Aktionen und Kampagnen der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck

Syrienhilfe der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck

Kassel (medio). Die mit der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck befreundete Rum-Orthodoxe Kirche in Syrien hilft verzweifelt, das Leiden der Flüchtlinge innerhalb von Syrien zu lindern - egal welchem Glauben sie angehören.

Die Gemeindeeinrichtungen der Rum-Orthodoxen Kirche bieten Unterkunft und Schutz, heißt es in einem Informationsblatt der landeskirchlichen Syrienhilfe (s. Download rechts). Für viele sei dies die letzte Rettung. Aber nach Jahren des Krieges fehle es auch in den Einrichtungen an den nötigsten Dingen und es herrsche ein unvorstellbarer Mangel an allem.

Um die Not zu lindern werden Unternehmen gesucht, die dringend benötigte Hygieneartikel, Windeln, Verbandszeug, Decken, Tütensuppen, Nahrungsergänzungsmittel etc. für die Flüchtlinge in Syrien spenden. Um die Ausfuhr der Artikel nicht unnötig zu erschweren, müsse es sich dabei um neue, nicht abgelaufene Produkte handeln. Außerdem werden die Gemeinden um Spenden und Kollekten für die Transportkosten gebeten, die von der Landeskirche übernommen werden müssen, heißt es weiter. (17.12.2014)

Spenden für die Syrienhilfe der Landeskirche

Spendenkonto (Empfänger: EKKW)
IBAN: DE33520604100000003000 (Evangelische Bank Kassel)
Verwendungszweck: Z 760000004

Beauftragter der Hilfsinitiative

Dekan Dr. Martin Lückhoff
Hinserdorfstraße 2a
63505 Langenselbold

Tel.: (06184) 3877
Fax: (06184) 62150
Dekanat.hanau@ekkw.de

 Weitere Artikel zur Syrienhilfe und zur Situation vor Ort:

Spendenaufruf

Lesen Sie hier den Aufruf von Dekan Dr. Martin Lückhoff zur Unter- stützung der Syrienhilfe der Ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck.

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Download:

Informationen zur Syrienhilfe der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck finden Sie in diesem Flyer:

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Hintergrund:

Informationen zur Freundschaft mit der Rum-Orthodoxen Kirche von Antiochia finden Sie hier auf ekkw.de:

weiter...

medio-Interview nach Libanonreise
Bischof Hein plädiert für höhere Flüchtlingskontingente

Kassel (medio). Während einer Libanonreise machte sich der Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck vom 13. bis zum 17. September 2014 ein Bild von der aktuellen Lage vor Ort. Nach seiner Rückkehr schilderte Hein, der Christen aus der rum-orthodoxen Kirche im Libanon und in Syrien besuchte, ein Gefühl großer Hilflosigkeit angesichts der Auseinandersetzungen in Syrien, im lrak und im Libanon. Viele Menschen sähen kaum noch Hoffnung, in der Region ein Leben als Christen führen zu können. Der Bischof stellte im Interview mit der landeskirchlichen Medienagentur «medio!» fest: «Wir haben es mit einem fortschreitenden Exodus von Christen aus dem Gebiet zu tun, das einmal das Ursprungsgebiet des Christentums gewesen ist.»

Der Bischof überreichte während der Reise, bei der er vom Dekan des Kirchenkreises Hanau und Vorsitzenden des landeskirchlichen Antiochia-Ausschusses, Dr. Martin Lückhoff, begleitet wurde, Hilfsgüter und suchte das Gespräch mit syrischen Flüchtlingen.

Hein: Es ist notwendig, dass Deutschland mehr Flüchtlinge aufnimmt

Allein im Libanon hätten bereits 1,5 Mio. syrische Flüchtlinge Zuflucht gefunden, berichtete Bischof Hein im Interview weiter. 10 Prozent von ihnen seien Christen. Der Libanon selbst habe aber nur 4,5 Mio. Einwohner und sei daher kaum in der Lage, der Situation Herr zu werden. Für die Flüchtlinge gebe es keine dauerhaften Perspektiven in dem Land. «Das Einzige, was diese Menschen wollen, ist aus dem Libanon in andere Länder zu kommen. Und natürlich ist Deutschland ein besonders begehrtes Ziel», so Hein wörtlich. Die Diskussion über die Flüchtlingskontingente, die in Deutschland geführt werde, sei angesichts der Situation im Libanon «geradezu ein Witz». Es sei notwendig, dass Deutschland höhere Flüchtlingskontingente aus Syrien und dem Libanon aufnehme. Christliche Flüchtlinge sollten dabei in angemessener Weise berücksichtigt werden.

Für den Frieden beten und landeskirchliche Syrienhilfe unterstützen

Auf die Frage, was Menschen in den Gemeinden tun können, um den Menschen zu helfen zu helfen antwortet Hein: «Zunächst einmal das, was wir als Christen tun: inständig für den Frieden beten.» Der Wunsch der christlichen Kirchen im Orient sei ganz ausdrücklich «Please pray for us». Hein regte an, das Schicksal der Menschen im Vorderen Orient jeden Sonntag im Fürbittengebet vor Gott zu bringen.

Natürlich seien die Menschen auch auf Zuwendungen angewiesen, denn es mangele an Möglichkeiten, sofort und spontan helfen zu können: «Es geht darum, Menschen in unmittelbarer Not, die nichts mehr haben, ein Dach über dem Kopf zu ermöglichen.» Dafür habe die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck die Syrienhilfe eingerichtet. Hein rief die Gemeindeglieder dazu auf, für die Syrienhilfe zu spenden, «damit unbürokratische Hilfe möglich ist.» (19.09.2014)

Weitere Foto-Eindrücke von der Besuchsreise

Nachgefragt...

Das Interview führte der Leiter des Medienhauses der EKKW, Pfarrer Christian Fischer, am 18.9.2014 in Kassel.

«Fischer: Herr Bischof, Sie haben in den letzten Tagen den Libanon besucht. Was sind die wichtigsten Eindrücke von Ihrer Reise?

Bischof Hein: Ich komme zurück mit einem Gefühl großer Hilfslosigkeit. Ich bin vielen Menschen begegnet, die angesichts der Auseinandersetzungen in Syrien, aber auch im Irak, ja im Libanon selbst, kaum noch Hoffnung sehen, für sich und für ein Leben als Christen in dieser Region. Wir haben es mit einem fortschreitenden Exodus von Christen aus dem Gebiet zu tun, das einmal das Ursprungsgebiet des Christentums gewesen ist.

Fischer: Was macht das Leben für Christen dort so aussichtslos?

Bischof Hein: Christen befinden sich immer zwischen allen Stühlen. Die Auseinandersetzungen in der Region sind neben bestimmten politischen Interessen auch bestimmt von dem religiösen Konflikt zwischen Schiiten und Sunniten. Und dieser Konflikt reicht weit hinein bis in den Libanon. Man muss ganz deutlich sagen: Die Christen nehmen weder für die eine noch für die andere Seite Partei und geraten deswegen genau zwischen die Fronten.»

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Spendenkonto:

Für humanitäre Hilfe werden weiter Spenden und Kollekten erbeten: Spendenkonto (Empfänger: EKKW); IBAN: DE33520604100000003000 (Evangelische Bank Kassel); Verwendungszweck: Z 760000004

Nachgefragt:

Lesen Sie hier das gesamte Interview mit Bischof Hein im Wortlaut:

Zum Interview...

Internetradio:

Bischof Martin Hein hat mit dem Leiter des Medienhauses der EKKW, Pfarrer Christian Fischer, über den Besuch im Libanon gesprochen:

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Spendenaufruf

Lesen Sie hier den Aufruf von Dekan Dr. Martin Lückhoff zur Unter- stützung der Syrienhilfe der Ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck.

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Aufruf:

Lesen Sie hier einen Aufruf des Höchsten Rates der Evangelischen Gemeinden in Syrien und im Libanon an alle evangelischen und protestantischen Kirchen und Organisationen weltweit:

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Weitere Informationen:

Projektinformationen "Syrien" der Diakonie Katastrophenhilfe.

Irak
Syrien
Syrien & Anrainerstaaten

Gespräche zur Lage im Nahen Osten
Rum-orthodoxer Metropolit besucht Bischof Hein

Kassel (medio). Der Metropolit der Rum-orthodoxen Diözese in Deutschland und Westeuropa, Bischof Isaak, stattete am Donnerstag (31.07.) Bischof Prof. Dr. Martin Hein im Kasseler Haus der Kirche einen Besuch ab. Damit folgte er einer Einladung, die Bischof Hein im Rahmen der Amtseinführung Isaaks ausgesprochen hatte. Im Gespräch thematisierten beide Bischöfe die Situation im Nahen Osten, insbesondere den Bürgerkrieg in Syrien, aber auch die Situation syrischer Flüchtlinge in Deutschland, heißt es in einer Mitteilung.

Issak und Hein stimmten darin überein, dass nur eine politische Lösung einen dauerhaften Frieden ermögliche. Diese scheine aktuell aber nicht erkennbar zu sein. Metropolit Isaak schilderte die bedrückende humanitäre Lage in Syrien, bei der es zunehmend zu religiös motivierter Gewalt gegen Christen komme.

Bischof Hein bekräftigte bei dem Treffen, die humanitäre Arbeit der Rum-orthodoxen Kirche in Syrien auch weiterhin zu unterstützen. Dazu zähle insbesondere die Unterstützung eines Krankenhauses im Großraum Homs u. a. mit medizinischer Ausrüstung. Beide Bischöfe waren sich darin einig, dass die seit über 20 Jahren zwischen beiden Kirchen bestehende Freundschaft eine gute Grundlage für die weitere Zusammenarbeit ist.

An dem Gespräch nahmen auch die Ökumenedezernentin der Landeskirche, OLKR Dr. Ruth Gütter, und Dekan Dr. Martin Lückhoff vom Freundeskreis «Freundschaft mit der Rum-Orthodoxen Kirche von Antiochia» teil. Bischof Isaak wurde begleitet von Erzpriester George Esber. (31.07.2014)

Solidaritätstag am 15.09. - Spendenaufruf für humanitäre Hilfe
Landeskirche ruft zur Fürbitte für die Menschen in Syrien auf

Kassel (medio). Zur Fürbitte für die Menschen in Syrien in den Gottesdiensten am kommenden Sonntag (15.09.) hat die Ökumenedezernentin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW), Oberlandeskirchenrätin Dr. Ruth Gütter, in einem Rundschreiben an alle Gemeinden aufgerufen. Zudem solle die humanitäre Hilfe für die Menschen in Syrien möglichst mit einer Kollekte unterstützt werden, so die Dezernentin.

Sie nahm damit die Bitte des Patriarchen Johannes X. von der Rum-Orthodoxen Kirche in Syrien auf, der eines Schreibens inständig zur Fürbitte und zur Unterstützung der Menschen in Syrien an einem solchen Solidaritätstag aufruft. «Die Katastrophen und Qualen, die unsere Kinder und Brüder in Syrien noch immer umgeben, sind unbeschreiblich», heißt es in dem Brief des Patriarchen.

Derzeit befinden sich innerhalb Syriens ca. drei Millionen Menschen auf der Flucht. Flüchtlinge kommen in großer Zahl zu den Kirchen des Landes - darunter auch der Rum-Orthodoxen Kirche - um dort Schutz und Obdach zu finden.

Auf Initiative von Dekan Dr. Martin Lückhoff, dem Vorsitzenden des Antiochia-Ausschusses der EKKW, und mit finanzieller Unterstützung durch die Landeskirche wurde Anfang des Jahres ein größerer Transport von Vitaminpräparaten nach Beirut durchgeführt, von wo aus die Mittel nach Syrien gebracht und von der Partnerkirche an Hilfsbedürftige verteilt wurden, so die Dezernentin. Danach hatte auch die Synode der EKKW zu weiteren Spenden für solche Hilfsmaßnahmen aufgerufen. Diesem Aufruf seien viele Gemeinden bereits gefolgt, sodass allein in diesem Jahr schon über 12.000 Euro an Spendengeldern dafür verzeichnet werden konnten, erklärte die Ökumenedezernentin.

Zurzeit sei geplant, weitere humanitäre Hilfsmaßnahmen gemeinsam mit der Diakoniekatastrophenhilfe durchzuführen, die eng mit der Partnerkirche in Syrien kooperiere und eine professionelle humanitäre Hilfe in größerem Umfang gewährleisten könne, so Gütter. Sie und Dr. Lückhoff trafen den Patriarchen Johannes der X. während eines Deutschlandbesuchs am 14. September bei einem Empfang in Köln und hörten von ihm, wie die Lage in Syrien ist und welche Hilfe benötigt wird. (13.09.2013)

Spendenkonto:

Für humanitäre Hilfe werden weiter Spenden und Kollekten erbeten: Spendenkonto (Empfänger: EKKW); IBAN: DE33520604100000003000 (Evangelische Bank Kassel); Verwendungszweck: Z 760000004

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Hier können Sie das Schreiben des Patriarchen Johannes X. von der Rum-Orthodoxen Kirche in Syrien in der deutschen Übersetzung herunter laden:

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Informationen zur Syrienhilfe der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck finden Sie in diesem Flyer:

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Themenkampagnen zum Buß- und Bettag

Buß- und Bettag 2013
Bischof Martin Hein chattete zum Thema «Wann lebst du?»

Kassel (medio). «Wie gelingt es intensiv zu leben?» und «Was macht das Leben lebenswert?» – diese und weitere Fragen diskutierte Bischof Prof. Dr. Martin Hein im einstündigen «Bischofschat» mit mehr als 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Tag nach dem Buß- und Bettag (21.11.) auf busstag.de. Die Antworten gab der Bischof im Sekundentakt und viele Teilnehmer erzählten von ihren ganz persönlichen Lebenserfahrungen.

Kathrisa zum Beispiel schrieb: «Ich lebe, wenn ich meine Kinder in ihrem großen Vertrauen erlebe» und ergänzte auf Nachfrage des Bischofs später: «Wichtig ist, sich nicht im Kleinkram zu verlieren, sich nicht auffressen zu lassen, ab und an auf Pause drücken und einfach SEIN. Das ist schwer.» Michi schrieb: «Wir machen alles immer so kompliziert - das belastet mich auch oft - es könnte vieles einfacher sein.»

In einem längeren Teil des Gesprächs ging es auch um die Frage, wie Jesus lebte und was für ihn das Leben bedeutete. Billy schrieb: «Wenn Jesus damals so richtig Mensch war, dann muss es unendlich schwer für ihn gewesen sein, das Leben hinzugeben - wir hängen doch alle dran ...» - Bischof Hein ergänzte: «Wir hängen alle am Leben und das ist auch gut so, denn unser Leben ist etwas einmaliges.

Andererseits bedeutet der Tod, den Jesus gestorben ist, für mich auch Befreiung von der Macht des Todes.» Befragt nach seinen Lebensträumen antwortete der Bischof: «Vor 20 Jahren habe ich noch mehr geträumt, inzwischen bin ich realistisch geworden. Aber manchmal träume ich doch noch und manchmal ganz viel!»

Chat bildete Abschluss der Kampagne zum Buß- und Bettag im Internet

Der Chat setzte den Schlusspunkt der diesjährigen Buß- und Bettagskampagne unter dem Motto «Wann lebst Du?». Mit Gottesdiensten, Anzeigen, Großplakaten in den Innenstädten und dem Internetangebot auf busstag.de und bei Facebook setzte die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck ein Zeichen zur Selbstbesinnung.

Der Erfolg der Kampagne übertraf in diesem Jahr die Erwartungen der Veranstalter. So wurden von den Internetnutzer die Seiten der Kampagne mehr als 32.000 mal abgefragt, zahlreiche Menschen trugen sich in die Gebetsforen ein und beantworteten im interaktiven Bereich die Frage «Wann lebst Du?»

«Angesichts der Schnelligkeit der Zeit fragen immer mehr Menschen nach ihren ganz persönlichen Momenten intensiven Leben», sagte Pfarrer Christian Fischer, Internetbeauftragter der Landeskirche, nach dem Chat.

Die Resonanz zeige, dass viele Menschen eine große Sehnsucht nach einem erfüllten Leben und nach einer Begegnung mit Gott spüren, so Fischer. Die Kirche sei genau der richtige Raum, darüber untereinander und mit Gott ins Gespräch zu kommen.

Themenkampagnen zum Buß- und Bettag seit 1996

Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck bewirbt den Buß- und Bettag bereits seit 1996 mit ungewöhnlichen Ideen. Sie will mit den Kampagnen auch Menschen ansprechen, die sich sonst keine Gedanken zum Buß- und Bettag machen. Seit einigen Jahren beteiligt sich auch die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern an den Aktionen. Entwickelt und durchgeführt wurde die Kampagne zusammen mit der Agentur orange-cube und der landeskirchlichen Medienagentur medio GmbH. (21.11.2013)

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Hier können Sie die Kanzelabkündigung von Bischof Hein herunter laden

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Linktipp:

Den offiziellen Internetauftritt zur Kampagne finden Sie unter:

busstag.de

Mitmachen:

Facebook-Nutzer können sich aktiv auf der Fanseite zur Kampagne beteiligen unter:

facebook.com/busstag

Internetradio:

Hören Sie hier einen Beitrag zur Themenkampagne zum Buß- und Bettag 2013 von medio-Reporter Torsten Scheuerman:

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2012
«Geschlossene Gesellschaft?»

Kassel (medio). «Wo stehe ich vor verschlossenen Türen und werde nicht reingelassen?» und «Was muss sich ändern, damit unsere Gesellschaft wieder offener wird?» – diese und weitere Fragen diskutierte Bischof Prof. Dr. Martin Hein im einstündigen «Bischofschat» mit mehr als 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Abend des Buß- und Bettages auf busstag.de. Die Antworten gab der Bischof im Sekundentakt und viele Teilnehmer erzählten ihm ihre persönliche Erlebnisse.

Heidi zum Beispiel schreib: «Für Schwache ist doch bei uns gar kein Platz mehr - das fühle und erlebe ich im Moment ganz stark.» Mamalucia kritisierte: «Wenn man es richtig machen will und  nach Gottes Geboten lebt, dann wird man schon mal als 'abgedreht' angesehen.» Herr Luebcke monierte: «Ich war letztens in Berlin und kam mit dem Kinderwagen nicht in ein Bistro - da habe ich mich ausgeschlossen gefühlt.»

Bischof Hein zeigte sich mit den Chattern solidarisch und sagte: «Ich glaube, in unserer Gesellschaft haben Schwache kaum Chancen, weil sie immer wieder ausgegrenzt werden.»  Dagegen könne und müsse die Kirche Zeichen setzen und ein offenes Ohr für die Schwachen haben.

In einem längeren Teil des Gesprächs ging es auch um die Frage, welche Rolle die Kleidung und andere äußerliche Faktoren bei der Ausgrenzung spielen. Häufig würden schon Kinder dafür bestraft und ausgegrenzt, wenn sie nicht gängige Markenmode tragen würden, berichteten die Chatter und forderten Eltern, Pfarrer und Lehrer dazu auf, dem entgegenzuwirken.

Ausgrenzung beim Abendmahl - Chatter kritisieren trennende Praxis in der Ökumene

Angesprochen auf ausgrenzende Erfahrungen in der Kirche sprachen viele Teilnehmer das unterschiedliche Abendmahlsverständnis in katholischer und evangelische Kirche an: Closer etwa sagte: «Jesus hat auch alle an den Tisch eingeladen - wir lassen uns so sehr von Regeln beeinflussen, die wir leicht überwinden könnten.» Gast schrieb: «Am Tisch des Herrn sind alle willkommen. Groß und Klein, stark und schwach, man muss natürlich auch seine Chance sehen.» Hein entgegnete: «Bei uns sind alle zum Abendmahl willkommen, die zur Gemeinschaft mit Jesus gehören wollen. Aber ich muss respektieren, was eine andere Kirche denkt und behutsam dazu beitragen, dass sie sich öffnet.»

Bischof spendet Segen im Internet

Zum Schluss wurde es im Chat andächtig, als mehrere Teilnehmer Bischof Hein um seinen Segen baten. Hein kam der Bitte gerne nach und segnete die Internetgemeinde spontan mit den Worten: «Gott schenke euch den Mut, Grenzen zu überwinden, er lasse euch erfahren, dass jenseits der eigenen Grenzen ein weites, offenes Land liegt und er behüte euch, wenn ihr es wagt, dorthin zu gehen!» – Die Chatter dankten dem Bischof und antworteten mit einem vielstimmigen «Amen».

Der Chat bildete den Höhepunkt der diesjährigen Buß und Bettagskampagne unter dem Motto »Geschlossene Gesellschaft?». Mit Gottesdiensten, Zeitungsanzeigen,  dem Internetangebot auf busstag.de und Aktionen bei Facebook setzte die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) ein Zeichen zur Selbstbesinnung. Der Erfolg der Kampagne übertraf in diesem Jahr die Erwartungen der Veranstalter. So wurden von den Internetnutzer die Seiten der Kampagne mehr als 32.000 mal abgefragt, zahlreiche Menschen trugen sich in die Gebetsforen ein und beantworteten im interaktiven Bereich die Frage «Wo stehen Sie vor verschlossenen Türen und fühlen sich ausgeschlossen?» – «Angesichts immer stärkerer Abschottungstendenzen in der Gesellschaft spricht die Kampagne ein Thema an, das viele Menschen beschäftigt», sagte Pfarrer Christian Fischer, Internetbeauftragter der EKKW, nach dem Chat. Die Resonanz zeige, dass viele Menschen kein Verständnis dafür haben, dass Alte, Kinder und Kranke ausgegrenzt und in geschlossene Gesellschaften abgeschoben werden, so Fischer. Die Kirche sei genau der richtige Raum, darüber untereinander und mit Gott ins Gespräch zu kommen. (21.11.2012)

Linktipp:

Alles über den Buß- und Bettag 2012 finden Sie im Internet unter:

www.busstag.de/12

Kanzelabkündigung:

Lesen Sie hier die Kanzelabkündigung von Bischof Martin Hein zum Buß- und Bettag im Wortlaut:

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Internetradio:

Hören Sie hier einen Beitrag zur Buß- und Bettags Aktion mit medio!-Reporter Torsten Scheuermann:

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2011
«Genug ist genug»

Kassel (medio). «Was brauchen wir wirklich zum Leben?» und «Wo muss sich wirklich etwas ändern, damit die Erde keinen Schaden nimmt?» – diesen und weiteren Fragen stellte sich Bischof Prof. Dr. Martin Hein im einstündigen «Bischofschat» mit mehr als 30 Teilnehmern am Montagabend auf busstag.de. Die Antworten gab der Bischof im Sekundentakt und viele Teilnehmer stimmten ihm zu: «Es werden zu viele Lebensmittel weggeworfen», meinte Tom, andere sprachen die Schuldenkrise und die Umweltzerstörung an – um nur einige Themen zu nennen, die die Chatter in die Debatte warfen. Der Bischof zeigte sich flexibel und nahm zu vielen Punkten Stellung.

Bischof Hein für europäische Finanzpolitik / Beten gegen die Angst

Angesprochen auf die Finanzkrise bekannte der Bischof, dass er selbst Schwierigkeiten habe, den Überblick zu behalten. Allerdings glaube er nicht, dass eine gerechtere Verteilung von selbst gelingt. Er votierte demgegenüber für ordnungspolitische Maßnahmen und sprach sich für Transfersteuern, die Begrenzung des Einflusses von Ratingagenturen sowie eine gemeinsame europäische Finanzpolitik aus. Viele Chatter bekannten ihre Ohnmacht angesichts riesiger Schuldenberge. Heidi sagte: «Ich bete gegen die Angst, das hilft zwar nicht immer, aber es ist beruhigend, das man sich an Gott wenden kann.» Bischof Hein forderte die Teilnehmer auf, auch darum zu beten, «dass die Verantwortlichen klaren Kopf behalten».

Sympathien für Occupy – Bewegung / Wie können wir der Erde helfen?

Positiv im Chat wurden die Aktionen der Occupy - Bewegung in Frankfurt und Berlin bewertet. Bischof Hein sagte: «Ich war vor drei Wochen eigens vor der Europäischen Zentralbank in Frankfurt, um mir die Aktionen dort persönlich anzuschauen. Ich war da, um zu hören, was andere bewegt.» Hein bekannte seine Sympathien für die Bewegung und nannte sie ein wichtiges Signal, angesichts der oft hilflosen Wut. Positiv wurde von den Chattern das Motiv der diesjährigen Buß- und Bettagskampagne aufgenommen, das die Erde zeigt, die von einer Schraubzwinge ausgepresst wird.

«Was brauchen wir für ein erfülltes Leben?»

Zum Schluss ging es in dem einstündigen Gespräch um die Frage «Was brauchen wir wirklich für ein erfülltes Leben?» - Die Teilnehmer waren sich einig: «Liebe gehört dazu, Gesundheit, Freude und Gott». Andere meinten: «Zufriedenheit, Entschleunigung und Solidarität». Und Bischof Hein ergänzte: «Das Entscheidende ist die Erfahrung, dass ich so sein darf, wie ich bin und dass Gott mich so liebt!»

Erfolgreiche Kampagne zum Buß und Bettag

Der Chat bildete einen wichtigen Teil der diesjährigen Buß- und Bettagskampagne unter dem Motto «Genug ist genug!». Mit Gottesdiensten, Zeitungsanzeigen, Radiospots und dem Internetangebot auf www.busstag.de setzte die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) in diesen Tagen ein Zeichen zur Selbstbesinnung. So beteiligten sich zahlreiche Internetnutzer in den interaktiven Bereichen der Internetseite, trugen sich in die Gebetsforen ein, oder stimmten bei der Umfrage «In welchem Bereich halten Sie ein Umdenken aktuell am dringendsten für erforderlich?» ab. 

«Angesichts von Schuldenkrise und unsicherer Zukunft spricht die Kampagne ein Thema an, das viele Menschen beschäftigt», sagte Pfarrer Christian Fischer, Internetbeauftragter der EKKW, nach dem Chat am Montag. Die Resonanz zeige, dass viele Menschen eine große Wut darüber in sich tragen, wie mit den endlichen Ressourcen umgegangen wird und dass sie zu einem Umdenken bereit sind. Die Kirche sei genau der richtige Raum, darüber untereinander und mit Gott ins Gespräch zu kommen. Dies zeigten auch die Reaktionen auf Facebook, wo die Kirche erstmals eine eigene Aktionsseite unter www.facebook.com/busstag eingerichtet hatte. Die Kampagne erreichte am Buß- und Bettag ihren Höhepunkt, als in zahlreichen Gottesdiensten die Menschen zum Gebet zusammen kamen. (17.11.2011)

Linktipp:

Alles über den Buß- und Bettag 2011 finden Sie im Internet unter:

www.busstag.de/11

Internetradio:

Hören Sie hier einen Beitrag zum Buß- und Bettag von medio!-Reporter Torsten Scheuermann:

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Kanzelabkündigung:

Lesen Sie hier die Kanzelabkündigung von Bischof Martin Hein zum Buß- und Bettag 2011:

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Arbeitshilfe:

Hier können Sie eine Arbeitshilfe der Landeskirche zur Vorbereitung von Gottesdiensten am Buß- und Bettag herunterladen:

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2010
«Worauf es sich zu warten lohnt»

Kassel (medio). «Worauf lohnt es sich heute noch zu warten?» – dieser Frage stellten sich gemeinsam mit Bischof Prof. Dr. Martin Hein mehr als 40 Chatter im «Bischofschat» auf ekkw.de. Die Antworten kamen im Sekundentakt und waren zum Teil heiß umstritten: «Mindestlohn», «Gerechtigkeit», «Abschaltung der Atomkraftwerke» – um nur einige Themen zu nennen, die die Chatter in die Debatte warfen. Bischof Hein zeigte sich flexibel und nahm zu vielen Punkten Stellung.
 

Ja zu Mindestlohn / «Gerechtigkeit ist schwierige Sache»

Hein sprach sich klar für die Einführung eines Mindestlohns in Deutschland aus, damit die Menschen auch von ihrer Arbeit leben können und nicht zusätzlich auf Hartz 4 angewiesen sind. Allerdings sei es nicht einfach, gerechte Löhne zu zahlen, wenn die Konkurrenz groß sei und der betriebswirtschaftliche Druck steige. «Gerechtigkeit ist eine schwierige Sache», sagte der Bischof im Chat und machte deutlich, dass zum Beispiel in der Diakonie die kirchlichen Einrichtungen leider oft nicht konkurrenzfähig sind, wenn sie Tariflöhne bezahlen. «Mindestlöhne müssen finanzierbar sein», betonte der Bischof ohne von seiner Forderung nach gerechten Löhnen abzurücken.

Wenn man den richtigen Zeitpunkt verpasst – vom vergeblichen Warten

Ein intensiver Gesprächsgang im Chat drehte sich um die Frage, ob man einen Zeitpunkt verpassen kann, wenn man zu lange wartet. Viele Chatter erzählten hier dem Bischof von ihren Erfahrungen, zum Beispiel in der Liebe. So schrieb Ede: «Ich habe jemand verletzt und jetzt ist alles zu spät. Das ist ganz bitter.» Bischof Hein machte Mut, verwies aber zugleich auf eigene Versäumnisse. «Auch ich kam einmal zu spät», so der Bischof. «Ich war als Pfarrer an ein Sterbebett gerufen worden, habe zu lange gewartet und kam zu spät. Das begleitet mich bis heute. Jetzt geh ich immer – sofort», bekannte Bischof Hein vor der Chattergemeinde, die er am Ende des über einstündigen Gesprächs im Internet mit einem Segensgruß verabschiedete.

Erfolgreiche Kampagne zum Buß und Bettag

Der Chat bildete den Abschluss der diesjährigen Buß und Bettagskampagne unter dem Motto: »Worauf wartest Du?». Mit Gottesdiensten, Zeitungsanzeigen und dem Internetangebot auf busstag.de hatte die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) ein Zeichen zur Selbstbesinnung gesetzt. Der Erfolg der Kampagne übertraf in diesem Jahr die Erwartungen der Veranstalter. So riefen mehr als 30.000 Internetnutzer binnen weniger Tage die Seiten der Kampagne auf, zahlreiche Menschen trugen sich in die Gebetsforen ein, über 500 Menschen beantworteten im interaktiven Bereich die Frage «Worauf wartest Du?» - «Wir haben mit der Frage nach den Versäumnissen und Hoffnungen in unserem Leben in diesem Jahr ein Thema in den Mittelpunkt gestellt, die viele Menschen beschäftigt,» sagte Pfarrer Christian Fischer, Internetbeauftragter der EKKW, nach dem Chat. Die Resonanz zeige, dass viele Menschen große Sehnsüchte in sich tragen und die Kirche der richtige Raum sei, darüber untereinander und mit Gott ins Gespräch zu kommen. (18.11.2010)

Linktipp:

Alles über den Buß- und Bettag 2010 finden Sie im Internet unter:

www.busstag.de/10

Internetradio:

Hören Sie hier einen Beitrag zum Thema mit medio-Reporter Torsten Scheuermann:

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2009
«Was zählt noch?»

Kassel. Mit einer Themenkampagne unter dem Motto «Was zählt noch?» hat die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) auch in diesem Jahr den Buß- und Bettag in den Blickpunkt des öffentlichen Interesses gerückt. Dabei ging es 2009 um die Frage, was angesichts von Börsencrash, Wirtschftskrise und steigender Arbeitslosigkeit überhaupt noch zählt. «Was gibt verlässliche Orientierung? Wem kann noch vertrauen?» - Fragen, über die die Landeskirche mit den Menschen am Buß- und Bettag ins Gespräch kommen wollte.

Dazu hatte sie gemeinsam mit der Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern unter der Internetadresse www.busstag.de ein Angebot zusammengestellt, das neben thematischen Impulsen und einem Gottesdienstentwurf auch Veranstaltungsankündigungen und interaktive Elemente (Gebete, Chat, E-Card, etc.) enthielt. Ein kurzer Filmspot führte in das Thema ein. Plakate, Zeitungsanzeigen und ein Heft zum Thema rundeten die Kampagne ab. Besonderer Höhepunkt der Kampagne im Internet: Am 19. November 2009 chattete Bischof Prof. Dr. Martin Hein von 20 bis 21 Uhr zum Kampagnen-Thema.

Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck bewirbt mit ungewöhnlichen Ideen bereits seit 1996 den Buß- und Bettag und nimmt damit eine Vorreiterrolle in Deutschland ein. Sie will mit der Kampagne auch Menschen ansprechen, die sich sonst keine Gedanken zum Buß- und Bettag machen würden. (20.11.2009)

Linktipp:

Alles über den Buß- und Bettag 2009 unter:

busstag.de/09

Lesen Sie hier die Kanzelabkündigung von Bischof Martin Hein zum Buß- und Bettag 2009:

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2008
«Ehrlich»

Kassel (medio). Mit einer Themenkampagne unter dem Motto «Ehrlich» rückte die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) auch im Jahr 2008 den Buß- und Bettag in den Blickpunkt des öffentlichen Interesses. 

Dazu hatte sie erstmals gemeinsam mit der Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern unter der Internetadresse www.busstag.de ein  Angebot zusammengestellt, das neben thematischen Impulsen und einem Gottesdienstentwurf auch Veranstaltungsankündigungen und interaktive Elemente (Gebete, Chat, E-Card etc.) enthielt. Ein kurzer Filmspot führte in das Thema ein. Plakate, Zeitungsanzeigen und ein Heft zum Thema «Ehrlichkeit» rundeten die Kampagne ab. Besonderer Höhepunkt der Kampagne im Internet: Am 20.11.08 chattete Bischof Prof. Dr. Martin Hein von 20 bis 21 Uhr zum Thema.

Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck bewirbt mit ungewöhnlichen Ideen bereits seit 1996 den Buß- und Bettag und nimmt damit eine Vorreiterrolle in Deutschland ein. Sie will mit der Kampagne auch Menschen ansprechen, die sich sonst keine Gedanken zum Buß- und Bettag machen würden. (21.11.2008)

Linktipp:

Informationen zu den Buß- und Bettags-Aktionen finden Sie unter:

busstag.de/08

Hintergrund:

Ein Gespräch mit den Verantwortlichen für die Kampagnen über die strategische Ausrichtung der Buß- und Bettags-Aktionen finden Sie hier:

Weiter ...

2007
«Warum»

Kassel (medio). Mit einer Themenkampagne unter dem Motto «Warum» rückte die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) auch in diesem Jahr den Buß- und Bettag in den Blickpunkt des öffentlichen Interesses.

Dazu hat sie unter der Internetadresse busstag.de ein Angebot zusammengestellt, das neben thematischen Impulsen und einem Gottesdienstentwurf auch Veranstaltungsankündigungen und interaktive Elemente (Gebete, Chat, E-Card etc.) enthält. Ein kurzer Filmspot führt in das Thema ein. Besonderer Höhepunkt der Kampagne im Internet: Am 22.11.07 chattete Bischof Prof. Dr. Martin Hein zum Thema.

Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck bewirbt mit ungewöhnlichen Ideen bereits seit 1996 den Buß- und Bettag und nimmt damit eine Vorreiterrolle in Deutschland ein. Sie will mit der Kampagne auch Menschen ansprechen, die sich sonst keine Gedanken zum Buß- und Bettag machen würden. (05.12.2007)

Linktipp:

Alles über den Buß- und Bettag 2007 unter:

busstag.de/07

2006
«Viel Raum für Verantwortung»

Die Öffentlichkeitskampagne der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck stand 2006 unter dem Motto «Viel Raum für Verantwortung». 

Informationen und das Motiv für Plakate und Zeitungsanzeigen, über das die Landeskirche auf den Buß- und Bettag am 22. November aufmerksam machte, finden Sie unter busstag.de.

 

 

 

 

Linktipp:

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:

busstag.de/06

Buß- und Bettag 2005 - Landeskirche fragt: «Was sind Ihre Werte wert?»

Wer von uns hätte nicht gern ein reines Gewissen? Mit einem reinen Gewissen kann man gut schlafen, sich einfach wohl fühlen. Keine Selbstzweifel, keine bohrenden Fragen, sondern im Einklang mit sich selbst und den Menschen leben – eine schöne Utopie?

Ein reines Gewissen verspricht auch das Motiv der Kampagne 2005 der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck zum Buß- und Bettag. Reines Gewissen – für EUR 5,49. Wer würde da nicht zugreifen?


 

Linktipp:

Informationen zur Kampagne finden Sie unter:

busstag.de/05

Buß- und Bettag 2004: «Der Erste macht das Licht an...»

Ob Hartz IV, wirtschaftliche Entwicklung oder internationale Krisenszenarien - für viele Menschen scheint vor der Zukunft ein großes Minus-Zeichen zu stehen. Wer schafft die Wende? Woher kommen die Impulse für die Gestaltung einer besseren Zukunft? Oder ist die Lage wirklich so hoffnungslos?

Unter dem Motto «Der Erste macht das Licht an» fragte die Landeskirche in ihrer Themenkampagne 2004 zum Buß- und Bettag nach persönlichen Lösungsansätzen. Alles rund um die Kampagne finden Sie unter busstag.de.


 

Linktipp:

Alle Informationen und Online-Gebetsbuch unter:

busstag.de/04

Buß- und Bettag 2003: «Selbst Vertrauen. Den nächsten Schritt wagen.»

Mit einer Themenkampagne unter dem Motto «Selbst Vertrauen» rückte die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck den Buß- und Bettag 2003 in den Blickpunkt des öffentlichen Interesses. Dazu hatte sie ein Angebot unter busstag.de zusammen gestellt, das neben Gottesdienstentwurf auch Veranstaltungsankündigungen und interaktive Elemente (Gebete, E-Cards etc.) enthielt.

 

 


 

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busstag.de/03

Buß- und Bettag 2002: Landeskirche bietet Internetangebot zum Thema «Hilfe.» an

Unter dem Motto «Hilfe.» machte die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck mit der Website busstag.de auf den Buß- und Bettag aufmerksam, der gestern in den Gemeinden begangen wurde, teilte Pfarrer Christian Fischer, Internetbeauftragter der Landeskirche, in Kassel mit.

Angesichts wachsender terroristischer Gewalt und Kriegsbedrohung wollte die Landeskirche mit dem Bußtagsangebot zum Gebet, zur Selbstkritik und zur Suche nach Gott anregen, so Fischer. Neben Gebeten und Material zum Gottesdienst bieten die Internetseiten auch elektronische Postkarten und Chats zum Thema. Höhepunkt der Internetaktion war der Chat mit Bischof Dr. Martin Hein, der sich am 21. November den Fragen der Nutzerinnen und Nutzer stellt. Entwickelt wurde das Angebot von der Kasseler Medienagentur «medio!».

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Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:

busstag.de/02

«Beten» - Zentrales Motto der Kampagne der Landeskirche zum Buß- und Bettag 2001

«Beten.» - so lautete das Motto der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck zum Buß- und Bettag 2001. Neben mehr als 500 Gottesdiensten im Bereich der Landeskirche am 21. November wurde zur Thematik auch eine Öffentlichkeitskampagne gestartet: So gab die Landeskirche neben Plakaten, Gottesdienstentwürfen ein Booklet heraus, das wichtige Gebete der Christenheit enthält. Eigens wurde von medio, der landeskirchlichen Medienagentur, eine themenbezogene Internetseite busstag.de erstellt.

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Information und Rückblick unter:

busstag.de/01

«Alles gleich gültig?» - Öffentlichkeitskampagne zum Buß- und Bettag 2000

«Alles gleich gültig?» - so hieß das Motto Aktion der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck zum Buß- und Bettag 2000, der am Mittwoch, 22. November, in den Gemeinden der Landeskirche begangen wurde. Mit Zeitungsanzeigen, Radiospots und Aktionskarten sollte der aktuelle Streit um Gleichheit und Verschiedenheit der in Deutschland lebenden Kulturen sowie die Frage von Ausgrenzung und Integration aufgenommen werden.

Kirche auf dem Hessentag

Stars, Spirituelles und Sportliches in Bensheim
Evangelische Kirche mit «Sternendom» auf dem Hessentag 2014

Bensheim/Kassel (medio). Die evangelische Kirche wird den Besucherinnen und Besuchern des Hessentages in Bensheim ein vielfältiges Programm mit über 30 Veranstaltungen bieten, darunter Konzerte, Lesungen, Talkrunden, Meditationen sowie Gespräche, Gebete und Gottesdienste.

In einem speziell errichteten «Sternendom», einem 600 Plätze fassenden Kuppelzelt, gibt es vom 06. bis 15. Juni 2014 jeden Tag himmlische Angebote, teilten die Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) und der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) in einer gemeinsamen Pressemitteilung am Donnerstag (13.03.) mit.

«Wenn wir an das Universum denken, sind wir meist überwältigt von der Weite und halten Ausschau nach dem, was sich jenseits des Firmaments verbirgt», so Dr. Volker Jung in der Mitteilung. Der Kirchenpräsident der EKHN erinnerte beim Blick auf den Sternendom auch an den Psalm 19 der Bibel, in dem es heißt, dass der Himmel von der Herrlichkeit Gottes erzählt «und seiner Hände Werk verkündet».

Prof. Dr. Martin Hein, Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, erklärte mit Blick auf die thematische Ausrichtung des Kirchenprogramms: «Die christliche Tradition spricht von Jesus Christus als dem Morgenstern. Von ihm gewinnen wir Orientierung in all den Fragen, die uns im Blick auf unsere Zukunft beschäftigen.»

Musikalische Highlights im Kuppelzelt

So singt Annett Louisan im «Sternendom» am Berliner Ring von zwischenmenschlichen Beziehungen (13. Juni), der Musiker Stefan Gwildis lädt mit Charme und Herz zu einem «Happening» ein (08. Juni), die Band FoolsGarden und die Soulsängerin Joy Fleming stehen bei der Nacht der Lieder auf der Bühne (11. Juni). Die Frankfurt City Blues Band ist ebenfalls im «Sternendom» mit dabei (14. Juni) und der Magier Nicolai Friedrich (09. Juni) verzaubert die Gäste unter der zehn Meter hohen illuminierten Kuppel an der Festmeile, heißt es weiter.

