2010
«Worauf es sich zu warten lohnt»
Ja zu Mindestlohn / «Gerechtigkeit ist schwierige Sache»
Hein sprach sich klar für die Einführung eines Mindestlohns in Deutschland aus, damit die Menschen auch von ihrer Arbeit leben können und nicht zusätzlich auf Hartz 4 angewiesen sind. Allerdings sei es nicht einfach, gerechte Löhne zu zahlen, wenn die Konkurrenz groß sei und der betriebswirtschaftliche Druck steige. «Gerechtigkeit ist eine schwierige Sache», sagte der Bischof im Chat und machte deutlich, dass zum Beispiel in der Diakonie die kirchlichen Einrichtungen leider oft nicht konkurrenzfähig sind, wenn sie Tariflöhne bezahlen. «Mindestlöhne müssen finanzierbar sein», betonte der Bischof ohne von seiner Forderung nach gerechten Löhnen abzurücken.
Wenn man den richtigen Zeitpunkt verpasst – vom vergeblichen Warten
Ein intensiver Gesprächsgang im Chat drehte sich um die Frage, ob man einen Zeitpunkt verpassen kann, wenn man zu lange wartet. Viele Chatter erzählten hier dem Bischof von ihren Erfahrungen, zum Beispiel in der Liebe. So schrieb Ede: «Ich habe jemand verletzt und jetzt ist alles zu spät. Das ist ganz bitter.» Bischof Hein machte Mut, verwies aber zugleich auf eigene Versäumnisse. «Auch ich kam einmal zu spät», so der Bischof. «Ich war als Pfarrer an ein Sterbebett gerufen worden, habe zu lange gewartet und kam zu spät. Das begleitet mich bis heute. Jetzt geh ich immer – sofort», bekannte Bischof Hein vor der Chattergemeinde, die er am Ende des über einstündigen Gesprächs im Internet mit einem Segensgruß verabschiedete.
Erfolgreiche Kampagne zum Buß und Bettag
Der Chat bildete den Abschluss der diesjährigen Buß und Bettagskampagne unter dem Motto: »Worauf wartest Du?». Mit Gottesdiensten, Zeitungsanzeigen und dem Internetangebot auf busstag.de hatte die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) ein Zeichen zur Selbstbesinnung gesetzt. Der Erfolg der Kampagne übertraf in diesem Jahr die Erwartungen der Veranstalter. So riefen mehr als 30.000 Internetnutzer binnen weniger Tage die Seiten der Kampagne auf, zahlreiche Menschen trugen sich in die Gebetsforen ein, über 500 Menschen beantworteten im interaktiven Bereich die Frage «Worauf wartest Du?» - «Wir haben mit der Frage nach den Versäumnissen und Hoffnungen in unserem Leben in diesem Jahr ein Thema in den Mittelpunkt gestellt, die viele Menschen beschäftigt,» sagte Pfarrer Christian Fischer, Internetbeauftragter der EKKW, nach dem Chat. Die Resonanz zeige, dass viele Menschen große Sehnsüchte in sich tragen und die Kirche der richtige Raum sei, darüber untereinander und mit Gott ins Gespräch zu kommen. (18.11.2010)Linktipp:
Alles über den Buß- und Bettag 2010 finden Sie im Internet unter:
www.busstag.de/10
Internetradio:
Hören Sie hier einen Beitrag zum Thema mit medio-Reporter Torsten Scheuermann:
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2009
«Was zählt noch?»
Dazu hatte sie gemeinsam mit der Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern unter der Internetadresse www.busstag.de ein Angebot zusammengestellt, das neben thematischen Impulsen und einem Gottesdienstentwurf auch Veranstaltungsankündigungen und interaktive Elemente (Gebete, Chat, E-Card, etc.) enthielt. Ein kurzer Filmspot führte in das Thema ein. Plakate, Zeitungsanzeigen und ein Heft zum Thema rundeten die Kampagne ab. Besonderer Höhepunkt der Kampagne im Internet: Am 19. November 2009 chattete Bischof Prof. Dr. Martin Hein von 20 bis 21 Uhr zum Kampagnen-Thema.
Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck bewirbt mit ungewöhnlichen Ideen bereits seit 1996 den Buß- und Bettag und nimmt damit eine Vorreiterrolle in Deutschland ein. Sie will mit der Kampagne auch Menschen ansprechen, die sich sonst keine Gedanken zum Buß- und Bettag machen würden. (20.11.2009)
Linktipp:
Alles über den Buß- und Bettag 2009 unter:
busstag.de/09
Lesen Sie hier die Kanzelabkündigung von Bischof Martin Hein zum Buß- und Bettag 2009:
PDF-Dokument
2008
«Ehrlich»
Dazu hatte sie erstmals gemeinsam mit der Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern unter der Internetadresse www.busstag.de ein Angebot zusammengestellt, das neben thematischen Impulsen und einem Gottesdienstentwurf auch Veranstaltungsankündigungen und interaktive Elemente (Gebete, Chat, E-Card etc.) enthielt. Ein kurzer Filmspot führte in das Thema ein. Plakate, Zeitungsanzeigen und ein Heft zum Thema «Ehrlichkeit» rundeten die Kampagne ab. Besonderer Höhepunkt der Kampagne im Internet: Am 20.11.08 chattete Bischof Prof. Dr. Martin Hein von 20 bis 21 Uhr zum Thema.
Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck bewirbt mit ungewöhnlichen Ideen bereits seit 1996 den Buß- und Bettag und nimmt damit eine Vorreiterrolle in Deutschland ein. Sie will mit der Kampagne auch Menschen ansprechen, die sich sonst keine Gedanken zum Buß- und Bettag machen würden. (21.11.2008)
Linktipp:
Informationen zu den Buß- und Bettags-Aktionen finden Sie unter:
busstag.de/08
Hintergrund:
Ein Gespräch mit den Verantwortlichen für die Kampagnen über die strategische Ausrichtung der Buß- und Bettags-Aktionen finden Sie hier:
Weiter ...
2007
«Warum»
Dazu hat sie unter der Internetadresse busstag.de ein Angebot zusammengestellt, das neben thematischen Impulsen und einem Gottesdienstentwurf auch Veranstaltungsankündigungen und interaktive Elemente (Gebete, Chat, E-Card etc.) enthält. Ein kurzer Filmspot führt in das Thema ein. Besonderer Höhepunkt der Kampagne im Internet: Am 22.11.07 chattete Bischof Prof. Dr. Martin Hein zum Thema.
Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck bewirbt mit ungewöhnlichen Ideen bereits seit 1996 den Buß- und Bettag und nimmt damit eine Vorreiterrolle in Deutschland ein. Sie will mit der Kampagne auch Menschen ansprechen, die sich sonst keine Gedanken zum Buß- und Bettag machen würden. (05.12.2007)
Linktipp:
Alles über den Buß- und Bettag 2007 unter:
busstag.de/07
2006
«Viel Raum für Verantwortung»
Linktipp:
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:
busstag.de/06
Buß- und Bettag 2005 - Landeskirche fragt: «Was sind Ihre Werte wert?»
Linktipp:
Informationen zur Kampagne finden Sie unter:
busstag.de/05
Buß- und Bettag 2004: «Der Erste macht das Licht an...»
Unter dem Motto «Der Erste macht das Licht an» fragte die Landeskirche in ihrer Themenkampagne 2004 zum Buß- und Bettag nach persönlichen Lösungsansätzen. Alles rund um die Kampagne finden Sie unter busstag.de.
Linktipp:
Alle Informationen und Online-Gebetsbuch unter:
busstag.de/04
Buß- und Bettag 2003: «Selbst Vertrauen. Den nächsten Schritt wagen.»
Linktipp:
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:
busstag.de/03
Buß- und Bettag 2002: Landeskirche bietet Internetangebot zum Thema «Hilfe.» an
Angesichts wachsender terroristischer Gewalt und Kriegsbedrohung wollte die Landeskirche mit dem Bußtagsangebot zum Gebet, zur Selbstkritik und zur Suche nach Gott anregen, so Fischer. Neben Gebeten und Material zum Gottesdienst bieten die Internetseiten auch elektronische Postkarten und Chats zum Thema. Höhepunkt der Internetaktion war der Chat mit Bischof Dr. Martin Hein, der sich am 21. November den Fragen der Nutzerinnen und Nutzer stellt. Entwickelt wurde das Angebot von der Kasseler Medienagentur «medio!».
Linktipp:
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:
busstag.de/02
«Beten» - Zentrales Motto der Kampagne der Landeskirche zum Buß- und Bettag 2001
Linktipp:
Information und Rückblick unter:
busstag.de/01
«Alles gleich gültig?» - Öffentlichkeitskampagne zum Buß- und Bettag 2000
Wetzlarer Hospitalkirche wird zur «Himmelskirche»
Kirchen kommen beim Hessentag dem Himmel auf die Spur

Die Kirche ist beim Hessentag an vielen Orten in Wetzlar präsent. Dazu gehören die evangelische Hospitalkirche, der Wetzlarer Dom und die Hessentagsstraße. (Foto: Ausschnitt aus dem Programmheft)
Die Hessen könnten sich auf ein vielfältiges Programm der Kirchen mit Musicals, Lesungen, Mitmach-Aktionen, Gottesdiensten und Gebetszeiten freuen, teilten die Koordinatoren für die kirchlichen Aktivitäten mit. Die evangelische Hospitalkirche verwandelt sich während des Hessentages unter dem Motto «Über uns - Ein Himmel für den Hessentag» in die so genannte «Himmelskirche», in der ein «Himmelszelt» mit wechselnden Lichtinstallationen aufgespannt ist, heißt es.
Zudem können an allen Tagen Interessierte im Scriptorium des Doms das Markusevangelium nachschreiben. Eine «blaue Couch» lädt außerdem zum Talk mit Prominenten ein und die katholische Kirche baut auf der Hessentagsstraße eine «Himmelstreppe» auf, einen zehn Meter hohen, begehbaren Turm mit Aussichtsplattform.
Seit 2009 beteiligen sich die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck und Evangelische Kirche in Hessen und Nassau gemeinsam am Kirchenprogramm zum Hessentag. Die Evangelischen Kirchenkreise Wetzlar und Braunfels befinden sich auf hessischem Gebiet, gehören aber aus historischen Gründen zur Evangelischen Kirche im Rheinland. Daher gehört 2012 auch die rheinische Kirche zum Veranstalterkreis. (23.05.2012)
Linktipp:
Das Kirchenprogramm finden Sie im Internet unter:
himmelskirche-wetzlar.de
Vom 10. bis 19. Juni in Oberursel
Kirchen laden während des Hessentags zum Träumen ein
Die Künstlerin Andrea Schwalb werde versuchen, mit rund 1.000 Quadratmetern Stoff das Schwere der Holzkonstruktionen in der Jugendstilkirche aufzuheben, erläuterte die kurhessische Hessentagsbeauftragte Petra Schwermann. Zudem werde mit Licht- und Toninstallationen gearbeitet. «Alle Sinne sollen angesprochen werden.» Der Kirchenvorstand der Gemeinde habe sich «eine traumhafte Kirche gewünscht, eine Kirche, die zum Träumen einlädt», fügte Schwermann hinzu. Träume seien hilfreich im Leben, sonst drohe der Mensch an der Realität zu verzweifeln. In der Traumkirche sollten die Menschen zur Ruhe kommen können und gleichzeitig Momente der Anregung erfahren.
In und außerhalb der Christuskirche bieten die beiden evangelischen Kirchen ein Kulturprogramm mit rund 50 Veranstaltungen an. Chansonier Klaus Hoffmann kommt mit seinem Programm «Das süsse Leben 2», das «Erste Allgemeine Babenhäuser Pfarrer(!)-Kabarett» mit «Mose war ein Mehrteiler». Der Kabarettist Matthias Deutschmann wiederum fragt «Deutsche wollt ihr ewig leben?» Der frühere ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender wird zu einem Gespräch über ein Leben zwischen Traum und Alptraum erwartet; Bascha Mika, ehemalige Chefredakteurin der Tageszeitung «taz», stellt ihr neues Buch vor.
Zweimal aufgeführt wird mit «Ursula» das Hessentags-Musical, das der Oberstedter Pfarrer, Autor, Musiker und Kabarettist Fabian Vogt geschrieben hat. Die Geschichte um die Heilige Ursula, die Namenspatronin Oberursels, wird auf der großen Bühne im Hessen-Palace präsentiert. Zudem wird es Feuerspektakel, Musik und täglich geistige Impulse geben. An den beiden Sonntagen während des Hessentags werden in der Traumkirche Gottesdienste gefeiert. Zur Eröffnung predigt der Propst für Süd-Nassau, Sigurd Rink. Zum Abschluss kommen Dr. Volker Jung, Kirchenpräsident der EKHN, und Prof. Dr. Martin Hein, Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck.
Die beiden Kirchen gestalten bereits zum dritten Mal gemeinsam eine «Hessentagskirche». 2009 präsentierten sie in Langenselbold eine «Lichterkirche» und im vergangenen Jahr in Stadtallendorf eine «Wasserkirche». Der Etat für das Kirchenprogramm beläuft sich auf etwa 150.000 Euro. (20.05.2011)
Linktipp:
Alles rund im das Kirchenprogramm in Oberursel finden Sie im Internet unter:
traumkirche.de
Schlussgottesdienst zum Thema «Begegnungen am Brunnen»
Kirchen präsentierten «Wasserkirche» zum Hessentag 2010 in Stadtallendorf

Ein klarer Wasserstrom, der aus acht Metern Höhe sanft herab- floss, machte die Stadtkirche in Stadtallendorf während des Hessentags zur «Wasserkirche». (Foto: medio.tv/Brunning)
Pröpstin Natt und Kirchenpräsident Jung predigten zum Thema «Begegnungen am Brunnen»
Pröpstin Natt erinnerte an die biblische Liebesgeschichte von Jakob und Rahel, die sich an einem Brunnen am Rande der Wüste kennenlernen und in Liebe füreinander entbrennen. Diese Begegnung wolle Mut machen zum Vertrauen auf Gott, sagte Natt. «Enttäuschte, Müde, Schuldbeladene sollen hören, dass Gott mit seinem Segen auch sie begleitet, gerade sie...», so die Pröpstin.
Nach Jungs Worten gehört zur «Quelle des Lebens» mehr als essen und trinken. Wichtig seien auch gute Freunde, Respekt, Frieden, Sicherheit sowie die Hoffnung, dass nach dem Tod nicht alles aus ist. «Lebendiges Wasser - Wasser, das allen Durst stillt, eine Quelle des Lebens, das in das ewige Leben quillt.»

Die Gottesdienst-
besucher bekamen Segensprüche in Form von Wassertropfen mit auf ihren Weg über den Hessentag. (Fotos: Jürgen Jacob)

Pröpstin Marita Natt (Mitte) und Kirchenpräsident Dr. Volker Jung (r.) mit dem Hessentagsbeauftragten der EKKW, Pfarrer Reiner Degenhardt.

Stärkung für den Tag: Das Angebot von Wasser, Brot und gute Worte nahmen nicht nur die Besucher dieses Gottesdienstes gerne an.
Stadtallendorfer Stadtkirche zur «Wasserkirche» umgestaltet - Über 50 Veranstaltungen im Programm
Eigens für den Hessentag wurde die Stadtallendorfer Stadtkirche von den beiden Kirchen zur «Wasserkirche» Umgestaltet. Eine Wasserinstallation des Kasseler Bühnenbildners Oliver Doerr sollte dort im Altarraum symbolisch verdeutlichen, dass der Himmel uns mit Wasser versorgt, erfrischt und belebt.
Im vorderen Bereich der Kirche floss aus acht Meter Höhe ein sanfter Strom klaren Wassers in ein Steinbecken. Die wasserfarbenen Buntglasfenster rechts und links gaben dem Kunstwerk einen eindrucksvollen Rahmen. Besondere Licht- und Toneffekte sollten die Empfindung entstehen lassen, dass alles fließend miteinander verbunden ist. Außerdem konnten die Besucher an einem großen runden Holztisch erfrischendes Wasser trinken und sich mit einem Stück Brot für den Weg durch den Hessentag stärken.
Neben der großen Wasserinstallation gab es ein umfangreiches Angebot mit über 50 Veranstaltungen. Dazu gehörten Musik, Lesungen, Kabarett, Besinnliches und Gottesdienste. Zwei «Infoquellen», Diakonie und Bibelgesellschaft, waren vor der Wasserkirche direkt an der Hessentagsstraße mit Aktionen und Informationen präsent. (07.06.2010)Linktipp:
Hier können Sie Rückschau auf das Kirchenprogramm während des 50. Hessentages in Stadtallendorf halten:
wasserkirche.de
Internetradio:
Unsere medio-Reporter waren für Sie vor Ort in der Wasserkirche unterwegs. Hören Sie hier einen Beitrag mit Torsten Scheuermann und Marc Brunning:
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Vom 5. bis 14. Juni:
Lichterkirche auf dem Hessentag 2009 in Langenselbold

Der Niersteiner Lichtkünstler Alfred Wolski verwandelt während des Hessentages die Langen-
selbolder Kirche in die «Lichter-
kirche». Unser Foto zeigt den eigens von Wolski geschaffenen schwebenden Engel. (Foto: lichterkirche.de/Mackenroth)
Der Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW), Prof. Dr. Martin Hein, hob bei der Eröffnungsveranstaltung am Freitagabend hervor, dass der Wechsel zwischen hell und dunkel, Tag und Nacht zu den Grunderfahrungen des Menschseins gehöre, auch in einem tieferen Sinne. «Wir sind hier in einer alten Kirche, doch alles ist neu», würdigte er die neue Gestaltung des Gottesdienstraumes. Die Lichterkirche lade zur Begegnung mit sich selbst und mit Gott ein.
Mit der Lichterkirche zeigten die evangelischen Kirchen, dass sie Kirche für das Volk und Kirche im Volk seien, sagte der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Dr. Volker Jung. Zu einem Fest wie dem Hessentag gehöre sowohl grelles Licht wie auch Licht für die Seele.

