Aktionen und Kampagnen der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck

Auf dieser Seite finden Sie Aktionen und Kampagnen der Landeskirche. Informieren Sie sich über aktuelle Ankündigungen oder halten Sie Rückschau auf frühere Ereignisse (weiter unten).

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Aktion «2010 - Die Bibel verstehen»

Landeskirche will mehr Leser für die Bibel gewinnen

Die Bibel - schon Luther war der Meinung, dass jeder Mensch einen direkten Zugang zur Bibel haben sollte. Unser Foto zeigt die Lutherstube auf der Wartburg, in der der Reformator die Bibel übersetzte. (Foto: pixelio.de/Alexander Hauk)
Die Bibel - schon Luther war der Meinung, dass jeder Mensch einen direkten Zugang zur Bibel haben sollte. Unser Foto zeigt die Lutherstube auf der Wartburg, in der der Reformator die Bibel übersetzte. (Foto: pixelio.de/Alexander Hauk)

Kassel (medio). Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck will mehr Leser für die Bibel gewinnen und hat die Aktion «2010 - Die Bibel verstehen» gestartet. Viele Menschen hätten Fragen zur Bibel, sagte die Schirmherrin der Aktion, Prälatin Roswitha Alterhoff, in einem Interview mit der landeskirchlichen Medienagentur «medio!» in Kassel. Während der Aktion werde jeden Monat ein anderes biblisches Buch in den Mittelpunkt gerückt, erläuterte Alterhoff.

Für diejenigen, die sich zum ersten Mal mit der Bibel beschäftigen, rät Prälatin Alterhoff als Einstiegslektüre die Bergpredigt (Matth. 5 – 7) oder die Evangelien. Außerdem empfiehlt sie, gemeinsam mit anderen in der Bibel zu lesen: «Das muss keine große Gruppe sein, manchmal reichen auch zwei oder drei», sagte Alterhoff. Der gegenseitige Austausch erleichtere das Verstehen der Texte.

Zur Aktion ist ein Materialpaket erschienen, das Leserinnen und Lesern begleiten soll. Es wurde von der Bibelgesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Referat für Gemeindeentwicklung und der Arbeitsstelle für Konfirmandenunterricht auf CD-ROM herausgegeben und enthält für jeden Monat des Jahres Anregungen, die helfen, das Verständnis biblischer Bücher zu vertiefen.

Informationen zur Aktion «2010 - Die Bibel verstehen» sind erhältlich bei: Bibelgesellschaft Kurhessen-Waldeck, Frau Karin Reiczi, Tel.: 0561/9307-114 oder per E-Mail an sekretariat.bgkw@ekkw.de . (09.02.2010)

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Interview:

Lesen Sie hier das Interview zur Aktion mit Prälatin Roswitha Alterhoff. Die Fragen stellte Pfarrer Christian Fischer:

Internetradio:

Hören Sie hier einen Beitrag zum Thema mit Pfarrer Christian Fischer:

Projekt für Kindergärten

«Singpaten» bringen Kindern Kirchenlieder näher

Mit dem Projekt «Singen im Kindergarten» will die Landeskirche Eltern und Großeltern ermuntern, als «Singpaten» alte Kirchenlieder und Traditionen an Kinder weiterzugeben. (Foto: medio.tv/Archiv)
Mit dem Projekt «Singen im Kindergarten» will die Landeskirche Eltern und Großeltern ermuntern, als «Singpaten» alte Kirchenlieder und Traditionen an Kinder weiterzugeben. (Foto: medio.tv/Archiv)

Kurhessen-Waldeck/Niederweimar (medio). Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck will mit dem Projekt «Singen im Kindergarten» im Jahr 2010 richtig durchstarten. Die Idee ist einfach: Eltern und Großeltern sollen als «Singpaten» altes Kirchenliedgut und Traditionen an Kinder im Kindergarten weitergeben. Die «Singpaten» und Erzieher werden bei der Aktion von Kirchenmusikern durch Fortbildungen unterstützt und angeleitet, teilte Landeskirchenmusikdirektor Uwe Maibaum in Marburg mit. Zudem steht eine Liedmappe mit ausgewählten Liedern u.a. aus dem evangelischen Gesangbuch bereit.

Wie eine Besuch von medio-Reporter Siegfried Krückeberg in Marburg zeigte, werden die «Singpaten» im Kindergarten meist schon sehnsüchtig von den Kindern erwartet: «Wir sitzen dann alle im Kreis zusammen und lernen erst einmal den Text», berichtet Ursula Gombert, eine der «Singpaten» aus der Kirchengemeinde Niederweimar bei Marburg. Dabei erklärt sie auch die Inhalte der Lieder oder erzählt Geschichten. «Wir singen rund 40 Minuten zusammen, die Aktion macht sowohl den Kindern, als auch mir einen riesen Spaß», so Gombert weiter. «Diese alten Lieder, die man in der Kindheit gelernt hat, können so viel Freude bereiten und deswegen ist mir das eine Herzensangelegenheit», erzählte sie gegenüber medio.

Fähigkeit und Neigung zum Singen schwinden - Einziges Gegenmittel: Gemeinsamer Gesang

Musik werde bei Jugendlichen und Erwachsenen häufig als etwas empfunden, das es nur noch zu hören gilt, so Maibaum zum Hintergrund der Aktion. Die Fähigkeit und die Neigung zum Singen würden merklich schwinden und oft seien Stimme und Gehör so unterentwickelt, dass das eigene Singen als peinlich empfunden wird, konstatiert der der Landeskirchenmusikdirektor. In Kindergärten und Schulen, in Familien, in Gottesdiensten und bei sonstigen Festivitäten verstumme der Gesang zunehmend. Eine Folgeerscheinung sei der Verlust eines «generationsübergreifenden Liederrepertoires».

Das Mittel dagegen sei der gemeinsame Gesang. Menschen, denen das Singen wichtig ist und die es Zeit ihres Lebens getan haben, sollen es mit Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahren tun. Das landeskirchliche Projekt will die «Singpaten» darin unterstützen, die Singfähigkeit der Kinder zu entwickeln und ihnen den Gesang als natürliche Lebensäußerung selbstverständlich zu machen. Zudem werde ein Liederrepertoire angelegt, das sich im Laufe des
Menschenlebens weiter entwickeln kann.
 
Laut Maibaums Angaben gibt es in Kurhessen-Waldeck bereits rund 160 «Singpaten» in 25 Kindergärten. Wer sich an der Aktion «Singpate» beteiligen möchte, kann sich im Büro des Landeskirchenmusikdirektors informieren: Tel.: (06421) 162933, E-Mail: lkmd.maibaum@ekkw.de. (02.02.2010)

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Linktipp:

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie im Internet unter:

Internetradio:

medio-Reporter Siegfried Krückeberg besuchte kurz vor Weihnachten eine Singstunde im Kindergarten Niederweimar:

Stadtallendorfer Stadtkirche wird zum Hessentag 2010 zur «Wasserkirche»

Engagiert bei den Vorbereitungen zum 50. Hessentag in Stadtallendorf: Das Team der evangelischen Kirche mit dem Bürgermeister von Stadtallendorf, Manfred Vollmer (2.v.l.), und dem Hessentagsbeauftragten des Landes, Heinrich Kaletsch (2.v.r.). Mit dabei sind auch die Beauftragten der Landeskirchen für den Hessentag, Pfarrer Reiner Degenhardt (1.v.r, EKKW) und Pfarrer Wolfgang H. Weinrich (4.v.r., EKHN). (Foto: medio.tv/Brunning)
Engagiert bei den Vorbereitungen zum 50. Hessentag in Stadtallendorf: Das Team der evangelischen Kirche mit dem Bürgermeister von Stadtallendorf, Manfred Vollmer (2.v.l.), und dem Hessentagsbeauftragten des Landes, Heinrich Kaletsch (2.v.r.). Mit dabei sind auch die Beauftragten der Landeskirchen für den Hessentag, Pfarrer Reiner Degenhardt (1.v.r, EKKW) und Pfarrer Wolfgang H. Weinrich (4.v.r., EKHN). (Foto: medio.tv/Brunning)

Stadtallendorf (epd). Die evangelische Stadtkirche wird auf dem 50. Hessentag in Stadtallendorf (28. Mai bis 6. Juni) zu einer «Wasserkirche». Ein Künstler werde das kostbare Nass von oben und aus der Tiefe hervorquellen lassen, sagte der Hessentagsbeauftragte der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW), Reiner Degenhardt, am Mittwoch in Stadtallendorf vor Journalisten. Wasser habe eine theologische Bedeutung, außerdem gebe es in der Umgebung eine Reihe von Quellen. Die Besucher würden in der Kirche auch Wasser und Brot bekommen.

In der Stadtkirche sind außerdem drei große Veranstaltungen geplant, für die der Vorverkauf jetzt begonnen hat. Das Erste Allgemeine Babenhäuser Pfarrer(!)-Kabarett tritt am 30. Mai auf, Helen Schneider gastiert mit Band am 2. Juni und Benediktinerpater Anselm Grün präsentiert am 3. Juni «Einen Raum für meine Seele». Am 4. Juni zeigt Ben Becker sein Programm «Die Bibel - eine gesprochene Symphonie» im Hessen-Palace.

