Offene Kirchen: Mit dem Drahtesel zur Kirche

Affoldern. Propst Helmut Wöllenstein hatte keine Bezüge zu Fahrrädern in der Bibel gefunden. Aber von Eseln ist dort ja häufig die Rede. Und so legte er seiner Ansprache zwar keinen konkreten Bibeltext zu Grunde, sondern schwärmte von den überaus schönen Eindrücken, die er an diesem Morgen auf dem Kirchen-Radweg an der Eder gesammelt hatte. Mit allen Sinnen die Schöpfung erfahren, das gehe auf dem Fahrrad sehr viel besser als mit einem Motorrad oder Auto, stellte der passionierte Radfahrer Wöllenstein fest. Sein Fazit: „Ich habe es sehr genossen, so Gottes Schöpfung zu erfahren!“

Am vergangenen Samstag (12.5.) wurde der Radweg „Kirchen am Eder Radweg“  mit einer Sternfahrt und einem Fest an der Kirche von Affoldern eröffnet. Wöllenstein war von Vöhl dorthin geradelt. 25 weitere Fahrradfahrer waren mit ihm zusammen auf dieser wohl anspruchsvollsten Route unterwegs gewesen. Zwei weitere Gruppen waren in Mandern und Kirchlotheim gestartet. Es waren schließlich ca. 200 Menschen, die an und in der Kirche von Affoldern eintrafen.

Mit einer Andacht eröffneten Propst Wöllenstein und Dekanin Petra Hegmann das Fest. „Dieser Radweg ist auch als Pilgerweg angelegt“, erläuterte Hegmann das eigentliche Ansinnen des Projektes. 14 Kirchen entlang des Weges sind jetzt tagsüber geöffnet. Sie seien Orte der Stille, zum Ausruhen, zum Aufatmen – Orte um die Seele baumeln zu lassen. Dabei erzählen sie ihre Geschichte – das ist neben der Ausschilderung des Radweges – die Besonderheit des Projektes. Auf einer Info-Konsole im Eingangsbereich finden sich Texte zum Hören und Lesen: Informationen über die Kirche werden gegeben, Texte zum Nachdenken und Meditieren, Orgelmusik und ein Rätsel für die Kinder, das am Ort gelöst werden kann.

Hinter all dem steht die Initiative von Nina Wetekam, die das Projekt zusammen mit den Pfarrerinnen und Pfarrern der 14 Kirchen und der Edersee Touristic entwickelt und koordiniert hat.  Ausdrücklich ermutigte Wetekam die Besucherinnen und Besucher, die Multimedia-Konsolen selbst auszuprobieren und darüber die jeweilige Kirche zu entdecken. Die Pfarrerinnen und Pfarrer der beteiligten Gemeinden, die die Texte auf den Konsolen gesprochen haben, werden in regelmäßigen Abständen neue Andachten aufsprechen, so dass sich ein Wiederkommen lohnt.

Herzliche Grüße und Glückwünsche überbrachten der Landrat des Landkreises Waldeck-Frankenberg, Dr. Reinhard Kubat und Klaus Gier, Bürgermeister der Gemeinde Edertal, auch im Namen seiner Amtskollegen. Beide würdigten die gute Zusammenarbeit von Kirche und Kommunalpolitik bei diesem, sogar im europäischen Raum, äußerst innovativen Projekt. Gemeinsam durchtrennten sie zusammen mit Wöllenstein, Hegmann und Wetekam ein Band im Eingang der Kirche und übergaben so den „Kirchenradweg an der Eder“ seiner Bestimmung. (12.05.2018)

(Bericht: Karl-Günter Balzer, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis der Eder)

2018-06-26 25236

Kirchenradweg an der Eder feierlich eröffnet
Mit dem Drahtesel zur Kirche

Start in Kirchlothheim (Foto: Wetekam)

Affoldern. Propst Helmut Wöllenstein hatte keine Bezüge zu Fahrrädern in der Bibel gefunden. Aber von Eseln ist dort ja häufig die Rede. Und so legte er seiner Ansprache zwar keinen konkreten Bibeltext zu Grunde, sondern schwärmte von den überaus schönen Eindrücken, die er an diesem Morgen auf dem Kirchen-Radweg an der Eder gesammelt hatte. Mit allen Sinnen die Schöpfung erfahren, das gehe auf dem Fahrrad sehr viel besser als mit einem Motorrad oder Auto, stellte der passionierte Radfahrer Wöllenstein fest. Sein Fazit: „Ich habe es sehr genossen, so Gottes Schöpfung zu erfahren!“

Am vergangenen Samstag (12.5.) wurde der Radweg „Kirchen am Eder Radweg“  mit einer Sternfahrt und einem Fest an der Kirche von Affoldern eröffnet. Wöllenstein war von Vöhl dorthin geradelt. 25 weitere Fahrradfahrer waren mit ihm zusammen auf dieser wohl anspruchsvollsten Route unterwegs gewesen. Zwei weitere Gruppen waren in Mandern und Kirchlotheim gestartet. Es waren schließlich ca. 200 Menschen, die an und in der Kirche von Affoldern eintrafen.

