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Gute Nachricht zum Christfest

Gute Nachricht im Gottesdienst zum Christfest 2010 Aufruf: „Es ist genug für alle da, wenn wir miteinander teilen“ Die Gute Botschaft des Festes, das Evangelium von Jesus Christus, wird in den Gottes-diensten in ökumenischer, weltweiter Verbundenheit verkündigt und dankbar gefeiert. Nach dem Lukasevangelium rufen die Boten mitten in der Nacht, in der Dunkelheit der Sorgen und Nöte: „Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk wieder-fahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.“ Bei diesem Weihnachtsfest gibt es viel zu sehen. Pfiffig, witzig oder aufwendig wird um unsere Blicke in Straßen und Häusern geworben. Berührt bin ich, wenn wir uns bei einer Begegnung in die Augen schauen. Kennen Sie das? Sie schauen freundlich in einen Kin-derwagen. Das Baby lächelt Sie an oder es ist umgekehrt? Das Kind lächelt Sie an und Ihnen bleibt nichts anderes übrig, als ebenfalls zu lächeln. Beim Fest der Geburt von Jesus Christus gibt es einen Augenblick, der es in sich hat: Gott schaut uns mit den Augen Jesu freundlich an. Nehmen wir diesen Blick im Herzen auf, dann verändert er uns. Er unterbricht unsere Dunkelheit im Konflikt, in Nöten, im Afghanistankrieg. Einen kleinen Augenblick bleibt scheinbar alles stehen. Ein neuer Blick macht sich breit, manchmal ein neuer Einblick! (22.12.2010)

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Die Schöpfung Gottes im Blick: Kreiserntedankfest und Themengottesdienst am 19. Oktober 2008

Am kommenden Sonntag wird das Kreiserntedankfest um 10:30 Uhr in der Kirche Bründersen gefeiert mit anschließendem Programm und gemeinsamem Essen im Dorfgemeinschaftshaus. Angesichts vielfältiger Fragen und Krisen in Gottes Schöpfung wird nach dem Grund zum Danken, Vertrauen und der Verantwortung gegenüber Gott und der Schöpfung gefragt. Die Mittel zum Leben kommen vom christlichen Glauben her in den Blick. Was gilt es bei den Lebensmitteln in unserem Bereich und weltweit zu bedenken und mit der jüngeren Generation staunend zu entdecken? Dabei sei hingewiesen auf das „Junge Gemüse – ein immerwährender Kinderkochkalender“ des Landfrauenverbandes Hessen,“ der beim Kreiserntedankfest geschmacklich vorgestellt wird. Es laden die Evangelische Kirche, der Kreisbauernverband Kassel, der Bezirkslandfrauenverein Wolfhagen, der Landfrauenverein Bründersen, der Verein Landwirtschaftlicher Fachabsolventen und die Landseniorenvereinigung Wolfhagen ein. Die Kollekte ist für notleidende Menschen in unserer Region bestimmt, die von der Wolfhager Tafel des Diakonischen Werkes Hofgeismar-Wolfhagen unterstützt werden. An diesem Tag wird abends um 19.00 Uhr der Projektgottesdienst in der evangelischen Kirche Balhorn gefeiert zum Thema: „GENial - Von Chancen und Risiken der Gentechnik.“ Der Gottesdienst bietet zu diesem Thema Theaterstück, Interview, Kreuzverhör und Musik. Begrüßt werden die Gäste mit „Pillen“, die unterschiedlichste Wirkungen haben. Für das Interview konnte der Göttinger Humanbiologe Dr. Bastian Pasche gewonnen werden. Er wird sich auch zusammen mit Pfarrer Kratzke in einem Kreuzverhör den Fragen der Gottesdienstbesucher stellen. Zur Gestaltung tragen auch die Musikgruppe „Viel-Harmonie“, die Gottesdienstband und die Volksbühne Bad Emstal bei. Sie zeigt das Theaterstück „das Wunschkind“. Im Anschluss an den Gottesdienst ist jedermann ins Bistro im Gemeindehaus neben der Kirche eingeladen. (16.10.2008)

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Erinnern – Bedenken – Handeln - 9. November 1938 - 2008

„Erzähl doch mal, was geschah vor 70 Jahren in der Mittelstraße unweit vom Marktplatz und von der Stadtkirche entfernt? Wo sind die Menschen geblieben, die hier lebten?“ Ältere Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Wolfhagen erinnern sich noch heute, wie die Jüdische Synagoge in der Mittelstraße zerstört und in Brand gesetzt wurde. Bilder erscheinen vor dem inneren Auge, wie die Tora-Rolle, die fünf Bücher Moses, Propheten und die Psalmen geschändet und durch die Gassen in die Landgrafenstraße geschleift wurde, wie Bürger jüdischen Glaubens aus ihren Wohnungen gezerrt wurden, verhaftet, in „Schutzhaft“ genommen, gedemütigt, verschleppt und später in NS-Konzentrationslagern getötet wurden. Unvorstellbares Unrecht, Leid, Hass, Gewalt und Tod von Menschen ist verbunden mit der Zerstörung der Synagoge in Wolfhagen, in Zierenberg, Naumburg, Breuna, in der Region Kassel und an vielen Orten in Deutschland vor 70 Jahren. Die Erinnerung und Spurensuche tut Not. Deshalb finden Gedenkveranstaltungen am 9. November 2008 an folgenden Orten in Zusammenarbeit mit den Städten und Kirchen statt: Vormittags: Gottesdienste in den Kirchengemeinden (vergleiche unter der Rubrik „Kirche für Sie – Gottesdienste“) 11.00 Uhr Zierenberg, Rathaus, Eröffnung der Ausstellung „Jüdisches Leben“ zur Woche der Gemeinde (s. u.) 17.00 Uhr Zierenberg, Gedenkfeier an der ehemaligen Synagoge in der Mittelstraße 41 17.00 Uhr Naumburg, Haus des Gastes, mit Vortrag „Das Ende der jüdischen Gemeinde in Naumburg – Erinnerungen um der Zukunft Willen (Dr. Volker Knöppel)“ 18.30 Uhr, Wolfhagen, Beginn in der Kulturhalle mit einem Beitrag von Schülern der Wilhelm-Filchner-Schule. Anschließend führt der Gedenkweg zum Jüdischen Friedhof in der Wilhelmstraße, zur ehemaligen Jüdischen Synagoge in der Mittelstraße und zum Gedenkstein am Platz der Freiheit. An jeder Station werden wir innehalten und der 51 Menschen gedenken, die wegen des jüdischen Glaubens zu Unrecht vor 70 Jahren verfolgt, vertrieben, deportiert und getötet worden sind (03.11.2008)

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Kirche im Aufbruch – Gemeindekonvent 2009 – Kreissynode – „Hin und Weg“-Musical

Kirche im Aufbruch – Wachsen gegen den Trend. Dies ist das Thema der Zukunftswerkstatt der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), die vom 24. bis 26. September 2009 in Kassel stattfindet. Auf die „Andachten anders“ am Freitagmorgen, 9 Uhr, Kassel und auf die „Galerie guter Praxis“ am Freitag von 10 bis 17 Uhr im Kongress Palais Kassel wird mit der Einladung hingewiesen, daran teilzunehmen. Eins der 100 innovativen, nachahmenswerten Projekte stammt aus unserem Kirchenkreis, aus der Kirchengemeinde Altenhasungen! Am Samstag, dem 26. September, besteht die Möglichkeit sich am Stationenweg anzuschließen, der vom Kongresspalais ab 9 Uhr bis zum Kulturbahnhof führt. Bei der Abschlusskundgebung gegen 12:15 Uhr vor dem Kulturbahnhof werden neben dem scheidenden Ratsvorsitzenden der EKD, Bischof Professor Dr. Wolfgang Huber, auch Bundespräsident Professor Dr. Horst Köhler sprechen. Das komplette Programm finden Sie unter www.ekik.de, www.ekkw.de oder www.ekd.de In der Krise – Kirche im Aufbruch. Dies ist das Schwerpunktthema der Kreissynode, die am Samstag, dem 26. September 2009 von 8.30 bis 12:30 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum Wolfhagen stattfindet. Neben diesem Schwerpunktthema, das mit Pfarrer Dr. Ulf Häbel und in Arbeitsgruppen bearbeitet wird, steht der Doppelhaushalt 2010/2011, ein Antrag zur Finanzverfassung an die Landessynode, die Wahl der Landessynodalen des Kirchenkreises (2010-2016) und die Berufung in den Kinder- und Jugendausschuss auf der Tagesordnung. Gemeindekonvent 2009 – Bunte Vielfalt kirchlichen Lebens im Kirchspiel. Der Gemeindekonvent 2009, der vom Kirchenkreis im Kirchspiel Wettesingen mit den Kirchengemeinden Wettesingen und Niederlistingen vom März bis September 2009 durchgeführt wurde, fand mit dem Gemeindekonventsgottesdienst, Gemeindefest und dem Seniorennachmittag in Wettesingen einen schönen lebendigen, hoffnungsvollen Abschluss. „Alle Kinder dieser Erde“, so das Thema des Gemeindekonventsgottesdienstes, der unter großer Beteiligung der Kinder und der Gemeinde mit über 250 Gemeindegliedern neben der Kirche und dem Evangelischen Kindergarten „Arche Noah“ unter der Leitung von Pfarrer Friedhelm Kötting im Freien stattfand. Die Besuchskommission des Kirchenkreises unter der Leitung von Dekan Dr. Gernot Gerlach unterstrich ihre Freude und Dank für das kirchliche Engagement in den Kirchengemeinden Wettesingen und Niederlistingen In einer gemeinsamen Kirchenvorstandssitzung wurde das kirchliche Leben zusammen gefasst unter dem Motto „Bunte Vielfalt kirchlichen Lebens im Kirchspiel“. Die Kirchengemeinden setzen wichtige Akzente mit der Arbeit mit Kindern, mit dem evangelischen Kindergarten, der Kirchenmusik, die Kinder- und Jugendchorarbeit, der Posaunenmusik, dem Strickkreis, dem Besuchsdienst, der Seniorenarbeit. Kritische und weiterführende Fragen der Verantwortung zur Gestaltung der Zukunft wurden von den Kirchenvorständen gestellt, die zusammen mit dem Kirchenkreis in unserer Kirche von Kurhessen-Waldeck zum Lobe Gottes bearbeitet werden. Hin und weg – Musical in der Kulturhalle. Das Wolfhager Musical „Hin und weg“ von Simone Straka-Geiersbach und Kirchenmusikdirektor Bernd Geiersbach findet seit dem 11. September in der Kulturhalle statt und wird an den kommenden Wochenenden aufgeführt. 250 Mitwirkende entfalten humorvoll und beeindruckend, wie eine Gemeinschaft ihre Stärke entfaltet, wenn alle wie die Glieder eines Leibes zusammenarbeiten und jeder für den anderen da ist – dargestellt in einer Körperreise. Natürlich ist die Reise in den Körper hoch abenteuerlich. Vom Besuch in der Leber kehrte Trip Assistant Dorette relativ volltrunken zurück, was selbst den alten Kirchenältesten erschreckte. Der hatte sich lange und ernste Sorgen um seinen Kirchenchor gemacht, weil der plötzlich nicht mehr auffindbar war. Alles wurde dargestellt: die Leber und die Blutbahn und der Magen; und dabei konnte man erleben, wie viel schauspielernde Talente es in Wolfhagen und Umgebung gibt: junge und alte. Das Musical ist ein integrierendes Werk. Es integriert unterschiedliche Generationen und unterschiedliche Berufsgruppen, Kirchenferne und sonntägliche Kirchgänger. Und das ist gut so! Im Mittelpunkt steht neben viel Klamauk und Humor eine überzeugende Botschaft: Das Hohelied der Liebe, das Paulus an die Gemeinde in Korinth vor fast 2000 Jahren geschrieben hat – ein strahlender Höhepunkt des Musicals! Nächste Aufführungen: 25.09.2009, 18:00 Uhr 26.09.2009, 18:00 Uhr 27.09.2009, 16:00 Uhr 02.10.2009, 18:00 Uhr 03.10.2009, 18:00 Uhr Eintritt: 11 EUR; Kinder bis 12 Jahre 7 EUR – 1 EUR ist bestimmt für die Renovierung der Evangelischen Stadtkirche Wolfhagen. Kartenvorbestellungen sind möglich bei der Wolfhager Buchhandlung Mander, Telefon 05692 / 5703 oder an der Abendkasse. (21.09.2009)

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500. Jubiläum des Chorraumes der Dörnberger Kirche

Die Festwoche zum 500. Jubiläum des Chorraumes der Dörnberger Kirche hat die Evangelische Kirchengemeinde Dörnberg im Kirchenkreis Wolfhagen am Sonntag begonnen. Nach einem Festgottesdienst am 30. August um 9.30 Uhr in der Kirche schließt sich eine Festwoche an. Sonntag 30.08. 17.00 Uhr „… ich singe mit, wenn alles singt“ Geistliches Konzert mit Bezirkskantor KMD Geiersbach, der Kreiskantorei Wolfhagen, dem Kirchenchor Oberlesungen. dem Posaunenchor Altenhasungen und Dekan Dr. Gerlach. Montag 31.08. 11.00 Uhr Singen im Chorraum mit dem Kindergarten Dienstag 01.09. 12.00 Uhr Mittagsgebet Mittwoch 02.09. 19.00 Uhr Vortrag von Frau Dr. Vera Leuschner, Zierenberg, zum Chorraum unter Mitwirkung des Flötenkreises Donnerstag .03.09. 19.00 Uhr Konzert des Landfrauenchors Freitag 04.09. 11.00 Uhr Singen im Chorraum mit dem Kindergarten 19.30 Uhr „Living Voices“, Balhorn Samstag 05.09. 09.00 Uhr Konfirmandentag „Unsere Dörnberger Kirche“ 18.00 Uhr Andacht mit Taizé-Liedern Sonntag 06.09. 09.30 Uhr Gottesdienst mit dem Gospelchor „Forest Hawk Singers“ Die Besonderheit des farbenfroh gestalteten Chorraums ist eine Abbildung direkt hinter dem Altar: Dort hat ein unbekannter Künstler im Jahr 1509 tatsächlich den Teufel an die Wand gemalt. Die Malerei zeigt eine fast menschengroße Figur mit weiblichen Attributen, einem kräftigen Schwanz und einer drei schneidigen Sense, erklärte Otto Boes vom Kirchenvorstand der Gemeinde. Warum der Teufel an die Wand gemalt wurde, sei bis heute nicht geklärt und bleibe ein Geheimnis, so Boes weiter. Neben dem furchteinflößenden Teufel finden sich aber auch andere Abbildungen, auf denen z.B. der Heilige Martin mit dem geteilten Mantel oder der Heiligen Georg mit dem Drachen zu sehen sind. Informationen sind erhältlich bei der Evangelischen KirchengemeindeDörnberg, Tel.: (05606) 9939, E-Mail: kirchengemeinde.doernberg@ekkw.de. (01.09.2009)

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Gemeindekonvent 2009 - vierte „Begegnung mit dem Evangelischen Gesangbuch“ - Fußball-Sommer-Cup

Der Gemeindekonvent des Kirchenkreises Wolfhagen findet in diesem Jahr 2009 im Kirchspiel Wettesingen mit den Kirchengemeinden Wettesingen und Niederlistingen statt. Die Besuchskommission unter der Leitung von Dekan Dr. Gernot Gerlach hat sich ebenso auf diesen Konvent vorbereitet wie die Kirchenvorstände und die Mitarbeiter. Es finden konkrete Besuche in den Kirchengemeinden des Kirchspiels statt mit Besuchen der Gemeindegruppen und der Verantwortlichen. Gottesdienst zum Gemeindekonvent wird am 20. September zusammen mit dem Evangelischen Kindergaten in Wettesingen gefeiert. Die nächste Begegnung mit dem Evangelischen Gesangbuch findet am kommenden Sonntag, dem 30. August 2009 um 17:00 Uhr in der wunderschönen, ausgemalten Kirche von Dörnberg statt. Im Mittelpunkt stehen Lieder des 18. Jahrunderts unter dem Motto „..ich singe mit, wenn alles singt…“. Es wirken mit Kirchenchor Oberelsungen (Leitung Horst Friedrich Hülsbeck), Mitglieder der Kreiskantorei (Leitung Kirchenmusikdirektor Bernd Geiersbach), Posaunenchor Altenhasungen (Leitung Henrik Giehler) und Christian Höhmann an der Orgel. Die Jugendlichen aus den Kirchengemeinden des Kirchenkreises treffen sich am 1. September ab 14 Uhr auf dem Fußballplatz von Oelshausen, um den Gewinner des Fußballturniers vom Fußball-Sommer-Cup zu ermitteln. Die Verleihung geschieht durch den Dekan des Kirchenkreises. Dieses Fest wird vom Amt für Evangelische Jugendarbeit des Kirchenkreises du den KU-Beauftragten, Pfarrerin Freidrichs-Warnke und Pfarrer Wolfgang Hanske durchgeführt. (27.08.2009)

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Kirchenkreis-Preis Evangelische Religion