Bischof Martin Hein (l.) und Kirchenpräsident Volker Jung bei der Eröffnungsveranstaltung der Lichterkirche. (Foto: Fredy F. Henning)

Großes Interesse am Hessentagsprogramm der Kirche: Die Langen-
selbolder Kirche war bis auf den letzten Platz besetzt.

Ministerpräsident Roland Koch im Gespräch mit dem Hessentagsbe-
auftragten der EKHN, Pfarrer Wolfgang H. Weinrich.
Der hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) sprach sich für die Beibehaltung des Hessentags als regelmäßige Veranstaltung aus. Der Hessentag sei ein Kristallisationspunkt im Land, auf dem sich neben den Menschen auch Hunderte von Organisationen träfen. So etwas wie den Hessentag könne man heute nicht mehr erschaffen. «Das ist ein großes Kapital, das das Land hat», sagte er.

Pfr. Reiner Degenhardt (Beauftragter der Landeskirche) mit Künstler Alfred Wolski, der sein Installations- konzept erkläutert.

Die von Wolski ge-
schaffene Engelsskulp-
tur im Innenraum der Langenselbolder Kirche.
(Fotos: Antje Gärtner)

V.l.: Ministerpräsident Koch, Bischof Hein und Kirchenpräsident Jung zeigten sich erfreut über den erfolgreichen Start des Kirchenprogramms.
In der Lichterkirche und um sie herum wird während des Hessentags ein buntes Programm geboten, darunter Musik, Kabarett, Lesungen und Seelsorge. Als Gäste werden unter anderen die Sängerin Helen Schneider am 9. Juni zu einem Konzert und die Schauspielerin Renan Demirkan am 11. Juni zu einer Lesung erwartet. Pater Anselm Grün und der Flötist Hans-Jürgen Hufeisen stellen am 11. Juni eine «Sinfonie der Engel» vor. Täglich gibt es eine Andacht, Musik und ein Seelsorgeangebot. Zum Abschluss des Hessentages am 14. Juni wird um 10 Uhr die Prälatin der Landeskirche, Roswitha Alterhoff, gemeinsam mit Kirchenpräsident Jung einen Gottesdienst halten. (08.06.2009)
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Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:
lichterkirche.de
Internetradio:
Hören Sie hier einen Beitrag zum Thema von Pfarrer Siegfried Krückeberg:
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Über 1.000 Besucher beim «Hessentagsgottesdienst»
Kirchen mit Programm beim Hessentag 2008 in Homberg dabei

«Die Kluft zwischen denen, die besitzen, und denen, die nicht einmal das Nötigste zum Leben haben, wird größer», mahnte Bischof Hein in seiner Predigt.
Im Kirchenzelt gab es täglich wechselnde Thementage. Während etwa am 10. Juni verschiedene Aspekte von Diakonie und Caritas beleuchtet wurden, widmete man sich am 12. Juni dem Thema Religion und Zuwanderung. Für besinnliche Pausen standen der Kirchenpavillon und drei Homberger Kirchen zur Verfügung.
Bei den Konzerten war unter anderen der christliche Liedermacher Clemens Bittlinger aus dem Odenwald zu hören. Andere Programmpunkte waren das Bibelzelt, wo zu jeder vollen Stunde biblische Geschichten für Jung und Alt erzählt wurden, und das Jugendzelt mit zahlreiche Aktionen zum Mitmachen.Zudem gab es eine Karikaturenausstellung im Kirchenladen am Marktplatz sowie die Hessentagslotterie, deren Gewinn der Homberger Stadtkirche zugute kommt. Die Gewinnnummern der Auslosung vom 14. Juni sind unter www.hessentagslotterie.de abrufbar. (16.06.2008)
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Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:
kirche-auf-dem-hessentag.de
Lesen Sie hier die Predigt von Bischof Martin Hein im Wortlaut:
Predigt lesen...
Kirchenprogramm «Um Gottes Willen - leben» zum Hessentag 2006 in Hessisch-Lichtenau
Linktipp:
Information und Rückblick:
kirche-auf-dem-hessentag.de
2. Ökumenischer Kirchentag in München vom 12. bis 16. Mai 2010
Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck und Bistum Fulda präsentierten sich gemeinsam auf dem ÖKT
Das diesjährige Motto des gemeinsamen Auftritts vom 12. bis 16. Mai 2010 lautete: «Krise - Begegnung - Hoffnung». Dort wurden die Besucher des Ökumenischen Kirchentages an einem großen «Tisch der Gespräche» empfangen. Gesprächspartner waren neben prominenten Vertretern der Kirchen unter anderem Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan und der langjährige Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Norbert Walter. (16.05.2010)
Internetradio:
Für das medio!-Internetradio Christian Fischer mit einem Beitrag zum gemeinsamen Stand der Kirchen in Hessen:
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Umfrage:
Hören Sie hier eine medio-Umfrage zur Stimmung unter den Besuchern des gemeinsamen Messestandes:
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32. Deutscher Evangelischer Kirchentag
Kurhessen-Waldecker engagiert beim Kirchentag 2009 in Bremen dabei

Einer der Schwerpunkte des 32. Deutschen Evangelischen Kirchentages in Bremen: Der interreligiöse Dialog, hier Bischof Martin Hein mit der islamischen Theologin Hamideh Mahagheghi. (Foto: epd)
Internetradio:
Politiker auf dem Kirchentag - ein Beitrag von Pfarrer Dr. Siegfried Krückeberg für das medio-Internetradio.
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Internetradio:
Besucher aus Hessen schildern ihre Eindrücke vom Kirchentag in Bremen
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Internetradio:
medio-Reporter Torsten Scheuermann gelang es, an Bord des Schiffes "Exodus" im Hafen von Bremen zu kommen...
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Internetradio:
Das Märchen von den Bremer Stadtmusikanten - erzählt von Kirchentagsbesuchern.
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Christen aus Kurhessen-Waldeck beim evangelischen Kirchentag 2007 in Köln dabei

