Landesfrauenkonferenz: 2015-2019

Die Landesfrauenkonferenz

... ist ein ehrenamtliches Gremium mit Mitgliedern aus den Kirchenkreisen der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und aus Arbeitskreisen, Verbänden und Vereinen unserer Landeskirche. Zusammen mit den Regionalbeauftragten für Frauenarbeit und den mit Frauenarbeit beauftragten Pfarrerinnen gestalten die Ehrenamtlichen Frauenarbeit und bieten Veranstaltungen in den Kirchenkreisen an.

Der Vorstand der Landesfrauenkonferenz wurde am 03. November 2015 neu gewählt:

  • 1. Vorsitzende: Monika I. Pfeifer
  • 2. Vorsitzende: Erika Senzel
  • Schriftführerin: Irmtraud Hansmann-Ganß
  • Beisitzerinnen: Symone Kaiser, Helga Schulz, Helga Thomas
  • Mitarbeiterin der Frauenarbeit mit beratender Stimme: Andrea Wöllenstein (Pfarrerin)

Öffentlichkeitsbeauftragte der Landesfrauenkonferenz: Ulrike Kany

2018-08-13 12354

Landesfrauenkonferenz
2015-2019

Andrea Wöllenstein, Symone Kaiser, Erika Senzel, Monika I. Pfeifer, Helga Schulz, Irmtraud Hansmann-Ganß, Helga Thomas

Die Landesfrauenkonferenz

... ist ein ehrenamtliches Gremium mit Mitgliedern aus den Kirchenkreisen der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und aus Arbeitskreisen, Verbänden und Vereinen unserer Landeskirche. Zusammen mit den Regionalbeauftragten für Frauenarbeit und den mit Frauenarbeit beauftragten Pfarrerinnen gestalten die Ehrenamtlichen Frauenarbeit und bieten Veranstaltungen in den Kirchenkreisen an.

Der Vorstand der Landesfrauenkonferenz wurde am 03. November 2015 neu gewählt:

  • 1. Vorsitzende: Monika I. Pfeifer
  • 2. Vorsitzende: Erika Senzel
  • Schriftführerin: Irmtraud Hansmann-Ganß
  • Beisitzerinnen: Symone Kaiser, Helga Schulz, Helga Thomas
  • Mitarbeiterin der Frauenarbeit mit beratender Stimme: Andrea Wöllenstein (Pfarrerin)

Öffentlichkeitsbeauftragte der Landesfrauenkonferenz: Ulrike Kany



Frühjahrstagung 2018 der Landesfrauenkonferenz

Passend zur Jahreszeit waren die Delegierten der Landesfrauenkonferenz eingeladen, die Frühjahrstagung mit einer Andacht im Garten am „Haus der Kirche“ zu beginnen. Mit allen Sinnen konnten die Frauen den bekannten Refrain aufnehmen „Es grünt so grün“: die Füße spürten das weiche Gras, die Augen erfreuten sich am Grün der Bäume, ein Gaumenschmaus waren die mit Kräuterbutter belegten Bauernbrote. Und dass Wildkräuter durchaus schmackhaft und nahrhaft sind, das klang aus den Worten Hildegards von Bingen. Behutsam hat Andrea Wöllenstein mit dieser Andacht den Blick auf  Gottes gute Schöpfung gelenkt.

Einen ganz anderen Schwerpunkt bildeten die Themen,  die von der Landesfrauenkonferenz(LFK) auf ihrer Frühjahrstagung bearbeitet wurden. Die Frage nach der Zukunft der Frauenarbeit und die Information über  eine neue „ Konzeption der Frauenarbeit“ haben die Delegierten motiviert, Wünsche und Anregungen zu formulieren. Im Zuge von Einsparungen bei den Stellen für die Hauptamtlichen – perspektivisch nur eine Stelle für eine Hauptamtliche – bitten die Delegierten der LFK die Kirchenleitung, dass zukünftig diese Stelle mit zwei Personen besetzt wird: und zwar je zu 50 Prozent mit einer Theologin und 50 Prozent mit einer Pädagogin. Nur so kann in unserer Landeskirche, wenn auch im eingeschränkten Umfang, eine qualifizierte, den Bedürfnissen der Frauen entsprechende kirchliche Frauenarbeit vorgehalten werden.

