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Vom 26. bis 28. April 2012:
Frühjahrstagung der Landessynode in Hofgeismar

Foto: Das Präsidium der Landessynode. (Foto: medio.tv/Schauderna) Das Präsidium der Landessynode. (Foto: medio.tv/Schauderna)
Hofgeismar (medio). Die 12. Landessynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck trat vom 26. bis 28. April 2012 zu ihrer fünften Tagung im nordhessischen Hofgeismar zusammen. Schwerpunkte der Frühjahrstagung waren der Personalbericht von Prälatin Marita Natt, der Bericht des Dezernenten für Diakonie, Oberlandeskirchenrat Dr. Eberhard Schwarz, die Fusion der Diakonischen Werke in Hessen, die Einführung der neuen agendarischen Ordnung «Die Trauung» sowie die Beratung verschiedener Kirchengesetzte und weiterer Berichte. (28.04.2012)

Informieren Sie sich hier über die Tagung:

2012-04-28

Verlaufsplan:

Hier finden Sie den Verlaufsplan der Tagung:

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Hintergrund:

Allgemeine Informationen zur Landessynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck finden Sie hier:

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a10007

Personalbericht
Prälatin Marita Natt: Kindertaufe und Taufgottesdienste besonders attraktiv

Hofgeismar (epd/medio). In ihrem Personalbericht vor der Landessynode ging Prälatin Marita Natt am Donnerstag in Hofgeismar auf die Situation in den Gemeinden der Landeskirche, auf die Pfarrstellensituation und das Theologiestudium sowie die aktuellen Mitgliederzahlen ein. In der Mitte des kirchlichen Lebens bleibe auch weiterhin der Gottesdienst, führte Natt aus. Im vergangenen Jahr seien in den kurhessischen Gemeinden 65.155 Gottesdienste sowie 12.499 Gottesdienste mit Kindern gefeiert worden, sagte sie. Einen hohen Stellenwert habe erfreulicherweise die Kindertaufe, erläuterte Natt. Fast 69 Prozent aller 7.159 Taufen in 2011 seien Kindertaufen gewesen. Diese Attraktivität sei unter anderem einladenden Taufgottesdienste sowie einem guten Angebot für Jugendliche zu verdanken. (26.04.2012)

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2012-04-28

Im Wortlaut:

Lesen Sie hier den Bericht von Prälatin Marita Natt im Wortlaut:

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Nachgefragt:

Prälatin Marita Natt im medio-Interview über die neuen Herausforderungen für Pfarrerinnen und Pfarrer und die Kreativität von Kirchenvorständen:

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a10014

Diakoniebericht
Landespfarrer Schwarz: Diakonie muss Rolle im umgebauten Sozialstaat stärken

Hofgeismar (medio). In seinem Bericht vor der Landessynode am Freitag Vormittag in Hofgeismar ging der Diakoniedezernent der Landeskirche und Vorstandsvorsitzende des Diakonischen Werks in Kurhessen-Waldeck e.V. (DWKW), Landespfarrer Oberlandeskirchenrat Dr. Eberhard Schwarz, auf die Rolle der Diakonie in der Gesellschaft ein. «Der Umbau des Sozialstaats und damit verbunden eine neue Sozialpolitik hat erhebliche Folgen für die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege. Sie müssen ihre Rolle im veränderten Sozialstaat neu finden und justieren», sagte Schwarz. Das bisherige partnerschaftliche System der Kooperation von öffentlicher und freigemeinnütziger Wohlfahrtspflege wandele sich auf Grund der seit Jahren zu beobachtenden Ökonomisierung des Sozialen zunehmend zu einer hierarchischen Beziehung von Auftraggebern und Auftragnehmern. Die Verbände würden zu sozialwirtschaftlichen Dienstleistungserbringern und verlören ihre bisherige sozialpolitische Bedeutung. Schwarz berichtete zum letzten Mal vor der Synode. Er tritt Ende Mai in den Ruhestand. (27.04.2012)

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2012-04-27

Im Wortlaut:

Lesen Sie hier den Bericht von Oberlandeskirchenrat Dr. Eberhard Schwarz im Wortlaut:

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Nachgefragt:

Landesdiakoniepfarrer Eberhard Schwarz im medio-Interview zur Fusion der Diakonischen Werke und die Auswirkungen auf die Mitarbeitenden:

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a10052

Prälatin: Agende antwortet auf Herausforderungen unserer Zeit
Neue Agende für die Trauung verabschiedet

Hofgeismar (medio). Die Landessynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen Waldeck hat am Samstag einstimmig eine neue Agende für die kirchliche Trauung verabschiedet. Die Agende sei eine gute Grundlage für ein «bewusstes Eingehen auf die differenzierten Bedürfnisse und Lebenswirklichkeiten von Paaren», sagte Prälatin Marita Natt. Sie zeuge «von hoher Sensibilität für die Herausforderungen unserer Zeit und hoher fachlicher Kompetenz in der Frage, wie evangelische Trauung heute gefeiert werden kann», so die Prälatin.

Die bisher gültige Agende stamme aus dem Jahre 1973 und es sei an der Zeit gewesen, auf die «gesellschaftlichen und kulturellen Veränderungen» zu reagieren, teilte die Pressestelle der Landeskirche mit. Bereits im Jahre 2006 sei der Auftrag der Synode ergangen, eine zeitgemäße Agende für die Trauung zu erarbeiten. Die Liturgische Kammer hatte im Frühjahr 2011 einen Entwurf vorgelegt, der in den Kreissynoden mehrheitlich auf breite Zustimmung stieß, heißt es weiter. (28.04.2012)

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2012-05-10

Internetradio:

Hören Sie hier einen Beitrag zum Thema mit medio!-Reporter Torsten Scheuermann:

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Nachgefragt:

Bischof Martin Hein im medio-Interview über das aktuelle Verhältnis von Staat und Kirche und die neue Trauagende:

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a10013

Landessynode hält an Altersgrenze für die Wählbarkeit in Kirchenvorstand fest

Hofgeismar (medio). In einer geheimen Abstimmung hat sich die Landessyonode auf ihrer Tagung im nordhessischen Hofgeismar am Freitag Vormittag gegen eine Aufhebung der Altersgrenze für die Wählbarkeit in den Kirchenvorstand entschieden. Der Gesetztesentwurf zur Änderung der Grundordnung der Landeskirche, die bisher die Wählbarkeit von Gemeindegliedern vorsah, die zur Zeit der Wahl das 70. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, wurde am Montag beraten. Bei der heutigen Abstimmung stimmten von den 93 stimmberechtigten Synodalen 57 für die Änderung, 24 lehnten sie ab und 3 enthielten sich. Die erforderliche 2/3-Mehrheit (62 Stimmen), die für die Annahme des Gesetztes notwendig gewesen wäre, konnte so nicht erreicht werden. (27.04.2012)

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2012-04-28

Nachgefragt:

Präses Kirchenrat Rudolf Schulze im medio-Interview über die Kooperation mit der EKHN und die Altersgrenze bei Kirchenvorständen:

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Gesprächsrunde zum Thema «Sieht die Kirche alt aus?»
Jugendliche reden Klartext über ihre Erfahrungen mit der Kirche

Hofgeismar (medio). Auf der Frühjahrstagung der Landessynode kamen am Freitagabend in Hofgeismar sechs junge Menschen zwischen 18 und 26 Jahren zum Thema «Sieht die Kirche alt aus?» mit den Synodalen ins Gespräch. Es sei Brauch in der Evangelischen Kirche von Kurhessen Waldeck zur Synode jemanden einzuladen, der der Synode einen neuen Impuls gibt, erklärte Christiane von der Tann vom Synodalvorstand gegenüber der landeskirchlichen Medienagentur «medio!». Die Kirchenleitung müsse wissen, was für Erwartungen junge Menschen an die Kirche haben, so von der Tann, die den Austausch initiiert hatte. Unter der Moderation des F.A.Z.-Journalisten Claus-Peter Müller von der Grün sprachen die jungen Menschen über ihre Erfahrungen mit der Kirche. Anschließend konnten die Synodalen weitere Fragen stellen. (28.04.2012)

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2012-05-10

Internetradio:

Hören Sie hier einen Beitrag von medio!-Reporter Christian Fischer:

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Nachgefragt...