Der Kirchenkreis-Preis „Evangelische Religion“ ist am 20. Juni an den Abiturient Maximilian Reitze von der Wilhelm-Filchner-Schule, am 25. Juni 2008 an Manuel Kesper vom Realschulzweig der Elisabeth-Selbert Schule, Zierenberg, am 06. Juli 2009 an Denoise Grünheid und Sandy Lampen vom Realschulzweig der Wilhelm-Filchner-Schule, Wolfhagen, und im Rahmen der Schulentlassfeiern von Dekan Dr. Gernot Gerlach überreicht worden. Mit diesem vom Evangelischen Kirchenkreis Wolfhagen gestifteten Preis im Fach „Evangelischer Religionsunterricht“ werden hervorragende Leistungen von Absolventinnen und Absolventen gewürdigt. Dies zeigt sich sowohl in den schulischen Leistungen im Fach „Evangelischer Religionsunterricht“, das als „ordentliches Lehrfach“ in der Hessischen Verfassung (Art. 57 HV) verbürgt ist, als auch im sozialen Engagement im Rahmen der Schule und des kirchlichen Lebens. Mit der Preisverleihung würdigt der Evangelische Kirchenkreis Wolfhagen die Preisträgerinnen für ihre hervorragenden Leistungen im Unterricht „Evangelische Religion“ und im sozialen Leben der Schulgemeinde und der Kirchengemeinden. Das Fach „Evangelischer Religionsunterricht“ für eine „nachhaltige Bildung“ in Schule, Kirche und Gesellschaft hat große Bedeutung. Grundlegende Fragen und notwendige Klärungen über das Selbst- und das Weltverständnis werden dabei erarbeitet, um begründete Perspektiven zu erschließen. Bei der Preisverleihung unterstrich Dekan Dr. Gernot Gerlach die Hoffnung, dass die Schulabsolventinnen und Schulabsolventen ihr Wissen und ihre Lebenserfahrungen verantwortlich einbringen in die Fragen und Konflikte unserer Zeit, um mit anderen für Frieden und Gerechtigkeit in der Welt zusammenzuarbeiten. (06.07.2009)

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Neue Mitarbeitervertretung des Kirchenkreises Wolfhagen 2009-2013

Am 20. März 2009 hat der Wahlvorstand das Wahlergebnis für die neue Mitarbeitervertretung (MAV) des Kirchenkreises Wolfhagen 2009-2013 festgestellt. In die Mitarbeitervertretung wurden gewählt: die Damen und Herren Klaus Becker, Susanne Diebl, Ulrike Hilliger, Giesbert Mrasek, Joachim Müller, Nicole Schaub, Melanie Schnegelsberg. Gemäß des Wahlergebnisses sind die Damen Cora Bott, Ulrike Lovinusz, Meike Raabe und Christiane Schütz MAV-Nachrücker. Bei dieser Wahl ist eine Wahlbeteiligung von 54 % zu verzeichnen. Die Vorsitzende des Wahlvorstandes, Frau Anne Petrossow, dankt für die rege Beteiligung und hebt hervor: „Die Wahl kann innerhalb von 2 Wochen nach Bekanntmachung dieses Wahlergebnisses bei der Schlichtungsstelle angefochten werden (§ 14 MVG).“ Dekan Dr. Gernot Gerlach gratuliert den Mitgliedern der MAV des Kirchenkreises Wolfhagen 2009-2013 vielmals und wünscht für diese wichtige Aufgabe innerhalb der kirchlichen Dienstgemeinschaft Gottes Segen. In seinem Glückwunschschreiben hebt er hervor: „Mit Ihnen möchte ich die bisherige bewährte Zusammenarbeit in der neuen Wahlperiode fortsetzen. Aus diesem Grunde möchte ich mit Ihnen nach Ihrer Konstituierung am 08. April 2009 als bald als möglich einen Termin im Dekanat verabreden.“ (23.03.2009)

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75 Jahre Barmer Theologische Erklärung und 60 Jahre Grundgesetz

Am 25. Juni 2009 findet um 19.00 Uhr im Bürgerhaus Zierenberg eine Gedenk- und Erinnerungsveranstaltung statt zum Thema „75 Jahre Barmer Theologische Erklärung und 60 Jahre Grundgesetz“. „Für uns Deutsche ist es der erste frohe Tag seit dem Jahre 1933“, sagt der Präsident des Parlamentarischen Rates, Konrad Adenauer, am 8. Mai 1949, vier Jahre nach der bedingungslosen Kapitulation, als das Grundgesetz mit 53 zu 12 Stimmen vom Parlamentarische Rat angenommen worden ist. Zu den vier Frauen gehörte Elisabeth Selbert aus Kassel, der wir Artikel 3 Absatz 2 verdanken: „Männer und Frauen sind gleichberechtigt.“ Der Parlamentarische Rat hatte nach den verheerenden Folgen der Nationalsozialistischen Diktatur (1933-1945) und dem unsäglichem Leid, Unrecht, Gewalt, Krieg und Terror eine Verfassung erarbeitet, die als die freiheitlichste deutsche Verfassung gilt. Die Barmer Theologische Erklärung ist eines der wichtigsten Dokumente des Kirchenkampfes im Nationalsozialistischen Deutschland. Diese Erklärung von der ersten Reichsbekenntnissynode der Deutschen Evangelischen Kirche in Barmen am 31. Mai 1934 beschlossen worden, an der auch der Ehringer Pfarrer Kurt Eckhardt (Kirchenkreis Wolfhagen) teilnahm. Sie richtet sich gegen die gravierenden Auswirkungen der Nationalsozialistischen Diktatur. Die ideologische Gleichschaltungspolitik hatte erhebliche Folgen für Gesellschaft, Staat und Kirchen mit sich gebracht. Der Rassenwahn hat die Menschenrechte missachtet. Die Grundlagen des christlichen Glaubens wurden angegriffen. Von diesen politischen Entwicklungen grenzt sich die Barmer Theologische Erklärung ab und skizziert vom christlichen Glauben her eine profilierte Position von Kirche und Staat. Allerdings hatte diese Erklärung das rassenideologische Unrecht gegenüber den Bürgern jüdischen Glaubens nicht ausdrücklich benannt. Was sind die Voraussetzungen von Staat und Kirche im Selbstverständnis des Grundgesetzes und im Sinne der Barmer Theologischen Erklärung? Wie ist das Verhältnis von Staat und Kirche zueinander zu bestimmen? Welche Perspektiven von Staat und Kirche sind heute wichtig? Diesen Fragen wird bei dem Vortrags- und Diskussionsabend nachgegangen, an dem die beiden grundlegenden und richtungsweisenden Texte erinnert und die Perspektiven von Kirche und Staat als bleibende Aufgabe in den Mittelpunkt gerückt werden. (08.05.2009)

