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Die neue Kirchenführer-Ausbildung startet 2017
Kirchen öffnen - Ihre Geschichten entdecken

Foto: G.Jost

Im Februar startet die neue Kirchenführer-Ausbildung in Kurhessen-Waldeck. Etwa 20 Interessierte aus unserer Landeskirche werden sich aufmachen Kirchen zu erkunden und eigene Kirchenführungen entwickeln. Sie werden mehr erfahren über Kirchenpädagogik, Baustile, Kunst und Architektur, über Kirchenbau als Ausdruck des Glaubens und lernen die Teilnehmenden einzubeziehen.

Die Kirchenführer-Ausbildung umfasst ca. 130 Unterrichtseinheiten, verteilt auf vier Wochenenden und 6 Samstagen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.kirchen-paedagogik.de oder im Flyer.

2016-10-19

Download:

Hier können Sie folgende Dateien herunterladen:

Flyer mit allen Infos

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August bis Dezember 2016
Programm des Referates Erwachsenenbildung 2/2016

Programm der Erwachsenenbildung 2/2016

»Ich träume davon, dass eines Tages die Menschen sich erheben und einsehen werden, dass sie geschaffen sind, um als Brüder miteinander zu leben.« (Martin Luther King)

Wird es uns gelingen, offen zu sein und zu bleiben für die, die als Flüchtlinge, als Fremde zu uns kommen? Wie gehen wir mit der Mischung aus Erstaunen, Angst und Wut um, wenn wir –nicht nur in unserem Land- eine Tendenz nach rechts wahrnehmen?
Was benötigen wir im gewohnten Alltäglichen, um mehr als gut zurechtzukommen? Und uns -als »Schwestern und Brüder«- unsere Freude an Begegnung und Bewegung nicht nur zu erhalten, sondern mehr Zeit und Raum zu geben?
Wir, die Mitarbeitenden des Referates Erwachsenenbildung, unterstützen Sie mit vielfältigen neuen und vertrauten Angeboten für Ihren Einsatz für Flüchtlinge,
für Ihr Engagement in der Kirchengemeinde, für Ihre Qualifizierung in Beruf, Ehrenamt und privatem Leben, für Ihre (nicht nur) ganz persönlichen Fragen ... mit Fach- und Werkstatt-Tagen, Wochenendseminaren und Tagen im Kloster, Bildungsurlaub und Familienerlebnisfreizeiten, Gottesdiensten, Vorträgen und Kinoabenden – in der Region, landeskirchenweit und darüber hinaus. Und ganz neu mit einer Online-Werkstatt – Unser Dorf: Wir bleiben hier!
Mit allen unseren Angeboten laden wir ein für ein Leben »Auf Augenhöhe«, geprägt von »Vielfalt, Gleichberechtigung, Mitmenschlichkeit und Inklusion«.
Besonders hinweisen möchten wir Sie auf die z.T. interaktive Ausstellung »Bloß weg von hier«, die über Fluchtursachen und das Leben von Flüchtlingen in Deutschland informiert und die Sie kostenlos ausleihen können.
Herzlich begrüßen wir als neue Mitarbeiterin Ute Dilger, die als Nachfolgerin von Tanja Griesel in Zukunft die Weltgebetstagarbeit
verantworten wird.
Viel Freude beim Lesen unserer Angebote und dem Finden »Ihrer« Veranstaltung.

 

2016-07-18

Landeskirchenamt:

Dieser Service wird verantwortet vom Dezernat Bildung im Landeskirchenamt in Kassel:

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Programm

Hier können Sie folgende Dateien herunterladen:

Programm Erwachsenenbildung 2/2016

Männerarbeit

Die Angebote der Männerarbeit im Referat Erwachsenenbildung:

Webseite Männerarbeit

Kirchenpädagogik

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:

Webseite Kirchenpädagogik

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Zwischen Leben und Tod
„Der Tod ist auch eine kulturell definierte Größe"

Tagung will öffentlichen Diskurs über den Zusammenhang von Hirntod und Organspende anstoßen

Sind für hirntot erklärte Menschen Tote oder Sterbende? Dieser Frage ging gestern auf einem gemeinsamen Studientag der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, der Evangelischen Frauen in Deutschland e.V. (EFiD) und der Evangelischen Akademie Hofgeismar ein Fachpublikum aus Theologie, Medizin und Recht nach.