«In der Stadtkirche bieten die EKKW und die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) von morgens bis abends ein buntes Programm», sagte der EKHN-Hessentagsbeauftragte Wolfgang H. Weinrich. Die Kirche öffne um 10 Uhr, es folgten Orgelspiel, Mittagsgedanken, Lesungen und Musik, abends Posaunenchöre und als Abschluss um 23.30 Uhr Nachtgedanken. Darüber hinaus seien in der Kirche immer Ansprechpartner, erklärte Degenhardt.

Die evangelischen Landeskirchen sind seit 1998 bei Hessentagen dabei. Im vergangenen Jahr präsentierte sie mit der «Lichterkirche» in Langenselbold erstmals ein gemeinsames Programm, das etwa 110.000 Menschen erreichte. Der Etat für das Kirchenprogramm des Hessentags 2010 beläuft sich auf etwa 100.000 Euro. Die kirchlichen Aktivitäten seien mittlerweile eine «tragende Säule» der Hessentage, sagte der Beauftragte des Landes, Heinrich Kaletsch. Das Angebot sei «wie ein kleiner Kirchentag». (21.01.2010)

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Linktipp:

Informationen zum Kirchenprogramm und Kartenvorverkauf unter:

Rückblick auf vergangene Aktionen der Landeskirche

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www.busstag.de:

Themenkampagne zum Buß- und Bettag 2009 – «Was zählt noch?»

Das Motiv zur Kampagne der Landeskirche zum Buß- und Bettag 2009.
Das Motiv zur Kampagne der Landeskirche zum Buß- und Bettag 2009.

Kassel. Mit einer Themenkampagne unter dem Motto «Was zählt noch?» will die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) auch in diesem Jahr den Buß- und Bettag in den Blickpunkt des öffentlichen Interesses rücken. Dabei geht es 2009 um die Frage, was angesichts von Börsencrash, Wirtschftskrise und steigender Arbeitslosigkeit überhaupt noch zählt. «Was gibt verlässliche Orientierung? Wem kann noch vertrauen?» - Fragen, über die die Landeskirche mit den Menschen am Buß- und Bettag ins Gespräch kommen will.

Dazu hat sie gemeinsam mit der Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern unter der Internetadresse www.busstag.de ein Angebot zusammengestellt, das neben thematischen Impulsen und einem Gottesdienstentwurf auch Veranstaltungsankündigungen und interaktive Elemente (Gebete, Chat, E-Card, etc.) enthält. Ein kurzer Filmspot führt in das Thema ein. Plakate, Zeitungsanzeigen und ein Heft zum Thema runden die Kampagne ab. Besonderer Höhepunkt der Kampagne im Internet: Am 19. November 2009 wird Bischof Prof. Dr. Martin Hein von 20 bis 21 Uhr zum Kampagnen-Thema chatten. Der Zugang zum Online-Chat ist unter busstag.de zu finden.

Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck bewirbt mit ungewöhnlichen Ideen bereits seit 1996 den Buß- und Bettag und nimmt damit eine Vorreiterrolle in Deutschland ein. Sie will mit der Kampagne auch Menschen ansprechen, die sich sonst keine Gedanken zum Buß- und Bettag machen würden. (10.11.2009)

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Linktipp:

Alles über den Buß- und Bettag 2009 unter:

Lesen Sie hier die Kanzelabkündigung von Bischof Martin Hein zum Buß- und Bettag 2009:

Vom 5. bis 14. Juni:

Lichterkirche auf dem Hessentag in Langenselbold

Der Niersteiner Lichtkünstler Alfred Wolski verwandelt während des Hessentages die Langen-<BR>selbolder Kirche in die «Lichter-<BR>kirche». Unser Foto zeigt den eigens von Wolski geschaffenen schwebenden Engel. (Foto: lichterkirche.de/Mackenroth)
Der Niersteiner Lichtkünstler Alfred Wolski verwandelt während des Hessentages die Langen-
selbolder Kirche in die «Lichter-
kirche». Unser Foto zeigt den eigens von Wolski geschaffenen schwebenden Engel. (Foto: lichterkirche.de/Mackenroth)

Langenselbold (epd). Die beiden evangelischen Kirchen in Hessen haben am Wochenende die Lichterkirche auf dem Hessentag (5. bis 14. Juni) in Langenselbold eröffnet.

Der Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW), Prof. Dr. Martin Hein, hob bei der Eröffnungsveranstaltung am Freitagabend hervor, dass der Wechsel zwischen hell und dunkel, Tag und Nacht zu den Grunderfahrungen des Menschseins gehöre, auch in einem tieferen Sinne. «Wir sind hier in  einer alten Kirche, doch alles ist neu», würdigte er die neue Gestaltung des Gottesdienstraumes. Die Lichterkirche lade zur Begegnung mit sich selbst und mit Gott ein.

Mit der Lichterkirche zeigten die evangelischen Kirchen, dass sie Kirche für das Volk und Kirche im Volk seien, sagte der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Dr. Volker Jung. Zu einem Fest wie dem Hessentag gehöre sowohl grelles Licht wie auch Licht für die Seele.

Bischof Martin Hein (l.) und Kirchenpräsident Volker Jung bei der Eröffnungsveranstaltung der Lichterkirche. (Foto: Fredy F. Henning)
Bischof Martin Hein (l.) und Kirchenpräsident Volker Jung bei der Eröffnungsveranstaltung der Lichterkirche. (Foto: Fredy F. Henning)
Großes Interesse am Hessentagsprogramm der Kirche: Die Langen-<BR>selbolder Kirche war bis auf den letzten Platz besetzt.
Großes Interesse am Hessentagsprogramm der Kirche: Die Langen-
selbolder Kirche war bis auf den letzten Platz besetzt.
Ministerpräsident Roland Koch im Gespräch mit dem Hessentagsbe-<BR>auftragten der EKHN, Pfarrer Wolfgang H. Weinrich.
Ministerpräsident Roland Koch im Gespräch mit dem Hessentagsbe-
auftragten der EKHN, Pfarrer Wolfgang H. Weinrich.

Mittelpunkt der Kirche ist eine von dem Künstler Alfred Wolski aus Glas und Metall gefertigte Lichtskulptur in der Gestalt eines Engels. Sie bricht das auf sie fallende Licht in die Farben des Regenbogens, deren Spiel auf die Wände der Kirche und aufgehängte Stoffbahnen reflektiert. «Der Regenbogen stellt in allen Kulturen eine Verbindung zwischen Himmel und Erde her», erläuterte der Künstler sein Werk. Auch der Engel sei ein Symbol, der himmlische und irdische Mächte verbinde.

Der hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) sprach sich für die Beibehaltung des Hessentags als regelmäßige Veranstaltung aus. Der Hessentag sei ein Kristallisationspunkt im Land, auf dem sich neben den Menschen auch Hunderte von Organisationen träfen. So etwas wie den Hessentag könne man heute nicht mehr erschaffen. «Das ist ein großes Kapital, das das Land hat», sagte er.

Pfr. Reiner Degenhardt (Beauftragter der Landeskirche) mit Künstler Alfred Wolski, der sein Installations- konzept erkläutert.
Pfr. Reiner Degenhardt (Beauftragter der Landeskirche) mit Künstler Alfred Wolski, der sein Installations- konzept erkläutert.
Die von Wolski ge-<BR>schaffene Engelsskulp-<BR>tur im Innenraum der Langenselbolder Kirche. <BR><BR>(Fotos: Antje Gärtner)
Die von Wolski ge-
schaffene Engelsskulp-
tur im Innenraum der Langenselbolder Kirche.

(Fotos: Antje Gärtner)
V.l.: Ministerpräsident Koch, Bischof Hein und Kirchenpräsident Jung zeigten sich erfreut über den erfolgreichen Start des Kirchenprogramms.
V.l.: Ministerpräsident Koch, Bischof Hein und Kirchenpräsident Jung zeigten sich erfreut über den erfolgreichen Start des Kirchenprogramms.

Die Kirchen seien ein unverzichtbarer Teil des Hessentags geworden, sagte Pfarrer Reiner Degenhardt, Hessentagsbeauftragter der Landeskirche. Man werde in der direkt an der Hessentagsstraße gelegenen Kirche ein Zeichen dafür setzen, dass letztlich nur Glaube, Liebe und Hoffnung zählten, erklärte der Beauftragte der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Pfarrer Wolfgang H. Weinrich.

In der Lichterkirche und um sie herum wird während des Hessentags ein buntes Programm geboten, darunter Musik, Kabarett, Lesungen und Seelsorge. Als Gäste werden unter anderen die Sängerin Helen  Schneider am 9. Juni zu einem Konzert und die Schauspielerin Renan Demirkan am 11. Juni zu einer Lesung erwartet. Pater Anselm Grün und der Flötist Hans-Jürgen Hufeisen stellen am 11. Juni eine «Sinfonie der Engel» vor. Täglich gibt es eine Andacht, Musik und ein Seelsorgeangebot. Zum Abschluss des Hessentages am 14. Juni wird um 10 Uhr die Prälatin der Landeskirche, Roswitha Alterhoff, gemeinsam mit Kirchenpräsident Jung einen Gottesdienst halten. (08.06.2009)

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Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:

Internetradio:

Hören Sie hier einen Beitrag zum Thema von Pfarrer Siegfried Krückeberg:

75 Jahre Kurhessen-Waldeck

Jubiläum der Landeskirche startet mit Symposion in Bad Arolsen

Bad Arolsen (epd). Mit einem theologisch-historischen Symposion in Bad Arolsen blickt die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) am 26. und 27. Juni auf ihr 75-jähriges Bestehen zurück. Man habe ein überschaubares Programm entwickelt, das sowohl wissenschaftlichen Ansprüchen Rechnung trage als auch die interessierte Öffentlichkeit einbeziehe, erläuterte Dr. Jürgen Römer, Historiker und Schriftleiter des Waldeckischen Geschichtsvereins, in Bad Arolsen vor Journalisten.

