a10974

Vom 26. bis 29. November 2012
Herbsttagung der Landessynode in Hofgeismar

Tagesordnung:

Tagesordnung der sechsten Tagung (Herbst 2012) der 12. Landessynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck vom 26. bis 29. November 2012 in Hofgeismar:

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Verlaufsplan:

Hier finden Sie den vom Synodalbüro herausgegebenen vorläufigen Verlaufsplan der Herbsttagung (Stand 14.11.2012):

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Hintergrund:

Informationen zur 12. Landessynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck finden Sie in diesem Bereich:

Unsere Kirche / Synode

a11076

Vorschläge zur Neuordnung der kirchlichen Arbeit
Zukunftsausschuss benennt mögliche Einsparungen bis 2026

Hofgeismar (medio). Der im Jahr 2011 von der Landessynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck eingesetzte «Zukunftsausschuss» hat am Mittwoch auf der Herbsttagung 2012 seinen Zwischenbericht vorgelegt. Auf sieben sogenannten «Korridoren» schlägt der Ausschuss zum Teil tiefgreifende Veränderungen für die künftige Arbeit und Gestalt der Kirche bis 2026 vor, teilte die Pressestelle der Landeskirche mit.

«Unsere Leitfrage ist: Was für eine Kirche wollen wir in der Zukunft sein?», so der Vorsitzende des Ausschusses, Pfarrer Dr. Mantey. «Zur Zeit sind wir in der glücklichen Lage, inhaltliche und wirtschaftliche Überlegungen in ein angemessenes Verhältnis setzen zu können». Damit reagiere die Kirche nicht nur auf die Veränderungen in der Gesellschaft, sondern nehme sie gestaltend auf. Mantey betonte, dass die gesteckten Ziele nicht ohne tiefgreifende Einschnitte erreicht werden könnten. Ein Teil der eingesparten Gelder solle einem Innovationsfonds zugeführt werden. Angestrebt seien Kostensenkungen von 50 Mio. Euro. «Vor uns liegt keine Versagensgeschichte, sondern eine Umwandlungsgeschichte», sagte Ausschussmitglied Dieter Fritz, um deutlich zu machen, dass die benannte Entwicklung zum größten Teil auf Faktoren zurückgehe, für die die Kirche nicht allein verantwortlich zu machen sei.

Zu den benannten «Korridoren» gehören: Die Gebäudenutzung unter dem Aspekt der Auslastung; die Anzahl der Pfarrstellen; die Residenzpflicht der Pfarrer und Pfarrerinnen und damit die Frage nach dem Bestand an Pfarrhäusern. Weiter sollen auch Gemeinderäume und Dienstwohnungen am künftigen Bedarf ausgerichtet werden, Sonderhaushalte und Diakoniezuweisungen gesichtet und Verwaltungen und Verfahrensabläufe überprüft werden. (29.11.2012)

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2012-11-29

Im Wortlaut:

Lesen Sie hier den Bericht des Zukunftsausschusses für die Landessynode im Wortlaut:

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Im Wortlaut:

Lesen Sie hier die mündliche Einbringung des Berichts von Dr. Volker Mantey (Vorsitzender), Dieter Fritz (stv. Vorsitzender) und Dr. Isabell Schneider-Wölfinger im Wortlaut:

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a11083

Evangelische Kirchen in Hessen rücken enger zusammen
Landessynode beauftragt Kirchenleitung mit Abschluss eines Kooperationsvertrages

Hofgeismar (medio). Die Landessynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck hat am Donnerstag einstimmig dem Kooperationsvertrag mit der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau zugestimmt.

Damit kann der Kooperationsvertrag von beiden Kirchen unterzeichnet werden. Bereits in der vorangegangenen Woche hatte die Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau auf ihrer Herbsttagung dem Kooperationsvertrag zugestimmt. Er kann zum 1. Januar 2013 in Kraft treten.