Mit einer Andacht eröffneten Propst Wöllenstein und Dekanin Petra Hegmann das Fest. „Dieser Radweg ist auch als Pilgerweg angelegt“, erläuterte Hegmann das eigentliche Ansinnen des Projektes. 14 Kirchen entlang des Weges sind jetzt tagsüber geöffnet. Sie seien Orte der Stille, zum Ausruhen, zum Aufatmen – Orte um die Seele baumeln zu lassen. Dabei erzählen sie ihre Geschichte – das ist neben der Ausschilderung des Radweges – die Besonderheit des Projektes. Auf einer Info-Konsole im Eingangsbereich finden sich Texte zum Hören und Lesen: Informationen über die Kirche werden gegeben, Texte zum Nachdenken und Meditieren, Orgelmusik und ein Rätsel für die Kinder, das am Ort gelöst werden kann.

Hinter all dem steht die Initiative von Nina Wetekam, die das Projekt zusammen mit den Pfarrerinnen und Pfarrern der 14 Kirchen und der Edersee Touristic entwickelt und koordiniert hat.  Ausdrücklich ermutigte Wetekam die Besucherinnen und Besucher, die Multimedia-Konsolen selbst auszuprobieren und darüber die jeweilige Kirche zu entdecken. Die Pfarrerinnen und Pfarrer der beteiligten Gemeinden, die die Texte auf den Konsolen gesprochen haben, werden in regelmäßigen Abständen neue Andachten aufsprechen, so dass sich ein Wiederkommen lohnt.

Herzliche Grüße und Glückwünsche überbrachten der Landrat des Landkreises Waldeck-Frankenberg, Dr. Reinhard Kubat und Klaus Gier, Bürgermeister der Gemeinde Edertal, auch im Namen seiner Amtskollegen. Beide würdigten die gute Zusammenarbeit von Kirche und Kommunalpolitik bei diesem, sogar im europäischen Raum, äußerst innovativen Projekt. Gemeinsam durchtrennten sie zusammen mit Wöllenstein, Hegmann und Wetekam ein Band im Eingang der Kirche und übergaben so den „Kirchenradweg an der Eder“ seiner Bestimmung. (12.05.2018)

(Bericht: Karl-Günter Balzer, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis der Eder)

file_download Flyer Kirchen am Eder-Radweg

Hier können Sie folgende Dateien herunterladen:

Offene Kirchen: Sternfahrt zur Eröffnung des Radweges „Kirchen am Eder-Radweg“

Vierzehn Kirchen rund um den Edersee und entlang der Eder laden Sie mit dem Projekt "Kirchen am Eder-Radweg erzählen ihre Geschichte" zu einer besonderen Erkundung ein.

Durch die Ausstattung der Kirchen mit einem multimedialen, barrierearmen Informationssystem können Besucher*innen in die Geschichte der Kirche und des Ortes eintauchen, Andachten und Musikstücken lauschen, Rätsel lösen oder Tipps für die Weiterfahrt erhalten.

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf ca. 60.000 Euro. Der Innovationsfond des Kirchenkreises Eder trägt einen großen Teil der Kosten. Ein weiterer, großer Teil der Kosten wird durch EU-Mittel (LEADER) finanziert. Da die Ausstattung von einem Dutzend Kirchen mit einem Informationssystem in Kombination mit einem extra hierfür ausgeschilderten Radweg bundesweit einmalig ist und Pilotfunktion für andere Kirchen an Radwegen hat, unterstützt die Akademie der Versicherer im Raum der Kirchen das Projekt.

Weitere Spenden kommen von der Bibelgesellschaft Kurhessen-Waldeck und dem Verein Andere Zeiten e.V..

Die vierzehn Kirchen werden mit einem ausgeschilderten Radweg verbunden, der am Samstag, 12. Mai, offiziell eröffnet wird. Hierzu laden wir mit einer Fahrrad-Sternfahrt ein. Auf drei Routen des Kirchen-Radweges werden wir einige der am Weg liegenden Kirchen erkunden. Zielpunkt der Sternfahrt ist die Kirche in Affoldern. Dort wird um 14 Uhr mit einer Andacht die Eröffnung des Kirchen-Radweges gefeiert.
Wir heißen Sie herzlich willkommen.