Faszination des Himmels wirken lassen

Besucherinnen und Besucher können sich aber auch «bei leisen Tönen auf eine Gedankenreise begeben, in die besondere Atmosphäre des außergewöhnlichen Veranstaltungsraumes eintauchen und traumhafte Sternstunden erleben», so die Veranstalter. Neben den musikalischen und sportlichen Angeboten wollen die beiden Landeskirchen und die Diakonie Hessen den Menschen mit ihrem abwechslungsreichen Programm Raum und Zeit zur Besinnung und Orientierung geben. Im Zentrum stehen dabei die Sterne und der Himmel. In Gesprächsrunden mit Astrologen, Wissenschaftlern, Philosophen sowie bei den Lesungen und Talkrunden gehe es um die Faszination des Weltalls und um die menschliche Vorstellungskraft, die beim Thema Unendlichkeit an Grenzen stoße, heißt es.

Beim Sternenlauf gibt es nur Gewinner

Ein weiterer Höhepunkt des evangelischen Programms ist der Sternenlauf der Diakonie Hessen am Pfingstsamstag, bei dem Jogger und Walker unterstützt von Sponsoren auf einer fünf Kilometer langen Strecke unterwegs sind. Auch Kinder dürfen dabei sein. Für sie gibt es extra kurze Distanzen. Am Ende soll es nur Gewinner geben: Die Teilnehmenden und die Menschen im Zentrum der Wohnungslosenhilfe in Bensheim. Mit dem Erlös des Sternenlaufs will die Diakonie ihre Hilfe für Obdachlose ausweiten. (13.03.2014)

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Weitere Informationen und die Möglichkeit zum Kauf von Karten finden Sie unter:

sternendom.de

Kasseler Karlskirche wird zum Hessentag zur «Zukunftskirche»

Kassel (medio). Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) und die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) präsentieren auf dem 53. Hessentag vom 14. bis 23. Juni 2013 in Kassel zum fünften Mal ein gemeinsames Kirchenprogramm.

Die Karlskirche soll für zehn Tage zu einer «Zukunftskirche» werden - einem künstlerisch gestalteten, spirituellen Erlebnisraum. Besucherinnen und Besucher sind dazu einladen, sich auf Ausblicke in die Zukunft einzulassen, teilten die Veranstalter mit.

Raumfüllende Inszenierung Kasseler Künstlerinnen

Die Kasseler Künstlerinnen Susanne Minke und Rana Matloub werden die Karlskirche mit Video- und Toninstallationen in einen einzigartig gestalteten Raum verwandeln, erläuterte die Hessentagsbeauftragte der EKKW, Pfarrerin Petra Schwermann. Die raumfüllende Inszenierung und besondere Altargestaltung der Künstlerinnen ginge der Frage nach, wo und wie Menschen Orientierung für ihre Zukunft finden könnten. In ihrem kreativen Prozess wollen sich Minke und Matloub mit den Versen des 23. Psalms, deren Bilderwelten und Verheißungen befassen und diese in den heutigen gesellschaftlichen Kontext setzen.

Ergänzend zur Themenkirche wird es ein Programm mit Musik und Kabarett namhafter Künstler in der 1.400 Besucher fassenden Martinskirche geben, das die beiden Landeskirchen in enger Kooperation mit dem Land Hessen und der Stadt Kassel auflegen. «Die Kirchen gehören mitten ins Leben, deshalb beteiligen wir uns am Hessentag mit einer zeitgemäßen Präsentation», so der Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Prof. Dr. Martin Hein. (17.05.2013)

Linktipp:

Das Angebot der Evangelischen Kirchen in Hessen auf dem Hessentag finden Sie unter:

zukunftskirche.de

Wetzlarer Hospitalkirche wird zur «Himmelskirche»
Kirchen kommen beim Hessentag dem Himmel auf die Spur

Wetzlar (epd/medio). Mit einem Festgottesdienst im Wetzlarer Dom eröffnen der rheinische Präses Nikolaus Schneider und der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst am 1. Juni den ökumenischen Auftritt der Kirchen beim Hessentag in Wetzlar (1. bis 10. Juni). Der gemeinsame Auftritt im Wetzlarer Dom, eine der ältesten Simultankirchen Deutschlands, sei ein schönes Zeichen ökumenischer Verbundenheit, erklärten Präses und Bischof gemeinsam. Zum Veranstalterkreis des Kirchenprogramms beim Hessentag 2012 gehört auch die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck.

Die Hessen könnten sich auf ein vielfältiges Programm der Kirchen mit Musicals, Lesungen, Mitmach-Aktionen, Gottesdiensten und Gebetszeiten freuen, teilten die Koordinatoren für die kirchlichen Aktivitäten mit. Die evangelische Hospitalkirche verwandelt sich während des Hessentages unter dem Motto «Über uns - Ein Himmel für den Hessentag» in die so genannte «Himmelskirche», in der ein «Himmelszelt» mit wechselnden Lichtinstallationen aufgespannt ist, heißt es.

Zudem können an allen Tagen Interessierte im Scriptorium des Doms das Markusevangelium nachschreiben. Eine «blaue Couch» lädt außerdem zum Talk mit Prominenten ein und die katholische Kirche baut auf der Hessentagsstraße eine «Himmelstreppe» auf, einen zehn Meter hohen, begehbaren Turm mit Aussichtsplattform.

Seit 2009 beteiligen sich die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck und Evangelische Kirche in Hessen und Nassau gemeinsam am Kirchenprogramm zum Hessentag. Die Evangelischen Kirchenkreise Wetzlar und Braunfels befinden sich auf hessischem Gebiet, gehören aber aus historischen Gründen zur Evangelischen Kirche im Rheinland. Daher gehört 2012 auch die rheinische Kirche zum Veranstalterkreis. (23.05.2012)

Linktipp:

Das Kirchenprogramm finden Sie im Internet unter:

himmelskirche-wetzlar.de

Vom 10. bis 19. Juni in Oberursel
Kirchen laden während des Hessentags zum Träumen ein

Oberursel (epd). Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck und die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau beteiligen sich mit einer «Traumkirche» am diesjährigen Hessentag vom 10. bis 19. Juni in Oberursel. Dazu werde die direkt an der «Hessentagsmeile» gelegene Christuskirche umgestaltet, sagte der EKHN-Hessentagsbeauftragte Wolfgang Weinrich in Oberursel. Erwartet würden dort rund 100.000 Besucher.

Die Künstlerin Andrea Schwalb werde versuchen, mit rund 1.000 Quadratmetern Stoff das Schwere der Holzkonstruktionen in der Jugendstilkirche aufzuheben, erläuterte die kurhessische Hessentagsbeauftragte Petra Schwermann. Zudem werde mit Licht- und Toninstallationen gearbeitet. «Alle Sinne sollen angesprochen werden.» Der Kirchenvorstand der Gemeinde habe sich «eine traumhafte Kirche gewünscht, eine Kirche, die zum Träumen einlädt», fügte Schwermann hinzu. Träume seien hilfreich im Leben, sonst drohe der Mensch an der Realität zu verzweifeln. In der Traumkirche sollten die Menschen zur Ruhe kommen können und gleichzeitig Momente der Anregung erfahren.

In und außerhalb der Christuskirche bieten die beiden evangelischen Kirchen ein Kulturprogramm mit rund 50 Veranstaltungen an. Chansonier Klaus Hoffmann kommt mit seinem Programm «Das süsse Leben 2», das «Erste Allgemeine Babenhäuser Pfarrer(!)-Kabarett» mit «Mose war ein Mehrteiler». Der Kabarettist Matthias Deutschmann wiederum fragt «Deutsche wollt ihr ewig leben?» Der frühere ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender wird zu einem Gespräch über ein Leben zwischen Traum und Alptraum erwartet; Bascha Mika, ehemalige Chefredakteurin der Tageszeitung «taz», stellt ihr neues Buch vor.

Zweimal aufgeführt wird mit «Ursula» das Hessentags-Musical, das der Oberstedter Pfarrer, Autor, Musiker und Kabarettist Fabian Vogt geschrieben hat. Die Geschichte um die Heilige Ursula, die Namenspatronin Oberursels, wird auf der großen Bühne im Hessen-Palace präsentiert. Zudem wird es Feuerspektakel, Musik und täglich geistige Impulse geben. An den beiden Sonntagen während des Hessentags werden in der Traumkirche Gottesdienste gefeiert. Zur Eröffnung predigt der Propst für Süd-Nassau, Sigurd Rink. Zum Abschluss kommen Dr. Volker Jung, Kirchenpräsident der EKHN, und Prof. Dr. Martin Hein, Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck.

Die beiden Kirchen gestalten bereits zum dritten Mal gemeinsam eine «Hessentagskirche». 2009 präsentierten sie in Langenselbold eine «Lichterkirche» und im vergangenen Jahr in Stadtallendorf eine «Wasserkirche». Der Etat für das Kirchenprogramm beläuft sich auf etwa 150.000 Euro. (20.05.2011)

Linktipp:

Alles rund im das Kirchenprogramm in Oberursel finden Sie im Internet unter:

traumkirche.de

Schlussgottesdienst zum Thema «Begegnungen am Brunnen»
Kirchen präsentierten «Wasserkirche» zum Hessentag 2010 in Stadtallendorf

Stadtallendorf (medio/epd). Mit einem Schlussgottesdienst in der Stadtallendorfer Stadtkirche haben die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) und die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) ihr gemeinsames Kirchenprogramm zum 50. Hessentag am vergangenen Sonntag (06.06.) beschlossen. In dem Gottesdienst, zu dem mehrere hundert Menschen gekommen waren, predigten die Bad Hersfelder Pröpstin Marita Natt (EKKW) und Kirchenpräsident Dr. Volker Jung (EKHN).

Pröpstin Natt und Kirchenpräsident Jung predigten zum Thema «Begegnungen am Brunnen»

Pröpstin Natt erinnerte an die biblische Liebesgeschichte von Jakob und Rahel, die sich an einem Brunnen am Rande der Wüste kennenlernen und in Liebe füreinander entbrennen. Diese Begegnung wolle Mut machen zum Vertrauen auf Gott, sagte Natt. «Enttäuschte, Müde, Schuldbeladene sollen hören, dass Gott mit seinem Segen auch sie begleitet, gerade sie...», so die Pröpstin.

Nach Jungs Worten gehört zur «Quelle des Lebens» mehr als essen und trinken. Wichtig seien auch gute Freunde, Respekt, Frieden, Sicherheit sowie die Hoffnung, dass nach dem Tod nicht alles aus ist. «Lebendiges Wasser - Wasser, das allen Durst stillt, eine Quelle des Lebens, das in das ewige Leben quillt.»

Stadtallendorfer Stadtkirche zur «Wasserkirche» umgestaltet - Über 50 Veranstaltungen im Programm

Eigens für den Hessentag wurde die Stadtallendorfer Stadtkirche von den beiden Kirchen zur «Wasserkirche» Umgestaltet. Eine Wasserinstallation des Kasseler Bühnenbildners Oliver Doerr sollte dort im Altarraum symbolisch verdeutlichen, dass der Himmel uns mit Wasser versorgt, erfrischt und belebt.

Im vorderen Bereich der Kirche floss aus acht Meter Höhe ein sanfter Strom klaren Wassers in ein Steinbecken. Die wasserfarbenen Buntglasfenster rechts und links gaben dem Kunstwerk einen eindrucksvollen Rahmen. Besondere Licht- und Toneffekte sollten die  Empfindung entstehen lassen, dass alles fließend miteinander verbunden ist. Außerdem konnten die Besucher an einem großen runden Holztisch erfrischendes Wasser trinken und sich mit einem Stück Brot für den Weg durch den Hessentag stärken.

Highlights im Kirchenprogramm waren (v.l.): Joachim Gauck, Helen Schneider und Band, Julia Klöckner, «Blechschallwellen» mit über 300 Bläsern aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf, Anselm Grün und Hans-Jürgen Hufeisen, Rainer Hunold und Ben Becker.
Highlights im Kirchenprogramm waren (v.l.): Joachim Gauck, Helen Schneider und Band, Julia Klöckner, «Blechschallwellen» mit über 300 Bläsern aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf, Anselm Grün und Hans-Jürgen Hufeisen, Rainer Hunold und Ben Becker.
Neben der großen Wasserinstallation gab es ein umfangreiches Angebot mit über 50 Veranstaltungen. Dazu gehörten Musik, Lesungen, Kabarett, Besinnliches und Gottesdienste. Zwei «Infoquellen», Diakonie und Bibelgesellschaft, waren vor der Wasserkirche direkt an der Hessentagsstraße mit Aktionen und Informationen präsent. (07.06.2010)

Linktipp:

Hier können Sie Rückschau auf das Kirchenprogramm während des 50. Hessentages in Stadtallendorf halten:

wasserkirche.de

Internetradio:

Unsere medio-Reporter waren für Sie vor Ort in der Wasserkirche unterwegs. Hören Sie hier einen Beitrag mit Torsten Scheuermann und Marc Brunning:

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Vom 5. bis 14. Juni:
Lichterkirche auf dem Hessentag 2009 in Langenselbold

Langenselbold (epd). Die beiden evangelischen Kirchen in Hessen haben am Wochenende die Lichterkirche auf dem Hessentag (5. bis 14. Juni) in Langenselbold eröffnet.

Der Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW), Prof. Dr. Martin Hein, hob bei der Eröffnungsveranstaltung am Freitagabend hervor, dass der Wechsel zwischen hell und dunkel, Tag und Nacht zu den Grunderfahrungen des Menschseins gehöre, auch in einem tieferen Sinne. «Wir sind hier in  einer alten Kirche, doch alles ist neu», würdigte er die neue Gestaltung des Gottesdienstraumes. Die Lichterkirche lade zur Begegnung mit sich selbst und mit Gott ein.

Mit der Lichterkirche zeigten die evangelischen Kirchen, dass sie Kirche für das Volk und Kirche im Volk seien, sagte der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Dr. Volker Jung. Zu einem Fest wie dem Hessentag gehöre sowohl grelles Licht wie auch Licht für die Seele.

Mittelpunkt der Kirche ist eine von dem Künstler Alfred Wolski aus Glas und Metall gefertigte Lichtskulptur in der Gestalt eines Engels. Sie bricht das auf sie fallende Licht in die Farben des Regenbogens, deren Spiel auf die Wände der Kirche und aufgehängte Stoffbahnen reflektiert. «Der Regenbogen stellt in allen Kulturen eine Verbindung zwischen Himmel und Erde her», erläuterte der Künstler sein Werk. Auch der Engel sei ein Symbol, der himmlische und irdische Mächte verbinde.

Der hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) sprach sich für die Beibehaltung des Hessentags als regelmäßige Veranstaltung aus. Der Hessentag sei ein Kristallisationspunkt im Land, auf dem sich neben den Menschen auch Hunderte von Organisationen träfen. So etwas wie den Hessentag könne man heute nicht mehr erschaffen. «Das ist ein großes Kapital, das das Land hat», sagte er.

Die Kirchen seien ein unverzichtbarer Teil des Hessentags geworden, sagte Pfarrer Reiner Degenhardt, Hessentagsbeauftragter der Landeskirche. Man werde in der direkt an der Hessentagsstraße gelegenen Kirche ein Zeichen dafür setzen, dass letztlich nur Glaube, Liebe und Hoffnung zählten, erklärte der Beauftragte der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Pfarrer Wolfgang H. Weinrich.

In der Lichterkirche und um sie herum wird während des Hessentags ein buntes Programm geboten, darunter Musik, Kabarett, Lesungen und Seelsorge. Als Gäste werden unter anderen die Sängerin Helen  Schneider am 9. Juni zu einem Konzert und die Schauspielerin Renan Demirkan am 11. Juni zu einer Lesung erwartet. Pater Anselm Grün und der Flötist Hans-Jürgen Hufeisen stellen am 11. Juni eine «Sinfonie der Engel» vor. Täglich gibt es eine Andacht, Musik und ein Seelsorgeangebot. Zum Abschluss des Hessentages am 14. Juni wird um 10 Uhr die Prälatin der Landeskirche, Roswitha Alterhoff, gemeinsam mit Kirchenpräsident Jung einen Gottesdienst halten. (08.06.2009)

Linktipp:

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:

lichterkirche.de

Internetradio:

Hören Sie hier einen Beitrag zum Thema von Pfarrer Siegfried Krückeberg:

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Über 1.000 Besucher beim «Hessentagsgottesdienst»
Kirchen mit Programm beim Hessentag 2008 in Homberg dabei

Homberg (medio/epd). Mit einem breit gefächerten Programm präsentierten sich die Kirchen vom 6. bis 15. Juni auf dem Hessentag in Homberg/Efze. Erster Höhepunkt war am Sonntag (8.6.) ein ökumenischer Gottesdienst mit Bischof Prof. Dr. Martin Hein (Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck), Bischof Hans-Jörg Voigt (Selbständige Evangelisch-Lutherische), Msgr. Christof Steinert (Bistum Fulda) und Dekan Lothar Grigat (Evangelischer Kirchenkreis Homberg) im Hessentagsfestzelt, zu dem über 1000 Besucherinnen und Besucher gekommen waren. Die Angebote im Kirchenprogramm reichten von täglichen Andachten über Ausstellungen bis hin zu Konzerten, erklärte Pfarrer Reiner Degenhardt, Beauftragter für Großveranstaltungen und Sonderprojekte der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. Die Veranstaltungen standen unter dem Motto «Leben, Glauben, Feiern, Handeln».

Im Kirchenzelt gab es täglich wechselnde Thementage. Während etwa am 10. Juni verschiedene Aspekte von Diakonie und Caritas beleuchtet wurden, widmete man sich am 12. Juni dem Thema Religion und Zuwanderung. Für besinnliche Pausen standen der Kirchenpavillon und drei Homberger Kirchen zur Verfügung.

Bei den Konzerten war unter anderen der christliche Liedermacher Clemens Bittlinger aus dem Odenwald zu hören. Andere Programmpunkte waren das Bibelzelt, wo zu jeder vollen Stunde biblische Geschichten für Jung und Alt erzählt wurden, und das Jugendzelt mit zahlreiche Aktionen zum Mitmachen.

Zudem gab es eine Karikaturenausstellung im Kirchenladen am Marktplatz sowie die Hessentagslotterie, deren Gewinn der Homberger Stadtkirche zugute kommt. Die Gewinnnummern der Auslosung vom 14. Juni sind unter www.hessentagslotterie.de abrufbar. (16.06.2008)

Linktipp:

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:

kirche-auf-dem-hessentag.de

Lesen Sie hier die Predigt von Bischof Martin Hein im Wortlaut:

Predigt lesen...

Kirchenprogramm «Um Gottes Willen - leben» zum Hessentag 2006 in Hessisch-Lichtenau

Mit über 95 Programmpunkten präsentierte sich die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) vom 26. Mai bis 4. Juni 2006 auf dem Hessentag in Hessisch-Lichtenau. «Das war das umfangreichste kirchliche Programm, dass es je auf einem Hessentag gab», sagte der Sprecher der EKKW, Karl Waldeck, zu der Aktion der Landeskirche. Fast alle Veranstaltungen fanden in der Stadtkirche oder am Kirchplatz statt. Unter anderem gab es am Sonntag (28. Mai) im Hessen Palace, einem Zelt mit 2.400 Sitzplätzen, einen ökumenischen Gottesdienst mit Bischof Martin Hein und Bischof Heinz Josef Algermissen vom Bistum Fulda.

Linktipp:

Information und Rückblick:

kirche-auf-dem-hessentag.de

Kirche auf der Landesgartenschau

Vom 26. April bis 05. Oktober:
Ökumenisches Programm zur Landesgartenschau in Gießen vorgestellt

Gießen (medio). Erstmals bieten die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck und das Bistum Mainz auf einer Hessischen Landesgartenschau ein gemeinsames Programm an. Unter dem Motto «Übers Leben» laden die drei Kirchen vom 26. April bis 05. Oktober 2014 zu geistlichen und kulturellen Angeboten auf die Landesgartenschau in Gießen ein, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Im Mittelpunkt des Programms, das am Freitag in Gießen der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, steht die «LichtKirche» auf dem Gelände der Landesgartenschau. Rund um das mobile Gotteshaus, auf der zentralen Landesgartenschau-Bühne sowie auf dem Kirchenplatz in der Innenstadt können Interessierte an 163 Tagen über 400 Veranstaltungen besuchen, heißt es.

Zum Programm gehören neben «Mittagsgedanken» und dem «Reisesegen» auch tägliche Andachten und besondere Gottesdienste. Höhepunkte des Programms sind u.a. Auftritte des deutschen Liedermachers Samuel Harfst (04. Juni), der Bestsellerautorin Hera Lind (11. Juni) und ein Abend mit dem Kabarettisten Lars Reichow (30. August). Mehr als 100 Ehrenamtliche aus Gemeinden und kirchlichen Einrichtungen sowie vier hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden für das Programm und die Betreuung der Besucher im Einsatz sein, heißt es weiter.

Nach den Worten von Ulrike Scherf, Stellvertreterin des Kirchenpräsidenten der EKHN, sollen die Angebote der Kirchen dabei helfen, «die Landesgartenschau zum Blühen zu bringen». Die Kirchen gehörten zu den Anbietern mit dem umfassendsten Programm in Gießen. Es sei wichtig zu zeigen, dass die Kirche «nahe bei den Menschen ist». Unter dem Motto «Übers Leben» könnten viele Facetten des Lebens aus dem besonderen Blickwinkel des christlichen Glaubens beleuchtet werden. Dazu gehörten das Ernste, aber auch das Staunen und der Humor, so Scherf.