Laut Pressestelle der Landeskirche vereinbaren die beiden Kirchen in dem Vertrag eine verbindliche Zusammenarbeit in den Bereichen Mission und Ökumene, Religionspädagogik, Akademiearbeit und in der Theologische Aus- und Fortbildung. Ein gemeinsamer Kooperationsrat aus beiden Kirchen wird die Umsetzung der Zusammenarbeit koordinieren. (29.11.2012)

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2012-11-29

Linktipp:

Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau finden Sie im Internet unter:

ekhn.de

a11082

Landessynode bezieht Stellung zu umweltpolitischen Fragen
Synode zu Fracking, Agrokraftstoffen und Lebensmitteln

Hofgeismar (medio). Auf ihrer Herbsttagung hat die Landessynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck Stellung zu umweltpolitischen Fragestellungen bezogen. Das Kirchenparlament äußerte sich im Verlauf der Tagung zum Erdgasförderverfahren «Fracking», zur Nutzung von «Agrokraftstoffen» und verabschiedete die Resolution «Ehrfurcht vor den Lebensmitteln». (29.11.2012)

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2012-11-29
a11057

Beschlüsse zum Arbeits- und Kirchenrecht
Landessynode macht Weg zur Fusion der Diakonischen Werke in Hessen frei

Hofgeismar (medio). Die Landessynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck hat am Dienstag in Hofgeismar mit Beschlüssen zum Arbeits- und Kirchenrecht den Weg für eine Fusion des Diakonischen Werks in Hessen und Nassau sowie des Diakonischen Werks in Kurhessen-Waldeck zur Diakonie Hessen geebnet.

Auch die Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau hatte auf ihrer Herbsttagung am 23. November 2012 der Fusion zugestimmt. Somit kann die Fusion im Jahr 2013 vollzogen werden.

Landeskirchenrat Landespfarrer Horst Rühl, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks in Kurhessen-Waldeck und zugleich Diakoniedezernent der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, zeigte sich nach den Beschlüssen erleichtert: «Wir sind einen großen Schritt weitergekommen und befinden uns nunmehr nach sechs Jahren aufwändiger Gespräche und Arbeiten auf der Zielgeraden. Zukünftig wird die hessische Diakonie in der Sozialpolitik mit einer Stimme sprechen.» (27.11.2012)

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2012-11-27

Nachgefragt:

Pfarrer Dr. Wolfgang Gern und Pfarrer Horst Rühl stellten sich als zukünftige Vorstandsmitglieder der neuen Diakonie in Hessen den Fragen von medio!-Redaktionsleiter Dr. Siegfried Krückeberg am 31. Oktober 2012 in Frankfurt am Main:

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Nachgefragt:

Oberlandeskirchenrat Rüdiger Joedt, Dezernent für Arbeitsrecht, äußert sich im medio!-Interview zu der Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts (Streikrecht von kirchlichen und diakonischen Mitarbeitern):

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a11041

«Chance für Neugestaltung nutzen»
Vizepräsident Dr. Knöppel berichtet über Finanzentwicklung der Landeskirche

Hofgeismar (medio). Der Leitende Jurist der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Vizepräsident Dr. Volker Knöppel, sieht die kirchliche Arbeit zukünftig vor weiteren und zum Teil deutlichen Herausforderungen. Die relativ gute Konjunktur der vergangenen Monate in Deutschland habe, so Knöppel in seinem Finanzbericht vor der Landessynode, zu einer deutlich erkennbaren Stabilisierung der kirchlichen Finanzlage geführt. Gleichzeitig hob er am Dienstag in Hofgeismar die Notwendigkeit der Fortführung der Konsolidierungsarbeit hervor, wie sie sich u.a. in der Arbeit des Zukunftsausschusses zeige.

Bei der Kirchensteuerentwicklung im Zusammenhang mit der Entwicklung des Steueraufkommens insgesamt liege die Landeskirche mit einem Pro-Kopf-Kirchensteueraufkommen von 152,42 Euro pro Jahr im Rahmen der 22 EKD-Kirchen auf dem 12. Platz, so der Vizepräsident. Eine deutlich positive Entwicklung benannte Knöppel für den Bereich der Kirchensteuereinnahmen. Für 2011 ergebe sich insgesamt eine Kirchensteuersteigerung um 3,4 Prozent gegenüber dem Jahr 2010. Tragende Säule sei mit 80 Prozent die Kirchenlohnsteuer, die im Jahr 2011 bei 4,42 Prozent Steigerung 122,8 Mio. Euro ergab. Zusammen mit der leicht gesunkenen Kircheneinkommensteuer von 23,9 Mio. Euro und den Einnahmen aus der Kirchensteuer aus Kapitalerträgen von 1,5 Mio. Euro ergeben sich laut Knöppel damit Einnahmen von 148,2 Mio. Euro. (27.11.2012)