Von dem Symposion erhoffe er sich zugleich neue Erkenntnisse über den Zusammenschluss von Kurhessen und Waldeck im Jahre 1934, sagte Römer. Die Fusion sei letztlich auf Druck der Deutschen Christen zustande gekommen, die dem Nationalsozialismus freundlich gesinnt waren, betonte Ariane Vermeil, Dekanin des Kirchenkreises der Twiste. Diese wollten auch in der Kirche eine Anpassung an die Strukturen der NSDAP durchsetzen. Allerdings, so ergänzte Römer, wäre ein solcher Zusammenschluss früher oder später auch so erfolgt.

Im Anschluss an das Symposion sind am 27. Juni ein Podiumsgespräch im Bürgerhaus, ein Gottesdienst in der Stadtkirche mit Bischof Prof. Dr. Martin Hein sowie ein Abend der Begegnung geplant. Hierzu sei die breite Öffentlichkeit eingeladen, sagte Vermeil.

Das Symposion, das am Freitag, 26. Juni, um 14 Uhr im Spiegelsaal des Schreiberschen Hauses beginnt, wird gemeinsam vom Waldeckischen Geschichtsverein und der Landeskirche ausgerichtet. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen bei Jutta Finis im Kasseler Landeskirchenamt, Wilhelmshöher Allee 330, 34131 Kassel oder unter der E-mail-Adresse 75Jahre@ekkw.de. (03.06.2009)

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32. Deutscher Evangelischer Kirchentag

Kurhessen-Waldecker engagiert in Bremen dabei

Einer der Schwerpunkte des 32. Deutschen Evangelischen Kirchentages in Bremen: Der interreligiöse Dialog, hier Bischof Martin Hein mit der islamischen Theologin Hamideh Mahagheghi. (Foto: epd)
Einer der Schwerpunkte des 32. Deutschen Evangelischen Kirchentages in Bremen: Der interreligiöse Dialog, hier Bischof Martin Hein mit der islamischen Theologin Hamideh Mahagheghi. (Foto: epd)

Bremen/Kassel (medio). Der Kirchentag in Bremen wurde auch durch viele Christen aus unserer Landeskirche geprägt. Ob die Bibelarbeit mit Bischof Hein, Aktionen im «Zentrum Zukunft» oder das zum Kirchentag produzierte Internetradio «heavenraDIO» - jeweils engagierten sich Menschen aus Kurhessen-Waldeck beim Kirchentag. Besondere Beachtung fand die Bibelarbeit mit Bischof Prof. Dr. Martin Hein am Freitag um 9.30 Uhr in der Halle 7 des Messegeländes mit der islamischen Theologin Hamideh Mohagheghi (siehe eigenen Bericht unten). Weiterer Höhepunkt: Gemeinsam mit Elisabeth Raiser, Präsidentin des Ökumenischen Kirchentages in Berlin, blickte Pfarrer Reiner Degenhardt am Samstag unter dem Motto «Als der Kirchentag noch lange Haare hatte» auf die Kirchentage der vergangenen 60 Jahre zurück.

Frank Walter Steinmeier im medio-Interview mit Pfr. Siegfried Krückeberg. (Foto: Astrid Fischer)
Frank Walter Steinmeier im medio-Interview mit Pfr. Siegfried Krückeberg. (Foto: Astrid Fischer)
Der Bremer Dom war eines der gottesdienst- lichen Zentren des Kirchentages. (Foto: medio.tv/Fischer)
Der Bremer Dom war eines der gottesdienst- lichen Zentren des Kirchentages. (Foto: medio.tv/Fischer)
Meditation und Besinnung wurden auch in Bremen wieder groß geschrieben. (Foto: medio.tv/Fischer)
Meditation und Besinnung wurden auch in Bremen wieder groß geschrieben. (Foto: medio.tv/Fischer)

Großen Zuspruch fanden auch die weiteren Angebote aus unserer Landeskirche: Die Jugendkulturkirche Kassel präsentierte sich auf dem Markt der Möglichkeiten, die Ökumenische Werkstatt Kassel in der «Halle der Zukunft». Die Kirchenband «Jünger» aus Trendelburg begeisterte auf der Kulturmeile und die Theatergruppe «undsoweiter» (Simmerhausen) bei zwei Aufführungen im Theater. Manfred Gerland, Pfarrer für Meditation und geistliches Leben, lud am Samstag zu einem Vortrag über die «Faszination des Pilgerns» ein. Die landeskirchliche Medienagentur «medio!» beteiligte sich an der Gestaltung eines Internetradios und informierte auf der Medienmeile des Kirchentages über Ihre Arbeit. Außerdem war die medio-Radioredaktion vor Ort und berichteten für die hessischen Radioprogramme «Hit Radio FFH», «Harmony FM» und «Radio Bob» aktuell aus Bremen.

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Internetradio:

Politiker auf dem Kirchentag - ein Beitrag von Pfarrer Dr. Siegfried Krückeberg für das medio-Internetradio.

Internetradio:

Besucher aus Hessen schildern ihre Eindrücke vom Kirchentag in Bremen

Internetradio:

medio-Reporter Torsten Scheuermann gelang es, an Bord des Schiffes "Exodus" im Hafen von Bremen zu kommen...

Internetradio:

Das Märchen von den Bremer Stadtmusikanten - erzählt von Kirchentagsbesuchern.

Mal weg sein in Hessen - Kirchen geben Pilgerkarte heraus

Unser Bild zeigt das Titelbild der Pilgerkarte (Foto: medio.tv/Schauderna)
Unser Bild zeigt das Titelbild der Pilgerkarte (Foto: medio.tv/Schauderna)

Darmstadt/Kassel (epd). Erstmals geben die beiden evangelischen Kirchen in Hessen eine Übersichtskarte über die Pilgerwege in ihren Kirchengebieten heraus, zu denen das Bundesland Hessen und östliche Teile von Rheinland-Pfalz gehören. Darauf würden insbesondere überregionale Wege wie der Elisabethpfad, die Bonifatiusroute und der Jakobsweg beschrieben, teilten die beiden Kirchen am Dienstag in Darmstadt und Kassel mit.

Die Karte enthalte zudem Informationen über lokale Meditationswege, hieß es weiter. Sie thematisierten unter anderem den «Sonnengesang des Franz von Assisi», «Perlen des Glaubens» und den Psalm 23. Verzeichnet seien auch die Anschriften der Initiativen, die über mehrere Tage Pilgertouren anbieten, sowie Texte von Pilgerinnen und Pilgern, darunter Bischof Martin Hein und Kirchenpräsident Volker Jung.

Bei der Vorstellung der Pilgerkarte (v.l.): Bischof Prof. Dr. Martin Hein, Kirchenpräsident Dr. Volker Jung, Dr. Manfred Gerland (Pfarrer für Meditation und geistliches Leben) sowie Pfarrerin Dorothe Hillingshäuser (Referat Geistliches Leben im Zentrum Verkündigung). (Foto:  Fredy F. Henning)
Bei der Vorstellung der Pilgerkarte (v.l.): Bischof Prof. Dr. Martin Hein, Kirchenpräsident Dr. Volker Jung, Dr. Manfred Gerland (Pfarrer für Meditation und geistliches Leben) sowie Pfarrerin Dorothe Hillingshäuser (Referat Geistliches Leben im Zentrum Verkündigung). (Foto: Fredy F. Henning)

«Beim Pilgern geht es nicht um Leistung, sondern um Einkehr, um offene Augen, offene Ohren und ein offenes Herz - für Gott und die Mitmenschen», schreibt etwa Bischof Hein. Pilgerwege könnten diese Offenheit lehren und ein Impuls für den Alltag sein.

Kirchenpräsident Jung schreibt: «Wer pilgert, macht sich besonders bewusst, dass man als Mensch immer auf einem Lebensweg unterwegs ist. Einen Pilgerweg bewusst zu gehen, regt an, neu über das eigene Leben und über Gott nachzudenken. Wo wird mich mein Weg hinführen? Was gibt mir Kraft für den Weg, den ich gerade gehe und für die nächste Etappe? Das sind Fragen für den Pilgerweg und den Lebensweg mit Gott.»

Die Karte «Pilgern in Hessen» erscheint an Pfingsten in einer Auflage von 100.000 Stück und wird in Kirchen und Tourismusbüros kostenlos ausgelegt. (27.05.2009)

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Internetradio

Hören Sie hier einen Beitrag von Christian Fischen und Torsten Scheuermann:

Internetradio

Hören Sie hier einen Beitrag über Manfred Gerlands Pilgerbuch «Faszination Pilgern. Eine Spurensuche»:

Die Pilgerkarte

Die Pilgerkarte finden Sie in diesem Dokument:

Tipp:

Sie können die Pilgerkarte auch hier erhalten:
Landeskirchenamt Kassel, Öffentlichkeits- arbeit, Wilhelmshöher Allee 330, 34131 Kassel, Tel. 0561/9378-396,
E-Mail: Pressestelle.lka@ekkw.de.

www.busstag.de

Themenkampagne zum Buß- und Bettag 2008 – «Ehrlich»

Das Motiv der Buß- und Bettagskampagne 2008.
Das Motiv der Buß- und Bettagskampagne 2008.