Prominenz auf dem Kirchentag: Unser medio-Foto zeigt die Bundeskanzlerin mit Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus am Samstag in der überfüllten Halle 5 der Kölner Messe. (Foto: medio.tv/Fischer)
An den fünf Tagen des Protestantentreffens wurden nach Angaben der Evangelischen Kirche in Deutschland rund 1,1 Millionen Gäste gezählt. Das seien mehr als beim letzten Kirchentag in Hannover gewesen.
Der Kirchentag habe gezeigt, dass Spiritualität und Weltverantwortung untrennbar zusammengehörten, unterstrich Höppner. Das Glaubensfest habe unter anderem den Blick geschärft für die Würde des Menschen. Am Samstag hatten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bundespräsident Horst Köhler den Kirchentag besucht. Sie warben für einen fairen Umgang mit armen Ländern. Der nächste Kirchentag findet 2009 in Bremen statt.
Besucherinnen und Besucher des Kirchentages konnten vom 6. bis. 10. Juni auch zahlreiche Angebote aus der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck kennenlernen. Ob Aktionen für ein besseres Klima, Informationen über Elisabeth von Thüringen oder das eigens zum Kirchentag gestartete Internetradio «heavenraDIO» - jeweils engagierten sich auch Christen aus Kurhessen-Waldeck bei den Angeboten. So ist der «Elisabethkaffee» eine hessische Idee: Der aus fairem Handel stammende Kaffee wurde im «Zentrum Klima» ausgeschenkt, das rund 60 Christen aus der EKKW mit organisierten.
«Es war schon das Prinzip der Elisabeth, nichts aus ungerechtem Anbau zu verzehren», sagte der Beauftragte für Großveranstaltungen und Sonderprojekte der Landeskirche, Reiner Degenhardt, über die Heilige Elisabeth von Thüringen, deren 800. Geburtstag die evangelischen Kirchen in Hessen mit einem Elisabethjahr begehen.In der rund 3.000 Besucher fassenden Kirchentags-Halle betreuten die kurhessischen Christen unter anderem die dortige «Oase Leben», eine Klimaschutzhütte und ein Saftmobil betreuen, so Degenhardt. Höhepunkt des Programms war ein «Kölner Klima-Gipfel» mit Feierabendmahl am Freitagabend, auf dem der Ratsvorsitzende der EKD, Bischof Wolfgang Huber, sprach.
Weiterhin sind auch die Männerarbeit, die Gemeindeentwicklung und die Kindergottesdienstarbeit der EKKW beim Kirchentag dabei gewesen. Sie präsentierten sich am Markt der Möglichkeiten. Die landeskirchliche Medienagentur «medio!» beteiligte sich mit anderen kirchlichen Radioagenturen an der Gestaltung eines Internetradios und informierte auf der Medienmeile des Kirchentages. Auch die Elisabethausstellung war zu sehen. Zudem besuchten zahlreiche Gemeindegruppen den Kölner Kirchentag. (11.06.2007)
Impressionen:
Internetradio:
Bundeskanzlerin Merkel über den Ausstieg aus der Kernenergie und eine Koalitionskrise.
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Motto:
Was sagen Passanten auf der Straße zum Motto des Kirchentages? medio-Reporterin Melissa Schmidt hat sich umgehört ...
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Klima:
Die Halle 2 zum Thema Klima, gestaltet von Kurhessen-Waldeckern. medio-Reporter Torsten Scheuermann sprach mit Umweltpfarrer Stefan Weiß und Hallenchef Reiner Degenhardt.
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Kinderkirchentag:
Der Kirchentag bot auch für Kinder ein riesiges Programm. medio-Reporter Torsten Scheuermann hat sich unter die Kids gemischt.
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Abend der Begegnung:
Eindrücke vom Abend der Begegnung. Von medio-Reporterin Melissa Schmidt.
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Unterkunft:
Sind die Kölner wirklich so gastfreundlich? medio-Moderator Björn Raddatz wollte es im Kirchenmagazin bei Hit Radio FFH genau wissen. 10 Schlafplätze in einer Familie - einfach unglaublich ...
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«Wes Geistes Kind ich bin»
5. Landeskirchentag vom 2. bis 4. Juni 2006 in Gelnhausen
Linktipp:
Information und Rückblick:
landeskirchentag.de
Vom 27. bis 29. August 2010 in Spangenberg
Landesjugendfest 2010 stand unter dem Motto «Felsen-Fest»

Jugendliche aus ganz Kurhessen-Waldeck erwartet im «Worldcamp Himmelsfels» in Spangenberg ein vielfältiges Programm. Unser Foto zeigt einen Ausschnitt aus dem Ankündigungsplakat. (Quelle: landesjugendfest.de)
Zur Eröffnung auf dem zentralen Festplatz werde am Freitag (27.8.) die neue Prälatin der Landeskirche, Marita Natt, erwartet. Für den Samstagabend habe sich die christliche Pop-Sängerin Judy Bailey angesagt. Während des Festes sollen laut Hartmann alle Höhepunkte von interessierten Jugendlichen gefilmt und zu einem Film verarbeitet werden, der am letzten Tag vorgeführt wird. Die Jugendlichen sollen dabei selbst Kameraleute, Journalisten und Moderatoren sein uns das Fest dokumentieren. Den Abschluss bildet am Sonntag (29.8.) ein Gottesdienst um 11 Uhr.
Das Landesjugendfest wird seit 2002 alle zwei Jahre veranstaltet und von vielen Ehrenamtlichen mitgestaltet. Teilnehmen können Jugendgruppen mit verantwortlicher Gruppenleitung über die Jugendarbeit der Kirchengemeinden oder über die Kreisjugendpfarrerinnen und -pfarrer. Infokontakt: Fachgebiet Kinder- und Jugendarbeit, Wilhelmshöher Allee 330, 34131 Kassel, Fax: 0561/93 78 409, E-Mail: jugend.lka@ekkw.de (25.08.2010)
Linktipp:
Weitere Informationen zum Landesjugendfest finden Sie im Internet unter:
landesjugendfest.de
Aktion im Jahr 2010 - «Mit Kindern neu anfangen»
Landeskirche will Engagement für Kinder unterstützen

Mancher fängt mit der religiösen Erziehung schon früh an, wie unser medio-Bild vom Kirchentag in Köln 2007 zeigt. (Foto: medio.tv/Fischer)
Kinder und ihre Familien bräuchten Angebote, die ihnen in religiöser Sicht Halt und Perspektiven geben, heißt es in der Projektbeschreibung, die bewusst kein bindendes religionspädagogisches Konzept vorgibt. Es soll an bewährte und innovative Angebote, wie Tauferinnerungsgottesdienste oder Eltern-Kind-Gruppen angeknüpft werden. Dabei regt die Initiative an, vorhandene Einrichtungen, wie z.B. Kindertagesstätten oder Horte, als Kooperationspartner zu gewinnen.
Seit Projektstart 2009 bereits über 40 Gemeinden beteiligt
Den offiziellen Startschuss für das Projekt, dessen Idee aus der Evangelischen Kirche von Westfalen stammt, gab die Landeskirche bereits vor einem Jahr. Inzwischen sind nach Riebolds Angaben über 40 Gemeinden aus Kurhessen-Waldeck mit dabei. Darunter sind auch die Kirchengemeinden Niedermittlau, Meerholz-Hailer und Freigericht-Somborn im Main-Kinzig-Kreis. Dort werden an junge Familien z.B. Karten zur Geburt eines Kindes verschickt und die Eltern dabei über Angebote der Kirchengemeinden für Kinder informiert, erklärte Jugendleiter Andreas Kaufmann von der Projektgruppe aus Meerholz-Hailer «Mit Kindern neu anfangen» gegenüber medio.Dass die Karten bei den jungen Familien gut ankommen - davon hat sich medio-Reporter Siegfried Krückeberg vor Ort überzeugt: «Die Rückmeldungen waren mehr als positiv», berichtete Pfarrer Holger Siebert aus Freigericht-Somborn. Es hätte viele telefonische Reaktionen gegeben, in denen die Angeschriebenen die Aktion lobten, so Siebert weiter. Als nächsten Schritt wollen die Gemeinden alle Glückwunschkarten persönlich überbringen. Dazu werden Menschen in der Gemeinde gesucht, die gerne Besuche machen und gut Gespräche führen können - auch über Glaubensthemen, so Pfarrerin Dr. Elke Seifert aus Niedermittlau. Um den Kontakt der Kinder zur Kirchengemeinde später nicht abreißen zu lassen, sind weitere Aktionen geplant, wie z.B.
Tauferinnerungsgottesdienste oder eine CD mit Kinderliedern, Gebeten und Geschichten.
Von den Ideen anderer profitieren - Regionale Vernetzung und Studientag in Kassel
Damit möglichst viele Gemeinden von dem Ideen-Reichtum profitieren können, ist in der landeskirchlichen Initiative eine umfangreiche Vernetzung vorgesehen, so Harald Riebold, der für die Koordination der beteiligten Gemeinden zuständig ist. So seien regionale Arbeitsgruppen gebildet worden, die sich zum Austausch treffen und die Zusammenarbeit in den Regionen verabreden. Bei einem Studientag am vergangenen Samstag (13.3.) trafen sich zudem 45 Menschen aus 18 Gemeinden im Haus der Kirche in Kassel und tauschen sich über kreative Ideen und bewährte Modelle aus. Solche Studientage soll es laut Riebold zukünftig jährlich geben.
Das Projekt «Mit Kindern neu anfangen» ist zunächst auf fünf Jahre angelegt. Begleitmaterialen und weitere Informationen sind erhältlich beim Bildungsdezernat des Landeskirchenamtes, Dr. Harald Riebold, Wilhelmshöher Allee 330, 34131 Kassel, Tel. (0561) 9378-347, E-Mail: riebold.lka@ekkw.de (16.03.2010)
Linktipp:
Weitere Informationen und die Projektbeschreibung finden Sie auf den Seiten der Arbeitsstelle für Kindergottesdienst unter:
ekkw.de/kigo/
Internetradio:
Hören Sie hier einen Beitrag zum Thema von Pfarrer Siegfried Krückeberg:
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Projekt für Kindergärten
«Singpaten» bringen Kindern Kirchenlieder näher

Mit dem Projekt «Singen im Kindergarten» will die Landeskirche Eltern und Großeltern ermuntern, als «Singpaten» alte Kirchenlieder und Traditionen an Kinder weiterzugeben. (Foto: medio.tv/Archiv)
Wie eine Besuch von medio-Reporter Siegfried Krückeberg in Marburg zeigte, werden die «Singpaten» im Kindergarten meist schon sehnsüchtig von den Kindern erwartet: «Wir sitzen dann alle im Kreis zusammen und lernen erst einmal den Text», berichtet Ursula Gombert, eine der «Singpaten» aus der Kirchengemeinde Niederweimar bei Marburg. Dabei erklärt sie auch die Inhalte der Lieder oder erzählt Geschichten. «Wir singen rund 40 Minuten zusammen, die Aktion macht sowohl den Kindern, als auch mir einen riesen Spaß», so Gombert weiter. «Diese alten Lieder, die man in der Kindheit gelernt hat, können so viel Freude bereiten und deswegen ist mir das eine Herzensangelegenheit», erzählte sie gegenüber medio.
Fähigkeit und Neigung zum Singen schwinden - Einziges Gegenmittel: Gemeinsamer Gesang
Musik werde bei Jugendlichen und Erwachsenen häufig als etwas empfunden, das es nur noch zu hören gilt, so Maibaum zum Hintergrund der Aktion. Die Fähigkeit und die Neigung zum Singen würden merklich schwinden und oft seien Stimme und Gehör so unterentwickelt, dass das eigene Singen als peinlich empfunden wird, konstatiert der der Landeskirchenmusikdirektor. In Kindergärten und Schulen, in Familien, in Gottesdiensten und bei sonstigen Festivitäten verstumme der Gesang zunehmend. Eine Folgeerscheinung sei der Verlust eines «generationsübergreifenden Liederrepertoires».
Das Mittel dagegen sei der gemeinsame Gesang. Menschen, denen das Singen wichtig ist und die es Zeit ihres Lebens getan haben, sollen es mit Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahren tun. Das landeskirchliche Projekt will die «Singpaten» darin unterstützen, die Singfähigkeit der Kinder zu entwickeln und ihnen den Gesang als natürliche Lebensäußerung selbstverständlich zu machen. Zudem werde ein Liederrepertoire angelegt, das sich im Laufe des
Menschenlebens weiter entwickeln kann.
Laut Maibaums Angaben gibt es in Kurhessen-Waldeck bereits rund 160 «Singpaten» in 25 Kindergärten. Wer sich an der Aktion «Singpate» beteiligen möchte, kann sich im Büro des Landeskirchenmusikdirektors informieren: Tel.: (06421) 162933, E-Mail: lkmd.maibaum@ekkw.de. (02.02.2010)
Linktipp:
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie im Internet unter:
ekkw.de/kirchenmusik
Internetradio:
medio-Reporter Siegfried Krückeberg besuchte kurz vor Weihnachten eine Singstunde im Kindergarten Niederweimar:
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Schüleraktionstag 2008 «body and soul - schöner, schneller, kaputt?»
Eröffnet wurde der Aktionstag um 8.30 Uhr in der Jugendkulturkirche Kassel (Kreuzkirche, Luisenstraße). Dazu konnten interessante Gäste gewonnen werden: Manuel Klinge von den Kassel Huskies und die Hiphop-Band «Laubfrosch» aus Kassel berichteten über ihr Verhältnis zu Körper und Seele. Außerdem richtete die Kulturdezernentin der Stadt Kassel, Anne Janz, in Vertretung von Oberbürgermeister Bertram Hilgen ein Grußwort an die Schülerinnen und Schüler. Hilgen war Schirmherr der Veranstaltung.
Danach warteten auf die Jugendlichen ab 9.30 Uhr 15 Workshops, in denen sie Körper und Geist erfahren konnten. So stand u.a. Soul, Funk, Hiphop und R&B mit dem Pop-Kantor der Landeskirche, Peter Hamburger, auf dem Programm. Daneben konnten die Schülerinnen und Schüler Tanz als eine Ausdrucksform erleben, mit der die Seele den Körper in Bewegung setzt oder verschiedenen Entspannungstechniken üben. Mit dabei war auch die neue Trendsportart «Parkour», eine Form der Bewegungskunst, die Sport und Bewegungstechnik verbindet.

Über 350 Schülerinnen und Schüler kamen zum Aktionstag in die Jugendkulturkirche Kassel. (Fotos: medio.tv/Schauderna)

Manuel Klinge von den Kassel Huskies im Interview mit Torsten Scheuermann zu seinem Verhältnis zu Körper und Seele.

«Parkour»-Demonstration: Die Bewegungskunst verbindet Sport und Bewegungstechnik auf eindrucksvolle Weise.
Um 13.30 Uhr trafen sich dann alle Schülerinnen und Schüler wieder zur Abschlussveranstaltung in der Kreuzkirche, und berichteten von ihren Erlebnissen und Erfahrungen. Höhepunkt war die Auslosung der Tombola, die von «Glücksfee» Thorsten Bauer vom KSV Hessen Kassel vorgenommen wurde. Zu gewinnen gab es u.a. Karten für die ganze Klasse für ein Spiel des MT Melsungen, der Kassel Huskies oder des KSV Hessen Kassel und Schnupperworkshops der Tanzwerkstatt in Kassel.
Information und Kontakt: Pädagogisch-theologisches Institut Kassel, Dr. Sebastian Renz, Tel.: (0561) 9307-130, E-Mail: renz.pti@ekkw.de (26.08.2008)
Linktipp:
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:
schueleraktionstag.de
Landesjugendfest 2008 unter dem Motto «Ein Stück vom Himmel»

War für drei Tage Veranstal-
tungsort des Landesjugendfes
tes 2008: Das Wasserschloss Wülmersen. (Quelle der Fotos: Landeskirchenamt / Referat Kinder- und Jugendarbeit)
«Ein Landesjugendfest ist immer eine Ausnahmesituation: eine Unterbrechung des Gewohnten, ein Freiraum inmitten des Üblichen», so der Bischof in seinem Grußwort zur Großveranstaltung. In solchen Ausnahmesituationen könnten mitten im Leben neue und überraschende Entdeckungen der Gegenwart Gottes gemacht werde, schreibt Hein.
Vom Jugendgottesdienst über aktuelle Diskussionen bis zu Konzerten, Drachenbau und einem Nachtschwärmercafe - die Jugendlichen erwartete ein vielfältiges, sportliches und kreatives Programm, das unter den Schwerpunktthemen «HimmelsKörper, HimmelsLeiter, HimmelsStürmer» stand. Eingeladen waren Jugendliche im Alter von 13 bis 20 Jahren, insbesondere auch Jugendliche im Konfirmandenalter.
Das Landesjugendfest ist ein Forum, auf dem sich Jugendgruppen und Jugendeinrichtungen aus der Landeskirche mit Veranstaltungen und spirituellen Angeboten präsentieren können. Veranstaltet wird das Landesjugendfest von der Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck in Zusammenarbeit mit dem Hauptamtlichen-Forum und der Jugendkammer der Landeskirche. (25.08.2008)Linktipp:
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:
landesjugendfest.de
1998
Kinospot und Aktion «Die Zeiten ändern sich»

Aufnahme aus dem Kinospot der evangelischen Kirche, der im Januar und Februar 1998 in Kassel zu sehen war.
Wer hätte bei diesen Bildern auf die Kirche als Absender getippt? Wohl niemand. Genau dieser Überraschungseffekt war es, auf den der damalige Dekan Ernst Wittekindt und der Kasseler Medienbeauftragte, Pfarrer Christian Fischer, setzten. Für den Gesamtverband der Kirchengemeinden in Kassel (heute Stadtkirchenkreis Kassel) hatten sie den 69-Sekunden-Film gemeinsam mit einer Werbeagentur produziert und und damit den Auftakt gegeben für eine halbjährige Jugendkampagne der Evangelischen Kirche.
Der Kinospot erreichte nicht nur tausende Jugendliche in den Kasseler Kinos. Große Fernsehsender (RTL, SAT 1, Hessischer Rundfunk u.a.) zeigten den Spot kostenlos zur Hauptsendezeit, das ZDF nahm den Kurzfilm sogar zum Anlass, während des Stuttgarter Kirchentages 1999 eine große Talkshow zu produzieren. Unter dem Titel «Braucht Gott ein neues Image?» diskutierten - moderiert von Michael Steinbrecher - Jugendliche, Theologieprofessoren und Kirchemitglieder mit Pfarrer Christian Fischer und Marc Ebersbach von der Produktionsfirma. Das Publikum applaudierte heftig und war sich einig: Der emotionsgeladene Kinospot ist ein sehr überzeugender Versuch eines neuen kirchlichen Image-Designs. Mittlerweile ist der Spot Kult und fand sogar eingang die ARTE-Dokumentation «Das A-Z der Werbung» von Michael Faste. Dort wird der Spot von einem Hollywood-Star präsentiert: Dennis Hopper.
Auf der folgenden Seite (s. Link rechts) finden Sie neben dem Kinospot zum Ansehen eine Dokumentation der Öffentlichkeitskampagne von Christian Fischer (Herausgeber) aus dem Jahr 2000, einen Presserückblick und Meinungen zum Spot sowie die Ergebnisse einer Studie zur Wahrnehmung des Spots in der Öffentlichkeit. (27.04.2011)
Linktipp:
Hier finden Sie den Kinospot zum Ansehen und weitere Informationen zu der Öffentlichkeitskampagne der Evangelischen Kirche in Kassel:
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90.000 Besucherinnen und Besucher
«LichtKirche» auf der Landesgartenschau 2010 in Bad Nauheim