Wünsche und Anregungen  haben die Delegierten zusammen getragen: Ausschüsse für Frauenarbeit durch die  Kreissynoden implementieren; kirchenkreisübergreifende Zusammenarbeit im Blick haben; projektbezogene Mitarbeiterinnen gewinnen. Die Delegierten nehmen als „Hausaufgabe“ eine Ergänzung weiterer Punkte  aus der Tagung mit.

Wie vielfältig Frauenarbeit sein kann, das wurde durch Berichte aus den unterschiedlichsten Bereichen kirchlicher Frauenarbeit sichtbar.

Pfarrerin Ute Dilger –verantwortlich für die Weltgebetstagsarbeit– nahm die Delegierten noch einmal mit nach Surinam, aus dem 2018 die Weltgebetstagsliturgie kam. Von gut besuchten Gottesdiensten im Bereich unserer Landeskirche konnte Ute Dilger berichten. Einen Ausblick in das kommende Jahr gab sie auch schon mal: Slowenien ist das Weltgebetstagsland 2019.

Mit  viel Begeisterung rief  Ute Dilger die Delegierten dazu auf, in einem Social Media Workshop mit dem WGT in digitale Welten einzutauchen und den Himmel zu erstürmen: „OCCUPYHEAVEN“

Eine Brücke zu Slowenien, das uns 2019 im WGT begegnet, konnten Ulrike Kany und Inge Rühl von der Frauenarbeit im Gustav-Adolf-Werk schlagen. In einer PowerPoint Präsentation wurde ein Blick in das kleine Land im Südosten Europas geworfen. Ein Projekt wurde  vorgestellt, wie Pflegebetten helfen, die Situation pflegebedürftiger Menschen durch diakonische Einrichtungen der Ev. Lutherischen Kirche in Slowenien zu verbessern.

Die Planung des Landesfrauentages stellte Debora Gillessen vor. Als Termin steht der 31. August 2019 fest. Für den Tagungsort Kassel werden noch Räumlichkeiten mit einer Größe für ca. 300 Frauen gesucht.

Die LFK nimmt ganz bewusst an der gesellschaftlichen Debatte um den §§219a teil. Stellungnahmen kirchlicher Repräsentanten und Frauenverbände kommen zu unterschiedlichen Einschätzungen. Die LFK möchte sich an der Diskussion beteiligen und bei der Herbsttagung einen thematischen Schwerpunkt anbieten. Als Referentin soll Pröpstin Katrin Wienold-Hocke eingeladen werden.

Auf verschiedene Termine weist Vorsitzende Monika Ilona Pfeifer zum Abschluss einer sehr interessanten Tagung hin:

Die Wahl der Delegierten zur Landesfrauenkonferenz findet im kommenden Frühjahr statt. Ein Zeitplan für die Wahl zur LFK 2019-2023 ist bereits erstellt.

Einladung zu folgenden Veranstaltungen:

vom 23. 6. -1.7.18 „Eine Woche in der Kommunität Taize`“

am 1. 9.18 „Öffentlichkeitsarbeit leicht gemacht“

vom 21. -23.9. „Resilienz – die inneren Kraftquellen entdecken und stärken“

am 8. 11. 18 Herbsttagung der Landesfrauenkonferenz

Mit einem Sommerpsalm verabschiedet Monika Ilona Pfeifer die Delegierten der LFK.

 

Ulrike Kany, Öffentlichkeitsbeauftragte der Landesfrauenkonferenz

 

Landesfrauenkonferenz: Landesfrauenkonferenz Frühjahr 2017

Für die Frühjahrssitzung am 09. Mai 2017 im Haus der Kirche in Kassel hatte der Vorstand der Landesfrauenkonferenz (LFK) das Thema „Front gegen Gender – Schlaglichter auf gegenwärtige Akteure/Innen und ihre Strategien“ ausgewählt. Den meisten  Frauen dürfte dieses Thema Überraschungen geboten haben.  Wie wichtig die Auseinander-setzung mit dem Begriff ‚ Gender‘ ist, wurde im Verlauf der Sitzung immer deutlicher. Gleich  einem  Gespenst geistert  dieser Begriff  durch die  Medien und die Gesellschaft. Schritt für Schritt hat Referentin Ruth Heß von der EFiD (Evangelische Frauen in Deutschland e.V.)  die Delegierten mit auf den Weg genommen, um Licht ins Dunkel zu bringen.

Was bedeutet eigentlich  ‚Gender‘.  Es handelt sich um ein englisches Wort für Geschlechtlichkeit und wird seit gut 25 Jahren auch im Deutschen als Fachbegriff gebraucht. „Wo der Begriff seriös verwendet wird, geht es immer irgendwie darum, unser Geschlecht und was damit zusammenhängt so genau wie möglich zu verstehen“,  so Ruth Heß. Während der letzten 25 Jahre haben  sich leider Entwicklungen breit gemacht, die diesen Fachbegriff in unguter  Weise instrumentalisieren. Seit einiger Zeit verbinden sich neokonservative und rechte Kräfte in ganz Europa lautstark gegen eine offene Geschlechterpolitik. Was steckt hinter diesen Strömungen? Ein stereotypes Bild von Familie, von  Frau- und Mann-sein oder anderen Lebensentwürfen soll festgeschrieben werden. Ruth Heß analysiert diese „Front gegen Gender“ und erklärt, dass diese Front verschiedene Standbeine hat. Dazu gehören u.a. Fremdenfeindlichkeit, Frauenfeindlichkeit oder eine rechtslastige politische Gesinnung. Leider greifen diese Strömungen auch in kirchlichen Kreisen um sich, sowohl in der evangelischen als auch der römisch-katholischen Kirche. Es bildet sich religiöser Widerstand, indem Gender als Gefahr gesehen wird. Gender wird lächerlich gemacht oder als Quatsch abgetan. „Das Spektrum der Spielarten von Anti-Gender macht es möglich, ein extrem breites Publikum anzusprechen“, so Ruth Heß. Sie ermutigt  die Frauen, genau hinzuhören, wenn sprachliche Verfehlungen oder Verunglimpfungen im Raum stehen, denn mit Sprache beginnt alles. Für die Zuhörerinnen ist es hilfreich, so detailliert und fundiert Informationen zu bekommen. Wie wir mit diesem Problem umgehen und wie wir das Gehörte in den Gemeinden umsetzen können, das sind Fragen, die für die Delegierten relevant sind. Einig sind sich alle darüber, dass mit der Frühjahrstagung  diese Problematik nicht abschließend behandelt ist. Sie wird weiter ein Thema der LFK bleiben.

Einen Bogen zum Referat schlägt Silvia Scheffer (Rat der Landeskirche) mit ihrem Bericht von der Frauenkonsultation in Südafrika im Oktober 2016. Mit diesen Fragen hat sich die Frauenkonsultation  beschäftigt: Wie sieht Gewalt gegen Frauen aus? Welche Rolle spielen dabei die Kirchen? Welchen Schutz haben Frauen? Die Schilderungen Silvia Scheffers machen sehr deutlich, dass die Eindrücke aus Südafrika und dortige Begegnungen mit Frauen, die Opfer von Gewalttaten wurden, kein Problem ist, das sich allein auf Südafrika bezieht. Auch in den anderen Partnerschaftskirchen - in  Estland, Indien, Kirgistan oder unserer Landeskirche Kurhessen-Waldeck - gibt es Problemanzeichen.  Aber es glücklicherweise gibt es auch Hoffnungszeichen: Projekte, die Frauen helfen, sich aus dem Kreislauf von Gewalt zu befreien. Ergänzend dazu wurde aus dem Kreis der Delegierten auf ein Projekt in Kirgistan hingewiesen: die Einrichtung „Unsere Stimme“ für minderjährige junge Frauen und Mädchen nach ihrer Entlassung aus dem Kinderheim. Die Frauenarbeit im GAW und die kurhessische Landeskirche fördern dieses Projekt großzügig.

Eingerahmt von geistlichen Impulsen mit einer Andacht zu Beginn – gestaltet von  Pfarrerin Andrea Wöllenstein und Vorstandsfrauen - bis hin zum Abschlusssegen der Vorsitzenden Monika Ilona Pfeifer war es für die Delegierten eine interessante und konstruktive Frühjahrstagung.

Ulrike Kany, Öffentlichkeitsbeauftragte der Landesfrauenkonferenz

Weitere Infos und Materialien: www.gender-ismus.evangelisches-zentrum.de

2017-09-14 22836

BERICHT
Landesfrauenkonferenz Frühjahr 2017

Für die Frühjahrssitzung am 09. Mai 2017 im Haus der Kirche in Kassel hatte der Vorstand der Landesfrauenkonferenz (LFK) das Thema „Front gegen Gender – Schlaglichter auf gegenwärtige Akteure/Innen und ihre Strategien“ ausgewählt. Den meisten  Frauen dürfte dieses Thema Überraschungen geboten haben.  Wie wichtig die Auseinander-setzung mit dem Begriff ‚ Gender‘ ist, wurde im Verlauf der Sitzung immer deutlicher. Gleich  einem  Gespenst geistert  dieser Begriff  durch die  Medien und die Gesellschaft. Schritt für Schritt hat Referentin Ruth Heß von der EFiD (Evangelische Frauen in Deutschland e.V.)  die Delegierten mit auf den Weg genommen, um Licht ins Dunkel zu bringen.

Was bedeutet eigentlich  ‚Gender‘.  Es handelt sich um ein englisches Wort für Geschlechtlichkeit und wird seit gut 25 Jahren auch im Deutschen als Fachbegriff gebraucht. „Wo der Begriff seriös verwendet wird, geht es immer irgendwie darum, unser Geschlecht und was damit zusammenhängt so genau wie möglich zu verstehen“,  so Ruth Heß. Während der letzten 25 Jahre haben  sich leider Entwicklungen breit gemacht, die diesen Fachbegriff in unguter  Weise instrumentalisieren. Seit einiger Zeit verbinden sich neokonservative und rechte Kräfte in ganz Europa lautstark gegen eine offene Geschlechterpolitik. Was steckt hinter diesen Strömungen? Ein stereotypes Bild von Familie, von  Frau- und Mann-sein oder anderen Lebensentwürfen soll festgeschrieben werden. Ruth Heß analysiert diese „Front gegen Gender“ und erklärt, dass diese Front verschiedene Standbeine hat. Dazu gehören u.a. Fremdenfeindlichkeit, Frauenfeindlichkeit oder eine rechtslastige politische Gesinnung. Leider greifen diese Strömungen auch in kirchlichen Kreisen um sich, sowohl in der evangelischen als auch der römisch-katholischen Kirche. Es bildet sich religiöser Widerstand, indem Gender als Gefahr gesehen wird. Gender wird lächerlich gemacht oder als Quatsch abgetan. „Das Spektrum der Spielarten von Anti-Gender macht es möglich, ein extrem breites Publikum anzusprechen“, so Ruth Heß. Sie ermutigt  die Frauen, genau hinzuhören, wenn sprachliche Verfehlungen oder Verunglimpfungen im Raum stehen, denn mit Sprache beginnt alles. Für die Zuhörerinnen ist es hilfreich, so detailliert und fundiert Informationen zu bekommen. Wie wir mit diesem Problem umgehen und wie wir das Gehörte in den Gemeinden umsetzen können, das sind Fragen, die für die Delegierten relevant sind. Einig sind sich alle darüber, dass mit der Frühjahrstagung  diese Problematik nicht abschließend behandelt ist. Sie wird weiter ein Thema der LFK bleiben.

Einen Bogen zum Referat schlägt Silvia Scheffer (Rat der Landeskirche) mit ihrem Bericht von der Frauenkonsultation in Südafrika im Oktober 2016. Mit diesen Fragen hat sich die Frauenkonsultation  beschäftigt: Wie sieht Gewalt gegen Frauen aus? Welche Rolle spielen dabei die Kirchen? Welchen Schutz haben Frauen? Die Schilderungen Silvia Scheffers machen sehr deutlich, dass die Eindrücke aus Südafrika und dortige Begegnungen mit Frauen, die Opfer von Gewalttaten wurden, kein Problem ist, das sich allein auf Südafrika bezieht. Auch in den anderen Partnerschaftskirchen - in  Estland, Indien, Kirgistan oder unserer Landeskirche Kurhessen-Waldeck - gibt es Problemanzeichen.  Aber es glücklicherweise gibt es auch Hoffnungszeichen: Projekte, die Frauen helfen, sich aus dem Kreislauf von Gewalt zu befreien. Ergänzend dazu wurde aus dem Kreis der Delegierten auf ein Projekt in Kirgistan hingewiesen: die Einrichtung „Unsere Stimme“ für minderjährige junge Frauen und Mädchen nach ihrer Entlassung aus dem Kinderheim. Die Frauenarbeit im GAW und die kurhessische Landeskirche fördern dieses Projekt großzügig.

