
Konfirmandengruppe in Ehlen.
So lässt sich die innere Bedeutung der feierlichen Handlung beschreiben, die alljährlich in unseren evangelischen Gemeinden stattfindet. Voraus geht dieser Feier die Konfirmandenzeit, während der die zwölf- bis vierzehnjährigen Mädchen und Jungen durch Unterricht, Teilnehmen am Gottesdienst, Mithelfen bei der Gemeindearbeit und einer Konfirmanden-Freizeit mit den Grundlagen des christlichen Glaubens vertraut gemacht werden.
Gegen Ende der Konfirmandenzeit stellen die Konfirmandinnen und Konfirmanden in einem Vorstellungsgottesdienst der Gemeinde ein selbst erarbeitetes Thema vor. Im Konfirmationsgottesdienst bekunden die Konfirmandinnen und Konfirmanden ihre Bereitschaft, zur Gemeinde zu gehören. Anschließend werden sie mit Handauflegung eingesegnet.
Mit der Konfirmation gelten die Konfirmierten als mündige Gemeindeglieder. So können Sie ab der Konfirmation Pate oder Patin werden und ab dem 16. Lebensjahr an Kirchenvorstandswahlen teilnehmen.
Gefeiert wird die Konfirmation in der evangelischen Kirche seit der Reformationszeit. Bis in die sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts war sie zugleich mit der Entlassung aus der Schule und dem Eintreten ins Berufsleben verbunden. Noch heute sehen viele Menschen in ihr vor allem den „Übertritt in die Welt der Erwachsenen“.
Voraussetzungen zur Konfirmation
Die Konfirmation setzt die Taufe voraus. Selbstverständlich können auch Ungetaufte am Konfirmandenunterricht teilnehmen. Die Taufe findet dann zu einem individuell vereinbarten Zeitpunkt vor der Konfirmation statt.
Wenn Sie Fragen zu Konfirmation und Konfirmandenzeit in Ihrer Gemeinde haben, finden Sie auf dieser Seite Antworten zu häufig gestellten Fragen. Sie können sich auch an das für Sie zuständige Pfarramt wenden, da Konfirmation und Konfirmandenzeit häufig unterschiedlich organisiert sind.
Häufige Fragen zur Konfirmation: http://www.ekkw.de/ratgeber/konfirmation.html


