a9447

Vom 21. bis 24. November
Herbsttagung der Landessynode in Hofgeismar

Tipp:

Ausführliche Meldungen, Berichte und Fotos finden Sie auf den jeweiligen Tagesseiten:

Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag

Verlaufsplan:

Hier können Sie den vorläufigen Verlaufsplan der Herbsttagung herunterladen (Stand: 27.10.2011):

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Hintergrund:

Allgemeine Informationen zur Landessynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck finden Sie hier:

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a9478

Bericht vor der Landessynode
Bischof Hein: Evangelische Frömmigkeit verdankt sich der steten Begegnung mit dem Wort Gottes

Hofgeismar (medio). Der Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Prof. Dr. Martin Hein, hat dazu aufgerufen, sich der weiten Bandbreite evangelischer Frömmigkeit und geistlichen Lebens wieder bewusst zu werden. Dies sagte er in seinem jährlichen Bericht zum Auftakt der Herbsttagung der Landessynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, der unter dem Thema «Geistliches Leben» stand.

Christliche Frömmigkeit konkurriert mit anderen spirituellen Angeboten

Der Bischof führte in seinem Bericht aus, dass es einen großen Reichtum geistlichen Lebens in der Kirche gäbe, der jeweils auf bestimmte Milieus abgestimmt sei. «Vielfalt ist der evangelischen Kirche in die Wiege gelegt.» Es sei deshalb unangemessen, «bestimmte Frömmigkeitsformen als `besser´ oder ´reifer´, andere hingegen als ´schlechter´ oder ´unreifer´ zu etikettieren». Freilich konkurrierten diese Formen geistlichen Lebens inzwischen mit einem großen «Markt der spirituellen Möglichkeiten», der ein breites Spektrum von der Esoterik bis zu Beratungsangeboten abdecke. «Spiritualität» werde dabei oft mit der Verheißung eines besseren Lebens, höherer Gesundheit und mehr Lebensqualität verbunden. Das «religiöse Sinnstiftungsmonopol der Kirche» gebe es heute nicht mehr. Auch sei Religiosität nicht automatisch mit Kirchlichkeit verbunden. Da stelle sich die Frage nach dem Unterschied von christlicher Spiritualität von andern spirituellen Angeboten. Darum bevorzuge der Bischof den Begriff «Frömmigkeit», wenn er vom geistlichen Leben rede, und definierte: «Evangelische Frömmigkeit verdankt sich der steten Begegnung mit dem Wort Gottes, sie ist auf Jesus Christus ... bezogen und weiß sich durch den Heiligen Geist gewirkt und beschenkt.» (21.11.2011)

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2011-12-02

Im Wortlaut:

Lesen Sie hier den Bericht von Bischof Martin Hein im Wortlaut:

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Nachgefragt:

Bischof Hein im medio-Interview über die Gestaltung geistlichen Lebens, notwendige Reaktionen auf rechtsextreme Straftaten und politisch glaubwürdiges Handeln als Christ:

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a9485

Finanzbericht vor der Landessynode
Vizepräsident Knöppel: Konsolidierungsmaßnahmen werden fortgesetzt

Hofgeismar (medio). Der Leitende Jurist der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW), Vizepräsident Dr. Volker Knöppel, hält die Fortsetzung der Einsparbemühungen in den Haushalten der Landeskirche für unbedingt erforderlich. Seit 2006 verfolge die Finanzpolitik der Landeskirche einen Konsolidierungsplan, der bis 2011 in drei Doppelhaushalten umgesetzt worden sei. Auch der Doppelhaushalt 2012/2013 werde ein Sparhaushalt sein, sagte Knöppel in seinem Finanzbericht am Dienstag (22.11.) vor der Landessynode in Hofgeismar. «Ziel dieser und vorausgegangener Konsolidierungsbestrebungen war und ist, das Ausgabeverhalten an die Steuerentwicklung anzupassen», so der Vizepräsident.
 