Kassel (medio). Mit einer Themenkampagne unter dem Motto «Ehrlich» rückte die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) auch im Jahr 2008 den Buß- und Bettag in den Blickpunkt des öffentlichen Interesses. 

Dazu hatte sie erstmals gemeinsam mit der Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern unter der Internetadresse www.busstag.de ein  Angebot zusammengestellt, das neben thematischen Impulsen und einem Gottesdienstentwurf auch Veranstaltungsankündigungen und interaktive Elemente (Gebete, Chat, E-Card etc.) enthielt. Ein kurzer Filmspot führte in das Thema ein. Plakate, Zeitungsanzeigen und ein Heft zum Thema «Ehrlichkeit» rundeten die Kampagne ab. Besonderer Höhepunkt der Kampagne im Internet: Am 20.11.08 chattete Bischof Prof. Dr. Martin Hein von 20 bis 21 Uhr zum Thema.

Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck bewirbt mit ungewöhnlichen Ideen bereits seit 1996 den Buß- und Bettag und nimmt damit eine Vorreiterrolle in Deutschland ein. Sie will mit der Kampagne auch Menschen ansprechen, die sich sonst keine Gedanken zum Buß- und Bettag machen würden. (21.11.2008)

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Linktipp:

Informationen zu den Buß- und Bettags-Aktionen finden Sie unter:

Hintergrund:

Ein Gespräch mit den Verantwortlichen für die Kampagnen über die strategische Ausrichtung der Buß- und Bettags-Aktionen finden Sie hier:

«Gott sei Dank, es ist Sonntag!»

Evangelische Kirchen starten Initiative zum Sonntagsschutz

Bischof Hein und Kirchenpräsi-dent Steinacker: «Arbeitsfreie Sonn- und Feiertage haben für die ganze Gesellschaft hohe lebensdienliche Bedeu-tung» (Foto: sonntagsruhe.de)
Bischof Hein und Kirchenpräsi-dent Steinacker: «Arbeitsfreie Sonn- und Feiertage haben für die ganze Gesellschaft hohe lebensdienliche Bedeu-tung» (Foto: sonntagsruhe.de)

Darmstadt/Kassel (epd). Die beiden evangelischen Kirchen in Hessen starteten zum Osterfest 2008 eine Initiative zum Sonntagsschutz. Arbeitsfreie Sonn- und Feiertage hätten für die ganze Gesellschaft eine hohe lebensdienliche Bedeutung, heißt es in einem gemeinsamen «Osterbrief» des Kirchenpräsidenten der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Dr. Peter Steinacker, und des Bischofs der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Dr. Martin Hein.

Damit schlossen sich die beiden Landeskirchen der Sonntags-Initiative der Evangelischen Kirche in Deutschland an. Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen seien eingeladen, sich unter dem Motto «Gott sei Dank, es ist Sonntag!» an der Initiative zu beteiligen, etwa durch das Anbringen von Plakaten oder durch Gottesdienste und Veranstaltungen zu diesem Thema.

Steinacker und Hein kritisierten, dass in einigen Bundesländern der Sonn- und Feiertagsschutz «faktisch ausgehöhlt» sei. Auch in Hessen sei er gefährdet, etwa durch «als Event getarnte Verkaufsveranstaltungen». Hein kritisierte dabei aktuell das in Einkaufszentren in Frankfurt, Limburg, Neu-Isenburg und Kassel geplante Mitternachtsshopping am Gründonnerstagabend. «Das ist eine bewusste Attacke auf die religiöse Kultur in Deutschland. Hier fallen um des Kommerzes willen die letzten Schranken.»

Steinacker wies darauf hin, dass der Wechsel von Feiertagen und Arbeitstagen dem Leben eine äußere und innere Struktur gebe. Der Sonntag sei als «Feier des Lebens» nicht nur für Besucherinnen und Besucher der Gottesdienste, sondern für alle wichtig. Die Feier des Sonntags erinnere daran, dass Gottes Werk aller menschlichen Arbeit vorausgehe. Die Würde des Menschen werde nicht erst durch die Arbeit begründet. (17.03.2008)

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Im Wortlaut:

Lesen Sie hier den gemeinsamen Brief von Kirchenpräsident Dr. Peter Steinacker und Bischof Dr. Martin Hein:

Gottesdienstentwurf:

Gottesdienstentwurf zum Thema «Der Sonntag: Heilige Zeiten - Heilige Räume» von Pfarrerin Christiane Berthold-Scholz, Arbeitsstelle Gottesdienst der «Stiftung zur Förderung des Gottesdienstes - Karl-Bernhard-Ritter-Stiftung»:

Linktipp:

Weitere Informationen zur Sonntags-Initiative der Evangelischen Kirche in Deutschland finden Sie unter:

Schüleraktionstag «body and soul - schöner, schneller, kaputt?»

Plakat zum Schüleraktionstag in der Jugendkulturkirche in Kassel.
Plakat zum Schüleraktionstag in der Jugendkulturkirche in Kassel.

Kassel (medio). Am 26. August veranstaltete die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck einen Schüleraktionstag unter dem Motto «body and soul - schöner, schneller, kaputt?». In Workshops konnten sich Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen von 9 bis 13 Uhr mit vielen Fragen rund um Körper und Seele auseinandersetzen, teilte Dr. Sebastian Renz vom Pädagogisch-theologischen Institut (PTI) in Kassel mit.

Eröffnet wurde der Aktionstag um 8.30 Uhr in der Jugendkulturkirche Kassel (Kreuzkirche, Luisenstraße). Dazu konnten interessante Gäste gewonnen werden: Manuel Klinge von den Kassel Huskies und die Hiphop-Band «Laubfrosch» aus Kassel berichteten über ihr Verhältnis zu Körper und Seele. Außerdem richtete die Kulturdezernentin der Stadt Kassel, Anne Janz, in Vertretung von Oberbürgermeister Bertram Hilgen ein Grußwort an die Schülerinnen und Schüler. Hilgen war Schirmherr der Veranstaltung.

Danach warteten auf die Jugendlichen ab 9.30 Uhr 15 Workshops, in denen sie Körper und Geist erfahren konnten. So stand u.a. Soul, Funk, Hiphop und R&B mit dem Pop-Kantor der Landeskirche, Peter Hamburger, auf dem Programm. Daneben konnten die Schülerinnen und Schüler Tanz als eine Ausdrucksform erleben, mit der die Seele den Körper in Bewegung setzt oder verschiedenen Entspannungstechniken üben. Mit dabei war auch die neue Trendsportart «Parkour», eine Form der Bewegungskunst, die Sport und Bewegungstechnik verbindet.

Über 350 Schülerinnen und Schüler kamen zum Aktionstag in die Jugendkulturkirche Kassel. (Fotos: medio.tv/Schauderna)
Über 350 Schülerinnen und Schüler kamen zum Aktionstag in die Jugendkulturkirche Kassel. (Fotos: medio.tv/Schauderna)
Manuel Klinge von den Kassel Huskies im Interview mit Torsten Scheuermann zu seinem Verhältnis zu Körper und Seele.
Manuel Klinge von den Kassel Huskies im Interview mit Torsten Scheuermann zu seinem Verhältnis zu Körper und Seele.
Beim Rolli-Basketball konnten die Teilnehmer hautnah erfahren, wie es ist, im Rollstuhl zu sitzen.
Beim Rolli-Basketball konnten die Teilnehmer hautnah erfahren, wie es ist, im Rollstuhl zu sitzen.
«Parkour»-Demonstration: Die Bewegungskunst verbindet Sport und Bewegungstechnik auf eindrucksvolle Weise.
«Parkour»-Demonstration: Die Bewegungskunst verbindet Sport und Bewegungstechnik auf eindrucksvolle Weise.

Kritisch konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch dem Begriff der Schönheit und der Frage, ob allein ein gutes Aussehen und ein gestylter Körper glücklich machen, stellen. In diesem Zusammenhang informierte ein Workshop zum Thema «Doping bei Teenagern» über die Gefahren z.B. von Medikamenten, Steroide oder Wachstumshormonen, zu denen vermehrt Teenager greifen, um ihren Körper in Form zu bringen.

Um 13.30 Uhr trafen sich dann alle Schülerinnen und Schüler wieder zur Abschlussveranstaltung in der Kreuzkirche, und berichteten von ihren Erlebnissen und Erfahrungen. Höhepunkt war die Auslosung der Tombola, die von «Glücksfee» Thorsten Bauer vom KSV Hessen Kassel vorgenommen wurde. Zu gewinnen gab es u.a. Karten für die ganze Klasse für ein Spiel des MT Melsungen, der Kassel Huskies oder des KSV Hessen Kassel und Schnupperworkshops der Tanzwerkstatt in Kassel.