Route I:Für jede und jeden – Gemütlich durch die Eder-Auen
(mit der Möglichkeit der Anreise mit dem ÖPNV):

(ca. 14 km, vier Kirchen)
10:00 Uhr        Mandern Radlerfrühstück und Reisesegen
11:15 Uhr        Anraff Tohuwabohu im Kirchenfenster
12:30 Uhr        Bergheim Audienz bei der Königin
14:00 Uhr        Affoldern
Eine Begleitung per Fahrrad nach Mandern zurück wird angeboten.

Route II: Für Genießer – Schön entlang des Edersees

(ca. 33 km, leichte Steigungen, drei Kirchen)
10:00 Uhr        Kirchlotheim Radlerfrühstück und Reisesegen
11:30 Uhr        Zwischenstopp Asel-Süd Spurensuche im Edersee-Atlantis
12:30 Uhr        Bringhausen Vom Fluss auf den Berg: Ein Dorf zieht mit seiner
                          Kirche um
14:00 Uhr        Affoldern

Route III: Für Sportliche – Zwischen Urwaldsteig und Staumauer

(ca. 27 km, drei Steigungen, fünf Kirchen)
9:00 Uhr          Vöhl Radlerfrühstück und Reisesegen
10:15 Uhr        Basdorf Energie vom Hutewald
11:30 Uhr        Scheid Coffee to bike
12:30 Uhr        Nieder-Werbe  Frisches von der Edersee-Forelle
14:00 Uhr        Affoldern

Eröffnung des Kirchen-Radweges in Affoldern

14:00 Uhr        Andacht
Propst Helmut Wöllenstein, Dekanin Petra Hegmann und Posaunenchor
Grußworte/Offizielle Eröffnung des Kirchenradweges durch Landrat Dr. Reinhard Kubat und Bürgermeister Klaus Gier, Gemeinde Edertal
Präsentation des Informationssystems
anschl. Kaffee, Kuchen und Leckereien

Die Teilnahme erfolgt auf eigene Verantwortung. Die Touren finden auch bei schlechtem Wetter statt. Gegen einen geringen Betrag wird ein Bustransfer von Affoldern nach Nieder-Werbe, Vöhl und Kirchlotheim angeboten. Aufgrund der begrenzten Plätze benötigen wir Ihre Anmeldung unter 0561 – 9378-309; offene-kirchen@ekkw.de

 

 

2018-04-20 23145

Samstag, 12. Mai, ab 9 Uhr
Sternfahrt zur Eröffnung des Radweges „Kirchen am Eder-Radweg“

Grafik:
Wolfgang Fricke, herrnfrickesbuero.de

Vierzehn Kirchen rund um den Edersee und entlang der Eder laden Sie mit dem Projekt "Kirchen am Eder-Radweg erzählen ihre Geschichte" zu einer besonderen Erkundung ein.

Durch die Ausstattung der Kirchen mit einem multimedialen, barrierearmen Informationssystem können Besucher*innen in die Geschichte der Kirche und des Ortes eintauchen, Andachten und Musikstücken lauschen, Rätsel lösen oder Tipps für die Weiterfahrt erhalten.

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf ca. 60.000 Euro. Der Innovationsfond des Kirchenkreises Eder trägt einen großen Teil der Kosten. Ein weiterer, großer Teil der Kosten wird durch EU-Mittel (LEADER) finanziert. Da die Ausstattung von einem Dutzend Kirchen mit einem Informationssystem in Kombination mit einem extra hierfür ausgeschilderten Radweg bundesweit einmalig ist und Pilotfunktion für andere Kirchen an Radwegen hat, unterstützt die Akademie der Versicherer im Raum der Kirchen das Projekt.

Weitere Spenden kommen von der Bibelgesellschaft Kurhessen-Waldeck und dem Verein Andere Zeiten e.V..

Die vierzehn Kirchen werden mit einem ausgeschilderten Radweg verbunden, der am Samstag, 12. Mai, offiziell eröffnet wird. Hierzu laden wir mit einer Fahrrad-Sternfahrt ein. Auf drei Routen des Kirchen-Radweges werden wir einige der am Weg liegenden Kirchen erkunden. Zielpunkt der Sternfahrt ist die Kirche in Affoldern. Dort wird um 14 Uhr mit einer Andacht die Eröffnung des Kirchen-Radweges gefeiert.
Wir heißen Sie herzlich willkommen.

Route I:Für jede und jeden – Gemütlich durch die Eder-Auen
(mit der Möglichkeit der Anreise mit dem ÖPNV):

(ca. 14 km, vier Kirchen)
10:00 Uhr        Mandern Radlerfrühstück und Reisesegen
11:15 Uhr        Anraff Tohuwabohu im Kirchenfenster
12:30 Uhr        Bergheim Audienz bei der Königin
14:00 Uhr        Affoldern
Eine Begleitung per Fahrrad nach Mandern zurück wird angeboten.