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Kundgebung zu Klimawandel – Wasserwandel – Lebenswandel

Der Evangelische Kirchenkreis Wolfhagen begrüßt ausdrücklich die Kundgebung der 10. Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland vom 05.11.2008: „Gott sei Dank: Wir alle sind ein Teil von Gottes guter Schöpfung und leben als Menschen mit vielen anderen Geschöpfen auf diesem Planeten. Diesen als schützenswerte Schöpfung zu begreifen, haben die Kirchen weltweit als springenden Punkt ihres Engagements für diese eine Welt erkannt. Es ist biblisch-theologisch gut begründet, wenn sich Christen für nachhaltigen Umwelt- und Naturschutz einsetzen und damit aller Schöpfungsvergessenheit wehren. Das weltweite Eintreten für „Gerechtigkeit“, „Frieden“ und „Bewahrung der Schöpfung“ ist unaufgebbare gemeinsame ökumenische Überzeugung. Aber: Unser Leben auf dem blauen Planeten ist mehr denn je in Gefahr. Seit gut dreißig Jahren beschwören Konzile, Synoden und Weltversammlungen, dass wir Menschen wissentlich die Zukunft des Planeten Erde mit Füßen treten. Die meisten von uns wissen: Der durch menschliches Handeln beschleunigte Klimawandel bedroht alle Lebensgrundlagen. Wir sehen – aber viele von uns verschließen die Augen. Wir hören – aber viele von uns verschließen die Ohren. Wir reden – aber viele von uns handeln zu wenig. Das darf nach Gottes Willen nicht sein. Gott sei Dank: Wir sind getauft auf den Namen des dreieinigen Gottes. Bei aller Verschiedenheit bekennen Christen im ökumenischen Geist gemeinsam das Sakrament der einen Taufe. Im Namen des dreieinigen Gottes getauft zu sein, bedeutet: Wir erkennen, dass kein Mensch sich das Leben selbst gegeben hat. Es ist ein Geschenk. Und so, wie unser Leib die reine Luft zum Atmen und das klare Wasser zum Trinken benötigt, lebt auch unsere Seele nicht aus sich selbst, sondern durch die Zusage des liebenden Gottes. Die Taufe hat mit Lebenswandel zu tun: „Wir sind mit Christus durch die Taufe begraben in den Tod, damit, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, auch wir in einem neuen Leben wandeln.“ (Röm 6, 4). Die Taufe ist so Zusage eines neuen Lebens. Diese Zusage darf geglaubt und soll in einem neuen Lebenswandel sichtbar werden. Als Sakrament verbindet die Taufe untrennbar das Wort Gottes mit dem Wasser. Diesem Lebensmittel kommt – wie Brot und Wein – für Christenmenschen besondere Bedeutung zu. Wasser vergeudet man nicht. Wasser gehört der ganzen Menschheit. Wasser ist eine gute Gabe des Schöpfergottes. Die Bibel verheißt dem, der an Jesus glaubt, „Ströme lebendigen Wassers“ (Joh 7,38). Mit dieser Kundgebung will die 10. Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) auf Erkenntnisse zum „Klimawandel“ hinweisen, biblisch-theologisch über „Wasserwandel“ nachdenken und ethisch einen neuen „Lebenswandel“ einfordern. Damit soll der Blick für zwingend notwendige Schritte geöffnet werden. (21.11.2008)

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Ökumenische Partner aus Estland zu Gast im Evangelischen Kirchenkreis Wolfhagen

Der Pfarrkonvent der Propstei Pärnu unter der Leitung von Propst Enn Auksmann ist vom 19. bis 22 .September 2008 zu Gast im Kirchenkreis. Die Propsteisynode Pärnu der Estnisch-Evangelisch-Lutherischen Kirche und die Kreissynode haben am 30. August 2008 ihre Partnerschaftsvereinbarung für weitere fünf Jahre beschlossen. Darin heißt es: „Im zusammenwachsenden Europa sind wir zur Bezeugung des Evangeliums und zum Dienst an den Menschen berufen. Wir vertrauen dabei auf die Fürbitte Christi für die Einheit der Kirche (Johannes 17,20) und wissen uns im Gebet miteinander verbunden. Wir verstehen unsere Partnerschaft als eine hoffnungsvolle Entdeckungsreise. In einer Lerngemeinschaft nehmen wir Anteil an den beidseitigen Lebens- und Glaubenserfahrungen. Das beinhaltet: - Informationsaustausch über das kirchliche, kulturelle und gesellschaftliche Leben, - persönliche und gottesdienstliche Fürbitte, - gegenseitige Besuche, - Beratung aktueller Themen, - gemeinsames theologisches Arbeiten, - ideelle und materielle Unterstützung im Rahmen vorher zu treffender Absprachen.“ Die Gäste werden mit dem Partnerschaftsbus „ÜHESKOOS/Miteinander“, der im vergangenen Jahr im Rahmen der „Elisabeth-Ausstellung „Krone, Brot und Rosen“ übergeben wurde, am Freitag, den 19. September 2008, in Wolfhagen erwartet und in einzelnen Kirchengemeinden aufgenommen. Am Samstag ist eine Ökumenische Pfarrkonferenz vorgesehen. Das Mittagsgebet wird sich um 12 Uhr in der evangelischen Kirche von Leckringhausen anschließen. Am Sonntagmorgen feiern die Gäste mit verschiedenen Kirchengemeinden den Gottesdienst. Am Sonntagabend feiern um 17:45 Uhr beide Pfarrkonvente den Abendmahlsgottesdienst mit der Kirchengemeinde Nothfelden. Die Predigt werden Propst Enn Auksmann und Dekan Dr. Gernot Gerlach halten. Nach der Auswertung der Partnerschaftsbegegnung mit nächsten Verabredungen werden die estnischen Partner am Montag, den 22. September 2008, mit dem Reisesegen in Wolfhagen verabschiedet. (15.09.2008)

