Kirche und Geld

"Läutet die Küsterin für Gotteslohn? – Wovon lebt der Pfarrer? – Wer zahlt die Heizölrechnung für die Kirche? – Und das evangelische Altenheim und der Kindergarten – wie werden die eigentlich finanziert?"

Wenn Sie sich alle diese Fragen schon einmal gestellt haben, dann werden Sie sich nicht darüber wundern, dass auch in der Kirche Geld ein Thema ist. Die Küsterin erhält eine Vergütung, der Pfarrer braucht auch Brot zum Leben, der Heizölhändler liefert nicht umsonst, und das Altenheim mit seinen 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat die Größe eines kleinen Wirtschaftsbetriebes. Geld ist also nötig.

In unserem Kirchenkreis gibt die Kirche neben den genannten Dingen auch Geld für die Kirchenmusik, die Jugendarbeit und die vielfältigen Dienste des Diakonischen Werkes Hofgeismar-Wolfhagen aus. Sie unterhält eine Partnerschaft mit der Propstei (Kirchenkreis) Pärnu in Estland und engagiert sich in der Flüchtlingsberatung im Landkreis Kassel.

Bleibt die Frage: Wo kommt das Geld her?

Das Geld für diese wie andere Dinge kommt im wesentlichen aus fünf Bereichen:

  • Kirchensteuern,
  • Kollekten,
  • Spenden,
  • Kostenerstattungen und staatlichen Zuwendungen.

Dabei sorgt die kirchliche Verwaltung im Kirchenkreisamt Hofgeismar-Wolfhagen dafür, dass beim Geld alles mit rechten Dingen zugeht, indem sie Haushaltspläne erstellt, Konten führt und Abrechnungen vornimmt.

Da in den letzten Jahren insbesondere die Kirchensteuereinnahmen gesunken sind, bekommen auch gezielte Spendenaktionen (Fundraising) eine immer größere Bedeutung.

 
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