Burkhard zur Nieden, der Dekan des Kirchenkreises Marburg der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und Vertreter der Kirchenleitung, betonte die Bedeutung der Kooperation für die Kirchen. Er hoffe, dass die vielen ehrenamtlich Engagierten dazu beitragen können, «dass die Besucherinnen und Besucher an der «LichtKirche» herzlich empfangen werden und das finden, was sie suchten: Eine stille Minute, ein fröhliches Konzert oder ein offenes Ohr – eben das, was nötig ist in diesem Leben», so der Dekan.

Der Generalvikar des Bistums Mainz, Prälat Dietmar Giebelmann, betonte die Bedeutung der kirchlichen Zusammenarbeit als «Ausdruck der gelebten Ökumene». Auch die katholische Kirche wolle «dort sein, wo die Menschen sind und sich nicht in eine Nische zurückziehen». «Die Freude, die Hoffnung, die Sorge und die Trauer der Menschen sind auch Freude, Hoffnung, Sorge und Trauer der Kirche», so Giebelmann.  Deshalb ginge es auch im Programm der Kirchen um das, was Menschen erfreue oder bedrücke und zugleich um das, was sie lähme oder belaste, sagte der Generalvikar.

Gießens Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz zeigte sich angesichts dieser besonderen Premiere stolz darauf, dass der Name der Stadt Gießen mit diesem neuen, «so geistreichen» Angebot verbunden werde. «Unsere Landesgartenschau will ein Ort der Begegnung für die Menschen sein. Ein Ort, der den Gießenerinnen und Gießenern auch über die Festveranstaltungen hinaus, erhalten bleibt. Dazu passt das Programm der Kirchen besonders. Denn auch sie sind jetzt und in Zukunft für die Menschen in unserer Stadt da», so die Oberbürgermeisterin. (14.02.2014)

Linktipp:

Weitere Informationen zum Kirchenprogramm auf der Landesgartenschau in Gießen finden Sie unter:

lichtkirche.de

90.000 Besucherinnen und Besucher
«LichtKirche» auf der Landesgartenschau 2010 in Bad Nauheim

Bad Nauheim (epd). Die beiden evangelischen Kirchen in Hessen haben eine positive Bilanz der Landesgartenschau in Bad Nauheim gezogen. Wie die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) mitteilten, besuchten insgesamt 90.000 Menschen die «LichtKirche». Die beiden Kirchen boten auf der Landesgartenschau etwa 400 Veranstaltungen mit Musik, Unterhaltung, Kultur, Glaubensimpulsen und Information an. Insgesamt zog die Landesgartenschau, die am 24. April begann und bis kommenden Sonntag, 3. Oktober, dauert, rund 500.000 Besucher an.

Die beiden evangelischen Kirchen hatten sich erstmals mit einem gemeinsamen Programm beteiligt. Dafür konzipierten sie eigens die mobile «LichtKirche», eine kleine Kirche aus durchscheinendem Plexiglas, die in verschiedenen Farben beleuchtet werden kann. Mit der «LichtKirche» habe man einen «geistlichen Ort geschaffen, an dem viele Menschen intensive Glaubensimpulse gefunden» hätten, sagte der Kirchenpräsident der EKHN, Volker Jung. Als Volkskirchen hätten die beiden hessischen Landeskirchen die Aufgabe, «bewusst an Orte der Freizeit, Erholung, Ruhe und der Natur zu gehen, um dort mit Menschen über Glaubensthemen ins Gespräch zu kommen», ergänzte der Bischof der EKKW, Martin Hein.

Mit einem Gottesdienst am kommenden Sonntag (3.10.) beenden die Kirchen das evangelische Programm auf der Landesgartenschau. Er beginnt um 12 Uhr auf der Hauptbühne im Goldsteinpark. Daran wirken Kirchenpräsident Jung und die neue Prälatin der EKKW, Marita Natt, mit. (29.09.2010)

Linktipp:

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:

lichtkirche.de

Kirche präsentiert sich mit eigenem Programm auf Landesgartenschau

Bad Wildungen (epd). Mit einem Kirchenpavillon und einem eigenen Programm präsentiert sich die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) auf der Hessischen Landesgartenschau in Bad Wildungen (15. April bis 3. Oktober). Unter dem Motto «Kirche im Garten - Gottes Spuren entdecken» seien Besucher zu einem ökumenischen Miteinander eingeladen, teilte die EKKW mit. Gemeinsam mit der Katholischen Kirchengemeinde St. Liborius und der Freien Evangelischen Gemeinde Bad Wildungen werden tägliche Gebete zum Tag und einem Reisesegen angeboten.

Für eine Vortragsreihe zum Thema «Paradiesvorstellungen in den Religionen» konnten unter anderem der Bischof der EKKW, Dr. Martin Hein, der aus dem Fernsehen bekannte Kapuzinerpater Bruder Paulus Terwitte sowie der Intendant des Kasseler Staatstheaters, Thomas Bockelmann, als Referenten gewonnen werden. Die Vorträge starten in der Regel donnerstags um 19.30 Uhr.

Jeden Sonntag findet zudem um 11.30 Uhr ein Gottesdienst statt, samstags wird ab 14 Uhr ein buntes Programm geboten. Neben dem Pavillon wird zudem ein Kreuzgarten angelegt, der als Ort der Stille dienen soll.

Offiziell eröffnet wurde der Pavillon am Ostersonntag im Anschluss an einen Gottesdienst mit Pröpstin Elisabeth Schoenborn, Domkapitular Thomas Dornseifer und Pfarrer Reiner Degenhardt. Den Abschluss bildet ein Kreiserntedankfest mit Bischof Dr. Martin Hein und Weihbischof Matthias König aus Paderborn am 1. Oktober um 14 Uhr. (18.04.2006)

Linktipp:

Weitere Informationen zur Landesgartenschau finden Sie im Internet unter:

kirche-im-garten-gottes.de
landesgartenschau-bad-wildungen.de

Aktionen zu evangelischen und ökumenischen Kirchentagen

«So viel du brauchst» – Motto fand großen Anklang
Bewegender Kirchentag ging in Hamburg zu Ende / Kurhessen-Waldecker aktiv dabei

Hamburg (medio). Mit einem großen Openair-Gottesdienst ist am Sonntagvormittag der 34. Deutsche Evangelische Kirchentag in Hamburg zu Ende gegangen. Unter dem Motto «Soviel du brauchst» hatten rund 120.000 Dauerteilnehmer sowie 35.000 Tagesgäste seit Mittwoch über globale Gerechtigkeit, verantwortungsvolles Wirtschaften und Inklusion diskutiert.

Am Abschlussgottesdienst im Stadtpark nahmen 130.000 Gläubige teil, darunter 3.000 Musiker und Sänger, die zusammen mit Pfarrerinnen und Pfarrer die Feier gestalteten. Der britische Bischof Nicholas Baines ermutigte die Gläubigen zu einem bescheideneren Lebensstil. «Die Welt muss nicht so sein, wie sie jetzt ist!» sagte er in seiner Predigt. Ein Höhepunkt des Gottesdienstes war das Abendmahl. Gemeinsam mit ehrenamtlichen Helfern teilten 100 Geistliche von Tischen ausgehend Brot und Wein an die große Gemeinde aus.

3.000 Teilnehmende aus Kurhessen-Waldeck / viele Aktionen

Aus Hessen hatten sich über 5.000 Menschen zum Kirchentag angemeldet, darunter auch etwa 3.000 «Kurhessen-Waldecker». Für sie hatte sich der Landesausschuss des Kirchentages etwas Besonderes einfallen lassen: Einen Button zum Anstecken. In Anlehnung an die Losung des Kirchentages «Soviel du brauchst» stand auf dem Ansteck-Pin «So viel Kurhessen-Waldeck». Als regelmäßiger Treffpunkt der Besucher aus der Landeskirche diente das Gemeindezentrum an der Hamburger St. Michaelis Kirche.

Viele Hessen haben beim Kirchentag aktiv mitgewirkt. Die Rock-Gospel-Gruppe aus Wehrda Haunetal absolvierte gleich zwei Auftritte. Der Frauen-Gospelchor «Sisters in Action» und die Rock-Band «Blows against the empire» rockten den Kirchentag. Die Theatergruppe «Die Draufgänger» aus Bruchköbel/Maintal Wachenbuchen führte das selbst geschriebene Stück «Die Ritter aus der Feuertonne» auf. Sie wurden dafür mit stehenden Ovationen gefeiert. Die größte Gruppe aus Kurhessen-Waldeck war mit 110 Teilnehmern TEN SING Hessen aus Gründau. Die Sänger sind nicht nur auf der Bühne aufgetreten, sondern auch auf den Straßen von Hamburg.

2015 nächster Kirchentag in Stuttgart

Der Kirchentag war bereits zum vierten Mal in der Hansestadt zu Gast. Der nächste Kirchentag findet 2015 in Stuttgart statt. - «Wir sehen uns wieder in Stuttgart. So Gott will und wir leben», rief Bischof Ottfried July, Bischof der württembergischen Landeskirche, den 130.000 Menschen zum Ende des Gottesdienstes im Hamburger Stadtpark zu. (06.05.2013)

Internetradio:

Hören Sie hier einen Beitrag zum Thema Theater auf dem Kirchentag mit medio-Reporter Siegfried Krückeberg:

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Internetradio:

Hören Sie hier einen Beitrag zum Thema Musik auf dem Kirchentag mit medio-Reporter Torsten Scheuermann:

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Internetradio:

Hören Sie hier Besucher aus Kurhessen-Waldeck auf dem Kirchentag:

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33. Deutscher Evangelischer Kirchentag in Dresden
«Herztöne für Gerechtigkeit» – Stand der Landeskirche begeistert Kirchentagsbesucher

Foto: Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière diskutierte nicht nur am Stand der Landeskirche, sondern gab auch sein persönliches Votum ab. Besonders wichtig für ihn: die internationale Gerechtigkeit. (alle Fotos: medio.tv/Astrid Fischer) Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière diskutierte nicht nur am Stand der Landeskirche, sondern gab auch sein persönliches Votum ab. Besonders wichtig für ihn: die internationale Gerechtigkeit. (alle Fotos: medio.tv/Astrid Fischer)
Dresden (medio). Er war der Blickfang in Halle 4 auf dem Messegelände und einer der Höhepunkte auf dem Markt der Möglichkeiten in Dresden: Der Stand der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck mit dem Motto «Herztöne für Gerechtigkeit» begeisterte die Besucherinnen und Besucher durch ein abwechslungsreiches Programm und viele Mitmach-Aktionen. So konnten Interessierte in einem «Schwerpunktbarometer» ihre Meinung hinterlassen, in welchen Lebensbereichen Gerechtigkeit notwendig sei. Die Palette reichte von Bildung, Generationengerechtigkeit über die Geschlechterfrage bis hin zum Thema internationale Gerechtigkeit. Zur Stärkung wurde den Besuchern Brot, Wasser und Obst angeboten.

Insgesamt waren rund 60 Ehren- und Hauptamtliche aus Kurhessen-Waldeck am Stand aktiv. Im Internet hatte man zudem erstmals ein Blog eingerichtet, über das die Ereignisse am runden Tisch mit verfolgt werden konnten. Besonders eng wurde es am Stand, wenn prominente Politiker und Bischöfe zum Gespräch an den runden Tisch traten. In einer Gesprächsrunde am Donnerstagvormittag diskutierten Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière und Bischof Martin Hein den Afghanistaneinsatz. Befragt von den medio Redaktionsleitern Siegfried Krückeberg und Christian Fischer zeigten sich de Maizière und Hein betroffen von den jüngsten Anschlägen in Afghanistan. De Maizière betonte, dass er die Familien der getöteten Soldaten treffen werde und bekannte zugleich: «Ich weiß nicht, was ich ihnen sagen soll.»

«Wozu ist der Einsatz in Afghanistan gut?» fragten die Moderatoren und der Minister antwortete mit einer Gegenfrage: «Ist es richtig, nur etwas zu tun, was nicht gefährlich ist?» - De Maizière plädierte dafür, die ursprünglichen Gründe, die zum Einsatz in Afghanistan geführt haben, nicht zu vergessen. Dort sei gegen Menschenrechte verstoßen und der Terrorismus in die Welt exportiert worden, so der Minister. Er stellte einen Rückzug der deutschen Soldaten aus Afghanistan bis zum Jahr 2014 in Aussicht. Bischof Martin Hein forderte im Interview: «Es muss einen planmäßigen Abzug geben. Mit unseren Mitteln können wir in Afghanistan keine befriedigende Situation herstellen.» Hein zeigte zugleich tiefen Respekt vor der schwierigen Aufgabe, die der Verteidigungsminister zu lösen habe und wünschte de Maizière «zunächst und vor allem Gottes Segen».

 

Abschlussgottesdienst vor Rekordkulisse

Mit einem Gottesdienst an der Elbe ging dann nach fünf Tagen am Sonntag (5.6.) der 33. Deutsche Evangelische Kirchentag in Dresden zu Ende. Rund 120.000 Gläubige feierten an beiden Ufern den Abschluss des fünftägigen Protestantentreffens – wahrscheinlich der größte Gottesdienst, den Dresden in seiner Geschichte bisher erlebte. Bei dem Christentreffen, das unter dem Motto «... da wird auch dein Herz sein» stand, wurden laut Veranstalterangaben rund 118.000 Dauerteilnehmer und mehrere zehntausend Tagesgäste gezählt. Auf dem Programm standen mehr als 2.000 Veranstaltungen. Schwerpunkte waren unter anderem der Militäreinsatz in Afghanistan sowie Umweltthemen. (06.06.2011)

Impressionen vom Kirchentag

Weitere Impressionen

Internetradio:

Verteidigungsminster de Maizière und Bischof Hein zum Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan und ihren Kirchentagseindrücken. Ein Beitrag von medio-Reporter Torsten Scheuerman:

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Internetradio:

Besucherinnen und Besucher über den Kirchentag und die Stimmung in Dresden. Eine Umfrage von medio-Reporter Siegfried Krückeberg:

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Internetradio:

Wie haben die Besucher den Stand der Landeskirche erlebt? Hören Sie hier eine Reportage von medio-Reporter Torsten Scheuermann:

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Internetradio:

Pfarrer Reiner Degenhardt und Regina Ibanek über die kurhessischen Aktivitäten auf dem Kirchentag. Ein Beitrag von medio-Reporter Torsten Scheuermann:

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Linktipp:

Sehen Sie hier einen Kurzbericht über den Stand der Landeskirche von Pfarrer Karl-Günther Balzer, Medienbeauftragter im Sprengel Waldeck-Marburg:

www.youtube.com/(...)

Linktipp:

Informationen zum 33. Deutschen Evangelischer Kirchentag in Dresden finden Sie unter:

www.kirchentag.de

2. Ökumenischer Kirchentag in München vom 12. bis 16. Mai 2010
Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck und Bistum Fulda präsentierten sich gemeinsam auf dem ÖKT

Kassel/Fulda (medio). Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck und das Bistum Fulda präsentierten sich auch beim 2. Ökumenischen Kirchentag gemeinsam - wie bereits bei der Vorgängerveranstaltung in Berlin im Jahr 2003.

Das diesjährige Motto des gemeinsamen Auftritts vom 12. bis 16. Mai 2010 lautete: «Krise - Begegnung - Hoffnung». Dort wurden die Besucher des Ökumenischen Kirchentages an einem großen «Tisch der Gespräche» empfangen. Gesprächspartner waren neben prominenten Vertretern der Kirchen unter anderem Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan und der langjährige Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Norbert Walter. (16.05.2010)

Internetradio:

Für das medio!-Internetradio Christian Fischer mit einem Beitrag zum gemeinsamen Stand der Kirchen in Hessen:

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Umfrage:

Hören Sie hier eine medio-Umfrage zur Stimmung unter den Besuchern des gemeinsamen Messestandes:

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32. Deutscher Evangelischer Kirchentag
Kurhessen-Waldecker engagiert beim Kirchentag 2009 in Bremen dabei

Bremen/Kassel (medio). Der Kirchentag in Bremen wurde auch durch viele Christen aus unserer Landeskirche geprägt. Ob die Bibelarbeit mit Bischof Hein, Aktionen im «Zentrum Zukunft» oder das zum Kirchentag produzierte Internetradio «heavenraDIO» - jeweils engagierten sich Menschen aus Kurhessen-Waldeck beim Kirchentag. Besondere Beachtung fand die Bibelarbeit mit Bischof Prof. Dr. Martin Hein am Freitag um 9.30 Uhr in der Halle 7 des Messegeländes mit der islamischen Theologin Hamideh Mohagheghi (siehe eigenen Bericht unten). Weiterer Höhepunkt: Gemeinsam mit Elisabeth Raiser, Präsidentin des Ökumenischen Kirchentages in Berlin, blickte Pfarrer Reiner Degenhardt am Samstag unter dem Motto «Als der Kirchentag noch lange Haare hatte» auf die Kirchentage der vergangenen 60 Jahre zurück.

Großen Zuspruch fanden auch die weiteren Angebote aus unserer Landeskirche: Die Jugendkulturkirche Kassel präsentierte sich auf dem Markt der Möglichkeiten, die Ökumenische Werkstatt Kassel in der «Halle der Zukunft». Die Kirchenband «Jünger» aus Trendelburg begeisterte auf der Kulturmeile und die Theatergruppe «undsoweiter» (Simmerhausen) bei zwei Aufführungen im Theater. Manfred Gerland, Pfarrer für Meditation und geistliches Leben, lud am Samstag zu einem Vortrag über die «Faszination des Pilgerns» ein. Die landeskirchliche Medienagentur «medio!» beteiligte sich an der Gestaltung eines Internetradios und informierte auf der Medienmeile des Kirchentages über Ihre Arbeit. Außerdem war die medio-Radioredaktion vor Ort und berichteten für die hessischen Radioprogramme «Hit Radio FFH», «Harmony FM» und «Radio Bob» aktuell aus Bremen. (25.05.2009)

Internetradio:

Politiker auf dem Kirchentag - ein Beitrag von Pfarrer Dr. Siegfried Krückeberg für das medio-Internetradio.

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Internetradio:

Besucher aus Hessen schildern ihre Eindrücke vom Kirchentag in Bremen

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Internetradio:

medio-Reporter Torsten Scheuermann gelang es, an Bord des Schiffes "Exodus" im Hafen von Bremen zu kommen...

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Internetradio:

Das Märchen von den Bremer Stadtmusikanten - erzählt von Kirchentagsbesuchern.

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Christen aus Kurhessen-Waldeck beim evangelischen Kirchentag 2007 in Köln dabei

Köln/Kassel (medio/epd). Mit einem Open-Air-Gottesdienst mit 100.000 Menschen ging am Sonntag (10.6.) der 31. Deutsche Evangelische Kirchentag in Köln zu Ende. «Dass es ein so schönes Fest geworden ist, das ist ein Geschenk Gottes», rief Kirchentagspräsident Reinhard Höppner den Gläubigen am Rheinufer zu.

An den fünf Tagen des Protestantentreffens wurden nach Angaben der Evangelischen Kirche in Deutschland rund 1,1 Millionen Gäste gezählt. Das seien mehr als beim letzten Kirchentag in Hannover gewesen.

Der Kirchentag habe gezeigt, dass Spiritualität und Weltverantwortung untrennbar zusammengehörten, unterstrich Höppner. Das Glaubensfest habe unter anderem den Blick geschärft für die Würde des Menschen. Am Samstag hatten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bundespräsident Horst Köhler den Kirchentag besucht. Sie warben für einen fairen Umgang mit armen Ländern. Der nächste Kirchentag findet 2009 in Bremen statt. 

Besucherinnen und Besucher des Kirchentages konnten vom 6. bis. 10. Juni auch zahlreiche Angebote aus der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck kennenlernen. Ob Aktionen für ein besseres Klima, Informationen über Elisabeth von Thüringen oder das eigens zum Kirchentag gestartete Internetradio «heavenraDIO» - jeweils engagierten sich auch Christen aus Kurhessen-Waldeck bei den Angeboten. So ist der «Elisabethkaffee» eine hessische Idee: Der aus fairem Handel stammende Kaffee wurde im «Zentrum Klima» ausgeschenkt, das rund 60 Christen aus der EKKW mit organisierten.

«Es war schon das Prinzip der Elisabeth, nichts aus ungerechtem Anbau zu verzehren», sagte der Beauftragte für Großveranstaltungen und Sonderprojekte der Landeskirche, Reiner Degenhardt, über die Heilige Elisabeth von Thüringen, deren 800. Geburtstag die evangelischen Kirchen in Hessen mit einem Elisabethjahr begehen.

In der rund 3.000 Besucher fassenden Kirchentags-Halle betreuten die kurhessischen Christen unter anderem die dortige «Oase Leben», eine Klimaschutzhütte und ein Saftmobil betreuen, so Degenhardt. Höhepunkt des Programms war ein «Kölner Klima-Gipfel» mit Feierabendmahl am Freitagabend, auf dem der Ratsvorsitzende der EKD, Bischof Wolfgang Huber, sprach.