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Gottesdienste zum Erntedankfest und Kreiserntedankfest - Evangelische Notfallseelsorge bei den Rescue-Days in Wolfhagen

Am 5. Oktober 2008 feiern die Kirchengemeinden das Erntedankfest. Das rechte Verständnis vom Zusammenwirken von menschlichem Tun und dem Segen Gotte hat Matthias Claudius so ausgedrückt: „Wir pflügen und wir streuen den Samen auf das Land, doch Wachstum und Gedeihen steht in des Himmels Hand: Der tut mit leisem Wehen sich mild und heimlich auf und träuft, wenn heim wir gehen, Wuchs und Gedeihen drauf.“ Im Wissen um diesen Zusammenhang ist allerdings die Gefährdung des Lebens auf der Erde sich der Mensch von Anfang an bewusst. Die Verlässlichkeit des Lebens wird stets von dieser Bedrohung begleitet. Die göttliche Zusage, dass nach der Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht nicht aufhören werden, steht am Ende der Sintflut-Erzählung. Gegenwärtig tritt der Klimawandel als die zentrale Herausforderung menschlicher Schöpfungsverantwortung in den Blick. Die katastrophalen Folgen, wenn der Anstieg der Erdtemperatur nicht begrenzt und gestoppt wird, sind gravierend. Einschneidende Maßnahmen sind um der Schöpfung Gottes Willen schnell und konsequent zu ergreifen. Unsere Verantwortung ist wahrzunehmen. Im biblischen Schöpfungsglauben tritt uns eine Haltung gegenüber Gottes Schöpfung entgegen, die von Demut und Verantwortungsbereitschaft zugleich geprägt ist. Dies wird bei dem Dank der Erntedankfeste in den Kirchen bedacht. Nähere Angaben zu den Gottesdiensten finden Sie unter der Rubrik „Kirche für Sie – Gottesdienste am kommenden Sonntag“. Das Kreiserntedankfest wird zusammen mit dem Kreisbauernverband, dem Bezirkslandfrauenverein, den Landsenioren und der Evangelischen Kirche am 12. Oktober 2008 um 10.30 Uhr in Bründersen gefeiert. Die Evangelische Notfallseelsorge beteiligt sich an den international besuchten Rescue-Days. Sie finden vom 3. bis 5. Oktober 2008 auf dem ehemaligen Gelände der Pommernkaserne in Wolfhagen statt. Zum Selbstverständnis der Evangelischen Notfallseelsorge in Deutschland Menschen in Notfallsituationen beizustehen, ist unverzichtbarer Bestandteil christlichen Glaubens. Notfallseelsorge ist eine Form dieses Beistands. Sie ist damit ein Grundbestandteil des Seelsorgeauftrages der Kirchen und ist in ihrem Grundsatz ökumenisch ausgerichtet. Notfallseelsorge richtet sich an alle Menschen und achtet das Recht auf Selbst-bestimmung und die religiöse und weltanschauliche Orientierung der Betroffenen. (23.09.2008)

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Einweihung Spielmobil-Anhänger der Ev. Jugend des Kirchenkreises Wolfhagen am Sa., 06.09.08 um 10.00 Uhr in Dörnberg

Nun ist er da, der Spielmobil-Anhänger des Ev. Kirchenkreises Wolfhagen, gefüllt mit vielen Spielgeräten und -materialien für Kinder und Jugendliche, von Bällen und Frisbees über Schwungtuch, Hockeyschläger und –tore bis hin zu Einrad, Pedalos, Rasenski, Stelzen und Jongliermaterial wird einiges geboten. Seit dem Sponsorenlauf „move – sich bewegen, etwas bewegen“ im Jahr 2006, veranstaltet durch das Amt für Ev. Jugendarbeit des Kirchenkreises Wolfhagen, wurde kontinuierlich auf diese Anschaffung hingearbeitet. Dank vieler Spenden durch diese Aktion, dem Erreichen des 5.Platzes beim Wettbewerb „Glaube braucht Nachwuchs“ mit entsprechendem Geldpreis, durch Einnahmen von Aktionen der Ev. Jugendarbeit und Geldern des Ev. Kirchenkreises Wolfhagen konnte dieser Spielmobil-Anhänger angeschafft werden. Nun wird er offiziell eingeweiht, und um zu zeigen, dass er im Kirchenkreis Wolfhagen unterwegs sein wird, gibt es zur Eröffnung drei verschiedene Stationen innerhalb des Kirchenkreises, an denen er halt machen und Kinder und Jugendliche und vielleicht auch Erwachsene mit seinen diversen Spielmaterialien erfreuen wird. (03.09.2008)

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Bischof Prof. Dr. Hein vor Kreissynode: „Wolfhager Land hat Zukunft“

Wolfhagen, 30.8.2008. Der Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Prof. Dr. Martin Hein, hat die Synodalen des Kirchenkreises Wolfhagen dazu aufgerufen, die vielen Potentiale der Region Wolfhagen zu entdecken und weiterzuentwickeln. Vor der Kreissynode sagte Hein am Samstag: „Das Wolfhager Land hat ein hohes Potential an Möglichkeiten. Der ländliche Raum hat Zukunft und mit ihm die Kirchengemeinden.“ Zuvor war Hein in seinem Vortrag auch auf die Probleme des ländlich geprägten Kirchenkreises eingegangen. So gelte es Abschied zu nehmen von der Vorstellung auf dem Land gebe es noch die „heile Welt“. Auch die Wahrnehmung, dass die Kirche auf dem Land stabil sei und der Glaube selbstverständlich von einer Generation zur nächsten weitergegeben werde, bedürfe der Korrektur. Hein plädierte dafür, in Zukunft die Verhältnisse vor Ort genau zu analysieren, um dem jeweiligen ländlichen Raum gerechter zu werden. (02.09.2008)