Gesamtkirchensteueraufkommen sinkt bei momentaner Erholung

Das Kirchensteueraufkommen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) beziffere sich laut Knöppel im Jahr 2010 insgesamt auf 4,25 Mrd. Euro - ein Rückgang von 2,4 Prozent gegenüber dem Jahr 2009. Die Landeskirche liege mit einem pro Kopf Kirchensteueraufkommen von 140,17 Euro pro Jahr im Rahmen der 22 EKD-Kirchen auf dem 14. Platz. Insgesamt seien die landeskirchlichen Einnahmen gegenüber 2009 um 5,4 Prozent gesunken. So seien im Jahr 2009 rund 124,9 Mio. Euro eingenommen worden, in 2010 seien es nur noch 117,6 Mio. Euro gewesen. Für das laufende Haushaltsjahr 2011 seien die Einnahmen seit August leicht angestiegen. Für die Schätzung des künftigen Steueraufkommens sei auch zu berücksichtigen, dass die Mitgliederzahl der Landeskirche im Sommer 2011 erstmals unter 900.000 gesunken sei; auch würden sich die Steuersenkungspläne der Bundesregierung sowie das EKD-interne Kirchenlohnsteuerverrechungsverfahren (Clearing) bemerkbar machen. Hier gehöre die Landeskirche immer noch zu den «Geberkirchen». Für den Kirchensteuerverwahr (Stand 2010: 95,3 Mio. Euro) werden rund 50 Prozent des landeskirchlichen Haushalts vorgehalten, für die angestrebten 75 Prozent seien für die kommenden Jahre weitere Aufstockungen notwendig. Für die Kapitalertragssteuer sieht der Bund ein automatisiertes Verfahren vor – bis dahin werde weiter über Abschläge in der EKD umgelegt. (22.11.2011)

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2011-11-22

Im Wortlaut:

Lesen Sie hier den Bericht von Vizepräsident Volker Knöppel im Wortlaut:

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Nachgefragt:

Vizepräsident Knöppel im medio-Interview über die Finanzsituation der Landeskirche, die Auswirkungen der Finanzkrise und neue Ideen für zusätzliche Finanzquellen der Kirche.

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a9528

Im Interview:
Prälatin Natt zu den Neuregelungen im Pfarrerdienstgesetz und zur Debattenkultur in der Synode

Hofgeismar (medio). Die Prälatin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Marita Natt, hat in einem Interview mit der landeskirchlichen Medienagentur «medio» am Rande der Synode die Eckpunkte der neuen Regelungen im Pfarrerdienstgesetz verdeutlicht. Die Landeskirche übernehme das EKD-Pfarrerdienstgesetz, so Natt, habe es aber durch Ausführungsbestimmungen, z.B. in der Frage der Begrenzung von Funktionspfarrstellen und des Dienstalters, ergänzt. Bei den Regelungen zur Lebensführung von Pfarrerinnen und Pfarrern, ändere sich wenig. «Das ist im Gesetz sehr unspektakulär, da verändert sich im Grunde gar nichts», so die Prälatin gegenüber medio. Die Prälatin äußerte sich auch zu dem Beschluss und zur Debatte der Synode über die öffentliche Segnung gleichgeschlechtlicher Paare, die in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft leben. Das ganze Interview mit Prälatin Marita Natt können Sie rechts neben diesem Artikel lesen. (25.11.2011)

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2011-11-25

Nachgefragt:

Prälatin Natt im medio-Interview über die neuen Regelungen des Pfarrerdienstgesetzes und die Debattenkultur in der Synode:

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a9497

Landessynode ermöglicht öffentliche Segnung von Paaren, die in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft leben, im Gottesdienst

Hofgeismar (epd). Mit großer Mehrheit hat die Synode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck der öffentlichen Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren im Gottesdienst zugestimmt. Die 95 Synodalen folgten am Mittwoch (23.11.) in Hofgeismar bei fünf Gegenstimmen und neun Enthaltungen einer Vorlage des Rates der Landeskirche. Bislang war eine solche Segnung nach einem Beschluss aus dem Jahr 2003 nur im Rahmen der Seelsorge möglich.

Voraussetzung einer solchen Segnung ist neben der eingetragenen Lebenspartnerschaft, dass mindestens einer der Partner evangelisch ist, heißt es in dem Beschluss. Pfarrer dürfen zu einer solchen Handlung nicht gezwungen werden, müssen die Antragsteller dann aber an einen anderen Seelsorger verweisen.