Christiane Freifrau von der Tann im medio-Interview über den Dialog mit jungen Menschen als Aufgabe der Kirche:

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a10018

Landessynode will Diskussion um Inklusion intensivieren

Hofgeismar (epd). Die Synode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck will die Diskussion um das Thema Inklusion intensivieren. Dazu beauftragte die Synode mit großer Mehrheit den Rat der Landeskirche, eine Handreichung zu erarbeiten und der Frühjahrssynode 2013 zur Verabschiedung vorzulegen. Zugleich wurde Bischof Martin Hein gebeten, bei der Theologischen Kammer eine theologische Stellungnahme zum Thema in Auftrag zu geben. (27.04.2012)

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2012-04-28
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Grußwort des Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier
Bouffier: «Auch der säkulare Staat braucht eine geistige und geistliche Heimat und Grundlegung»

Hofgeismar (medio). Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier hat in einem Grußwort vor der Landessynode das gute partnerschaftliche Verhältnis von Kirche und Land Hessen in den Mittelpunkt gerückt. Bouffier sprach am Donnerstag auf der Frühjahrstagung in Hofgeismar vor den 93 Synodalen. Der Staat könne, so in Aufnahme eines bekannten Zitates, selber die Grundlagen nicht legen, auf denen er beruhe, sagte der Ministerpräsident. Auch der säkulare Staat brauche eine geistige und geistliche Heimat und Grundlegung. Die Kirche leiste einen großen Beitrag dazu, für Orientierung und Sinnstiftung zu sorgen. Der Staat könne laut Bouffier nur einen rechtlichen und materiellen Schutzrahmen liefern, aber Identität entstehe aus anderen Quellen. Kirche biete eine Grundorientierung, ohne die sich eine Fülle von Fragen nicht beantworten lasse. Als Beispiele nannte Bouffier u.a. die Stammzellenforschung oder die Sterbehilfe. «Die Lösung der Fragen wird durch diese ethische Basis zwar nicht einfacher, aber man besitzt einen Grundsatz, von dem man ausgehen kann», so der Ministerpräsident. (26.04.2012)

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2012-04-26

Nachgefragt:

Bischof Martin Hein im medio-Interview über das aktuelle Verhältnis von Staat und Kirche und die neue Trauagende:

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a10039

Bericht der Ausschussvorsitzenden
Kooperationsprozess EKKW-EKHN: Kirchenrechtliche Vereinbarung statt Verband angestrebt

Hofgeismar (medio). Die Vorsitzenden bzw. die Sprecher der in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) mit dem Kooperationsprozess mit der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) befassten Ausschüsse haben am Freitag den Synodalen auf ihrer Frühjahrstagung in Hofgeismar Bericht erstattet. Hintergrund war der  auf den Herbsttagungen 2011 von beiden Landessynoden auf den Weg gebrachte Gesetzesentwurf über die Kooperation der beiden Hessischen Landeskirchen, über den in den Herbsttagungen 2012 entschieden werden soll, teilte die Pressestelle der Landeskirche mit. Für das Kooperationsgebiet «Mission und Ökumene» sprach Dekanin Claudia Brinkmann-Weiß (Hanau), für den Bereich «Bildung» die Direktorin des Pädagigisch-theologischen Instituts, Dr. Gudrun Neebe (Kassel). Der Synodale Peter Botte berichtete aus dem Finanzausschuss und Oberlandeskirchenrat Dr. Rainer Obrock sprach für den Rechtsausschuss. Dem Bericht zufolge komme die ursprünglich für die Kooperation angedachte Errichtung eines Verbandes nicht zu Stande, so die Pressestelle. Stattdessen werde eine kirchenrechtliche Vereinbarung angestrebt. (28.04.2012)

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2012-04-28

Nachgefragt:

Präses Kirchenrat Rudolf Schulze im medio-Interview über die Kooperation mit der EKHN und die Altersgrenze bei Kirchenvorständen:

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a10017

Kirche wirbt im Internet um theologischen Nachwuchs

Hofgeismar (epd). Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck wirbt jetzt auch im Internet um theologischen Nachwuchs. Auf der kürzlich freigeschalteten Seite www.theologiestudium-ekkw.de können sich Schüler über Inhalt und Aufbau des Studiums informieren, teilte die Landeskirche am Freitag in Hofgeismar mit. Zudem geben hier Studierende kurze Statements ab, Pfarrer ermöglichen Einblicke in ihre Arbeit.