Weiterhin sind auch die Männerarbeit, die Gemeindeentwicklung und die Kindergottesdienstarbeit der EKKW beim Kirchentag dabei gewesen. Sie präsentierten sich am Markt der Möglichkeiten. Die landeskirchliche Medienagentur «medio!» beteiligte sich mit anderen kirchlichen Radioagenturen an der Gestaltung eines Internetradios und informierte auf der Medienmeile des Kirchentages. Auch die Elisabethausstellung war zu sehen. Zudem besuchten zahlreiche Gemeindegruppen den Kölner Kirchentag. (11.06.2007)

Impressionen:



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Internetradio:

Bundeskanzlerin Merkel über den Ausstieg aus der Kernenergie und eine Koalitionskrise.

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Motto:

Was sagen Passanten auf der Straße zum Motto des Kirchentages? medio-Reporterin Melissa Schmidt hat sich umgehört ...

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Klima:

Die Halle 2 zum Thema Klima, gestaltet von Kurhessen-Waldeckern. medio-Reporter Torsten Scheuermann sprach mit Umweltpfarrer Stefan Weiß und Hallenchef Reiner Degenhardt.

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Kinderkirchentag:

Der Kirchentag bot auch für Kinder ein riesiges Programm. medio-Reporter Torsten Scheuermann hat sich unter die Kids gemischt.

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Abend der Begegnung:

Eindrücke vom Abend der Begegnung. Von medio-Reporterin Melissa Schmidt.

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Unterkunft:

Sind die Kölner wirklich so gastfreundlich? medio-Moderator Björn Raddatz wollte es im Kirchenmagazin bei Hit Radio FFH genau wissen. 10 Schlafplätze in einer Familie - einfach unglaublich ...

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«Wes Geistes Kind ich bin»
5. Landeskirchentag vom 2. bis 4. Juni 2006 in Gelnhausen

Vom 2. bis 4. Juni 2006 fand in Gelnhausen der 5. Landeskirchentag der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck statt. Insgesamt seien auf den Veranstaltungen rund 20.000 Besucher gezählt worden, gab die Öffentlichkeitsreferentin der Veranstaltung, Christine Adam, bekannt. Das Ereignis, das zwei Jahre lang vorbereitet worden war, stand unter dem Motto «Wes Geistes Kind ich bin» stand. Zeitgleich fand als integraler Bestandteil das Landesjugendfest der Evangelischen Jugend statt.

Linktipp:

Information und Rückblick:

landeskirchentag.de

Aktionen für Kinder und Jugendliche

«Toleranz im Miteinander»
Kurhessischer Medienpreis für Konfirmandengruppe aus Bergshausen

Kassel (epd/medio). Die Konfirmanden aus Bergshausen bei Kassel sind Gewinner des Kurhessischen Medienpreises 2013. Der Vorsitzende des Evangelischen Presseverbandes, Dekan i.R. Lothar Grigat, überreichte der Gruppe die mit 2.500 Euro dotierte Auszeichnung für ein Handyvideo zum Thema «Toleranz im Miteinander» am Mittwochabend (9.4.) in Kassel. Auf den mit 1.500 Euro dotierten zweiten Platz kam die Konfirmandengruppe aus Wallroth-Breitenbach-Kressenbach. Dritter mit einem Preis von 1.000 Euro wurde eine Gruppe aus Schenklengsfeld. Die Preisübergabe fand in der Kasseler Jugendkulturkirche «Cross» statt.

Bei dem Wettbewerb waren Konfirmandengruppen aufgerufen, mit dem Smartphone ein kurzes Video zum Thema Toleranz zu produzieren. Insgesamt seien 14 Beiträge eingegangen, sagte Grigat. Bei der Auswertung habe sich die Jury noch dazu entschieden, einen vierten und fünften Preis in Höhe von je 250 Euro zu vergeben. Diese gingen an die Konfirmandengruppen aus Hebel und Bad Arolsen. Der alle zwei Jahre verliehene Preis wurde zum 13. Male vergeben.

Zu Beginn der Veranstaltung wies die Prälatin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Marita Natt, auf die Bedeutung von Toleranz für das zwischenmenschliche Zusammenleben hin.

«Wir müssen Formen gelebter Toleranz entwickeln», sagte sie. Angesichts der zahlreichen Menschen aus anderen Ländern, die in Deutschland lebten, müsse eine Sensibilität für Toleranz eingeübt werden.

Die Jury des 13. Kurhessischen Medienpreises

Pfarrer Christian Fischer (Leiter des Medienhauses der EKKW), Sebastian Gehrlein (Radiosender YOUFM), Hubert Heck (Fachreferent für Spiel-, Theater- und Medienpädagogik, Jugendreferat der EKKW), Pfarrerin Claudia Rudolff, Beauftragte für Konfirmandenunterricht beim PTI Kassel, Rundfunkbeauftragte), Bettina Schaefer (Redakteurin beim Hessischen Rundfunk), Pfarrerin Petra Schwermann (Leiterin der Öffentlichkeit der EKKW).v

Stichwort: «Kurhessischer Medienpreis»

Seit 1995 vergibt der Evangelische Presseverband Kurhessen-Waldeck e.V. den «Kurhessischen Medienpreis», zunächst jährlich, zuletzt in der Regel zweijährlich.

Zu den Ausschreibungen der vergangenen Jahre gehörten u.a. die Prämierung von Hörfunksendungen, Gemeindebriefen, Internetangeboten oder Zeitungsbeiträgen zu kirchlichen Themen. Der 12. Preis ging an ein Kinderbuch zum «Miteinander der Kulturen». (10.04.2014)

Impressionen

Sonderseite:

Auf unserer Sonderseite präsentieren wir die Gewinner-Beiträge direkt zum Ansehen und alle weiteren eingereichten Beiträge als Link:

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Linktipp:

Den Evangelischen Presseverband Kurhessen-Waldeck e.V. finden Sie im Internet unter:

ekkw.de/epv/

Erfolgreicher Abschluss der Projektphase
72 Gemeinden beteiligten sich an Initiative «Mit Kindern neu anfangen»

Kassel (medio). Mit einem Studientag am 22. März 2014 im Haus der Kirche in Kassel endete die Projektphase der Initiative «Mit Kindern neu anfangen - Taufverantwortung wahrnehmen» der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. Das Projekt unterstützte in den vergangenen fünf Jahren Kirchengemeinden darin, die religiöse Sozialisation von Kindern fundiert und kreativ zu begleiten, teilte Dr. Harald Riebold, Bildungsreferent für Kinder und Jugendliche im Landeskirchenamt mit. Initiiert wurde das Projekt von der Bildungskammer der Landeskirche.

Den offiziellen Startschuss für das Projekt, dessen Idee aus der Evangelischen Kirche von Westfalen stammt, gab die Landeskirche bereits im Jahr 2009. Inzwischen hätten sich 72 Gemeinden aus Kurhessen-Waldeck engagiert, zeigte sich Riebold erfreut. Um das positive Anliegen des Projektes weiter zu verfolgen und die Kirchengemeinden weiter zu fördern, sollen erfolgreiche die Aktionen weiter in den Gemeinden bekannt gemacht und zur Beteiligung aufgerufen werden, so der Bildungsreferent.

Damit möglichst viele Gemeinden von dem Ideen-Reichtum profitieren konnten, wurde eine umfangreiche Vernetzung vorangetrieben, so Riebold weiter, der für die Koordination der Gemeinden zuständig war. So entstanden in den vergangenen Jahren regionale Arbeitsgruppen, die sich zum Austausch treffen und zusammenarbeiten. Zudem konnten sich Interessierte bei fünf Studientagen über kreative Ideen und bewährte Modelle austauschen.

Hintergrund

Hintergrund für die Initiative sei die Erfahrung gewesen, dass Kinder und ihre Familien Angebote brauchen, die ihnen in religiöser Sicht Halt und Perspektiven geben, so Riebold. Deshalb sei bewusst kein bindendes religionspädagogisches Konzept vorgegeben worden. Vielmehr sei bewusst an bewährte und innovative Angebote, wie Tauferinnerungsgottesdienste oder Eltern-Kind-Gruppen angeknüpft worden.

Die Koordination des Projektes war im Referat Kinder-und Jugendarbeit angesiedelt, die Verantwortung für die jährlichen Studientage und die regionale Beratungsarbeit übernahmen die Mitglieder des Arbeitskreises Kinder in der Landeskirche unter Leitung von Pfarrer Frank Bolz vom Pädagogisch-theologischen Institus Kassel. (16.04.2014)

Impressionen vom Studientag in Kassel:

(Fotos: Referat Kinder- und Jugendarbeit)

Hintergrund:

Weitere Informationen zur Initiative finden Sie im ekkw.de-Service-Bereich:

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Einweihung der CROSS Jugendkulturkirche Kassel
Eröffnung des neu gestalteten Lutherplatzes in Kassel

Kassel (epd). Mit einem Gottesdienst und einem Rockkonzert ist am Samstagabend die Jugendkulturkirche «Cross» in Kassel offiziell eröffnet worden. Damit fänden «Nächstenliebe, Lebenslust und Lebenshilfe einen Platz inmitten der Stadt», sagte Pröpstin Katrin Wienold-Hocke in ihrer Predigt. In dem für 1,5 Millionen Euro umgebauten Komplex am Lutherplatz sind zudem die Bildungseinrichtung Evangelisches Forum, eine Diakoniestation sowie das Seniorenreferat des Stadtkirchenkreises untergebracht.

Bürgermeister Jürgen Kaiser (SPD) wies darauf hin, dass Kirche und Lutherplatz ein wesentlicher Bestandteil der Kasseler Innenstadt seien. «Der Lutherkirchturm sei mit seinen 76 Metern nach wie vor das höchste Gebäude in Kassel, auf dem Friedhof liege unter anderem die Mutter der Brüder Grimm begraben. Er hoffe, dass die neue Nutzung des Platzes mit dazu beitragen werde, die Situation der Trinker- und Drogenszene, die sich hier bisher getroffen habe, zu entspannen», sagte Kaiser.

Die Kirchengemeinde Kassel-Mitte hatte die Kirche und weitere Räumlichkeiten im vergangenen Jahr für eine neue Nutzung freigegeben. In der Eröffnungsveranstaltung wurde zudem Christian Kopetzki (73) für sein ehrenamtliches Engagement in der evangelischen Kirche mit der Elisabeth-Medaille ausgezeichnet. Kopetzki war auch Mitglied der Planungsgruppe für die Neugestaltung des Lutherplatzes.

In der neu gestalteten Kirche befindet sich unter anderem ein Bistro. Auf der Empore ist ein Büro eingerichtet, ferner existiert ein kleiner Andachtsraum. Laut Stadtjugendpfarrerin Uta Feußner werden auch die Kasseler Kirchengemeinden von der Einrichtung profitieren. So sollen unter anderem Konfirmandengruppen zu thematischen Arbeiten eingeladen und mit den Angeboten der Jugendkirche vertraut gemacht werden. Gesucht würden noch Sponsoren für eine leistungsfähige Licht- und Tonanlage, die im Budget für den Umbau nicht enthalten war. (09.10.2013)

Linktipp:

Die «CROSS Jugendkulturkirche Kassel» finden Sie im Internet unter:

jugendkulturkirche-kassel.de

Jugendempfang und Preisverleihung «Evangelische Jugend wirkt»
Bischof Martin Hein: Jugend ist die Zukunft der Kirche

Kassel (epd). Bischof Martin Hein hat die Jugendlichen in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) dazu aufgerufen, sich nachdrücklich für ihre Interessen einzusetzen - auch bei den Kirchenvorständen ihrer Gemeinden. «Die Jugend ist die Zukunft der Kirche», sagte Hein am Samstagabend in Kassel beim ersten Jugendempfang der EKKW.

Hein rief die rund 300 Jugendlichen, die aus allen Teilen der Landeskirche eingeladen worden waren, ferner dazu auf, ihre vielfältigen Möglichkeiten und Begabungen zu nutzen. «Ich wünsche Ihnen mehr Erfahrungen von glücklichen Momenten», sagte er unter Hinweis auf eine Umfrage, derzufolge sich zahlreiche Jugendliche in Deutschland unglücklich fühlten.

Der Empfang in der Jugendkulturkirche «Cross» in der Kasseler Innenstadt hatte mit einem von den Jugendlichen selbst gestalteten Gottesdienst begonnen. Im Anschluss hatten die Besucher die Möglichkeit, sich über Angebote für Jugendliche wie etwa ein Freiwilliges Ökologisches Jahr, die Teilnahme an Kirchenvorstandswahlen oder das Landesjugendforum zu informieren.

Auf dem Empfang wurden zudem die Gewinner des landeskirchlichen Wettbewerbs «Evangelische Jugend wirkt: sozial, spirituell, politisch, ökologisch, zukunftsfördernd, kulturell, pädagogisch» ausgezeichnet. Der mit 1.000 Euro dotierte erste Preis ging an das Projekt «Zeit: Life» der Evangelischen Jugend/Ortsjugendpflege Niederaula, den zweiten Preis in Höhe von 500 Euro erhielt das Musical «Human Pacific» der Evangelischen Jugend im Kirchenkreis der Eder.

Jurymitglied Thorsten Teubl, Tanzdramaturg beim Staatstheater Kassel, hob hervor, dass alle eingereichten 26 Beiträge sich mit der Frage nach dem Sein des Menschen beschäftigt hätten. Die Teilnehmer hätten sich auf die Suche nach Menschlichkeit und Wahrheit begeben. «Wir sollten auf die Jugend vertrauen», sagte er. (15.04.2013)

Impressionen vom Jugendempfang:

Linktipp:

Weitere Informationen und die Jurymitglieder finden Sie auf den Serviceseiten des Referats:

ekkw.de/service

Workshopangebot
Schüleraktionstag in Kasseler Jugendkulturkirche zum Thema «Besser gemeinsam - gemeinsam besser»

Kassel (medio). Das Pädagogisch-Theologische Institut Kassel (PTI) und die «cross-jugendkulturkirche Kassel» haben am 31. August 2011 zum fünften Mal einen Schüleraktionstag in Kassel veranstaltet. Unter dem Motto «Besser gemeinsam - gemeinsam besser» konnten sich Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klasse von 8.30 Uhr bis 14 Uhr in der Kasseler Kreuzkirche (Luisenstraße) mit dem Thema gemeinsam leben vor dem Hintergrund verschiedener Kulturen und Religionen auseinander setzen, teilte das Institut mit. Schirmherr des Tages war der Oberbürgermeister der Stadt Kassel, Bertram Hilgen (SPD).

Insgesamt waren für die Jugendlichen 16 Workshops vorgsehen, bei denen sie z.B. gemeinsam Gospelsongs singen oder ein Geräteparcours der etwas anderen Art absolvieren konnten. Aber auch Diskussionen über Zwangshochzeiten oder Übungen für ein besseres miteinander standen auf dem Programm. Außerdem brachte das Team der Formation «iThemba» den Jugendlichen den Rhythmus Südafrikas in einem Tanzworkshop näher.

Der Eintritt zum Schüleraktionstag war frei. Informationen erteilt das Pädagogisch-Theologische Institut Kassel, Heinrich-Wimmer-Straße 4, 34131 Kassel, Fax: (0561) 9307-177, E-Mail: frank.bolz@ekkw.de. (06.09.2011)

Impressionen

Linktipp:

Die Jugendkulturkirche Kassel finden Sie im Internet unter:

jugendkulturkirche-kassel.de/

Vom 27. bis 29. August 2010 in Spangenberg
Landesjugendfest 2010 stand unter dem Motto «Felsen-Fest»

Spangenberg/Kassel (medio). Vom 27. bis 29. August lädt die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck zum Landesjugendfest nach Spangenberg in den Kirchenkreis Melsungen ein. Jugendliche aus ganz Kurhessen-Waldeck könnten unter dem Motto «Felsen-Fest» Jugendgottesdienste, Diskussionen, Konzerte und vielen Aktionen und Workshops auf dem Gelände des «Worldcamps Himmelsfels» miterleben, teilte Diakonin Elke Hartmann vom Fachgebiet Kinder- und Jugendarbeit des Landeskirchenamtes in Kassel mit. Das Programm sei in diesem Jahr besonders vielfältig von sportlich und kreativ über spirituell und religiös bis hin zu politisch und kulturell ausgerichtet und wende sich an Jugendliche zwischen 13 und 20 Jahren, so Hartmann weiter. Besonders eingeladen seien Konfirmandinnen und Konfirmanden ab 13 Jahren.

Zur Eröffnung auf dem zentralen Festplatz werde am Freitag (27.8.) die neue Prälatin der Landeskirche, Marita Natt, erwartet. Für den Samstagabend habe sich die christliche Pop-Sängerin Judy Bailey angesagt. Während des Festes sollen laut Hartmann alle Höhepunkte von interessierten Jugendlichen gefilmt und zu einem Film verarbeitet werden, der am letzten Tag vorgeführt wird. Die Jugendlichen sollen dabei selbst Kameraleute, Journalisten und Moderatoren sein uns das Fest dokumentieren. Den Abschluss bildet am Sonntag (29.8.) ein Gottesdienst um 11 Uhr.

Das Landesjugendfest wird seit 2002 alle zwei Jahre veranstaltet und von vielen Ehrenamtlichen mitgestaltet. Teilnehmen können Jugendgruppen mit verantwortlicher Gruppenleitung über die Jugendarbeit der Kirchengemeinden oder über die Kreisjugendpfarrerinnen und -pfarrer. Infokontakt: Fachgebiet Kinder- und Jugendarbeit, Wilhelmshöher Allee 330, 34131 Kassel, Fax: 0561/93 78 409, E-Mail: jugend.lka@ekkw.de (25.08.2010)

Linktipp:

Weitere Informationen zum Landesjugendfest finden Sie im Internet unter:

landesjugendfest.de

Downloads:

Hier finden Sie das Programm des Landesjugendfestes und das Anmeldeformular als PDF-Dokumente:

Programm
Anmeldung

Aktion im Jahr 2010 - «Mit Kindern neu anfangen»
Landeskirche will Engagement für Kinder unterstützen

Kassel (medio). Mit der Initiative «Mit Kindern neu anfangen» will die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck in diesem Jahr durchstarten und sich an junge Familien mit Kindern in den ersten Lebensjahren bis hin zum Grundschulalter wenden. Hintergrund sei die Erfahrung, dass viele Eltern die Taufe für ihre Kinder wünschen, in religiösen Fragen aber unsicher sind, teilte Dr. Harald Riebold, Bildungsreferent für Kinder und Jugendliche im Landeskirchenamt, in Kassel mit. Die Kirchengemeinden sollen darin unterstützt werden, die religiöse Sozialisation von Kindern kreativ und fundiert zu begleiten.

Kinder und ihre Familien bräuchten Angebote, die ihnen in religiöser Sicht Halt und Perspektiven geben, heißt es in der Projektbeschreibung, die bewusst kein bindendes religionspädagogisches Konzept vorgibt. Es soll an bewährte und innovative Angebote, wie Tauferinnerungsgottesdienste oder Eltern-Kind-Gruppen angeknüpft werden. Dabei regt die Initiative an, vorhandene Einrichtungen, wie z.B. Kindertagesstätten oder Horte, als Kooperationspartner zu gewinnen.

Seit Projektstart 2009 bereits über 40 Gemeinden beteiligt

Den offiziellen Startschuss für das Projekt, dessen Idee aus der Evangelischen Kirche von Westfalen stammt, gab die Landeskirche bereits vor einem Jahr. Inzwischen sind nach Riebolds Angaben über 40 Gemeinden aus Kurhessen-Waldeck mit dabei. Darunter sind auch die Kirchengemeinden Niedermittlau, Meerholz-Hailer und Freigericht-Somborn im Main-Kinzig-Kreis. Dort werden an junge Familien z.B. Karten zur Geburt eines Kindes verschickt und die Eltern dabei über Angebote der Kirchengemeinden für Kinder informiert, erklärte Jugendleiter Andreas Kaufmann von der Projektgruppe aus Meerholz-Hailer «Mit Kindern neu anfangen»  gegenüber medio.

Dass die Karten bei den jungen Familien gut ankommen - davon hat sich medio-Reporter Siegfried Krückeberg vor Ort überzeugt: «Die Rückmeldungen waren mehr als positiv», berichtete Pfarrer Holger Siebert aus Freigericht-Somborn. Es hätte viele telefonische Reaktionen gegeben, in denen die Angeschriebenen die Aktion lobten, so Siebert weiter. Als nächsten Schritt wollen die Gemeinden alle Glückwunschkarten persönlich überbringen. Dazu werden Menschen in der Gemeinde gesucht, die gerne Besuche machen und gut Gespräche führen können - auch über Glaubensthemen, so Pfarrerin Dr. Elke Seifert aus Niedermittlau. Um den Kontakt der Kinder zur Kirchengemeinde später nicht abreißen zu lassen, sind weitere Aktionen geplant, wie z.B. Tauferinnerungsgottesdienste oder eine CD mit Kinderliedern, Gebeten und Geschichten.

Von den Ideen anderer profitieren - Regionale Vernetzung und Studientag in Kassel

Damit möglichst viele Gemeinden von dem Ideen-Reichtum profitieren können, ist in der landeskirchlichen Initiative eine umfangreiche Vernetzung vorgesehen, so Harald Riebold, der für die Koordination der beteiligten Gemeinden zuständig ist. So seien regionale Arbeitsgruppen gebildet worden, die sich zum Austausch treffen und die Zusammenarbeit in den Regionen verabreden. Bei einem Studientag am vergangenen Samstag (13.3.) trafen sich zudem 45 Menschen aus 18 Gemeinden im Haus der Kirche in Kassel und tauschen sich über kreative Ideen und bewährte Modelle aus. Solche Studientage soll es laut Riebold zukünftig jährlich geben. 