Die mobile «LichtKirche» aus durchscheinendem Plexiglas bot den Veranstaltungsort für das Kirchenprogramm auf der Landesgartenschau in Bad Nauheim. (Foto: lichtkirche.de)
Die beiden evangelischen Kirchen hatten sich erstmals mit einem gemeinsamen Programm beteiligt. Dafür konzipierten sie eigens die mobile «LichtKirche», eine kleine Kirche aus durchscheinendem Plexiglas, die in verschiedenen Farben beleuchtet werden kann. Mit der «LichtKirche» habe man einen «geistlichen Ort geschaffen, an dem viele Menschen intensive Glaubensimpulse gefunden» hätten, sagte der Kirchenpräsident der EKHN, Volker Jung. Als Volkskirchen hätten die beiden hessischen Landeskirchen die Aufgabe, «bewusst an Orte der Freizeit, Erholung, Ruhe und der Natur zu gehen, um dort mit Menschen über Glaubensthemen ins Gespräch zu kommen», ergänzte der Bischof der EKKW, Martin Hein.
Mit einem Gottesdienst am kommenden Sonntag (3.10.) beenden die Kirchen das evangelische Programm auf der Landesgartenschau. Er beginnt um 12 Uhr auf der Hauptbühne im Goldsteinpark. Daran wirken Kirchenpräsident Jung und die neue Prälatin der EKKW, Marita Natt, mit. (29.09.2010)
Linktipp:
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:
lichtkirche.de
Spanien holt Weltmeistertitel - Deutsche National-Elf siegt im «kleinen Finale»
Kirchenprogramm zur Fußball-WM 2010 unter dem Motto «Die Hoffnung ist rund»

In vielen Kirchengemeinden in Kurhessen-Waldeck konnten die tollen Spiele der deutschen Nationalmannschaft live mitverfolgt werden. Das Kirchenprogramm stand unter dem Motto «Die Hoffnung ist rund». (Motiv: EKD)
Dort veranstaltete die Landeskirche auf der Halbinsel Scheid unter dem Motto «Die Hoffnung ist rund» in Zusammenarbeit mit der «Kirche unterwegs» vom Referat Mission, Ökumene und Weltverantwortung des Landeskirchenamtes ein Fußballfest mit einem vielfältigen Programm für Urlauber und Sportinteressierte. Besucherinnen und Besucher konnten bei den Übertragungen im Sternenzelt auf dem Gelände der «Kirche im Grünen» alle Spiele der deutschen National-Mannschaft auf Großleinwand mit verfolgen. Zum Endspieltag am 11. Juli gab es um 10.30 Uhr ein Gottesdienst und ab 20.30 Uhr das Spiel Spanien gegen die Niederlanden mit verfolgt werden. Bereits einen Tag zuvor war das Spiel Deutschland gegen Uruguay zu sehen. Während der Laufzeit der Weltmeisterschaft gab es außerdem verschiedene Workshop-Angebote, in denen sich Schüler- und Konfirmandengruppen u.a. über Südafrika und das Leben von Jugendlichen in dem afrikanischen Land informieren konnten.
Hintergrund: Der Austragungsort Südafrika
Der Austragungsort der Fußball-Weltmeisterschaft 2010, Südafrika, ist ein christlich geprägtes Land. Laut Angaben der EKD bekennen sich rund 80 Prozent der Bevölkerung zum Christentum, aber nur die Hälfte gehört einer der bekannten Konfessionen wie den Katholiken, Anglikanern, Reformierten oder Lutheranern an. Sie sind im Südafrikanischen Kirchenrat zusammengeschlossen. Die andere Hälfte der Christen gehöre den zahlreichen Pfingstkirchen amerikanischer oder afrikanischer Prägung an. Während der Apartheidszeit sei der Südafrikanische Kirchenrat ein scharfer Kritiker des Regimes gewesen. Danach hätten sich die Kirchen mehr und mehr von der politischen Bühne zurückgezogen.
Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck pflegt seit 1984 eine Partnerschaft zur «Evangelical Lutheran Church in Southern Africa» (ELCSA), die mit etwa 615.000 Mitgliedern als größte der evangelisch-lutherischen Kirchen Südafrikas gilt. (12.07.2010)
Internetradio:
Kirchliches Leben in Südafrika: medio-Reporter Siegfried Krückeberg hat mit Pfarrer Frank Nico Jaeger aus Tann/Röhn und der Lehrerin Sonja Roth aus Hanau-Großauheim gesprochen. Beide haben südafrikanische Gemeinden vor Ort kennengelernt:
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Interview:
Fußball-WM in Südafrika: Lesen Sie hier ein medio-Interview mit Pfarrerin Cornelia Schauf von der lutherischen Gemeinde Midrand in Johannesburg zur Stimmung vor Ort und den Aktivitäten der christlichen Gemeinden:
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300. Jubiläum der Kasseler Karlskirche - Vorträge, Feste und Begegnungen
Emfang der Landeskirche zum 47. Deutschen Hugenottentag in Kassel

Die Kasseler Karlskirche, die für die französischen Glaubensflüchtlinge errichtet und 1710 eingeweiht wurde, ist bis heute Zeugin einer bewegten Geschichte der Hugenotten. (Foto: medio.tv/Fischer)
Bischof Hein: Geschichte der Hugenotten ist Ermutigung in der aktuellen Diskussion über Migration und Integration
Bischof Prof. Dr. Martin Hein bezeichnete in seiner Ansprache anlässlich des Empfangs die Geschichte der Hugenotten in Deutschland als beispielhaft für die aktuelle Diskussion über Migration und Integration in Deutschland: «Die Geschichte der französischen Glaubensflüchtlinge in unserer Region ist eine Erfolgsgeschichte, die Mut macht für alle Aufgaben der Integration, die vor uns liegen», so der Bischof. Dass Migration und Integration reibungslos verlaufen, sei eine Illusion, erklärte Hein vor den Gästen des Empfangs. Darüber müsse offen und öffentlich gesprochen werden – «allerdings miteinander und nicht übereinander, differenziert und nicht von Vorurteilen geprägt». Die evangelische Kirche werde hierzu weiterhin ihren Beitrag leisten.
![Das Erkennungssymbol der Hugenotten: Ein besonderes Kreuz, das sich in seiner Gestaltung auf die vier Evangelien (Dreiecke der Kreuzarme) und die acht Seligpreisungen aus der Bergpredigt (jeweils zwei kleine Kugeln an den Enden der Dreiecke) bezieht, die in der Tradition jedoch auch als Symbole der Tränen, die während der Verfolgung geweint wurden, gelten. Die herab fliegende Taube ist das Symbol des heiligen Geistes. (Text und Abbildung [Syryatsu] aus Wikipedia)](/img_ekkw/aktuell/logo_hugenottenkreuz_rdax_250x318.jpg)
Das Erkennungssymbol der Hugenotten: Ein besonderes Kreuz, das sich in seiner Gestaltung auf die vier Evangelien (Dreiecke der Kreuzarme) und die acht Seligpreisungen aus der Bergpredigt (jeweils zwei kleine Kugeln an den Enden der Dreiecke) bezieht, die in der Tradition jedoch auch als Symbole der Tränen, die während der Verfolgung geweint wurden, gelten. Die herab fliegende Taube ist das Symbol des heiligen Geistes. (Text und Abbildung [Syryatsu] aus Wikipedia)
Schirmherr des 47. Deutschen Hugenottentages war der Oberbürgermeister der Stadt Kassel, Bertram Hilgen (SPD). Bischof Hein hielt am Sonntag im Festgottesdienst die Predigt.
«angekommen» - Ausstellung zeigt Wanderungsgeschichte der Hugenotten
Eine Ausstellung, die bis zum 11. Juli in der Karlskirche zu sehen ist, zeigt die Wanderungsgeschichte der Hugenotten. Neben historischen Exponaten werde eine Installation der finnischen Künstlerin Tea Mäkipää gezeigt, sagte Karlskirchenpfarrerin Inge Böhle.
Mit der Ausstellung unter dem Titel «angekommen» wolle man zu einem Dialog über die Zukunft des interkulturellen Zusammenlebens einladen, so die Pfarrerin. Die Hugenotten sind als französische Protestanten Ende des 17. Jahrhunderts wegen ihres Glaubens aus ihrem Heimatland vertrieben worden. Viele fanden in Kassel eine neue Heimat. Zur Ausstellung gebe es zudem eine Predigtreihe. (Programm siehe PDF-Dokument rechts).Die Ausstellung «angekommen» ist noch bis zum 11. Juli mittwochs bis sonntags von 11 bis 18 Uhr in der Kasseler Karlskirche zu sehen. Führungen werden jeweils samstags um 15.30 Uhr und sonntags um 11.30 Uhr angeboten.
Die Hugenotten (französische Protestanten) waren Ende des 17. Jahrhunderts aus Frankreich vertrieben worden, einige fanden in Kassel eine neue Heimat. Die 1710 erbaute Karlskirche war für diese Kristallisationspunkt des geistlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Lebens. Nach Angaben des Stadtkirchenkreises war die im Hugenottenbarock errichtete Kasseler Oberneustadt mit ihren 2.000 Neubürgerinnen und Neubürgern die bedeutendste Hugenottengemeinde Deutschlands nach Berlin. Bis zum Jahr 1867 sei in der Karlskirche der Gottesdienst in französischer Sprache gefeiert worden. (12.06.2010)

Die Landeskirche hatte anlässlich des Karlskirchenjubiläums und des 47. Deutschen Hugenottentages am 11. Juni zu einem Empfang in das Kasseler Rathaus eingeladen.

