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Nächster Durchgang startet am 26. Januar 2018
aktive Väter - Ausbildung für Vater-Kind-Angebote in Kindertagesstätten, Vereinen, Familienbildung und Kirchengemeinden

Foto: Fotolia_photophonie.j
Ehren- bzw. nebenamtliche Männer planen und leiten mit Vätern Vater-Kind-Aktivitäten, z. B. eine Übernachtungs-aktion in der Kita oder ein Erlebnis-wochenende im Verein oder Zelten in der Natur während des Konfirmandenunter-richts oder eine Kanutour oder, oder, oder …
Dazu werden Sie vom Januar bis September 2018 an zwei Wochenenden, drei Samstagen und mit der Teilnahme an einer Vater-Kind-Aktion ausgebildet. Gesucht werden aktive Männer mit und ohne pädagogische(r) Qualifikation, die das Handwerkszeug lernen wollen, mit Vätern Vater-Kind-Aktionen durchzuführen.
 
2017-08-02

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Flyer mit allen Infos

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Konfliktberatung und Mediation 2016-2018 hat begonnen

Konfliktberatung und Mediation
Was ist Mediation?
Mediation ist ein strukturiertes, zeitlich begrenztes Verfahren zur Konfliktlösung. Die Konfliktparteien werden darin unterstützt, eine eigene, ihrem Konflikt angemessene, einvernehmliche und gewaltfreie Lösung zu finden.

Wer kann teilnehmen?
Die Fortbildung richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Interessierte. Berufserfahrung wird erwartet, eine pädagogische Ausbildung jedoch nicht vorausgesetzt.

Was erwartet Sie?
Im Verlauf der Fortbildung wird/werden die Entstehung und der Verlauf von Konflikten analysiert, konstruktive Verhaltensweisen in Konflikten aufgezeigt und eingeübt, ­die methodischen Grundlagen des Mediationsmodells vermittelt und praktisch umgesetzt, Praxisfelder von Mediation vorgestellt, sowie Konfliktbeispiele aus jüdisch-christlicher Tradition unter dem Aspekt „Gerechtigkeit“ untersucht. Außerdem werden Sie in die „Gewaltfreie Kommunikation“ nach  Marshall M. Rosenberg eingeführt.

Was erwarten wir von Ihnen?
Wir  erwarten von Ihnen die Bereitschaft sich mit der eigenen Wahrnehmung von und dem Umgang mit Konflikten auseinander zu setzen, Ihre Kompetenzen aktiv in die Lerngruppe einzubringen und mit unserer Unterstützung ein eigenes Projekt zum Themenfeld der Fortbildung zu entwickeln.

Häufig ist körperliche oder seelische Gewalt die Folge eskalierender Konflikte, die vom Ursprung her alltäglich und verständlich sind:
-   In einer Kirchengemeinde verkehren die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen nur noch schriftlich mit dem Pfarrer /der Pfarrerin...
-   Kinder einer Schulklasse / Jugendliche in einem Freizeittreff geraten immer wieder so aneinander, dass jede Planung schwierig wird
-   Ein Elternpaar trennt sich wegen Schwie-rigkeiten in der Paarbeziehung und streitet um den zukünftigen Wohnort der Kinder...
-   Ein/e ArbeitnehmerIn ist häufig krank und wird von KollegInnen nicht mehr an der Arbeitsplanung beteiligt...

Für den konstruktiven Umgang mit Konflikten fehlt jedoch vielen Menschen das entsprechende Handwerkszeug.

Wir bieten Ihnen eine Fortbildung in Konfliktberatung und Mediation an.
 
Ziel der Fortbildung ist die Wahrnehmung, Veränderung und Stärkung der eigenen Konfliktfähigkeit und die Anwendung der erworbenen Kenntnisse im beruflichen und privaten Umfeld.

Veranstalter:
Referat Erwachsenenbildung im Landeskirchenamt Kassel in Kooperation mit dem PTI Kassel, Leitung und Ansprechpartnerin: Brigitta Leifert, Telefon: 05657 913403, E-Mail: brigitta.leifert@ekkw.de.

