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Januar bis September 2017
Programm des Referates Erwachsenenbildung 01/2017

Programm der Erwachsenenbildung 1/2017

»Vielleicht ist Dein großes Jubiläum ja ein guter Moment, eine kleine ›Gegenreformation‹ zu starten: zu mehr Miteinander und Füreinander, mehr Sinnlichkeit und Körperlichkeit in der Kirche und mehr Ekstase und unbändiger Freude am Leben ...« (aus einem Brief von Eckart von Hirschhausen an Martin Luther)

Liebe Leserin, lieber Leser,

2017 – ein Jahr im Zeichen von Aufbruch und Erneuerung. Ich bin gespannt, was uns das »Lutherjahr« tatsächlich an neuen Impulsen geben wird. Bislang habe ich dabei noch nicht an »Sinnlichkeit« und »Ekstase« gedacht. Aber das ist ja die Absicht der oben genannten Zeilen: Martin Luther braucht an diese vitalen, unmittelbaren Lebensäußerungen wohl weniger erinnert werden als wir heute. Ich finde es eine wichtige Frage, wie nahe wir mit dem, was wir in der Kirche tun, dem wirklichen Leben kommen. Wir möchten Sie mit unseren Angeboten in der Erwachsenenbildung ansprechen und inspirieren.

Herzlichen Gruß und einen guten Jahresbeginn!

Martina S. Gnadt, Leiterin des Referats Erwachsenenbildung

 

2016-12-07

Landeskirchenamt:

Dieser Service wird verantwortet vom Dezernat Bildung im Landeskirchenamt in Kassel:

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Programm

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Programm Erwachsenenbildung 1/2017

Männerarbeit

Die Angebote der Männerarbeit im Referat Erwachsenenbildung:

Webseite Männerarbeit

Kirchenpädagogik

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:

Webseite Kirchenpädagogik

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Kurhessischer Medienpreis 2018 - Video-Wettbewerb
"ICH ZEIG' DIR MEINE KIRCHE ..."

Mit dem Kurhessischen Medienpreis 2018 laden der Evangelische Presseverband Kurhessen-Waldeck e. V. und das Netzwerk Kirchenpädagogik der AG Erwachsenenbildung (AGEB) Kirchengemeinden ein, die eigene Kirche mit einem selbstgedrehten zwei- bis dreiminütigen Film zu präsentieren. In diesem Video-Clip sollen die Besonderheiten der Kirche aus dem Blickwinkel einer Gemeindegruppe so gezeigt werden, dass die Zuschauer*innen neugierig werden. Sie sollen Lust bekommen, die Kirche zu besuchen, um sich ein eigenes Bild zu machen
2017-05-09

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Flyer mit allen Infos

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Basiskurs neu bearbeitet
Flüchtlingsbegleitung

Basiskurs Flüchtlingsbegleitung
Der Basiskurs Flüchtlingsbegleitung richtet sich an KirchenvorsteherInnen, MitarbeiterInnen sowie PfarrerInnen, die in ihrer Gemeinde oder Einrichtung Flüchtlinge begleiten und die Herausforderungen der Migration annehmen wollen. Ziel des Basiskurses ist es, eine Begleitgruppe für Flüchtlinge in der Gemeinde zu entwickeln, Schwerpunkte des Engagements festzulegen, Zuständigkeiten zu klären und Verabredungen zu treffen.
Er gliedert sich in drei Einheiten: zwei Abende und ein Tagesseminar in der Mitte (vgl. S. 2 – 4). Diese Einheiten sind jeweils an Leitfragen aufgebaut
1.       Einheit: Was kann ich tun? und: Was können wir als Gruppe tun?
2.       Einheit: Was will ich tun? und: Was wollen wir als Gruppe tun?
3.       Einheit: Wie kann ich es tun? und: Wie können wir es als Gruppe tun?
2017-05-09

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Basisikurs Flüchtlingsbegleitung

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Bericht HESSENCAMPUS-Projekt
"Rettet Eure guten Geschichten!"

Foto: Abschlussdokumentation

Alle Geflüchteten, die nach Deutschland gekommen sind, haben eigene kulturelle und religiöse Traditionen mitgebracht. Diese werden oft als „Gefahrenpotenzial“ und selten als Ressource für ein funktionierendes interreligiöses Zusammenleben gesehen. Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck hat in Kooperation mit dem Institut für Teilhabe und Lernen (Mainz), der Professur für Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt Islam an der Goethe-Universität Frankfurt a.M. und dem Hessencampus Wiesbaden das Projekt „Rettet Eure guten Geschichten!“ durchgeführt, welches die vorhandenen interkulturellen und interreligiösen Kompetenzen der Geflüchteten wertschätzt und dokumentiert.

2017-03-01

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Dokumentation

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Zwischen Leben und Tod
„Der Tod ist auch eine kulturell definierte Größe"

Tagung will öffentlichen Diskurs über den Zusammenhang von Hirntod und Organspende anstoßen

Sind für hirntot erklärte Menschen Tote oder Sterbende? Dieser Frage ging gestern auf einem gemeinsamen Studientag der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, der Evangelischen Frauen in Deutschland e.V. (EFiD) und der Evangelischen Akademie Hofgeismar ein Fachpublikum aus Theologie, Medizin und Recht nach.

