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Pilgerweg zur Einheit der Christen - Gemeinsames Reformationsgedenken
Vierte Etappe der Christus-Wallfahrt auf dem Lutherweg in Eisenach

Eisenach/Kassel/Fulda (medio). Unter dem Motto «Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben» (Joh 14,6) findet am 3. Oktober 2017 die vierte und letzte Ökumenische Christus-Wallfahrt statt. Initiiert wurde der «Pilgerweg zur Einheit der Christen» im Jahr 2014 von der Ökumene-Kommission des Bistums Fulda unter der Beteiligung des Catholica-Referenten der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW), Pfarrer Wolfgang Kallies. Seit 2014 wurden Wegstücke entlang des Elisabethpfades, der Bonifatiusroute und des Jakobuswegs gepilgert, teilte der Referent gegenüber der Onlineredaktion des Medienhauses der EKKW mit. Diesmal führt der gemeinsame Pilgerweg, bei dem die Betrachtung von Luther und Maria im Mittelpunkt steht, auf dem «Lutherweg» von der Wartburg in die Stadt Eisenach.

Die Christus-Wallfahrt, die als geistlicher Weg der Vorbereitung auf das Reformationsgedenken 2017 konzipiert wurde, beginnt laut Ankündigung um 11.45 Uhr an der Zugbrücke der Wartburg mit einem Gebet und führt weiter zur Elisabethkirche, an der Station gemacht werden soll. Von dort geht es dann weiter zur Georgenkirche, in der um 14.15 Uhr ein ökumenischer liturgischer Abschluss mit Bischof Prof. Dr. Martin Hein (EKKW) und Bischof Heinz Josef Algermissen (Bistum Fulda) vorgesehen ist.

2017-09-19
Mit dem gemeinsamen Beschreiten der Wege soll die Einheit der Christen im Fokus auf den gemeinsamen Glauben an Christus lebendig werden, heißt es in der gemeinsamen Handreichung des Bistums Fulda und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck zum Jubiläumsjahr. «Das Reformationsgedenken 2017 kann als ‚Christusfest’ zu einer neuen Ausrichtung auf Jesus Christus führen, zu einem stärkeren Achten auf die Schwester und den Bruder in Christus, um gemeinsam Zeugnis abzulegen in unserer Zeit», so Diakon Dr. Stefan Wick, Ökumene-Referent des Bistums Fulda in der Handreichung.

Pilger, die sich bis zum 23.September 2017 unter oekumene@bistum-fulda.de anmelden, haben die Möglichkeit eines Bustransfers von Fulda nach Eisenach und wieder zurück ab der Haltestelle «Johannes-Dyba-Allee». Abfahrt ist um 8.15 Uhr. Rückkehr in Fulda um etwa 19 Uhr. (15.09.2017)

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Die vollständige Handreichung der EKKW zum Jubiläumsjahr finden Sie hier:

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Hier können Sie den Flyer zur Veranstaltung herunterladen:

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Schritt für Schritt nach Bonn zum UN-Weltklimagipfel 2017
«Ökumenischer Pilgerweg für Klimagerechtigkeit» führt durch die Landeskirche

Kassel (medio). Mitte Oktober startet der «Ökumenische Pilgerweg für Klimagerechtigkeit» in Eisenach, der auch durch das Gebiet der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) führt. Ziel ist es, am 05.11.2017 pünktlich zum Beginn des Weltklimagipfels in Bonn einzutreffen. Die Verbindung der Freude am Gehen mit dem Wunsch nach einem persönlichen Engagement für einen gerechten Klimawandel sind die Triebfedern dieses konfessionsübergreifend geplanten Projekts, heißt es im Flyer zum Pilgerweg.  Diese Form des Pilgerns bewährte sich bereits im Vorjahr anlässlich des Klimagipfels in Paris und setzt sich nun unter dem Motto «Geht doch weiter!» fort.

