EKKW.intern - Miteinander vernetzt
Informationen zur Einführung des Intranet in der Landeskirche

In diesem Bereich finden Sie Informationen der Intranet-Arbeitsgruppe der Landeskirche.

Bitte wähen Sie aus:

Befragung zu den Wünschen der zukünftigen Nutzerinnen und Nutzer

Die medio GmbH hat eine Befragung zu den Wünschen der zukünftigen Nutzerinnen und Nutzer für das EKKW-Intranet durchgeführt. Dazu hatten alle Gemeindepfarrerinnen und -pfarrer sowie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kirchenkreisämter und des Landeskirchenamtes die Einladung zu einer Onlinebefragung oder einen Papierfragebogen erhalten.

Die Befragung wurde vom 14. Juni bis zum 21. Juli 2008 durchgeführt. Für Interessierte stellen wir hier die Ergebnisse sowie den Fragebogen als Muster-Exemplar zur Verfügung (Download rechts).

Download:

Ergebnisse aus der Nutzerbefragung zu den Inhalten für das EKKW-Intranet und einen Musterfragebogen finden Sie hier:

Ergebnisse als PDF
Fragebogen als PDF

Vortrag "Einführung des EKKW-Intranet"

Mit Informationsveranstaltungen informiert die Arbeitsgruppe Intranet die Pfarrerinnen und Pfarrer, die an der Testphase des Intranet teilnehmen, über die Schritte der Einführung des Intranet.

Den Informationsvortrag können Sie hier als PDF-Dokument herunterladen (Download rechts).

Download:

Vortrag "Einführung des EKKW-Intranet":

Vortrag als PDF

Fragen der Kirchengemeinden im Katalog

Vorabinformationen

Das EKKW-Intranet dient der dienstlich und datenschutzrechtlich vorgegebenen Absicherung der innerkirchlichen Kommunikation im Datenverkehr. Dazu wird ein landeskirchenweites Daten- und Kommunikationsnetz (Intranet) aufgebaut.

Hierzu wird eine sichere Infrastruktur eingerichtet, die dienstliche und als sinnvolle Ergänzung auch private Daten über eine physikalische Leitung abwickeln kann. Beide Datenstrecken sind gegeneinander abgegrenzt. Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck ist nur für die dienstlichen Bereiche des Netzes zuständig. Sie nimmt keinerlei Einfluss auf die Privatnutzung, d. h. auf private Hard- und Software etc. So findet keinerlei Kontrolle der Privatnutzung statt.

Für das dienstliche Intranet gibt es einen Standard-PC pro Pfarramt, der von der Landeskirche zur Verfügung gestellt wird.

Im Zusammenhang mit dem Intranet wurde ein Rahmenvertrag im Bereich der Telefonie zwischen EKKW, ECKD und T-Systems-„Team Kirche“ abgeschlossen (näheres siehe Frage 30 unter Punkt H. - Telefon)

Die für das Intranet vorgesehenen finanziellen Budgets umfassen:

  1. Leitungsinfrastruktur mit datenschutzgerechter Absicherung (v. a. Viren- und SPAM-Schutz) incl. Wartung und Support durch das Rechenzentrum ECKD
  2. Contentpflege, also Pflege der Inhalte
  3. Netzinfrastruktur und Bereitstellung verschiedener Verfahren durch das Sachgebiet Informations- und Kommunikationstechnik im Landeskirchenamt
  4. Lizenzen der benötigten Software für die Pfarrämter (Betriebssysteme und Office-Systeme sowie Schutzsoftware) und der zentralen Server
  5. Hotline und Support

Die für das Intranet vorgesehenen finanziellen Budgets umfassen NICHT:

  1. Drucker für die Pfarrämter
  2. Datentarife und Telefontarife der Pfarrämter (siehe dazu Ausführungen unter Punkt H. – Telefonie)

Allgemeine Fragen

1. Welcher PC wird zur Verfügung gestellt und welchen Monitor erhalten die Pfarrämter?
Ein PC des Fabrikats Dell OptiPlex 740 MT (Miditower) mit DVD-Brenner,
Windows XP SP3, Monitor Acer 19'' TFT LCD Miditower und Monitor in schwarz-silberner Optik.

2. Wieviele PCs sind für die Pfarrämter vorgesehen?
Pro Pfarramt ist ein PC vorgesehen. Zusätzliche PCs müssen von den Kirchengemeinden vor Ort finanziell selbst getragen werden und können zu einem späteren Zeitpunkt an das Intranet angeschlossen werden.

3. Ich möchte mein dienstliches Notebook / PC per WLAN anschließen. Ist dies möglich?
Das vorhandene dienstliche Notebook (oder auch ein Stand-PC) kann in dringenden Bedarfsfällen per WLAN angeschlossen werden. Dieser Anschluss kann – siehe Frage 2 – erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. WLAN ist allgemein sehr restriktiv zu behandeln, da Funkverbindungen immer ein Sicherheitsrisiko darstellen, dessen Minimierung ein weiteres Ziel des EKKW-Intranets ist! Der zentral vorgesehene Router ist nur gegen Aufpreisleistung vor Ort mit WLAN verfügbar. Bereits vorhandene WLAN-Router können auf eine weitere Verwendung „hinter dem zentral beschafften Router“ geprüft werden.

