Januar - August 2012
Programm des Referats Erwachsenenbildung
Liebe Leserin, lieber Leser,
»... und vor allem Gesundheit« – ein Wunsch, der immer wichtiger wird; nicht nur in unserem persönlichen Bewusstsein, sondern auch in unserer Gesellschaft insgesamt. Viele Menschen verbinden damit die Vorstellung von Vitalität, Erhaltung der Lebenskraft und Lebenslust. Dass man dafür viel tun kann, gerade auch im Bereich von Vorsorge und Selbstfürsorge, ist allgemein bekannt. Aber denken Sie dabei auch an Bildung?!
Wir, Mitarbeitende des Referats Erwachsenenbildung, meinen, dass Bildung zur Stärkung von Leib und Seele maßgeblich beitragen kann. Dabei verstehen wir Bildung als lebenslanges Lernenkönnen und Lernenwollen, als Entfaltung der eigenen Fähigkeiten und sich in Neugier und Offenheit Üben. So sind unsere vielfältigen Programmangebote Einladungen an Sie, Ihre Kenntnisse und Wünsche mitzubringen, sich Anstöße zu holen, im Zusammenwirken und in der Auseinandersetzung mit anderen ihre persönlichen Fähigkeiten zu entfalten und Lebens-und Glaubensfragen zu klären. Und gut, wenn Leichtigkeit und Lachen dabei selbstverständlich sind!
In der Programmbroschüre ist nur ein Teil unseres aktuellen Programms aufgeführt. Es gibt zahlreiche Veranstaltungen, die in Ihrer Nähe stattfinden und in der örtlichen Presse und im Internet (www.ekkw.de/service/erwachsenenbildung) beworben werden.
Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Entdecken »Ihrer« Veranstaltungen und für das neue Jahr vor allem Gesundheit!
Martina S. Gnadt, Leiterin des Referats Erwachsenenbildung
Landeskirchenamt:
Dieser Servicebereich wird verantwortet vom Dezernat Bildung im Landeskirchenamt in Kassel:
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Download:
Hier können Sie folgende Dateien herunterladen:
Programm August 2011 - Januar 2012
Programm Januar - August 2012
Jahreslosung 2012
Jesus Chrisus spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. 2. Korinther 12,9
Seit einiger Zeit besuche ich einen verlassenen Garten. Der alte, knorrige Baum bei der verfallenen Hütte hat eine schier unerschöpfliche Fülle köstlichster Früchte hervorgebracht. Die kleinen, gelben Äpfel mit einem Aroma von Lavendel und Honig habe ich noch in den ersten Frosttagen zwischen den trockenen Blättern aufgelesen – eine überraschende Ernte, wo man nichts mehr vermutet hätte. Sollte doch der Garten längst einer Umgehungsstraße gewichen sein. Aber die wurde dann doch noch nicht gebaut.
Dieser vergessene Garten und sein Baum sind für mich zu Zeichen für die Kraft im Schwachen geworden, die beharrlich gerade da am Wirken ist, wo wir nichts mehr erwarten würden; schon gar nicht den Widerstand gegen vermeintliche Stärke. Dabei ‚macht’ der Baum nichts Besonderes, sondern das, was ihm möglich, ihm eigen ist. Aber gerade das ist das Wunderbare und Widerständige in dieser Situation der Bedrängnis und Bedrohung. Als wollte er’s uns zeigen. Wo wahre Stärke liegt.Mit dem Geschmack von Lavendel und Honig gehe ich ins neue Jahr, entschlossen, Ausschau nach Zeichen der Kraft im Schwachen zu halten. Mit dieser Kraft möchte ich mich verbinden und darüber mit allen, die sich der unerschöpflichen Fülle von Gottes Freundlichkeit in Jesus Christus anvertrauen. Wie Paulus im zweiten Korintherbrief möchte ich es erleben und auch weiter geben können: „Ich bin guten Mutes in Schwachheit, denn wenn ich schwach bin, bin ich stark.“ Das sagt einer, der selber Zeit seines Lebens als schwach galt. Er konnte aber dennoch stark sein, weil er sich im Verbund mit anderen und mit Gott wusste und alles dafür einsetzt, diese Verbindung lebendig zu halten.
Wohl uns, wenn wir wie Bäume an den Strömen der Kraft Gottes gepflanzt sind. Miteinander verbunden in wohlwollender Zuneigung, im achtsamen Umgang und in gegenseitiger Annahme. Dann können wir wagen, das Leben anzugehen. Auch in unseren Schwachheiten.
Martina S. Gnadt
