Januar - August
Programm des Referates Erwachsenenbildung 2014

Programm der Erwachsenenbildung 1/2014
»Wenn umgangssprachlich davon die Rede ist, ›sein Glück zu machen‹, dann ist dies damit gemeint: die Besorgung günstiger und angenehmer Lebensumstände.« (Wilhelm Schmid, zeitgenössischer deutscher Philosoph)

Immer schon fand ich es schön, wenn im Märchen irgendwer auszog, sein Glück zu machen. Das klingt frisch, unter- nehmungslustig, verheißungsvoll. Dass das oft mit vielen Widerständen ver- bunden ist, macht die Unternehmung in meinen Augen nur noch wertvoller. Glück fällt einem oder einer nicht nur in den Schoß. Natürlich muss man seine »Spielräume« kennen oder erkunden. Und auch seine Wünsche und Sehnsüchte. Und vielleicht auch etwas an seinen Lebensumständen verändern. Was ist das, Glück, das zu suchen sich lohnt? Wann hat es »Tiefgang» und »Nachhaltigkeit«?
Im Referat Erwachsenenbildung haben wir uns als Schwerpunktthema 2013-2015 »Ein gutes Leben« gewählt. Die Glücksfrage mit Tiefgang. Mit unseren Veranstaltungen laden wir Sie ein, nach dem zu suchen, was für Sie »gut«, also in einem tiefen Sinne bejahenswert ist, und sich zusammen mit anderen in der Kunst des guten Lebens zu üben. Wir haben wieder viel für Sie vorbereitet: Wochenenden, Fachtage, Fortbildungen auch Veranstaltungen ganz in Ihrer Nähe. Ich wünsche Ihnen eine ertragreiche Lektüre und – dass Sie Ihr Glück machen!
Martina S. Gnadt
Leiterin des Referats Erwachsenenbildung
 

Landeskirchenamt:

Dieser Service wird verantwortet vom Dezernat Bildung im Landeskirchenamt in Kassel:

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Männerarbeit

Die Angebote der Männerarbeit im Referat Erwachsenenbildung:

Webseite Männerarbeit

Programm

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Januar - August 2014

Buntes Markttreiben mit über 170 Besuchern im Haus der Kirche
Kostproben am 14. Februar 2014: Liebe_n ...

Foto: Dilger
Wann waren Sie das letzte Mal verliebt – in einen Menschen, in eine Idee, in ein Lied? Und wie schmeckt eigentlich die Liebe? Bitter-süß? Gefährlich? Nach mehr? Über 170 Besucher kamen zu einem Abend, an dem sich alles um’s Lieben bewegte mit Musik und Tanz, einem Vortrag von Dr. Quarch aus Fulda, Gesprächen, Ausstellung, Marktplatz, Kurzworkshops und »Garküchen der Liebe«.                                                                                                                              

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Das Programm des Abends

Fachkonferenz am 27. Juni 2013 in Kassel
LiebesLeben6 – Vielfalt sexueller Identitäten und Beziehungen als Herausforderung für Theologie und Kirche

Foto: EKD
Kassel (epd). Intersexuelle Menschen wollen mehr Anerkennung von Kirche und Gesellschaft. Dies sagte am Donnerstag Lucie Veith, Vorsitzende des Vereins Intersexuelle Menschen, bei einer Fachkonferenz der Frauen- und Männerarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Kassel. Menschen, die genetisch nicht eindeutig dem männlichen oder weiblichen Geschlecht zugeordnet werden können, seien ständig auf der Suche nach Gruppen, denen sie sich zugehörig fühlen könnten. Sie hätten den Eindruck, nirgends vorzukommen. Auch die Kirchen hätten intersexuelle Menschen aus ihrem Gedächtnis verloren, sagte sie.

Veith hob bei der Konferenz mit dem Titel "Liebeslebenhochsechs" hervor, dass es wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge mehr als 4.000 Varianten der geschlechtlichen Differenzierung gebe. Viele Intersexuelle führten sogar traditionelle Ehen. "Wir bedrohen nicht den Fortbestand der Menschheit, wir gehören auch in diese Kirche", sagte Veith. Die Schätzungen über die Zahl der Intersexuellen in Deutschland gehen weit auseinander: Während die Bundesregierung 8.000 bis 10.000 Personen angibt, geht der Verein Intersexueller Menschen von 80.000 bis 120.000 Personen aus.

Astrid Eichler, Bundesreferentin des Vereins "Es muss was Anderes geben" wies auf die nicht immer einfache Lage der schätzungsweise 16 Millionen Singles in Deutschland hin. Diese lebten in der Polarität zwischen Unabhängigkeit und Einsamkeit. Der biblische Satz "Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei", gelte für Singles in besonderer Weise. Die Kirchengeschichte biete aber viele Beispiele dafür, wie Menschen ihr Leben sinnvoll teilen und in Beziehung treten könnten. Als Beispiele nannte sie Klöster, Kommunitäten und Ordensgemeinschaften. "Die tiefe Sehnsucht nach Heimat aber kann kein Mensch erfüllen, sie weist hin auf Gott", sagte sie.

Zuvor hatte der Erziehungswissenschaftler Uwe Sielert, Mitglied der Ad-hoc-Kommission Sexualethik des Rats der EKD, die rund 100 Tagungsteilnehmer über die Entwicklung der Beziehungsformen in Deutschland informiert. Es gebe einen Trend zu mehreren Partnerschaften. Insgesamt seien die Ansprüche an die Qualität von Beziehungen gewachsen. "Das Ideal der romantischen Liebe bleibt aber als Sehnsucht erhalten", sagte Sielert. (27.6.13)

Linktipp:

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:

Beitrag des NDR zur Fachkon-ferenz mit kurzen Interviews


„Bildung begeistert!“
Nachklang zur Auftaktveranstaltung des 3-Jahres-Themas „Ein gutes Leben“

Kostproben "Bildung begeistert" ein gutes Leben lang

Unter dem Titel „Bildung begeistert!“ hatte das Referat Erwachsenenbildung für den 15. Februar 2013 in Haus der Kirche erstmals zu Kostproben seiner Arbeit eingeladen.“ Probieren Sie, wie gutes Leben schmecken kann, Staunen und schmecken, denken und diskutieren Sie mit – und lassen sich überraschen“ war die Devise. Unterstützt von Prof. Dr. Hans J. Markowitsch, Psychologe und Hirnforscher, Bielefeld, Gabi Erne, Künstlerin, Marburg, mit ihrer Playing Arts Küche und dem Kantor für Popularmusik, Peter Hamburger hatten die Mitarbeitenden des Referats für ihre Gäste ein vielfältiges Programm mit Vortrag, World Café, Open Space, Performance, Workshops und Imbiss vorbereitet. Die über 150 Teilnehmenden waren begeistert und ließen sich anregen „durch einen ungewöhnlichen Gedankengang aus der Hirnforschung, einen eigenartigen Klang und Tanz, eine neue Gewürzzugabe“ und vor allem zu Begegnungen mit anderen Gästen. Das Leben ist schön! Manchmal vergisst man es! Heute war es wieder klar! Danke!“ – war eine der vielen positiven Rückmeldungen. Danke an alle, die sich anstecken ließen – die Mitarbeitenden.  
 

Qualitätsmanagement
Zertifizierung QVB Stufe A durch proCum Cert GmbH

pCC-zertifiziert nach QVB Stufe A
Siegel-Register-Nr.: 002547 QVB
Dem Referat Erwachsenenbildung wurde am 18.7.2011 von der proCum Cert GmbH Zertifizierungsgesellschaft das Qualitäts-Siegel nach QVB Stufe A (Qualitätsentwicklung im Verbund von Bildungseinrichtungen) verliehen. Das Qualitäts-Siegel ist gültig bis zum 17.7.2014. Durch ein Audit wurde der Nachweis erbracht, dass die Grund-prinzipien von Qualitätsmanagement und Qualitätsentwicklung nach dem QVB-Rahmenmodell erfüllt werden.