„Der Tod, so merkwürdig es auf den ersten Blick klingt, ist nicht nur ein biologisches Widerfahrnis, sondern auch eine kulturell definierte Größe", eröffnete Prof. Dr. Martin Hein, Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, die Tagung. Die Möglichkeiten der modernen Medizin, so Hein, hätten dies bei der Fragestellung der Organspende in den Blickpunkt gerückt: „Sind Hirntote Tote oder Sterbende und wann können Organe entnommen werden?" Wie schwierig diese Frage sei, zeige sich zum Beispiel daran, dass auch der Deutschen Ethikrat keine abschließende Position bezogen, sondern zwei unterschiedliche Voten formuliert habe. Dieser Dissens zeige, so Hein, der selbst Mitglied des Rates ist, dass der öffentliche Diskurs zu diesem Thema weiterhin geführt werden müsse.

Die Position der Evangelischen Frauen in Deutschland machte deren Vorsitzende Susanne Kahl-Passoth deutlich. „Wir sind der Meinung, dass hirntote Menschen Sterbende sind." Es gehe hierbei um Fragen, die keinesfalls nur medizinisch beantwortet werden könnten. Diese bedürften mindestens ebenso sorgfältiger ethischer und rechtlicher Überlegungen und Abwägungen, so die Theologin. „Wir müssen und wollen unsere besondere Kompetenz für Fragen der menschlichen Würde von Anfang bis Ende des Lebens in diesen Diskurs einbringen", stellte Kahl-Passoth klar.

Oberkirchenrätin i.R. Cornelia Coenen-Marx, die bis 2015 das Referat für Gesellschafts- und Sozialpolitik der EKD leitete, stellte die von René Descartes eingebrachte Trennung von Geist und Körper in Frage: „Biblisch gibt es diese scharfe Trennung nicht." Dies habe klare Konsequenzen, da es somit keine Verfügbarkeit über den Körper gebe und eine seelsorgerliche Begleitung gewährleistet sein müsse. Angehörige seien oftmals sehr kurzfristig mitbetroffen und trotzdem zwingend in den Prozess der Organentnahme einzubinden.

Der Jurist Prof. Dr. Wolfram Höfling, ebenfalls Mitglied im deutschen Ethikrat, wertete gemeinsam mit Bischof Hein das Hirntodkriterium „als notwendiges aber nicht hinreichendes Todeskriterium". Da man bei hirntoten Patienten nicht von Leichen sprechen könne, müsse sich auch von der sogenannten „dead-donor-rule" verabschiedet werden, die eine Organentnahme nur bei Toten erlaubt. Wichtiger sei eine wirklich gute Informationskultur zu dem Thema und eine freiwillige Vorabeinwilligung in die Explantation.

Direktor Karl Waldeck von der Evangelischen Akademie Hofgeismar wertete die heutige Veranstaltung als Indiz dafür, dass bei weitem noch nicht alle Fragen zu den Themen Tod,

Hirntod und Organspende geklärt seien. „Eine einschlägige Statistik vom Juni diesen Jahres zeigt, dass zwar 81 % der Befragten der Organspende eher positiv gegenüberstehen, aber nur 32 % einen Organspendeausweis besitzen." Waldeck warnte davor, als alleinige Ursache für diese augenscheinliche Diskrepanz eine mangelnde Öffentlichkeitsarbeit anzusehen.

 

2016-09-19

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Zwischen Leben und Tod - Grundlegende Aspekte der Organspende

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Basiskurs
Flüchtlingsbegleitung