Vorausgegangen war der Zustimmung eine ausführliche Debatte, an der sich zahlreiche Synodale beteiligten. Dem Wunsch von Präses Rudolf Schulze, in dem Beschluss festzuhalten, dass Ehe und Familie Leitbild der Kirche für verbindlich gelebte Partnerschaft seien und die Segnung in klar zu unterscheidender Weise von einer Trauung geschehen solle, folgte die Synode nicht. (23.11.2011)

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2011-11-24

Download:

Lesen Sie hier die Beschlussvorlage des Rates der Landeskirche im Wortlaut:

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Download:

Lesen Sie hier die Einbringung des Ratsbeschlusses zur Segnung von Menschen, die in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft leben, von Propst Helmut Wöllenstein im Wortlaut:

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a9526

Verbindliche Zusammenarbeit über Kirchengrenzen hinweg
Synoden der EKHN und EKKW befassen sich mit Kooperationsgesetz

Hofgeismar / Frankfurt (medio). Mit einem Kooperationsvertrag zwischen der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) haben sich die Synoden beider Kirchen am Donnerstag (24.11.) gleichzeitig auf ihren jeweiligen Tagungen in Hofgeismar und Frankfurt befasst. Dies teilten die beiden Kirchen in gleichlautenden Pressemitteilungen am Freitag mit. Die Vereinbarung soll die verbindliche Zusammenarbeit über die Kirchengrenzen hinweg für die Bereiche Akademiearbeit, Mission und Ökumene, Religionspädagogik und Theologische Ausbildung und weitere mögliche Aufgabenbereiche festlegen.

Der Vertragsentwurf wurde wortgleich in beide Synoden eingebracht, aber noch nicht beschlossen, heißt es in der Mitteilung. Der Kooperationsvertrag werde vielmehr in den kommenden Monaten in den unterschiedlichen Ausschüssen und Leitungsgremien weiter beraten. Nach den gegenwärtigen Planungen sollen die beiden Synoden das Zustimmungsgesetz und den Kooperationsvertrag endgültig im Herbst des kommenden Jahres verabschieden. (25.11.2011)

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2011-11-25
a9513

Doppelhaushalt für die Jahre 2012/2013 verabschiedet

Hofgeismar (epd). Einen Doppelhaushalt für die Jahre 2012/2013 hat am Mittwochabend (23.11.) die Landessynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck in Hofgeismar verabschiedet. Das Volumen umfasst rund 200 Millionen Euro für 2012 und etwa 201 Millionen Euro für 2013. Für die Finanzierung müsse nur in ganz bescheidenem Umfang auf Rücklagen zurückgegriffen werden, erläuterte Vizepräsident Dr. Volker Knöppel. Für 2012 sind Entnahmen von 1,3 Millionen Euro und für 2013 von weiteren 1,5 Millionen Euro aus der Ausgleichsrücklage angesetzt. (24.11.2011)

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2011-11-24
a9503

Strukturreform
Kirchenkreise Marburg-Stadt, Marburg-Land und Kirchhain zu zwei Kirchenkreisen vereinigt

Hofgeismar (medio/epd). Im Rahmen des Strukturreformprozesses der Landeskirche werden die drei Kirchenkreise Kirchhain, Marburg-Land und Marburg-Stadt zu zwei Kirchenkreisen vereinigt. Die in Hofgeismar tagende Landessynode folgte am Mittwochabend (23.11.) einem entsprechenden Vorschlag des Rates der Landeskirche, den neu entstehenden südlichen Kirchenkreis mit «Marburg» und den nördlichen mit «Kirchhain» zu benennen. Die Neuordnung soll am 1. Januar 2012 in Kraft treten. (24.11.2011)

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2011-11-24
a9502

Landessynode fordert Null-Toleranz bei der Ausbringung von gentechnisch verändertem Saatgut

Hofgeismar (epd). Die Synode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck hat in einer Entschließung am Mittwochabend gefordert, die Zulassung gentechnisch veränderter Pflanzen zum Anbau auszusetzen. Die Synodalen appellierten bei nur wenigen Enthaltungen an den Deutschen Bundestag, die Regierung damit zu beauftragen, bei der Europäischen Union für ein entsprechendes Moratorium einzutreten.