Information und Kontakt: Pädagogisch-theologisches Institut Kassel, Dr. Sebastian Renz, Tel.: (0561) 9307-130, E-Mail: renz.pti@ekkw.de (26.08.2008)

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Linktipp:

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:

Evangelische Jugend feierte unter dem Motto «Ein Stück vom Himmel»

War für drei Tage Veranstal-<BR>tungsort des Landesjugendfes<BR>tes 2008: Das Wasserschloss Wülmersen. (Quelle der Fotos: Landeskirchenamt / Referat Kinder- und Jugendarbeit)
War für drei Tage Veranstal-
tungsort des Landesjugendfes
tes 2008: Das Wasserschloss Wülmersen. (Quelle der Fotos: Landeskirchenamt / Referat Kinder- und Jugendarbeit)

Kassel (medio). Auf Einladung der Evangelischen Jugend von Kurhessen-Waldeck feierten viele Jugendliche vom 22. bis 24. August im nordhessischen Wasserschloss Wülmersen das Landesjugendfest. Wie das Referat für Kinder- und Jugendarbeit im Landeskirchenamt in Kassel mitteilte, stand das Fest 2008 unter dem Motto «Ein Stück vom Himmel». Schirmherr war Bischof Prof. Dr. Martin Hein, der das Fest am Freitag, 22. August, um 19.30 Uhr eröffnete.

«Ein Landesjugendfest ist immer eine Ausnahmesituation: eine Unterbrechung des Gewohnten, ein Freiraum inmitten des Üblichen», so der Bischof in seinem Grußwort zur Großveranstaltung. In solchen Ausnahmesituationen könnten mitten im Leben neue und überraschende Entdeckungen der Gegenwart Gottes gemacht werde, schreibt Hein.

Vom Jugendgottesdienst über aktuelle Diskussionen bis zu Konzerten, Drachenbau und einem Nachtschwärmercafe - die Jugendlichen erwartete ein vielfältiges, sportliches und kreatives Programm, das unter den Schwerpunktthemen «HimmelsKörper, HimmelsLeiter, HimmelsStürmer» stand. Eingeladen waren Jugendliche im Alter von 13 bis 20 Jahren, insbesondere auch Jugendliche im Konfirmandenalter.

Auf der Hauptbühne war viel Aktion angesagt. Unser Foto zeigt einen Tanzworkshop.
Auf der Hauptbühne war viel Aktion angesagt. Unser Foto zeigt einen Tanzworkshop.
Die Ev. Jugend Wachenbuchen während der Aufführung des Theaterstücks «Chatroom».
Die Ev. Jugend Wachenbuchen während der Aufführung des Theaterstücks «Chatroom».
Talk mit dem Bischof: In einer Talkrunde stand Bischof Hein (hinten rechts) Rede und Antwort.
Talk mit dem Bischof: In einer Talkrunde stand Bischof Hein (hinten rechts) Rede und Antwort.
Der Abschlussgottesdienst konnte bei Sonnenschein gefeiert werden.
Der Abschlussgottesdienst konnte bei Sonnenschein gefeiert werden.

Das Landesjugendfest ist ein Forum, auf dem sich Jugendgruppen und Jugendeinrichtungen aus der Landeskirche mit Veranstaltungen und spirituellen Angeboten präsentieren können. Veranstaltet wird das Landesjugendfest von der Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck in Zusammenarbeit mit dem Hauptamtlichen-Forum und der Jugendkammer der Landeskirche. (25.08.2008)

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Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:

«Kirchenscheune» im Tierpark Sababurg eröffnet

Von April bis Oktober geöffnet: die «Offene Kirchenscheune» im Tierpark Sababurg. (Foto: medio.tv/Schauderna)
Von April bis Oktober geöffnet: die «Offene Kirchenscheune» im Tierpark Sababurg. (Foto: medio.tv/Schauderna)

Hofgeismar (epd). Im Tierpark an der Sababurg wird die «Offene Kirchenscheune» von April bis Oktober wieder geöffnet. Wie der Dekan des evangelischen Kirchenkreises Hofgeismar, Wolfgang Heinicke, mitteilte, wird die «Offene Kirchenscheune» am Sonntag (30.3.) mit einem Gottesdienst um 14 Uhr eröffnet. Danach werde die Scheune täglich zur Einkehr und Begegnung einladen.

Sonntags sowie an christlichen Feiertagen gibt es jeweils um 15.30 Uhr einen Familiengottesdienst unter dem Motto «Eine gute halbe Stunde». Im Juli und August wird zudem samstags um 15.30 Uhr eine «Erzähl-Ecke für Große und Kleine» angeboten. Außerdem gibt es nach telefonischer Vereinbarung Führungen durch den Park für Gruppen zum Thema «Tiere der Bibel» (Tel.05671/8001-2251).

Als besondere Veranstaltungen stehen in diesem Jahr ein Märchengottesdienst am 22. Juni um 11 Uhr, ein Sommerfest am 27. Juli ab 14 Uhr sowie das Erntedankfest am 5. Oktober auf dem Programm. Erstmals öffnete die Kirche im Tierpark im Jahr 2005 ihre Pforten, damals noch in einem mobilen Kirchenpavillon. Im vergangenen Jahr wurde er von der «Kirchenscheune» abgelöst wurde. (28.3.2008)

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Kirchen boten viele Veranstaltungen in die Festwoche

Über 1.000 Besucher beim «Hessentagsgottesdienst»

«Die Kluft zwischen denen, die besitzen, und denen, die nicht einmal das Nötigste zum Leben haben, wird größer», mahnte Bischof Hein in seiner Predigt.
«Die Kluft zwischen denen, die besitzen, und denen, die nicht einmal das Nötigste zum Leben haben, wird größer», mahnte Bischof Hein in seiner Predigt.

Homberg (medio/epd). Mit einem breit gefächerten Programm präsentierten sich die Kirchen vom 6. bis 15. Juni auf dem Hessentag in Homberg/Efze. Erster Höhepunkt war am Sonntag (8.6.) ein ökumenischer Gottesdienst mit Bischof Prof. Dr. Martin Hein (Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck), Bischof Hans-Jörg Voigt (Selbständige Evangelisch-Lutherische), Msgr. Christof Steinert (Bistum Fulda) und Dekan Lothar Grigat (Evangelischer Kirchenkreis Homberg) im Hessentagsfestzelt, zu dem über 1000 Besucherinnen und Besucher gekommen waren.

Die Angebote im Kirchenprogramm reichten von täglichen Andachten über Ausstellungen bis hin zu Konzerten, erklärte Pfarrer Reiner Degenhardt, Beauftragter für Großveranstaltungen und Sonderprojekte der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. Die Veranstaltungen standen unter dem Motto «Leben, Glauben, Feiern, Handeln».

Im Kirchenzelt gab es täglich wechselnde Thementage. Während etwa am 10. Juni verschiedene Aspekte von Diakonie und Caritas beleuchtet wurden, widmete man sich am 12. Juni dem Thema Religion und Zuwanderung. Für besinnliche Pausen standen der Kirchenpavillon und drei Homberger Kirchen zur Verfügung.

Hat viele Ideen vor Ort angestoßen: Dekan Lothar Grigat aus Homberg. (Fotos: medio.tv/Schauderna)
Hat viele Ideen vor Ort angestoßen: Dekan Lothar Grigat aus Homberg. (Fotos: medio.tv/Schauderna)

Bei den Konzerten war unter anderen der christliche Liedermacher Clemens Bittlinger aus dem Odenwald zu hören. Andere Programmpunkte waren das Bibelzelt, wo zu jeder vollen Stunde biblische Geschichten für Jung und Alt erzählt wurden, und das Jugendzelt mit zahlreiche Aktionen zum Mitmachen.

Zudem gab es eine Karikaturenausstellung im Kirchenladen am Marktplatz sowie die Hessentagslotterie, deren Gewinn der Homberger Stadtkirche zugute kommt. Die Gewinnnummern der Auslosung vom 14. Juni sind unter www.hessentagslotterie.de abrufbar. (16.06.2008)

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Lesen Sie hier die Predigt von Bischof Martin Hein im Wortlaut:

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Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:

Elisabethjahr: 200.000 Menschen besuchten Wanderausstellung

Die Wanderausstellung «Krone, Brot und Rosen» zum Elisabethjahr 2007 war in elf europäischen Ländern zu sehen. (Foto: medio.tv/Schauderna)
Die Wanderausstellung «Krone, Brot und Rosen» zum Elisabethjahr 2007 war in elf europäischen Ländern zu sehen. (Foto: medio.tv/Schauderna)

Kassel (epd). Rund 200.000 Menschen in elf europäischen Ländern haben die Wanderausstellung «Krone, Brot und Rosen» zum Elisabethjahr 2007 bisher gesehen. Dies gab Jürgen Römer, Geschäftsführer des Elisabethjahres, in Kassel bekannt. Die Ausstellung sei immer noch unterwegs. Insgesamt hat es nach Römers Angaben mehr als 1.000 Veranstaltungen zum Elisabethjahr gegeben. Das Jahr war ein gemeinsames Projekt der beiden evangelischen Kirchen und der diakonischen Werke in Hessen.

Die Internetseite des Elisabethjahres ist nach Römers Auskunft im Schnitt täglich rund 1.600 Mal besucht worden. Erfolgreich sei auch ein eigens entwickeltes Computerspiel gewesen, das von mehr als 20.000 Spielern aufgerufen worden sei. Beide Angebote wurden von der Medienagentur der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, «medio!», produziert.

Der Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Martin Hein, und der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Peter Steinacker, betonen in einem Grußwort der Bilanzbroschüre, dass das Jahr die Erwartungen übertroffen habe. «Mit Elisabeth lassen sich Brücken in Europa schlagen», heißt es dort. So seien durch das Jahr auch neue Chancen für die Ökumene eröffnet worden. Dies gelte nicht nur für die Zusammenarbeit mit dem Bistum Fulda. Die Wanderausstellung sei international vornehmlich von katholischen Partnern gezeigt worden.

Informationen zur Broschüre und zum Elisabethjahr: Geschäftsstelle des Elisabethjahres im Kasseler Landeskirchenamt, Dr. Jürgen Römer, E-Mail: elisabethjahr@ekkw.de (06.05.2008)

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Die Website und das Onlinespiel zum Elisabethjahr finden Sie unter:

Woche für das Leben 2008 steht unter dem Motto «Gesundheit - höchstes Gut?»

«Welchen Platz haben kranke Menschen in unserer Leistungs-<BR>gesellschaft?» und «Wie gehen wir mit Menschen um, die Zuwen-<BR>dung und Pflege brauchen?» Diesen und weiteren Fragen wird in der «Woche für das Leben» nachgegangen werden. (Foto: woche-fuer-das-leben.de)
«Welchen Platz haben kranke Menschen in unserer Leistungs-
gesellschaft?» und «Wie gehen wir mit Menschen um, die Zuwen-
dung und Pflege brauchen?» Diesen und weiteren Fragen wird in der «Woche für das Leben» nachgegangen werden. (Foto: woche-fuer-das-leben.de)

Berlin/Kassel/Kaufungen (epd). Die Kirchen rücken in ihrer diesjährigen «Woche für das Leben» das Thema Gesundheit und Krankheit in den Mittelpunkt. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Wolfgang Huber, und der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, warnen gemeinsam vor einer Überbewertung der Gesundheit als Glücksversprechen und Voraussetzung für ein gelingendes Leben. Die Aktionswoche, die am 5. April in Würzburg eröffnet wurde, trägt den Titel «Gesundheit - höchstes Gut?».

Es sei normal, dass Menschen krank würden, so Huber. Es dürfe nicht dazu kommen, dass allein Gesunde und Leistungsstarke akzeptiert würden, während sich gebrechliche oder behinderte Menschen rechtfertigen müssten, betont Zollitsch. Mit der «Woche für das Leben» setzen sich die christlichen Kirchen für den Schutz des Lebens in allen Phasen und für alle Menschen ein.

Der Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Martin Hein, hatte bereits Anfang Januar bei einem Neujahrsempfang im hessischen Bad Zwesten vor einer Vergötzung der Gesundheit gewarnt. «Nicht die Gesundheit, sondern Gott ist und bleibt das höchste Gut», sagte er. Dies sei zugleich eine heilsame Beschränkung, die Ärzte und medizinische Forschung vor überzogenen Erwartungen schütze.

Vorträge und Workshops zum Thema in der Landeskirche

Am Mittwoch (9. April) um 20 Uhr ist im Stephanushaus in Oberkaufungen ein Gesprächsabend zum Thema der Woche geplant. Am Freitag (11. April)  wird im Kasseler Haus der Kirche in der Zeit von 10 bis 16 Uhr dem Thema «Kinder an Leib und Seele gesund?» in einem Vortrag sowie in verschiedenen Workshops nachgegangen.

Vom 5. bis 12. April 2008 wird es in zahlreichen Kirchengemeinden, Verbänden und kirchlichen Einrichtungen in ganz Deutschland Informations- und Diskussionsveranstaltungen sowie Gottesdienste zur Frage «Gesundheit – höchstes Gut?» geben. Die gemeinsam von der Deutschen Bischofskonferenz und der EKD ausgerichtete Woche für das Leben steht in den Jahren 2008 bis 2011 unter dem Leitmotiv «Gesund oder krank – von Gott geliebt». (08.04.2008)

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Informationen zur «Woche für das Leben» finden Sie unter:

«Impulstag Gottesdienst anders»

Kirchenreferent: Interesse an neuen Gottesdienstformen wächst

Kassel (epd/medio). Für die Aufnahme von Videoclips und Laienspielstücken in den Gottesdienst hat Willi Stiel, Fachreferent für missionarische Projekte in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, plädiert. «Wenn man Menschen ansprechen will, die keine kirchliche Tradition haben, muss man die Kommunikationsform wählen, die sie kennen», begründete Stiel in Kassel seine Forderung.

Mehr als 170 Pfarrer und Kirchenvorstände beschäftigten sich während des Impulstages in der Kasseler Friedenskirche mit neuen Gottesdienstformen. <BR><BR>(Fotos: medio.tv/Schauderna)
Mehr als 170 Pfarrer und Kirchenvorstände beschäftigten sich während des Impulstages in der Kasseler Friedenskirche mit neuen Gottesdienstformen.

(Fotos: medio.tv/Schauderna)
Referenten und Organisatoren des Tages (v.l.n.r.): Pfarrer Karl-Georg Simon, Stefan Bürger, Dr. Stephan Goldschmidt, Christiane Berthold-Scholz, Pfarrer Dr. Klaus Douglass, Jens Czapek, Armin Beck, Willi Stiel.
Referenten und Organisatoren des Tages (v.l.n.r.): Pfarrer Karl-Georg Simon, Stefan Bürger, Dr. Stephan Goldschmidt, Christiane Berthold-Scholz, Pfarrer Dr. Klaus Douglass, Jens Czapek, Armin Beck, Willi Stiel.

Es gibt nach den Worten von Stiel ein wachsendes Interesse an neuen Gottesdienstformen. An dem «Impulstag Gottesdienst anders», der am vergangenen Samstag in Kassel stattfand, hatten mehr als 170 Pfarrer und Kirchenvorstände teilgenommen. Allerdings seien noch Bedenken gegen allzu große Neuerungen verbreitet. Außerdem befürchteten manche einen größeren Arbeitsaufwand.

Pfarrer Dr. Klaus Douglass: «Liebe Gottes zu den Menschen ist Ansporn und Impulsgeber für neue Gottesdienstformen.»
Pfarrer Dr. Klaus Douglass: «Liebe Gottes zu den Menschen ist Ansporn und Impulsgeber für neue Gottesdienstformen.»

Pfarrer Dr. Klaus Douglass aus Eschborn-Niederhöchststadt vertrat als Experte in Fragen des Gemeindeaufbaus die Auffassung, dass die Liebe Gottes zu den Menschen Ansporn und Impulsgeber für neue Gottesdienstformen sei. In seinem Referat zum Thema: «Die Sehnsucht nach Spiritualität und Kommunikation im Gottesdienst» betonte Douglass: «Gott ist schon da, er muss nicht hereingebeten werden, durch keine traditionelle noch moderne Form. Kommunikative Gottesdienstformen können aber Freiräume schaffen, damit Menschen sich für die Gottesgegenwart öffnen können». Gottesdienste in anderer Form böten die Chance, dem heutigen Lebensgefühl der Menschen zu entsprechen, so Douglass.

In der Landeskirche gibt es laut Stiel bereits Gemeinden, die mit neuen Gottesdienstformen experimentierten. Das Angebot reiche von Abendgottesdiensten über Fahrradgottesdienste bis hin zur Thomasmesse. (04.03.2008)

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Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:

www.busstag.de

Themenkampagne zum Buß- und Bettag 2007

Das Motiv der Themenkampagne 2007. (Quelle: Landeskirchen-amt)
Das Motiv der Themenkampagne 2007. (Quelle: Landeskirchen-amt)

Kassel (medio). Mit einer Themenkampagne unter dem Motto «Warum» rückte die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) auch in diesem Jahr den Buß- und Bettag in den Blickpunkt des öffentlichen Interesses.

Dazu hat sie unter der Internetadresse busstag.de ein Angebot zusammengestellt, das neben thematischen Impulsen und einem Gottesdienstentwurf auch Veranstaltungsankündigungen und interaktive Elemente (Gebete, Chat, E-Card etc.) enthält. Ein kurzer Filmspot führt in das Thema ein. Besonderer Höhepunkt der Kampagne im Internet: Am 22.11.07 chattete Bischof Prof. Dr. Martin Hein zum Thema.

Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck bewirbt mit ungewöhnlichen Ideen bereits seit 1996 den Buß- und Bettag und nimmt damit eine Vorreiterrolle in Deutschland ein. Sie will mit der Kampagne auch Menschen ansprechen, die sich sonst keine Gedanken zum Buß- und Bettag machen würden. (05.12.2007)

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Alles über den Buß- und Bettag 2007 unter:

Wahlen zum Kirchenvorstand 2007 in der Landeskirche

Am 30. September 2007 wurden in der Evangelischen Kirche Kurhessen-Waldeck die neuen Kirchenvorstände gewählt. Rund 800.000 wahlberechtigte Jugendliche, Frauen und Männer ab 16 Jahren waren aufgerufen, über die Zusammensetzung der Kirchenvorstände in ihrer jeweiligen Kirchengemeinde zu entscheiden. Auf ekkw.de finden Sie im Bereich Gemeinden ein reichhaltiges Informationspaket zur KV-Wahl.