„Der Tod, so merkwürdig es auf den ersten Blick klingt, ist nicht nur ein biologisches Widerfahrnis, sondern auch eine kulturell definierte Größe", eröffnete Prof. Dr. Martin Hein, Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, die Tagung. Die Möglichkeiten der modernen Medizin, so Hein, hätten dies bei der Fragestellung der Organspende in den Blickpunkt gerückt: „Sind Hirntote Tote oder Sterbende und wann können Organe entnommen werden?" Wie schwierig diese Frage sei, zeige sich zum Beispiel daran, dass auch der Deutschen Ethikrat keine abschließende Position bezogen, sondern zwei unterschiedliche Voten formuliert habe. Dieser Dissens zeige, so Hein, der selbst Mitglied des Rates ist, dass der öffentliche Diskurs zu diesem Thema weiterhin geführt werden müsse.

Die Position der Evangelischen Frauen in Deutschland machte deren Vorsitzende Susanne Kahl-Passoth deutlich. „Wir sind der Meinung, dass hirntote Menschen Sterbende sind." Es gehe hierbei um Fragen, die keinesfalls nur medizinisch beantwortet werden könnten. Diese bedürften mindestens ebenso sorgfältiger ethischer und rechtlicher Überlegungen und Abwägungen, so die Theologin. „Wir müssen und wollen unsere besondere Kompetenz für Fragen der menschlichen Würde von Anfang bis Ende des Lebens in diesen Diskurs einbringen", stellte Kahl-Passoth klar.

Oberkirchenrätin i.R. Cornelia Coenen-Marx, die bis 2015 das Referat für Gesellschafts- und Sozialpolitik der EKD leitete, stellte die von René Descartes eingebrachte Trennung von Geist und Körper in Frage: „Biblisch gibt es diese scharfe Trennung nicht." Dies habe klare Konsequenzen, da es somit keine Verfügbarkeit über den Körper gebe und eine seelsorgerliche Begleitung gewährleistet sein müsse. Angehörige seien oftmals sehr kurzfristig mitbetroffen und trotzdem zwingend in den Prozess der Organentnahme einzubinden.

Der Jurist Prof. Dr. Wolfram Höfling, ebenfalls Mitglied im deutschen Ethikrat, wertete gemeinsam mit Bischof Hein das Hirntodkriterium „als notwendiges aber nicht hinreichendes Todeskriterium". Da man bei hirntoten Patienten nicht von Leichen sprechen könne, müsse sich auch von der sogenannten „dead-donor-rule" verabschiedet werden, die eine Organentnahme nur bei Toten erlaubt. Wichtiger sei eine wirklich gute Informationskultur zu dem Thema und eine freiwillige Vorabeinwilligung in die Explantation.

Direktor Karl Waldeck von der Evangelischen Akademie Hofgeismar wertete die heutige Veranstaltung als Indiz dafür, dass bei weitem noch nicht alle Fragen zu den Themen Tod,

Hirntod und Organspende geklärt seien. „Eine einschlägige Statistik vom Juni diesen Jahres zeigt, dass zwar 81 % der Befragten der Organspende eher positiv gegenüberstehen, aber nur 32 % einen Organspendeausweis besitzen." Waldeck warnte davor, als alleinige Ursache für diese augenscheinliche Diskrepanz eine mangelnde Öffentlichkeitsarbeit anzusehen.

 

2016-09-19

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Zwischen Leben und Tod - Grundlegende Aspekte der Organspende

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90 Teilnehmer_innen erleben einen spannenden und informativen Tag
Fachtagung Fremdsein Flüchtlinge Familien

Foto: Ibanek
Die Fachtagung 'Kultursensible Arbeit mit Flüchtlingsfamilien' begann mit einem interessanten Vortag von Prof. Uslucan aus Duisburg über interkulturell geprägte Familien- und Erziehungsstile. In der folgenden Diskussion ging es vorwiegend um die Rolle der Väter im Erziehungsprozess.

Aufgelockert wurde der Vormittag durch Intermezzos von und mit Markus Hühn, der die Veränderung der Erziehungsstile in der BRD in den letzten 70 Jahren thematisierte.

Nach der Mittagspause wurde in 4 Workshops zu Religionszugehörigkeit, Stereotypen in der Väterarbeit, interkulturelle Kompetenz sowie Kreative Methoden intensiv weitergearbeitet.

 

2016-06-30

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Vortrag Prof. Uslucan

Workshop 1

Workshop 3

Workshop 4

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Qualitätsmanagement
Zertifizierung QVB Stufe A durch proCum Cert GmbH

pCC-zertifiziert nach QVB Stufe A
Siegel-Register-Nr.: 002547 QVB
Dem Referat Erwachsenenbildung wurde am 18.7.2011 von der proCum Cert GmbH Zertifizierungsgesellschaft das Qualitäts-Siegel nach QVB Stufe A (Qualitätsentwicklung im Verbund von Bildungseinrichtungen) verliehen. Am 23. Juli 2014 fand die Rezertifizierung statt, sodass das Qualitäts-Siegel nun für weitere 3 Jahre gültig ist. Durch ein Audit wurde erneut der Nachweis erbracht, dass die Grundprinzipien von Qualität- smanagement und Qualitätsentwicklung nach dem QVB-Rahmenmodell erfüllt werden.
2014-10-14