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Frauenarbeit im Referat Erwachsenenbildung
Angebote der Frauenarbeit

Antje Köhler, Grafikatelier Köhler
"Ich.Würde."

Bei Interesse am Reader "Ich.Würde" wenden Sie sich bitte an die Koordinatorin der Frauenarbeit, Pfarrerin Gloria Dück: Telefon: 0561 9378 262, erwachsenenbildung@ekkw.de

Für eine pdf-Datei der einzelnen Kapitel wenden Sie sich bitte direkt an die jeweilige Autorin:

Ich.Würde. - Theologische Hinführung zum Thema: Pfarrerin Andrea Wöllenstein, 06421 983168, Andrea.Woellenstein@ekkw.de

Ich.Würde. - Ausserordentliche und eigensinnige Frauen: Pfarrerin Gloria Dück, 0561 93739825 oder 0561 9378262, Gloria.Dueck@ekkw.de

Ich.Würde. - Würde am Anfang des Lebens und Würde am Ende des Lebens: Diakonin Sabine Schött, 06181 9691212, Sabine.Schoett@ekkw.de

Die Mitarbeiterinnen der Frauenarbeit im Referat Erwachsenenbildung sind:

Gloria Dück, Pfarrerin, Koordinatorin der Frauenarbeit im Referat Erwachsenenbildung
0561 93739825 oder 0561 9378 262, Gloria.Dueck@ekkw.de

Debora Gillessen, Pädagogin M.A., Kriminologin u. Polizeiwissenschaftlerin M.A., Mediatorin, Train the Trainer, 0561 9378 384, Debora.Gillessen@ekkw.de

Sabine Schött, Diakonin und Dipl.Sozialpädagogin, 06181 9691212, Sabine.Schoett@ekkw.de

Andrea Wöllenstein, Pfarrerin und Lehrerin für "Dance of Life", 06421 983168, Andrea.Woellenstein@ekkw.de

Pfarrerinnen mit Zusatzauftrag Frauenarbeit:

Dorlies Schulze, Pfarrerin, 05657 278, Pfarramt.Germerode@ekkw.de

Christel Wagner, Pfarrerin, 05631 64305, Christel.Wagner@ekkw.de

Margit Zahn, Pfarrerin, 06181 85464, Margit.Zahn@ekkw.de

2018-03-16
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2. Witzenhäuser Frauenmahl 10.03.2018
Frauenmahl

Foto: M. Spohr
"Mein Gott, wie haben wir uns verändert?!“ war das Leitthema des diesjährigen Frauenmahls. Zum Frauenmahl hatten sich ca. 120 Frauen aus den unterschiedlichsten Regionen der EKKW auf den Weg zur Burg Ludwigstein gemacht. Das Frauenmahl wurde vorbereitet von Dekanin Ulrike Laakmann (Kirchenkreis Witzenhausen), Inge Rühl und Dorothea Gertig (GAW), Debora Gillessen (Fachreferentin Frauenarbeit der EKKW), Dorlies Schulze (Pfarrerin Germerode), Gudrun Braun, Birgit Klotz und Iris Hahn.

Zum zweiten Ma(h)l wurde bei Tischgesprächen unter Frauen die Zukunft von Religion und Kirche zu diskutiert. „Mein Gott, wie haben wir uns verändert?!“und „Verändern wir die Welt oder verändert die Welt uns?“ - ein Jahr nach Abschluss der Reformationsdekade stand das Thema ,Veränderungen‘ dabei im Mittelpunkt von fünf Tischreden, die bei festlichen Speisen und lebendigen Tischgesprächen weitergedacht wurden.

Umrahmt von musikalischer Begleitung, begrüßt von Pröpstin Katrin Wienold-Hocke und übergeleitet durch drei Clowninnen („Glaubensfrüchtchen“) wurden diese Tischreden von Frauen gehalten.

Frau Professorin Dr. Margot Käßmann, Reformationsbotschafterin der EKD, eröffnete mit ihrer Tischrede -einer Erinnerung an wichtige verändernde Impulse von Frauen der Reformation- das anschließende erste Mahl. Es folgte Frau Bürgermeisterin Angela Fischer aus Witzenhausen mit einer Rede zu den regionalen und gesellschaftlichen Veränderungen und den damit einhergehenden Entwicklungen einer gesellschaftspolitischen Gesprächskultur. Es folgte mit der dritten Tischrede Frau Wanda Falk (Generaldirektorin der polnischen Diakonie), die über die Erfahrung von Freiheit angesichts der seit 1989 geöffneten Grenzen innerhalb Europas berichtete und Bezug nahm zu dem unterschiedlichen Umgang mit der damit einhergehenden Freiheit sowie der unterschiedlichen Definition und Wertschätzung des eigenen Glückes von uns Menschen. Es folgte eine Tischrede über das Wohnprojekt "Wohnen gegen Hilfe“ als Reaktion auf veränderte Lebensmodelle von  Katrin Weinsberg und Sandra Parker. Mit der fünften und somit letzten Tischrede von Margot Käßmann und ihrer Aussage „Was sich verändert hat: der Druck auf jede einzelne ist heute sehr viel größer geworden, aber das heißt auch nicht so einfach: früher war alles besser!“ betonte sie, wie sehr persönliches Glück, Gerechtigkeit und Respekt vor menschlicher Würde zusammengehören!“ Sie forderte Frauen des Weiteren zur Solidarität und sozialem Engagement mit- und füreinander auf und dass Frauen ihre Stimme (laut) erheben sollen, wenn sie Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten. Frauen sollen und müssen sich für sich und andere einsetzen, um eine aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und Beteiligung einzufordern.

2018-03-16
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Impulse
Mai 2018

„Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht." (Hebräer 11,1)

„Zuversicht ist wie ein Surfbrett, das dich durch die Wellen von Glück und Unglück trägt", so der Publizist Peter E. Schumacher. Zuversichtlich durchs Leben gehen? Wie schön, wenn das gelingt!

Was heißt das aber genau: zuversichtlich sein? Im Duden sind viele positive Umschreibungen für ‚Zuver-sicht‘ zu finden: Heiterkeit und Lebensbejahung, Glaube, Hoffnung und Vertrauen, Optimismus und Lebensmut. Hoffnung, Vertrauen und Lebensmut brauchten wohl auch die Menschen, an die sich unser Bibelvers und der gesamte Hebräerbrief ursprünglich gerichtet haben. Wir gehen davon aus, dass die Ad-ressatinnen und Adressaten in einer Verfolgungssitu-ation gelebt haben, bedroht von Gefängnisstrafen und dem Verlust ihrer Existenz. Gleichzeitig hat wohl die Begeisterung für den christlichen Glauben nach-gelassen.

In diesem Brief werden sie ermuntert, auf die Mütter und Väter im Glauben zurück zu schauen. Eine lange Liste von Menschen, die in dieser Zuversicht, diesem Gottvertrauen mutige Wege gegangen sind: von Noah über Sara und Abraham, von Mose bis hin zur klugen und gastfreundlichen Rahab. Und gleichzeitig wird auf die Grundlage dieser Zuversicht für uns heu-

te hingewiesen: Jesus Christus, der uns erlöst und befreit hat, „damit wir nicht matt werden und den Mut nicht sinken lassen". (Hebr. 12,3b)

Glauben meint also nicht, das Fürwahrhalten von theologischen Lehren, sondern das eigene Leben Gott anzuvertrauen und wach zu sein für diese göttliche Wirklichkeit, die ich vielleicht nicht sehen aber deren Kraft ich schon spüren kann. Unser Surfbrett für das Leben ist ein „Voraus-Vertrauen" in Gott. Es hilft uns, nicht ängstlich auf die nächste Welle zu schauen, sondern mutig auf ihr zu reiten. Ich denke an die vielen Frauen der Reformation, die ich im vergange-nen Jubiläumsjahr näher kennengelernt habe und möchte mich von ihnen und ihrer Christusverbun-denheit weiter inspirieren lassen. In all meinen Stär-ken und Schwächen bin ich ein von Gott geliebter Mensch, daran will ich (mich) festhalten, selbst wenn ich mit meinen Plänen und Vorhaben einmal „baden gehe".

Christel Wagner

 

2018-05-07
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Kooperationspartnerinnen
Evangelische Frauen in Deutschland

Das Referat Erwachsenenbildung der EKKW, zu dem die Frauenarbeit gehört, ist Mitglied der EFiD. Die Evangelischen Frauen in Deutschland e.V. (EFiD) sind ein bundesweiter Dachverband, dem eine Vielzahl von evangelischen Frauenverbänden mit rund drei Millionen Mitgliedern angehören.
Die EFiD fördert und unterstützt die Arbeit von und mit Frauen in kirchlichen Bezügen. Sie ermutigt Frauen, in der heutigen Welt als Christinnen zu leben. Parteilich, mit frauenspezifisch-theologischer Kompetenz und Sicht setzt die EFiD theologische, spirituelle und ökumenische, sozialdiakonische und politische Impulse.

 

Frauenthemen sind Querschnittsthemen, die versuchen alle Lebensbereiche aus der Perspektive von Frauen zu betrachten. Daher hat das Referat Erwachsenenbildung der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck Kooperationspartnerinnen. Diese sind unter anderem:

 

 

 

2014-11-19