August bis Dezember
Programm des Referates Erwachsenenbildung 2014

Programm der Erwachsenenbildung 2/2014
»Vermehrt Schönes!«
Liebe Leserin, lieber Leser,
ja, dachte ich beim Lesen des Aufklebers an einem Laternenpfahl, »Vermehrt Schönes!« – das möchte ich auch in meinem Leben haben. Was könnte das sein? Mehr Ruhe, zu mir kommen, mehr Muße, damit Neues entstehen kann, Blumen ... Und während ich mir ausmalte, was für mich persönlich schön und bejahenswert wäre, drängte sich das Ausrufezeichen in den Vordergrund: Macht was, vermehrt Schönes! Da wo ihr lebt, in Eurer Familie, Nachbarschaft, Kirchengemeinde. Was könnte das sein?!
Beides möchten wir durch unsere Angebote stark machen: Was Ihnen ganz persönlich bejahenswert erscheint, und, was man nur gemeinsam herausfinden kann, wie es sich gut und besser leben lässt. So laden wir Sie mit unseren Veranstaltungen ein, mit uns und anderen zusammen zu erkunden, was einem guten Leben, Ihrem guten Leben und Zusammenleben, dienlich ist: körperlich, geistig und seelisch. Nutzen Sie die Muße unserer Veranstaltungen und ommen Sie dabei auf neue Gedanken, entdecken Zusammenhänge, die für Sie Sinn machen, freuen Sie sich an Unvorhergesehenem!

Leiterin des Referates Erwachsenenbildung
Martina S. Gnadt
 

Landeskirchenamt:

Dieser Service wird verantwortet vom Dezernat Bildung im Landeskirchenamt in Kassel:

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Männerarbeit

Die Angebote der Männerarbeit im Referat Erwachsenenbildung:

Webseite Männerarbeit

Programm

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August - Dezember 2014

Mal ganz anders hingeschaut

Buntes Markttreiben mit über 170 Besuchern im Haus der Kirche
Kostproben am 14. Februar 2014: Liebe_n ...

Foto: Dilger
Wann waren Sie das letzte Mal verliebt – in einen Menschen, in eine Idee, in ein Lied? Und wie schmeckt eigentlich die Liebe? Bitter-süß? Gefährlich? Nach mehr? Über 170 Besucher kamen zu einem Abend, an dem sich alles um’s Lieben bewegte mit Musik und Tanz, einem Vortrag von Dr. Quarch aus Fulda, Gesprächen, Ausstellung, Marktplatz, Kurzworkshops und »Garküchen der Liebe«.                                                                                                                              

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Das Programm des Abends

Fachkonferenz am 27. Juni 2013 in Kassel
LiebesLeben6 – Vielfalt sexueller Identitäten und Beziehungen als Herausforderung für Theologie und Kirche

Foto: EKD
Kassel (epd). Intersexuelle Menschen wollen mehr Anerkennung von Kirche und Gesellschaft. Dies sagte am Donnerstag Lucie Veith, Vorsitzende des Vereins Intersexuelle Menschen, bei einer Fachkonferenz der Frauen- und Männerarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Kassel. Menschen, die genetisch nicht eindeutig dem männlichen oder weiblichen Geschlecht zugeordnet werden können, seien ständig auf der Suche nach Gruppen, denen sie sich zugehörig fühlen könnten. Sie hätten den Eindruck, nirgends vorzukommen. Auch die Kirchen hätten intersexuelle Menschen aus ihrem Gedächtnis verloren, sagte sie.

Veith hob bei der Konferenz mit dem Titel "Liebeslebenhochsechs" hervor, dass es wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge mehr als 4.000 Varianten der geschlechtlichen Differenzierung gebe. Viele Intersexuelle führten sogar traditionelle Ehen. "Wir bedrohen nicht den Fortbestand der Menschheit, wir gehören auch in diese Kirche", sagte Veith. Die Schätzungen über die Zahl der Intersexuellen in Deutschland gehen weit auseinander: Während die Bundesregierung 8.000 bis 10.000 Personen angibt, geht der Verein Intersexueller Menschen von 80.000 bis 120.000 Personen aus.

Astrid Eichler, Bundesreferentin des Vereins "Es muss was Anderes geben" wies auf die nicht immer einfache Lage der schätzungsweise 16 Millionen Singles in Deutschland hin. Diese lebten in der Polarität zwischen Unabhängigkeit und Einsamkeit. Der biblische Satz "Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei", gelte für Singles in besonderer Weise. Die Kirchengeschichte biete aber viele Beispiele dafür, wie Menschen ihr Leben sinnvoll teilen und in Beziehung treten könnten. Als Beispiele nannte sie Klöster, Kommunitäten und Ordensgemeinschaften. "Die tiefe Sehnsucht nach Heimat aber kann kein Mensch erfüllen, sie weist hin auf Gott", sagte sie.

Zuvor hatte der Erziehungswissenschaftler Uwe Sielert, Mitglied der Ad-hoc-Kommission Sexualethik des Rats der EKD, die rund 100 Tagungsteilnehmer über die Entwicklung der Beziehungsformen in Deutschland informiert. Es gebe einen Trend zu mehreren Partnerschaften. Insgesamt seien die Ansprüche an die Qualität von Beziehungen gewachsen. "Das Ideal der romantischen Liebe bleibt aber als Sehnsucht erhalten", sagte Sielert. (27.6.13)

Linktipp:

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:

Beitrag des NDR zur Fachkon-ferenz mit kurzen Interviews


Qualitätsmanagement
Zertifizierung QVB Stufe A durch proCum Cert GmbH

pCC-zertifiziert nach QVB Stufe A
Siegel-Register-Nr.: 002547 QVB
Dem Referat Erwachsenenbildung wurde am 18.7.2011 von der proCum Cert GmbH Zertifizierungsgesellschaft das Qualitäts-Siegel nach QVB Stufe A (Qualitätsentwicklung im Verbund von Bildungseinrichtungen) verliehen. Im Juli 2014 fand die Rezertifizierung statt, sodass das Qualitäts-Siegel nun für weitere 3 Jahre bis Juli 2017 gültig ist. Durch ein Audit wurde erneut der Nachweis erbracht, dass die Grundprinzipien von Qualitätsmanagement und Qualitätsentwicklung nach dem QVB-Rahmenmodell erfüllt werden.