Basiskurs Flüchtlingsbegleitung

Der Basiskurs Flüchtlingsbegleitung richtet sich an KirchenvorsteherInnen, MitarbeiterInnen sowie PfarrerInnen, die in ihrer Gemeinde oder Einrichtung Flüchtlinge begleiten und die Herausforderungen der Migration annehmen wollen. Ziel des Basiskurses ist es, eine Begleitgruppe für Flüchtlinge in der Gemeinde zu entwickeln, Schwerpunkte des Engagements festzulegen, Zuständigkeiten zu klären und Verabredungen zu treffen.
Er gliedert sich in drei Einheiten: zwei Abende und ein Tagesseminar in der Mitte (vgl. S. 2 – 4). Diese Einheiten sind jeweils an Leitfragen aufgebaut
1.       Einheit: Was kann ich tun? und: Was können wir als Gruppe tun?
2.       Einheit: Was will ich tun? und: Was wollen wir als Gruppe tun?
3.       Einheit: Wie kann ich es tun? und: Wie können wir es als Gruppe tun?
Die drei Einheiten legen wir Ihnen in genauer Ausarbeitung vor. Diese Einheiten sind als Vorschläge zu betrachten und können an die örtlichen Bedingungen und Voraussetzungen angepasst werden, d.h. Schwerpunktsetzungen oder Kürzungen sind u. U. sinnvoll. Im Anschluss an die Übersicht über die Einheiten sind in den Anlagen (Anlage 1 – 14) sowie einem Anhang alle Materialien und pädagogischen Elemente zusammengestellt, ebenso wie Kopiervorlagen.
Außerdem haben wir ein „offenes“ Plakat vorbereitet, in das Termin, Ort und Ansprechpartner eingedruckt werden können, so dass damit für die Angebote vor Ort geworben werden kann.
Dieser Basiskurs ist das Ergebnis einer Arbeitsgruppe in der „Arbeitsgemeinschaft Erwachsenenbildung in der EKKW“ (AGEB). Entwickelt wurde er von Wolfgang Dawin (Zentrum Ökumene der EKKW), Regina Ibanek (Referat Erwachsenenbildung der EKKW), Björn Keding (Diakonische Gemeinschaft Hephata), Clas Röhl (Brücken Café Schlüchtern), Anna -Sophie Schelwis (Beauftragte für Flucht und Migration der Diakonie Hessen), PD Dr. Freimut Schirrmacher (vorsitzender der AGEB), Annette Weiß (Referat Erwachsenenbildung der EKKW). Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Mitglieder der Arbeitsgruppe, diese nehmen auch gern Rückmeldungen und Anregungen entgegen. Viel Erfolg bei der Umsetzung!

2015-10-19

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Basisikurs Flüchtlingsbegleitung

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90 Teilnehmer_innen erleben einen spannenden und informativen Tag
Fachtagung Fremdsein Flüchtlinge Familien

Foto: Ibanek
Die Fachtagung 'Kultursensible Arbeit mit Flüchtlingsfamilien' begann mit einem interessanten Vortag von Prof. Uslucan aus Duisburg über interkulturell geprägte Familien- und Erziehungsstile. In der folgenden Diskussion ging es vorwiegend um die Rolle der Väter im Erziehungsprozess.

Aufgelockert wurde der Vormittag durch Intermezzos von und mit Markus Hühn, der die Veränderung der Erziehungsstile in der BRD in den letzten 70 Jahren thematisierte.

Nach der Mittagspause wurde in 4 Workshops zu Religionszugehörigkeit, Stereotypen in der Väterarbeit, interkulturelle Kompetenz sowie Kreative Methoden intensiv weitergearbeitet.

 

2016-06-30

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Vortrag Prof. Uslucan

Workshop 1

Workshop 3

Workshop 4

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Kooperationspartner_Innen:

Daher hat das Referat Erwachsenenbildung der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck hat Kooperationspartner_Innen. Diese sind unter anderem:
2015-08-21
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Qualitätsmanagement
Zertifizierung QVB Stufe A durch proCum Cert GmbH

pCC-zertifiziert nach QVB Stufe A
Siegel-Register-Nr.: 002547 QVB
Dem Referat Erwachsenenbildung wurde am 18.7.2011 von der proCum Cert GmbH Zertifizierungsgesellschaft das Qualitäts-Siegel nach QVB Stufe A (Qualitätsentwicklung im Verbund von Bildungseinrichtungen) verliehen. Am 23. Juli 2014 fand die Rezertifizierung statt, sodass das Qualitäts-Siegel nun für weitere 3 Jahre gültig ist. Durch ein Audit wurde erneut der Nachweis erbracht, dass die Grundprinzipien von Qualität- smanagement und Qualitätsentwicklung nach dem QVB-Rahmenmodell erfüllt werden.
2014-10-14