Aktuelle Nachrichten aus dem Kirchenkreis

Bekenntnis für Frieden 2018

Wer den Frieden will, muss den Frieden vorbereiten! Das ist die Konsequenz aus den unvorstellbaren Weltkriegserfahrungen seit dem Jahre 1914. Im Jahr 2018 wird des Kriegsendes vom Ersten großen Weltkrieg des 20. Jahrhunderts erinnert. Was Anfang des Jahrhunderts nicht vorstellbar war, entwickelte sich in kurzer Zeit zu einem katastrophalen Flächenbrand in der ganzen Welt. Zehn Millionen Menschen verloren ihr Leben. Unzählige hatten mit den Folgen des Krieges zu kämpfen. Die Friedensbotschaft blieb unerhört. Unbeschreibliches Leid ist über die Menschen und die ganze Welt gekommen. Millionen Menschen wurden als Kanonenfutter in den Krieg geschickt. Es gab keine Familie in Europa, die nicht von dem Leid und den Folgen dieser „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ betroffen war. Das Ende des Krieges wurde von allen Menschen ersehnt. Der Friedenschluss machte deutlich, welch unvorstellbares Leid beweint wurde. In Europa wurde unterschiedlich getrauert, erinnert, der Friede gesucht. Die Folgen jenes Krieges durchziehen das 20. und 21. Jahrhundert bis auf den heutigen Tag. Im Wolfhager Land wollen wir an das Ende des Ersten Weltkrieges erinnern und heißen unsere Partner aus Europa willkommen. Wir beginnen die Friedenswochen am 25. August mit einem Begegnungsfest in der Gemeinschaftsunterkunft Pommernanlage des Landkreises Kassel.

Der Vortrag „Der Erste Weltkrieg, der Krieg der nie endete?“ mit Professor Dr. Gerd Krumeich und die Ausstellung „14/18 mitten in Europa. Die Urkatastrophe des Ersten Weltkrieges und ihre Folgen für das 21. Jahrhundert“, begleitet mit der Ausstellung „Auseinandersetzung junger Menschen mit dem Ersten Weltkrieg heute – Erfahrungen aus den internationalen Workcamps des Volksbundes“ leiten das Wochenende am 31. August ein. Dabei feiern wir u.a. am 1. September einen ökumenischen Friedensgottesdienst mit Bischöfen von mehreren Kirchen. Ein vielgestaltiges Programm mit Ausstellungen, Begegnungen, Vorträgen und Diskussionen schließen sich an. Wir wollen lernen, Konflikte friedlich zu lösen.

Im Hören auf Beethoven, den Friedenseuropäer, mit einem Friedenskonzert und einem Friedensfest mit interreligiösem Friedensgebet schließt das Friedensprojekt 2018 am 23. September ab.

 

Am 11. Mai 2018 findet im Bürgersaal des Rathauses Kassel um 18:30 Uhr nachstehende Veranstaltung statt.

Europa?

Europa mit uns allen!

Auf dem Wege zu einer gelebten Europäischen Bürgerschaft

 

Das Vereinte Europa ist das erfolgreichste Friedens- und Wohlstandsprojekt in der europäischen Geschichte. Dennoch steht es wie nie zuvor unter Druck: Populisten gewinnen Wahlen, Autokraten bedrohen den Frieden, Europagegner machen mobil, die Solidarität untereinander schwindet.

 

Angesichts dieser Herausforderungen kommt es mehr denn je darauf an, dass wir Bürgerinnen und Bürger Europas uns treffen und kennen lernen. So kann Verständnis und Solidarität füreinander entstehen.

 

Wie kann das gelingen? Was müssen wir Bürgerinnen und Bürger tun? Was muss die Politik tun? Was muss die Zivilgesellschaft unternehmen?

 

Darüber diskutieren mit Ihnen:

  • Prof. Dr. Dieter Bingen, Direktor des Deutsches Polen-Instituts/ Darmstadt

  • Kacper Czapracki, Vorsitzender Europa Unia Polska, Posen/   Polen

  • Claude Schieber, Vorsitzender Mouvement Europénne d`Haute Alsace/ Frankreich

  • Prof. Dr. Hermann Heußner, Vorsitzender Europa-Union Kassel/ Deutschland

     

am Freitag, den 11. Mai 2018,

um 18.30 Uhr im Bürgersaal des Rathauses Kassel

 

Sie sind herzlich eingeladen!

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