Das bisherige Zulassungsverfahren bei der EU für die Zulassung gentechnisch veränderter Pflanzen sei mangelhaft, hieß es in der Begründung. Soziale und wirtschaftliche Schadwirkungen würden nicht berücksichtigt. (24.11.2011)

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2011-11-24
a9501

Forderung nach dauerhaften Resettlementprogramm
Landessynode verabschiedet Resolution zur Aufnahme von Flüchtlingen aus Libyen

Hofgeismar (medio). Die Landessynode hat am Mittwoch (23.11.) eine Resolution zur Aufnahme von Flüchtlingen aus Libyen verabschiedet, die sich an die hessische Landesregierung, die hessischen Bundestagsabgeordneten sowie an die Gemeinden, Kreissynoden und diakonischen Einrichtungen der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck wendet.

In der Resolution werde zum einen dazu aufgerufen, die Forderung des UN-Flüchtlingswerk UNHCR nach einem dauerhaften Resettlementprogramm zu unterstützen, teilte die Pressestelle der Landeskriche mit. Einige Tausend afrikanische Flüchtlinge säßen in Libyen fest und könnten nicht in ihre Heimatländer zurückkehren. Ähnlich sei es auch in anderen Ländern Afrikas und Asiens, genannt werde ausdrücklich die Situation irakischer Flüchtlinge in Syrien. Deutschland müsse im Rahmen des Resettlementprogramms die Bereitschaft zeigen, eine dauerhafte Ansiedlung von Flüchtlingen in Deutschland zu ermöglichen.  (24.11.2011)

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2011-11-25
a9473

Gottesdienst zur Eröffnung der Landessynode

Hofgeismar (medio). Mit einem Gottesdienst in der Hofgeismarer Brunnenkirche ist die Herbsttagung der Landessynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck am Montagvormittag eröffnet worden.

Schwerpunkte der Beratungen, die voraussichtlich bis einschließlich Donnerstag dauern werden, sind unter anderem der Bericht von Bischof Prof. Dr. Martin Hein zum Thema «Geistliches Leben», der Finanzbericht des Vizepräsidenten Dr. Volker Knöppel, die Verabschiedung des Doppelhaushaltes 2012/2013, die Kooperation zwischen der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) und der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) sowie die Beratung und Verabschiedung einiger Kirchengesetze.

Prälatin Natt: Jesus brachte uns die Hoffnung, dass der Tod nicht das letzte Wort hat

«Christen sind Menschen, die über den Horizont hinausschauen!» Mit diesem Satz begann Prälatin Marita Natt im Eröffnungsgorresdienst ihre Predigt. Sie legte ein Lied aus dem Dreißigjährigen Krieg aus: «Es ist ein Schnitter, heißt der Tod, hat Gwalt vom ewigen Gott... .» Der Ewigkeitssonntag erinnere an die Vergänglichkeit und besonders an den Tod. Den Dichter des Schnitterliedes habe vor allem das Bild der dahinwelkenden und schließlich abgeschnittenen Blumen bewegt. (21.11.2011)

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2011-11-25
a9451

Tagesordnung der Herbsttagung

1.
Bericht des Bischofs

2.
Finanzbericht

3.
Landeskirchliche Jahresrechnung 2010

4.
Nachtragshaushalt 2011

5.
Haushalts- und Finanzplanung

a)
Doppelhaushalt 2012/2013 einschließlich Haushaltsgesetz und Stellenplan 2012/2013
b)
Mittelfristige Finanzplanung der Landeskirche 2011 bis 2015
c)
Mittelfristige Finanzplanung für gesamtkirchliche Bauten 2012 bis 2015
d)
Sammlungen für die Diakonie 2012, Aktion «Brot für die Welt» und Aktion «Hoffnung für Osteuropa»

6.
Kooperation zwischen der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck

a)
Kirchengesetz zum Kooperationsvertrag zwischen der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck
b)
Sachstandsbericht zum Fusionsprozess der beiden Diakonischen Werke

7.
Kirchengesetz zur Einführung des Pfarrdienstgesetzes der EKD in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck

8.
Kirchengesetz zur Anwendung des Kirchengesetzes über Mitarbeitervertretungen in der EKD (MVG-Anwendungsgesetz, MVG.EKD.AG)

9.
Kirchengesetz über die Veränderung der Kirchenkreise Frankenberg, Kirchhain, Marburg-Land und des Stadtkirchenkreises Marburg

10.
«Salz der Erde – Licht der Welt» - Vortrag von Prof. Dr. Heinz Bude: «Bildung für alle»