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Neue Kreissynode „2007-2013“ unter dem Vorsitz von Rudolf Möse

Am Samstag, dem 9. Februar 2008, hat sich die neue „Kreissynode 2007 – 2013“ des Evangelischen Kirchenkreises Wolfhagen zuversichtlich konstituiert. Die Kreissynode wurde mit der Andacht von Propst Reinhold Kalden, Kassel, mit Klängen des Ehringer Posaunenchores in der Niederelsunger Kirche eröffnet. Anschließend tagte die Kreissynode im Dorfgemeinschaftshaus „Haus des Gastes“. Zu den Informationen über die Kreissynode und die aktuelle Entwicklung des Evangelischen Kirchenkreises führte Dekan Dr. Gernot Gerlach aus: „Evangelisch sein bedeutet für uns: ‚Miteinander den Glauben leben an einem von Gott gedeckten Tisch’. Mit diesem Bild vor Augen haben wir Orientierung gesucht und gefunden in unseren Kirchengemeinden und in unserem Kirchenkreis als Gemeinschaft der Kirchengemeinden in dieser Region des Wolfhager Landes. Bei allen Veränderungen und Herausforderungen, die ganz deutlich und konkret in vielen Punkten innerhalb unserer Gemeinden spürbar sind, haben wir beim Hören auf Gottes Wort, beim Feiern der Gottesdienste, beim stets neuen Weitergeben des Glaubens und bei der Aufgabe, Menschen mit ihren Fragen und Nöten seelsorgerlich und diakonisch zu begleiten, gebetet, gespürt, erhofft und erfahren, dass wir in dieser Kirchengemeinschaft bewegt und unterwegs sind.“ Folgende Wegmarkierungen hat Dekan Dr. Gerlach hervorgehoben: 1. Das Leitbild und die Konzeptionen der Gemeinden dienen als Kompass für die Vertiefung der inhaltlichen Arbeit bei den Herausforderungen und Veränderungen. “Dabei ist die begonnene Passionszeit mit der Aufforderung Jesu unmissverständlich: Wachet und betet!“ 2. Der Reformprozess der Evangelischen Kirche von Kurhessen –Waldeck seit 2001 wird begrüßt, ist gewollt und wird mit gestaltet. 3. Der Aufbau einer zweiten Finanzzierungssäule bei der finanziellen Kürzungsphase der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck wird fortgesetzt mit dem Freiwilligen Kirchgeld in den Kirchengemeinden unseres Kirchenkreises. 4. Es gilt den christlichen Glauben zu vertiefen und zu gestalten u.a. mit Glaubenskursen und Diakonieforen. 5. Perspektiven werden beim beim Zukunftskongress am 31.Mai 2008 erarbeitet zum Thema: „Jesus Christus spricht: Ich lebe, und ihr sollt auch leben. (Joh 14,19) Perspektiven für unsere Kirchengemeinden im ländlichen Raum Zum Vorsitzenden der Kreissynode ist Herr Rudolf Möse, Wolfhagen, gewählt worden. Dem Kirchenkreis gehören an Pfarrer Günter Schramm, Ehlen, Eckhard Bräutigam, Bad Emstal-Sand, Christine Henkelmann, Ehringen. Ferner hat die Kreissynode die Mitglieder der Ausschüsse gewählt: Kreisdiakonieausschuss, Kreisfinanzausschuss, Kreis-Kinder- und Jugendausschuss, des Kreis-Kirchenmusikausschuss, des Kreis-Pärnu-Ökumene-Ausschuss, des Kreis-Öffentlichkeitsausschuss, des Kreis-Agendenausschuss und Kreis-Struktur- und Entwicklungsausschuss. Außerdem sind die Mitglieder in Gremien mit synodaler Beteiligung zu bestimmen gewesen, sowie die Mitglieder für den Findungsausschuss des Dekans, für den Findungsausschuss des Propstes, des Kreis-Personalstellenausschusses und der Besuchskommission. In der Landessynode der Evangelischen Kirchen von Kurhessen-Waldeck vertritt die Kreissynode Herr Eckhard Bräutigam als Laienmitglied. Das Mitglied im Vorstand Zweckverband des Kirchenkreisamtes für die Kirchenkreise Hofgeismar und Wolfhagen ist berufen worden. (12.02.2008)

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Kirchenvorstandswahl am 30.09.2007 mit Gottesdiensten, Gemeindefesten und Buxtehude- Klangreise Station in Zierenberg

Am Sonntag, den 30. September 2007, ist Kirchenvorstandswahl in der Evangelischen Kirche. Alle evangelischen Christinnen und Christen ab 16 Jahren haben das Recht, mit ihrer Stimme die Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher in ihrer Kirchengemeinde zu wählen. Im Rückblick auf seine Tätigkeit hebt der langjährige Kirchenvorsteher Heinrich Schwarz hervor: „Persönlich habe ich die Kirchenvorstandsarbeit als eine wichtige und notwendige Tätigkeit erlebt habe, die – bei aller zeitlichen Beanspruchung – durch das Zusammenwirken in einer guten Gemeinschaft menschlich durchaus bereichernd gewesen ist.“ Kirchenvorsteherin Waltraud Mangold betont: „Mir hat es viel Freude bereitet in der Diakonie tätig zu sein. Vieles ist in der Zeit bewegt worden und im Umgang mit allen Altersgruppen habe ich manches gelernt.“ Es ist deutlich, dass viele Frauen und Männer mündig, verantwortlich und vertrauensvoll mit Freude und Liebe das kirchliche Leben in den Kirchengemeinden, im Kirchenkreis und in unserer evangelischen Kirche gestalten. Bischof Prof. Dr. Martin Hein hebt hervor: „Die Verfassung der evangelischen Kirche fußt dabei auf einem Grundgedanken: Alle getauften Christen sind berufen, den Weg der Kirche und ihrer Gemeinde mitzubestimmen. Das Gesicht der evangelischen Kirche zeigt sich im vielfältigen Engagement ihrer Mitglieder.“ Ausgangspunkt für die weitere Arbeit in den Kirchengemeinden ist jetzt die Kirchenvorstandswahl, bei der Zweidrittel der Kirchenvorstandsmitglieder gewählt werden. Mit der ergänzenden Berufung durch den Kirchenkreisvorstand ist der neue Kirchenvorstand als Leitungsorgan komplett. Die Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher verdienen die Unterstützung und das Vertrauen durch Ihre Stimme, weil sie sich bei den Aufgaben des Kirchenvorstandes einbringen. „Denn es ist eine spannende, vielseitige Aufgabe, die durch manche neue Kontakte und Erfahrungen das eigene Leben bereichert“, so Anne Schmid. (25.09.2007)

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Kirchenvorstandswahl: Ausdruck einer lebendigen evangelischen Kirche - Nächste Station der Buxtehude-Klangreise in Volkmarsen am 28. Oktober

In allen evangelischen Kirchengemeinden fand am 30.09.2007 die Kirchenvorstandswahl bei einem einladenden, bunten und informativen Programm der Kirchengemeinden statt, bei der Zweidrittel der neuen Kirchenvorstandsmitgliedern für die Wahlperiode 2007 bis 2013 gewählt worden sind. Das weitere Drittel der KV-Mitglieder wird vom Kirchenkreisvorstand berufen. Die Wahlbeteiligung in den 27 Kirchengemeinden des Kirchenkreises Wolfhagen betrug 31,04%, ist auf dem Stand der letzten Wahl vor sechs Jahren geblieben und liegt deutlich über dem Durchschnitt der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck mit einer Wahlbeteiligung von 25,3 %. Die höchste Wahlbeteiligung gab es in Leckringhausen mit 86,11%. In dreizehn Kirchengemeinden konnte die Wahlbeteiligung zum Teil erheblich gesteigert werden (zwischen plus 0,19 % und plus 5,81% in Volkmarsen, plus 7,65 % in Bründersen, plus 9,01 % in Burghasungen!). Die geringste Wahlbeteiligung betrug in einer Kirchengemeinde 21,69%. Den Kandidatinnen und Kandidaten wird ebenso herzlich gedankt wie den Wahlvorständen für die ordnungsgemäße Durchführung der demokratischen Wahl. Der KV-Wahlsonntag wurde mit der beeindruckenden 9. Station der Buxtehude-Klangreise „Suchet der Stadt Bestes – Buxtehude und seine Stadt Lübeck“ in der wunderschönen Zierenberger Stadtkirche abgeschlossen. (02.10.2007)

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Die neuen Kirchenvorstände der Evangelischen Kirchengemeinden im Kirchenkreis Wolfhagen (2007-2013)

Nach der Kirchenvorstandswahl vom 30. September 2007 und der Berufung durch den Kirchenkreisvorstand des Evangelischen Kirchenkreises Wolfhagen werden die neuen Kirchenvorstände der Evangelischen Kirchengemeinden vorgestellt. Die Amtseinführung wird in den Kirchengemeinden entweder am 4. November oder am 2. Dezember 2007 erfolgen. Mögen die alten Kirchenvorstände ihre Arbeit gut zum ende führen und mögen die neuen Kirchenvorstände zusammen mit Ihren Pfarrerinnen und Pfarrern die gebotenen Aufgaben zur Leitung der Kirchengemeinde froh, getrost, als Zeugnis des evangelischen Glaubens bearbeiten. Der Kirchenkreisvorstand wünscht den Kirchenvorständen in der Wahlperiode 2007 bis 2013 einen guten gemeinsamen Beginn und einen gesegneten Dienst in den Kirchengemeinden und in unserem Evangelischen Kirchenkreis Wolfhagen. Evangelisch Sein haben wir in unserer Kirchengemeinschaft so beschrieben: „Miteinander den Glauben leben an einem von Gott gedeckten Tisch [...]. Dies bedeutet für uns, lebensbegleitende und glaubensfördende Kirche zu sein. Auf dieses Ziel hin sind wir unterwegs.“ (08.10.2007)

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Ökumenischer Partnerschaftsbus Propstei Pärnu „ÜHESKOOS“ übergeben

Das ökumenische Partnerschaftsprojekt „Ökumenischer Partnerschaftsbus Propstei Pärnu - ÜHESKOOS“ ist am Sonntag, dem 9. September 2007 zum Ziel gekommen. Zum Abschluss der Elisabeth-Wochen „Krone Brot und Rosen. 800 Jahre Elisabeth von Thüringen mit der Wirkungsgeschichte im Wolfhager Land“ übergab Dekan Dr. Gernot Gerlach den Schlüssel des Kleinbusses an Propst Enn Auksmann, Propstei Pärnu (Estland). Der Partnerschaftsbus „ÜHESKOOS (übersetzt: Miteinander)“ ist gemeinsam finanziert worden vom Evangelischen Kirchenkreis Schleswig, der Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ des Diakonischen Werkes in Kurhessen-Waldeck, der Kirchengemeinde Pärnu und vom Evangelischen Kirchenkreis Wolfhagen. Dieses Projekt fördert die kirchengemeindliche Arbeit in der Propstei (Kirchenkreis), in dem vereinzelt lebende Gemeindeglieder zu gemeinsamen Gottesdiensten, Freizeiten, Aktionen abgeholt werden können. Das Projekt mit Mitteln in Höhe von 17.510,00 EUR wurde seit über einem Jahr intensiv vorbereitet. Dabei hat sich zur Überraschung auch eine bemerkenswerte und schöne Kooperation mit dem Kirchenkreis Schleswig der Nordelbischen Kirche ergeben, wozu die Propstei Pärnu auch partnerschaftliche Kontakte unterhält (11.09.2007)

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