Die Route startet am 18.10.2017 an der Wartburg in Eisenach und verläuft in Strecken von 20 bis 25 km von Lüderbach über Homberg und Stadtallendorf bis nach Marburg, die letzte Station auf dem Gebiet der EKKW. Auf der Etappe von Stadtallendorf nach Marburg begleitet Bischof Prof. Dr. Martin Hein die Pilgergemeinschaft. Ab da bahnt sich der Weg durch das Siegerland und das Rheinland nach Bonn, wo am Sonntag, 05.11.2017, der diesjährige Klimapilgerweg mit Aktionen und Gottesdiensten abgeschlossen wird.

Entlang des Wegs erwartet den Pilgernden ein Programm mit ökumenischen Andachten. Außerdem werden verschiedene sogenannte «Kraftorte» und «Schmerzpunkte» aufgesucht: «Wir besuchen auf dem Weg gute Beispiele für den Klimaschutz, aber wir pilgern auch zu Orten, die daran erinnern, dass ein klimafreundlicher, zukunftsfähiger Weg erst noch gefunden werden muss», erklärt Pfarrer Stefan Weiß, Klimaschutzmanager der EKKW. «Auf dem Weg geht es darum, Gemeinschaft zu erleben und zu spüren, dass wir etwas tun können und auch müssen», betont Nina Wetekam, Fachreferentin für Offene Kirchen in der EKKW. Neben der persönlichen Auseinandersetzung gehe es darüber hinaus um die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für das Thema.

Eingeladen mitzupilgern sind alle, die sich vorstellen können eine einzelne, mehrere Etappen oder die gesamte Strecke von Eisenach bis Bonn mitzugehen, heißt es im Flyer zur Aktion. Interessierte sollten sich zutrauen, die Tagesetappen von bis zu 25 km bewältigen zu können. Für Pilger, die mehrere Etappen mitwandern, gibt es einfache Übernachtungsmöglichkeiten in Gemeinden mit Frühstück und Abendessen. Vor Ort organisieren die Kirchengemeinden Möglichkeiten der Begegnung und thematische Abende. Ein E-Auto sowie ein Plan für den ÖPNV stehen für unerwartete Notsituationen bereit. Aufgrund organisatorischer Notwendigkeiten wird um eine formlose Anmeldung gebeten unter anmeldung@pilgerwolf.de. Weitere Informationen erhalten Sie außerdem bei Angelika Pöhl unter Tel. 0561 9378-374 und Stefan Weiß unter Tel. 0561 9378-337 oder Mail: klimapilgern@ekkw.de. (03.08.2017)

Die ganze Pilgerstrecke können Sie sich hier anschauen:

2017-08-03

Linktipp:

Weitere Informationen zum Pilgerweg erhalten Sie unter:

klimapilgern.de

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Hier können Sie sich den Flyer zum «Ökumenische Pilgerweg für Klimagerechtigkeit» herunterladen:

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Ausstellung zur Musik im Reformationszeitalter

Marburg (epd). Das Hessische Staatsarchiv Marburg präsentiert in einer Ausstellung die «Musik des Reformationszeitalters in Hessen». Damit greife man ein Thema auf, das bisher wenig Beachtung gefunden und dennoch große Bedeutung für den Erfolg der protestantischen Bewegung habe, teilte das Staatsarchiv mit.

Die Ausstellung zeige die Bedeutung der in Hessen zwischen 1525 und 1625 entstandenen Musik, deren Anfänge in Klöstern und Städten lagen. Unter Landgraf Moritz dem Gelehrten (1572-1632) habe die reformatorische Musik in Hessen eine Blüte erlebt. Eine der bedeutendsten Musikerpersönlichkeiten des Reformationszeitalters sei der «gesangkmaister» des Landgrafen Philipp, Johann Heugel, gewesen. Seine Psalter-Vertonung gehöre zu den frühesten Beispielen reformatorischer Musik. Die Ausstellung wird am 9. Juni im Staatsarchiv eröffnet und ist bis zum 30. September zu sehen.

Öffnungszeiten: Montag und Freitag 8.30 bis 16.30 Uhr, Dienstag bis Donnerstag 8.30 bis 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. (02.06.2017)

2017-06-02

Linktipp:

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:

staatsarchiv-marburg.hessen.de