Route II: Für Genießer – Schön entlang des Edersees

(ca. 33 km, leichte Steigungen, drei Kirchen)
10:00 Uhr        Kirchlotheim Radlerfrühstück und Reisesegen
11:30 Uhr        Zwischenstopp Asel-Süd Spurensuche im Edersee-Atlantis
12:30 Uhr        Bringhausen Vom Fluss auf den Berg: Ein Dorf zieht mit seiner
                          Kirche um
14:00 Uhr        Affoldern

Route III: Für Sportliche – Zwischen Urwaldsteig und Staumauer

(ca. 27 km, drei Steigungen, fünf Kirchen)
9:00 Uhr          Vöhl Radlerfrühstück und Reisesegen
10:15 Uhr        Basdorf Energie vom Hutewald
11:30 Uhr        Scheid Coffee to bike
12:30 Uhr        Nieder-Werbe  Frisches von der Edersee-Forelle
14:00 Uhr        Affoldern

Eröffnung des Kirchen-Radweges in Affoldern

14:00 Uhr        Andacht
Propst Helmut Wöllenstein, Dekanin Petra Hegmann und Posaunenchor
Grußworte/Offizielle Eröffnung des Kirchenradweges durch Landrat Dr. Reinhard Kubat und Bürgermeister Klaus Gier, Gemeinde Edertal
Präsentation des Informationssystems
anschl. Kaffee, Kuchen und Leckereien

Die Teilnahme erfolgt auf eigene Verantwortung. Die Touren finden auch bei schlechtem Wetter statt. Gegen einen geringen Betrag wird ein Bustransfer von Affoldern nach Nieder-Werbe, Vöhl und Kirchlotheim angeboten. Aufgrund der begrenzten Plätze benötigen wir Ihre Anmeldung unter 0561 – 9378-309; offene-kirchen@ekkw.de

 

 

file_download Flyer

Hier können Sie folgende Dateien herunterladen:

Offene Kirchen: Herzlich willkommen!

Viele Kirchen in Kurhessen-Waldeck sind einladend offen und für Gäste zugänglich. Etwa 130 von ihnen tragen das Signet für verlässlich geöffnete Kirchen.

An dem einprägsamen Zeichen erkennen Gäste: Hier ist eine Kirche verlässlich offen. Hier sind Gäste willkommen. Diese Kirche lädt zu Besinnung und Begegnung ein.

Um das Signet "Verlässlich geöffnete Kirchen" verliehen zu bekommen, sind folgende Kriterien zu erfüllen:
 

  •  Die Kirche ist in der Regel von Anfang April bis Ende September geöffnet.
  • Die Kirche ist regelmäßig an mindestens fünf Tagen pro Woche je vier Stunden geöffnet.
  •  In der Kirche liegen Informationen über die Kirche und das Leben der Gemeinde aus.
  • Die Kirche wird in einem einladend geordneten Zustand gehalten ist gastfreundlich gestaltet.

Ziel der Signetvergabe ist es, die Öffnung von Kirchen für Gäste zu fördern, die geöffneten Kirchen leicht erkennbar zu machen und eine Infrastruktur zu schaffen.

Da es sich bei dem Signet um eine bundesweit geschützte Marke handelt, bedarf es einer Öffnungsvereinbarung seitens der interessierten Kirchengemeinde, die im Feld rechts zum Download zur Verfügung steht. Ein Bestellformular für das Signet und weitere Materialien finden Sie ebenfalls rechts im Downloadbereich.
Die Fachreferentin für Offene Kirchen berät und begleitet Kirchengemeinden auf dem Weg der Öffnung ihrer Kirche und verleiht das Signet im Raum der Landeskirche.

Kontakt:

Fachreferentin für Offene Kirchen der EKKW
Nina Wetekam,
Tel.: 0561 9378-309
Nina.Wetekam@ekkw.de.

Die ersten Signets für verlässlich geöffnete Kirchen wurden in der Evangelischen Kirche in Deutschland im Jahr 2000 verliehen.

Verlässlich geöffnete Kirche in Kurhessen-Waldeck finden Sie auf unserer Internetseite „Offene Kirchen in der EKKW“. Noch nicht registrierte Kirchen tragen sich bitte dort ein.
https://www.ekkw.de/gemeinden/offene_kirchen.php

2018-08-07 14431


Herzlich willkommen!

Signet der Offenen Kirche

Viele Kirchen in Kurhessen-Waldeck sind einladend offen und für Gäste zugänglich. Etwa 130 von ihnen tragen das Signet für verlässlich geöffnete Kirchen.