Die Kirche sei auf den theologischen Nachwuchs angewiesen, sagte Prälatin Marita Natt. Derzeit sind auf der Liste der Theologiestudierenden der kurhessischen Kirche 97 Mitglieder, vor zehn Jahren waren es noch 144. Für die Zukunft sei es wichtig, neue Leitbilder und klare Strukturen des Pfarrberufes zu entwickeln, damit dieser attraktiv bleibe, so Natt. (27.04.2012)

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2012-04-27

Linktipp:

Die neue Internetseite finden Sie unter:

theologiestudium-ekkw.de

a10028

Partnerschaftsbesuch
Kirgisische Bischofsdelegation zu Gast in Kurhessen-Waldeck

Kassel/Hofgeismar (medio). Am Eröffnungstag der Frühjahrstagung der Landessynode am 26. April begrüßten die Synodalen in Hofgeismar eine Delegation aus der Partnerkirche in Kirgisien. Bischof Alfred Eichholz und seine Ehefrau sind in Begleitung dreier junger Kirchenmitarbeiterinnen und -mitarbeiter für einen zehntägigen Besuch zu Gast in Kurhessen-Waldeck, teilte die Pressestelle der Landeskirche in Kassel mit. In den folgenden Tagen wird die Delegation u.a. in Kassel, Spangenberg, Bad Arolsen und Hanau besuchen, heißt es in einer Pressemitteilung. Im Mittelpunkt der partnerkirchlichen Begegnungen stehen Themen der kirchlichen Jugendarbeit und Gefängnisseelsorge. (26.04.2012)

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2012-04-28

Linktipp:

Informationen zur Partnerschaft finden Sie auf ekkw.de in der Rubrik «Unsere Kirche»:

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a9997

Frühjahrstagung mit Gottesdienst eröffnet
Bischof Hein: Christentum gehört zu Deutschland als Teil unserer gegenwärtigen Prägung

Hofgeismar (medio). Mit einem Gottesdienst in der Hofgeismarer Brunnenkirche ist die Frühjahrstagung der Landessynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck am  Donnerstagvormittag (26.4.) eröffnet worden. In seiner Predigt ging Bischof Prof. Dr. Martin Hein auf den Lehrtext des Tages aus den Herrenhuter Losungen ein: «Jage nach der Gerechtigkeit, der Frömmigkeit, dem Glauben, der Liebe, der Geduld, der Sanftmut» (1. Timotheus 6,11). Der Text stehe, wie es oft bei den Losungen sei, scheinbar quer zu dem, was uns gerade bestimmt und was wir wollen, so der Bischof. Der Lehrtext klinge zunächst nach der üblichen Moralpredigt mit erhobenem Zeigefinger, so Hein. Doch ginge es darum, woran man einen Christenmenschen erkennen kann. Das habe zur Zeit der Abfassung des Verses ebenso gegolten wie heute. Die evangelischen Christen führten in Deutschland keine Nischenexistenz und seien mitten in der  Gesellschaft beheimatet, sagte Hein. (26.04.2012)

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2012-04-26

Im Wortlaut:

Lesen Sie hier die Predigt von Bischof Martin Hein im Wortaut:

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a9977

Tagesordnung der Frühjahrstagung

1.
Personalbericht

2.
Diakoniebericht

3.
Kirchengesetz zur Einführung der agendarischen Ordnung «Die Trauung»

4.
Kirchengesetz zur Aufhebung der Altersgrenze für die Wählbarkeit in den Kirchenvorstand (32. Kirchengesetz zur Änderung der Grundordnung)

5.
Viertes Kirchengesetz zur Änderung des Kirchengesetzes über die Wahl und Berufung zum Kirchenvorstand (Wahlgesetz)

6.
Fusion der Diakonischen Werke in Hessen

a)
Vertrag anlässlich der Bildung eines gemeinsamen Diakonischen Werkes
b)
Kirchengesetz anlässlich der Bildung eines gemeinsamen Diakonischen Werkes
c)
Bildung eines Fusionsausschusses

7.
Sachstandsberichte zum Kooperationsprozess EKHN / EKKW

8.
Sachstandsbericht des Zukunftsausschusses

9.
«Salz der Erde – Licht der Welt» - Sieht die Kirche alt aus? – Ein Gespräch mit der Jugend. Podiumsdiskussion (Moderation: Claus-Peter Müller von der Grün, F.A.Z.)