Das Projekt «Mit Kindern neu anfangen» ist zunächst auf fünf Jahre angelegt. Begleitmaterialen und weitere Informationen sind erhältlich beim Bildungsdezernat des Landeskirchenamtes, Dr. Harald Riebold, Wilhelmshöher Allee 330, 34131 Kassel, Tel. (0561) 9378-347, E-Mail: riebold.lka@ekkw.de (16.03.2010)

Linktipp:

Weitere Informationen und die Projektbeschreibung finden Sie auf den Seiten der Arbeitsstelle für Kindergottesdienst unter:

ekkw.de/kigo/

Internetradio:

Hören Sie hier einen Beitrag zum Thema von Pfarrer Siegfried Krückeberg:

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Projekt für Kindergärten
«Singpaten» bringen Kindern Kirchenlieder näher

Kurhessen-Waldeck/Niederweimar (medio). Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck will mit dem Projekt «Singen im Kindergarten» im Jahr 2010 richtig durchstarten. Die Idee ist einfach: Eltern und Großeltern sollen als «Singpaten» altes Kirchenliedgut und Traditionen an Kinder im Kindergarten weitergeben. Die «Singpaten» und Erzieher werden bei der Aktion von Kirchenmusikern durch Fortbildungen unterstützt und angeleitet, teilte Landeskirchenmusikdirektor Uwe Maibaum in Marburg mit. Zudem steht eine Liedmappe mit ausgewählten Liedern u.a. aus dem evangelischen Gesangbuch bereit.

Wie eine Besuch von medio-Reporter Siegfried Krückeberg in Marburg zeigte, werden die «Singpaten» im Kindergarten meist schon sehnsüchtig von den Kindern erwartet: «Wir sitzen dann alle im Kreis zusammen und lernen erst einmal den Text», berichtet Ursula Gombert, eine der «Singpaten» aus der Kirchengemeinde Niederweimar bei Marburg. Dabei erklärt sie auch die Inhalte der Lieder oder erzählt Geschichten. «Wir singen rund 40 Minuten zusammen, die Aktion macht sowohl den Kindern, als auch mir einen riesen Spaß», so Gombert weiter. «Diese alten Lieder, die man in der Kindheit gelernt hat, können so viel Freude bereiten und deswegen ist mir das eine Herzensangelegenheit», erzählte sie gegenüber medio.

Fähigkeit und Neigung zum Singen schwinden - Einziges Gegenmittel: Gemeinsamer Gesang

Musik werde bei Jugendlichen und Erwachsenen häufig als etwas empfunden, das es nur noch zu hören gilt, so Maibaum zum Hintergrund der Aktion. Die Fähigkeit und die Neigung zum Singen würden merklich schwinden und oft seien Stimme und Gehör so unterentwickelt, dass das eigene Singen als peinlich empfunden wird, konstatiert der der Landeskirchenmusikdirektor. In Kindergärten und Schulen, in Familien, in Gottesdiensten und bei sonstigen Festivitäten verstumme der Gesang zunehmend. Eine Folgeerscheinung sei der Verlust eines «generationsübergreifenden Liederrepertoires».

Das Mittel dagegen sei der gemeinsame Gesang. Menschen, denen das Singen wichtig ist und die es Zeit ihres Lebens getan haben, sollen es mit Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahren tun. Das landeskirchliche Projekt will die «Singpaten» darin unterstützen, die Singfähigkeit der Kinder zu entwickeln und ihnen den Gesang als natürliche Lebensäußerung selbstverständlich zu machen. Zudem werde ein Liederrepertoire angelegt, das sich im Laufe des
Menschenlebens weiter entwickeln kann.
 
Laut Maibaums Angaben gibt es in Kurhessen-Waldeck bereits rund 160 «Singpaten» in 25 Kindergärten. Wer sich an der Aktion «Singpate» beteiligen möchte, kann sich im Büro des Landeskirchenmusikdirektors informieren: Tel.: (06421) 162933, E-Mail: lkmd.maibaum@ekkw.de. (02.02.2010)

Linktipp:

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie im Internet unter:

ekkw.de/kirchenmusik

Internetradio:

medio-Reporter Siegfried Krückeberg besuchte kurz vor Weihnachten eine Singstunde im Kindergarten Niederweimar:

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Schüleraktionstag 2008 «body and soul - schöner, schneller, kaputt?»

Kassel (medio). Am 26. August veranstaltete die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck einen Schüleraktionstag unter dem Motto «body and soul - schöner, schneller, kaputt?». In Workshops konnten sich Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen von 9 bis 13 Uhr mit vielen Fragen rund um Körper und Seele auseinandersetzen, teilte Dr. Sebastian Renz vom Pädagogisch-theologischen Institut (PTI) in Kassel mit.

Eröffnet wurde der Aktionstag um 8.30 Uhr in der Jugendkulturkirche Kassel (Kreuzkirche, Luisenstraße). Dazu konnten interessante Gäste gewonnen werden: Manuel Klinge von den Kassel Huskies und die Hiphop-Band «Laubfrosch» aus Kassel berichteten über ihr Verhältnis zu Körper und Seele. Außerdem richtete die Kulturdezernentin der Stadt Kassel, Anne Janz, in Vertretung von Oberbürgermeister Bertram Hilgen ein Grußwort an die Schülerinnen und Schüler. Hilgen war Schirmherr der Veranstaltung.

Danach warteten auf die Jugendlichen ab 9.30 Uhr 15 Workshops, in denen sie Körper und Geist erfahren konnten. So stand u.a. Soul, Funk, Hiphop und R&B mit dem Pop-Kantor der Landeskirche, Peter Hamburger, auf dem Programm. Daneben konnten die Schülerinnen und Schüler Tanz als eine Ausdrucksform erleben, mit der die Seele den Körper in Bewegung setzt oder verschiedenen Entspannungstechniken üben. Mit dabei war auch die neue Trendsportart «Parkour», eine Form der Bewegungskunst, die Sport und Bewegungstechnik verbindet.

Kritisch konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch dem Begriff der Schönheit und der Frage, ob allein ein gutes Aussehen und ein gestylter Körper glücklich machen, stellen. In diesem Zusammenhang informierte ein Workshop zum Thema «Doping bei Teenagern» über die Gefahren z.B. von Medikamenten, Steroide oder Wachstumshormonen, zu denen vermehrt Teenager greifen, um ihren Körper in Form zu bringen.

Um 13.30 Uhr trafen sich dann alle Schülerinnen und Schüler wieder zur Abschlussveranstaltung in der Kreuzkirche, und berichteten von ihren Erlebnissen und Erfahrungen. Höhepunkt war die Auslosung der Tombola, die von «Glücksfee» Thorsten Bauer vom KSV Hessen Kassel vorgenommen wurde. Zu gewinnen gab es u.a. Karten für die ganze Klasse für ein Spiel des MT Melsungen, der Kassel Huskies oder des KSV Hessen Kassel und Schnupperworkshops der Tanzwerkstatt in Kassel.

Information und Kontakt: Pädagogisch-theologisches Institut Kassel, Dr. Sebastian Renz, Tel.: (0561) 9307-130, E-Mail: renz.pti@ekkw.de (26.08.2008)

Linktipp:

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:

schueleraktionstag.de

Landesjugendfest 2008 unter dem Motto «Ein Stück vom Himmel»

Kassel (medio). Auf Einladung der Evangelischen Jugend von Kurhessen-Waldeck feierten viele Jugendliche vom 22. bis 24. August im nordhessischen Wasserschloss Wülmersen das Landesjugendfest. Wie das Referat für Kinder- und Jugendarbeit im Landeskirchenamt in Kassel mitteilte, stand das Fest 2008 unter dem Motto «Ein Stück vom Himmel». Schirmherr war Bischof Prof. Dr. Martin Hein, der das Fest am Freitag, 22. August, um 19.30 Uhr eröffnete.

«Ein Landesjugendfest ist immer eine Ausnahmesituation: eine Unterbrechung des Gewohnten, ein Freiraum inmitten des Üblichen», so der Bischof in seinem Grußwort zur Großveranstaltung. In solchen Ausnahmesituationen könnten mitten im Leben neue und überraschende Entdeckungen der Gegenwart Gottes gemacht werde, schreibt Hein.

Vom Jugendgottesdienst über aktuelle Diskussionen bis zu Konzerten, Drachenbau und einem Nachtschwärmercafe - die Jugendlichen erwartete ein vielfältiges, sportliches und kreatives Programm, das unter den Schwerpunktthemen «HimmelsKörper, HimmelsLeiter, HimmelsStürmer» stand. Eingeladen waren Jugendliche im Alter von 13 bis 20 Jahren, insbesondere auch Jugendliche im Konfirmandenalter.


Das Landesjugendfest ist ein Forum, auf dem sich Jugendgruppen und Jugendeinrichtungen aus der Landeskirche mit Veranstaltungen und spirituellen Angeboten präsentieren können. Veranstaltet wird das Landesjugendfest von der Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck in Zusammenarbeit mit dem Hauptamtlichen-Forum und der Jugendkammer der Landeskirche. (25.08.2008)

Linktipp:

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:

landesjugendfest.de

1998
Kinospot und Aktion «Die Zeiten ändern sich»

Kassel (medio). Ein Werbespot, der im Januar und Februar 1998 in Kasseler Kinos Aufsehen erregte: In den Körper eines jungen Mannes ritzt ein Tätowierer ein Kreuz. In den kahlrasierten Hinterkopf einer jungen Frau zeichnen die Schneidemesser ebenfalls ein Kreuz. Eine Piercingnadel durchsticht eine Brustwarze, an der kurz darauf ein silbernes Kreuzchen hängt. Harte Bilder und dann ein irritierender Schlusssatz: «Die Zeiten ändern sich - Evangelische Kirche in Kassel».

Wer hätte bei diesen Bildern auf die Kirche als Absender getippt? Wohl niemand. Genau dieser Überraschungseffekt war es, auf den der damalige Dekan Ernst Wittekindt und der Kasseler Medienbeauftragte, Pfarrer Christian Fischer, setzten. Für den Gesamtverband der Kirchengemeinden in Kassel (heute Stadtkirchenkreis Kassel) hatten sie den 69-Sekunden-Film gemeinsam mit einer Werbeagentur produziert und und damit den Auftakt gegeben für eine halbjährige Jugendkampagne der Evangelischen Kirche.  
 
Der Kinospot erreichte nicht nur tausende Jugendliche in den Kasseler Kinos. Große Fernsehsender (RTL, SAT 1, Hessischer Rundfunk u.a.) zeigten den Spot kostenlos zur Hauptsendezeit, das ZDF nahm den Kurzfilm sogar zum Anlass, während des Stuttgarter Kirchentages 1999 eine große Talkshow zu produzieren. Unter dem Titel «Braucht Gott ein neues Image?» diskutierten - moderiert von Michael Steinbrecher - Jugendliche, Theologieprofessoren und Kirchemitglieder mit Pfarrer Christian Fischer und Marc Ebersbach von der Produktionsfirma. Das Publikum applaudierte heftig und war sich einig: Der emotionsgeladene Kinospot  ist ein sehr überzeugender Versuch eines neuen kirchlichen Image-Designs. Mittlerweile ist der Spot Kult und fand sogar eingang die ARTE-Dokumentation «Das A-Z der Werbung» von Michael Faste. Dort wird der Spot von einem Hollywood-Star präsentiert: Dennis Hopper. 

Auf der folgenden Seite (s. Link rechts) finden Sie neben dem Kinospot zum Ansehen eine Dokumentation der Öffentlichkeitskampagne von Christian Fischer (Herausgeber) aus dem Jahr 2000, einen Presserückblick und Meinungen zum Spot sowie die Ergebnisse einer Studie zur Wahrnehmung des Spots in der Öffentlichkeit. (27.04.2011)

Linktipp:

Hier finden Sie den Kinospot zum Ansehen und weitere Informationen zu der Öffentlichkeitskampagne der Evangelischen Kirche in Kassel:

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Aktionen und Kampagnen im chronologischen Rückblick

Einführung der Konfirmation vor 475 Jahren
Bischof Hein eröffnet «Jahr der Konfirmation» in Kasseler Jugendkulturkirche

Kassel (medio/epd). Die Konfirmation ist nach Aussage von Bischof Martin Hein eine hessische Erfolgsgeschichte. Die vor 475 Jahren unter Federführung des Reformators Martin Bucer (1491-1551) entstandene Feier sei im Leben der Konfirmanden ein Einschnitt und Doppelpunkt, sagte Hein beim Eröffnungsgottesdienst zum «Jahr der Konfirmation» in Kurhessen-Waldeck am Sonntagabend (16.02.) in Kassel. Der Konfirmandenunterricht führe junge Menschen dahin, sich selbst bewusstzumachen, warum sie als Christen leben wollten.

«Ohne euch sähe die Kirche alt aus», begrüßte Hein die rund 250 meist jugendlichen Besucher des Gottesdienstes in der Kasseler Jugendkulturkirche. Die durch die Fernsehsendung «Voice of Germany» bekanntgewordene Sängerin Katja Friedenberg, die vor zwölf Jahren in Kassel konfirmiert wurde, erklärte in einem mit Konfirmanden geführten Interview, dass sie jederzeit wieder am Konfirmandenunterricht teilnehmen würde. «Die Konfirmation ist die schöne Krönung einer tollen Zeit», sagte sie.

Auch nach der Konfirmation habe sie sich noch ehrenamtlich in der christlichen Jugendarbeit engagiert, erzählte Friedenberg. Ihr Glaube und die Musik hätten ihr zudem vor vier Jahren, als ihr Freund bei einem Unfall starb, sehr geholfen.

Landeskonfirmandentag, «KonfiCup»-Finale und Symposium

Ein Höhepunkt des Jahres wird im Sommer ein Treffen von Konfirmanden im China-Park in Ziegenhain am 18. Juli sein. Unter dem Motto «Trust an Try» soll es auf diesem «KonfiVent» genannten Ereignis schwerpunktmäßig um das Thema Vertrauen gehen. Auf dem Programm stehen viele Aktionen, ein Gottesdienst und ein Bühnenprogramm mit Musik, teilte Pfarrerin Eveline Valtink vom Projekt- und Eventmanagement der Landeskirche mit. Interessierte Konfirmandengruppen können sich über die Pfarrämter anmelden. Der Teilnahmerbeitrag beträgt 10 Euro pro Person inkl. Mittagessen und einem Getränk. Anmeldeschluss ist der 8. März. Weitere Informationen enthalten Anmeldeformular und Flyer im Download rechts.

Ein weiterer wichtiger Termin im Jahr der Konfirmation ist das «KonfiCup»-Finale am 16. September in Ziegenhain, bei dem die besten Fußballmannschaften von Konfirmanden aus den Kirchenkreisen der Landeskirche gegeneinander antreten werden, so Valtink. Außerdem ist ein Symposium zur Konfirmandenarbeit am 13. und 14. November im Haus der Kirche in Kassel geplant, so die Pfarrerin.

Pilgerweg «Katechismus auf dem Weg» im Kirchenkreis Ziegenhain

Mit einem 21 Kilometer langen Pilgerpfad will der Kirchenkreis Ziegenhain der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck an die Einführung der Konfirmation vor 475 Jahren erinnern. Auf dem «Katechismuspfad» benannten Weg, der am 9. März offiziell eröffnet wird, gebe es in fünf Kirchen Stationen, die sich mit jeweils einem der insgesamt fünf Themen aus Martin Luthers Katechismus befassten, sagte Christian Wachter, Dekan des Kirchenkreises, am Mittwoch (5.2.) bei der Vorstellung des Projektes.

Der Pilgerweg verbinde die Orte Treysa, Loshausen, Trutzhain, Niedergrenzebach sowie Ziegenhain, so Wachter weiter. In den Kirchen vor Ort erwarteten die Besucher unter anderem Hörspiele, Filme, Bilder und Plakate sowie verschiedene Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden. Zudem gebe es ein umfangreiches Programm mit Festzügen, Konzerten, Vorträgen und Gottesdiensten.

Eröffnet werde der Katechismuspfad, der sich mit den fünf Katechismusthemen Abendmahl, Vaterunser, Zehn Gebote, Taufe und Glaubensbekenntnis befasse, am 9. März zu unterschiedlichen Zeiten in allen fünf beteiligten Kirchen. Zum musikalischen Festgottesdienst um 19 Uhr in der Ziegenhainer Schlosskirche werde auch Bischof Martin Hein erwartet. Informationen zum Pilgerweg bietet der Kirchenkreis unter www.katechismuspfad.de (16.02.2014)

Impressionen vom Eröffnungsgottesdienst in Kassel

(alle Fotos: medio.tv/Schauderna)

Foto-Galerie:

Impressionen vom Eröffnungsgottesdienst in der Jugendkulturkirche in Kassel finden Sie hier:

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Medien-Tipp:

Hier finden Sie einen Beitrag der Hessenschau zum Jahr der Konfirmation und zur Eröffnung am 16.2. in Kassel:

hr-online.de/(...)

Thema:

In unserem Themenschwerpunkt finden Sie weitere Informationen und Hintergrundartikel zum «Jahr der Konfirmation» in der Landeskirche:

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Landeskonfirmandentag:

Hier können Sie ein Informationsblatt und das Anmeldeformular zum Landeskonfirmandentag am 18. Juli in Ziegenhain herunterladen:

Informationsblatt (PDF)
Anmeldeformular (PDF)

Tagungen, «neue musik in der kirche» und «Das FEST (der LIEBE zur KUNST)»
Evangelische Kirche begleitet Weltkunstausstellung «dOCUMENTA (13)»

Hofgeismar/Kassel (medio/epd). Mit einer Fülle von Veranstaltungen setzt sich die evangelische Kirche mit der diesjährigen Weltkunstausstellung «dOCUMENTA (13)» auseinander. Dazu gehören verschiedene Tagungen der Evangelischen Akademie Hofgeismar  mit Vorträgen in Hofgeismar und Exkursionen zur Weltkunstausstellung nach Kassel, eine spezielle Tagung für Studierende und Schüler und eine «Kinderakademie», teilte die Akademie in Hofgeismar mit. Außerdem veranstalteten die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck und die Akademie mit weiteren Partnern das «Das FEST (der LIEBE zur KUNST)» - ein Symposion zur Weltkunstausstellung, teilte Pfarrerin Petra Schwermann vom Landeskirchenamt in Kassel mit. Zudem bietet die Kantorei St. Martin in Kooperation mit der Evangelischen Kirchengemeinde Kassel-Mitte im Rahmen des Festivals «neue musik in der kirche» eine Konzert- und Gottesdienstreihe mit prominenten Predigern und Auftragskompositionen der renommierte Bonner Komponistin Charlotte Seither im Kontext der documenta an, so Heike Schaaf von der Kirchengemeinde.

Symposion der Landeskirche unter dem Motto «Das FEST (der LIEBE zur KUNST)»

Ein Höhepunkt war das Symposion «Das FEST (der LIEBE zur KUNST)» am 13. und 14. Juli 2013, das die Landeskirche und die Akademie mit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der Gesellschaft für Gegenwartskunst und Kirche «Artheon», dem Institut für Kirchenbau und kirchliche Kunst der Gegenwart und dem Kulturbüro des Rates der EKD veranstalteten.

Auftakt war am 13. Juli (Freitag) um 18 Uhr ein festlicher Abend zum Thema «Über die Liebe zur Kunst in Zeiten der dOCUMENTA (13)» im Schlosspark der Evangelischen Akademie Hofgeismar. Laut Programmheft sprach Prof. Dr. Wolfgang Ullrich, Professor für Kunstwissenschaft und Medientheorie (Karlsruhe) eine Festrede zum Thema «KunstLiebe – Aspekte einer verwickelten Begriffsgeschichte» halten. Zudem sprach Oberkirchenrätin Dr. Petra Bahr, Kulturbeauftragte des Rates der EKD, zum Thema «KunstReligion – Aspekte einer verwickelten Beziehungsgeschichte».

Am Vormittag des 14. Juli (Samstag) besuchten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die «dOCUMENTA (13)» in Kassel. Die Führung zu ausgewählten Orten der Ausstellung übernahmen die «Wordly Companions», von der documenta speziell geschulte Begleiterinnen und Begleiter.

Am Abend des 14. Juli gab  in der Alten Brüderkirche in Kassel ein «theologisch-philosophisches Bankett», das durch Bischof Prof. Dr. Martin Hein eröffnet wurde. Zum Gastmahl waren LiebhaberInnen der Kunst aus unterschiedlichen Bereichen als Tischredner eingeladen, darunter Petra Bahr, Kulturbeauftragte des Rates der EKD (Berlin), Brigitte Boothe, Professorin für Klinische Psychologie (Zürich), Bazon Brock, Professor emeritus für Ästhetik und Kulturvermittlung (Wuppertal), Thomas Erne, Direktor des Instituts für Kirchenbau und kirchliche Kunst der Gegenwart (Marburg), Jochen Hörisch, Professor für neuere deutsche Literatur und Medienanalyse (Mannheim), Klaas Huizing, Schriftsteller und Professor für Systematische Theologie (Würzburg), Wolfgang Ullrich, Professor für Kunstwissenschaft und Medientheorie (Karlsruhe) und Jan Wagner, Lyriker (Berlin).