An dem einprägsamen Zeichen erkennen Gäste: Hier ist eine Kirche verlässlich offen. Hier sind Gäste willkommen. Diese Kirche lädt zu Besinnung und Begegnung ein.

Um das Signet "Verlässlich geöffnete Kirchen" verliehen zu bekommen, sind folgende Kriterien zu erfüllen:
 

  •  Die Kirche ist in der Regel von Anfang April bis Ende September geöffnet.
  • Die Kirche ist regelmäßig an mindestens fünf Tagen pro Woche je vier Stunden geöffnet.
  •  In der Kirche liegen Informationen über die Kirche und das Leben der Gemeinde aus.
  • Die Kirche wird in einem einladend geordneten Zustand gehalten ist gastfreundlich gestaltet.

Ziel der Signetvergabe ist es, die Öffnung von Kirchen für Gäste zu fördern, die geöffneten Kirchen leicht erkennbar zu machen und eine Infrastruktur zu schaffen.

Da es sich bei dem Signet um eine bundesweit geschützte Marke handelt, bedarf es einer Öffnungsvereinbarung seitens der interessierten Kirchengemeinde, die im Feld rechts zum Download zur Verfügung steht. Ein Bestellformular für das Signet und weitere Materialien finden Sie ebenfalls rechts im Downloadbereich.
Die Fachreferentin für Offene Kirchen berät und begleitet Kirchengemeinden auf dem Weg der Öffnung ihrer Kirche und verleiht das Signet im Raum der Landeskirche.

Kontakt:

Fachreferentin für Offene Kirchen der EKKW
Nina Wetekam,
Tel.: 0561 9378-309
Nina.Wetekam@ekkw.de.

Die ersten Signets für verlässlich geöffnete Kirchen wurden in der Evangelischen Kirche in Deutschland im Jahr 2000 verliehen.

Verlässlich geöffnete Kirche in Kurhessen-Waldeck finden Sie auf unserer Internetseite „Offene Kirchen in der EKKW“. Noch nicht registrierte Kirchen tragen sich bitte dort ein.
https://www.ekkw.de/gemeinden/offene_kirchen.php

file_download Download:

Hier können Sie folgende Dateien herunterladen:

Offene Kirchen: Radwegekirchen

Urlaub mit dem Rad ist voll im Trend! Denn Radurlaub ist sportlich,  gesundheitsbetont und naturnah. Immer mehr Menschen gestalten Ausflüge und Urlaube mit dem Rad. Kirchen, Kapellen und auch Klöster sind dabei für Radtouristen wichtig.
Ein breites Radwege-Netz spannt sich über das gesamte Bundesgebiet und durchzieht nahezu alle Landschaften und Regionen.
Seit 2009 unterstützt die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) mit dem Projekt „Radwege-Kirchen“ diesen Trend. Zu erkennen sind Radwege an dem leuchtend grünen Schild. Auf Grundlage einer „verlässlich-geöffneten Kirche“ mit dem entsprechenden Signet können Kirchengemeinden ein weiteres Signet beantragen: das Radwege-Signet.
Was macht eine Kirche zu einer Radwegekirche: unmittelbare Nähe zu einem Radwanderweg, ein Kirchenraum, der zu Stille, Besinnung und Gebet einlädt, gastfreundliche Ausgestaltung
Weitere wünschenswerte Charakteristika einer Radwegekirche sind: die Auslage von geistlichen Textimpulsen, geeignete Abstellmöglichkeiten für Fahrräder, Orte für die Rast, Zugang zu Trinkwasser und Toiletten, Informationen zum Radweg, zu Sehenswürdigkeiten und Übernachtungsmöglichkeiten, ein Anliegenbuch, ein Set mit Reparaturutensilien.
Wie die „verlässlich geöffnete Kirche“, ist auch die Radwegekirche von Ostern bis Oktober tagsüber frei zugänglich.

Weitere Informationen:
Nina Wetekam
Tel.: 0561 9378-309
Nina.Wetekam@ekkw.de
offene-kirchen@ekkw.de


 