11.
Verfahrensvorschlag zur Posterioritätendiskussion

12.
Segnung von Menschen, die in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft leben

13.
Antrag zur Agro-Gentechnik

14.
Nachwahl in den Synodalvorstand

15.
Nachwahl in den Benennungsausschuss

16.
Nachwahl in das Landeskirchengericht

17.
Berufung der Mitglieder der Schlichtungsstelle – Kammer für den kirchlichen Bereich

18.
Bericht von der EKD-Synode

19.
Bericht des Rates der Landeskirche über die an ihn verwiesenen Anträge

20.
Anträge aus den Kreissynoden:

a) Wolfhagen:
«Umkehr zum Leben - Schöpfungsverantwortung unserer Kirche»
b) Hanau-Stadt:
Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzepts für die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck
c) Fulda:
Resolution «Brot statt Sprit»
d) Kirchhain:
Vorbereitung gesetzlicher Regelungen (Strukturreform in der Region Marburg)
e) Gelnhausen:
Evangelische Kindertagesstätten; hier: Höhergruppierung der Erzieherinnen und Erzieher und Verbesserung der Arbeits- und Rahmenbedingungen der Mitarbeitenden
f) Ziegenhain:
Überarbeitung des Entwurfs der Trauagende

21. Informationen zum Projekt «Erwachsen glauben»

22. Aktuelle Fragestunde

23. Verschiedenes

2011-11-16

Verlaufsplan:

Hier können Sie den vorläufigen Verlaufsplan der Herbsttagung herunterladen (Stand: 27.10.2011):

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Was ist die Landessynode?

Die Landessynode hat in allen kirchlichen Fragen die letzte Entscheidung. Sie teilt die geistliche und rechtliche Leitung mit dem Bischof, den Pröpsten, dem Rat der Landeskirche und dem Landeskirchenamt. Alle anderen Organe sind der Landessynode verantwortlich.

Die Landessynode wählt den Bischof und entsendet aus ihrer Mitte die Mitglieder des Rates der Landeskirche. Sie erlässt Gesetze, verabschiedet den Haushalt. Sie schafft so die Grundlagen für das rechtliche Leben der Landeskirche.

Der Landessynode gehören 87 Mitglieder an, dabei sind die Laien, d.h. die Nicht-Theologen in der Mehrheit. Das Gros der Mitglieder wird direkt von den Synoden der Kirchenkreise gewählt; sie sind für sechs Jahre gewählt. Hinzu kommen der Bischof sowie seine juristischen und theologischen Stellvertreter, der Vizepräsident und die Prälatin.

Die Synode beruft bei ihrer Konstituierung zwölf weitere Mitglieder, von denen mindestens acht Laien sein müssen. Bei deren Berufungen sollen «die für den Dienst der Kirche in der Welt wichtigen Kräfte» (Artikel 90 (6) der Grundordnung) vertreten sein.

Die Tagungen der Landessynode finden in der Regel zwei Mal im Jahr statt, im Frühjahr und in der Woche vor dem ersten Advent. Die Sitzungen der Landessynode werden durch den oder die Präses und seine oder ihre Stellvertreter geleitet.

2016-11-21

Rat und Ausschüsse:

Informationen zum Rat der Landeskirche und den Ausschüssen der Landessynode finden Sie hier:

Rat der Landeskirche
Nominierungsausschuss
Finanzausschuss

Download:

Laden Sie hier ein vom Synodalbüro herausgegebenes Informationsblatt zur Landessynode herunter:

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Geschäftsstelle / Kontakt

Büro der Landessynode
Wilhelmshöher Allee 330
34131 Kassel

Tel.: (0561) 9378-277 (Bettina Groß, Leiterin)
Tel.: (0561) 9378-276 (Tanja Deichmeier, Assistentin)
Fax: (0561) 9378-288
E-Mail: synode@ekkw.de

Während der Tagung der Landessynode:

Ev. Tagungsstätte Hofgeismar im VCH
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar

Tel.: (05671) 881-0
Fax: (05671) 881-203

2016-11-08
a1025

Pressekontakt

Landeskirchenamt der EKKW, Pressestelle
Wilhelmshöher Allee 330
34131 Kassel

Tel.: (0561) 9378-396
Fax: (0561) 9378-450
E-Mail: pressestelle.lka@ekkw.de

Während der Tagung der Landessynode:

Pfarrerin Petra Schwermann (Pressesprecherin)
Tel.: (0172) 53 568 19
E-Mail: petra.schwermann@ekkw.de

2014-11-19