Akademieprogramm mit Vorträgen, Workshops und Exkursionen

In einer Tagung vom 22. bis 24. Juni ging es laut Akademieprogramm darum, das Konzept der von Carolyn Christov-Bakargiev kuratierten Schau (9.6. bis 16.9.) kennenzulernen. Dazu wurden unter anderem die Documenta-Pressesprecherin Henriette Gallus sowie der Publizist und Documenta-Spezialist Dirk Schwarze erwartet. Auch ein Besuch der Ausstellung selbst stand auf dem Programm.

Für Studierende des Fachs Religion/Theologie und Schüler der Sekundarstufe II war die Tagung «Die Gegenwart der Kunst» vom 29. Juni bis 1. Juli vorgesehen. Diese Tagung richtete sich laut Programm an alle, die Interesse an einer Auseinandersetzung mit der Gegenwart der Kunst in einem religiösen Deutungsrahmen haben.

Die Chance zu einer intensiven Beschäftigung mit dem experimentellen Charakter der Weltkunstschau bietet die diesjährige «Sommerakademie» vom 29. Juli bis 4. August. Neben Ausstellungsbesuchen wird hier unter anderem in Workshops die Möglichkeit zu eigenen kreativen Arbeiten geboten.

Der Reigen der Akademie-Veranstaltungen schließt mit der «Kinderakademie» vom 3. bis 5. August, in der sich ebenfalls alles um die moderne Kunst drehen wird und Kinder mit ihren Eltern die «dOCUMENTA (13)» kennenlernen und ihre Eindrücke und Fragen mit Kunstpädagogen und Künstlern aus der Region besprechen können, teilte die Akademie mit. Außerdem soll es Gelegenheit geben zum Erstellen eigener Kunstwerke unter fachkundiger Anleitung.

Die Teilnahme an den Tagungen ist kostenpflichtig. Preise und Anmeldeinformationen enthält das Programmblatt rechts neben diesem Artikel.

Festival «neue musik in der kirche» im Kontext der «dOCUMENTA (13)»

Die Kantorei St. Martin hat in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirchengemeinde Kassel-Mitte im documenta-Jahr für das Festival «neue musik in der kirche» eine Veranstaltungsreihe mit dem Titel «weg mit abschied» aufgelegt. Bei den interdisziplinären Tage für Neue Musik und Theologie vom 17. Juli bis 5. September sollen «Übergangssituationen und Grenzerfahrungen im Leben» thematisiert werden, heißt es in der Ankündigung. Zur Reihe gehören Gottesdienste mit prominenten Predigern, zu denen u.a. der Landesbischof der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, Ralf Meister (8.7.), die Prälatin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Marita Natt (29.7.), oder der Jesuiten-Pater Friedhelm Mennekes (15.7.) gehören.

Für die Gottesdienste des Festivals hat die Bonner Komponistin Charlotte Seither im Auftrag der Kontorei Lieder für Solo-Stimme komponiert. Weitere Kompositionen Seithers kommen in gesonderten Konzerten zur Aufführung.

Der Eintritt zu den Konzerten der Reihe ist kostenpflichtig. Preise und Anmeldeinformationen enthält das Programmblatt rechts neben diesem Artikel. (08.06.2012)

Themenschwerpunkt:

Im ekkw.de-Thema zur documenta stellen wir Ihnen das kirchliche Begleitprogramm und ausgewählte Kunstwerke vor.

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Linktipp:

Informationen zur documenta13 finden Sie im Internet unter:

documenta.de

Linktipp:

Die Evangelische Akademie Hofgeismar finden Sie im Internet unter:

akademie-hofgeismar.de

Akademieprogramm

Hier können Sie das Tagungsprogramm der Evangelischen Akademie Hofgeismar herunterladen:

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Symosion «Das FEST»

Hier können Sie das Programm des Symosions «Das FEST (der LIEBE zur KUNST)» herunterladen:

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Gottesdienste & Konzerte

Hier können Sie die Termine der Gottesdienst- und Konzertreihe «neue musik in der kirche» 2012 herunterladen:

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Landeskirche feiert und erinnert sich bei Festveranstaltung in Kassel
50 Jahre Pfarrerinnen in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck

Kassel (medio/epd). Mit einem Festgottesdienst in der Kasseler Christuskirche und einem Empfang im Haus der Kirche wurde am Samstag an die erste Ordination von Frauen zu Pfarrerinnen vor 50 Jahren erinnert.

An dem Festakt nahmen u. a. 150 Pfarrerinnen teil, darunter auch drei der Pionierinnen, die zum Gottesdienst gemeinsam mit Bischof Prof. Dr. Martin Hein und Prälatin Marita Natt in Amtstracht vom Haus der Kirche zur Christuskirche zogen.

Im Festgottesdienst wurde in drei kurzen Predigten der Vers Joh 15, 16a ausgelegt, der Ordinationsspruch der Pfarramtspionierin Katharina Staritz (1903 – 1953): Prälatin Marita Natt sprach über Mirjam, die Schwester des Mose, von der sie sagte, sie müsse eine außergewöhnliche Frau gewesen sein.

Nach der Rettung durch Gott am Schilfmeer habe sie die Pauke ergriffen, und mit Leidenschaft, mit Tanz und Rhythmus die andern zum Lobe für Gottes Heilstat «regelrecht zusammengetrommelt». Die Botschaft brauche solche leidenschaftlichen Zeugen. Sie habe als Frau Geschichte geschrieben, und werde darum auch beim Propheten Micha Jahrhunderte später noch erwähnt. Wie Mirjam hätten, so die Prälatin weiter, auch vor 50 Jahren Frauen symbolisch die Pauke in die Hand genommen und hätten so erreicht, dass heute hier in der Christuskirche so viele Pfarrerinnen beisammen säßen. Sie hätten sich, wie Mirjam, dem Ruf Gottes ganz hingegeben.

Bischof Hein: Erste Frauenordination erfolgte durch Jesus Christus

Bischof Martin Hein ging von der Berufung der Maria Magdalena aus. Sie habe als erste die Begegnung mit dem Auferstandenen erlebt und sei als «erste Zeugin und erste Verkündigerin seiner Auferstehung» von ihm berufen worden. «Damals fand die allererste Frauenordination statt – durch Christus selber». Doch die Kirche habe die ordinierte Frau sehr bald ins Abseits gedrängt und «in ihrer Bedeutung für die Kirche verleugnet». Es habe lange gedauert, bis zumindest die reformatorischen Kirchen diesen wunderbaren Schatz wieder gehoben hätten.

Seit 50 Jahren stünden nun Frauen in der Nachfolge der Maria Magdalena, und es könnten, so der Bischof, noch viel mehr sein «in all jenen Kirchen, die sich der Liebe Jesu zu Maria Magdalena noch verschließen». Für unsere Kirche hätten die Frauen großen Segen bewirkt. Und auch die Pfarrer stünden in dieser Nachfolge der ersten Zeugin: Frauen wie Männer beruft Christus in seinen Dienst. Er schloss mit der Anregung, eine künftig neu zu bauende Kirche «Magdalenenkirche» zu nennen.

Pfarrerin Anke Zimmerman hielt fest, dass Pfarrerinnen, Prädikantinnen und Theologinnen außer Gottvertrauen, Beständigkeit und Hartnäckigkeit für ihr Amt auch Vorbilder bräuchten. Als ein solches Vorbild entfaltete sie das Leben und den Dienst von Katharina Staritz, die als eine der ersten in einem geistlichen Amt auch in der evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck arbeitete und damit den späteren Pfarrerinnen den Weg bereitete. Sie habe sich nicht beirren lassen und sei ihrem Ruf gefolgt. Das sei für den Dienst der Frauen in der Kirche eine Stärkung und Ermutigung.

Margot Käßmann: Gewalt gegen Frauen wird von vielen Kirchen verharmlost

Die Theologin und ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Margot Käßmann wies in ihrem Festvortrag in Kassel darauf hin, dass Gewalt gegen Frauen von vielen Kirchen auf der Welt verharmlost werde Vielfach litten Frauen zudem unter den innerkirchlichen Strukturen. In Deutschland habe sich das Pfarrerbild in den vergangenen Jahren durch die zunehmende Anzahl von Pfarrerinnen verändert, sagte Käßmann. So seien Frauen beispielsweise in der Verkündigung emotionaler und hätten große kommunikative Fähigkeiten; vielen Pfarrerinnen liege zudem ein autoritärer Führungsstil fern. Die Theologin betonte, dass sich in den vergangenen Jahrzehnten «ungeheuer viel» im Hinblick auf die Geschlechtergerechtigkeit in Deutschland getan habe. Käßmann hatte ihr Vikariat in der kurhessischen Kirche absolviert und war dort 1985 ordiniert worden.

Podiumsrunden blicken zurück und nach vorn

Einen Rückblick auf die 50jährige Geschichte des Amtes der Pfarrerin bot eine Podiumsrunde, an der neben Pfarrerin i. R. Elisabeth Siltz, eine der Pionierinnen, Prälatin i. R. Roswitha Alterhoff, die erste Frau sowohl im Amt einer Dekanin, dann einer Pröpstin und schließlich im Amt der Prälatin, auch Pfarrerin Dorothea Heiland, die Vorsitzende des Theologinnenkonvents der EKD, teilnahm.

In einer zweiten Podiumsrunde gab es eine Bestandsaufnahme mit Pröpstin Katrin Wienold-Hocke, Landessynodaler und Ethnologin Silvia Scheffer, Pfarrerin Ira Waterkamp und Vikarin Elisabeth Krause-Vilmar.

Wanderausstellung zum Jubiläum

Zum Jubiläum hat das Landeskirchliche Archiv eine Ausstellung mit dem Titel «50 Jahre Pfarrerinnen in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck» zusammengestellt. Die als Wanderausstellung konzipierte Schau ist vom 10. bis 29. März im Foyer des Landeskirchenamtes im Haus der Kirche zu sehen (Montag bis Freitag, 9 bis 16 Uhr). Danach kann die Ausstellung im Mai am Ort der ersten Ordination von Pfarrerinnen in der Stadtkirche Wolfhagen besichtigt werden. Zu der Ausstellung ist ein rund hundertseitiger Katalog unter dem Titel «Pfarrhelferin, Vikarin, Pfarrerin – Theologinnen in Kurhessen-Waldeck» erschienen, der an den Stationen der Ausstellung oder im Landeskirchlichen Archiv erhältlich ist (Tel.: (0561) 78876-0 oder E-Mail: archiv@ekkw.de).

Stichwort: Das Amt der Pfarrerin

Der gesellschaftliche Wandel ebnete Frauen den Weg ins Pfarramt: Im Dezember 1961 verabschiedete die Landessynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck ein richtungsweisendes Kirchengesetz über das Amt der Pfarrerin. Es trat Anfang des Jahres 1962 in Kraft. Die erste Ordination von Frauen fand am 1. April 1962 in Wolfhagen statt. Ab jetzt konnten sie ein Gemeindepfarramt übernehmen.

Die volle rechtliche Gleichstellung mit ihren männlichen Kollegen erreichten Pfarrerinnen allerdings erst allmählich im Laufe von 30 Jahren. Zunächst schied die Pfarrerin im Fall der Heirat aus. Auch der Aufstieg in höhere Ämter war ihr noch versagt. In der Amtstracht gab es ebenfalls Unterschiede zu den männlichen Kollegen. Auch Vorbehalten begegneten Frauen im Pfarramt immer wieder. Die restlose Gleichstellung wurde erst 1979/1980 erreicht.

Der Beruf der Pfarrerin gewann zunehmend an Attraktivität. Gab es 1963 acht Pfarrerinnen in Kurhessen-Waldeck, sind 1988 bereits 145 Pfarrerinnen im Dienst (17 Prozent) und 2010 schon 383 Pfarrerinnen (38 Prozent). Karrieren in der Kirche werden möglich: die Pfarrerin Dietgard Meyer wird 1963 erste Landespfarrerin für kirchliche Frauenarbeit, die Pfarrerin Roswitha Alterhoff wird 1980 erste Studienleiterin des Predigerseminars, 1986 die erste Dekanin, 1990 die erste Pröpstin und 2003 die erste Frau, die das Amt der Prälatin, der Stellvertreterin des Bischofs, in Kurhessen-Waldeck bekleidet. Ihr folgt im Jahr 2010 mit Marita Natt ebenfalls eine Frau ins Amt der Prälatin. (12.03.2012)

Impressionen vom Gottesdienst in der Christuskirche und vom Empfang im Haus der Kirche in Kassel

Internetradio:

Hören Sie hier einen Beitrag zum Thema mit medio!-Reporter Christian Fischer:

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Im Wortlaut:

Lesen Sie hier die Predigt von Bischof Martin Hein im Wortlaut:

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Im Wortlaut:

Lesen Sie hier die Predigt von Prälatin Marita Natt im Wortlaut:

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Im Wortlaut:

Lesen Sie hier die Predigt von Pfarrerin Anke Zimmermann im Wortlaut:

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Interview:

Ein Interview mit Prälatin i. R. Roswitha Alterhoff zum Jubiläum «50 Jahre Pfarrerinnen» finden Sie der Onlineausgabe der Mitarbeiterzeitschrift «blick in die kirche»:

blick-in-die-kirche.de/(...)

Linktipp:

Das Landeskirchliche Archiv finden Sie unter:

ekkw.de/archiv

Spanien holt Weltmeistertitel - Deutsche National-Elf siegt im «kleinen Finale»
Kirchenprogramm zur Fußball-WM 2010 unter dem Motto «Die Hoffnung ist rund»

In vielen Kirchengemeinden in Kurhessen-Waldeck konnten die tollen Spiele der deutschen Nationalmannschaft live mitverfolgt werden. Das Kirchenprogramm stand unter dem Motto «Die Hoffnung ist rund». (Motiv: EKD)
In vielen Kirchengemeinden in Kurhessen-Waldeck konnten die tollen Spiele der deutschen Nationalmannschaft live mitverfolgt werden. Das Kirchenprogramm stand unter dem Motto «Die Hoffnung ist rund». (Motiv: EKD)
Johannesburg/Port Elizabeth (Südafrika)/Waldeck-Scheid (medio). Ganz Spanien jubelt. Nach dem EM Sieg 2008, holten sich die Spanier am vergangenen Sonntag (11.07.) in Johannesburg ihren ersten Weltmeisterschaftssieg mit einem 1:0 gegen die Niederlande. In der 116. Minute gelang Andres Iniesta der Treffer, der seinem Team den Pokal brachte. Aber auch die deutsche Elf hat allen Grund zum Feiern: Im «kleinen Finale» sicherte sich die Nationalmannschaft mit einem 3:2 Sieg gegen Uruguay den dritten Platz im Turnier. Beide Spiele konnte man beim Public Viewing in vielen Kirchengemeinden in Kurhessen-Waldeck und am Edersee live mit verfolgen.

Dort veranstaltete die Landeskirche auf der Halbinsel Scheid unter dem Motto «Die Hoffnung ist rund» in Zusammenarbeit mit der «Kirche unterwegs» vom Referat Mission, Ökumene und Weltverantwortung des Landeskirchenamtes ein Fußballfest mit einem vielfältigen Programm für Urlauber und Sportinteressierte. Besucherinnen und Besucher konnten bei den Übertragungen im Sternenzelt auf dem Gelände der «Kirche im Grünen» alle Spiele der deutschen National-Mannschaft auf Großleinwand mit verfolgen. Zum Endspieltag am 11. Juli gab es um 10.30 Uhr ein Gottesdienst und ab 20.30 Uhr das Spiel Spanien gegen die Niederlanden mit verfolgt werden. Bereits einen Tag zuvor war das Spiel Deutschland gegen Uruguay zu sehen. Während der Laufzeit der Weltmeisterschaft gab es außerdem verschiedene Workshop-Angebote, in denen sich Schüler- und Konfirmandengruppen u.a. über Südafrika und das Leben von Jugendlichen in dem afrikanischen Land informieren konnten.

Hintergrund: Der Austragungsort Südafrika

Der Austragungsort der Fußball-Weltmeisterschaft 2010, Südafrika, ist ein christlich geprägtes Land. Laut Angaben der EKD bekennen sich rund 80 Prozent der Bevölkerung zum Christentum, aber nur die Hälfte gehört einer der  bekannten Konfessionen wie den Katholiken, Anglikanern, Reformierten oder Lutheranern an. Sie sind im Südafrikanischen Kirchenrat zusammengeschlossen. Die andere Hälfte der Christen gehöre den zahlreichen Pfingstkirchen amerikanischer oder afrikanischer Prägung an. Während der Apartheidszeit sei der Südafrikanische Kirchenrat ein scharfer Kritiker des Regimes gewesen. Danach hätten sich die Kirchen mehr und mehr von der politischen Bühne zurückgezogen.

Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck pflegt seit 1984 eine Partnerschaft zur «Evangelical Lutheran Church in Southern Africa» (ELCSA), die mit etwa 615.000 Mitgliedern als größte der evangelisch-lutherischen Kirchen Südafrikas gilt. (12.07.2010)

Internetradio:

Kirchliches Leben in Südafrika: medio-Reporter Siegfried Krückeberg hat mit Pfarrer Frank Nico Jaeger aus Tann/Röhn und der Lehrerin Sonja Roth aus Hanau-Großauheim gesprochen. Beide haben südafrikanische Gemeinden vor Ort kennengelernt:

Anhören...

Interview:

Fußball-WM in Südafrika: Lesen Sie hier ein medio-Interview mit Pfarrerin Cornelia Schauf von der lutherischen Gemeinde Midrand in Johannesburg zur Stimmung vor Ort und den Aktivitäten der christlichen Gemeinden:

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300. Jubiläum der Kasseler Karlskirche - Vorträge, Feste und Begegnungen
Emfang der Landeskirche zum 47. Deutschen Hugenottentag in Kassel

Kassel (medio/epd). Mit einem Festgottesdienst, Vorträgen und einem französischen Markt feierte die Kasseler Karlskirche am vergangenen Wochenende ihr 300-jähriges Bestehen. Zeitgleich tagte der 47. Deutsche Hugenottentag in Kassel, zu dem die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck am Freitagabend (11.6.) zu einem Empfang in das Kasseler Rathaus eingeladen hatte, teilte die Pressestelle der Landeskirche mit. Die Feierlichkeiten stehen unter dem Motto «Angekommen - wie aus Fremden Freunde werden».

Bischof Hein: Geschichte der Hugenotten ist Ermutigung in der aktuellen Diskussion über Migration und Integration

Bischof Prof. Dr. Martin Hein bezeichnete in seiner Ansprache anlässlich des Empfangs die Geschichte der Hugenotten in Deutschland als beispielhaft für die aktuelle Diskussion über Migration und Integration in Deutschland: «Die Geschichte der französischen Glaubensflüchtlinge in unserer Region ist eine Erfolgsgeschichte, die Mut macht für alle Aufgaben der Integration, die vor uns liegen», so der Bischof. Dass Migration und Integration reibungslos verlaufen, sei eine Illusion, erklärte Hein vor den Gästen des Empfangs. Darüber müsse offen und öffentlich gesprochen werden – «allerdings miteinander und nicht übereinander, differenziert und nicht von Vorurteilen geprägt». Die evangelische Kirche werde hierzu weiterhin ihren Beitrag leisten.

Der Bischof warnte vor einer Verdrängung der Religion aus dem öffentlichen Raum. Die Vertreibung der Hugenotten sei einem Verständnis von Staat und Herrschaft geschuldet gewesen, das religiöse Pluralität als mit dem damals bestehenden Staatsverständnis unvereinbar und herrschaftsbedrohend ansah. Der moderne demokratische, weltanschaulich neutrale Rechtsstaat garantiere hingegen die Freiheit der Religionsausübung. Diese sei allerdings gefährdet, wenn Religion aus dem öffentlichen Raum verdrängt und zur reinen Privatsache marginalisiert werden würde. So könne Religionsfreiheit dann nur als «negative Religionsfreiheit» verstanden werden – als aktive Vermeidungsstrategie und erst nachrangig als Gewährung der freien öffentlichen Religionsübung, erläuterte Bischof Hein. «Hier kann das Beispiel der Hugenotten beispielhaft belegen, wie sich öffentliche Religionsausübung und das Eintreten für das allgemeine Wohl der Gesellschaft nicht nur verbinden, sondern geradezu bedingen», betonte Hein.

Schirmherr des 47. Deutschen Hugenottentages war der Oberbürgermeister der Stadt Kassel, Bertram Hilgen (SPD). Bischof Hein hielt am Sonntag im Festgottesdienst die Predigt.

«angekommen» - Ausstellung zeigt Wanderungsgeschichte der Hugenotten

Eine Ausstellung, die bis zum 11. Juli in der Karlskirche zu sehen ist, zeigt die Wanderungsgeschichte der Hugenotten. Neben historischen Exponaten werde eine Installation der finnischen Künstlerin Tea Mäkipää gezeigt, sagte Karlskirchenpfarrerin Inge Böhle.