4. Ich nutze zur Zeit meinen Privat-PC dienstlich. Kann ich in den „neuen“ dienstlichen PC eine Wechselfestplatte einbauen, um Platz in meinem Arbeitszimmer zu sparen?
Nein, das Einbringen privater Hardware in den Dienstbereich war und ist auch weiterhin nicht gestattet!

5. Wann erfolgt die Auslieferung der PCs?
Beginnend ab Herbst 2008 bis Sommer 2009 werden die PCs ausgeliefert.

6. Welche technischen Voraussetzungen müssen vorhanden sein?
Das Landeskirchenamt, bzw. die ECKD GmbH koordinieren den Internetzugang per DSL, ISDN, UMTS o. T-Net und prüfen, ob diese bereits vorhanden sind oder erst eingesetzt werden müssen.

7. Ist es sinnvoll jetzt eine Flatrate abzuschließen? (Wäre das in Ordnung, wenn es über T-Systems erfolgt, oder soll noch gewartet werden)?
Die Umstellung auf eine Flatrate über T-Systems-„Team Kirche“ (sog. Angebot „T-VPN“ der ECKD) kann jetzt schon beantragt werden. Hierzu wenden Sie sich bitte an das zuständige Kirchenkreisamt, das Sie bei der Antragsstellung unterstützen wird.

8. Wie verläuft der Datenverkehr?
Dienstlich wie privat über eine physikalische Leitung. Dabei trennt der Router das Netz nach Dienstbereich und Privatnutzung. Der Dienstbereich nutzt automatisch das EKKW-Intranet (EKKW.intern). Über dieses wird dann auch das Internet mit entsprechenden Sicherheitsfiltern (Viren etc.) erreicht werden. Der Privatbereich nutzt wie bisher das Internet direkt.

9. Sieht das geplante EKKW-Intranet auch eine Einbindung von Pfarrerinnen und Pfarrern vor, die nicht im kirchengemeindlichen Dienst tätig sind, vor?
Dies ist erst in einem zweiten Schritt geplant.

Software

10. Welche Software wird ausgeliefert?
Microsoft Office 2007 Professional plus,
Acrobat Reader,
Antiviren-Software,
Brenn-Software, das neue Meldewesen netKIM etc.

11. Ich möchte eine in der Vergangenheit rechtmäßig erworbene Software auf seinem Rechner installieren. Ist das möglich?
Ja, die Anwender werden vor Ort Hauptbenutzerrechte haben, so dass Installationen beispielsweise von Druckertreibern – wie etwa bei Druckerneubeschaffung – möglich sind. Durch diese Installation ggf. verbundene PC-Ausfälle bzw. Softwarekorrumpierungen werden durch den Support jedoch nicht abgefangen! Das Einbringen privater Software ist jedoch nicht gestattet!

Router

12. Wo wird der PC / der Router installiert?
Im Amtszimmer des Pfarramts oder im Gemeindebüro.

13. Wie und von wem wird der Router konfiguriert?
Der Router wird zentral (durch das Rechenzentrum) administriert. Er lässt sich vor Ort nicht verändern. Er erkennt den Dienst PC und routet ihn in das EKKW-Intranet. Nicht intranetkonforme PCs (Privatrechner und bereits vorhandene Dienstrechner) werden wie bisher direkt ins Internet geführt.
Der Service erfolgt durch das Rechenzentrum.

14. Was passiert, wenn der Router / das Netz am Freitagabend / Wochenende / nachts zusammenbricht?
Es wird eine Supporthotline des Rechenzentrums geben, die sich per ISDN in den Router einwählen kann. Die genauen Servicezeiten werden noch festgelegt und dabei auf die Bedürfnisse der EKKW angepasst.

15. Wer zahlt im Zuge der EKKW-Intraneteinführung eine DSL-Neuinstallation, oder wird dies bei der Auslieferung des Routers/PC mit installiert?
Soweit nötig, erfolgt die Installation bei der Auslieferung und ist damit zentral finanziert.

16. Um meine PC´s kabelgebunden anzuschließen sind bauliche Maßnahmen notwendig, wer trägt die Kosten?
Diese Kosten müssen vor Ort durch die Kirchengemeinde im Rahmen der Bauunterhaltung getragen werden.

E-Mail

17. Gibt es Vorschriften für zu benutzende E-Mail-Programme und Browser?
Nein, aber eine zentrale Unterstützung, Administration und Support werden einzig und allein für Microsoft Outlook und Internet Explorer erfolgen. Andere Browser (z. B. Firefox-Browser) sind denkbar; sie werden aber keine vollumfängliche Funktion bieten und bei Supportanfragen nachrangig behandelt.