V.l.: Bischof Prof. Dr. Martin Hein, Oberbürgermeister Bertram Hilgen, Pfarrer Dr. Andreas Flick, Vorsitzender der Hugenottengesellschaft und Karlskirchen- pfarrerin Inge Böhle.
Festgottesdienst:
Lesen Sie hier die Predigt von Bischof Hein im Festgottesdienst «300 Jahre Karlskirche in Kassel» am 13. Juni 2010:
PDF-Dokument
Internetradio:
Hören Sie hier einen Beitrag zum Thema mit Pfarrer Christian Fischer:
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Grußwort:
Ein Grußwort von Bischof Prof. Dr. Martin Hein finden Sie in unserem Thema:
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Alle Termine der Predigtreihe und der Künstlergespräche im Begleitprogramm zur Ausstellung finden Sie hier:
PDF-Dokument
Linktipp:
Die Evangelische Kirchengemeinde Kassel-Mitte (Gemeindebezirk Karlskirche) finden Sie im Internet unter:
karlskirche.de
«Gesunde Verhältnisse»
Landeskirche und Bistum Fulda eröffnen «Woche für das Leben» 2010
Insgesamt umfasse das diesjährige Programm 17 Veranstaltungen in Fulda, Kassel, Korbach und Schwalmstadt, fügte die Planungsgruppe hinzu. In der ökumenisch veranstalteten Woche solle der Frage nachgegangen werden, wie man ein gesundes Verhältnis zu Gesundheit und Krankheit gewinnen könne. Angeboten werden so unterschiedliche Veranstaltungen wie ein Familienwohlfühltag in der Kasseler Brüderkirche, ein Tag der offenen Tür der Caritas-Sozialstation in Kassel oder ein Gottesdienst mit Bewohnern des Hessischen Diakoniezentrums Hephata in Schwalmstadt-Treysa am 2. Mai. (22.04.2010)
Linktipp:
Die «Woche für das Leben» finden Sie im Internet unter:
ekkw.de/woche-fuer-das-leben
Laden Sie sich hier die Broschüre mit dem Programm zur «Woche für das Leben» herrunter:
PDF-Dokument
Aktion und Materialpaket zur Bibellektüre
Landeskirche will mit Aktion «2010 - Die Bibel verstehen» mehr Leser für die Bibel gewinnen

Die Bibel - schon Luther war der Meinung, dass jeder Mensch einen direkten Zugang zur Bibel haben sollte. Unser Foto zeigt die Lutherstube auf der Wartburg, in der der Reformator die Bibel übersetzte. (Foto: pixelio.de/Alexander Hauk)
Für diejenigen, die sich zum ersten Mal mit der Bibel beschäftigen, rät Prälatin Alterhoff als Einstiegslektüre die Bergpredigt (Matth. 5 – 7) oder die Evangelien. Außerdem empfiehlt sie, gemeinsam mit anderen in der Bibel zu lesen: «Das muss keine große Gruppe sein, manchmal reichen auch zwei oder drei», sagte Alterhoff. Der gegenseitige Austausch erleichtere das Verstehen der Texte.
Zur Aktion ist ein Materialpaket erschienen, das Leserinnen und Lesern begleiten soll. Es wurde von der Bibelgesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Referat für Gemeindeentwicklung und der Arbeitsstelle für Konfirmandenunterricht auf CD-ROM herausgegeben und enthält für jeden Monat des Jahres Anregungen, die helfen, das Verständnis biblischer Bücher zu vertiefen.
Informationen zur Aktion «2010 - Die Bibel verstehen» sind erhältlich bei: Bibelgesellschaft Kurhessen-Waldeck, Frau Karin Reiczi, Tel.: 0561/9307-114 oder per E-Mail an sekretariat.bgkw@ekkw.de . (09.02.2010)
Interview:
Lesen Sie hier das Interview zur Aktion mit Prälatin Roswitha Alterhoff. Die Fragen stellte Pfarrer Christian Fischer:
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75 Jahre Kurhessen-Waldeck
Landeskirche veranstaltet zum 75jährigen Bestehen ein Symposion in Bad Arolsen
Von dem Symposion erhoffe er sich zugleich neue Erkenntnisse über den Zusammenschluss von Kurhessen und Waldeck im Jahre 1934, sagte Römer. Die Fusion sei letztlich auf Druck der Deutschen Christen zustande gekommen, die dem Nationalsozialismus freundlich gesinnt waren, betonte Ariane Vermeil, Dekanin des Kirchenkreises der Twiste. Diese wollten auch in der Kirche eine Anpassung an die Strukturen der NSDAP durchsetzen. Allerdings, so ergänzte Römer, wäre ein solcher Zusammenschluss früher oder später auch so erfolgt.
Im Anschluss an das Symposion sind am 27. Juni ein Podiumsgespräch im Bürgerhaus, ein Gottesdienst in der Stadtkirche mit Bischof Prof. Dr. Martin Hein sowie ein Abend der Begegnung geplant. Hierzu sei die breite Öffentlichkeit eingeladen, sagte Vermeil.
Das Symposion, das am Freitag, 26. Juni, um 14 Uhr im Spiegelsaal des Schreiberschen Hauses beginnt, wird gemeinsam vom Waldeckischen Geschichtsverein und der Landeskirche ausgerichtet. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen bei Jutta Finis im Kasseler Landeskirchenamt, Wilhelmshöher Allee 330, 34131 Kassel oder unter der E-mail-Adresse 75Jahre@ekkw.de. (03.06.2009)
Mal weg sein in Hessen - Kirchen geben Pilgerkarte heraus
Die Karte enthalte zudem Informationen über lokale Meditationswege, hieß es weiter. Sie thematisierten unter anderem den «Sonnengesang des Franz von Assisi», «Perlen des Glaubens» und den Psalm 23. Verzeichnet seien auch die Anschriften der Initiativen, die über mehrere Tage Pilgertouren anbieten, sowie Texte von Pilgerinnen und Pilgern, darunter Bischof Martin Hein und Kirchenpräsident Volker Jung.

Bei der Vorstellung der Pilgerkarte (v.l.): Bischof Prof. Dr. Martin Hein, Kirchenpräsident Dr. Volker Jung, Dr. Manfred Gerland (Pfarrer für Meditation und geistliches Leben) sowie Pfarrerin Dorothe Hillingshäuser (Referat Geistliches Leben im Zentrum Verkündigung). (Foto: Fredy F. Henning)
Kirchenpräsident Jung schreibt: «Wer pilgert, macht sich besonders bewusst, dass man als Mensch immer auf einem Lebensweg unterwegs ist. Einen Pilgerweg bewusst zu gehen, regt an, neu über das eigene Leben und über Gott nachzudenken. Wo wird mich mein Weg hinführen? Was gibt mir Kraft für den Weg, den ich gerade gehe und für die nächste Etappe? Das sind Fragen für den Pilgerweg und den Lebensweg mit Gott.»
Die Karte «Pilgern in Hessen» erscheint an Pfingsten in einer Auflage von 100.000 Stück und wird in Kirchen und Tourismusbüros kostenlos ausgelegt. (27.05.2009)
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Hören Sie hier einen Beitrag von Christian Fischen und Torsten Scheuermann:
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Hören Sie hier einen Beitrag über Manfred Gerlands Pilgerbuch «Faszination Pilgern. Eine Spurensuche»:
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Die Pilgerkarte
Die Pilgerkarte finden Sie in diesem Dokument:
PDF-Dokument
Tipp:
Sie können die Pilgerkarte auch hier erhalten:
Landeskirchenamt Kassel, Öffentlichkeits- arbeit, Wilhelmshöher Allee 330, 34131 Kassel, Tel. 0561/9378-396,
E-Mail: Pressestelle.lka@ekkw.de.
«Gott sei Dank, es ist Sonntag!»
Evangelische Kirchen starten Initiative zum Sonntagsschutz

Bischof Hein und Kirchenpräsi-dent Steinacker: «Arbeitsfreie Sonn- und Feiertage haben für die ganze Gesellschaft hohe lebensdienliche Bedeu-tung» (Foto: sonntagsruhe.de)
Damit schlossen sich die beiden Landeskirchen der Sonntags-Initiative der Evangelischen Kirche in Deutschland an. Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen seien eingeladen, sich unter dem Motto «Gott sei Dank, es ist Sonntag!» an der Initiative zu beteiligen, etwa durch das Anbringen von Plakaten oder durch Gottesdienste und Veranstaltungen zu diesem Thema.
Steinacker und Hein kritisierten, dass in einigen Bundesländern der Sonn- und Feiertagsschutz «faktisch ausgehöhlt» sei. Auch in Hessen sei er gefährdet, etwa durch «als Event getarnte Verkaufsveranstaltungen». Hein kritisierte dabei aktuell das in Einkaufszentren in Frankfurt, Limburg, Neu-Isenburg und Kassel geplante Mitternachtsshopping am Gründonnerstagabend. «Das ist eine bewusste Attacke auf die religiöse Kultur in Deutschland. Hier fallen um des Kommerzes willen die letzten Schranken.»
Steinacker wies darauf hin, dass der Wechsel von Feiertagen und Arbeitstagen dem Leben eine äußere und innere Struktur gebe. Der Sonntag sei als «Feier des Lebens» nicht nur für Besucherinnen und Besucher der Gottesdienste, sondern für alle wichtig. Die Feier des Sonntags erinnere daran, dass Gottes Werk aller menschlichen Arbeit vorausgehe. Die Würde des Menschen werde nicht erst durch die Arbeit begründet. (17.03.2008)
Im Wortlaut:
Lesen Sie hier den gemeinsamen Brief von Kirchenpräsident Dr. Peter Steinacker und Bischof Dr. Martin Hein:
PDF-Dokument
Gottesdienstentwurf:
Gottesdienstentwurf zum Thema «Der Sonntag: Heilige Zeiten - Heilige Räume» von Pfarrerin Christiane Berthold-Scholz, Arbeitsstelle Gottesdienst der «Stiftung zur Förderung des Gottesdienstes - Karl-Bernhard-Ritter-Stiftung»:
Word-Dokument
Linktipp:
Weitere Informationen zur Sonntags-Initiative der Evangelischen Kirche in Deutschland finden Sie unter:
sonntagsruhe.de
Elisabethjahr 2007: 200.000 Menschen besuchten Wanderausstellung

Die Wanderausstellung «Krone, Brot und Rosen» zum Elisabethjahr 2007 war in elf europäischen Ländern zu sehen. (Foto: medio.tv/Schauderna)
Die Internetseite des Elisabethjahres ist nach Römers Auskunft im Schnitt täglich rund 1.600 Mal besucht worden. Erfolgreich sei auch ein eigens entwickeltes Computerspiel gewesen, das von mehr als 20.000 Spielern aufgerufen worden sei. Beide Angebote wurden von der Medienagentur der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, «medio!», produziert.
Der Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Martin Hein, und der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Peter Steinacker, betonen in einem Grußwort der Bilanzbroschüre, dass das Jahr die Erwartungen übertroffen habe. «Mit Elisabeth lassen sich Brücken in Europa schlagen», heißt es dort. So seien durch das Jahr auch neue Chancen für die Ökumene eröffnet worden. Dies gelte nicht nur für die Zusammenarbeit mit dem Bistum Fulda. Die Wanderausstellung sei international vornehmlich von katholischen Partnern gezeigt worden.
Informationen zur Broschüre und zum Elisabethjahr: Geschäftsstelle des Elisabethjahres im Kasseler Landeskirchenamt, Dr. Jürgen Römer, E-Mail: elisabethjahr@ekkw.de (06.05.2008)
Linktipp:
Die Website und das Onlinespiel zum Elisabethjahr finden Sie unter:
www.800-jahre-elisabeth.de
«Vision | Audition»
Kirchliche Kunstausstellung zur documenta 12 mit Rekordbesuch

Yves Netzhammer: Die Subjek-tivierung der Wiederholung, Installationsarbeit, Projekt B (zu sehen in der Karlskirche)
Die Ausstellung mit namhaften internationalen Künstlern habe gezeigt, dass die Landeskirche bundesweit eine Vorreiterrolle bei der Präsentation von Kunst in Kirchen habe, sagte Bischof Prof. Dr. Martin Hein. «Die Kirche braucht die Begegnung mit allen Bereichen des Lebens, deshalb muss sie sich auch der Kunst öffnen», so der Bischof. «Auch zur documenta 13 wird es wieder eine Kunstausstellung der evangelischen Kirche geben», kündigte er an.
So erfolgreich wie die Ausstellung selbst sei auch das Rahmenprogramm mit Konzerten, Künstlergesprächen, Gottesdiensten und Vorträgen gewesen. Allein die Konzertreihe «Musik und Identität», bei der renommierte Ensembles zeitgenössische Kompositionen präsentierten, habe rund 1.200 Menschen angezogen. «Die Resonanz war ausgezeichnet», freute sich Eckhard Manz, Kantor an St. Martin und Organisator des musikalischen Programms. Auch zur documenta 13 im Jahr 2012 werde er deshalb wieder eine Reihe mit Neuer Musik organisieren, sagte Manz.
Die Begleitausstellung «Vision | Audition» der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und des Evangelischen Stadtkirchenkreises Kassel zur documenta 12 war vom 17. Juni bis zum 23. September 2007 täglich von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Für die Ausstellung gelang es Kurator Andreas Mertin, fünf namhafte Künstler zu gewinnen. In der Kasseler Martinskirche waren Arbeiten der israelischen documenta-Künstlerin Sigalit Landau, des US-amerikanischen Tonkünstlers Jay Schwartz, der polnischen Video- und Performance-Künstlerin Patrycja German sowie eine Gemälde- und Videoinstallation der Berliner Künstlerin Julia Oschatz zu sehen. Der schweizerische Medienkünstler Yves Netzhammer hatte eigens für die Karlskirche seine Arbeit «Die Subjektivierung der Wiederholung Projekt B» entwickelt. Projekt A zeigte er parallel dazu auf der diesjährigen Biennale in Venedig.
Die Gottesdienstreihe unter dem Motto «Hören | Sehen» gehörte zur Konzeption der Ausstellung. Hören und Sehen werden in der Bibel als elementare Lebensäußerungen beschrieben, so das Journalistenbüro. Bei den Bibeltexten, die den Predigten der Gottesdienstreihe zugrunde lagen, ging es um das Verhältnis des Menschen in seiner Beziehung zu Gott. Für die Gottesdienste waren Gastpredigerinnen und Gastprediger aus dem Bereich der Evangelischen Kirche in Deutschland eingeladen, sich in besonderer Weise mit dem Dialog zwischen bildender Kunst und Musik auf der einen sowie Theologie und Kirche auf der anderen Seite zu befassen. (27.09.2007)
Linktipp:
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:
vision-audition.de
Thema:
Im Thema auf ekkw.de finden Sie weitere Meldungen, Fotos und ein Interview mit Bischof Hein zur Ausstellung:
Zum Thema...
500 Jahre Philipp von Hessen: «Mit dem Glauben Staat machen»
Zahlreiche Veranstaltungen und Informationen sowie ein Online-Spiel regten an, sich näher mit der Persönlichkeit zu beschäftigen, die den evangelischen Glauben in Hessen eingeführt hat.
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Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:
philipp-von-hessen.de
«Dekade zur Überwindung von Gewalt»
Dort stehen u.a. Texte zum Thema «Gewalt in der Bibel» - dem Jahresthema innerhalb der Landeskirche - zum Download bereit.
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Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:
ekkw.de/dekade
Missionsfestival- und Kongress 2002 in Willingen
Der Kongress, den der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen, Konrad Raiser, eröffnete, beschäftigte sich mit den Entwicklungen und Auswirkungen der Mission in unterschiedlichen Kontexten der weltweiten Kirche. Erwartet wurden zahlreiche Gäste unter anderem aus Südafrika, Indonesien und Brasilien. Vor dem Kongress fand ein Missionsfestival statt, dass am 16. August mit einem Begegnungsabend begann. Am Folgetag stellten im Kurpark unterschiedliche Gruppen und Initiativen missionarische Projekte vor. Veranstalter war die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck und der Kirchenkreis des Eisenbergs.
Linktipp:
Information und Rückblick unter:
missionsfestival.de
Kirche machte 2002 zur Documenta11 den Blick frei
Linktipp:
Information und Rückblick unter:
ekkw.de/kunst






