2015-11-30 13514


Radwegekirchen

Das Signet Radwegekirche

Urlaub mit dem Rad ist voll im Trend! Denn Radurlaub ist sportlich,  gesundheitsbetont und naturnah. Immer mehr Menschen gestalten Ausflüge und Urlaube mit dem Rad. Kirchen, Kapellen und auch Klöster sind dabei für Radtouristen wichtig.
Ein breites Radwege-Netz spannt sich über das gesamte Bundesgebiet und durchzieht nahezu alle Landschaften und Regionen.
Seit 2009 unterstützt die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) mit dem Projekt „Radwege-Kirchen“ diesen Trend. Zu erkennen sind Radwege an dem leuchtend grünen Schild. Auf Grundlage einer „verlässlich-geöffneten Kirche“ mit dem entsprechenden Signet können Kirchengemeinden ein weiteres Signet beantragen: das Radwege-Signet.
Was macht eine Kirche zu einer Radwegekirche: unmittelbare Nähe zu einem Radwanderweg, ein Kirchenraum, der zu Stille, Besinnung und Gebet einlädt, gastfreundliche Ausgestaltung
Weitere wünschenswerte Charakteristika einer Radwegekirche sind: die Auslage von geistlichen Textimpulsen, geeignete Abstellmöglichkeiten für Fahrräder, Orte für die Rast, Zugang zu Trinkwasser und Toiletten, Informationen zum Radweg, zu Sehenswürdigkeiten und Übernachtungsmöglichkeiten, ein Anliegenbuch, ein Set mit Reparaturutensilien.
Wie die „verlässlich geöffnete Kirche“, ist auch die Radwegekirche von Ostern bis Oktober tagsüber frei zugänglich.

Weitere Informationen:
Nina Wetekam
Tel.: 0561 9378-309
Nina.Wetekam@ekkw.de
offene-kirchen@ekkw.de


 

file_download Leitlinien für Radwegekirchen

Hier können Sie folgende Dateien herunterladen:

arrow_forward Linktipp:

Offene Kirchen in Kurhessen-Waldeck finden Sie hier auf ekkw.de:

Offene Kirchen: Radwegekirchen – Rastplätze für die Seele

Ob allein oder auf Radtour mit der Gruppe: Fahrradfahren ist zum Volkssport geworden. Die Zahl der Radwege nimmt ständig zu und die Zahl der Freizeitfahrradfahrer auch. Viele Menschen möchten jedoch nicht nur durch die Natur fahren, sondern auch die Kultur rechts und links der Fahrradwege erkunden.
Kirchen gehören dabei zu den beliebtesten Ausflugszielen. Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) hat laut Nina Wetekam, Fachreferentin für Offene Kirchen und damit auch für Radwegekirchen zuständig, zahlreiche interessante Kirchengebäude zu bieten: prächtige Stadtkirchen, kleine idyllische Dorfkirchen und moderne Kapellen. Immer mehr von ihnen öffnen auch wochentags weit ihre Kirchentüren und laden Radfahrer zur Einkehr ein.
Zum Ende der diesjährigen Saison sind in der EKKW zwölf offizielle Radwegekirchen verzeichnet, im letzten Jahr waren es zwei. Die 42jährige Fachreferentin freut sich über diesen Trend: „Schön, wenn immer mehr Gemeinden die Radwegekirche als Chance nutzen, Menschen auf ihrem Weg eine Erfrischung für Leib und Seele anzubieten.“ Sie unterstützt und berät Kirchengemeinden, die Radwegekirche werden wollen. Wichtig seien dabei engagierte Gemeindeglieder, die ihre Kirche auch außerhalb der Gottesdienstzeiten für andere Menschen öffnen wollen und dies ohne Erwartungen an die Besucher. „Die Besucher können sich das aussuchen, was ihren momentanen Bedürfnissen entspricht: mit kunsthistorischen Informationen aus dem ausliegenden Kirchenführer die Kirche erkunden, eine Kerze anzuzünden, ein Anliegen in das Gästebuch einzutragen, sich mit meditativen Texten einen Moment der Besinnung gönnen oder einfach die Stille in der Kirche genießen“, beschreibt Nina Wetekam den großen Freiraum, der im Angebot der Radwegekirchen/Offenen Kirchen liegt. Bestätigung und Ermutigung erfahren die Kirchengemeinden, die sich von der Idee der offenen Kirchen haben begeistern lassen, von den Einträgen aus den Gästebüchern. So schreibt ein Besucher am Fulda-Radweg: „Schön, dass Kirche so offen, so leicht und so einladend sein kann. Das würde ich mir überall wünschen.“