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2012-11-27

Im Wortlaut:

Lesen Sie hier den Finanzbericht von Vizepräsident Dr. Volker Knöppel im Wortlaut:

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Nachgefragt:

Vizepräsident Dr. Knöppel im medio!-Interview zur Entwicklung der Kirchensteuer, zum Zukunftsausschuss und zur öffentlichen Diskussion über die Kirche:

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a11021

«Tägliches Brot» - Bericht vor der Landessynode
Bischof Hein thematisiert Umgang mit Lebensmitteln

Hofgeismar (medio). Der Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Prof. Dr. Martin Hein, stellte seinen Bericht auf der Herbsttagung der Landessynode am heutigen Montag unter das Thema «Tägliches Brot». Hein stellte fest: «Das tägliche Brot ist (...) bei uns vorerst gesichert». Aus der Dankbarkeit gegenüber Gott ergebe sich daher für Christen die «Verantwortung für die materiellen und sozialen Grundlagen unserer Gesellschaft». 15 Millionen Tonnen Lebensmittel würden in Deutschland jährlich weggeworfen. Daher stelle sich die Frage nach der Verteilungsgerechtigkeit. Der Bischof würdigte ausdrücklich die sogenannten «Tafeln». Dies sei ein Weg, mit dem Thema regional umzugehen, so Hein.

Für die gerechte Versorgung mit Lebensmitteln im globalen Maßstab spielten auch die Faktoren Klimawandel und Boden eine Rolle: «Wir müssen den Boden wieder respektieren lernen», forderte der Bischof. Für die Energiewende seien die nachwachsenden Rohstoffe wegen der abnehmenden Erdölvorräte von besonderer Bedeutung. Damit steige das Interesse an Agrokraftstoffen, so Hein. Bei der Förderung von Bioenergie sei deshalb unbedingt darauf zu achten, weder eine Verknappung von Nahrungsmitteln noch eine Preiserhöhung zu bewirken.

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2012-11-26

Im Wortlaut:

Lesen Sie hier den Bericht von Bischof Martin Hein im Wortlaut:

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Nachgefragt:

Bischof Martin Hein im medio!-Interview zum Umgang mit Lebensmitteln und Nahrungsmitteln als Energieträger:

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Internetradio:

Hören Sie hier einen Beitrag zum Thema von medio!-Redaktionsleiter Christian Fischer:

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a11024

Eröffnungsgottesdienst in Hofgeismar
Prälatin Natt: Kirche braucht Glauben an die Zeit, in der sich Träume erfüllen

Hofgeismar (medio). Die 12. Landessynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck ist am 26. November 2012 zu ihrer sechsten Tagung im nordhessischen Hofgeismar zusammengetreten. Auftakt der Herbsttagung war um 10 Uhr ein Gottesdienst in der Hofgeismarer Brunnenkirche, in dem Prälatin Marita Natt predigte.

In ihrer Predigt über 5. Buch Mose, 34, 1-7 knüpfte die Prälatin an die berühmte Rede von Martin Luther King aus dem Jahre 1963 an: «I have a dream» («Ich habe einen Traum»). Viele Träume gingen erst nach einem sehr langen Weg oder gar nicht in Erfüllung, sagte Natt. So habe auch Mose auf dem Berg Nebo gestanden und in das gelobte Land geschaut, ohne es zu erreichen. Er musste vorher sterben. «Ist er deswegen gescheitert?» - fragte die Prälatin. (26.11.2012)

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2012-11-26

Im Wortlaut:

Lesen Sie hier die Predigt von Prälatin Marita Natt im Wortlaut:

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a10973

Tagesordnung

1.
Bericht des Bischofs

2.
Finanzbericht

3.
Gesetz zur Änderung des Haushaltsgesetzes und des Haushaltsplanes der Rechnungsjahre 2012/2013 der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (Nachtragshaushaltsplan 2012)

4.
Sammlungen für die Diakonie 2013, Aktion «Brot für die Welt» und Aktion «Hoffnung für Osteuropa»

5.
32. Kirchengesetz zur Änderung der Grundordnung der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck

6.
Kirchengesetz zur Änderung der Bezeichnung «Kirchliches Rentamt» und anderer Begrifflichkeiten

7.
Kirchengesetz zu dem Kooperationsvertrag zwischen der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck

8.
Fusion der Diakonischen Werke in Hessen

a)
Kirchengesetz und Vertrag
b)
Finanzierung der zukünftigen Diakonie Hessen

9.
Änderung der Geschäftsordnung für die Landessynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck

10.
Bericht des Zukunftsausschusses

11.
«Salz der Erde – Licht der Welt»
Reformation und Kirchenmusik – mit gewürzten Klängen in die Zukunft
Landeskirchenmusikdirektor Uwe Maibaum

12.
Nachwahl in den Rat der Landeskirche

13.
Bericht von der EKD-Synode

14.
Bericht des Rates der Landeskirche über die an ihn verwiesenen Anträge

15.
Anträge aus den Kreissynoden:

a)
Marburg: Überprüfung der Rechtsgrundlage des Notfallseelsorgedienstes
 
b)
des Eisenbergs und der Twiste: Erdgasgewinnung durch Hydraulic Fracturing (Fracking)
c)
Marburg: Anhebung der Altersbegrenzung für die Wählbarkeit in den Kirchenvorstand

16.
Beschlussvorlage zum Thema «Fracking»

17.
Beschlussvorlage zum Thema Agrokraftstoffe

18.
Aktuelle Fragestunde

19.
Verschiedenes

2012-11-26
a522

Was ist die Landessynode?

Die Landessynode hat in allen kirchlichen Fragen die letzte Entscheidung. Sie teilt die geistliche und rechtliche Leitung mit dem Bischof, den Pröpsten, dem Rat der Landeskirche und dem Landeskirchenamt. Alle anderen Organe sind der Landessynode verantwortlich.

Die Landessynode wählt den Bischof und entsendet aus ihrer Mitte die Mitglieder des Rates der Landeskirche. Sie erlässt Gesetze, verabschiedet den Haushalt. Sie schafft so die Grundlagen für das rechtliche Leben der Landeskirche.

Der Landessynode gehören 87 Mitglieder an, dabei sind die Laien, d.h. die Nicht-Theologen in der Mehrheit. Das Gros der Mitglieder wird direkt von den Synoden der Kirchenkreise gewählt; sie sind für sechs Jahre gewählt. Hinzu kommen der Bischof sowie seine juristischen und theologischen Stellvertreter, der Vizepräsident und die Prälatin.

Die Synode beruft bei ihrer Konstituierung zwölf weitere Mitglieder, von denen mindestens acht Laien sein müssen. Bei deren Berufungen sollen «die für den Dienst der Kirche in der Welt wichtigen Kräfte» (Artikel 90 (6) der Grundordnung) vertreten sein.

Die Tagungen der Landessynode finden in der Regel zwei Mal im Jahr statt, im Frühjahr und in der Woche vor dem ersten Advent. Die Sitzungen der Landessynode werden durch den oder die Präses und seine oder ihre Stellvertreter geleitet.

2016-11-21

Rat und Ausschüsse:

Informationen zum Rat der Landeskirche und den Ausschüssen der Landessynode finden Sie hier:

Rat der Landeskirche
Nominierungsausschuss
Finanzausschuss

Download:

Laden Sie hier ein vom Synodalbüro herausgegebenes Informationsblatt zur Landessynode herunter:

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Geschäftsstelle / Kontakt

Büro der Landessynode
Wilhelmshöher Allee 330
34131 Kassel

Tel.: (0561) 9378-277 (Bettina Groß, Leiterin)
Tel.: (0561) 9378-276 (Tanja Deichmeier, Assistentin)
Fax: (0561) 9378-288
E-Mail: synode@ekkw.de

Während der Tagung der Landessynode:

Ev. Tagungsstätte Hofgeismar im VCH
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar

Tel.: (05671) 881-0
Fax: (05671) 881-203

2016-11-08
a1025

Pressekontakt

Landeskirchenamt der EKKW, Pressestelle
Wilhelmshöher Allee 330
34131 Kassel

Tel.: (0561) 9378-396
Fax: (0561) 9378-450
E-Mail: pressestelle.lka@ekkw.de

Während der Tagung der Landessynode:

Pfarrerin Petra Schwermann (Pressesprecherin)
Tel.: (0172) 53 568 19
E-Mail: petra.schwermann@ekkw.de

2014-11-19