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Landesfrauenkonferenz
2015-2019

Andrea Wöllenstein, Symone Kaiser, Erika Senzel, Monika I. Pfeifer, Helga Schulz, Irmtraud Hansmann-Ganß, Helga Thomas

Die Landesfrauenkonferenz

... ist ein ehrenamtliches Gremium mit Mitgliedern aus den Kirchenkreisen der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und aus Arbeitskreisen, Verbänden und Vereinen unserer Landeskirche. Zusammen mit den Regionalbeauftragten für Frauenarbeit und den mit Frauenarbeit beauftragten Pfarrerinnen gestalten die Ehrenamtlichen Frauenarbeit und bieten Veranstaltungen in den Kirchenkreisen an.

Der Vorstand der Landesfrauenkonferenz wurde am 03. November 2015 neu gewählt:

  • 1. Vorsitzende: Monika I. Pfeifer
  • 2. Vorsitzende: Erika Senzel
  • Schriftführerin: Irmtraud Hansmann-Ganß
  • Beisitzerinnen: Symone Kaiser, Helga Schulz, Helga Thomas
  • Mitarbeiterin der Frauenarbeit mit beratender Stimme: Andrea Wöllenstein (Pfarrerin)

Öffentlichkeitsbeauftragte der Landesfrauenkonferenz: Ulrike Kany

2017-01-25


30 Jahre Landesfrauenkonferenz - Rückblick und Ausblick

Das dreißigjährige Jubiläum der Landesfrauenkonferenz wurde im Rahmen der diesjährigen Herbsttagung im Haus der Kirche in Kassel begangen.

Am 2. November 2016 trafen sich 44 Delegierte. Sie traten nach einer Andacht in der Kapelle in ihre Beratungen ein.

Standen im ersten Halbjahr die Themen „Flucht“, „Frauen auf der Flucht“ sowie diakonische Fragen im Fokus der Arbeit der Landesfrauenkonferenz, so rückten jetzt die zukünftige Frauenarbeit unserer Landeskirche, das Kennenlernen und die Aussprache mit der Dezernentin des Dezernats Bildung Frau Dr. Gudrun Neebe in das Zentrum der Beratungen.

Anlässlich ihres dreißigjährigen Jubiläums entfaltete die Landesfrauenkonferenz einen bunten Fächer in Wort und Bild der bisher geleisteten engagierten, hochwertigen Bildungsarbeit für Frauen. Die Angebote waren anfangs vor allem für die Leiterinnen der kirchlichen Frauengruppen gedacht und wurden im Zusammenspiel von haupt- und ehrenamtlich Tätigen in jedem Kirchenkreis selbstständig erarbeitet. Im Laufe der Jahre wurden die Veranstaltungen auch für interessierte Frauen geöffnet und das Spektrum der Veranstaltungsformate erheblich erweitert. (z.B. Frauenfrühstück, Frauenkino, Candlelight – Dinner für Frauen u.a.) Zum heutigen Zeitpunkt steht allerdings schon fest, dass aufgrund knapper werdender Ressourcen und Finanzmittel die Frauenarbeit in ihrer aktuellen Form nicht mehr fortgeführt werden kann.

Von Seiten der hauptamtlich in der Frauenarbeit Tätigen stellte Frau Pfarrerin Gloria Dück die zukünftige Konzeption der Frauenarbeit vor. Diese soll in den unten genannten drei Schritten erfolgen und kann nur durch ein noch größeres Engagement von ehrenamtlich Tätigen gelingen.

1. Halbjahr 2017:

1. Schritt: Benennung eines thematischen Schwerpunktes und Erarbeitung eines Leitfadens / Readers von Seiten der hauptamtlich tätigen Pädagoginnen und Theologinnen.

2. Schritt: An einem Studientag pro Sprengel werden die ehrenamtlich tätigen Frauen in das ausgewählte Thema und die Möglichkeiten seiner Umsetzung eingeführt.

2. Halbjahr 2017

3. Schritt: Konkrete Realisierung des Themas durch ehrenamtlich tätige Frauen in den einzelnen Sprengeln, Kirchenkreisen oder Kirchengemeinden. Dazu soll es pro Sprengel ein Vernetzungstreffen für die ehrenamtlichen Frauen geben, bei dem Gemeinschaft und Austausch im Vordergrund stehen.

Dieses  Modell in drei Schritten  wird 2017 erprobt. 2018 erfolgt dessen Evaluierung und Überprüfung seiner Zukunftsfähigkeit durch alle zuständigen Gremien der Frauenarbeit.

 

Die nächste Landesfrauenkonferenz findet am Dienstag, 9. Mai 2017, 16 – 20 Uhr im Haus der Kirche in Kassel statt.

 

Monika Ilona Pfeifer

Vorsitzende der Landesfrauenkonferenz

 

ORGANSPENDE.
Entscheide ich. Der andere Ausweis.
 
….mit diesem Ausweis hat die EFiD, Evangelische Frauen in Deutschland e. V. eine
Kampagne ins Leben gerufen, die zum Nachdenken anregt.
Als Kampagnenpatin der Landesfrauenkonferenz wurde ich gebeten, mich mit diesem
Thema auseinanderzusetzen. Und darüber bin ich froh, denn Organspende ist ein überaus
wichtiges und von der Gesellschaft positiv angesehenes Thema.
Dennoch soll mit dieser Kampagne das Bewusstsein für eine Organspende-Entscheidung geschärft werden. Die EFiD fragt nach und betrachtet diese Thematik aus verschiedenen
Blickwinkeln. Die Sichtweisen der Organspender, deren Angehörigen, der Ärzte- und Krankenpflegeteams und auch der Spendenempfänger.
 
Wie werden Explantationen durchgeführt? Mit oder ohne Vollnarkosen? Oder nur Teilnarkosen?
Welches Mitspracherecht haben die Angehörigen? Wann ist ein Mensch tot?
Was verändert sich am Sterbevorgang? Wie menschenwürdig ist ein solcher Eingriff?
 
Wissenschaftlich ist die Gleichsetzung des Hirntodes mit dem Tod umstritten!
 
Der andere ORGANSPENDEAUSWEIS gibt die Möglichkeit, die Art und Weise einer Organentnahme zu bestimmen, um sicher gehen zu können, dass eine solche OP mit
Würde und vor Allem ohne schmerzhaftem Bewusstsein durchgeführt werden kann.
 
Mit diesen Denkanstößen bin ich bereits privat und beruflich immer wieder unterwegs
und die meisten Personen sind sehr überrascht und auch dankbar für diese Informationen.
 
Beate Hruschka

Download:

Hier können Sie folgende Dateien herunterladen:

Ordnung der Landesfrauenkonferenz

Flyer Landesfrauenkonferenz 2015-2019