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Informationen zur KV-Wahl finden Sie unter:

«Vision | Audition»

Kirchliche Kunstausstellung zur documenta mit Rekordbesuch

Yves Netzhammer: Die Subjek-tivierung der Wiederholung, Installationsarbeit, Projekt B (zu sehen in der Karlskirche)
Yves Netzhammer: Die Subjek-tivierung der Wiederholung, Installationsarbeit, Projekt B (zu sehen in der Karlskirche)

Kassel (medio/epd). Mit rund 40.000 Besuchern hat die Kasseler Kunstschau Vision | Audition, die Begleitausstellung der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck zur documenta 12, einen Rekord verzeichnet. Wie das Pressebüro der Ausstellung in Kassel bekannt gab, wurde damit die Besucherzahl aus dem Jahr 2002 um rund 12.000 übertroffen. Die Schau wurde parallel zur documenta 12 in der Martins- und Karlskirche in Kassel präsentiert.

Die Ausstellung mit namhaften internationalen Künstlern habe gezeigt, dass die Landeskirche bundesweit eine Vorreiterrolle bei der Präsentation von Kunst in Kirchen habe, sagte Bischof Prof. Dr. Martin Hein. «Die Kirche braucht die Begegnung mit allen Bereichen des Lebens, deshalb muss sie sich auch der Kunst öffnen», so der Bischof. «Auch zur documenta 13 wird es wieder eine Kunstausstellung der evangelischen Kirche geben», kündigte er an.

So erfolgreich wie die Ausstellung selbst sei auch das Rahmenprogramm mit Konzerten, Künstlergesprächen, Gottesdiensten und Vorträgen gewesen. Allein die Konzertreihe «Musik und Identität», bei der renommierte Ensembles zeitgenössische Kompositionen präsentierten, habe rund 1.200 Menschen angezogen. «Die Resonanz war ausgezeichnet», freute sich Eckhard Manz, Kantor an St. Martin und Organisator des musikalischen Programms. Auch zur documenta 13 im Jahr 2012 werde er deshalb wieder eine Reihe mit Neuer Musik organisieren, sagte Manz.

Die Begleitausstellung «Vision | Audition» der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und des Evangelischen Stadtkirchenkreises Kassel zur documenta 12 war vom 17. Juni bis zum 23. September 2007 täglich von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Für die Ausstellung gelang es Kurator Andreas Mertin, fünf namhafte Künstler zu gewinnen. In der Kasseler Martinskirche waren Arbeiten der israelischen documenta-Künstlerin Sigalit Landau, des US-amerikanischen Tonkünstlers Jay Schwartz, der polnischen Video- und Performance-Künstlerin Patrycja German sowie eine Gemälde- und Videoinstallation der Berliner Künstlerin Julia Oschatz zu sehen. Der schweizerische Medienkünstler Yves Netzhammer hatte eigens für die Karlskirche seine Arbeit «Die Subjektivierung der Wiederholung Projekt B» entwickelt. Projekt A zeigte er parallel dazu auf der diesjährigen Biennale in Venedig.

Die Gottesdienstreihe unter dem Motto «Hören | Sehen» gehörte zur Konzeption der Ausstellung. Hören und Sehen werden in der Bibel als elementare Lebensäußerungen beschrieben, so das Journalistenbüro. Bei den Bibeltexten, die den Predigten der Gottesdienstreihe zugrunde lagen, ging es um das Verhältnis des Menschen in seiner Beziehung zu Gott. Für die Gottesdienste waren Gastpredigerinnen und Gastprediger aus dem Bereich der Evangelischen Kirche in Deutschland eingeladen, sich in besonderer Weise mit dem Dialog zwischen bildender Kunst und Musik auf der einen sowie Theologie und Kirche auf der anderen Seite zu befassen. (27.09.2007)

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Thema:

Im Thema auf ekkw.de finden Sie weitere Meldungen, Fotos und ein Interview mit Bischof Hein zur Ausstellung:

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Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:

Christen aus Kurhessen-Waldeck gestalteten evangelischen Kirchentag in Köln mit

Prominenz auf dem Kirchentag: Unser medio-Foto zeigt die Bundeskanzlerin mit Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus am Samstag in der überfüllten Halle 5 der Kölner Messe. (Foto: medio.tv/Fischer)
Prominenz auf dem Kirchentag: Unser medio-Foto zeigt die Bundeskanzlerin mit Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus am Samstag in der überfüllten Halle 5 der Kölner Messe. (Foto: medio.tv/Fischer)

Köln/Kassel (medio/epd). Mit einem Open-Air-Gottesdienst mit 100.000 Menschen ging am Sonntag (10.6.) der 31. Deutsche Evangelische Kirchentag in Köln zu Ende. «Dass es ein so schönes Fest geworden ist, das ist ein Geschenk Gottes», rief Kirchentagspräsident Reinhard Höppner den Gläubigen am Rheinufer zu.

An den fünf Tagen des Protestantentreffens wurden nach Angaben der Evangelischen Kirche in Deutschland rund 1,1 Millionen Gäste gezählt. Das seien mehr als beim letzten Kirchentag in Hannover gewesen.

Der Kirchentag habe gezeigt, dass Spiritualität und Weltverantwortung untrennbar zusammengehörten, unterstrich Höppner. Das Glaubensfest habe unter anderem den Blick geschärft für die Würde des Menschen. Am Samstag hatten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bundespräsident Horst Köhler den Kirchentag besucht. Sie warben für einen fairen Umgang mit armen Ländern. Der nächste Kirchentag findet 2009 in Bremen statt. 

Besucherinnen und Besucher des Kirchentages konnten vom 6. bis. 10. Juni auch zahlreiche Angebote aus der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck kennenlernen. Ob Aktionen für ein besseres Klima, Informationen über Elisabeth von Thüringen oder das eigens zum Kirchentag gestartete Internetradio «heavenraDIO» - jeweils engagierten sich auch Christen aus Kurhessen-Waldeck bei den Angeboten. So ist der «Elisabethkaffee» eine hessische Idee: Der aus fairem Handel stammende Kaffee wurde im «Zentrum Klima» ausgeschenkt, das rund 60 Christen aus der EKKW mit organisierten.

Der nächste Kirchentag findet 2009 in Bremen statt. (Foto: medio.tv/Fischer)
Der nächste Kirchentag findet 2009 in Bremen statt. (Foto: medio.tv/Fischer)

«Es war schon das Prinzip der Elisabeth, nichts aus ungerechtem Anbau zu verzehren», sagte der Beauftragte für Großveranstaltungen und Sonderprojekte der Landeskirche, Reiner Degenhardt, über die Heilige Elisabeth von Thüringen, deren 800. Geburtstag die evangelischen Kirchen in Hessen mit einem Elisabethjahr begehen.

In der rund 3.000 Besucher fassenden Kirchentags-Halle betreuten die kurhessischen Christen unter anderem die dortige «Oase Leben», eine Klimaschutzhütte und ein Saftmobil betreuen, so Degenhardt. Höhepunkt des Programms war ein «Kölner Klima-Gipfel» mit Feierabendmahl am Freitagabend, auf dem der Ratsvorsitzende der EKD, Bischof Wolfgang Huber, sprach.

Weiterhin sind auch die Männerarbeit, die Gemeindeentwicklung und die Kindergottesdienstarbeit der EKKW beim Kirchentag dabei gewesen. Sie präsentierten sich am Markt der Möglichkeiten. Die landeskirchliche Medienagentur «medio!» beteiligte sich mit anderen kirchlichen Radioagenturen an der Gestaltung eines Internetradios und informierte auf der Medienmeile des Kirchentages. Auch die Elisabethausstellung war zu sehen. Zudem besuchten zahlreiche Gemeindegruppen den Kölner Kirchentag. (11.06.2007)

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Impressionen:

Internetradio:

Bundeskanzlerin Merkel über den Ausstieg aus der Kernenergie und eine Koalitionskrise.

Motto:

Was sagen Passanten auf der Straße zum Motto des Kirchentages? medio-Reporterin Melissa Schmidt hat sich umgehört ...

Klima:

Die Halle 2 zum Thema Klima, gestaltet von Kurhessen-Waldeckern. medio-Reporter Torsten Scheuermann sprach mit Umweltpfarrer Stefan Weiß und Hallenchef Reiner Degenhardt.

Kinderkirchentag:

Der Kirchentag bot auch für Kinder ein riesiges Programm. medio-Reporter Torsten Scheuermann hat sich unter die Kids gemischt.

Abend der Begegnung:

Eindrücke vom Abend der Begegnung. Von medio-Reporterin Melissa Schmidt.

Unterkunft:

Sind die Kölner wirklich so gastfreundlich? medio-Moderator Björn Raddatz wollte es im Kirchenmagazin bei Hit Radio FFH genau wissen. 10 Schlafplätze in einer Familie - einfach unglaublich ...

Buß- und Bettag 2006

Buß- und Bettag 2006: Kampagne der Landeskirche unter dem Motto «Viel Raum für Verantwortung»

Die Öffentlichkeitskampagne der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck stand 2006 unter dem Motto «Viel Raum für Verantwortung». Informationen und das Motiv für Plakate und Zeitungsanzeigen, über das die Landeskirche auf den Buß- und Bettag am 22. November aufmerksam machte, finden Sie unter busstag.de .

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Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:

Ausbildung in Kirche und Diakonie

«Forum der Berufe» im November 2006 in Kassel

Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck hat am 10. und 11. November 2006 zum dritten Mal zu der Infobörse zur Ausbildung in Kirche und Diakonie nach Kassel eingeladen. Während der Veranstaltung konnten sich Schülerinnen und Schüler und alle weiteren Interessierten über das breite Spektrum von Ausbildung und Studium in Kirche und Diakonie informieren.

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Information und Anmeldemöglichkeit unter:

«Wes Geistes Kind ich bin»

5. Landeskirchentag in Gelnhausen

Vom 2. bis 4. Juni 2006 fand in Gelnhausen der 5. Landeskirchentag der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck statt. Insgesamt seien auf den Veranstaltungen rund 20.000 Besucher gezählt worden, gab die Öffentlichkeitsreferentin der Veranstaltung, Christine Adam, bekannt. Das Ereignis, das zwei Jahre lang vorbereitet worden war, stand unter dem Motto «Wes Geistes Kind ich bin» stand. Zeitgleich fand als integraler Bestandteil das Landesjugendfest der Evangelischen Jugend statt.

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Information und Rückblick:

«Um Gottes Willen - leben»

Evangelische Kirche mit über 95 Programmpunkten auf dem Hessentag

Mit über 95 Programmpunkten präsentierte sich die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) vom 26. Mai bis 4. Juni 2006 auf dem Hessentag in Hessisch-Lichtenau. «Das war das umfangreichste kirchliche Programm, dass es je auf einem Hessentag gab», sagte der Sprecher der EKKW, Karl Waldeck, zu der Aktion der Landeskirche. Fast alle Veranstaltungen fanden in der Stadtkirche oder am Kirchplatz statt. Unter anderem gab es am Sonntag (28. Mai) im Hessen Palace, einem Zelt mit 2.400 Sitzplätzen, einen ökumenischen Gottesdienst mit Bischof Martin Hein und Bischof Heinz Josef Algermissen vom Bistum Fulda.

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Information und Rückblick:

Buß- und Bettag 2005 - Landeskirche fragt: «Was sind Ihre Werte wert?»

Wer von uns hätte nicht gern ein reines Gewissen? Mit einem reinen Gewissen kann man gut schlafen, sich einfach wohl fühlen. Keine Selbstzweifel, keine bohrenden Fragen, sondern im Einklang mit sich selbst und den Menschen leben – eine schöne Utopie? Ein reines Gewissen verspricht auch das Motiv der Kampagne 2005 der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck zum Buß- und Bettag. Reines Gewissen – für EUR 5,49. Wer würde da nicht zugreifen?

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Informationen zur Kampagne finden Sie unter:

Buß- und Bettag 2004: «Der Erste macht das Licht an...»

Ob Hartz IV, wirtschaftliche Entwicklung oder internationale Krisenszenarien - für viele Menschen scheint vor der Zukunft ein großes Minus-Zeichen zu stehen. Wer schafft die Wende? Woher kommen die Impulse für die Gestaltung einer besseren Zukunft? Oder ist die Lage wirklich so hoffnungslos?

Unter dem Motto «Der Erste macht das Licht an» fragte die Landeskirche in ihrer Themenkampagne 2004 zum Buß- und Bettag nach persönlichen Lösungsansätzen. Alles rund um die Kampagne finden Sie unter busstag.de.

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Alle Informationen und Online-Gebetsbuch unter:

Ausbildung in Kirche und Diakonie: Zum «Forum der Berufe» kamen 2004 rund 1250 Besucher

Zum «Forum der Berufe», einer Informationsbörse der Evangelischen Kirche von Kurhesen-Waldeck (EKKW) für Berufe in Kirche und Diakonie, kamen am 12. und 13. November 2004 rund 1250 Besucher, teilten die Veranstalter auf medio-Nachfrage mit. Über 900 Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 13 nutzten am Freitag die Informationsmöglichkeiten des Forums. Am Samstag waren es dann noch einmal rund 350 Interssierte, meist Jugendliche mit ihren Eltern, die Näheres über die 1.500 Ausbildungs- und Studienplätze in Kirche und Diakonie erfahren wollten.

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Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:

500 Jahre Philipp von Hessen: «Mit dem Glauben Staat machen»

Anlässlich des 500. Geburtstages von Philipp dem Großmütigen feierten die hessischen Landeskirchen das «Evangelische Philipps-Jahr 2004».

Zahlreiche Veranstaltungen und Informationen sowie ein Online-Spiel regten an, sich näher mit der Persönlichkeit zu beschäftigen, die den evangelischen Glauben in Hessen eingeführt hat.

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Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:

Buß- und Bettag 2003: «Selbst Vertrauen. Den nächsten Schritt wagen.»

Mit einer Themenkampagne unter dem Motto «Selbst Vertrauen» rückte die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck den Buß- und Bettag 2003 in den Blickpunkt des öffentlichen Interesses. Dazu hatte sie ein Angebot unter busstag.de zusammen gestellt, das neben Gottesdienstentwurf auch Veranstaltungsankündigungen und interaktive Elemente (Gebete, E-Cards etc.) enthielt.

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Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:

«Dekade zur Überwindung von Gewalt»

Informationen zur «Dekade zur Überwindung von Gewalt» sind auf einer Website auf dem landeskirchlichen Server unter ekkw.de/dekade zu finden.

Dort stehen u.a. Texte zum Thema «Gewalt in der Bibel» - dem Jahresthema innerhalb der Landeskirche - zum Download bereit.

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Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:

Buß- und Bettag 2002: Landeskirche bietet Internetangebot zum Thema «Hilfe.» an

Unter dem Motto «Hilfe.» machte die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck mit der Website busstag.de auf den Buß- und Bettag aufmerksam, der gestern in den Gemeinden begangen wurde, teilte Pfarrer Christian Fischer, Internetbeauftragter der Landeskirche, in Kassel mit.

Angesichts wachsender terroristischer Gewalt und Kriegsbedrohung wollte die Landeskirche mit dem Bußtagsangebot zum Gebet, zur Selbstkritik und zur Suche nach Gott anregen, so Fischer. Neben Gebeten und Material zum Gottesdienst bieten die Internetseiten auch elektronische Postkarten und Chats zum Thema. Höhepunkt der Internetaktion war der Chat mit Bischof Dr. Martin Hein, der sich am 21. November den Fragen der Nutzerinnen und Nutzer stellt. Entwickelt wurde das Angebot von der Kasseler Medienagentur «medio!».

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Missionsfestival- und Kongress 2002 in Willingen

Unter dem Thema «Grenzenlos» stand ein ein Missionsfestival sowie ein Kongress in Willingen. Anlass für die Veranstaltung vom 16. bis 21. August war der 50. Jahrestag der Weltmissionskonferenz. 1952 fand hier eine für die Mission und die ökumenische Bewegung bedeutende Weltversammlung statt, an der 181 Delegierte teilnahmen. Es war die bisher einzige Weltmissionskonferenz auf deutschem Boden.

Der Kongress, den der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen, Konrad Raiser, eröffnete, beschäftigte sich mit den Entwicklungen und Auswirkungen der Mission in unterschiedlichen Kontexten der weltweiten Kirche. Erwartet wurden zahlreiche Gäste unter anderem aus Südafrika, Indonesien und Brasilien. Vor dem Kongress fand ein Missionsfestival statt, dass am 16. August mit einem Begegnungsabend begann. Am Folgetag stellten im Kurpark unterschiedliche Gruppen und Initiativen missionarische Projekte vor. Veranstalter war die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck und der Kirchenkreis des Eisenbergs.

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Information und Rückblick unter:

Kirche machte 2002 zur Documenta11 den Blick frei

Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck engagierte sich während der Documenta11 stärker als je zuvor in der Geschichte dieser Weltausstellung der modernen Kunst. Sie ludt zu einem Kulturprogramm ein, bei dem es um den Austausch zwischen Kirche und Kunst, Religion und Kultur ging. Zu der Reihe von herausgehobenen Veranstaltungen in der Martinskirche gehörten ein wissenschaftliches Symposion und die Dialogreihe «Kulturreflexionen» eine Gottesdienstreihe und elf Nachtkonzerte mit zeitgenössischer Musik.

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Information und Rückblick unter:

«Beten» - Zentrales Motto der Kampagne der Landeskirche zum Buß- und Bettag 2001

«Beten.» - so lautete das Motto der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck zum Buß- und Bettag 2001. Neben mehr als 500 Gottesdiensten im Bereich der Landeskirche am 21. November wurde zur Thematik auch eine Öffentlichkeitskampagne gestartet: So gab die Landeskirche neben Plakaten, Gottesdienstentwürfen ein Booklet heraus, das wichtige Gebete der Christenheit enthält. Eigens wurde von medio, der landeskirchlichen Medienagentur, eine themenbezogene Internetseite busstag.de erstellt.

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Information und Rückblick unter:

«Alles gleich gültig?» - Öffentlichkeitskampagne zum Buß- und Bettag 2000

«Alles gleich gültig?» - so hieß das Motto Aktion der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck zum Buß- und Bettag 2000, der am Mittwoch, 22. November, in den Gemeinden der Landeskirche begangen wurde. Mit Zeitungsanzeigen, Radiospots und Aktionskarten sollte der aktuelle Streit um Gleichheit und Verschiedenheit der in Deutschland lebenden Kulturen sowie die Frage von Ausgrenzung und Integration aufgenommen werden.

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Kirche auf dem Hessentag 1999

Die Landeskirche präsentierte vom 11. - 20. Juni 1999 das «Abenteuerland Leben», einen Erlebnis-Parcours, auf dem Hessentag in Baunatal.

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