10.
Nachwahlen

- Synodalvorstand
- Rat der Landeskirche
- Nominierungsausschuss
- Finanzausschuss

11.
Neuwahl eines stellvertretenden Mitglieds in den Nominierungsausschuss

12.
Bericht des Rates der Landeskirche über die an ihn verwiesenen Anträge

13.
Anträge aus den Kreissynoden:

a) Kirchhain:
Grundgebühr für das Intranet
b) der Twiste:
Bläserarbeit in der Landeskirche
c) der Eder:
Finanzierung der Arbeit des Posaunenwerks und der drei Landesposaunenwarte

14.
Aktuelle Fragestunde

15.
Verschiedenes

2012-04-25
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Was ist die Landessynode?

Die Landessynode hat in allen kirchlichen Fragen die letzte Entscheidung. Sie teilt die geistliche und rechtliche Leitung mit dem Bischof, den Pröpsten, dem Rat der Landeskirche und dem Landeskirchenamt. Alle anderen Organe sind der Landessynode verantwortlich.

Die Landessynode wählt den Bischof und entsendet aus ihrer Mitte die Mitglieder des Rates der Landeskirche. Sie erlässt Gesetze, verabschiedet den Haushalt. Sie schafft so die Grundlagen für das rechtliche Leben der Landeskirche.

Der Landessynode gehören 87 Mitglieder an, dabei sind die Laien, d.h. die Nicht-Theologen in der Mehrheit. Das Gros der Mitglieder wird direkt von den Synoden der Kirchenkreise gewählt; sie sind für sechs Jahre gewählt. Hinzu kommen der Bischof sowie seine juristischen und theologischen Stellvertreter, der Vizepräsident und die Prälatin.

Die Synode beruft bei ihrer Konstituierung zwölf weitere Mitglieder, von denen mindestens acht Laien sein müssen. Bei deren Berufungen sollen «die für den Dienst der Kirche in der Welt wichtigen Kräfte» (Artikel 90 (6) der Grundordnung) vertreten sein.

Die Tagungen der Landessynode finden in der Regel zwei Mal im Jahr statt, im Frühjahr und in der Woche vor dem ersten Advent. Die Sitzungen der Landessynode werden durch den oder die Präses und seine oder ihre Stellvertreter geleitet.

2016-11-21

Rat und Ausschüsse:

Informationen zum Rat der Landeskirche und den Ausschüssen der Landessynode finden Sie hier:

Rat der Landeskirche
Nominierungsausschuss
Finanzausschuss

Download:

Laden Sie hier ein vom Synodalbüro herausgegebenes Informationsblatt zur Landessynode herunter:

PDF-Dokument

a8775

Geschäftsstelle / Kontakt

Büro der Landessynode
Wilhelmshöher Allee 330
34131 Kassel

Tel.: (0561) 9378-277 (Bettina Groß, Leiterin)
Tel.: (0561) 9378-276 (Tanja Deichmeier, Assistentin)
Fax: (0561) 9378-288
E-Mail: synode@ekkw.de

Während der Tagung der Landessynode:

Ev. Tagungsstätte Hofgeismar im VCH
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar

Tel.: (05671) 881-0
Fax: (05671) 881-203

2016-11-08
a1025

Pressekontakt

Landeskirchenamt der EKKW, Pressestelle
Wilhelmshöher Allee 330
34131 Kassel

Tel.: (0561) 9378-396
Fax: (0561) 9378-450
E-Mail: pressestelle.lka@ekkw.de

Während der Tagung der Landessynode:

Pfarrerin Petra Schwermann (Pressesprecherin)
Tel.: (0172) 53 568 19
E-Mail: petra.schwermann@ekkw.de

2014-11-19