 

 

 

 

2016-11-07
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Langzeitfortbildung
Kirchen öffnen – ihre Geschichten entdecken

Einsegnung von 18 Kirchenführer_Innen

Pressemitteilung zum Abschluss der 1. Kirchenführer_innen –Ausbildung in der EKKW, 20.09.2015

18 Kirchenführerinnen und Kirchenführer eingesegnet

Kassel

Mit einem Gottesdienst in der Schlosskapelle in Kassel-Wilhelmshöhe wurden 18 Absolvent_innen der KirchenführerInnen-Ausbildung in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck von Prälatin Marita Natt eingesegnet.

Vor der Übergabe der Zertifikate richtete Prälatin Natt sich in ihrer Predigt insbesondere an die ehrenamtlich engagierten Kirchenführer_innen und hob hervor, „dass Sie jetzt mit dazu beitragen, Groß und Klein die Schätze unserer Kirchen auf dem Land und in der Stadt näher zu bringen: der Kerngemeinde und der Randgemeinde, Suchenden, Fragenden, Menschen auf dem Weg. Alle sind eingeladen“ „Sie sind hier richtig: mit ihrem Anliegen auf die Botschaft unserer Kirchen aufmerksam zu machen“ schloss Prälatin Natt mit Hinweis auf die Kampagne der EKD.

Die vom Bundesverband Kirchenpädagogik zertifizierte Ausbildung zum Kirchenführer/zur Kirchenführerin wurde zum ersten Mal in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck durchgeführt, als Kooperation des Referats Erwachsenenbildung mit der Arbeitsgemeinschaft Erwachsenenbildung (AGEB) und des Religionspädagogischen Institut (RPI) der EKKW. Geleitet und durchgeführt haben die Fortbildung Regina Ibanek (Referat Erwachsenenbildung), Doris Wimmer-Hempfling (RPI) und Privatdozent Dr. Freimut Schirrmacher (AGEB).

Ziel der Ausbildung „Kirchen öffnen – ihre Geschichten entdecken“ ist es neue Zugänge zu Kirchen zu entdecken, neue Zielgruppen anzusprechen und durch kirchenpädagogisches Arbeiten zu ermöglichen, dass Teilnehmenden an eigenen Erfahrungen anknüpfen, eigene Einschätzungen formulieren und sich neu mit Kirche und Glauben auseinandersetzen.

Die Teilnehmenden kommen aus 18 verschiedenen Kirchengemeinden und sind zwischen 22 und 72 Jahre alt. Neben Studium, Berufstätigkeit oder Ruhestand haben sie sich von Januar 2014 bis September 2015 an sieben Wochenendseminaren und Studientagen mit Grundlagen der Kirchenpädagogik, Baustilen und Themen wie Kloster(er)leben, Kirche und Kunst, Beton-Kirchen, Kirche im multireligiösen Umfeld, Kirchen und Theologie im Wandel der Zeit beschäftigt.

In ihren Abschlussarbeiten haben sie kirchenpädagogische Konzepte für ihre Kirche entwickelt und dokumentiert und eine eigene Kirchenführung durchgeführt und ausgewertet.

Sie haben gegenseitig an den 18 „Prüfungs-Kirchenführungen“ teilgenommen und sich darüber ausgetauscht. So hatten sie Gelegenheit, ganz unterschiedliche Kirchen innerhalb der Landeskirche kennen zu lernen und nicht nur touristisch interessante, sondern gerade auch für unbekanntere, „sperrigere “ Kirchen Zugänge zu eröffnen.

Nach dem festlichen Gottesdienst feierten die Absolventinnen ihr Zertifikat in der KiFAS (Kirchlichen Fort- und Ausbildungsstätte) in Kassel mit ihren Angehörigen und VertreterInnen aus ihren Kirchengemeinden und der Kirchenleitung. Dr. Gudrun Neebe (RPI) äußerte sich in ihrem Grußwort erfreut über die gelungene Zusammenarbeit und das Engagement, der so unterschiedlichen Teilnehmenden. Martina S. Gnadt (Leiterin des Referats Erwachsenenbildung) lud die Teilnehmenden in das Netzwerk Kirchenpädagogik der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck ein, ein Forum, in dem sich Engagierte und Interessierte vernetzen und ihre Anliegen und Fortbildungsinteressen voranbringen können.

Die große Nachfrage nach der Fortbildung spricht dafür, dass „Kirchen öffnen – ihre Geschichten entdecken“ sich zu einem „Erfolgsmodell“ entwickelt. Ein zweiter Durchgang ist ab Januar 2017 geplant (http://www.ekkw.de/service/erwachsenenbildung/index.html).

2015-10-07

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