Mit der Ausstellung unter dem Titel «angekommen» wolle man zu einem Dialog über die Zukunft des interkulturellen Zusammenlebens einladen, so die Pfarrerin. Die Hugenotten sind als französische Protestanten Ende des 17. Jahrhunderts wegen ihres Glaubens aus ihrem Heimatland vertrieben worden. Viele fanden in Kassel eine neue Heimat. Zur Ausstellung gebe es zudem eine Predigtreihe. (Programm siehe PDF-Dokument rechts).

Die Ausstellung «angekommen» ist noch bis zum 11. Juli mittwochs bis sonntags von 11 bis 18 Uhr in der Kasseler Karlskirche zu sehen. Führungen werden jeweils samstags um 15.30 Uhr und sonntags um 11.30 Uhr angeboten.

Die Hugenotten (französische Protestanten) waren Ende des 17. Jahrhunderts aus Frankreich vertrieben worden, einige fanden in Kassel eine neue Heimat. Die 1710 erbaute Karlskirche war für diese Kristallisationspunkt des geistlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Lebens. Nach Angaben des Stadtkirchenkreises war die im Hugenottenbarock errichtete Kasseler Oberneustadt mit ihren 2.000 Neubürgerinnen und Neubürgern die bedeutendste Hugenottengemeinde Deutschlands nach Berlin. Bis zum Jahr 1867 sei in der Karlskirche der Gottesdienst in französischer Sprache gefeiert worden. (12.06.2010)

Impressionen

Festgottesdienst:

Lesen Sie hier die Predigt von Bischof Hein im Festgottesdienst «300 Jahre Karlskirche in Kassel» am 13. Juni 2010:

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Internetradio:

Hören Sie hier einen Beitrag zum Thema mit Pfarrer Christian Fischer:

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Grußwort:

Ein Grußwort von Bischof Prof. Dr. Martin Hein finden Sie in unserem Thema:

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Alle Termine der Predigtreihe und der Künstlergespräche im Begleitprogramm zur Ausstellung finden Sie hier:

PDF-Dokument

Linktipp:

Die Evangelische Kirchengemeinde Kassel-Mitte (Gemeindebezirk Karlskirche) finden Sie im Internet unter:

karlskirche.de

«Gesunde Verhältnisse»
Landeskirche und Bistum Fulda eröffnen «Woche für das Leben» 2010

Fulda/Kassel (epd). Mit einer Auftaktveranstaltung am Sonntag (18.04.) haben die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck und das Bistum Fulda die «Woche für das Leben» in Fulda eröffnet. Bei der Eröffnung sprachen unter anderen die kurhessische Prälatin Roswitha Alterhoff sowie der katholische Weihbischof Karlheinz Diez zum Motto der Woche «Gesunde Verhältnisse», teilte die Ökumenische Planungsgruppe in Kassel mit.

Insgesamt umfasse das diesjährige Programm 17 Veranstaltungen in Fulda, Kassel, Korbach und Schwalmstadt, fügte die Planungsgruppe hinzu. In der ökumenisch veranstalteten Woche solle der Frage nachgegangen werden, wie man ein gesundes Verhältnis zu Gesundheit und Krankheit gewinnen könne. Angeboten werden so unterschiedliche Veranstaltungen wie ein Familienwohlfühltag in der Kasseler Brüderkirche, ein Tag der offenen Tür der Caritas-Sozialstation in Kassel oder ein Gottesdienst mit Bewohnern des Hessischen Diakoniezentrums Hephata in Schwalmstadt-Treysa am 2. Mai. (22.04.2010)

Linktipp:

Die «Woche für das Leben» finden Sie im Internet unter:

ekkw.de/woche-fuer-das-leben

Laden Sie sich hier die Broschüre mit dem Programm zur «Woche für das Leben» herrunter:

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Aktion und Materialpaket zur Bibellektüre
Landeskirche will mit Aktion «2010 - Die Bibel verstehen» mehr Leser für die Bibel gewinnen

Kassel (medio). Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck will mehr Leser für die Bibel gewinnen und hat die Aktion «2010 - Die Bibel verstehen» gestartet. Viele Menschen hätten Fragen zur Bibel, sagte die Schirmherrin der Aktion, Prälatin Roswitha Alterhoff, in einem Interview mit der landeskirchlichen Medienagentur «medio!» in Kassel. Während der Aktion werde jeden Monat ein anderes biblisches Buch in den Mittelpunkt gerückt, erläuterte Alterhoff.

Für diejenigen, die sich zum ersten Mal mit der Bibel beschäftigen, rät Prälatin Alterhoff als Einstiegslektüre die Bergpredigt (Matth. 5 – 7) oder die Evangelien. Außerdem empfiehlt sie, gemeinsam mit anderen in der Bibel zu lesen: «Das muss keine große Gruppe sein, manchmal reichen auch zwei oder drei», sagte Alterhoff. Der gegenseitige Austausch erleichtere das Verstehen der Texte.

Zur Aktion ist ein Materialpaket erschienen, das Leserinnen und Lesern begleiten soll. Es wurde von der Bibelgesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Referat für Gemeindeentwicklung und der Arbeitsstelle für Konfirmandenunterricht auf CD-ROM herausgegeben und enthält für jeden Monat des Jahres Anregungen, die helfen, das Verständnis biblischer Bücher zu vertiefen.

Informationen zur Aktion «2010 - Die Bibel verstehen» sind erhältlich bei: Bibelgesellschaft Kurhessen-Waldeck, Frau Karin Reiczi, Tel.: 0561/9307-114 oder per E-Mail an sekretariat.bgkw@ekkw.de . (09.02.2010)

Interview:

Lesen Sie hier das Interview zur Aktion mit Prälatin Roswitha Alterhoff. Die Fragen stellte Pfarrer Christian Fischer:

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Internetradio:

Hören Sie hier einen Beitrag zum Thema mit Pfarrer Christian Fischer:

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75 Jahre Kurhessen-Waldeck
Landeskirche veranstaltet zum 75jährigen Bestehen ein Symposion in Bad Arolsen

Bad Arolsen (epd). Mit einem theologisch-historischen Symposion in Bad Arolsen blickt die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) am 26. und 27. Juni auf ihr 75-jähriges Bestehen zurück. Man habe ein überschaubares Programm entwickelt, das sowohl wissenschaftlichen Ansprüchen Rechnung trage als auch die interessierte Öffentlichkeit einbeziehe, erläuterte Dr. Jürgen Römer, Historiker und Schriftleiter des Waldeckischen Geschichtsvereins, in Bad Arolsen vor Journalisten.

Von dem Symposion erhoffe er sich zugleich neue Erkenntnisse über den Zusammenschluss von Kurhessen und Waldeck im Jahre 1934, sagte Römer. Die Fusion sei letztlich auf Druck der Deutschen Christen zustande gekommen, die dem Nationalsozialismus freundlich gesinnt waren, betonte Ariane Vermeil, Dekanin des Kirchenkreises der Twiste. Diese wollten auch in der Kirche eine Anpassung an die Strukturen der NSDAP durchsetzen. Allerdings, so ergänzte Römer, wäre ein solcher Zusammenschluss früher oder später auch so erfolgt.

Im Anschluss an das Symposion sind am 27. Juni ein Podiumsgespräch im Bürgerhaus, ein Gottesdienst in der Stadtkirche mit Bischof Prof. Dr. Martin Hein sowie ein Abend der Begegnung geplant. Hierzu sei die breite Öffentlichkeit eingeladen, sagte Vermeil.

Das Symposion, das am Freitag, 26. Juni, um 14 Uhr im Spiegelsaal des Schreiberschen Hauses beginnt, wird gemeinsam vom Waldeckischen Geschichtsverein und der Landeskirche ausgerichtet. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen bei Jutta Finis im Kasseler Landeskirchenamt, Wilhelmshöher Allee 330, 34131 Kassel oder unter der E-mail-Adresse 75Jahre@ekkw.de. (03.06.2009)

Mal weg sein in Hessen - Kirchen geben Pilgerkarte heraus

Darmstadt/Kassel (epd). Erstmals geben die beiden evangelischen Kirchen in Hessen eine Übersichtskarte über die Pilgerwege in ihren Kirchengebieten heraus, zu denen das Bundesland Hessen und östliche Teile von Rheinland-Pfalz gehören. Darauf würden insbesondere überregionale Wege wie der Elisabethpfad, die Bonifatiusroute und der Jakobsweg beschrieben, teilten die beiden Kirchen am Dienstag in Darmstadt und Kassel mit.

Die Karte enthalte zudem Informationen über lokale Meditationswege, hieß es weiter. Sie thematisierten unter anderem den «Sonnengesang des Franz von Assisi», «Perlen des Glaubens» und den Psalm 23. Verzeichnet seien auch die Anschriften der Initiativen, die über mehrere Tage Pilgertouren anbieten, sowie Texte von Pilgerinnen und Pilgern, darunter Bischof Martin Hein und Kirchenpräsident Volker Jung.

«Beim Pilgern geht es nicht um Leistung, sondern um Einkehr, um offene Augen, offene Ohren und ein offenes Herz - für Gott und die Mitmenschen», schreibt etwa Bischof Hein. Pilgerwege könnten diese Offenheit lehren und ein Impuls für den Alltag sein.

Kirchenpräsident Jung schreibt: «Wer pilgert, macht sich besonders bewusst, dass man als Mensch immer auf einem Lebensweg unterwegs ist. Einen Pilgerweg bewusst zu gehen, regt an, neu über das eigene Leben und über Gott nachzudenken. Wo wird mich mein Weg hinführen? Was gibt mir Kraft für den Weg, den ich gerade gehe und für die nächste Etappe? Das sind Fragen für den Pilgerweg und den Lebensweg mit Gott.»

Die Karte «Pilgern in Hessen» erscheint an Pfingsten in einer Auflage von 100.000 Stück und wird in Kirchen und Tourismusbüros kostenlos ausgelegt. (27.05.2009)

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Hören Sie hier einen Beitrag von Christian Fischen und Torsten Scheuermann:

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Hören Sie hier einen Beitrag über Manfred Gerlands Pilgerbuch «Faszination Pilgern. Eine Spurensuche»:

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Die Pilgerkarte

Die Pilgerkarte finden Sie in diesem Dokument:

PDF-Dokument

Tipp:

Sie können die Pilgerkarte auch hier erhalten:
Landeskirchenamt Kassel, Öffentlichkeits- arbeit, Wilhelmshöher Allee 330, 34131 Kassel, Tel. 0561/9378-396,
E-Mail: Pressestelle.lka@ekkw.de.

«Gott sei Dank, es ist Sonntag!»
Evangelische Kirchen starten Initiative zum Sonntagsschutz

Darmstadt/Kassel (epd). Die beiden evangelischen Kirchen in Hessen starteten zum Osterfest 2008 eine Initiative zum Sonntagsschutz. Arbeitsfreie Sonn- und Feiertage hätten für die ganze Gesellschaft eine hohe lebensdienliche Bedeutung, heißt es in einem gemeinsamen «Osterbrief» des Kirchenpräsidenten der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Dr. Peter Steinacker, und des Bischofs der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Dr. Martin Hein.

Damit schlossen sich die beiden Landeskirchen der Sonntags-Initiative der Evangelischen Kirche in Deutschland an. Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen seien eingeladen, sich unter dem Motto «Gott sei Dank, es ist Sonntag!» an der Initiative zu beteiligen, etwa durch das Anbringen von Plakaten oder durch Gottesdienste und Veranstaltungen zu diesem Thema.

Steinacker und Hein kritisierten, dass in einigen Bundesländern der Sonn- und Feiertagsschutz «faktisch ausgehöhlt» sei. Auch in Hessen sei er gefährdet, etwa durch «als Event getarnte Verkaufsveranstaltungen». Hein kritisierte dabei aktuell das in Einkaufszentren in Frankfurt, Limburg, Neu-Isenburg und Kassel geplante Mitternachtsshopping am Gründonnerstagabend. «Das ist eine bewusste Attacke auf die religiöse Kultur in Deutschland. Hier fallen um des Kommerzes willen die letzten Schranken.»

Steinacker wies darauf hin, dass der Wechsel von Feiertagen und Arbeitstagen dem Leben eine äußere und innere Struktur gebe. Der Sonntag sei als «Feier des Lebens» nicht nur für Besucherinnen und Besucher der Gottesdienste, sondern für alle wichtig. Die Feier des Sonntags erinnere daran, dass Gottes Werk aller menschlichen Arbeit vorausgehe. Die Würde des Menschen werde nicht erst durch die Arbeit begründet. (17.03.2008)

Im Wortlaut:

Lesen Sie hier den gemeinsamen Brief von Kirchenpräsident Dr. Peter Steinacker und Bischof Dr. Martin Hein:

PDF-Dokument

Gottesdienstentwurf:

Gottesdienstentwurf zum Thema «Der Sonntag: Heilige Zeiten - Heilige Räume» von Pfarrerin Christiane Berthold-Scholz, Arbeitsstelle Gottesdienst der «Stiftung zur Förderung des Gottesdienstes - Karl-Bernhard-Ritter-Stiftung»:

Word-Dokument

Linktipp:

Weitere Informationen zur Sonntags-Initiative der Evangelischen Kirche in Deutschland finden Sie unter:

sonntagsruhe.de

Elisabethjahr 2007: 200.000 Menschen besuchten Wanderausstellung

Kassel (epd). Rund 200.000 Menschen in elf europäischen Ländern haben die Wanderausstellung «Krone, Brot und Rosen» zum Elisabethjahr 2007 bisher gesehen. Dies gab Jürgen Römer, Geschäftsführer des Elisabethjahres, in Kassel bekannt. Die Ausstellung sei immer noch unterwegs. Insgesamt hat es nach Römers Angaben mehr als 1.000 Veranstaltungen zum Elisabethjahr gegeben. Das Jahr war ein gemeinsames Projekt der beiden evangelischen Kirchen und der diakonischen Werke in Hessen.

Die Internetseite des Elisabethjahres ist nach Römers Auskunft im Schnitt täglich rund 1.600 Mal besucht worden. Erfolgreich sei auch ein eigens entwickeltes Computerspiel gewesen, das von mehr als 20.000 Spielern aufgerufen worden sei. Beide Angebote wurden von der Medienagentur der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, «medio!», produziert.

Der Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Martin Hein, und der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Peter Steinacker, betonen in einem Grußwort der Bilanzbroschüre, dass das Jahr die Erwartungen übertroffen habe. «Mit Elisabeth lassen sich Brücken in Europa schlagen», heißt es dort. So seien durch das Jahr auch neue Chancen für die Ökumene eröffnet worden. Dies gelte nicht nur für die Zusammenarbeit mit dem Bistum Fulda. Die Wanderausstellung sei international vornehmlich von katholischen Partnern gezeigt worden.

Informationen zur Broschüre und zum Elisabethjahr: Geschäftsstelle des Elisabethjahres im Kasseler Landeskirchenamt, Dr. Jürgen Römer, E-Mail: elisabethjahr@ekkw.de (06.05.2008)

Linktipp:

Die Website und das Onlinespiel zum Elisabethjahr finden Sie unter:

www.800-jahre-elisabeth.de

«Vision | Audition»
Kirchliche Kunstausstellung zur documenta 12 mit Rekordbesuch

Kassel (medio/epd). Mit rund 40.000 Besuchern hat die Kasseler Kunstschau Vision | Audition, die Begleitausstellung der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck zur documenta 12, einen Rekord verzeichnet. Wie das Pressebüro der Ausstellung in Kassel bekannt gab, wurde damit die Besucherzahl aus dem Jahr 2002 um rund 12.000 übertroffen. Die Schau wurde parallel zur documenta 12 in der Martins- und Karlskirche in Kassel präsentiert.

Die Ausstellung mit namhaften internationalen Künstlern habe gezeigt, dass die Landeskirche bundesweit eine Vorreiterrolle bei der Präsentation von Kunst in Kirchen habe, sagte Bischof Prof. Dr. Martin Hein. «Die Kirche braucht die Begegnung mit allen Bereichen des Lebens, deshalb muss sie sich auch der Kunst öffnen», so der Bischof. «Auch zur documenta 13 wird es wieder eine Kunstausstellung der evangelischen Kirche geben», kündigte er an.

So erfolgreich wie die Ausstellung selbst sei auch das Rahmenprogramm mit Konzerten, Künstlergesprächen, Gottesdiensten und Vorträgen gewesen. Allein die Konzertreihe «Musik und Identität», bei der renommierte Ensembles zeitgenössische Kompositionen präsentierten, habe rund 1.200 Menschen angezogen. «Die Resonanz war ausgezeichnet», freute sich Eckhard Manz, Kantor an St. Martin und Organisator des musikalischen Programms. Auch zur documenta 13 im Jahr 2012 werde er deshalb wieder eine Reihe mit Neuer Musik organisieren, sagte Manz.

Die Begleitausstellung «Vision | Audition» der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und des Evangelischen Stadtkirchenkreises Kassel zur documenta 12 war vom 17. Juni bis zum 23. September 2007 täglich von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Für die Ausstellung gelang es Kurator Andreas Mertin, fünf namhafte Künstler zu gewinnen. In der Kasseler Martinskirche waren Arbeiten der israelischen documenta-Künstlerin Sigalit Landau, des US-amerikanischen Tonkünstlers Jay Schwartz, der polnischen Video- und Performance-Künstlerin Patrycja German sowie eine Gemälde- und Videoinstallation der Berliner Künstlerin Julia Oschatz zu sehen. Der schweizerische Medienkünstler Yves Netzhammer hatte eigens für die Karlskirche seine Arbeit «Die Subjektivierung der Wiederholung Projekt B» entwickelt. Projekt A zeigte er parallel dazu auf der diesjährigen Biennale in Venedig.

Die Gottesdienstreihe unter dem Motto «Hören | Sehen» gehörte zur Konzeption der Ausstellung. Hören und Sehen werden in der Bibel als elementare Lebensäußerungen beschrieben, so das Journalistenbüro. Bei den Bibeltexten, die den Predigten der Gottesdienstreihe zugrunde lagen, ging es um das Verhältnis des Menschen in seiner Beziehung zu Gott. Für die Gottesdienste waren Gastpredigerinnen und Gastprediger aus dem Bereich der Evangelischen Kirche in Deutschland eingeladen, sich in besonderer Weise mit dem Dialog zwischen bildender Kunst und Musik auf der einen sowie Theologie und Kirche auf der anderen Seite zu befassen. (27.09.2007)

Linktipp:

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:

vision-audition.de

Thema:

Im Thema auf ekkw.de finden Sie weitere Meldungen, Fotos und ein Interview mit Bischof Hein zur Ausstellung:

Zum Thema...

500 Jahre Philipp von Hessen: «Mit dem Glauben Staat machen»

Anlässlich des 500. Geburtstages von Philipp dem Großmütigen feierten die hessischen Landeskirchen das «Evangelische Philipps-Jahr 2004».

Zahlreiche Veranstaltungen und Informationen sowie ein Online-Spiel regten an, sich näher mit der Persönlichkeit zu beschäftigen, die den evangelischen Glauben in Hessen eingeführt hat.

Linktipp:

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:

philipp-von-hessen.de

«Dekade zur Überwindung von Gewalt»

Informationen zur «Dekade zur Überwindung von Gewalt» sind auf einer Website auf dem landeskirchlichen Server unter ekkw.de/dekade zu finden.

Dort stehen u.a. Texte zum Thema «Gewalt in der Bibel» - dem Jahresthema innerhalb der Landeskirche - zum Download bereit.

Linktipp:

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:

ekkw.de/dekade

Missionsfestival- und Kongress 2002 in Willingen

Unter dem Thema «Grenzenlos» stand ein ein Missionsfestival sowie ein Kongress in Willingen. Anlass für die Veranstaltung vom 16. bis 21. August war der 50. Jahrestag der Weltmissionskonferenz. 1952 fand hier eine für die Mission und die ökumenische Bewegung bedeutende Weltversammlung statt, an der 181 Delegierte teilnahmen. Es war die bisher einzige Weltmissionskonferenz auf deutschem Boden.

Der Kongress, den der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen, Konrad Raiser, eröffnete, beschäftigte sich mit den Entwicklungen und Auswirkungen der Mission in unterschiedlichen Kontexten der weltweiten Kirche. Erwartet wurden zahlreiche Gäste unter anderem aus Südafrika, Indonesien und Brasilien. Vor dem Kongress fand ein Missionsfestival statt, dass am 16. August mit einem Begegnungsabend begann. Am Folgetag stellten im Kurpark unterschiedliche Gruppen und Initiativen missionarische Projekte vor. Veranstalter war die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck und der Kirchenkreis des Eisenbergs.

Linktipp:

Information und Rückblick unter:

missionsfestival.de

Kirche machte 2002 zur Documenta11 den Blick frei

Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck engagierte sich während der Documenta11 stärker als je zuvor in der Geschichte dieser Weltausstellung der modernen Kunst. Sie ludt zu einem Kulturprogramm ein, bei dem es um den Austausch zwischen Kirche und Kunst, Religion und Kultur ging. Zu der Reihe von herausgehobenen Veranstaltungen in der Martinskirche gehörten ein wissenschaftliches Symposion und die Dialogreihe «Kulturreflexionen» eine Gottesdienstreihe und elf Nachtkonzerte mit zeitgenössischer Musik.

Linktipp:

Information und Rückblick unter:

ekkw.de/kunst