18. Gibt es Größenbeschränkungen für E-Mail-Anhänge und werden diese auf Viren etc. geprüft?
Sämtliche Mailanhänge werden wie die E-Mail selbst auf Viren und Spam gescannt, wobei zunächst an eine Größenbeschränkung von 10 Megabyte gedacht ist. Größere Anhänge (bspw. E-Mail-Verkehr mit Druckereien) sind mit der EKKW-Intranet-Administration abzusprechen.

19. Gibt es neue E-Mail-Adressen für die Pfarrämter sowie Pfarrerinnen und Pfarrer?
Jede(r) Pfarrer(in) erhält eine E-Mail Adresse nach dem Muster vorname.nachname@ekkw.de automatisiert aus dem System. Darüberhinaus wird es Funktions-E-Mail-Adressen geben, die einerseits aus dem bisherigen Bestand der vorhandenen E-Mail-Adressen (soweit auf @ekkw.de endend!) übernommen oder neu generiert werden (z.B. nach dem Muster kirchengemeinde.ort@ekkw.de).

Privater PC / Dienstlicher PC

20. Wie wird zwischen Dienst- und Privat-PC unterschieden?
Im Router durch zwei parallel arbeitende Techniken (sowohl Hard- als auch Software).

21. Wie wird mein privater PC behandelt?
Die Funktionsfähigkeit des privaten PCs wird nicht beeinträchtigt. Nur für Internetbrowser und Mailprogramm müssen ggf. andere Zugangsverbindungen eingerichtet werden. Die Zugangsdaten des privaten Mailkontos bleiben erhalten und werden auch nicht abgefragt.

22. Wie kann ich auf ältere, für meine Arbeit wichtige Dokumente (die ja noch auf dem privaten Rechner liegen) zurückgreifen?
Kann ich auf bei mir vorhandene Netzwerkrechner zugreifen? Ein direkter Datentransport über das Netz wird nicht möglich sein. Vorhandene Daten werden aber bei der Einrichtung des Dienst-PCs durch das Service-Personal übertragen. Ein späterer Zugriff auf vorhandene Dokumente kann nur durch Übertragung mit einem Datenträger erfolgen. Datenträger und deren Inhalt werden bei Datenzugriff automatisch gescannt. Eine direkte Verbindung der PCs für das EKKW-Intranet mit einem anderen PC ist nicht zugelassen und möglich! Vorhandene Netze (z. B. rein privater Bereich) sind natürlich daneben stehend weiterhin einsatzfähig und zulässig.

23. Wie sieht es mit internen (privaten) Netzwerken im Pfarrhaus aus? Diese Netzwerke bleiben erhalten und werden analog eines einzelnen Privat-PCs „hinter dem zentralen Router“ verfügbar bleiben.

Internet

24. Wie kann das Internet genutzt werden?
Die dienstliche Nutzung des Internets ist über den Standard-PC – also somit über das EKKW-Intranet inkl. der dort realisierten Sicherheitsmechanismen – möglich. Die private Nutzung des Internets mittels Privat-PC erfolgt wie bisher.

25. Kann ich meinen vorhandenen DSL-Zugang weiter nutzen?
Vorhandene DSL-Zugänge der Telekom werden auf den zentral ausgehandelten Tarif der Telekom „Team Kirche“ umgestellt. Bestehende Verträge anderer Anbieter sind zu prüfen und – soweit sie unzulässigerweise für die Kirchengemeinde als Privattarif abgeschlossen wurden – in einen Business-Tarif umzuwandeln. Unter Berücksichtigung der Restlaufzeiten ist ein Umstieg auf den angebotenen Telekom-Tarif zu empfehlen.

26. Was geschieht, wenn an meinem Standort kein DSL verfügbar ist?
Im Fall der Nichtverfügbarkeit von DSL müssen Alternativrouten in das Intranet und Internet geprüft werden. In diesen Fällen der Notwendigkeit von Alternativen werden die Kosten in Höhe der DSL-Grundgebühren übernommen.

27. Was geschieht mit den Homepages der Kirchengemeinden?
Die Homepages der Kirchengemeinden sind von der Lösung des EKKW-Intranet nicht tangiert und bleiben unberührt.

Telefon

28. Wie hoch sind die Kosten für den optionalen Telefonie-Vertrag?
Momentan rd. 50,- € brutto für Telefonie flat vom Festnetz in alle Fest- und Mobilnetze innerhalb Deutschlands, inkl. Grundgebühr. Dabei wird dienstliche und private Telefonie zusammen über diesen Tarif genutzt.

29. Wer trägt die Kosten?
Die Grundgebühren der DSL-Anschlüsse sind im Budget des EKKW-Intranet abgedeckt. Die Flattarife (abzgl. der Grundgebühr) sind vor Ort zu tragen.

30. Wie hoch sind dann die Kosten für den privaten Anteil?
Es ist eine hälftige Kostenaufteilung (mit Privatanteil und Dienstanteil) vorgesehen.

31. Gelten die oben stehenden Konditionen auch für meinen bestehenden Handy-Vertrag?
Handy-Tarife sind nicht in dem vorgesehenen Vertrag enthalten. Gesonderte Tarife werden aber noch ausgehandelt und anschließend bekanntgegeben.