In der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck wurden im Jahr 2014 die Kirchen in Altmorschen (Klosterkirche Haydau, Kirchenkreis Melsungen) und in Bebra-Breitenbach (Kirchenkreis Rotenburg) als Radwegekirchen ausgezeichnet, in 2015 folgten die Kirchen in Ellershausen, Witzenhausen (Liebfrauenkirche), Bad Sooden-Allendorf (St. Crucis), Kleinvach (Kirchenkreis Witzenhausen), in Mecklar (Kirchenkreis Hersfeld), im Kirchenkreis Melsungen die Kirche in Malsfeld, die Kilianskapelle Büchenwerra und die Klosterkirche Breitenau. Ende September erhielten die Jakobikirche in Rotenburg an der Fulda (Kirchenkreis Rotenburg) und die Stadtkirche in Melsungen (Kirchenkreis Melsungen) das Radwegekirchen-Signet. Im Jahr 2016 wurden die Nikolaikirche in Neukirchen und die Kirche in Nausis (Kirchenkreis Ziegenhain), die Stadtkirche in Wanfried und die Kirche in Albungen (Kirchenkreis Eschwege), die Kirche in Niederaula (Kirchenkreis Hersfeld), und die Kirche der Seligpreisungen in Lobenhausen sowie die Kirche in Körle-Wagenfurth (Kirchenkreis Melsungen) ausgezeichnet. Im Jahr 2017 hat im Kirchenkreis Eschwege die Kirche in Ringgau-Lüderbach das Radwegesignet verliehen bekommen. Neben diesen Kirchen haben viele weitere Kirchen am (Rad-)Weg ihre Türen geöffnet, ohne bisher offiziell das Signet „Radwegekirche“ zu führen.


 

2017-07-11 16545

Radfahren, Ruhe und Religion:
Radwegekirchen – Rastplätze für die Seele

Foto:Schmidt-Gottesmann

Ob allein oder auf Radtour mit der Gruppe: Fahrradfahren ist zum Volkssport geworden. Die Zahl der Radwege nimmt ständig zu und die Zahl der Freizeitfahrradfahrer auch. Viele Menschen möchten jedoch nicht nur durch die Natur fahren, sondern auch die Kultur rechts und links der Fahrradwege erkunden.
Kirchen gehören dabei zu den beliebtesten Ausflugszielen. Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) hat laut Nina Wetekam, Fachreferentin für Offene Kirchen und damit auch für Radwegekirchen zuständig, zahlreiche interessante Kirchengebäude zu bieten: prächtige Stadtkirchen, kleine idyllische Dorfkirchen und moderne Kapellen. Immer mehr von ihnen öffnen auch wochentags weit ihre Kirchentüren und laden Radfahrer zur Einkehr ein.
Zum Ende der diesjährigen Saison sind in der EKKW zwölf offizielle Radwegekirchen verzeichnet, im letzten Jahr waren es zwei. Die 42jährige Fachreferentin freut sich über diesen Trend: „Schön, wenn immer mehr Gemeinden die Radwegekirche als Chance nutzen, Menschen auf ihrem Weg eine Erfrischung für Leib und Seele anzubieten.“ Sie unterstützt und berät Kirchengemeinden, die Radwegekirche werden wollen. Wichtig seien dabei engagierte Gemeindeglieder, die ihre Kirche auch außerhalb der Gottesdienstzeiten für andere Menschen öffnen wollen und dies ohne Erwartungen an die Besucher. „Die Besucher können sich das aussuchen, was ihren momentanen Bedürfnissen entspricht: mit kunsthistorischen Informationen aus dem ausliegenden Kirchenführer die Kirche erkunden, eine Kerze anzuzünden, ein Anliegen in das Gästebuch einzutragen, sich mit meditativen Texten einen Moment der Besinnung gönnen oder einfach die Stille in der Kirche genießen“, beschreibt Nina Wetekam den großen Freiraum, der im Angebot der Radwegekirchen/Offenen Kirchen liegt. Bestätigung und Ermutigung erfahren die Kirchengemeinden, die sich von der Idee der offenen Kirchen haben begeistern lassen, von den Einträgen aus den Gästebüchern. So schreibt ein Besucher am Fulda-Radweg: „Schön, dass Kirche so offen, so leicht und so einladend sein kann. Das würde ich mir überall wünschen.“

In der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck wurden im Jahr 2014 die Kirchen in Altmorschen (Klosterkirche Haydau, Kirchenkreis Melsungen) und in Bebra-Breitenbach (Kirchenkreis Rotenburg) als Radwegekirchen ausgezeichnet, in 2015 folgten die Kirchen in Ellershausen, Witzenhausen (Liebfrauenkirche), Bad Sooden-Allendorf (St. Crucis), Kleinvach (Kirchenkreis Witzenhausen), in Mecklar (Kirchenkreis Hersfeld), im Kirchenkreis Melsungen die Kirche in Malsfeld, die Kilianskapelle Büchenwerra und die Klosterkirche Breitenau. Ende September erhielten die Jakobikirche in Rotenburg an der Fulda (Kirchenkreis Rotenburg) und die Stadtkirche in Melsungen (Kirchenkreis Melsungen) das Radwegekirchen-Signet. Im Jahr 2016 wurden die Nikolaikirche in Neukirchen und die Kirche in Nausis (Kirchenkreis Ziegenhain), die Stadtkirche in Wanfried und die Kirche in Albungen (Kirchenkreis Eschwege), die Kirche in Niederaula (Kirchenkreis Hersfeld), und die Kirche der Seligpreisungen in Lobenhausen sowie die Kirche in Körle-Wagenfurth (Kirchenkreis Melsungen) ausgezeichnet. Im Jahr 2017 hat im Kirchenkreis Eschwege die Kirche in Ringgau-Lüderbach das Radwegesignet verliehen bekommen. Neben diesen Kirchen haben viele weitere Kirchen am (Rad-)Weg ihre Türen geöffnet, ohne bisher offiziell das Signet „Radwegekirche“ zu führen.


 

Offene Kirchen: Bauern-Barock-Kirchen laden zum Entdecken ein

Elf Kirchen im Kreis Hersfeld-Rotenburg und im Werra-Meißner-Kreis zählen zu den sogenannten Bauern-Barock-Kirchen. Biblische Bilder und Texte sowie Gewölbedecken, die einen Blick in den Himmel mit musizierenden Engeln freigeben, schmücken diese besonderen Kirchen.

Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) und die Tourismusförderung des Landkreises Hersfeld-Rotenburg haben diese elf Kirchen nun in einer Broschüre (siehe rechts im Download) vorgestellt „Wir haben wunderschöne und ganz besondere Kirchen in unserer Landeskirche – diese Schätze gilt es neu zu entdecken.“ sagt Nina Wetekam, Fachreferentin für Offene Kirchen der Landeskirche. Die neue Broschüre bietet mit umfassenden Informationen die Möglichkeit, die barocken Dorfkirchen auf eigene Faust zu erkunden. Diana Stolze von der Tourismusförderung freut sich über die gelungene Kooperation mit der Kirche: „Als touristischer Infrastrukturpartner im Landkreis wollen wir auch die kulturellen Schätze der Region bewahren und diese sowohl unseren Einwohnern, als auch unseren Gästen in der Urlaubsregion Hersfeld-Rotenburg näher bringen.

Einzelexemplare der Broschüre können im Fachbereich „Offene Kirchen“ der EKKW (Tel.: 0561 9378-309, offene-kirchen@ekkw.de  angefordert werden.

Weitere Informationen zu den vorgestellten Kirchen finden Sie in der folgenden Publikation:
Der Himmel prächtig ausgeschmückt – barocke Ausmalungen. Kirchen in Osthessen und Thüringen. Herausgegeben von Gerhard Jost. Verlag Evangelischer Medienverband Kassel, 2010, ISBN 978-3-89477-878-1

 

 

2016-04-18 15949

Kulturelle Schätze neu erleben
Bauern-Barock-Kirchen laden zum Entdecken ein

Entdecken Sie Bauern-Barockkirchen

Elf Kirchen im Kreis Hersfeld-Rotenburg und im Werra-Meißner-Kreis zählen zu den sogenannten Bauern-Barock-Kirchen. Biblische Bilder und Texte sowie Gewölbedecken, die einen Blick in den Himmel mit musizierenden Engeln freigeben, schmücken diese besonderen Kirchen.

Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) und die Tourismusförderung des Landkreises Hersfeld-Rotenburg haben diese elf Kirchen nun in einer Broschüre (siehe rechts im Download) vorgestellt „Wir haben wunderschöne und ganz besondere Kirchen in unserer Landeskirche – diese Schätze gilt es neu zu entdecken.“ sagt Nina Wetekam, Fachreferentin für Offene Kirchen der Landeskirche. Die neue Broschüre bietet mit umfassenden Informationen die Möglichkeit, die barocken Dorfkirchen auf eigene Faust zu erkunden. Diana Stolze von der Tourismusförderung freut sich über die gelungene Kooperation mit der Kirche: „Als touristischer Infrastrukturpartner im Landkreis wollen wir auch die kulturellen Schätze der Region bewahren und diese sowohl unseren Einwohnern, als auch unseren Gästen in der Urlaubsregion Hersfeld-Rotenburg näher bringen.

Einzelexemplare der Broschüre können im Fachbereich „Offene Kirchen“ der EKKW (Tel.: 0561 9378-309, offene-kirchen@ekkw.de  angefordert werden.

Weitere Informationen zu den vorgestellten Kirchen finden Sie in der folgenden Publikation:
Der Himmel prächtig ausgeschmückt – barocke Ausmalungen. Kirchen in Osthessen und Thüringen. Herausgegeben von Gerhard Jost. Verlag Evangelischer Medienverband Kassel, 2010, ISBN 978-3-89477-878-1

 

 

file_download Informationsmaterial

Hier können Sie folgende Dateien herunterladen: