangelischen Frauen in Deutschland e.V. (EFiD) und der Evangelischen Akademie Hofgeismar ein Fachpublikum aus Theologie, Medizin und Recht nach.

„Der Tod, so merkwürdig es auf den ersten Blick klingt, ist nicht nur ein biologisches Widerfahrnis, sondern auch eine kulturell definierte Größe", eröffnete Prof. Dr. Martin Hein, Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, die Tagung. Die Möglichkeiten der modernen Medizin, so Hein, hätten dies bei der Fragestellung der Organspende in den Blickpunkt gerückt: „Sind Hirntote Tote oder Sterbende und wann können Organe entnommen werden?" Wie schwierig diese Frage sei, zeige sich zum Beispiel daran, dass auch der Deutschen Ethikrat keine abschließende Position bezogen, sondern zwei unterschiedliche Voten formuliert habe. Dieser Dissens zeige, so Hein, der selbst Mitglied des Rates ist, dass der öffentliche Diskurs zu diesem Thema weiterhin geführt werden müsse.

Die Position der Evangelischen Frauen in Deutschland machte deren Vorsitzende Susanne Kahl-Passoth deutlich. „Wir sind der Meinung, dass hirntote Menschen Sterbende sind." Es gehe hierbei um Fragen, die keinesfalls nur medizinisch beantwortet werden könnten. Diese bedürften mindestens ebenso sorgfältiger ethischer und rechtlicher Überlegungen und Abwägungen, so die Theologin. „Wir müssen und wollen unsere besondere Kompetenz für Fragen der menschlichen Würde von Anfang bis Ende des Lebens in diesen Diskurs einbringen", stellte Kahl-Passoth klar.

Oberkirchenrätin i.R. Cornelia Coenen-Marx, die bis 2015 das Referat für Gesellschafts- und Sozialpolitik der EKD leitete, stellte die von René Descartes eingebrachte Trennung von Geist und Körper in Frage: „Biblisch gibt es diese scharfe Trennung nicht." Dies habe klare Konsequenzen, da es somit keine Verfügbarkeit über den Körper gebe und eine seelsorgerliche Begleitung gewährleistet sein müsse. Angehörige seien oftmals sehr kurzfristig mitbetroffen und trotzdem zwingend in den Prozess der Organentnahme einzubinden.

Der Jurist Prof. Dr. Wolfram Höfling, ebenfalls Mitglied im deutschen Ethikrat, wertete gemeinsam mit Bischof Hein das Hirntodkriterium „als notwendiges aber nicht hinreichendes Todeskriterium". Da man bei hirntoten Patienten nicht von Leichen sprechen könne, müsse sich auch von der sogenannten „dead-donor-rule" verabschiedet werden, die eine Organentnahme nur bei Toten erlaubt. Wichtiger sei eine wirklich gute Informationskultur zu dem Thema und eine freiwillige Vorabeinwilligung in die Explantation.

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Erwachsenenbildung: Fachtagung Fremdsein Flüchtlinge Familien

Die Fachtagung 'Kultursensible Arbeit mit Flüchtlingsfamilien' begann mit einem interessanten Vortag von Prof. Uslucan aus Duisburg über interkulturell geprägte Familien- und Erziehungsstile. In der folgenden Diskussion ging es vorwiegend um die Rolle der Väter im Erziehungsprozess.

Aufgelockert wurde der Vormittag durch Intermezzos von und mit Markus Hühn, der die Veränderung der Erziehungsstile in der BRD in den letzten 70 Jahren thematisierte.

Nach der Mittagspause wurde in 4 Workshops zu Religionszugehörigkeit, Stereotypen in der Väterarbeit, interkulturelle Kompetenz sowie Kreative Methoden intensiv weitergearbeitet.

 

2016-06-30 17293

90 Teilnehmer_innen erleben einen spannenden und informativen Tag
Fachtagung Fremdsein Flüchtlinge Familien

Foto: Ibanek

Die Fachtagung 'Kultursensible Arbeit mit Flüchtlingsfamilien' begann mit einem interessanten Vortag von Prof. Uslucan aus Duisburg über interkulturell geprägte Familien- und Erziehungsstile. In der folgenden Diskussion ging es vorwiegend um die Rolle der Väter im Erziehungsprozess.

Aufgelockert wurde der Vormittag durch Intermezzos von und mit Markus Hühn, der die Veränderung der Erziehungsstile in der BRD in den letzten 70 Jahren thematisierte.

Nach der Mittagspause wurde in 4 Workshops zu Religionszugehörigkeit, Stereotypen in der Väterarbeit, interkulturelle Kompetenz sowie Kreative Methoden intensiv weitergearbeitet.

 

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Erwachsenenbildung: Zertifizierung QVB Stufe A durch proCum Cert GmbH

Dem Referat Erwachsenenbildung wurde am 18.7.2011 von der proCum Cert GmbH Zertifizierungsgesellschaft das Qualitäts-Siegel nach QVB Stufe A (Qualitätsent-wicklung im Verbund von Bildungsein-richtungen) verliehen. Am 23. Juli 2017 fand die Rezertifizierung statt, sodass das Qualitäts-Siegel nun für weitere 3 Jahre gültig ist. Durch ein Audit wurde erneut der Nachweis erbracht, dass die Grund-prinzipien von Qualitätsmanagement und Qualitätsentwicklung nach dem QVB-Rahmenmodell erfüllt werden.

2017-08-02 9173

Qualitätsmanagement
Zertifizierung QVB Stufe A durch proCum Cert GmbH

pCC-zertifiziert nach QVB Stufe A
Siegel-Register-Nr.: 002547 QVB

Dem Referat Erwachsenenbildung wurde am 18.7.2011 von der proCum Cert GmbH Zertifizierungsgesellschaft das Qualitäts-Siegel nach QVB Stufe A (Qualitätsent-wicklung im Verbund von Bildungsein-richtungen) verliehen. Am 23. Juli 2017 fand die Rezertifizierung statt, sodass das Qualitäts-Siegel nun für weitere 3 Jahre gültig ist. Durch ein Audit wurde erneut der Nachweis erbracht, dass die Grund-prinzipien von Qualitätsmanagement und Qualitätsentwicklung nach dem QVB-Rahmenmodell erfüllt werden.