Eingerahmt von geistlichen Impulsen mit einer Andacht zu Beginn – gestaltet von  Pfarrerin Andrea Wöllenstein und Vorstandsfrauen - bis hin zum Abschlusssegen der Vorsitzenden Monika Ilona Pfeifer war es für die Delegierten eine interessante und konstruktive Frühjahrstagung.

Ulrike Kany, Öffentlichkeitsbeauftragte der Landesfrauenkonferenz

Weitere Infos und Materialien: www.gender-ismus.evangelisches-zentrum.de



Landesfrauenkonferenz:
ORGANSPENDE.
Entscheide ich. Der andere Ausweis.
 
….mit diesem Ausweis hat die EFiD, Evangelische Frauen in Deutschland e. V. eine
Kampagne ins Leben gerufen, die zum Nachdenken anregt.
Als Kampagnenpatin der Landesfrauenkonferenz wurde ich gebeten, mich mit diesem
Thema auseinanderzusetzen. Und darüber bin ich froh, denn Organspende ist ein überaus
wichtiges und von der Gesellschaft positiv angesehenes Thema.
Dennoch soll mit dieser Kampagne das Bewusstsein für eine Organspende-Entscheidung geschärft werden. Die EFiD fragt nach und betrachtet diese Thematik aus verschiedenen
Blickwinkeln. Die Sichtweisen der Organspender, deren Angehörigen, der Ärzte- und Krankenpflegeteams und auch der Spendenempfänger.
 
Wie werden Explantationen durchgeführt? Mit oder ohne Vollnarkosen? Oder nur Teilnarkosen?
Welches Mitspracherecht haben die Angehörigen? Wann ist ein Mensch tot?
Was verändert sich am Sterbevorgang? Wie menschenwürdig ist ein solcher Eingriff?
 
Wissenschaftlich ist die Gleichsetzung des Hirntodes mit dem Tod umstritten!
 
Der andere ORGANSPENDEAUSWEIS gibt die Möglichkeit, die Art und Weise einer Organentnahme zu bestimmen, um sicher gehen zu können, dass eine solche OP mit
Würde und vor Allem ohne schmerzhaftem Bewusstsein durchgeführt werden kann.
 
Mit diesen Denkanstößen bin ich bereits privat und beruflich immer wieder unterwegs
und die meisten Personen sind sehr überrascht und auch dankbar für diese Informationen.
 
Beate Hruschka
2017-05-24 22166


Vorderseite des Organspendeausweis
ORGANSPENDE.
Entscheide ich. Der andere Ausweis.
 
….mit diesem Ausweis hat die EFiD, Evangelische Frauen in Deutschland e. V. eine
Kampagne ins Leben gerufen, die zum Nachdenken anregt.
Als Kampagnenpatin der Landesfrauenkonferenz wurde ich gebeten, mich mit diesem
Thema auseinanderzusetzen. Und darüber bin ich froh, denn Organspende ist ein überaus
wichtiges und von der Gesellschaft positiv angesehenes Thema.
Dennoch soll mit dieser Kampagne das Bewusstsein für eine Organspende-Entscheidung geschärft werden. Die EFiD fragt nach und betrachtet diese Thematik aus verschiedenen
Blickwinkeln. Die Sichtweisen der Organspender, deren Angehörigen, der Ärzte- und Krankenpflegeteams und auch der Spendenempfänger.
 
Wie werden Explantationen durchgeführt? Mit oder ohne Vollnarkosen? Oder nur Teilnarkosen?
Welches Mitspracherecht haben die Angehörigen? Wann ist ein Mensch tot?
Was verändert sich am Sterbevorgang? Wie menschenwürdig ist ein solcher Eingriff?
 
Wissenschaftlich ist die Gleichsetzung des Hirntodes mit dem Tod umstritten!
 
Der andere ORGANSPENDEAUSWEIS gibt die Möglichkeit, die Art und Weise einer Organentnahme zu bestimmen, um sicher gehen zu können, dass eine solche OP mit
Würde und vor Allem ohne schmerzhaftem Bewusstsein durchgeführt werden kann.
 
Mit diesen Denkanstößen bin ich bereits privat und beruflich immer wieder unterwegs
und die meisten Personen sind sehr überrascht und auch dankbar für diese Informationen.
 
Beate Hruschka

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