Partnerschaften der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck

Partnerschaft mit der Estnisch Evangelisch-Lutherischen Kirche

Angeregt durch den baltendeutschen Pfarrer Burchard Lieberg, der bereits lange vor Öffnung der Sowjetunion im Geheimen besonders seine Heimatkirche in Estland unterstützt hatte, wuchs nach der politischen Wende Anfang der 90er Jahre des 20. Jhs. eine lebendige Partnerschaft zwischen der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und der Estnischen Evangelisch-Lutherischen Kirche.

Diese umfasst neben dem regelmäßigen Austausch der Kirchenleitungen, besiegelt durch einen 2001 geschlossenen Partnerschaftsvertrag auch die mittlere Ebene, wo vier Kirchenkreise der EKKW partnerschaftliche Kontakte pflegen. Zudem gibt es im Bereich des Gemeindeaufbaus und der HIV/Aids-Prävention Projekte, die gemeinsam entwickelt wurden und seitdem von Seiten der EKKW maßgeblich unterstützt werden.

Mehr Informationen:

Mehr Informationen zu dieser Partnerschaft finden Sie hier:

weiter...

Partnerschaft mit der «Church of South India - Karnataka Northern Diocese»

Archaisch dörfliche Situationen unmittelbar neben «High Tech» können Besucher und Besucherinnen der Partnerkirche in Nord-Karnataka erleben, mit der die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck seit den frühen 1970iger Jahren eine Direktpartnerschaft pflegt. Konkret wird diese von den vier Kirchenkreisen Eschwege, Fritzlar, Hersfeld und Melsungen gestaltet. Auch hier gehört der Personalaustausch zum Programm.

Mehr Informationen:

Mehr Informationen zu dieser Partnerschaft finden Sie hier:

weiter...

Partnerschaft mit der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Kirgisien (ELKK)

Nach dem Zusammenbruch der Staatengemeinschaft der UdSSR 1990 stellten unzählige Russlanddeutsche den Antrag auf Ausreise und verließen das Land. Aus Sorge um die wenigen in Kirgisien verbliebenen Lutheraner bat die EKD die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck 1996, eine Partnerschaft mit der Ev.-luth. Kirche in Kirgisien zu über-nehmen.

Eine Partnerschaftsvereinbarung wurde 1997 auf der Synode in Kant in Kirgisien vom Bischof der ELKRAS (Ev.-lutherische Kirche Russ-lands und anderer Staaten), Prof. D. Georg Kretschmar, St. Petersburg, und Bischof Prof. Dr. Christian Zippert von der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) in Kassel für zunächst 5 Jahre geschlossen – und 2002 und 2007 um jeweils 5 Jahre verlängert. Das Gustav-Adolf-Werk von Kurhessen Waldeck als Diasporawerk der Landeskirche wirkt (nach § 2 der Vereinbarung) in der Verantwortung des Ökumenedezernats des Landeskirchenamtes an der Gestaltung der Kirchenpartnerschaft mit.

Mehr Informationen:

Mehr Informationen zu dieser Partnerschaft finden Sie hier:

weiter...

Partnerschaft mit der Ev. Lutherischen Kirche in der Republik Namibia

Zurückgehend auf das Engagement der «Ausbildungshilfe - Christian Education Fund» bereits in den 1960iger Jahren entwickelte sich rasch eine Partnerschaft mit der Evangelisch Lutherischen Kirche in der Republik Namibia (ELCRN) auf Kirchenleitungs- und Kirchenkreisebene zu der ehemals von der Bethel-Mission und Rheinischen Mission geprägten schwarzen Kirche, die nunmehr seit 50 Jahren unabhängig ist. Zwei Pfarrer der ELCRN haben mehrere Jahre in Kurhessen-Waldeck gearbeitet.

Mehr Informationen:

Mehr Informationen zu dieser Partnerschaft finden Sie hier:

weiter...

Partnerschaft mit der Evangelisch Lutherischen Kirche im südlichen Afrika

Diese Partnerschaft pflegt die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck insbesondere mit der West-Diözese der ELCSA, die sich territorial von der Stadtgrenze Pretorias nach Westen bis zur Hauptstadt Mafikeng des ehemaligen Homelands Boputatswana erstreckt. Schon seit den frühen 1970iger Jahren begann gerade zu Apartheidzeiten eine intensive Beziehung nicht nur auf Kirchenleitungs- sondern auch auf Kirchenkreisebene der Kirchenkreise Marburg-Stadt, Hanau-Stadt und Frankenberg. Personalaustausch und regelmäßige Begegnungen sind an der Tagesordnung.

Mehr Informationen:

Mehr Informationen zu dieser Partnerschaft finden Sie hier:

weiter...

Freundschaft mit der Rum-Orthodoxen Kirche von Antiochia

Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck und die Rum-Orthodoxe Kirche von Antiochia haben 1992 freundschaftliche Beziehungen aufgenommen. Zweimal im Jahr trifft sich ein Freundeskreis, zu dem schon über 50 Personen gehören. Hier werden Gäste aus dem Orient eingeladen, Vorträge zu Fragen des religiösen und sozialen Lebens der Rum-Orthodoxen Kirche gehalten - und miteinander Gottesdienst gefeiert. Der Freundeskreis ermöglicht Begegnungen zwischen Menschen, die Interesse am ökumenischen Austausch haben.

Mehr Informationen:

Mehr Informationen zu dieser Partnerschaft finden Sie hier:

weiter...

Konsultationen der Partnerkirchen

In regelmäßigen Abständen treffen sich die Bischöfe der fünf Partnerkirchen der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck zu gemeinsamen Konsultationen, um sich dabei über aktuelle Entwicklungen zu informieren und sich auszutauschen. Die Treffen, die meist in den Partnerkirchen ausgerichtet werden, finden in der Regel alle zwei Jahre statt.

Neben den leitenden Geistlichen kommen zudem Theologinnen aus den Partnerkirchen und der Landeskirche zu einer regelmäßigen Theologinnenkonsultation zusammen, um zu Themen aus Kirche und Gesellschaft zu diskutieren.

Mehr Informationen:

Mehr Informationen zu den Konsultationen finden Sie hier:

weiter...