Evangelische Kirche in Deutschland (EKD)

Leipzig (epd). Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) ist die Dachorganisation der 24 evangelischen Landeskirchen in der Bundesrepublik. Insgesamt repräsentiert sie etwa 26,6 Millionen Protestanten und damit ebenso viele Christen wie die katholische Kirche.

Die EKD wurde im August 1945 im nordhessischen Treysa als Zusammenschluss lutherischer, reformierter und unierter Landeskirchen gegründet. Nach ihrer 1948 verabschiedeten Verfassung, der «Grundordnung», hat die EKD kein Mandat für Theologie und Bekenntnis, ist deshalb keine «Kirche» im eigentlichen Sinn. Ihre Kompetenzen sind auf Fragen der «öffentlichen Verantwortung der Kirche» und der Außenbeziehungen beschränkt. Zwischen ihren Mitgliedskirchen besteht aber Kanzel- und Abendmahlsgemeinschaft.

Die Teilung Deutschlands hatte 1969 auch für die evangelische Kirche eine organisatorische Trennung zur Folge. Nach der Wende in der DDR wurden die Kirchen in Ost- und Westdeutschland 1991 wiedervereinigt. (21.05.2003)

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Linktipp:

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) finden Sie im Internet unter: